Jobwechsel für Kindergarten oder mit 2 Kids pendeln?

Hallo zusammen!
Wir haben folgendes Problem und mich hätten eure Meinungen interessiert.

Wir überlegen schon lang, welchd Optionen wir haben und was für unsre Kids das Beste und sinnvollste ist.
Ich fasse mal das Wichtigste in Punkte zusammen:

-Wir haben (bald) 2 Kinder. Maxi aktuell 19 Monate und Mini sollte in den nächsten 4 Wochen schlüpfen.

-Mein Mann und ich arbeiten beide in Wien, wohnen aber 1 Stunde entfernt.

-alle Verwandten wohnen ebenfalls in Wien. Inkl. Taufpaten, Freunde usw.

- ich bekomme für meine Kinder kostenlos einen Kiga-Platz in Wien, vermutlich im selben Komplex, oder sehr nahe meiner Arbeit, wenn ich das möchte

-Kiga in unsrer Gemeinde erst ab 2,5 J. möglich, keine Kinderkrippe im Ort! Ab 7:00 geöffnet

-ich möchte ab Sept 22 wieder arbeiten gehen (Mini wäre zu diesem Zeitpunkt über 1,5 J.)

So jetzt zu unsrem Problem:
Maxi geht natürlich einmal bei uns im Ort in die Volksschule und hat hier durch die Krabbelgruppe schon ein paar "Freundschaften" geschlossen. Das ist uns auch extrem wichtig. Wir sind hier zugezogen, also sowieso schon a bissl die "Neuen/Außenseiter/Wiener", da wollen wir einfach, dass er von Anfang an gute Kontakte zu den andren Kindern hat.
Vorzugsweise natürlich schon durch den Kindergarten.
Heute kam per Post die Anmeldung für den Kiga im Ort. Alles soweit gut.
Wir würden ihn wahnsinnig gerne hier einschreiben. Mein Problem ist allerdings, dass ich nicht ewig daheim/in Karenz bleiben will/kann.
Das heißt, ich brauche auch einen Betreuungsplatz für Mini. Kiga ist erst ab 2,5 J., also 1 Jahr zu spät. Und keine Kinderkrippe im Ort.
Eine Kinderkrippe in einem anderen Ort wäre vielleicht eine Option, dann sind die beiden aber wieder von unterschiedlichen Ort zu holen. Etwas umständlich.

Wien hat im Gegensatz ein paar Vorteile. Zwei Omas, die sich die Arbeit frei einteilen, also auch die Kids, oder zumindest Mini, nehmen können. Egal ob 1 oder 5 mal die Woche. Oder sogar 2 kostenlose Plätze im Kiga. Sofort möglich. Mehrere Leute, die die Kids holen können.
Dafür 2 Stunden Autofahrt täglich (bzw. an den Tagen, an denen Papa arbeiten muss) und wieder die fehlenden sozialen Kontakte aus unsrem Wohnort.

Mein Mann kann beruflich nicht aufs Land, es wird noch mehrere Jahre so sein, dass er fix an Wien gebunden ist.
Ich würde ziemlich sicher überall eine Stelle finden, bin selbst Pädagogin, dir werden eh überall gesucht.

Ich seh momentan nur 2 Optionen.

1. Alle fahren nach Wien, täglich und viel pendeln, dafür mehr Kontakt mit Familie, kostenlose Kiga Plätze. Dafür verliert Maxi vielleicht den Anschluss, da alle anderen hier im Kiga startenn.

2. Ich wechsle Job, Maxi geht hier in den Kiga, für Mini muss noch eine Lösung her.

Habt ihr andre Ideen? Überseh ich was?
Mir ist ganz klar, dass mir jetzt niemand die Masterlösung für unser Dilemma liefern kann.
Ich suche eher nach ein paar Denkanstößen und evtl. Erfahrungen.

Danke schonmal 😉

Kommentare

  • Ich hatte fast so ähnliche Gedanken als wir noch in der anderen Ortschaft gewohnt haben, weil die Krippenplätze zu rar waren.

    Ich hätte meine Kleine dann aber zu einer Tagesmutter oder Krippe gebracht die hier in der Nähe ist, weil ich finde soziale Kontakte für Kinder auch schon sehr wichtig. Und auch für euch, ihr werdet euch ja auch mit den Eltern anfreunden die in der Nähe wohnen.
    Meine Eltern haben mich auch damals in Graz in die Schule gehen lassen und ich hab daheim dann nur die Kinder aus meiner Gasse gekannt und sonst niemanden. Das wurde für mich richtig schlimm und hab dann erst recht spät weitere Kontakte im Ort geknüpft.
    Und ich seh es hier im Ort, wie toll es ist, dass die Kinder sich auch nach Kindergarten oder Schule noch treffen zum Spielen 😊

    Und ich hab früher beim Pendeln nach Wien öfters Mütter gesehen, die ihre Kinder mit hatten wegen KiGa oder Schule und die waren dezent genervt 😅 ein harter Arbeitstag und dann noch das Kind, das eine Stunde beschäftigt werden möchte 😉

    Also ich würde Job wechseln oder Krippe in der Nähe.
  • Ich war auch grad in einer verzwickten Situation! Meine Maus hat im September mit dem Kindergarten begonnen und ich war mega nervös, weil sie nur an meinem Rockzipfel gehangen ist! Dann hat binnen weniger Tage alles total prima geklappt...und 8 Wochen später finden wir unser Traumhaus und ziehen um...
    Dann war auch die Entscheidung zu treffen...fahr ich jeden Tag 45 Minuten pro Richtung und lasse sie in dem Kindergarten wo sie so gut aufgehoben ist und alles so toll ist oder nehm ich sie nach so kurzer Zeit raus und lasse sie wechseln in unseren Ort...
    Ich hab mich schwerenherzens für einen Wechsel entschieden, weil jeden Tag so weit fahren keine Option auf längere Sicht war und es war erstaunlicherweise überhaupt kein Problem mit der umgewöhnung!

    Also mein Tipp, den großen in den Kindergarten im Ort um Anschluss zu haben und euren Mini erst in die Krippe und sobald es möglich ist, zum großen in den Kindergarten geben 🙂
  • Ich kann dir nur von einer Bekannten berichten die das selbe Problem hatte wie du.
    Sie hat es so gelöst die Tochter geht da im Ort in den Kindergarten und die kleine nimmt sie jeden Tag mit in den Betriebskindergarten, wenn die kleine dann 2 1/2 ist wechselt sie dann auch in den Kindergarten wo die große ist.

    Hintergrund wieso die große da geht und nicht in den Betriebskindergarten weil sie möchte das die Kinder da im Ort auch Freunde finden.
  • Ich finde eine Stunde pendeln jetzt nicht sooo schlimm. Und du würdest diese Zeit ja mit den Kindern verbringen - das sind immerhin zwei Stunden mehr pro Tag an denen du sie siehst. Nicht wenig.

    Andererseits ist es voll mühsam wenn die Kinder ihre Freunde so weit weg haben. Dann musst am Wochenende auch noch hin fahren für kindergeburtstag oder so was...

    (Nur so als Ergänzung, die zwei Punkte hast du oben nicht angeführt)

    Bei uns war der Kindergarten etwas weiter weg, weil wir keinen näheren Platz gefunden haben. Der Wechsel in die Schule war gar kein Problem. Kind hat sofort Anschluss gefunden und ist sehr glücklich.
    Muss aber natürlich nicht immer so sein...
  • Eine weitere Option wäre vielleicht noch, die ersten paar Jahre nach Wien pendeln, und dann erst in den örtlichen Kindergarten zu wechseln. So hat er vor Schulbeginn noch Anschluss.

    Wie viele Stunden arbeitest du denn? Zahlt sich das pendeln aus? Hängst du sehr an deinem Job? Sonst würde ich persönlich eher zum Jobwechsel tendieren.
  • Ich würde auf jeden Fall Option 2 bevorzugen und schauen, dass Du Job wechselst und die Kinder im Ort in den KiGa gehen können.
    Zwei Stunden tagtäglich im Auto ist für die Kinder wirklich enorm und echt alles andere als eine schöne, gemeinsam verbrachte Aktivität 😕😬 Wir haben lediglich 40 Minuten Autofahrt täglich und das ist schon nervig. 🙄 Und für Kinder eine total verlorene Zeit.
    Und es wäre schon wirklich super, wenn sie dann gemeinsam mit ihren KiGa-Freunden in die VS wechseln. 🙂
  • Würde auch einen Jobwechsel anstreben. Für mich ist die soziale Anbindung der Kinder im Ort sehr wichtig. Zusätzlich ist es für mich wichtig, dass zumindest ein Elternteil auch tagsüber in gewisser Weise greifbar ist, wenn auch sonst niemand aus der Familie in der Nähe ist wie Oma/Opa um zb ein krankes Kind von Kiga oder Schule abzuholen, wenn es den Bus versäumt...
  • Also ich würde schon schauen dass meine Kinder im Ort wo wir leben in den Kiga gehen. Weil warum zieh ich dann raus wenn sich das halbe Leben eh wieder in Wien abspielt, weißt du wie ich meine...

    Ich würde es auch nicht schlimm finden wenn du den einen im Ort von Kiga/Volkschule abholst und den anderen vom neben Ort... ist ja dann oft nur paar Minuten weiter und am Ende immer noch kürzer als nach Wien zu fahren.

    Wenn einer mal krank ist und du zuhause bleiben musst dadurch, muss der andere aber trotzdem nach Wien rein... und Kleinkinder werden in der Regel öfter mal krank.

    Also ich würde auch sagen wenn du eh der Meinung bist dass Pädagogen oft gesucht werden, dann such dir in der Umgebung ein Job, finde ich 10x sinnvoller :-)

    Alleine schon weil es wirklich oft so ist, die Kigakinder nehmen alle ihre Kumpels mit in die 1.K lasse :-) finde das schon super fürs Kind wenn es sich dann schon zugehörig fühlt. In Wien kennt meistens keiner den anderen bei Schulstart, am Land ist das dann schon was anderes...

    Hoffentlich findest du eine gute Lösung für euch alle :-)


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