Mein Weg zum Pflegekind - damals und heute

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Kommentare

  • @apfelsaft Wir haben uns erstmal nur hinsichtlich einer Adoption informiert und werden vorerst auch nur diesen Weg beschreiten. Von einer Altersgrenze hat er nicht gesprochen, aber auf meine Frage, ob es gut oder schlecht sei, dass wir erst Anfang 30 sind, meinte er "gut", da wir dadurch einfach "mehr Zeit haben", dass wir irgendwann für ein Kind passen könnten. Dass sie jetzt zuerst die jüngeren Bewerber drannehmen würden, kann ich mir aber nicht vorstellen - es kommt halt immer darauf an, welche Eltern für genau dieses Kind am geeignetsten erscheinen. Da können ganz andere Faktoren entscheidend sein (kulturelles Umfeld, bestimmte Interessen usw.). Eine "Altergrenze" wurde uns nicht genannt.
  • _lliisa_ schrieb: »
    @apfelsaft Wir haben uns erstmal nur hinsichtlich einer Adoption informiert und werden vorerst auch nur diesen Weg beschreiten. Von einer Altersgrenze hat er nicht gesprochen, aber auf meine Frage, ob es gut oder schlecht sei, dass wir erst Anfang 30 sind, meinte er "gut", da wir dadurch einfach "mehr Zeit haben", dass wir irgendwann für ein Kind passen könnten. Dass sie jetzt zuerst die jüngeren Bewerber drannehmen würden, kann ich mir aber nicht vorstellen - es kommt halt immer darauf an, welche Eltern für genau dieses Kind am geeignetsten erscheinen. Da können ganz andere Faktoren entscheidend sein (kulturelles Umfeld, bestimmte Interessen usw.). Eine "Altergrenze" wurde uns nicht genannt.

    Es gibt keine fixe Altersgrenze. Allerdings gibt es Empfehlungen nach welchen Kriterien die Adoptiveltern ausgewählt werden sollen. Das Kind geht ja immer an die Eltern die am besten passen. Und eins dieser Kriterien ist ein Altersabstand von nicht mehr als 40 Jahren bei zumindest einem Elternteil. Da es viel mehr Bewerber gibt als Kinder, findet sich halt i.d.r. ein Elternpaar daß alle empfohlenen Kriterien erfüllt.
    Ines83
  • Hallöchen.

    Wieder was von uns. Sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.

    Bei uns ist es gerade stressig. Hochzeitsvorbereitungen für Juni, der Kleine hat beschlossen kein Mittagsschläfchen mehr zu machen von einen auf den anderen Tag und ein Welpe ist eingezogen.

    Die Mittagsschläfchen Debatte bzw die Umstellung ging zum Glück Recht zackig - 2 Wochen unausstehlichkeit am Nachmittag und dann ging's. Jetzt haben sich beide Seite daran gewöhnt. Wobei er gerne Mal einschläft beim radln oda Autofahren 😜 was mir sehr recht ist.

    Ach und von der leiblichen Mutter noch immer kein Lebenszeichen. Also bald ein halbes Jahr ohne Kontakt, da sie sich einfach nicht mehr meldet.

    Ja der Welpe der erst im Herbst einziehen sollte ist U geplant schon eingezogen, aber naja, kann man nichts ändern, aber sehr sehr anstrengend zur Zeit bei uns.

    Bald geht es nach Mexiko. Wir sind gespannt wie es ihm gefällt und wie die Umstellung ist für ihn. Aber naja, ein riesiger Sandkasten wird ihm schon überzeugen.

    Wie geht es euch?

    LG
    Lynni87kat28apfelsaftPapaya
  • apfelsaftapfelsaft

    784

    bearbeitet 13. Mai, 15:17
    Wow, das klingt ja nach wirklich vielen Dingen, die sich bei euch tun. Hochzeit und Urlaub und weiteres Familienmitglied.

    Klingt so als hättet ihr euch mit eurem Pflegekind aber schon gut eingelebt! Das freut mich!

    Alles Liebe weiterhin! Schöne Hochzeit und tollen Urlaub wünsch ich euch!!
    Ines83
  • Hallo.

    Sorry die lange Pause, aber es war ein stressiger Mai und Juni.

    Der Welpe hat uns auf Trapp gehalten bzw in den Wahnsinn getrieben. Dann standen noch Hochzeitsvorbereitungen an und und und.

    Aber wir sind verheiratet und waren auf Urlaub und unsere Hunde sind gut untergekommen. Getrennt voneinander und der Kleine Welpe war sozusagen in einem Bootcamp. Wir haben ihn echt voll brav mit grundkommandos Retour bekommen. Des beste aller Hochzeitsgeschenke würd i sagen.
    Jetzt haben wir auch wieder die Zeit und die Nerven für das normale Leben zu 5.

    Der Urlaub in Mexico verging fast zu schnell. Der Kleine war so unkompliziert und glücklich. Er brauchte eigentlich nur einen Strand U einen Pool und natürlich ein Eis am Tag und seine Welt war in Ordnung. 12h Flug hin als auch Retour waren für ihn überhaupt kein Problem. Retour hat er den ganzen Flug verschlafen. Er wollte nach einem Tag daheim auch wieder auf Urlaub fliegen. Hihihi und die Krabbelgruppen Tanten haben gesagt, er hat voll die Entwicklung gemacht im Urlaub. Er redet und redet und sie sind begeistert. Dh Urlaub war echt was tolles für ihn.

    Aber wir haben festgestellt, wir sind keine AI Urlauber. Wir brauchen ein Apartment, einen Mietwagen und wir sind glücklich. Das AI essen hat den Kleinen überfordert. Zu viel Auswahl und da wurde er auch immer quängelig. Im Apartment war dann wieder alles ok.

    Im Juli kommt die Sozialarbeiterin Mal bei uns vorbei für den jährlichen hausbesuch. Termin haben wir noch keinen, da halte ich am laufenden, was sie da so ansehen usw.

    Von der leiblichen Mutter haben wir noch immer nichts gehört. Meldet sich nicht mehr , weder per Email noch per Telefon.
    Also der Kleine hat sie das letzte Mal im Dezember gesehen.
    Bin gespannt wann sie sich Mal wieder meldet. Ist halt für sie jetzt ein schwere Schritt, denn wenn sie sich bei der BH meldet, muss sie sich erklären und ich denke, das ist nicht einfach für sie.

    Wir haben auch das Angebot, dass wir alle 3-4 Monate zu einer Supervision mit unserer Pflegekurs Gruppe gehen können. Das ist ein super Angebot. Wir verstehen uns ja alle gut. Die Gruppe hat sich auch schon mal zum Picknick getroffen und einmal zum Grillen. Wobei beim grillen waren wir nicht dabei, da waren wir auf Urlaub. Aber es ist super sich auszutauschen . Haben ja schon fast alle ein Pflegekind.
    Ein Paar hatte ein paar Probleme mit der LM, da sie ständig die Treffen verschoben hat. Ich hoffe das wurde besser. Werd ich bald bei der Supervision erfahren. Den Rest geht es gut. Bei einem Paar laufen die Treffen so gut, dass die LM bzw die Großeltern das Kind alle 2 Wochen für einen Nachmittag abholen. Das war von Anfang an so ausgemacht und es funktioniert.

    Wie geht es euch?
    riczLynni87
  • Danke für die Neuigkeiten liebe @Ines83 Gratuliere zur Hochzeit! Toll, dass ihr einen schönen Urlaub hattet.

    Wie siehst du das eigentlich, wenn ein Pflegekind alleine mit den Großeltern bzw. der LM etwas unternimmt. Könntest du dir das auch vorstellen? Könnte es dann nicht sein, dass das im Laufe der Zeit emotional schwierig werden könnte für die Ursprungsfamilie sich vom Kind wieder zu trennen?
  • Das wird bei uns nicht der Fall sein, weil der Kleine die Großeltern noch nie gesehen hat und sie damals ja die Möglichkeit gehabt hätten, den Kleinen aufzunehmen. Es wird immer zuerst Familien intern geschaut. Die Oma hat selbst boarderline. Das ist alles was wir über die Großeltern wissen.

    Bei dem Paar wo das Kind alle 2 Wochen am Nachmittag hingeht, war dass von Anfang an klar. Da ist es so, dass die leiblichen Eltern sehr jung sind, es eigentlich zur Adoption frei geben wollten aber deren Eltern das nicht wollten. Deswegen gehen da auch die Großeltern regelmäßig zu den Treffen bzw holen das Kind. Die LE sind nicht immer dabei. Aber das wurde von Anfang an so ausgemacht und es kann da auch sein, dass das Kind wieder Retour geht. Darüber wurden die Pflegeeltern in Kenntnis gesetzt. Das ist keine Dauerpflege.

    Da ich selbst nicht in der Situation bin hab ich nie darüber nachgedacht. Also wir haben uns bewusst für Dauerpflege entschieden.
    Ich würde mir für den Kleinen wünschen, dass sich die Mutter wenigstens alle 2 Monate blicken lässt, damit er immer weiß, woher er kommt. Und wenn er alt genug ist, selbst entscheiden, ob er sie sehen will od nicht. Und das nicht erst wenn er volljährig ist, sondern ich finde Kinder können sehr wohl sagen, was ihnen gut tut und was nicht.
    Natürlich, sollte es mal so sein, dass sich der Kleine evt öfter mal treffen will, dann würde ich das nie untersagen, wir sind der sichere Hafen, aber ich denke es wäre komisch für mich.
    Für das Paar ist das wie gesagt normal, da sie von Anfang an wussten, wie es ablaufen wird. Bei uns wäre es jetzt komisch, wenn wir uns alle 2 Wochen treffen müssten, da wir dir LM glaub ich überhaupt erst 6x gesehen haben.
    Jedes Kind bringt seine grundgeschichte mit, man entscheidet am Anfang, ob man den Weg mit gehen will od nicht. Natürlich es kann viel passieren, aber es geht um das Kind, man sollte es unterstützen und nicht dagegen arbeiten.

    Ich denke wir werden Ende des Sommers eher Mal ein Treffen mit der Krise Mutter Andenken wenn die BH nichts dagegen hat.

    Lg
    melly210apfelsaftwölfin
  • Danke für deine Antwort. Ich sehe es auch so, dass das Wohl des Kindes am Wichtigsten ist.

    Habt ihr von der Krisenmutter wieder einmal etwas gehört? Oder hat sie sich dann nicht mehr gemeldet, nach eurem letzten Feedback?
  • Wir haben ihr zu Weihnachten geschrieben und sie uns natürlich auch.
    Aber seither nichts mehr.

    Ich denke im Herbst würde ein Treffen Mal passen. Da ist er bei uns auch fix angekommen und gefestigt, dass des geht.
  • hallo ines, darf ich dich fragen wie das mit deinem arbeitgeber war als ihr von einem auf den anderen tag elten wurdet? ich denke immer mehr an ein pflegekind nach (mittlerweile 4 jahre kinderwunsch und 3 erfolglose icsis), aber wüsste nicht wie ich das mit meinem beruf machen sollte. ich bin buchhalterin mit über 40 klienten, die können meine kollegen nicht einfach mal so mitmachen.
    wenn ich mich richtig erinnere bist du karenz gegangen oder?
    danke für deine berichte immer! viele grüße
  • @yasrie
    Also sobald man überprüft wurde und ein OK hat für den Kurs, musste ich es den Dienstgeber melden. Damit der bescheid weiß, dass es irgendwann so sein kann.

    Da bei uns das OK der Überprüfung und die Nachricht dass wir ein Kind bekommen am gleichen Tag war (noch bevor der Kurs beginnen hatte) war ich selbst ziemlich überrumpelt.

    Ich habe es dann sofort am nächsten Arbeitstag gemeldet und gesagt, dass ich jetzt zur kennenlernphase Urlaub brauche und habe dann die Karenz beantragt.
    Meine Arbeitgeber muss ich sagen waren alle sehr nett. Ich hatte da mehr Schuldgefühle als sie, weil es auch noch zur Urlaubszeit war.
    Also ich ging dann einfach ab Übergabe in Karenz. Weil ich noch Anspruch hatte. Wenn du ein Kind mit über 2 Jahren bekommst, hast eh keinen Anspruch.

    Jedoch blieb ich nur 3 Monate in Karenz, wollte im September wieder arbeiten aber die Arbeit hat a bissi gebraucht also ging ich ab Okt wieder. Ich war dann auf 25% gemeldet, das ist wie geringfügig arbeiten.
    Im Dez wurde der kleine dann 2 Jahre, dann ging ich wieder 50% arbeiten.

    Ich denke wenn du dir evt 1 Monat Urlaub nimmst of gleich geringfügig arbeitest und du das Backup hast daheim, spricht einer geringfügigen arbeit nichts dagegen. Evt kannst Home-Office machen. Ich würde einfach eine Lösung mit den Arbeitgeber besprechen. Dass es für beide Seiten super ist. Der Kleine geht seit er 2 ist in die Krabbelgruppe, dann geht das arbeiten auch wieder leichter. Ich glaub das anmelden in der Krabbelgruppe war mein zweiter Weg, nach der Anmeldung. Bei uns gibt es eine mega Warteliste.

    Also wenn du einen netten Arbeitgeber hast, gibt es immer eine Lösung.
  • Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!!!! Ich freu mich sehr für euch!
    Wir haben nun auch kommende Woche einen Termin bei der MA11. Bin schon sehr gespannt.

    Was ich dich aber jez doch fragen möchte weil das gerade hier auch Thema ist. Ab wann MUSS man dem Arbeitgeber melden, dass man ein Pflegekind aufnimmt? Bzw dann auch, sofern das der Fall ist, in Karenz geht?
    Papaya
  • @Pusteblume82
    Hab ich im Beitrag darüber geschrieben.

    Ab zulassungs bzw ab Überprüfungsende. Dh wenn ihr zugelassen werdet als Pflegeeltern. Da den Arbeitgeber in Kenntnis setzen, dass ihr evt ein Pflegekind bekommt.
    Und dann sobald man weiß dass man ein Kind bekommt.
    Karenz je nachdem ob man Anspruch hat od schon aufgebraucht ist.
  • Das habe ich eh gelesen. Aber besteht ab da dann auch Kündigungsschutz. Ich hab nämlich gehört, dass der erst besteht, wenn man dann in Karenz ist.
    Ines83
  • Also ich hab jetzt mal auf der Seite der AK nachgelesen. Dem DG muss man die Karenz erst melden, wenn man in Karenz geht und ab da besteht erst Kündigungsschutz.
  • Ines83Ines83

    272

    bearbeitet 3. Juli, 15:13
    Ja erst ab Karenz.

    Ich komme mit dem DG super zusammen und ich finde es besser ihnen gleich gesagt zu haben.

    Wenn du keine Karenz hast, ist halt dann gleich auf Teilzeit herab setzen.

    Ich hoffe nicht dass ein DG wirklich kündigt wenn man ein Kind bekommt.

    Man hat als öffentlich Bediensteter auch Anspruch auf Karenz von 6 Monaten wenn das Kind über 18 Monate und unter 7 Jahre ist. Jedoch bekommst dies nicht bezahlt. Aber du kannst dich frei stellen lassen mit Kündigungsschutz
  • Leider gibt es schon DG die wegen eines Kindes kündigen. Ist mir 2x schon passiert. Und leider kenne ich mittlerweile schon mehr Frauen denen das passiert ist. Deswegen frage ich so genau. Denn absolut nichts könnte mich nochmals dazu bewegen irgend jemandem im Job von meinem Kinderwunsch zu erzählen.

    Ich glaub die 6 Monate hat man auch als "normaler" DN soviel ich jez weiß. Aber ich werde mich mal am Donnerstag schlau machen.
    Ines83
  • Hallo.

    Sorry habe lange nichts hören lassen.
    Ich hoffe euch geht es gut.

    Wir hatten jetzt unseren jährlichen Hausbesuch von der BH, wir haben an einer Supervision teilgenommen die unserer Gruppe vom Kurs angeboten wird und bald gibt es ein Treffen mit der Krisen Mama.

    Zum Hausbesuch - das wird einmal im Jahr gemacht. Da kommt die Sozialarbeiterin zu einem nach Haus und schaut wie es uns und den Kleinen geht. Wie die Fortschritte sind, was unsere Pläne sind und und und.
    Also war ein nettes Treffen.

    Uns wird eine Supervision angeboten. Wir nutzen sowas gerne zum Austausch und Probleme besprechen.
    Wir haben leider gehört dass ein paar aus unseren Kurs wieder ohne Kind sind. Da gab es Differenzen mit leiblicher Mutter, Pflegefamilie und BH. Was echt schade ist. War eine freiwillige Abgabe der LM. Sie wollte das Kind dann zurück. Hatte es einige Zeit und das Kind kam wieder zu einer Krise Pflege. Leider weiß man jetzt nicht, wo das Kind jetzt ist. Echt etwas schief gegangen .
    Ein weiteres Paar hat von der gleichen BH ein Kind und auch ab und an Probleme mit der Sozialarbeiterin. Wahnsinn was es ausmacht, welcher BH man unterliegt. Wir werden voll unterstützt, andere haben da mehr Mühe.
    Dafür hat ein weiteres Paar einen 5 Monat alten Bub bekommen. Da war eine kennenlernphase von 2 Wochen und der kleine durfte einziehen. Hat mich gefreut für sie.

    Dann noch zum baldigen Treffen mit unserer Krisen Mutter. Ich hatte zuerst einige bedenken es anzugehen, da wir ja damals ein paar Probleme mit ihr hatten. Aber ich dachte, es ist an der Zeit. Er ist gefestigt, er weiß dass er hier sein Heim hat und nicht wieder weg muss. Es ist noch einige Zeit zum Kindergarten Umstieg und es ist jetzt ein super Zeitpunkt.
    Jedoch haben wir klare Richtlinien für das Treffen festgelegt. Das hat man uns auch bei der Supervision geraten.
    Es gibt keine Geschenke, kein niedergeknuddle, kein abgeschmuse oder dergleichen. Ein normales Treffen. Dies haben wir auch mitgeteilt und alle sind konform damit.
    Wir sind gespannt.
    Ich werde euch am laufenden halten wie es war.

    Die LM hat sich noch immer nicht gemeldet. Arbeitet aber anscheinend jetzt in unserer Gemeinde.

    Was gibt es bei euch neues?

    LG Ines
    MinaTaliesinLeni220619SabpromiramiwinnieLynni87Papaya
  • Oh wie schön! Da scheint es euch ja wirklicj sehr gut zu gehn 😊
    Wir hatten vor Kurzem unser 1. Gespräch mit einer sehr netten Dame der MA11 (bei uns in Wien zuständig). War wirklich sehr informativ. Wir haben vereinbart, dass wir uns Mitte Oktober hören um weiteres zu besprechen. Ich möchte erst, dass unsere Tochter gut in der Schule angekommen ist. Und wir haben jez auch noch einen allerletzten Versuch in der Kiwu gestartet. Ich möchte mir dann nicht doch irgendwann Gedanken machen, ob es vielleicht doch noch geklappt hätte. Ich bin so am hin und her überlegen ob wir uns trotzdem schon anmelden sollten. Ich wurde ja bis jez immer schwanger hab sie aber alle dann verloren. Bis auf mein erstes. Und wenn das wieder passiert, hätten wir wenigstens keine Zeit verloren.
    Was würdest du mir raten? Sollten wir noch abwarten od uns trotzdem bewerben? Der Dame von der MA11 haben wir von diesem Versuch nichts erzählt.
    Ines83
  • Ines83Ines83

    272

    bearbeitet 9. August, 10:27
    @Pusteblume82
    Ich habe während der Anmeldung noch einen Versuch gemacht. Bin wieder bis zur 6 od 7.ssw gekommen und dann wieder Abort.
    Wenn es geklappt hätte, hätten wir den Kurs gemacht und den beendet. Was man hat, hat man. Und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Pflegekind aufzunehmen. Aber halt da dann ein bisschen gewartet mit der Aufnahme. Du kannst ja sagen, du willst dann noch warten bis das Kind 1 Jahr ist oder dich immer noch abmelden.

    Bei uns standen auf der Liste 10 Paare Bein Kurs. Dh alle haben die Aufnahme gemacht. Gekommen sind nur 9 Paare. Dh eines hat es dann doch gelassen.

    Ich würde mich anmelden, absagen od verschieben kannst es immer noch.
    Es dauert von der Anmeldung bis zum Kurs zw 6-12 Monate.

    Wir haben den Versuch auch nicht erwähnt gehabt. Geht sie ja nichts an.
  • Danke für deine Antwort. Ich denke wir werden erst mal abwarten. Denn verbergen, dass ich schwanger bin (wenn ich es dann bin) kann ich nicht. Bei mir sieht man den Bauch schon immer im 3. Monat. Und der Kurs wäre bei uns dann (sofern die Ss bis zum Ende hält) überflüssig da wir ja schon eine Tochter haben.
    Ines83
  • Meinen Respekt an euch, dass ihr diese Aufgabe so gut meistert! Mir würde es am nötigen Verständnis für die leiblichen Eltern fehlen, das geb ich ehrlich zu.
    Ines83
  • @Cherrykiss
    Man muss es so sehen, man hilft dem Kind und zugleich der Mutter. Auch wenn sie in machen Fällen vielleicht nicht die Einsicht haben.
    Aber Hauptsache das Kind bekommt eine Chance für ein normales geregeltes Leben. Und manche Eltern können sich halt nicht um sich selbst, geschweige denn um ein anderes kleines Wesen kümmern. Man hilft allen Seiten.
    Auch wenn es nicht immer leicht ist.aber auch Mama sein ist nicht immer leicht.
    CherrykissKa48itchifyPapayaeliane
  • Hallo Ines! Hab schon lange nichts mehr gehört von dir/euch? Wie geht es euch denn? Liebe Grüße
  • Hallo.

    Ja wirklich lange her sehr ich gerade, da hab ich was zum nachholen.

    Im August hatten wir das Treffen mit der Krisen Mutter. War ganz ok.
    An unsere Richtlinien haben sie sich gehalten aber sie haben ihn in den ersten 5 min bestimmt 10x gefragt ob er sie noch kennt. Man merkte ihm an, dass er überlegte und nicht wusste, was sie von ihm wollen und wurde unsicher. Dann hatten sie wieder ein Krisen Kind mit, der nicht einfach war und sie sehr fordert.
    Ich habe ihnen gesagt, sie wollen ihn bitte nicht mehr fragen ob er sie kennt, des verwirrt ihn.
    Das Kind dass sie mit hatten, hat unserem kleinen noch mehr verwirrt.
    Der war 4 Jahre, Entwicklungsstand auf einem 2 jährigen. Er war beim Treffen bereits ein halbes Jahr bei ihnen. Dort lernte er erst richtig gehen, gesprochen hat er nicht viel außer Mama, Papa, ja und nein.
    Womit unserer nicht umgehen konnte, war dass der Bub einfach die Spielsachen von unserem nahm und nicht mehr her gab. Und als unserer mit seinem Scooter fuhr, stieg er ihm immer hinten auf die Bremse, so dass es ihm schmeißt. Dass hab ich dann unterbunden. Sonst war es ein nettes Treffen.
    Jedoch muss ich sagen, das ganze zu verarbeiten , da hat unserer echt fast 3 Wochen gebraucht. Er hat schlecht geschlafen, war wieder unsicherer. Ich hoffe nicht, er dachte, dass er wieder weg muss od so. Er war dann sehr kuschelbedürftig. Ich hab ihm dann gesagt, er bleibt bei uns so lange er will, er hat hier immer einen Platz und wir lieben ihn, erst dann wurde es besser. Aber von dem Bub sprach er noch 2 Monate danach. Er hatte immer Angst der Bub kommt und nimmt ihn seinen Scooter weg. Wahnsinn wie lange des nacharbeiten. Deswegen werden wir da nicht mehr so schnell ein Treffen machen.
    Aber Hut ab vor der Krisen Mutter. Das ist eine Aufgabe.

    Dann gibt es neues zur leiblichen Mutter. Wo fang ich an.

    Also unsere Sozialarbeiterin meldete sich im September bei uns, dass es ein Lebenszeichen gibt von der LM. Sie sei in die Nachbar Gemeinde gezogen zu einer Freundin. Was weder uns noch die Sozialarbeiterin erfreute.
    Sie arbeitete bei uns ind er Gemeinde im Hotel, wobei arbeiten, sie war 2 Wochen dort und seither in Krankenstand seit mittlerweile 2 Monaten.

    Auf die Frage, wieso sie sich 8 Monate nicht gemeldet hat bei der Sozialarbeiterin kam ein Erklärung die naja mühsam war. Einmal Trennung Freund, Wohnsitz Wechsel bla bla. Aber naja. Wäre zu viel für genaueres. Eigentlich hat sie sich gemeldet weil das Gericht sie schon 2x angeschrieben hat und nie gemeldet, weil wir unseren kleinen gerne taufen würden und sie dem zustimmen will. Sie ist noch immer im Glauben, sie könne den Taufpaten bestimmen, der jedes Mal wechselt wenn wir fragen. Unsere Sozialarbeiterin hat ihr erklärt, dass die Taufpatin eine Person ist, die aus seinem Umfeld kommt, wir diese bestimmen und die er auch regelmäßig trifft und kennt. Nur deswegen geht dass jetzt seit fast einem Jahr so und jetzt endlich über Gericht.

    Und sie wolle Finn wieder sehen. Passt, die hat die Vereinbarung bei der BH unterschrieben, da wir uns jetzt ohne Sozialarbeiterin treffen. Wir müssen die Termine in der letzten Woche des Monat bekannt geben die wir können und sie muss zeitnah einen Termin festlegen.

    Ich hab ihr gleich Termine für sept und Okt geschickt. Antwort kam innerhalb von 2 min. Perfekt.

    Sept waren wir am Treffpunkt und nach einiger Zeit hab ich geschrieben dass wir schon seit einiger Zeit da sind. Es kam sofort ein Anruf - sie habe vergessen und ihre Oma läge im Sterben und sie habe vergessen. Ok. Zum Glück waren wir auf einem Spielplatz und der Kleine hat seine Freude.

    Des nächste war dann der Gerichtstermin. Ich hab schon gesehen bei WhatsApp sie war das letzte Mal um 1:25 Uhr online. Gerichtstermin war 9 Uhr. Ich dachte mir schon, die kommt fix nicht. Und wenn sie einfach nicht erscheint, findet der Termin trotzdem statt.
    Naja ich war natürlich 30 min vor der Verhandlung dort. Dann wurde mir mitgeteilt, dass sie gerade angerufen hat, dass sie krank ist. Ok. Neuer Termin wird vereinbart.

    In der gleichen Woche, wäre treffen Nr 2 also Okt Termin. 1h vor dem Treffen wurde der Termin abgesagt, wegen krankheit. Zumindest sind wir noch nicht los gefahren. Aber ich wusste es eh schon vorher. Weil da war sie des letzte Mal um 3 Uhr online und es gab ein Party Foto zu sehen.

    Vor 3 Tagen hab ich die Termine für Nov und Dez an sie geschickt. Gelesen hat sie es, aber noch keine Antwort. Bin gespannt. Muss Mal nachfragen wie es ist, wenn sie über eine Woche für eine Antwort braucht. Weil sie genau so wie wir uns an den Vertrag halten müssen.

    Also der kleine hat sie das letzte Mal im Jänner gesehen. Er war in der Zeit schon Mal in Mexiko und Italien, spricht, wechselt bald in den Kindergarten,..... Finde es schade für ihn, aber vielleicht besser so, als ständig zu sagen wir treffen sie und sie kommt nicht.

    Wir mussten auch den Kiga bescheid geben dass sie im Bezirk wohnt und nicht einfach auftauchen darf und keine Infos ausgegeben werden dürfen. Sie bekommt infos nur über uns od die Sozialarbeiterin. Und ich werde sofort informiert. Denke zwar nicht dass sie einfach da stehen würde, aber man weiß nie.

    Sie hat auch beim Kontakt mit der Sozialarbeiterin gefragt ob sie die 10 jährige Tochter der Freundin mitbringen darf. Ihr wurde gleich gesagt, dass dies ihre treffen sind die sie nutzen soll und keiner mit darf.

    Naja so viel zu uns.
    Ich habe gerade Mama Urlaub mit einer Freundin und befinde mich in Abu Dhabi. Während der kleine Männer Zeit hat mit Papa und Opa.

    Wie geht es euch? Gibt es News?
    SabproLynni87PapayawinnieFanyKathisa25Angelika89
  • Hallo Ines, schön von dir zu hören. Da hat sich ja einiges getan bei euch.

    War das Treffen mit der Krisenmutter eine vorgeschriebene oder freiwillige Sache?

    Bzgl. LM und Taufe. Da ist sie dann aber nicht dabei oder?

    Muss man sich eigentlich 1 x im Monat mit der LM treffen oder?
    Und kannst du da auch alleine mit Finn hingehen oder muss dein Mann da auch anwesend sein?

    Weiß die LM wo ihr zu Hause seid?

    Sorry, die vielen Fragen, aber wir überlegen auch auf Pflege zu gehen. Da sich eben bei der Adoption nichts tut.

    Schönen Urlaub noch.
    Liebe Grüße
  • @Fany

    Kein Problem. Her mit den Fragen.

    Das Treffen mit der Krisen Mutter war freiwillig. Sie hat den kleinen ja 1,5 Jahre groß gezogen.

    In unserer Vereinbarung wurde ausgemacht schriftlich mit BH, LM und uns dass ein Treffen im Monat stattfindet, Dauer ca 1,5h. Es kann sein dass 2 treffen in einem Monat vereinbart werden oder alle 2 Monate eins. Je nach Fall individuell. Und es kann auch nur ich hin gehen od beide. Das ist egal, aber wir gehen gerne beide.

    LM weiß in welcher Gemeinde wir wohnen. Das Recht hat sie. Auch das Recht bei der Staufer dabei zu sein. Wenn sie keine Taufe will, dann ginge dass auch über das Gericht. Was es jetzt bei uns sowieso tut. Ja sie wird mit einer Begleitperson bei der offiziellen Taufe dabei sein wenn sie will. Aber danach nicht mehr. Eine Begleitperson deswegen, weil sie sich sonst sehr unwohl fühlen würde denken wir und die Sozialarbeiterin. Deswegen darf eine Person mitkommen.

    Ja Adoption ist ein langer langer Weg. Deswegen bzw wegen meines Alters haben wir uns für die Pflege entschieden.


    Sie hat sich jetzt gemeldet wegen den Nov und Dez Terminen. Aber nur weil mein Mann nachgefragt hat, wie es aussieht.

    Wir sind gespannt ob sie kommt. Davor ist noch der Gerichtstermin.

    Lg
  • Hallo Ines, danke für die Infos.
    Kann man sich das Pflegekind und die Umstände dazu aussuchen? Ich meine z.B. Alter, Geschlecht, Vorgeschichte (Alkohol, Drogenabhängigkeit der Mutter, Gewalt) wird man über diese Dinge gut informiert vorab?
    Liebe Grüße und Danke.
  • @Fany
    Aussuchen ist das falsche Wort.
    Von der Bewerbung bis zum Kurs dauerte es bei uns lange.
    Unter anderem füllt jeder für sich, also du und dein Partner jeder einzeln einen Bogen aus, wo zb drauf steht
    - Eltern Drogen abhängig
    - Eltern gewalttätig
    - - Eltern waren zum Kind gewalttätig
    - psychische Erkrankung Kind
    - psychische Erkrankung Eltern
    - ........
    Da gibt man an wie man sich das vorstellen kann. Also gar nicht, evt, ja, sehr.....

    Da muss man halt echt ehrlich zu sich sein. Jeder für sich selbst. Und da kommt was raus und das nehmen die Sozialarbeiter auch und schauen ob zu den Angaben das Kind zu den Pflegeeltern passt. Also wenn du Gewalt in der Familie ausschließt, wirst du so eines nicht bekommen. Wohlgemerkt die Sozialarbeiter wissen auch nur so viel wie bekannt ist. Geben es die leiblichen Eltern zb nicht an dass in der Schwangerschaft getrunken wurde, weiß man es auch nicht. Aber immerhin weiß man mehr als bei einer Adoption (meistens)

    Man gibt schon ein alter ungefähr an. Geht eh nur bis 6 Jahre. Wir haben zb angegeben unter 3 Jahre. Aber ich denke man kann es spezifischer machen. Und auf was sie schauen, wenn bereits Kinder da sind, dass die Pflegekinder jünger sind.
    Zumindest ist es bei uns so. Sie wollen das Gefüge bei der dauerpflege nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
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