Liebe Ines, wie geht es euch mittlerweile? Magst du wieder mal etwas aus eurem Leben teilen? Wie alt ist euer Kleiner jetzt? Wie geht es euch mit der leiblichen Mutter? Mir fällt auf, dass nie vom leiblichen Vater die Rede war oder irre ich mich da? Gibt es da noch weniger Kontakt als zur Mutter ohnehin schon? Hat sich da was verändert? Fragt euer Kind manchmal nach oder ist es da noch zu klein dafür?
Wart ihr für den Prozess der Vorbereitung in Kontakt mit Pflegeeltern älterer Kinder? Ich frage mich gerade, ob es diese Möglichkeit des Austauschs gibt?
Hat vielleicht noch jemand hier diesen Weg eingeschlagen und möchte berichten, wie es ihm/ihr/euch als
Paar damit geht?
Du hast Recht, ich habe schon ewig nicht mehr geschrieben. Tut mir leid.
Uns geht es gut. Der Kleine ist jetzt schon ein kleiner Großer. Er ist 6 Jahre und kommt im September in die Schule.
Der Kontakt zur leiblichen Mutter ist nach wie vor nicht vorhanden. Sie hat sich seit Jahren nicht gemeldet. Arbeitet immer kurz und gibt keinen Wohnsitz an. Sobald sie einen Arbeitsplatz hat, kommt die Post der BH dort an und sie hört oft wieder auf und ist wieder nirgendwo erreichbar. Quasi untergetaucht.
Der leibliche Vater wurde nie angegeben von der leiblichen Mutter. Somit gab es da nie Kontakt. Aber ich denke es war ein großer Mann, denn der Kleine ist schon 120cm mit Schuhgröße 33. Geht dahin.
Er fragt nie nach der leiblichen Mutter weil er sich nicht an sie erinnern kann. Er fragt nur, ob er in meinem Bauch war und dann erklär ich ihn, dass er bei der Mama ... Im Bauch war. Wenn ich Frage ob er sich an sie erinnern kann, kommt ein nein. Das war's aber schon. Nach dem Vater hat er nie gefragt.
Zum Muttertag sagen wir ihm auch immer ,dass er 2 Mamas hat. Aber ist kein echtes Thema für ihn.
Im Pflege Kurs waren 1 od 2 Mal Eltern von bereits erwachsenen Pflegekinder da und einmal ein erwachsenes Pflegekind. War sehr spannend und informativ.
Wir kennen andere Pflegeeltern in der Umgebung, da wir schon ein paar Mal gefragt wurden, ob wir angehenden Pflegeeltern Fragen beantworten können und es wurde ein Treffen vereinbart. Da helfen wir gerne.
Und wenn man will, kann man als Pflegeeltern einer Supervisionsgruppe beitreten wo es monatlich ein Treffen gibt. Sind wir kurz dabei gewesen. Da wir aber keine Probleme mit leiblichen Eltern haben, sind wir da auch raus. Unsere Problemchen sind normale Probleme die alle Eltern haben. Trotz Phasen, austesten,.... Wie jedes Kind.
Was wir schon merken ist, dass er es gar nicht mag jemanden in die Augen zu sehen. Bei uns schon, außer wir schimpfen od wollen ein ernstes Gespräch führen, da wendet er sich auch bei uns ab. Aber hallo sagen, reden mit anderen außerhalb der Familie ist echt schwer für ihn Augenkontakt herzustellen. Das mag er nicht.
Er ist im zwischenmenschlichen etwas hinten nach. Wenn er nicht mehr mag, auch beim Spielen dann ist er einfach weg, sagt nichts. Aber dafür im kognitiven weit vorne. Im Kiga meinten sie, wir sollen ihn evt testen lassen, weil er rechnet schon, lernt sich selbst gerade ein paar Mal Reihen, liest schon. Langsam aber er liest es. Er schreibt alle großen Buchstaben. Hat ein arges zahelngedächnis. Er weiß einfach jedes Alter aller Verwandten. Wir fragen ihn wenn wir ein Alter von jemanden wissen wollen. Hihi. Er hat sich selbst und mit dem Tip Toi Buch die Uhr beigebracht, weil er wollte eine Uhr haben.
Wenn er etwas lernen will, ist er voll dahinter. Wir lassen ihn jetzt nicht austesten, das Ergebnis würde so od so nichts ändern. Also solange er dann in der Schule nicht unterfordert wirkt, lassen wir den natürlichen Lauf. Und wer weiß, wie es dann in der Schule so weitergeht.
Es kommt wie es kommt.
Also er führt ein stink normales fades Leben wie jedes andere Kind. Jedes Kind ist Mal da besser Mal da schlechter. Jedes Kind ist anders in der Entwicklung. Und wie meine Freunde immer sagen, wenn sie es nicht wüssten, wäre es 1:1 unser Kind. Weil der Charakter gleich ist. Man erzieht eben das Kind auf seine Weise.
Für uns geht es bald ein letztes Mal auf lange Reise außerhalb der Ferien. Der Weltenbummler ist eh nicht einverstanden, dass man in der Schule nicht einfach auf Urlaub gehen kann. Deswegen freut auch er sich auf Réunion und Mauritius. Also ab nächstes Jahr, wird es wieder mehr Campen als Flugreisen.
Wenn sonst noch Fragen sind oder andere auch was zu berichten haben, nur her damit
Hab deine Geschichte auch verfolgt und finde es sehr schön, dass es euch so gut geht ☺️ wahnsinn was er schon alles kann 👍
Mein Sohn hat in der Klasse ein Mädchen, dass ihm erzählt hat, dass es 2 Mamas hat, die andere Mama ist ihre Bauchmama, die kennt sie aber nicht. Sie und ihr Bruder wurden beide adoptiert. Fand ich irgendwie auch super, dass es das Mädl trotzdem weiß und eben auch offen erzählt.
Man sollte es den Kindern auch nicht verschweigen finde ich. Das ist ihre Geschichte, ihr Leben, es gehört dazu. Umso offener man damit umgeht, um so einfacher für das Kind.
Ist halt meine Meinung dazu.
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Kommentare
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Wart ihr für den Prozess der Vorbereitung in Kontakt mit Pflegeeltern älterer Kinder? Ich frage mich gerade, ob es diese Möglichkeit des Austauschs gibt?
Hat vielleicht noch jemand hier diesen Weg eingeschlagen und möchte berichten, wie es ihm/ihr/euch als
Paar damit geht?
Liebe Grüße und vielen Dank!
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Hallo.
Du hast Recht, ich habe schon ewig nicht mehr geschrieben. Tut mir leid.
Uns geht es gut. Der Kleine ist jetzt schon ein kleiner Großer. Er ist 6 Jahre und kommt im September in die Schule.
Der Kontakt zur leiblichen Mutter ist nach wie vor nicht vorhanden. Sie hat sich seit Jahren nicht gemeldet. Arbeitet immer kurz und gibt keinen Wohnsitz an. Sobald sie einen Arbeitsplatz hat, kommt die Post der BH dort an und sie hört oft wieder auf und ist wieder nirgendwo erreichbar. Quasi untergetaucht.
Der leibliche Vater wurde nie angegeben von der leiblichen Mutter. Somit gab es da nie Kontakt. Aber ich denke es war ein großer Mann, denn der Kleine ist schon 120cm mit Schuhgröße 33. Geht dahin.
Er fragt nie nach der leiblichen Mutter weil er sich nicht an sie erinnern kann. Er fragt nur, ob er in meinem Bauch war und dann erklär ich ihn, dass er bei der Mama ... Im Bauch war. Wenn ich Frage ob er sich an sie erinnern kann, kommt ein nein. Das war's aber schon. Nach dem Vater hat er nie gefragt.
Zum Muttertag sagen wir ihm auch immer ,dass er 2 Mamas hat. Aber ist kein echtes Thema für ihn.
Im Pflege Kurs waren 1 od 2 Mal Eltern von bereits erwachsenen Pflegekinder da und einmal ein erwachsenes Pflegekind. War sehr spannend und informativ.
Wir kennen andere Pflegeeltern in der Umgebung, da wir schon ein paar Mal gefragt wurden, ob wir angehenden Pflegeeltern Fragen beantworten können und es wurde ein Treffen vereinbart. Da helfen wir gerne.
Und wenn man will, kann man als Pflegeeltern einer Supervisionsgruppe beitreten wo es monatlich ein Treffen gibt. Sind wir kurz dabei gewesen. Da wir aber keine Probleme mit leiblichen Eltern haben, sind wir da auch raus. Unsere Problemchen sind normale Probleme die alle Eltern haben. Trotz Phasen, austesten,.... Wie jedes Kind.
Was wir schon merken ist, dass er es gar nicht mag jemanden in die Augen zu sehen. Bei uns schon, außer wir schimpfen od wollen ein ernstes Gespräch führen, da wendet er sich auch bei uns ab. Aber hallo sagen, reden mit anderen außerhalb der Familie ist echt schwer für ihn Augenkontakt herzustellen. Das mag er nicht.
Er ist im zwischenmenschlichen etwas hinten nach. Wenn er nicht mehr mag, auch beim Spielen dann ist er einfach weg, sagt nichts. Aber dafür im kognitiven weit vorne. Im Kiga meinten sie, wir sollen ihn evt testen lassen, weil er rechnet schon, lernt sich selbst gerade ein paar Mal Reihen, liest schon. Langsam aber er liest es. Er schreibt alle großen Buchstaben. Hat ein arges zahelngedächnis. Er weiß einfach jedes Alter aller Verwandten. Wir fragen ihn wenn wir ein Alter von jemanden wissen wollen. Hihi. Er hat sich selbst und mit dem Tip Toi Buch die Uhr beigebracht, weil er wollte eine Uhr haben.
Wenn er etwas lernen will, ist er voll dahinter. Wir lassen ihn jetzt nicht austesten, das Ergebnis würde so od so nichts ändern. Also solange er dann in der Schule nicht unterfordert wirkt, lassen wir den natürlichen Lauf. Und wer weiß, wie es dann in der Schule so weitergeht.
Es kommt wie es kommt.
Also er führt ein stink normales fades Leben wie jedes andere Kind. Jedes Kind ist Mal da besser Mal da schlechter. Jedes Kind ist anders in der Entwicklung. Und wie meine Freunde immer sagen, wenn sie es nicht wüssten, wäre es 1:1 unser Kind. Weil der Charakter gleich ist. Man erzieht eben das Kind auf seine Weise.
Für uns geht es bald ein letztes Mal auf lange Reise außerhalb der Ferien. Der Weltenbummler ist eh nicht einverstanden, dass man in der Schule nicht einfach auf Urlaub gehen kann. Deswegen freut auch er sich auf Réunion und Mauritius. Also ab nächstes Jahr, wird es wieder mehr Campen als Flugreisen.
Wenn sonst noch Fragen sind oder andere auch was zu berichten haben, nur her damit
LG
Ines
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Mein Sohn hat in der Klasse ein Mädchen, dass ihm erzählt hat, dass es 2 Mamas hat, die andere Mama ist ihre Bauchmama, die kennt sie aber nicht. Sie und ihr Bruder wurden beide adoptiert. Fand ich irgendwie auch super, dass es das Mädl trotzdem weiß und eben auch offen erzählt.
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Man sollte es den Kindern auch nicht verschweigen finde ich. Das ist ihre Geschichte, ihr Leben, es gehört dazu. Umso offener man damit umgeht, um so einfacher für das Kind.
Ist halt meine Meinung dazu.