Erfahrungen mit Utrogestan im 2./3. SS-Drittel

Hei, ich suche Mamis die Erfahrungen haben mit Einnahme von Progesteron im 2./3. Ss-Drittel zur Vorbeugung gegen Frühgeburt.

Hat hier jemand schon sowas verordnet bekommen? Hat es geholfen? Kann man trotz Einnahme von z.B Utrogestan eine Frühgeburt haben? Ich hab so viel Unterschiedliches gelesen und bin ein wenig skeptisch.

Freu mich auf eure Antworten

Kommentare

  • Ich hab damit keine Erfahrung. Normalerweise wird ab der 12. woche genug körpereigenes progesteron produziert.
    Wenn würde ich den hormonststus zuerst prüfen lassen.
    Eine Frühgeburt würde ich deshalb aber auch nicht ausschliessen.
    Kommt immer auf den Grund an.
    Bei meiner Schwägerin ist einfach die fruchtblase in der ssw 30 geplatzt. Ohne wehen ohne grund. Ein paar tage später musste zwergi geholt werden.
  • Ich hatte letztes Mal eine Frühgeburt (34+0) wg Zervixinsuffizienz und vorzeitigen Wehen. Unser Sohn kam auch drei Wochen früher, auch wieder vorzeitige Wehen.
    Meine FÄ meinte ich sollte Utrogestan nehmen aber ich bin mir echt nicht sicher. Also ich hab noch nie gehört dass man Utrogestan zur Vorbeugung von Frühgeburten nimmt. Und im Beipackzettel steht auch so einiges aber nichts davon dass es gegen Frühgeburt hilft 🤷🏻‍♀️

  • Hallo @stolze_mami ich musste bei meiner ersten ss Progesteron nehmen. Habe ich damamls von meiner Frauenärztin verordnet bekommen da ich eine Cervix-Verkürzung hatte u die Gefahr bestand das meine kleine zu früh kommt.
    Ausserdem durfte ich nichts mehr machen, hatte Bettruhe u die Lungenreife.
    Aber die kleine kam nur „11“ Tage zu früh also alles gut gegangen 😊
    stolze_mami
  • @xxTwinyx welche Dosierung hast du da bekommen? Und oral oder vaginal?
  • Mit der zervixinsuffienz hat es aber nix zu tun. Die hatte ich auch. Lungenreife in der 28. ssw. War lang stationär und dann daheim gelegen. Die grosse kam dann erst bei 39 plus 1. obwohl man mir ewig angst gemacht hat.
    Bei den zwillingen 3 jahre später war dann aber alles in ordnung. Cervixinsuffienz wiederholte sich nicht.
    Hatte aber auch keine wehen, wahrscheinlich deshalb gut ausgegangen.

    Ich denke die ärztin wird schon wissen was sie sagt. Vielleicht holst du dir eine zweite Meinung? Ich glaub nicht ganz das es eine Frühgeburt sicher verhindert, sonst hätte niemand probleme damit.
    Ich weiss halt nur das urogestan der schwangerschaftserhaltung dient , allerdings nur in den ersten wochen bei z.bsp. gelbkörperschwäche.
  • Hallo
    Habe vor Karenz auf einer Gyn gearbeitet.... und wir hatten oft solche fälle wie Vorzeutige wehen usw. Es ist standart therapie, weil es das gewebe stärkt.
    Verhindern kann es nix, ist ja kein wundermittel, aber vorbeugen so gut wie möglich
    stolze_mami
  • @stolze_mami ich habs auch genommen aufgrund von Zervixinsuffizienz, um das Gewebe zu stärken. Habs vaginal genommen ab Woche 27 oder so...
    stolze_mami
  • Ich habs ab SSW 26 bekommen, aufgrund Zervixinsuffizienz, vaginal.. eine Woche später bei Fruchtblasenprolaps oral... und heute bin ich bei 33 3... hätte keiner gedacht, aber a bissl was wird es wirken. Bin aber auch 2 Wochen zusätzlich an Wehenhemmer gehängt.

  • @stolze_mami ich musste nach Absprache meiner Frauenärztin jeden Tag 1 Messerspitze oral nehmen 😊
  • Ich nehme es auch aufgrund einer Zervixverkürzung: zuerst ab der 17.SSW zwei Stk pro Tag, danach hat sich die Zervix wieder verlängert und ich hab mich weniger geschont, daraufhin hat sie sich wieder stark verkürzt, jetzt bin ich in der 29.SSW und nehme zum Utrogestan noch oral Arefam (auch Progesteron) und schone mich sehr. Mir wurde gesagt, es kann eine weitere Verkürzung und somit Frühgeburt verhindern, dazu habe ich auch wissenschaftliche Artikel im Internet gefunden.
  • PS: hab es auch zur Einnistung bzw. bis zur 13. SSW genommen und dann abgesetzt weil bekannt ist, dass ab da der Körper genug eigenes Progesteron produziert. Daraufhin hat sich der Gebärmutterhals um 1,3cm innerhalb von 3,5 Wochen verkürzt...(deshalb in 17.SSW wieder angefangen) Also bei mir hat die Progesterongabe offenbar starke Auswirkungen auf die Länge des Gebärmutterhalses.
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