Uterus Septus Erfahrungen?

Hallo :)
Wir wollen nächste Woche mit der Kinderplanung beginnen. Hatte heute einen Termin beim Frauenarzt, um zu schauen, ob eh alles ok ist. Sie meinte es sei alles in Ordnung. Als die bei der Gebärmutter vorbeikam meinte sie nur nebenbei ,,Ah da is ein Septus“ Als ich dann fragte, ob das schlimm sei bzw Auswirkungen aufs Schwangerwerden hätte, meinte sie nur ,,Nein, sollten mehrere Aborte vorkommen, kann man das operieren. „
Soweit war für mich alles ok.
Im Laufe des Tages habe ich mich dann jedoch ein bisschen darüber im Internet erkundigt, weil mich das Wort Fehlgeburt im Nachhinein doch ein wenig verunsicherte und jetzt hab ich doch ein bisschen Angst, dass es aufgrund dieser Fehlbildung zu einer Fehlgeburt kommen kann (ich weiß Fehlgeburten können immer mal passieren, aber ich habe gelesen, dass die Chance deutlich erhöht sei).
Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich freue mich über jede Antwort!
Danke!!

Kommentare

  • ich glaube @danny89 hat da kürzlich was dazu geschrieben 🧐
  • Hi @Nina04 ,

    kann gerne mal meine Erfahrung berichten. Bei mir wurde vor etwa 2,5 Jahren bei einer Routinekontrolle ein Septum festgestellt (anscheinend ist das echt schwer zu sehen, wenn man nicht darauf achtet, ich hatte aber Glück und es wurde gesehen). Ich habe mir dann gleich eine 2. Meinung eingeholt und beide Gyns haben mir eine Entfernung empfohlen, da man am US nicht erkennt wie groß es ist. Sie meinten beide, dass eine Einnistung schwerer sein könnte und, dass das Fehlgeburtrisiko deutlich erhöht sein kann.

    Ende 2017 wurde das Septum dann stationär entfernt (ist ein Routineeingriff unter Vollnarkose, aber keine richtige OP - wird mit einer Sonde entfernt und es konnte auch gleich die Durchgängigkeit der Eileiter überprüft werden). Ich war 3 Tage im Krankenhaus und musste mich dann noch schonen. Für mich war es die absolut richtige Entscheidung. Bin jetzt das erste Mal schwanger (war sehr überraschend, die Einnistung erfolgte also wirklich ohne Probleme) und hoffe sehr, dass alles gut geht :)

    Wenn du noch etwas wissen willst, meld dich einfach bei mir!!

    LG
    Danny
  • Danke Danny für deinen Bericht! Ich werde mir wohl auch noch lieber eine 2. Meinung einholen, denn erst ein paar Fehlgeburte abwarten bis zur OP wie meine Frauenärztin meint, fände ich ziemlich schlimm:/

    Oh das sind aber schöne Neuigkeiten!! Gratulation und ich drück dir ganz fest die Daumen, dass alles problemlos weitergeht!!:)
  • @Nina04 was ist das für eine Ärztin die meinte man ein paar Fehlgeburten abwarten bis zu einer OP. Ich muss jetzt die dritte Fehlgeburt durchmachen und das sind für mich die schlimmsten Erfahrungen die ich in meinem Leben durchmachen muss.
  • Das mit dem Septum ist so eine Sache. Gibt das in verschiedenen Ausprägungen. Ich zB hab ein Subseptum. Problem ist, dass da die Versorgung nicht so gut ist in dem Bereich. Nistet sich das Ei jetzt genau da ein kann es zu einer Unterversorgung kommen und damit zu einer Fehlgeburt bzw Frühgeburt. Man muss halt auch das Entfernen kritisch sehen. Zum einen wäre eine potentielle Komplikation eine Verletzung der Gebärmutter wenn man zu tief schneidet (oft schwierig, müsste man eigentlich vorher eine Bauchspiegelung gemacht werden). Zum anderen bleibt am Ansatz des Septums (ganz oben in der Gebärmutter gerne eine Narbe zurück. Sollte es nun genau da zu einer Einnistung kommen hast auch wieder ein Mangelversorgungsgebiet mit Risiko einer Fehlgeburt.

    Ich habe zwei Kinder, keine Fehlgeburt und beide sehr groß und über Termin.

  • Ich glaub das kommt einfach sehr blöd rüber.
    Es gibt einfach Guidelines....(die einen halten sich dran, die andereren sagen es sind nur Empfehlungen) für jedes Fachgebiet. Und soweit ich weiß wird nach diesen Guidelines empfohlen ein subseptum/septum nicht sofort zu operieren (da es oft keine Komplikationen macht, die Therapie auch Komplikationen machen kann usw) sondern erst wenn es wiederholt zu Aborten kommt, denn dann erhofft man sich, dass die OP was bringt......
    ......blöd natürlich "Frau" das so zu sagen......andererseits bin ich gerade am Überlegen wie man diese OP Empfehlung anders sagen soll/anders rüber bringen soll.........Zu sagen das macht nie Probleme wäre gelogen. Zu sagen das müssen wir operieren und dann ist alles gut wäre auch falsch.....


    Chiefeve1985 schrieb: »
    @Nina04 was ist das für eine Ärztin die meinte man ein paar Fehlgeburten abwarten bis zu einer OP. Ich muss jetzt die dritte Fehlgeburt durchmachen und das sind für mich die schlimmsten Erfahrungen die ich in meinem Leben durchmachen muss.

  • Ja, ich geb euch da völlig Recht - Garantie hat man natürlich nie und jede OP bringt ein gewisses Risiko mit sich. Ich wollte auch nicht, dass es so rüber kommt, dass ich der Überzeugung bin, dass die OP die einzig richtige Entscheidung ist - ich kann nur sagen, dass es für mich die richtige war.

    Das mit der Narbe kann auf jeden Fall Thema sein - ich hatte da gsd Glück, bei mir war die Schleimhaut schnell wieder normal (ohne Unterbrechung) aufgebaut - die Narbe ist demnach sehr gut verheilt. Mein Gyn schätzt das Risiko bei der Schwangerschaft genauso hoch wie bei einer Frau ohne Septum ein und es muss auch kein Kaiserschnitt werden. Bei mir wurde bei der OP auch eine Bauchspiegelung gemacht - also zuerst mittels Bauchspiegelung geschaut wie groß das Septum ist und dann mittels der Spiegelung genau beobacht, wie weit von untern gelastert wird.

    Ich hab aber auch schon oft gehört / gelesen, dass Frauen mit einem Septum komplikationslos ein gesundes Baby auf die Welt gebracht haben - ich finde es auch schwierig, wenn ein Arzt es so formuliert "erst nach ein paar Fehlgeburten" - für Ärzte ist das ja leider etwas fast alltägliches, aber ich hatte da große Angst....

    @Nina04 : Wie du sagst, ich würde mir auf jeden Fall eine 2. Meinung einholen und falls du dich dafür entscheidest einen Gyn wählen, der das oft macht (meine Gyn hat damals z.B. gesagt, dass sie es nicht selbst machen möchte, sondern mich an einen Kollegen verwiesen)
  • Danke für eure Nachrichten. Das beruhigt mich schon sehr.. ich wusste am Anfang gar nicht, was ich mit dieser Diagnose überhaupt anfangen soll und da malt man sich ja immer die schlimmsten Dinge aus, vor allem wenn dann so Wörter wie Fehlgeburt auch noch fallen. Ja das mit der OP ist wahrscheinlich von Frau zu Frau unterschiedlich und demnach wird es vermutlich auch je nach Ausprägung empfohlen oder nicht. Ich werde auf jeden Fall noch eine 2. Meinung einholen. Auch wenn meine Frauenärztin (Privatärztin ) sonst immer sehr genau ist. Sie nimmt sich sonst eigentlich immer seehr viel Zeit und bespricht mit einem alles sehr genau. Deshalb hat es mich gewundert, dass sie das nur so nebenbei erwähnt hat und gar nicht länger mit mir darüber gesprochen hat. Ich hab in dem Moment leider gar nix mit dem Begriff anfangen können und daher war es nach meiner Frage ob es eh keine Probleme beim Schwangerwerden mache und sie es verneinte, und eben nebenbei nur meinte, dass es die Option einer OP gibt, sollten viele Fehlgeburte vorkommen, alles gut.. bis ich zu Hause dann ein bisschen darüber gelesen habe und gesehn hab, dass es doch nicht so harmlos ist, wie ich eig dachte.. wie ihr sagt, es kann alles gut gehn, muss aber nicht.. Vielleicht ist es bei mir auch nur minimal ausgeprägt und sie ist deshalb nicht näher darauf eingegangen .. im Moment ist sie im Urlaub aber ich werde auf jeden Fall noch einmal hin schauen und erneut nachfragen und auch noch eine 2. Meinung bei einem anderen Arzt einholen. :)
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