Tochter freut sich nicht mich zu sehen

bearbeitet 18. Februar, 10:22 in Entwicklung & Erziehung
Hallo ihr Lieben,
Aktuell gibt es bei uns ein Thema, dass mich wirklich sehr belastet und mir das Herz bricht:
Wenn ich abends nach Hause komme, freut dich meine Tochter (1,5 J.)überhaupt nicht mich zu sehen. Ich arbeite jetzt schon seit August wieder Vollzeit und sie hat sich nicht ein einziges mal gefreut. Mittlerweile ist es schon so schlimm, dass sie "nein" ruft wenn sie mich sieht und von mir weg läuft oder sich an meinen Mann drückt, wenn dieser sie auf dem Arm hat. sie macht das nur bei mir und auch nur, wenn ich von der Arbeit heim komme. Anderen Menschen läuft sie zwar such nicht freudig entgegen aber sie hat auch nicht diese ablehnende Haltung.

Es tut mir so weh zu sehen, dass sie sich überhaupt nicht zu freuen scheint und mich so ablehnt. Meist dauert es ein paar Minuten und dann kommt sie zu mir und wir kuscheln oder spielen aber direkt nachdem ich bei der Tür rein komme, hat sie eben diese ablehnende Haltung.
Ich Strecke ihr meine Arme entgegen und warte ab, ob sie selber zu mir kommt. Manchmal nehme ich sie dann trotzdem hoch und sie drückt sich von mir weg und will runter. Mich belastet die Situation sehr und ich schaffe es nur mit Mühe und Not ihr das nicht "vorzuhalten" oder grantig/beleidigt zu reagieren. Ich weiß natürlich, dass das Schwachsinn ist und die Situation nicht besser macht aber es macht mich einfach so traurig und hilflos.

Abgesehen davon würde ich sagen, haben wir eine gute Bindung. Sie "bevorzugt" niemanden von uns (geht z.B. mit uns beiden gleich gern schlafen), lässt sich von mir trösten und kommt auch zum kuscheln.

Hat jemand eine Idee, was ich da machen könnte bzw. eine Theorie, warum sie sich so verhält?

Vielen Dank
LG

Kommentare

  • Nachdem ich mit dem Alter noch keine Erfahrung habe, kann ich dir jetzt von dieser Seite keine Berichte schildern.

    Was ich dir aber sagen kann, dass du mir mit deinen empathischen und guten Tipps schon im Forum aufgefallen bist! Du machst dir immer sehr viele Gedanken und wie jede Mama versuchst du dein Kind zu verstehen und ihm das zu geben was es benötigt.

    Jetzt kommt wieder dieser blöde Spruch: es ist vielleicht nur eine Phase?!

    Ich finde es sehr groß von dir, dass du auch in dieser Situation versuchst ihre Reaktionen bzw ihre Gefühle und deine zu separieren.

    Natürlich ist sie schon ein kleiner Mensch, der in den meisten Situationen bewusst handelt, jedoch glaube ich nicht immer ( meine persönliche Meinung). Das wegdrücken kenne ich von meiner Maus wenn sie müde ist und nicht schlafen will, da wehrt sie sich gegen "mich' ( obwohl eigentlich gegen das Sandmännchen ;)).

    Tipps kann ich dir wie gesagt leider keine geben, ausser dass ich glaube, dass es wahrscheinlich nichts gegen dich als ihre Mama ist, sondern vielleicht gerade als dich als Person die zb ankündigt dass bald Schlafenszeit/ Essenszeit etc und sie vielleicht dich als Indikator für den Abend sieht?!

    Auf alle Fälle fühl dich gedrückt! Du bist die beste Mami die du für deine Tochter sein kannst!
    Kaffeelöffeldaarma
  • Mhm, ich kann mir vorstellen,dass es altersbedingt für sie schwer ist umzuschalten. Du kommst mit einer Vorfreude und Erwartungshaltung Heim. Für sie ist das vorher nicht absehbar. Mit Papa ist es toll und jz soll ich mit Mama sein.
    Situationswechsel sind in dem Alter ja immer schwer... verstehst was ich meine.
    Ev ist auch ein bissl Groll dabei,dass du weg warst?
    Vl kann dein Partner ihr 15min vorher sagen,dass du dann heim kommst, sie auf die geänderte Situation vorbereiten?
    Naomi_KaffeelöffelClarissaZeromelly210Talia56daarma
  • Ich glaube, das liegt auch am Wesen des Kindes. Meine Große ist durch und durch ein Mama-Kind und wollte immer gleich zu mir rauf, ganz egal wie lang ich weg war. Die Kleine ist jetzt 16 Monate alt und wird an 2 Tagen die Woche von Oma und Papa betreut. Wenn ich heim komme, schaut sie kurz, wer da gekommen ist und will dann aber gleich wieder zur Oma. 🤷‍♀️ Bei der Erziehung habe ich nichts anders gemacht also versuche ich mich zu freuen, das Kind und Oma so eine gute Beziehung zueinander haben.
    Kaffeelöffel
  • Ich kann dich da sehr gut verstehen! Mir geht es ganz gleich.
    Unsere Tochter ist ein absolutes Papakind. Ich durfte sie oft nicht einmal angreifen, wenn Papa daneben war. Mittlerweile (jetzt wurde sie 3) ist es ein bisschen "besser" geworden, aber wenn ich sie von der Krippe abhole, statt Papa, schreit sie von weitem schon "neeeeiiiiiin Papa soll mich holen" und rastet regelrecht aus. Es ist dann enorm schwer für mich mit meinen Gefühlen umzugehen, wenn man ständig Ablehnung erfährt. Ich bin aber guter Dinge dass es sich legt, bin aber auch natürlich sehr froh darüber, dass sie so eine gute und feste Bindung zu Papa hat. Außerdem finde ich es ganz angenehm, dass sie ihn nachts ruft und nicht mich >:)
  • Ich würde da 2 Komponenten sehen: Deine Erwartungshaltung und ihren Charakter. Sie ist vielleicht vom Typ her eher zurückhaltend und bräuchte ein paar Minuten bis sie sich auf die Veränderung eingestellt hat, aber du willst sie sofort begrüßen. Ich könnte mir vorstellen, daß ihr euch da auch ein bischen gegenseitig aufgeschaukelt habt. Sie weiß du willst sie sofort begrüßen, merkt deine Enttäuschung instinktiv und das macht ihr Druck, wodurch sie noch ablehnender auf das sofort begrüßen reagiert.

    Geht es für dich , daß du einfach akzeptierst daß sie eben ein paar Minuten braucht bis sie mit dir kuscheln mag und das auch nicht mehr erwartest ? Also so daß du zwar "Hallo Schatzi" zu ihr sagst, aber mehr so im Vorbeigehen und ohne sie anzufassen ? Ich könnte mir vorstellen, wenn sie merkt daß sie jetzt kommen darf wenn sie dafür bereit ist, wird es schnell besser werden, weil eben der Druck weg ist.

    Mohnblume88ZeroKaffeelöffelLisi87kathi0816
  • Ich würde auch empfehlen, dass du ihr Zeit lässt und ein Nach-Hause-Kommen-Ritual machst. Ich weiß es ist schwer und es tut saumäßig weh, aber zieh es durch. Ich denke, dass sie einfach extrem gestresst ist, wenn du nach hause kommst und dich gleich auf sie stürzen möchtest.

    Komm nach Hause, mach die tür auf und begrüße deine beiden schätze nur mit zurufen. dann zieh dir in aller Ruhe schuhe und jacke aus, geh in die küche und nimm dir was zu trinken und setz dich hin und lass in diesen 5 minuten den ganzen "stress" (arbeit, nach hause fahren/laufen) sacken und dann soll dich dein Mann als erstes begrüßen, aber nicht hektisch und auch nicht übertrieben sondern alles mit absoluter ruhe. Dann kann dich auch deine Maus entspannt begrüßen ;)

    Eines will ich aber gleich sagen, fang niemals an deine Maus zu bestechen (auch nicht aus verzweiflung), wenn du bei der tür reinkommst. Das bekommst aus der Maus nicht mehr raus. Ich kenn da eine, die hat das nämlich gemacht und hat täglich eine kleinigkeit mitgebracht, damit mami die beste und tollste ist. die schreierei vom kind kannst dir vorstellen, als sie dann mal nix hatte!
    KaffeelöffelLisi87
  • als ich letztes jahr wieder anfing zu arbeiten, war ich voller vorfreude wenn ich meinen sohn geholt habe entweder von der krippe oder von meinen eltern. er blieb immer ganz kühl, vor allem wenn ich ihn von meinen eltern geholt habe wars ihm sichtlich egal, dass ich da bin.

    ich habe mir das damals auch sehr zu herzen genommen, und mich gefragt warum es ihm egal ist, dass ich wieder da bin bzw. weg war.

    ich erinnere mich auch ehrlich gesagt gar nicht wann die große wende kam. aber es war sicher nach seinem 2. geburtstag, dass er in der krippe auf mich zugelaufen kam, oder wenn ich ihn von meinen eltern holte er sich gleich an mich hängte.

    tipp hab ich leider keinen für dich, ausser dass dus nicht persönlich nimmst. deine tochter liebt dich immer egal ob sie dich ignoriert oder auf dich zugestürmt kommt :)
    Kaffeelöffel
  • Mein Sohn war 1,5 Jahre als unser kleiner Sohn auf die Welt kam. Vor der Geburt lag ich 3 Wochen im Krankenhaus. Er hat mich nicht vermisst, er hat sich nicht sonderlich gefreut mich zu sehen und es war ihm völlig egal, wenn sie nach dem KH-Besuch nach Hause gefahren sind. Ich hab immer zu meinem Mann gesagt, dass es unserem Kind scheinbar völlig egal ist, wer bei ihm ist. Aber... das hat sich irgendwann geändert. Jetzt hängt er sehr an mir und er will nur mit mir schlafen gehen etc. Ich glaube das ist nur eine Phase bzw. ist deine Tochter einfach noch zu klein. Das kommt noch... und dann wirst dir wünschen, dass es wieder so ist wie jetzt. :-D
    Kaffeelöffel
  • Es gab hier schon viele Inputs.
    Ich denke dass es sich früher oder später ändern wird.
    Ich kann dir berichten, wie es beinjbs war. Mein Sohn war irgendwas nach 2 Jahre.
    Ich bin berufsbedingt sogar über Nacht weg.
    Am nächsten Tag hab ich mich oft extrem beeilt mein Kind so schnell wie möglich aus der Betreuung abzuholen, war ich "böse" Mama ja lange arbeiten und nicht bei Papa und Sohn.
    So. Im Kiga angekommen, meinem Kind zugewinkt und zack es hat zu weinen begonnen. Sich unter dem Tisch verkrochen und wollt nicht mit mir mit.

    Mir war das anfangs richtig unangenehm. Und dann irgendwann war es vorbei. Einfach so.

    Ich glaube wir müssen es aushalten lernen....


    Den Vätern geht es übrigens umgekehrt auch oft so. Kommen heim und werden wieder weggeschickt vom Kind.
    Kaffeelöffel
  • Ich bin mir ziemlich sicher dass es das Alter ist...

    Mein Sohn (2 Jahre) hat noch NIE nach mir gefragt wenn ich mal länger weg war.


    Und Papas sind ja e oft die Heros weil sie "besser" spielen können.

    Wenn bei uns der Opa zu Türe rein kommt zum aufpassen, bin ich mir ziemlich sicher dass ich nie wieder nach Hause kommen bräuchte.

    Oder wenn er eine Nacht bei Oma und Opa ist und ich hol ihn am nächsten Tag, bekomm ich einen extrem giftigen Blick zugeworfen.

    Ich weiss es ist verletzend, aber das bleibt nicht so...
    Kaffeelöffel
  • Meine kleine ist jetzt 2 jahre alt und sie spinnt eher rum wenn ich länger weck war.
    Vielleicht ist sie "böse" auf dich weil du so lange weck warst?
  • Die Tochter meiner Cousine ist ein absolutes Mama-Kind. Als sie noch klein war hat sie ihre Mama dennoch keines Blickes gewürdigt, wenn sie z.B. von der Arbeit heimkam. Es dauerte oft 1-2 Stunden bis sie, ihr wieder auch nur einen Blick zugeworfen hat. Töchterchen hat auch immer wieder zu Mama gesagt: "Warum gehst du weg? Wo warst du so lange? Hast du mich nicht lieb?" Dementsprechend hat sie oft die beleidigte Leberwurst gespielt. Kinder haben schnell das Gefühl, von jemandem "nicht gewollt" zu sein. Sie verstehen nicht dass Mama und Papa arbeiten gehen müssen und sie fragen sich warum sie nicht mitgehen können.

    Leichter gesagt als getan aber, nimm Dir das bitte nicht allzu sehr zu Herzen! Sie hat Dich super lieb (da bin ich mir sicher)! Lass Deiner Kleinen ihren Trotz, im Grunde freuen sich trotzdem alle Kids, wenn Mama oder Papa etc. wieder da sind, sie können oder wollen das aber oft nicht zeigen.
    Kaffeelöffel
  • Mein ältester Sohn ist genauso. Ich bin zwar immer nur einen Nachmittag pro Woche auf der Uni (ich mach eine Zusatzausbildung) und er ist derweil bei der Oma, aber wenn ich heimkomme, werde ich keines Blickes gewürdigt. Mittlerweile ist er fast 5 und geht in den Kindergarten, wo er mich auch "begrüßt". Am Anfang war ich auch verletzt deshalb, aber mittlerweile weiss ich, dass er einfach nicht gerne seine Gefühle zeigt und mich trotzdem liebt. Außerdem habe ich noch zwei kleinere Kinder, die da ganz anders sind: die beiden begrüßen mich immer mit einem freudestrahlenden Lächeln, wenn sie mich sehen, der Mittlere lauft auf mich zu usw...es liegt also oft am Charakter des Kindes. Ich wünsche dir alles Gute!:-)
    Kaffeelöffel
  • Bei uns war es eine zeitlang so wenn Papa heimkam. Ist nur eine Phase.
    Was gut geholfen hat (aber auch nicht von heute auf morgen) war das ich 20 Minuten bevor er gekommen ist richtig Vorfreude verbreitet habe.
    Schau jetzt mach Ma das und das da freut sich der Papa wenn er kommt. Oder schon Mal zur Tür schauen ob er schon da ist..... ähnlich wie beim Christkind. A riesen Tam Tam draus machen...
    Zumindest soll sie dein Mann vorbereiten und über dich sprechen bevor du kommst.
    Kaffeelöffel
  • Mohnblume88Mohnblume88

    1,757

    bearbeitet 18. Februar, 20:05
    Was du tun könntest?
    Ich finde, du könntest versuchen, deine Bedürfnisse nach Liebe, Umarmungen, Nähe nicht von deinem Kind einzufordern. Du achtest ja sehr darauf, was dein Kind braucht und ich meine, hier könntest du noch mehr hinschaun, was dein Kind in dem Moment braucht, wenn du heim kommst. Nämlich noch ein bisschen Zeit. Kinder haben so eine gute Intuition und spüren, was sie brauchen. Das hat nichts mit Ablehnung dir gegenüber zu tun, sondern mit dem Kind ganz allein. Es ist ihr Bedürfnis nach Distanz (in diesem Moment). Offensichtlich holt sie sich ja im Anschluss die Kuscheleinheit bei dir, also hast du ihr sicher nichts getan, weshalb sie dich ablehnen sollte.
    Bevor du dein Kind drückst, obwohl es noch nicht möchte, könntest du auch versuchen, herauszufinden, warum du gerade Zuneigung brauchst. Bist du grad selber gut zu dir? Fühlst du dich von dir selber gut versorgt? Drück mal das Kaffeelöffel-Kind in dir und sag ihm, du bist toll, ich hab dich gern und du bist gut, so wie du bist ❤️

    Ich bin mir sicher, dass sich eure Situation entspannen wird, wenn du den Druck rausnimmst.
    NastyLilie82KaffeelöffelLisi87Maxi01
  • bearbeitet 18. Februar, 21:15
    Schönen guten Abend!
    Erstmal VIELEN DANK für die vielen hilfreichen und ausführlichen Antworten und die tollen Ratschläge. Ihr habt sicher recht wenn ihr sagt, dass ich sie (und wahrscheinlich auch mich) zu sehr unter Druck setze. Ich hab heute den Rat von @ConnyRu befolgt und war mal ganz "cool" bzw. hab ich meinem Mann gesagt sie sollen mich nicht an der Tür begrüßen sondern einfach weitermachen was sie gerade tun und sie war zumindest schonmal nicht so ablehnend wie sonst. Begeisterungsstürme waren es keine aber sie hat nicht "nein" geschriehen oder ist weggelaufen. Also schonmal positiv. Ich werde das auf jeden Fall die nächsten Tage weiter versuchen und beobachten.
    Mohnblume88RavennaConnyRumelly210RivuletIreneGkathi0816mamaloni
  • Ich hab genau das Verhalten erst unlängst in einem Eltern Ratgeber nachgelesen. (wenn mir wieder einfällt wo, sag ichs dir)
    Es ist soo normal, bitte mach dir keine Vorwürfe oder Sorgen dass sie dich ablehnt.
    Akzeptiere es, dass sie einfach die Zeit braucht, und gib ihr die Chance dann auf dich zuzukommen, wenn sie dazu bereit ist. Vielleicht einfach nebenbei spielen, und dann kommt sie eh irgendwann und kuschelt sich ran oder so..

    Es nicht persönlich zu nehmen ist zwar echt schwer, aber das sie nicht freudestrahlend auf dich zuläuft ist halt im Moment so. Vielleicht ist sie noch traurig, dass du so lange wegwarst etc.
    Kaffeelöffel
  • Hi! Ich denke, es geht dir jetzt so wie vielen Papas, die Vollzeit arbeiten. Bei uns ist es genau so wie bei dir, nur dass der Papa der Arme ist :/ Bei uns wurde es besser jetzt wo mein Sohn 2,5 Jahre alt ist. Er kann jetzt eher mal ausdrücken, was er will bzw nicht will. Deshalb verstehen wir uns auch besser. Mein Sohn verabschiedet sich zb nie, das will er auf keinen Fall. Ich denke, Das wird alles besser wenn sie älter werden und auch die ganzen Begrüßungsrituale verinnerlicht haben. Aber das braucht halt Zeit. Tipps hast du eh schon viele gute bekommen. Und toll ist natürlich, dass ihr beim Schlafen legen gleichberechtigt seid als Eltern. Das ist bei uns zb nur mit mir möglich wenn ich zu Hause bin. Ich wünsche dir starke Nerven! Lg
    Kaffeelöffel
  • @Kaffeelöffel wie ist es euch gestern ergangen?
    Kaffeelöffel
  • @ConnyRu lieb, dass du fragst 😊
    Besser! Wir hatten gestern Besuch von meiner Schwägerin als ich heim gekommen bin und Hannah war so im Spiel vertieft, dass sie gar nicht bemerkt hat das ich da bin. Ich hab sie dann auch nicht unterbrochen und mich mit meinem Mann und Schwägerin unterhalten. Als sie dann gecheckt hat, das ich da bin wollte sie gleich mit mir spielen. Ich versuche jetzt beim ins Haus gehen, eure Ratschläge zu beherzigen und keine Erwartungshaltung zu haben. Mit dem Gedanken geht es mir zumindest schonmal besser.
  • Ich bin dann wieder mal so frech und frag mal nach wie es mit deiner maus funktioniert? hat sich eure situation gebessert?
    Kaffeelöffel
  • @ConnyRu es ist schon besser geworden. Seit ich versuche zu akzeptieren, dass sie eben immer ein bisschen Zeit benötigt um von einer Situation auf eine andere "umzuschwenken" geht es besser. Sie begrüßen mich nicht mehr an der Tür sondern ich komme zu ihnen und da lächelt sie mich meist an. Sie läuft zwar nicht auf mich zu und braucht auch ein paar Minuten um richtig zu registrieren, dass ich zu Hause bin aber dann will sie meist mit mir spielen. Mir ist aber jetzt schon aufgefallen, dass sie generell mehr Zeit benötigt wenn ein "Szenenwechsel" stattfinden soll insofern wundert mich das nicht mehr so sehr (@vaju hat das glaub ich auch geschrieben weiter oben). Ich gewöhne mich langsam daran, dass es tatsächlich nichts mit mir zu tun hat sondern vielleicht auch ein bisschen Charakter-Sache ist (also wie schnell sie mit sich ändernden Situationen im Alltag zurecht kommt).

    Also ja, meine Erwartung dahingehend hat sich gebessert und deshalb bestimmt auch die allgemeine Situation. Und es gibt sooo viele Momente, wo sie mir ihre Liebe zeigt, dass ich da mit Sicherheit keine Sorgen haben muss 😍
    ConnyRubasiaVajuhoneybee1989melly210
  • Das freut mich, dass ihr einen Weg für euch beide (für euch drei) gefunden habt. ;)
  • Hallo meine Liebe!

    Na? wie funktioniert es mit deiner Maus?
  • @ConnyRu naja momentan bin ich ja Corona-bedingt sowieso viel zu Hause weil in Kurzarbeit und Home Office. Nichts desto trotz lächelt sie mich jetzt häufiger an wenn ich nach Hause komme. Sie läuft mir immernoch nicht mit ausgestreckten Armen entgegen, wie ich es mir vielleicht wünschen würde aber sie ist allgemein kein Kind, dass so gern umarmt und geherzt wird. Sie kuschelt zwar gern, aber eben auf ihre Weise. Also ich bin mit der Entwicklung durchaus zufrieden und hab einfach akzeptiert, dass sie ihre Freude mich zu sehen halt anders ausdrückt. Z.B. möchte sie, sobald ich abends zu Hause bin sofort meine ungeteilte, volle Aufmerksamkeit oder möchte viele Dinge von oder mit mir machen anstatt mit Papa. Also sie vermisst mich bestimmt auch.
    Am 25.5. beginnen wir mit der Eingewöhnung in der Krippe undnuch bin sicher, dass die Dynamik sich da auch nochmal ändern wird.
    basia
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