TdW - Vom Partner zum Papa 👹‍👩

lzwuq980tres.jpg

Hallo zusammen!

Freude ĂŒber den positiven Schwangerschaftstest, Aufregung, Zweifel, unbĂ€ndiges GlĂŒck: auch fĂŒr werdende VĂ€ter ist die Schwangerschaft ihrer Partnerin eine ganz besondere Zeit. MĂ€nner erleben sie jedoch auch einem eigenen Blickwinkel und bereiten sich anders auf ihre Vaterrolle vor. Deshalb wollen wir in diesem Thema der Woche wissen:
âžĄïž Wie hat sich euer Partner in die Rolle des “Papas” entwickelt? âŹ…ïž

- Welche VerÀnderungen habt ihr bei eurem Partner wÀhrend und nach der Schwangerschaft beobachtet?
- Wie hat er sich auf die Geburt vorbereitet?
- Welche Erwartungen hattet ihr diesbezĂŒglich?
- Wie hat sich eure Beziehung dadurch entwickelt? ‹
- Was sagt euer Partner ĂŒber sich?

Wie immer sind diese Fragen als Impulsgeber zu verstehen. Ihr könnt diese gerne beantworten oder wie gehabt auch frei schreiben was euch dazu einfĂ€llt. Wovon ihr berichten wollt, obliegt schließlich euch. Spannende, lustige und schöne, vielleicht manchmal auch nicht so schöne Geschichten, wollen wir hier lesen. Zu vermeiden sind GrabenkĂ€mpfe, Vorurteile und Co. wie in den Forenregeln beschrieben.

Ich freue mich auf spannenden Erfahrungen und Storys,
Admina

Zur Übersicht der Themen der Woche

#ThemaDerWoche #TdW
getaggt:
Admin

Kommentare

  • Tolles Thema, wĂŒrde mich freuen, wenn vielleicht auch ein paar Papas hier das ganze aus ihrer Sicht berichten könnten â˜ș

    Also ich finde mein Mann ist seit Beginn der Schwangerschaft aber vor allem nachdem unser kleiner Schatz geboren wurde, viel „reifer“ geworden. Klingt irgendwie komisch, ist aber so. Sowohl er als auch ich hatten davor kaum mit (kleinen) Kindern und Babys zu tun, in unserer engeren Verwandtschaft sind wir quasi die ersten mit Kind.
    Auch seine PrioritĂ€ten haben sich vollkommen verĂ€ndert und auf unsere Familie angepassst. Er war frĂŒher viel bei der freiwilligen Feuerwehr und oft im Stadion Fußball schauen. Das wurde drastisch weniger, aber nicht wegen mir, sondern weil er von sich aus lieber bei uns ist. Eine Zeit lang war er trotz stadionabo garnicht Fußball schauen, dass hat er erst jetzt, wo der kleine 8 Monate ist wieder vermehrt angefangen.

    Mein Mann war ein paar Abende mit mir auf einem Geburtsvorbereitungskurs, das hat ihm und mir sehr geholfen, wie wir dann bei der Geburt feststellen konnten.

    Erwartungen zur Geburt hatten wir eigentlich keine, wir sind dem ganzen sehr locker entgegen gefiebert. Mein Mann meinte im Nachhinein nur, dass er erwartet hĂ€tte, dass ich ihn bei der Geburt „anschreie bzw etwas anstrengend sein werde - weil man(n) das oft hört. Er war mega verwundert, dass ich so „lieb“ zu ihm war und immer ganz nett bitte mach das und das gesagt hab 😅.

    Unsere Beziehung hat sich denk ich schon sehr geĂ€ndert, wir sind uns jetzt viel nĂ€her und eben eine richtige Familie geworden. Unserer beiden PrioritĂ€ten haben sich sehr geĂ€ndert und auch wenn wir weniger Zeit zu zweit haben, wir genießen es jetzt Denkrichtung viel mehr. Auch wenn wir nur abends vorm Fernseher ein StĂŒndchen kuscheln.
  • WĂ€hrend der Schwangerschaft hatte ich ab und zu wirklich Bedenken wie das wohl werden wird, weil er leider so gar kein Interesse gezeigt hat. Zu Untersuchungen it er nur mit wenn ich ihn quasi gezwungen habe und beim Geburtsvorbereitungskurs (eh nur ein mal zwei Stunden) hat er danach die Augen verdreht 🙈
    Das einzige um das er sich wirklich gekĂŒmmert hat, war alles mögliche zu besorgen und einzukaufen (das ist aber sowieso sein Hobby 😅)

    Bei der Geburt war er glaub ich ein bisschen ĂŒberfordert, weil er mir nicht wirklich helfen konnte und als es dann doch ein Kaiserschnitt wurde war er Ă€ngstlicher als ich. Die Hebamme meinte nur, mein Mann sitzt ganz gerĂŒhrt draußen 😄

    Aaaaaber: als der Kleine da war, kam auch die 180° Wendung. Er war von Anfang an der liebste Papa, den ich mir fĂŒr unseren Sohn nur wĂŒnschen kann. Schon im Spital hat er sich um alles gekĂŒmmert, weil es mir leider nicht gut ging und auch zu Hause hat er brav geholfen wo es nur ging 😊
    Mittlerweile ist der Kleine ja schon ein halbes Jahr alt und er spielt viel mit ihm oder trÀgt ihn durch die Gegend. Er hat auch schon drei Abende alleine aufgepasst und auch das war kein Problem.
    Sein grĂ¶ĂŸter Verzicht ist wohl das Fernsehen, mit dem er aber erstaunlich gut zurecht kommt.

    Was wir allerdings noch ein bisschen lernen mĂŒssen ist wieder der Schritt in die andere Richtung - nicht nur Papa sondern auch wieder mehr Partner 😅
  • WĂ€hrend meiner 1. SS machte ich mir auch viele Gedanken und Sorgen wie er die neue Situation meistern wird. Er ist eher pragmatisch veranlagt, wenn es also ums Thema welcher Autositz, welcher Kinderwagen usw ging war er voller Enthusiasmus beim recherchieren etc. Wenn es aber darum ging meinen Bauch zu streicheln so machte er es nur nach meiner Aufforderung. Mit dem Baby im Bauch zu sprechen ging irgendwie gar nicht, ich merkte dass er sich dabei unwohl fĂŒhlte. Auch wenn es um die Geburt ging wollte er sich nicht so recht damit auseinandersetzen, war mein GefĂŒhl.

    Jedenfalls war die Geburt dann kein Zuckerschlecken, er war jedoch die ganze Zeit fĂŒr mich da und hat mir sehr dabei geholfen, alles zu ĂŒberstehen. Da es mir danach körperlich und emotional nicht sehr gut ging war er von Anfang an sehr gefordert mit dem Baby und mit mir. Was soll ich sagen, ohne seine UnterstĂŒtzung hĂ€tte ich es nie geschafft und ich bin wahnsinnig stolz auf ihn wie schnell er sich in die Paparolle eingelebt hat. In manchen Momenten denk ich mir wie blöd ich eigentlich war, mir Sorgen zu machen ob er die neue Rolle annehmen kann.
    In dieser ersten Zeit nach der Geburt habe ich einen neuen Teil von ihm kennen gelernt und mich neu in ihn verliebt.
    Mittlerweile ist unsere Maus 17 Monate alt und wenn ich die beiden beim Spielen, Toben und Tanzen beobachte geht mir immer wieder das Herz auf. In 3 Wochen kommt unsere zweite Tochter zur Welt und ich kann es kaum erwarten diese magische Zeit noch einmal zu erleben mit ihm.
  • Hmm,...schwer zu sagen was mein Mann so denkt/gedacht hat đŸ€”
    Man weiß ja nie richtig was in ihren Köpfen so vorgeht.

    Aber vielleicht kann uns ja @Admin da ein bisschen was erzĂ€hlen 😉
  • AdminAdmin

    4,846

    bearbeitet 19. 12. 2019, 09:59
    @stolze_mami: Da kann ich vorerst, leider noch nicht aushelfen. Zwar bin ich Ältester einer großen Geschwisterschar mit Abstand von bis zu 13 Jahren, Patchwork Deluxe-Kind, wenn wir Freunde mit Kindern besuchen bin ich oft der erste unter den Erwachsenen,der den Plastik-Schwerttod durch einen Stich in die Achsel erleiden muss, und Wickletisch, FeuchttĂŒcher, FlĂ€schchenwĂ€rmer, SpeibtĂŒcher waren auch meine Werkbank... aber eigene Kinder habe ich noch nicht. ;)
    stolze_mamiKaffeelöffelNastyMaxi01nini2016Dany9002
  • Mohnblume88Mohnblume88

    1,372

    bearbeitet 19. 12. 2019, 11:48
    Interessantes Thema, vor allem fĂŒr mich, um noch mal alles zu reflektieren.

    Die SS war ungeplant und die erste Reaktion meines Partners war durchaus positiv. Die zweite Reaktion dann nicht mehr, er tickte voll aus und war sich nicht sicher, ob wir als Eltern taugen und die Zeit mit einem Kind teilen wollen.

    In der SS nahm er dann an allem sehr aufmerksam teil, er war mit in einem Vorbereitungskurs, bei allen Untersuchungen dabei, streichelte den Bauch usw.

    Bei der Geburt war er mir eine große Hilfe, er fĂŒtterte mich mit MĂŒsliriegel, massierte das Kreuzbein bis ihm der Arm abfiel, saß einfach da und ja đŸ€” eig weiß ich gar nicht mehr so genau was er 12 Stunden lang sonst noch gemacht hat 😂

    Anfangs war ihm die Situation ungeheuer, er hatte immer noch Ängste, die aber aus jetziger Sicht nach und nach verschwunden sind. Jetzt ist unsere Tochter 8 Monate und immer wenn sie ihn sieht, fĂ€ngt sie an zu kichern, da geht mir echt das Herz auf ❀ Mittlerweile ist er voll im Papa-Modus angelangt.

    Wir geben uns beiden gegenseitig den Freiraum, den wir brauchen und das funktioniert bisher ganz gut. Ich wĂŒrd nur gern wieder mal ausschlafen, das wĂ€r noch fein!

    Was er ĂŒber sich sagen wĂŒrde? Er hat sich mit der Vaterrolle gut angefreundet und hat eine Freude mit dem Baby. Er hĂ€tte sich dennoch ein kinderloses Leben auch ganz gut vorstellen können.

    Verbessern könnten wie mMn, dass wir Konflikte austragen lernen (tun wir so gut wie nie) und mehr quality time fĂŒr uns zwei (bisher selten, dabei gĂ€be es eh freiwillige Babysitter).
  • VerĂ€nderungen gab es bei uns kaum....ich wusste immer schön daß er der beste Papa der Welt sein wĂŒrde ;) alle Nichten, Neffen , Kinder von Freunden liebten ihn.
    Alle haben immer gesagt er hÀtte KindergartenpÀdagoge werden sollen :)

    Er war bei uns die treibende Kraft, ich wollte lange keine Kinder. Mein Mann ist aber tatsĂ€chlich dafĂŒr geboren....
    Wir haben ja ganz ganz lange auf unsere First Lady gewartet, er hat schon im Bauch mit ihr geredet und wich weder bei der Diagnose noch beim ks von meiner Seite.
    Als die Hebamme mit ihr weggerannt ist, war er etwas schwer vom Begriff. Ich hab ihn angebrĂŒllt, er soll hinterher, mich nĂ€hen sie auch ohne ihn wieder zu.

    Zu Hause dann gab's nix was er nicht getan hÀtte, wir haben fast gestritten wer sie halten darf, auf wem sie schlÀft...Mausi machte da nÀmlich keinen Unterschied. Hauptsache Körperkontakt mit einem von uns.

    Bei den Zwillingsjungs war es genauso. Er war immer da, bei jeder muki Untersuchung , jedem Ultraschall live dabei und natĂŒrlich auch beim ks.
    Als ich mit den Jungs am Zimmer war hat er die grosse von Oma geholt und war wieder da. Diesmal mussten wir nicht streiten, war ja fĂŒr jeden ein Baby zum kuscheln da😅

    Die Kids sind mit der Weile 2 und 5 Jahre alt und kleben nach wie vor an uns beiden.

    Unsicher war er genauso wie ich auch. Wir haben uns mit 36 nicht anders gefĂŒhlt wie jemand der als Teenager schwanger wird. Einfach alles neu und unbekannt....

    Wie hat sich unsere Beziehung verĂ€ndert? Tja, unser beider Lebensmittelpunkt sind die Kinder, wir haben kein BedĂŒrfnis nach Zweisamkeit in der Form das die Kinder nicht dabei sein könnten.
    FĂŒr uns beide ist alles perfekt.
    Carola9Melodywölfinbasialmc
Hey! 1 Frage - 100 Antworten!
Im BabyForum kannst du dich einfach, sicher und anonym mit (werdenden) Mamas und Papas in deiner NĂ€he austauschen. Registriere dich jetzt, um alle Bereiche zu sehen und mitzuplaudern:Kostenlos registrieren

Social Media & Apps

Registrieren im Forum