Pessimistisches Kind

Hallo Community!

Ich bitte um Euren Rat und Meinungen. Seit Längerem mache ich mir schon Gedanken wegen meines Sohnes (5). Er hat eine unglaublich negative Grundeinstellung. Jammert und leidet viel, ist pessimistisch veranlagt. Das fällt nun immer mehr auf, weil seine Schwester (2 1/2) ein klassisches, fröhliches Kleinkind ist. Er war schon als Baby und Kleinkind eher missmutig. Überschwängliche Freude ist bei ihm selten. Er ist ein richtiger „Grantler“, der wegen allem und jedem herumlamentiert.

Das ist einerseits mega nervig, weil es unheimlich anstrengend ist und auf der anderen Seite mach ich mir Sorgen, weil er sich dadurch das Leben schwer macht und vieles verhaut. Ich würde ihn tatsächlich nicht als glückliches Kind bezeichnen, er findet fast überall ein Haar in der Suppe. Und das eben nicht nur phasenweise, sondern permanent.

Ich weiss einfach nicht, wie ich ihn am besten unterstützen könnte, positiver zu werden. Gut zureden, schimpfen, es ändert nichts. Vielleicht hat jemand Tipps oder ein ähnliches „Kaliber“ zuhause, ich würde mich über Austausch freuen!

LG

Kommentare

  • @Cassi Hat er Hobbys? Wenn ja, biete ihm vlt. an diese Hobbys mit ihm gemeinsam auszuüben. Meiner Erfahrung nach macht es Kindern mehr Freude, wenn sie das was ihnen Spaß macht, mit jemandem teilen können. Wenn er keine Hobbys hat, könntest Du ihm Vorschläge machen was er oder ihr gemeinsam ausprobieren könnte(t), oder frag ihn wofür er sich interessiert (hast Du sicher schon alles gemacht, aber man sollte sowas immer wieder probieren). Interessen können sich ja auch ändern.

    Meine Cousine hat auch immer über alles und jeden gemeckert. Haben auch viel ausprobiert, bis wir schlussendlich beim Eislaufen gelandet sind. Plötzlich war sie viel fröhlicher! Nun trainiert sie sogar schon seit Jahren (sie ist jetzt 15 Jahre alt) Eiskunstlauf und ist seither glücklicher. Es macht sie stolz uns zu zeigen was sie schon alles kann.

    Kinder brauchen meist Bestätigung, das sie etwas gut machen / können.

    Ich wünsch Dir viel Geduld, Kraft und Erfolg!

    LG

    Ravenna
    Cassi
  • Ich hab da keine Erfahrung, aber vielleicht würde da Ergotherapie was bringen? Spass am Spiel finden, sich selbst zufrieden wahrnehmen?
    Ist vielleicht im Kindergarten was das er sich nicht "richtig" fühlt oder kann er definitiv was nicht das andere können und ihm den Selbstwert rauben?
    Hast schon mal mit dem Kinderarzt darüber gesprochen?

    First lady lammatiert auch oft rum wegen jedem Pups. Bei ihr hab ich da halt mehr Geduld, weil der Grund klar erkennbar ist. Also jetzt nicht im Sinne des gerade bemeckertem aber sie versteht ja das andere gehen und sie es nicht kann. Alles verzweifelte üben bringt nix. (Ka Wunder wenn Muskeln und Rückenmark es nicht erlauben ) was ich damit sagen will ist das vieles zwar begreifen aber deshalb den Hintergrund noch lange nicht verstehen.

    Mit 5 beginnt auch langsam die wackelzahnpupertät, er nimmt sich und sein Umfeld anders war und irritiert ihn womöglich zusätzlich. Er findet jetzt zu seinem ich.
    Vielleicht gibts in der entwicklungsberatung Tipps der "Depression" entgegen zu steuern....
  • @Ravenna naja, Hobbies... nicht in dem Sinn. Er geht einmal wöchentlich zum Turnen, das macht ihm Spaß. An anderen Sportarten ist er (bis jetzt) nicht wirklich interessiert. 🤷‍♀️ Obwohl er motorisch geschickt ist.

    Er ist ein sehr intelligentes Kind und eigentlich recht vielseitig interessiert. Hat viel Fantasie, kann sich sehr gut alleine beschäftigen, geht auch in seinen Rollenspielen auf. Wenn er sich mit etwas beschäftigt, ist er voll fokussiert, kann sich gut konzentrieren. In den KiGa geht er gern, hat Freunde und kommt gut zurecht. Also alles top.

    Er ist allerdings recht ungeduldig und hat eine nicht allzu große Frustrationstoleranz, wenn ihm etwas nicht gleich gelingt. Wenn z.B. beim Legobauen was nicht gleich gelingt - dann fängt er sofort an zum jammern, heulen, schreien. Schon als Kleinkind hat er alles wütend von sich geschmissen, was nicht auf Anhieb funktioniert hat. Auch beim Radfahren, Schwimmen lernen. Steigt aufs Radl, fällt um und sagt sofort: „Das mag ich nicht, das kann ich nicht, das mach ich nicht mehr!“ Ist dann auch stur und macht nicht mehr mit. Deswegen z.B. auch kein Skifahren, Eislaufen, Schwimmen bis jetzt. Letzte Woche hat er mit einem Freund zusammen einen Schwimmkurs begonnen, hat sich dabei super angestellt und Spaß gehabt - trotzdem sagt er jetzt, er möchte nicht noch einmal gehen 🤷‍♀️

    Er ist sehr schwer zu motivieren, leider 😕 Wenn er etwas nicht bekommt (z.B. Süßes, weil er schon genug bekommen hat), kann er wirklich STUNDENLANG darüber lamentieren. Seine Schwester hat sowas nach 3 Minuten vergessen und wendet sich anderen Dingen zu, während er nich ewig darüber klagt. Man kann ihn dann auch kaum mit etwas anderem ablenken.
  • RavennaRavenna

    140

    bearbeitet 14. 12. 2019, 12:25
    @Cassi Ich erkenne mich grad wieder. So wie Du ihn jetzt beschrieben hast war und bin ich selbst leider noch immer😳 Ich war z.B. schon immer eine begeisterte und gute Schwimmerin, haben mich meine Eltern deswegen in einem Schwimmverein anmelden können? Vergiss es! Erst gestern sind mir zig Windeln in einen Wassereimer gefallen (ich ärgere mich noch heute darüber / über mich selbst dass ich nicht aufgepasst hab). Da würde mir noch mehr einfallen indem sich Dein Sohn und ich anscheinend ziemlich ähneln. Es gibt so Menschen wie mich, die leider nie so richtig zufrieden sind und kompliziert sein können.

    Du sagst er ist ein sehr intelligentes Kind. Vlt. ist er schlichtweg UNTERfordert? Unterforderung kann schnell zu Langeweile führen und Langeweile wiederum zu Frustration. Dass er vielseitige Interessen hat ist doch schon mal gut! Vlt. bringt es etwas wenn Du z.B. beim Legobauen sagst: Sollen wir das gemeinsam machen? Brauchst du / möchtest du Hilfe dabei haben? (Letzteres mit Vorsicht zu genießen, weil er dann glauben könnte du traust es ihm alleine nicht zu und er dann erst recht frustriert ist)... Zwecks Motivation (und ich wiederhole mich zwar grade aber): gib ihm immer wieder die Möglichkeit etwas gemeinsam zu machen. Zu zweit ist vieles leichter und lustiger als alleine. Biete ihm regelmäßig Neues an, was ausprobiert werden könnte.

    Im Moment kann ich leider nicht mehr dazu sagen. Hoffe ich konnte zumindest einen hilfreichen Tipp geben ^^
    Cassi
  • Mir kommt deine Geschichte sehr bekannt vor. Mein Sohn ist ganz gleich. Er ist aber erst 4. Trotzdem kann er ewig jammern wenn er was nicht bekommt und bei ihm isses überhaupt so dass er von Anfang an sagt, dass er was nicht kann und nicht mal versucht. Auch keinerlei Interesse an deinen genannten Sportarten. Waren grad auf Urlaub und wollten ihm so eime Tauchmaske kaufen die das ganze Gesicht bedeckt damit er Fische schauen kann. Keine Chance...nicht mal versucht. Ich lese hier mal mit ^^
  • sosososo

    2,317

    bearbeitet 14. 12. 2019, 12:27
    Um das Positive im Alltag ein bisschen hervorzuheben könnte man als Abendritual zB immer 3 Sachen aufzählen, die am jeweiligen Tag gut waren.

    Vielleicht auch, grade wenn er mal was Positives erzählt umso mehr nachfragen, und ihm da viel aufmerksamer zuhören, und seinem Gejammer gar nicht soo ausführliche Beachtung schenken.

    Um seine Problemlösungsfahigkeit ein bisschen zu fördern, sind Märchen und Geschichten in dem Alter eine Möglichkeit, wo du ihn auch immer wieder fragen könntest wie er das jetzt lösen würde.

    Vitamin/Mineralstoffhaushalt würde ich ev. auch checken.
    Nastykawaii_kiwiHase_89CassiRavennadelphia680Happy89
  • Danke Euch allen. Es hilft schon mal ein wenig das Niederschreiben - dabei reflektiert man das Ganze mal. Und ich kann jeden Tipp gebrauchen.

    Ob er unterfordert ist - ich weiss es offen gesagt nicht 🤷‍♀️ Ich meine, jede Mama hält ihr Kind wahrscheinlich für intelligent 🙂

    Er hat auf jeden Fall großes Potential, das er zum Teil nicht ausschöpft, weil er sich selbst im Weg steht und leidet. Ein Beispiel: Lego. Er fragt mich, ob ich ihm beim Bauen helfen kann (obwohl er da sehr geschickt ist und es alleine kann). Ich denke mir dann, ok, er könnte es zwar alleine, aber er möchte es halt mit mir zusammen machen. Das sieht dann so aus, dass er neben mir sitzt, ich baue, weil er sagt, er kann es nicht. Ich ermuntere ihn dann, sage, dass ich weiss, dass er es sehr wohl kann (weil er es ja schon gemacht hat) - nein macht er nicht. Für mich macht das aber keinen Sinn, dass er nur neben mir sitzt und mir beim Bauen zuschaut und ich beende dann das Spiel und wir haben wieder den Katzenjammer, er kann nicht, er kann nicht. Dann ärgere ich mich, weil das nicht stimmt.
    Und er tut mir dann auch Leid, weil er sich so grämt, einfach wegen nix. 🙄 In solchen Situationen hilft dann auch nichts, was ich tue.
    Kein Trösten, kein Ermuntern „Probier doch mal“, ich hab auch schon mit ihm geschimpft, weil es mich so geärgert hat, dass er sein Licht unter den Scheffel stellt. Ich weiss nicht, wie ich ihn aus dieser negativen Emotion rausholen kann 🤷‍♀️

    Wie Du auch von Dir geschrieben hast, @Ravenna , er dürfte vom Charakter her einfach eine gewisse Grundunzufriedenheit haben. Das klingt jetzt blöd, aber genauso, wie es sehr positive Menschen gibt, gibt es halt auch welche mit eher negativer Einstellung. Ich kenn das leider nur zu gut, ich hab selbst einen Hang dazu und von meiner Familie mütterlicherseits gibt es auch die Tendenz zu Depressionen. Aber ich möchte natürlich für mein Kind nur das Beste und dass es glücklich ist und frage mich, inwieweit kann ich diesen Hang zum Pessimismus entgegenwirken und ihn auf eine positivere Bahn führen.
  • @Cassi ich wäre nach dme was du beschreibst auch dafür ihn ev. mal einer guten Ergotherapeutin vorzustellen. Erg setzt sehr stark am Handeln im Alltag an, die Indikation für eine Ergo sit wenn einen was auch immer in der Lebensführung einschränkt. Wenn er stark und oft verweigert und dann mit sich und der Welt unzufrieden ist, ist das demnach eine Indikation. Vielleicht könnten ihm ein paar Stundne Ergo bei der Handlungsplanung helfen, bei Selbstbewusstsein und bei der Frusttoleranz :-) Den Tipp jeden Abend 3 Dinge aufzuzählen die schön waren/die gut gelaufen sind finde ich übrigens super :-)
    CassiNastybasia
  • Vielleicht kannst du mal seine Freunde fragen worin er besonders gut ist? Aus ihrer Sicht? Und dann erwähnst du das nebenbei bei ihm.
    Wir definieren unsere Stärken ja doch stark über das positive Feedback von anderen.

    Generell klingt für mich durch als ob er weniger negativ ist sondern sich einfach nichts zutraut. Da wäre es wichtig dass er mal was „schafft“. Das würd ihm enorm viel Selbstbewusstsein für anderen Dinge geben. Und je mehr er geschafft hat, desto positiver geht er dann an anderes heran.
    Also beim Lego würd ich halt bauen. Vielleicht will er zuerst sehen wie du es machst? Durchhalten bis er irgendwann selber anfängt.
  • @Cassi Hm, echt ein harter Brocken Dein kleiner Fratz (wenn ich das so sagen darf). Ich finde @soso hat Dir da aber einen sehr guten Vorschlag gemacht, würde ich probieren!

    Verzeih bitte falls ich was überlesen hab, aber hast Du ihn schon mal direkt während des Legobauens gefragt, warum er glaubt es nicht zu können? Oder warum er nicht mehr in den Schwimmkurs möchte?

    Doofe Frage: kann es sein dass er gemobbt wird? Kinder können (auch schon in diesem Alter) grausam sein (ich hab in 'nem KiGa gearbeitet). Wenn ihm beispielsweise ein Kind sagt er baut da aber nichts schönes mit dem Lego und/oder dieses Kind kann das ja sooo viel besser, dann nimmt sich Dein Kleiner das zu Herzen! Leider hab ich auch schon erlebt wie Betreuerinnen zu Kindern sagen wie dumm sie nicht sein oder wie grindig weil sie sich z.B. in die Hose gemacht haben (die haben definitiv den falschen Beruf!).

    Frag ihn ob und was ihn bedrückt und versichere ihm dass er jederzeit mit Dir über alles reden kann.
    BeLa
  • @Ravenna : es kommt erschwerend hinzu, dass er nicht sehr gesprächig ist. Auf alle Fragen, die Du mir jetzt z.B. vorgeschlagen hast, würde er mit „Ich weiss nicht“ oder „Ich wills nicht sagen“ antworten. Er erzählt auch nie etwas vom Kindergarten, oder was er mit der Oma gemacht hat, wenn sie auf ihn geschaut hat. Es kommt meist nur, dass es „gut“ war. Auf weitere Nachfragen antwortet er wie oben erwähnt. Das ist natürlich für mich sehr schwierig, ich kann nicht in ihn hineinschauen. Lt. Pädagogin ist im Kindergarten alles wunderbar, er kommt mit allem gut zurecht. 🤷‍♀️

    Ich hab ihm jetzt beim Schlafengehen auch gefragt, was vom Tag er schön gefunden hat. Er hat mir keine Antwort darauf gegeben, es kam wieder nur „Das weiss ich nicht.“ Auch auf die Frage, ob er denn etwas heute nicht so gut gefunden hat „Ich weiss nicht“. Wenn ich dann frage, ob vielleicht das und das gut war, sagt er „Ja“. Aber von selbst artikuliert er sowas nicht.

    Nur ab und an kommt von ihm aus eine Erzählung. Da jubele ich dann auch förmlich und sage ihm auch immer, wie sehr mich das freut, dass er mir das jetzt erzählt und dass er mir immer alles sagen kann. Aber das ist leider nur selten. 😕
  • CassiCassi

    1,835

    bearbeitet 14. 12. 2019, 20:45
    Nein, das kam jetzt falsch rüber, @kea . Es ist schwer zu beschreiben. Er schafft oft genug was. Am Selbstvertrauen oder am Können haperts nicht, sondern an der Einstellung: „Ach, das wird eh nicht klappen.“ Die aber unbegründet ist. Weil es ist nicht so, dass er dauernd negative Erfahrungen macht, weil ihm etwas nicht gelingt. Eher das Gegenteil. Meist funktioniert eh gleich alles, ist eher die Ausnahme, dass er mal an etwas gerät, was nicht hinhaut.
  • @Cassi Oh Mann, er ist mir wirklich sehr ähnlich. So hat meine Mutter auch immer über mich gesprochen. Es ist natürlich schwer wenn er so in sich gekehrt ist und man ihm alles aus der Nase ziehen muss (und dann oft nicht mal das richtig klappt).

    Korrigiere mich bitte, aber wenn er meint "ach das wird eh nichts", hat das mMn dann doch was mit seinem Selbstbewusstsein zutun.

    Wenn er schon etwas älter wäre hätte ich gesagt, drück ihm ein Tagebuch in die Hand. Damit er all seine Gefühle und Sorgen etc. niederschreiben kann. Manchmal hilft das einem gewisse Dinge besser zu verarbeiten und / oder beim reflektieren, wenn man es aufschreibt anstatt es (laut) auszusprechen.
    Cassi
  • bearbeitet 14. 12. 2019, 21:00
    @Cassi gibt es vielleicht jemand in seinem nahen Umfeld, der solch eine Sprache benutzt? Wie sind dein Mann und du bzw. Andere sehr enge Bezugspersonen denn "eingestellt"? Ich denke daran, dass er sich das vielleicht von jemand abgeschaut hat. Wenn mir mein Kind sagen würde "das wird eh nicht klappen" würde ich fragen warum. Wenn dann ein "ich weiß nicht" kommt würde ich Sachen aufzählen warum ich schon denke das es klappen wird und das jedes Mal und Immer, immer, immer. Bis es ihm bei den Ohren raus kommt. Ich glaube tatsächlich, dass man seine Einstellung zu Dingen ändern kann und mir tun Leute die ewig pessimistisch sind einfach leid weil sie immer vom schlimmsten ausgehen und so möglicherweise aich viele Chancen in ihrem Leben verpassen.

    Ich würde daher eben zum einen mal sehr genau beobachten wer was wie formuliert bei euch daheim (auch die Oma, der Onkel, die Kiga Pädagogen) und ganz extrem darauf achten es man ihm gegenüber auf so negative Kommentare antwortet.
    Meine Hoffnung wäre die: ihr seit die Erwaschsenen und er orientiert sich an euch. Wenn ihr ihm immer und immer wieder sagt "es ist nicht so wie du denkst sondern anders" dann glaub er es vielleicht irgendwann selber.

    Ich hoffe sehr für euch das sich das bessert und wünsche dir alles Liebe!
    Cassi
  • Also wegen erzählen aus dem Kindergarten. Meine erzählen auch wenig, das is auch ganz normal.

    Ein Trick von mir is zb ich frage die Kinder was heute das schönste und das schirchste war. Und dann rate ich. Oft „rate“ ich recht viel blödsinn, den sie lustig finden. Und wenn ich nicht drauf komme müssen sie mir einen Tipp geben. Das finden sie recht amüsant und ich erfahre dann ein bissl was.

    Oder ich erzähle eine Geschichte vom Kind „xx“ (selber Name), die fängt gleich an wie der Tag vom Kind. Und wenn ich dann falsch weitererzähle (weil ich ja nicht weiß was sie im Kindergarten gemacht haben), dann korrigieren sie mich und erzählen was „richtig“ is.

    Hast du schon mal geschaut ob es Kinderbücher zu dem Thema gibt? Sowas is oft hilfreich um ein Thema aufzuarbeiten.
    CassiKaffeelöffelTalia56Angelika89NastysosoHappy89
  • Ja, ich versuchs eh immer mit irgendwelchem Schmäh. Sonderlich erfolgreich bin ich leider nicht. 😅
    Tatsächlich war er schon immer ein Pokerface. Als Baby schon. Die Leute haben sich zum Deppen gemacht, um ihn zum Lachen zu bringen, nope. Maximal ein Schmunzler wenn überhaupt. Er hat erst spät zu reden begonnen, mit 2 1/2. Dafür von Null auf 100. Wenn ihn jemand was gefragt hat, hat er grundsätzlich nie geantwortet oder was erzählt 🙄 Erst jetzt kommt das gaaaaanz langsam.
  • Versteht mich nicht falsch, es ist ja nicht so, dass er den ganzen Tag Trübsaal bläst. 🙂 Er ist schon ein ganz normales Kind, aber ich finde, er könnte viel fröhlicher sein und sich bei vielem leichter tun, wenn er ein bisschen positiver wäre. Z.B. sich nicht den ganzen Vormittag darüber grämen, dass er seine Süßigkeit aus dem Adventskalender erst nach dem Mittagessen essen darf. Sondern halt kurzer Protest, wie bei jedem Kind und dann ists auch gut. Oder nachdem er sich ein Spielzeug ausgesucht hat, daheim darüber lamentieren, dass er sich doch lieber was anderes hätte aussuchen sollen, das wäre viel besser gewesen.
  • Unser Sohn ist ganz gleich, nur bald 8 J und mit dem Schulanfang wurde es immer schlimmer, wir gehen jetzt mit ihm seit einigen Wochen zur Psychotherapie und es wird langsam besser. Die BH und die BVA zahlen sehr viel dazu.
    Ich hab bis jetzt noch nie so ein "unglückliches" Kind gesehen und mich hat es schon so belastet...
  • Oje, @wusal86 , das tut mir Leid zu lesen 😢 Gut, dass er jetzt Hilfe bekommt. Werde bei meinem Sohn da auch ein wachsames Auge drauf haben, wie sich das Ganze weiter entwickelt.
  • Ich bin mit meinem Sohn bei einer Evolutionspädagogin. Es ist ein sehr spannendes Thema!

    Mein Sohn (5) ist beim reden ein Spätzünder, hat auch noch teils seine Probleme. Erzählt mir ganz selten was vom Kindergarten.

    Seit wir bei ihr sind ist wirklich was weitergegangen, vielleicht ist das auch was für euch?

    Ich glaub/ vermute da sitzt was ganz tief. Vielleicht ein Erlebnis was ihr denkt, das er das nicht so mitbekommen hat. Oder eben negatives reden.
    Vielleicht hast auch du was erlebt in der SS? Da kann vieles sein.
  • Vielleicht tut er sich sprachlich einfach noch schwer das auszudrücken was im KiGa, bei der Oma los war... Malt er gerne?

    @kea hat da finde ich auch eine super Lösung gefunden, ihre Kids zum Erzählen zu bringen ;) :)
  • Nenene, sprachlich ist er top drauf, überdurchschnittlich für sein Alter. Er will es schlichtweg nicht erzählen.

    Heute morgen wieder so ein Beispiel. Er hat seinen Stoffdinosaurier betrachtet, geseufzt, und gemeint, „Hätte ich mir doch damals lieber den anderen ausgesucht. Der war doch viel schöner!“ Dabei war es beim Aussuchen damals gar keine schwere Entscheidung, er hat sich sofort für diesen entschieden und hatte erst volle Freude daran. Ich finde das so schade und es macht mich traurig 😔
  • Gib ihm keine Aufmerksamkeit dafür wenn er sowas sagt, ignorier das einfach...oder sag Ich finde den, den du ausgesucht hast super, weil der andere hatte gar nicht dies oder das... und du hast da eine gute Wahl getroffen...

    Vllt hat er bemerkt dass je negativer er klingt desto mehr gehen deine Alarmglocken an und du hörst zu, schaust zu, usw...

    Dreh das um und sobald er auch nur einen Hauch positiv klingt zB. beim Guten Morgen sagen oder irgendeine Kleinigkeit da flippst du voll aus und freust dich und strahlst ihn an usw..

    aber ich glaub wirklich, dass es normal ist bis zu einem Grad aber man muss es ja nicht fördern.

    Cassi
  • Das ist ein guter Tipp, @sanxtay , das werd ich auf jeden Fall beherzigen! Das könnte natürlich sein, dass ich da unbewusst mehr Aufmerksamkeit gebe.
  • @Cassi Ich hab mir das mit der Aufmerksamkeit auch schon gedacht, bei manchen Situationen, die du beschreibst. Zb beim Lego spielen.
    Was machst du denn, wenn er alleine Lego baut? Sitzt du trotzdem daneben und schaust ihm zu?
    M. möchte auch oft, dass ich für sie Duplo baue oder male (auch ganz banale Sachen wie Kreise oder Herzerl, die sie eigentlich schon selber kann).
    Da will sie dann einfach, dass ich mit ihr was mache.
    Auch das mit dem "Abschauen" hat schon jemand geschrieben. Die Kinder beobachten ha genau und schauen, wie wir die Dinge angehen und lernen auf diese Weise.
  • @Cassi Mir ist noch was eingefallen... Den Kiga-Pödagogen ist diesbezüglich noch nix aufgefallen, oder? Habt ihr im Kiga zufällig ein IZB-Team. Da ist immer auch eine Psychologin dabei, die du zu dem Thema evtl mal fragen könntest.
  • @Corni : nein, wie gesagt, lt. Pädagogin passt alles. IZB-Team ist in unserem KiGa keines.

    Es wird halt immer deutlicher, auch durch den unterschiedlichen Charakter der Kinder. Heute hatten beide ein Dino-Ei in ihrem Adventskalender, so ein Gipsteil, da steckt ein kleiner Plastikdinosaurier drinnen. Beide voller Begeisterung ausgegraben, die Kleine juchzt vor Begeisterung, schaut nicht links und rechts, hüpft freudig mit dem Dino herum. Der Große? Sofort, nachdem er seinen Dino ausgegraben hat, stürzt er zu seiner Schwester. Und schon gehts los. „Ach, warum hat sie einen Plesiosaurus. Der ist viel cooler als meiner... etc. Und wenn er schlecht drauf ist, versucht er permanent, ihr auch alles madig zu machen. Das stört mich sehr.
    kathi0816
  • Ich hab mir alles durchgelesen, kann aber keinen professionellen Rat geben.
    Ich spüre bei euch allerdings sehr viel Druck. Es gibt da auf Instagram die Elena Pfarr, die behandelt genau diese Themen und grad in den letzten Wochen war viel dazu zu lesen. Ich könnt mir durchaus vorstellen, dass es etwas mit deinem Sohn und einer engen Bezugsperson zu tun hat. Vielleicht mit dir, das weiß ich natürlich nicht.
    Elena kann man auch anschreiben und ich find sie gibt immer sehr brauchbare Tipps 👍
  • Die Situation mit dem Adventkalender, die du beschrieben hast, klingt für mich allerdings seeehr normal unter Geschwistern.
    Da würds mich in dem Alter eher wundern, wenn er sich mit ihr freuen würde, dass sie einen schöneren/besseren... hat.
    melly210
  • @Cassi Ich weiß nicht ob es dir hilft aber mein kleiner (4 Monate) ist auch sehr sparsam was gut aufgelegt sein betrifft - die Kinderärztin meinte er braucht es etwas wilder beim spielen - nicht so zart und tatsächlich seit dem ich „wilder“ bin lacht er mehr und kudert richtig 🤷‍♀️ Vielleicht probiert ihr mal etwas in die Richtung - es gibt ja Judo usw für kleine Kinder auch schon.
  • @YvonneH : nein, wild mochte und mag mein Sohn gar nicht 🙂 Das schreckt ihn eher ab.
  • RavennaRavenna

    140

    bearbeitet 15. 12. 2019, 13:44
    @Cassi Da er anscheinend eh auch Rollenspiele mag, hab ich 'nen vlt. merkwürdigen Vorschlag aber: probier mal mit / durch (Hand)-puppen ein Gespräch mit ihm zu führen. Du nimmst eine Puppe und er nimmt eine und es unterhalten sich dann "die beiden". Ihr müsst dabei nicht Mama und Sohn sein und nicht Eure richtigen Namen verwenden. Wir haben das im KiGa immer wieder so gemacht, wenn Kids nicht direkt mit uns reden wollten, haben wir es über die Puppen gemacht. Hat hin und wieder ganz gut funktioniert. So haben wir manchmal sogar von Ängsten usw. erfahren die, die Kids uns so nie direkt ins Gesicht gesagt haben.
    Cassi
  • Die Situation mit dem Advenkalender finde ich auch sehr normal. Das andere Beispiel mit dem Dino...wenn sowas wie du sagst ständig vorkommt würde ich trotzdem meinen, daß ein paar Einheiten Ergo oder eine Erziehungsberatung für euch durch eine Psychologin nicht schlecht wären. Es klingt als hätte er wenig Selbstbewusstsein, macht sich und seine Entscheidungen oft selber schlecht bzw vertraut sich selbst nicht. Da wäre es wenn es so ausgeprägt ist schon ganz gut mit ihm daran zu arbeiten, damit er da einen positiveren Zugang zu sich selbst findet.
    Cassi
  • Du könntest es auch mit Homöopathie probieren falls du was davon hältst.
    Dann aber wirklich zu einem vernünftigen Homöopathen gehen damit das richtige Mittel verschrieben wird.

    Ich bin seit 1 Jahr in Behandlung, Ansich wegen meinen Allergien und der Neurodermitis aber das erste was ich bemerkt habe war dass ich nicht mehr so schnell auf 100 war wenn mich die Kinder genervt haben.
    Und lt. Meiner Ärztin wirkt es sich als erstes eben auch auf die Psyche aus.
    Bei mir war das ca. Nach 6-8 Wochen.
  • Am 7. Jänner hab ich jetzt einen Termin bei einer Kinderpsychologin ausgemacht. Hab heute mit einer telefoniert und sie hat gemeint, ich soll einfach mal kommen und ihr alles erzählen (ohne meinen Sohn). 🙂 Bin gespannt, was dabei dann rauskommt. Aber ich denke, es kann auf keinen Fall schaden, ein paar Tipps vom Profi zu bekommen. 🙃
    CorniMohnblume88melly210Maxi01KKzbasia
  • @Cassi das klingt super. Darf ich fragen woher du bist und du so schnell eine Kinderpsychologin gefunden hast??
  • CassiCassi

    1,835

    bearbeitet 19. 12. 2019, 20:07
    Ich bin aus Graz, @Nasty 🙂 Auf Facebook gibt es eine Gruppe für Grazer Mamas und dort hab ich gefragt, ob jemand wen empfehlen kann und ich bekam dann von mehreren Mamas diese Psychologin vorgeschlagen. Hab sie dann heute gleich angerufen und sie klang sehr sympathisch. Ob die Chemie dann auch passt, wird sich beim ersten Treffen herausstellen, das muss man einfach probieren. 🙂
    Nasty
  • @Cassi wenn du magst würdest du dann ein bisschen berichten was sie sagt? Also in wie weit das normal ist oder halt auch nicht. ...meine grosse ist ja auch so ein bisschen Jammerlappen (lieb gemeint) nix kann sie (obwohl ich weiss daß sie es kann) ... wäre da echt neugierig
  • Klar, ich halte Euch am Laufenden! 😀
    kathi0816Nasty
  • Alles Gute!!😃
  • @Cassi Bitte könntest du mir per PN den Namen der Psychologin verraten :)
  • @Cassi ich wär auch echt neugierig, was sie dazu sagt. Mein Großer erinnert mich vom Wesen her auch sehr an deinen - bis auf die sprachliche und zahlenmäßige Begabung, die hat meiner eindeutig nicht, aber absonsten kann ich jede Beschreibung für meinen bestätigen (das Dino-Ausgrabungsei-Debakel hatten wir 1 zu 1).
  • Wenn ich das alles so lese, wird mir ganz Angst und Bange, dass es bei uns auch so werden/bleiben könnte.
    Meine jetzt 1 Jährige Tochter wurde per Saugglocke geholt und schrie die ersten 4 Monate durch. Das Schreien ist weg, jedoch ist sie noch immer ein recht anstrengendes Kind. Sie war/ist nie ein richtiger Sonnenschein. Am liebsten quengelt sie den lieben ganzen Tag. Mich macht das sehr traurig. Ich jazte mich so auf die Babyzeut gefreut, aber jeder Tag givt nur wenig schönes. Es zerrt an meine Nerven. Seit 3 Monaten schlucke ich Antifepressiva. Für mich fühlt es sich an als verpeste meine Tochter mit ihrer schlechten Laune unsere Luft. Es klingt hart und gemein, aber so fühlt es sich oft an.
    Ich habe so Angst, dass es nie anders werden wird.
    Ich mag mich schon gar nicht mehr mit anderen Müttern und ihren zufriedenen Babies treffen.
  • Wow @Andine lass dich kurz Mal unbekannterweise drücken, das hört sich Grad nicht so gut an. Hast du das Gefühl, dass du die Geburt schon verarbeiten konntest und genügend Unterstützung mit deiner Kleinen? Will jetzt nicht zu sehr OT hier werden, gern auch per PN.
  • Ja die Geburt habe ich - wenn auch mit ein wenig Verzögerung - verarbeiten können.
    Meine Tochter ist seit einem Monat für zwei Vormittage die Woche bei einer Tagesmutter. Es tut gut, die Zeit dann nur für mich zu haben. Ich mache dann nur das, was ich früher am liebsten gemacht habe. Meine Schwiegereltern kommen ab und zu, aber das alleine war mir auf Dauer zu wenig. Mein Mann versucht so gut es geht in seine Vaterrolle zu kommen.

    Vielleicht habe ich mich zuerst zu negativ ausgedrückt.
    Vielleicht habe ich auch ein verzerrtes Eigen- und Aussenbild. Ich empfinde andere Babies/Kinder immer viel fröhlicher und vorallem entspannter als mein Kind.
    Zur Zeit machen wir eine Ergotherapie mit ihr und die Therapeutin meint, dass es keine per se immer schlecht gelaunten Kinder gibt. Dafür gibt es immer einen Grund - manchmal einen tief verwurzelten, Stichwort Geburtstraumata.
    Ihrer Meinung nach hat das Nervensystem nach wie vor das Trauma des Steckenbleibens im Geburtskanal noch nicht verarbeitet. Das wiederrum führt zu einem angespannten Nervensystem zb. Regulatonsstörung.

    Einerseits klingt das alles für mich sehr abstrakt. Andererseits macht es mir Hoffnung, dass nicht alles in Stein gemeisselt ist und wir aktiv mit ihr arbeiten können.

    Ach, was weiss man schon....?

    Ich liebe meine Tochter, aber oftmals empfinde ich es als so Ungerecht, dass wir es so oft so schwer haben.
    Manche Tage sind für mich so schlimm, dass ich meinen damaligen Kinderwunsch bereue.
    Dann denke ich wieder an Eltern mit behinderten Kindern und schäme mich...schliesslich sollte das eigene Kind doch ein Schatz sein.

  • @Andine kann es sein das sich deine Depression auf das Kind überträgt? Die kleinen spüren das ganz genau und nehmen das mit in ihre ohnehin nicht ausgereifte Gefühlswelt.
    Ich wünsche euch das alles bald so läuft wie du es dir erträumt hast....

    Aber was ich sagen will du brauchst dich nicht schämen, auch Müttern gegenüber nicht die ein Kind mit Handicap haben.
    Wir sind auch nicht anders, als andere Mütter es sind. Spielen, lachen oder weinen auch nicht anders mit unserem Kind. Die sorgen sind bei allen gleich, nur die Prioritäten liegen vielleicht etwas anders verteilt.

    Ich weiss aber auch das ein echtes Schreibaby schwerer auszuhalten ist als eine Behinderung. Ich hab beides und kam/ komme mit dem Handicap meiner Tochter besser zurecht als ich es mit dem permanenten Gebrüll von Zwilling 1 konnte. Die Jungs sind jetzt 2 und seit besagter Bursche etwas reden kann, sich also auch ohne Gebrüll verständlich machen kann ist es viel besser geworden. Er ist ein echter Sonnenschein und fast schon Alleinunterhalter sobald wir unter Menschen sind. Er fällt nur noch selten in sein altes Muster: brüllen bis das Trommelfell platzt .
  • Andine schrieb: »
    Wenn ich das alles so lese, wird mir ganz Angst und Bange, dass es bei uns auch so werden/bleiben könnte.
    Meine jetzt 1 Jährige Tochter wurde per Saugglocke geholt und schrie die ersten 4 Monate durch. Das Schreien ist weg, jedoch ist sie noch immer ein recht anstrengendes Kind. Sie war/ist nie ein richtiger Sonnenschein. Am liebsten quengelt sie den lieben ganzen Tag. Mich macht das sehr traurig. Ich jazte mich so auf die Babyzeut gefreut, aber jeder Tag givt nur wenig schönes. Es zerrt an meine Nerven. Seit 3 Monaten schlucke ich Antifepressiva. Für mich fühlt es sich an als verpeste meine Tochter mit ihrer schlechten Laune unsere Luft. Es klingt hart und gemein, aber so fühlt es sich oft an.
    Ich habe so Angst, dass es nie anders werden wird.
    Ich mag mich schon gar nicht mehr mit anderen Müttern und ihren zufriedenen Babies treffen.

    Hallo :-) Ich finde es gut, daß du dir erstmal Entlastung in Form einer Tagesmutter geschaffen hast, und die Ergotherapie ist sicher auch gut für deine Tochter, zumal das den meisten Kindern auch sehr Spaß macht. Eventuell kann euch die Ergotherpeutin auch zeigen was ihr gemeinsam zuhause spielen könnt daß deiner Tochter Spaß macht und sie anregt zufriedener zu werden und sich weiterzuentwicklen ?
    Ich würde dir aber dringend empfehlen, auch selbst eine Gesprächstherapie zu machen. Die Antidperessiva, gut und schön, die helfen erstmal, aber du solltest schon auch die Ursachen angehen. Aktuell hast du keine besonders gute Beziehung zu deiner Tochter und kannst die gemeinsame Zeit mit ihr nicht genießen, und das ist schade. Ich denke bei einer Therapie könne dir ev geholfen werden besser mit den Launen deiner Tochter umzugehen und einen Weg zu suchen wie ihr beide fröhlicher werden könnt. Bei so kleinen Kindern ist es nämlich schon so, daß sie stark auf die Stimmung der Eltern reagieren. So wie Nasty gemeint hat, würde ich auch sagen, daß sich eure schlechte Laune quasi gegenseitig verstärkt.
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