Exrem trotzig (21 Monate)

Hallöchen,

Vielleicht hat ja der ein oder andere ein paar Tipps für mich, ich verzweifle langsam 🙈

Meine Tochter ist jetzt 21 Monate alt und es beginnt bei ihr bereits am Morgen, dass sie trotzt.

Wir gehen in die Küche, kaum angekommen gibts Gebrüll. Sie will essen. Das Brot wird nicht schnell genug geschmiert, dann will sie doch kein Brot sondern Eier und das auch sofort. Sie schmeisst sich am Boden, schreit, weint.
Wenn ihr das Essen dann passt isst sie ein paar Bissen, will aber dann lieber auf der Couch essen. Sobald das nein kommt gibts wieder Gebrüll.
Nach dem Frühstück gehts gleich weiter. Beim Spielen passt ihr Spielzeugessen nicht in den Topf. Alles wird geworfen und wieder schmeisst sie sich auf den Boden. Das geht dan den ganzen Tag so, bis auf ein paar ruhige Minten dazwischen.
Und wenn sie dann abends schlafen muss ist das noch schlimmer als der ganze Tag. Sie weint, will zuerst von Mama hingelegt werden, dann verlangt sie den Papa, dann wieder die Mama usw. (was auch noch zusätzlich mühsam ist weil unsere 2. Tochter auch immer wieder aufwacht durch den Wechsel). Und die ganze Zeit über schreit und weint sie, will aber auch nicht gehalten werden, sonst wehrt sie sich und es wird schlimmer. Bin mit den Nerven echt schon am Ende, dass ich manchmal auch schon lauter werde. Danach fühle ich mich so schlecht aber irgendwann reißt bei mir dann einfach der Geduldsfaden.

Kennt jemand diese Situation? Wie kann ich sie beruhigen, damit sie nicht den ganzen Tag über so schlecht drauf ist? Sie will einfach nicht gehalten werden, gut zusprechen hilft auch nicht, ihr helfen wenn ihr was passt will sie nicht, da nimmt sies dann wieder weg und wirft es. Es scheint ihr einfach nichts zu passen und das geht jetzt schon knappe 3 Wochen so.

Kommentare

  • @nzmal Ich hab leider keine wirklich guten Tipps, aber ich wollte dir nur sagen, bei uns ist es dasselbe und ich kann dir schildern, wie wir damit umgehen.

    Es ist aber phasenweise verschieden (also mit Verschnaufpausen, das macht es erträglicher), aktuell ist sie (2 Jahre) aber wieder „in Bestform“ und ich schmeiß auch ab und zu die Nerven. 🙈🤷‍♀️

    Aber das ist halt auch menschlich, denk ich mir. Ich hab festgestellt, dass auch das größte Tamtam und tausend Angebote ihr was Recht zu machen nichts nützen, im Gegenteil, es geht ihr um die Abgrenzung und es wird dann einfach so lange weiter gemacht, bis es gelingt und mich frustet das dann nur mehr und mehr, weil alle Bemühungen im Sand verlaufen und alles schlimmer machen. Das bringt keinem was und man schaukelt sich dann eher hoch.

    Also fahre ich meine Bemühungen zurück auf „beistehen“ und eher zurück zur gewohnten Routine. Ich bin in solchen Phasen dann auch viel strenger als sonst, weil sie sonst kein Ende mehr finden würde. Hat sie zb den Papa gewählt fürs zu-Bett-Bringen, darf sie max. einmal switchen, dann ist die Entscheidung gefallen und aus. Ebenso bei anderen Themen wie Schnuller, Stofftier, Buch, Licht, etc.

    Wenn sie sich dann auf den Boden wirft, biete ich ihr meine Arme zum Trost an, aber sie muss selbst zu mir kommen. (Wehe, wehe ich würde sie tröstend berühren wollen 😱😱😱). Wenn sie es vorzieht am Boden zu strampeln und um sich zu schlagen, dann schau ich nur, dass sie sich nicht verletzt und zeig halt immer wieder Alternativen auf, zb auf einen Polster hauen, oder den Stoffball werfen, oder sowas.

    Ich versuche ihr halt dann eher mit Worten zu erklären, was ich denke, dass zu ihrem Frust führt und so, dass ich es verstehen kann und dass es bestimmt auch bald wieder anders kommt. Und mir selbst führe ich immer wieder vor Augen, dass ein selbstbewusster und selbstständiger, junger Mensch, auch eine angemessene Autonomiephase durchlaufen können muss und das sehr wichtig für alle ist. 🙃

    Klappt mal mehr, mal weniger gut. 😁 Wir wechseln uns oft ab beim Schlafenlegen, oder Essengeben, sodass jeder mal ein wenig Auszeit hat. Wir spannen auch die Omi dann öfter ein, damit wir gemeinsam auch was anderes erleben können. Und sonst heißt es nur Augen zu und durch. 🙈😁

    Da müssen halt alle durch, wie bei den Zähnen 🤷‍♀️ Läuft es gut, ist es in einem Jahr sowas vorbei 😉🤪😁
    basia
  • @nzmal wir hatten auch extreme Phasen und deine kämpft ja sicher noch dazu mit der "Enttrohnung". Bei uns war es viel schlimmer wenn er nicht fit war, also hungrig, müde oder krank. Da würd ich immer rechtzeitig schauen dass sie isst/schläft. Ich hab ihn am Ende immer fest gehalten und gesagt dass ich ihn lieb hab, egal wie genervt ich war. Da merkte man ihm richtig die Erleichterung an weil er selbst nicht wusste was los war. Beim Wunschkind Blog gibt es auch ganz gute Einträge zu Trotzen und Enttrohnung.
  • du bist nicht alleine ☺️ 22 monate und nur am spinnen.. mittlerweile darf ich ihn nicht mal mehr anschauen, er dreht dauernd mein gesicht weg 🙄 ich darf nicht am teppich stehen oder sonst wo wos ihm nicht passt. sehr mühsam 😬

    ich versuch auch ruhig zu bleiben, auch wenn das geplärre echt an meinen nerven zerrt. ich nehme oft ein lieblingsspielzeug und fange einfach damit an zu spielen. meist kommt er dann eh und spielt mit. wenn was nicht nach seinem kopf geht, geht das geplärre natürlich wieder los 🙄 das mit dem lauter werden und sich dann schlecht fühlen kennt wahrscheinlich eh jeder von uns.

    niederlegen ist auch sehr mühsam gerade. pyjama anziehen und windel wechseln vorm schlafen gehen totales drama.. die leute müssen denken ich zieh ihm die haut ab, so schlimm ist das.

    rat hab ich leider auch nicht, aber ich denke es ist wie mit allem vorangegangen phasen.. einfach durchhalten.. irgendwie
    🍺🍻🥂🍷🥃🍸
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