TdW - Stadt, Land, Kind: Wir ziehen um!

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bearbeitet 8. Mai, 04:18 in Haushalt & Technik
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Hallo alle,

Als neues Thema der Woche möchte ich: "Stadt, Land, Kind - Wir ziehen um!" vorschlagen.

Nach dem letzten Thema der Woche, wollen wir diesmal mehr darüber erfahren, wie sich euer "Lebensraum" durch die Ankunft von Kindern verändert hat. Manche sind räumlich gezwungen das zu Hause zu wechseln (Kinderzimmer), andere wollen zurück aufs Land woher sie gekommen sind und Familie unterstützend zur Seite stehen kann, und wieder andere wünschen sich ein neues Umfeld, aber die Bank spielt beim Eigenheimkredit dann doch nicht mit.

• Wie hat sich das bei euch gestaltet und was waren neben einem Babyzimmer ev. auch weitere konkrete Umstände oder Beweggründe ein neues Heim anzudenken?
• Welche Überlegungen habt ihr euch dazu in der Schwangerschaft mit dem Partner/der Partnerin gemacht?
• Stand hier eine Entscheidung zwischen Stadt, Vorstadt oder Land im Raum?
• Wart ihr mit eurem Partner hier von Anfang an auf einer Linie oder hat länger gebraucht um einen gemeinsamen Kompromiss zu finden?
• Welche externen Faktoren wie Familie, finanzielle Unterstützung, Freunde in der Nähe oder nicht haben hier noch mitgespielt?
• Gab es auch Fehlentscheidungen in diesem Prozess, was würdet ihr anderen Jung-Eltern mitgeben?

Wie immer sind diese Fragen als Impulsgeber zu verstehen. Ihr könnt diese gerne beantworten oder wie gehabt auch frei schreiben was euch dazu einfällt. Wovon ihr berichten wollt, obliegt schließlich euch. Spannende, lustige und schöne, vielleicht manchmal auch nicht so schöne Geschichten, wollen wir hier lesen. Zu vermeiden sind Grabenkämpfe, Vorurteile und Co. wie in den Forenregeln beschrieben.

Ich freue mich auf spannenden Erfahrungen und Storys,
Admin

#ThemaDerWoche #TdW
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Kommentare

  • Cooles Thema! Ich mach mal 😊
    Wir kommen eigentlich aus Wien, wobei ich meine Wurzeln im weinviertel hab, er im Waldviertel.
    Wir wollten beide raus aus Wien....Haus mit Garten in Wien sind einfach unleistbar für uns oder nur zu Bedingungen (Kleingartengesetz), mit denen wir nicht leben wollten.

    Ich wäre am liebsten in den Heimatort meines Vaters gezogen (Verwandtschaft, ich kenne dort alles, "daham",...) K.O.-kriterium: keine Bahn im Ort! ☹

    Wir leben jetzt in einem Haus mit Garten in einem Ort mit recht guter Infrastruktur. Hier her sind wir nur durch Mr. Zufall gekommen bzw dank willhaben 😁

    Vorteile von Haus mit Garten bzw dieser ortschaft:
    -Garten
    -man kennt sich
    -kindergarten, Volksschule, nms, Musikschule im Ort
    - mehr Platz im Haus
    - mehr Freiheiten
    - ich hab total überraschend hier einen Job bekommen, erleichtert es besonders mit Kindern, wenn wir nicht beide nach Wien pendeln müssen

    Nachteile:
    - familie weit weg
    - Betreuung von unter 2,5 jährigen nicht gegeben
    - KiGa, Schule usw...man muss nehmen, was da ist, Wahlmöglichkeit erst ab gym/nms und dann mit zugfahrten für die Kinder verbunden
    -was ich persönlich auch etwas als Nachteil sehe, was viele und auch mein Mann gar nicht nachvollziehen können: kein Multikulti hier heraussen. Ich bin in einem Viertel aufgewachsen, in dem zb unser Pfarrer und der Vorstand der Moschee sehr gute Freunde sind und die Jugend viel gemeinsam macht, dadurch habe ich diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen gemacht und das hätte ich meinen Kindern auch gewunschen.

    Ansonsten: ich vermisse Wien schon oft noch und die mangelnde Betreuung wird uns sicher noch vor Herausforderung stellen, aber das Haus und besonders den Garten würde ich nicht mehr missen wollen! Wenn die kleine dann durch die Wiese stiefelt, wir gemeinsam Hühner, Schildkröten und Co füttern, sie später recht gefahrlos ein paar Häuser weiter zu ihrer Freundin laufen kann.....das macht es (fast) wieder wett 😁
    dinkelkornNaomi_CelineClairericzAdminHase_89IreneG
  • bearbeitet 7. Mai, 15:33
    Nachdem ich seit 4wo im haus lebe kann ich dazu auch was schreiben....


    Mein mann und ich kommen beide aus dem waldviertel.. ganz ganz oben....in die HTL mussten wir schon ins internat...also mit 14j wurden wir wochenend waldviertler...
    Das studium hat uns nach wien gebracht (nähe zu den finanzspritzen eltern doch erwünscht) sonst hätten wir ev in graz studiert...

    Nach dem studium waren die freunde ein hauptgrund hier zu bleiben...

    Haus mit garten war für uns beide immer schon ein must have...

    Nach langem suchen, viel zeit und energie...und natürlich geld ;)....haben wir nun am stadtrand NÖ unser traumhaus...VS im ort...schule in wien können wir uns einfach nicht vorstellen...hab nix gegen multi kulti...aber gegen zu derbe prolls

    Sind erst am eingewöhnen...aber es ist echt ganz anders als in einer WG mit kids...die sind inzwischen 5J
  • Super Thema! Ich wollte immer ein Haus mit Garten im Speckgürtel von Wien. Leider wollte das mein Mann nicht. Mittlerweile sind die Preise so hoch, das es unmöglich geworden ist. Wir leben immer noch in einer Genossenschaftswohnung, was ich als pure Geldverschwendung empfinde. Naja, so sind die Meinungen halt verschieden. Unsere Wohnung ist schön, die Lage ganz ok, wir sind recht nah zu den Großeltern. Familie ist mir sehr wichtig. Deshalb wäre ich auch nie irgendwo hingezogen nur um ein Haus zu haben. Jetzt wo ich in Karenz bin ist es schon sehr angenehm zu wissen, dass wir keine Schulden haben. Ich habe auch Ansprüche an meinen Wohnort: Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr, nicht 2 Stunden weg von Wien, keine Mini-Ortschaft... Das ist nicht so einfach. Was ich an Wien liebe, ist die Anonymität! Ich kenne nur die Leute, die ich nett finde. Mit den anderen habe ich einfach nichts zu tun ;) Das wäre am Land glaube ich schwieriger. Wenn ich wieder voll verdiene in ein paar Jahren, kaufe ich mir eine kleine Wohnung, die ich vermieten möchte. Das wird dann meine Altersvorsorge. Weil ein Sparbuch ist heutzutage leider Blödsinn.
  • Wir sind noch vorm Kind nach NÖ gezogen (beide gebürtige Wiener), ca 20 min von der Stadtgrenze entfernt. Pendeln beide (noch) nach Wien zum arbeiten, aber wir haben alles im Ort: Post, Bank, KiGa, VS, Einkaufsmöglichkeiten. Öffis gibts halt nur einen Bus 2x am Tag, aber wir hoffen, dass wenn das erste Kind 10 wird, in 10 Jahren also :D dann die öffentliche Anbindung besser ist. Alternativ muss man sich dann halt mit Eltern absprechen, dass mal einer, mal der andere zum Gym/NMS whatever fährt.
    Ich vermisse Wien nicht wirklich. Ich weiß nicht, ob es noch kommt. Die Anonymität ist weg, aber die brauche ich auch nicht :) Wir haben Familie in Wien und 20 min entfernt, aber halt nicht gleich ums Eck, das war uns auch nicht SOOO wichtig. Finanziert haben wir es rel. problemlos und zahlen nun ca. das gleiche wie für ne große Wohnung in Wien.
  • Ein spannendes Thema!

    Hallo ihr Lieben!

    Mein Mann und ich stammen beide aus einem kleinen Dorf im Inneren Salzkammergut (OÖ)! Anfang der 2000er-Jahre haben und Studium + Arbeit dann nach Wien geführt.
    Dort bewohnten wir bis 2014 eine Genossenschaftswohnung am Stadtrand (aber mit sehr guter Verkehrsanbindung).
    Als alle Ausbildungen abgeschlossen waren und wir beide auch im Job endlich „angekommen“ waren, wollten wir uns etwas Dauerhaftes, ein echtes Zuhause in unseren eigenen vier Wänden schaffen.

    Für uns stand fest: Wien war perfekt für unsere 20er-Jahre, aber wir wollen keine Kinder in der Großstadt aufziehen und auch selbst einfach wieder zurück aufs Land!

    Nach nur 3 Wochen Suche fanden wir das perfekte Haus im Wiener Speckgürtel (Wienerwald, sehr gute Bahnanbindung, sehr gute Autobahnanbindung, erhöhte Sonnenlage, KiGa und gute öffentliche Schulen direkt im Ort, hervorragende Privatschulen im Nachbarort, ausreichend Einkaufsmöglichkeiten) und kauften es! Da es fix fertig war, konnten wir nach den Ausmalarbeiten sofort einziehen.

    Wir haben uns vom ersten Tag an „angekommen“ gefühlt. Wir haben einen schönen Garten, wohnen am Waldrand, die Nachbarn sind allesamt herzliche, freundliche und sehr angenehme Menschen. Wir haben alle Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten, welche wir lieben (Laufen, Wandern, Biken) direkt vor der Haustüre. Mein Mann fährt mit dem Auto rund 35 bis 40 Minuten ins Büro in Wien, ich mit dem Zug (5 Minuten mit dem Auto zum Bahnhof) brauche von Türe zu Türe ca. 55 Minuten. So lange war ich damals innerhalb Wiens allerdings auch unterwegs.

    2017 kamen dann unsere beiden Schätze zur Welt und ab dann wussten wir das Landleben noch mehr zu schätzen. Wir können unsere Freunde zu Fuß besuchen, die Kids können im eigenen Garten spielen, Obst ernten. In der Nachbarschaft gibts es zahlreiche Tiere, die wir besuchen können, wir sind sofort im Wald, nur 50 Meter entfernt sind riesige Wiesen zum u.a. Schlittenfahren.

    Später können meine zwei Jungs direkt vorm Haus mit den Rädern fahren (kaum befahrene Straße), ihre Freunde per Rad oder zu Fuß besuchen, es gibt im Ort Kindersportvereine, eine Jugendfeuerwehr, ein Gestüt etc.

    Kurzum: Wir sind einfach richtige „Landmenschen“, die aber die Nähe zur Großstadt (die bei unserem Heimatort nicht gegeben war) trotzdem schätzen da sie mehr Job- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet.

    Liebe Grüße Susi
  • Unser Ziel ist es auch irgendwann mal ein Haus mit Garten unser Eigen nennen zu dürfen, aber leider können wir uns diesen Traum noch nicht erfüllen.

    Wir wohnen zZ in einer 89qm großen Wohnung auf 2 Stockwerke. Leider ist diese Wohnung extrem blöd geplant worden, noch dazu über 20 jahre alt und die genossenschaft weigert sich die wohnanlage zu renovieren/sanieren (sehr viele wassereinbruchsstellen, Dächer wandern, Risse in den Wänden sowie stellenweise Schimmel) und noch dazu verlangen sie für diese Wohnungen sehr viel miete, die die wohnungen gar nicht wert sind.

    Aus diesen gründen haben wir uns dazu entschieden, uns nach anderen wohnungen um zu sehen und sind fündig geworden.

    Mitte August siedeln wir in eine 112qm Wohnung die gerade grundsaniert wird und noch dazu ist die wohnung viel günstiger als unsere jetzige. und das wichtigste: riiiiiiiesen spielplatz im hof, kinderhaus, kinderkrippe, kindergarten, VS sowie kinderhort alles in der nahen umgebung. freibad und therme in der nähe.

    Ich stell mir das siedeln mit baby/kleinkind recht anstrengend vor, wobei mein mann schon gesagt hat, dass er alles gemeinsam mit seinen arbeitskollegen erledigen wird, so das unser zwerg nicht viel mitbekommt ^^ wir werden den siedlungstag/die siedlungstage bei meinen eltern verbringen.

    die umstellung auf die neue wohnung wird für uns alle schwer werden, aber ich bin guter hoffnung das alles super funktionieren wird.
  • ich bin in Wien geboren und die meisten Zeit hier aufgewachsen. zwischendurch haben wir am Land gewohnt (horn). es war schön dort, aber ich persönlich bin ein absoluter stadtmensch.

    ein Haus mit Garten.. naja, träumen darf man, aber alleinerziehend mit zwei Kindern wird das eher ein Traum bleiben 🤣 ich hab aber eine süße 2-zimmer-wohnung mit Blick auf vösendorf/wald/Berge im 23ten Bezirk. relativ angenehme Nachbarschaft, witzigerweise kennt man sich hier auch - also uns grüßt man unterwegs innerhalb der Siedlung schon oder verquatscht sich mal. 🤔

    auch ist für mich die problemlose Anbindung innerhalb wiens perfekt. ich komm überall hin ohne groß nachzudenken, wie ich das nun ohne Auto mach. einkaufen ist auch nicht schwer, rundherum alles vorhanden (Schulen, Kindergärten, Apotheke, billa, lidl, dm, bipa.. blablabla - knapp 10-15 Gehminuten im umkreis), Hausarzt 5 Minuten entfernt, Zahnarzt 3 Minuten, Kinderarzt 15 min (alles zu Fuß gerechnet!), sogar fortgeh-möglichkeiten haben wir hier in der Gegend.

    meine große hat hier ihre Familie und Freunde, ein Teil meiner familie lebt im 11. und 21. und meine Freunde hab ich auch hier (einer meiner besten wohnt leider in bayern, aber.. 🤣 Bayern ist keine option).

    wir haben nen guten Bezirk erwischt, wie ich denken würde, wenn ich zb jenseits der Donau (21./22.) wohnen würde oder im 10. oä.. (Vorurteil, ich weiß, aber .. die bezirke sprechen teils sehr für sich).. keine Ahnung. das einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass das Land für mich persönlich keine Option darstellt, das ist mir, ganz blöd gesagt, zu langweilig und zu anstrengend 😅
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    3,733

    bearbeitet 8. Mai, 22:43
    Wir sind mit der SS aus der 2 Zimmer-Eigentumswhg (Wien 21 - SBahn direkt vor der Tür) meiner Eltern in ein Reihenhaus (Genossenschaft - Wien 22) gezogen.
    4 Zimmer mit Garten am Stadtrand ... gut überlegt würde ich das nicht bezeichnen. Die Miete war hoch, die Planung des Hauses nicht gerade von Vorteil, Fahrtweg zur Arbeit hat sich zumindest für mich verdoppelt (1 Std), mein Mann musste weniger umsteigen - Zeit blieb gleich.

    Nach der Geburt unseres Sohnes stellte sich alles als noch ungünstiger da, als es ohnehin schon war ... wir mussten unbedingt aus dem Haus in etwas ebenerdiges ziehen, weil wir kein Bad + Kinderzimmer im EG hatten (mein Sohn aber keine/wenige Treppen steigen soll). Kindergärten ums Eck hatten keinen behindertengerechten Platz und so hätte ich zur "langen" Fahrtzeit in die Arbeit noch einen Umweg in Kauf nehmen müssen.

    Hauskauf (NÖ) stand nun kurz im Raum, wollten wir aber aufgrund der öffentlichen Verkehrsanbindung/Fahrtzeit zur Arbeit nicht.

    Nun leben wir wieder in einer Genossenschaftswohnung (Wien 22, erneut Stadtrand) , ebenerdig mit Balkon und genießen die Nachmittage/Wochenenden einfach im Haus der Großeltern.
    Ich fahre wieder meinen gewohnten, kurzen Arbeitsweg (30 Min), hab alle Einkaufsmöglichkeiten im nahen Umkreis, wunderschöne Spielplätze, (noch) viel Feld, Wald und Wiese rundherum und sogar direkt ums Eck einen behindertengerechten Kindergarten.
    Die Volkschule spiegelt all meine Wünsche und ist in ein paar Gehminuten erreichbar.

    Mir ist es wichtiger wenig zu arbeiten und die Zeit mit meinen Kindern zu genießen, anstatt nur arbeiten zu müssen, um Haus & Garten erhalten zu.können, welchen wir dann eh selten nutzen!
    Ein Traum bleibt ein Häuschen natürlich weiterhin für mich ♡

    Achja uns war die Nähe zur Familie auch ganz wichtig - zw 5 Gehminuten und 20 Autominuten alles dabei).
  • Ich komme ursprünglich aus Wien, mein Mann aus dem Burgenland. Für mich stand schon in frühen Jahren fest ich möchte mal aufs Land, denn so wie ich meine Kindheit in Wien erlebt habe möchte ich das für meine Kinder nicht.
    Meine Eltern hatten Angst mich raus zulassen auf diverse Spielplätze, sie wollten nicht das ich mit dem Rad herum fahre, weil es durch die Autos einfach zu gefährlich war. Das hat mich damals ziemlich eingeschränkt, denn alle meine Freunde durften draußen den ganzen Tag herum laufen nur ich nicht. Wir hatten zwar ein riesen Grundstück (da Landwirtschaft) aber als Einzelkind hat mir das recht wenig gebracht!
    Für meine Eltern war Wien einfach nicht sicher genug um kleine Kinder alleine raus zulassen.
    Mein Mann hatte da im Burgenland eine komplett andere Kindheit, nach der Schule gab es für ihn nichts anderes als draußen herum zu laufen. Hier kannte man sich, es gab nur Felder und Wald und für Kinder einfach so viel einfacher.

    Für uns stand fest sobald ich mit dem Studium beginne ziehe ich zu ihm ins Burgenland, hier war mir die Anbindung an Wien und alles andere egal.

    Es kam dann doch etwas anders, denn kurz bevor ich mit dem Studium began, erbte ich ein Haus mit großem Garten. Nur 15 min von Wien entfernt, rundherum nur Felder und Wald. Das Haus war natürlich von Grund auf zu renovieren (Möbel raus, Tapeten raus, Teppichboden raus, Wände raus und neue einziehen und und und). Kurze Zeit haben wir überlegt ob wir es nicht verkaufen sollen und uns damit vielleicht einfach eine schöne Wohnung mit Garten kaufen sollten in Niederösterreich.
    Wir haben uns dann dagegen entschieden, da wir unseren Kindern einfach die Möglichkeit eines großen Gartens mit Wald und Feldern geben wollten. Natürlich war auch der Platz der uns ein Haus im Gegensatz zu einer Wohnung bietet ein riesen Pluspunkt!
    Für uns war ganz ganz wichtig das jedes Kind aufjedenfall ein eigenes großes Zimmer bekommt (und obwohl wir wussten das wir dafür Anbauen müssen haben wir uns für das Haus entschieden)
    Ich wollte einfach das tun und lassen können was ich will, ich will mit meinen Kindern am Abend oder am Sonntag herum springen können und tanzen können ohne das mich der Nachbar von drüber oder neben an verflucht.

    Von der Anbindung denke ich könnte es fast nicht besser sein, im Ort gibt es eine Apotheke, Billa, Spar, Bipa, Pagro, Ärzte, Kindergärten, Volksschule, Hauptschule, S-Bahn, und und und
  • Ich bin in Wien 10 in einer zwei-Zimmer Wohnung groß geworden. Schon als Kind habe ich von einem Haus mit Garten geträumt und für mich stand fest, dass ich mir diesen Traum irgendwann erfüllen werde!

    Mein Mann wuchs "ländlich", aber nicht in der Pampa, im Weinviertel auf. Mit 20 zog er fürs Studium nach Wien, welches er aber abbrach um zu arbeiten. Kurz danach lernten wir uns bei der Arbeit kennen.
    Mit Anfang 20 bzw. davor haben wir beide gern in Wien gewöhnt denn die Vorteile sprechen für sich. Da hätte ich mir ein Leben am Land noch nicht wirklich vorstellen können weil ich einfach gern spontan auf einen Stadtbummel, ins Kino oder einfach mal nett essen gehen wollte.

    Nach unserer Heirat vor ein paar Jahren wollten wir uns räumlich vergrößern und begaben uns auf Wohnungssuche. Da ich bis dahin nur in Großstädten gelebt hatte, wollten wir nicht sofort ein Haus kaufen. Ich wusste einfach nicht wie es mir gefallen würde und das Risiko war mir einfach zu hoch. Ich hätte keine Kinder auch gut in Wien großziehen können. Ich bin ja auch dort aufgewachsen und aus mir ist auch was geworden...

    Wir haben es dann dem Zufall überlassen und uns auf Wohnungssuche sowohl in Wien, als auch im Heimatort meines Mannes begeben. Das Schicksal wollte es, dass wir eine sehr günstige und riesengroße Genossenschaftswohnung im Weinviertel fanden und diese einfach perfekt für uns und unsere Bedürfnisse war.

    Als ich schwanger würde haben wir beschlossen, dass wir nun langsam bereit für was eigenes wären und uns auf Grundstücksuche in der näheren Umgebung unseres Wohnortes begeben. Das perfekte Grundstück war noch nicht dabei, aber wir haben ja keinen Stress und uns somit erstmal auf die Geburt u derer Tochter konzentriert.
    Wie es der Zufall so will, hat uns der Bruder meines Mannes eröffnet, dass er und seine Freundin im Dezember letzten Jahres aus dem elterlichen Haus (sie haben das Haus meiner Schwiegereltern zur Miete bewohnt, die Schwiegereltern haben vor ein paar Jahren nochmal woanders neu gebaut und das Haus wäre somit leer gestanden) ausziehen werden und ob wir nicht statt ihnen dort einziehen wollen. Wir wollten und sind also jetzt seit April Hausbewohner. Zwar nur zur Miete aber im Grunde ist es wie ein Eigenheim da es ja der Familie gehört. Zum Grundstück gehört ein großer Garten, die S-Bahn ist 10 Gehminuten entfernt, ebenso wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheke, usw. Ich würde also sagen, wir wohnen ländlich aber eben nicht in einem Kaff. Für uns jetzt gerade perfekt. Und wer weiß, vielleicht kommen wir in ein paar Jahren doch noch auf den Geschmack uns ein Eigenheim in der Pampa zu bauen. Nichts ist unmöglich und nichts kann man so "schnell" ändern wie die Wohnsituation.
    Zebra33
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