Reisekrankheit bei Kleinkind

Hallo! Unsere Tochter ist jetzt 18 Monate alt und seit einigen Monaten erbricht sie beim Autofahren! Wir haben den Sitz schon nach vorne gedreht und versuchen auch so sanft wie irgendwie möglich zu fahren. Oft fahren wir 10 mal und es ist nichts und dann plötzlich bricht sie, man merkt ihr auch meist nicht an das ihr übel wäre. Hat hier vielleicht jemand einen Tipp was ihr helfen könnte? Danke!

Kommentare

  • Tritt das Erbrechen immer zur gleichen Tageszeit auf?
    Mein Bruder hat als Kind immer erbrochen wenn er zuvor etwas mit Milch getrunken bzw gegessen hat; war dann meistens in der Früh oder am Vormittag.
    Es verging dann als er größer wurde.
    Meinem Patenkind ging’s ganz gleich und ich glaub unser Zwergi hat das auch
  • Nein, es ist zwar immer nur Vormittags, aber wann und was sie davor gegessen hat ist eigentlich egal.
  • Habt ihr schon Mal Fenster seitlich zugehangen? Seabands?
  • 1 Tropfen Pfefferminzöl auf 2 Taschentuch oder Wartebausch und in die Lüftungsschlitze stecken, Lüftung aufdrehen. Alternativ gibt es auch Aromadiffuser fürs Auto. Wirkt wahre Wunder.
  • Fenster während der Fahrt einen Spalt offen lassen.
    Machen hilft eine Kleinigkeit während der Fahrt essen (trockenes Brot zb). Also nix fettiges, süßes.
    Am wichtigsten wäre dass das Kind während der Fahrt rausschaut und idealerweise auf den Horizont. Es is so wie bei Erwachsenen - das Problem is dass die gefühlte Bewegung vom Auto (schwankt) nicht mit dem Gesehenen übereinstimmt (Der Innenteil vom Auto is stabil). Deswegen wird einem schlecht.

    Also Spiele spielen wo das Kind draußen Sachen suchen muss, auf Tiere, Baustellen, Autos aufmerksam machen (was immer das Kind interessiert). Vielleicht spielen „das Kind fährt und muss das Auto lenken. Achtung, da kommt eine Kurve - in die Richtung lenken“. So was.

    Es gibt Tabletten für Erwachsene (Vitamin b). Es gibt auch welche für Kinder, ich hab mal mim Kinderarzt drüber geredet aber ich vermeide wenns nicht nötig is so was. Aber vielleicht sprichst es mal bei deinem Kinderarzt an...
  • Ätherische Öle für Kleinkinder würd ich vermeiden, gerade Pfefferminzöl kann die Atemwege reizen.
  • @kea: Das stimmt für Kinder bis zum 6. Lebensmonat. Ab da kann man ätherische Öle auch für Kleinkinder verwenden wenn man sich auskennt bzw informiert.
    1 Tropfen diffundiert ist kein Problem.
    Pfefferminz würde ich aber nicht direkt auf die Haut von Kindern geben, da gibt es mildere Öle, die verdünnt besser geeignet sind.
    Aber das war ja nicht die Frage.
  • @Justme88 zugegangen ist das Fenster nicht, nur so einen Sonnenschutz haben wir drinnen, werden wir mal versuchen ganz zu zu machen! Seaband hab ich mir schon angeschaut, glaub aber nicht das ihr das schon passt und das sie es oben lässt?! Dankeschön
  • @Lavazza1984 Dankeschön, das werden wir sicher auch probieren!
  • @kea Fenster auf machen ist auch eine super Idee! Danke! Für solche Autospiele ist sie glaube ich noch etwas zu klein! Medikante will ich auch vermeiden, nur vielleicht was Homöopathisches, hat da jemand Erfahrung?
  • Ich hatte das als kind auch immer, war schrecklich. Es war eine kurze zeit weg als ich größer war aber jetzt wird mir immer wieder schlecht wenn ich zuviel herumschau, lesen, nach unten schauen kann ich auch nicht da wird mir gleich übel. Meine große ist auch so.. wenn sie aber geradeaus schaut gehts..oder wir in der nacht fahren.
    Und es ist egal ob sie gegessen hat vorher oder nicht, dan erbricht sie halt wasser.
  • Ich bin auch so ein "Patient". Werd mir die Tips Mal klauen😉
    Meine Kinder zum Glück (noch?) Nicht.
  • Oje, hatte gerade auch so ein Erlebnis. Wir sind heute das 1. Mal eine sehr weite Strecke mit dem Zug gefahren und sie hat das 1. Mal nach vorne raus schauen können. Im Auto sitzt sie noch in der Babyschale und ist rückwärts gerichtet. Sie hat sich gleich 2x erbrochen. Zum Glück hatte ich das ganze 6er Abteil für uns beide reserviert. Ich denke, es liegt an der Fahrtrichtung. Hab sie dann anders hin gesetzt und da war's besser, oder es war nichts mehr im Magen... wir werden uns einen Reboader kaufen, das heute hat mich wieder bestärkt darin. Hab es dann selber ausprobiert. Rückwärts ist's tatsächlich angenehmer...
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    2,187

    bearbeitet 12. März, 22:12
    Bei meinem Sohn hilft bei kurvigen Strecken nur gerade nach vorne rausschauen und ablenken. Wenn er seitlich nach oben rausschaut weil zB ein Berg hoch ist, müssen wir binnen 3-5 min stehen bleiben :/
    Vorher recht viel essen, ist auch nicht hilfreich bei uns.
    Wenn er sehr müde ist, schaut er teilweise auch komisch seitlich raus, da wird s ihm auch schlecht von.

    Folgende Anzeichen bemerke ich Wenn ihm schlecht wird (ich schau quasi permanent mit Eimer in der Hand nach hinten :# ): wird ruhig, redet leise oder leiser, blass, gähnt auffallend viel und schleckt sich mit der Zunge die Lippen bzw seinen Mund. Dann heißt's stehen bleiben.
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