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Alimente trotz Lebensgemeinschaft?

Also ich wurde gestern mit einem äußerst seltsamen Vorschlag konfrontiert. Meine Freundin möchte, dass ich Ihr Alimente für unsere gemeinsame Tochter bezahle. Den Floh haben ihr 2 Arbeitskolleginnen ins Ohr gesetzt. Das kommt für mich völlig überraschend zumal es bei uns richtig gut läuft, wahrscheinlich besser als je zuvor. Unsere Tochter ist mittlerweile 3 Jahre alt, sie ist das brävste Kind das man sich vorstellen kann, ist völlig unkompliziert, war noch nie krank, geht 3 x die Woche zur Spielgruppe und macht uns Tag für Tag mehr und mehr Freude. Seit sie da ist, sind wir 3 zu einer richtigen Einheit verwachsen. Man könnte meinen, schöner kann es nicht sein.

Umso mehr überrascht mich jetzt dieser Wunsch. Und ein bisserl nervt es mich, dass sich da 2 Hornochsen in etwas einmischen das sie 1. nichts angeht und 2. etwas ins Spiel bringen, das seit 3 Jahren kein Thema war.
Also finanziell gibt es auch überhaupt keinen Grund dafür, ich bezahle schließlich sämtliche Haushaltskosten, die Raten für Haus und Wohnung, sämtliche Versicherungen für die ganze Familie, die Bausparer und Pensionsvorsorgen sowie alle Urlaube und Arztrechnungen. Das einzige Geld das mein Schatz beisteuert sind die Kosten für die Spielgruppe. Haushalt geht zu 70/30 zu Lasten meiner Partnerin, da sie nur Teilzeitbeschäftigt (40%) ist.
Selbst wenn ich die Alimentezahlungen (dürften ca. 640) Kröten sein, würde sich nicht wirklich was ändern, denn dann sehe ich nicht ein, trotzdem sämtliche Kosten alleine zu tragen.
Mir ist auch kein einziger Fall bekannt, wo jemand Alimente für sein Kind bezahlt trotz aufrechter Lebensgemeinschaft, mir erstreckt sich auch die Sinnhaftigkeit nicht.
Was kann der Grund sein, dass diese Arbeitskolleginnen sie zu sowas animieren? Was könnte da dahinter stecken? Was soll das bezwecken? Was übersehe ich da?

Kommentare

  • Dann kannst aber mal schön 50/50 mit allen andern kosten gegenrechnen und schauen, was die Dame dann sagt...
    Würde mir nie einfallen..
  • Finde ich sehr komisch. (Dann würde ich auch eine Kostenteilung 60/40 vorschlagen 😅)... Ich würde sie fragen mit welchem Hintergrund sie das für sinnvoll hält. Für gewöhnlich zahlt man Alimente, wenn das Kind nicht im gemeinsamen Haushalt lebt und da du scheinbar den Großteil der Lebenskosten schulterst, sind ja die Kosten alle gedeckt.
    Wofür würde sie das Geld dann aufwenden, wenn alles bezahlt wird?
  • Alimente müssen keine Geldleistungen sein.

    Selbst wenn man als Eltern getrennt wäre, könnte der getrennt lebende Elternteil seine Unterhaltspflicht durch Naturalien begleichen.
    Dies tust du in eurer Paartnerschaft eh schon durch die Zahlung der Miete, Lebensmittel, etc.

    Du erfüllst rein rechtlich gesehen deine Unterhaltszahlungen.

    Die Frage ist, wie kommt sie darauf?
    Klar, ihr wurde der Floh ins Ohr gesetzt, aber sie sollte dennoch eigenständig darüber nachdenken können und selbstständig entscheiden ob sie diesen Irrsinn überhaupt bei dir anspricht.
  • Die einzige sinnhaftigkeit ist, das du dir dann über den Steuerausgleich einen Teil zurück holen kannst, darüber hab ich erst vor kurzen mit einer Freundin gesprochen - die beiden haben das in Erwähnung gezogen...
  • Naja, sie glaubt wohl ihr würde so mehr Geld über bleiben..... aber ohne das ins Detail durch zu denken, kann ich mir das nicht vorstellen.
  • Und im Endeffekt hat in einer Lebensgemeinschaft keiner was davon wenn auf einem Konto 100€ mehr sind..

  • izime schrieb: »

    Die einzige sinnhaftigkeit ist, das du dir dann über den Steuerausgleich einen Teil zurück holen kannst, darüber hab ich erst vor kurzen mit einer Freundin gesprochen - die beiden haben das in Erwähnung gezogen...

    also wenn das wirklich ginge, würde es sogar einen Sinn ergeben. Aber ich kann mir das nicht vorstellen, dass das FA das akzeptiert. Dann würde das ja jeder so machen*g* Das halte ich also für ausgeschlossen.
    Abgesehen davon, war das defintiv nicht der Hintergrund :D

  • MamaLama schrieb: »

    Und im Endeffekt hat in einer Lebensgemeinschaft keiner was davon wenn auf einem Konto 100€ mehr sind..

    Naja, 100 Euro mehr für den Anderen zum ausgeben....

    Mich fuxt ja mindestens genauso sehr, was die Kolleginnen dazu bewegt sowas anzusprechen. Soweit ich weiss, geht es denen finanziell selbst blendend, also die müssen sich wegen Geld überhaupt keine Gedanken machen, haben sich reich eingeheiratet. Was denken die sich bei sowas?
  • @Papa2016 angeblich geht es - du lässt es berechnen und überweist dann monatlich den Betrag, kannst somit belegen das du monatlich Alimente gezahlt hast falls mal nachgefragt wird... allerdings hätt ich noch nie gehört das nachgefragt wurde 😊 du gibst ja beim Steuerausgleich auch nur an von wann bis wann du Alimente gezahlt hast ...

    Die meisten denken da nicht daran weil Alimenten etwas negatives anhaftet und eben erst bei einer Trennung spruchreif werden - im Normalfall


  • Alimente müssen keine Geldleistungen sein.

    Selbst wenn man als Eltern getrennt wäre, könnte der getrennt lebende Elternteil seine Unterhaltspflicht durch Naturalien begleichen.
    Dies tust du in eurer Paartnerschaft eh schon durch die Zahlung der Miete, Lebensmittel, etc.

    Du erfüllst rein rechtlich gesehen deine Unterhaltszahlungen.

    Die Frage ist, wie kommt sie darauf?
    Klar, ihr wurde der Floh ins Ohr gesetzt, aber sie sollte dennoch eigenständig darüber nachdenken können und selbstständig entscheiden ob sie diesen Irrsinn überhaupt bei dir anspricht.

    So hab ich das bis gestern auch gesehen..... Ich hätte auch Verständnis für ein Ungerechtigkeitsgefühl wenn ich in Saus und Braus leben würde, während mein Schatz am Hungerbrot knabbert, was Beides in keinster Weise zutrifft.
  • Ich meinte das eher aus meiner Sichtweise - wenn ich Geld brauche kann ich meinen Freund fragen, bzw er mich. Das was wir erwirtschaften ist unser Geld, da wird nicht jeder Euro gegengerechnet.
    Finde ich sehr egoistisch von deiner Freundin. Rechne mal gegen, schau was dann raus kommt und ob ihr mehr bleibt. Wär auch spannend wofür sie das Geld möchte. Vlt. geht es da ja auch gezielt drum, für eine Anschaffung zu sparen?
    Villacherin
  • man kriegt als mann für unterhaltszahlungen 25 euro pro gezahlten monat zurück.. also im jahr 300 euro 😬
  • Also wir geben das Geld, das wir gemeinsam bekommen auch gemeinsam aus. Wir haben zwar jeder unser eigenes Konto aber wissen vom jeweils anderen die PIN und da gibt's eigentlich kein "mein" Geld und "dein" Geld. Mein Mann geht arbeiten und ich mach die Kinder zuhause. Wir leisten beide unseren Teil, wir leben zusammen und es ist alles unser Gemeinsames. Klar wird auch mal abgesprochen, ob denn dies oder jenes okay ist und man "fragt" sich dann quasi gegenseitig, aber es ist nicht so, dass einer am Geld hockt und darüber allein bestimmt.

    Finde diese Art von "Kostentrennung" total unpassend in einer Partnerschaft, grade wenn Kinder da sind und alles passt.
    kathi0816

  • MamaLama schrieb: »

    Ich meinte das eher aus meiner Sichtweise - wenn ich Geld brauche kann ich meinen Freund fragen, bzw er mich. Das was wir erwirtschaften ist unser Geld, da wird nicht jeder Euro gegengerechnet.
    Finde ich sehr egoistisch von deiner Freundin. Rechne mal gegen, schau was dann raus kommt und ob ihr mehr bleibt. Wär auch spannend wofür sie das Geld möchte. Vlt. geht es da ja auch gezielt drum, für eine Anschaffung zu sparen?

    habs grob durchgerechnet, wenn sie sich nur an den Lebenshaltungskosten, Betriebskosten, Versicherungen und Sparverträgen beteiligt zahlt sie schon drauf, mal sehen was sie dazu sagt.
    Anschaffungen gibts soweit ich weiss keine, hab ihr erst grad letztes Jahr ein neues Auto gekauft :/ und ich wüsste jetzt echt gar nix wofür sie Geld benötigen würde. Aber Fragen kost bekanntlich nix. Danke

  • izime schrieb: »

    @Papa2016 angeblich geht es - du lässt es berechnen und überweist dann monatlich den Betrag, kannst somit belegen das du monatlich Alimente gezahlt hast falls mal nachgefragt wird... allerdings hätt ich noch nie gehört das nachgefragt wurde 😊 du gibst ja beim Steuerausgleich auch nur an von wann bis wann du Alimente gezahlt hast ...

    Die meisten denken da nicht daran weil Alimenten etwas negatives anhaftet und eben erst bei einer Trennung spruchreif werden - im Normalfall

    Hab grad meinen Steuerberater gefragt, er sagt das geht auf keinem Fall. Alimente können nur unter der Voraussetzung abgesetzt werden:
    "Wer für ein Kind (bzw. mehrere Kinder), welche nicht im gleichen Haushalt wohnen, nachweislich gesetzlichen Unterhalt erbringt, kann im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (bzw. der Einkommensteuererklärung) Beträge steuermindernd geltend machen...."

    Das hätte ich mich jetzt aber auch echt gewundert...sowas hätte sich längst rumgesprochen ;-)

  • ohmy schrieb: »

    man kriegt als mann für unterhaltszahlungen 25 euro pro gezahlten monat zurück.. also im jahr 300 euro 😬

    nein
  • Meine Schwester ist der absolute Sparfuchs und sie rechnet mir auch immer mal vor, wie mein Partner und ich eigentlich (und ihrer Meinung nach „richtig“) unser Geld verwalten sollten, jetzt wo wir unverheiratet ein Kind erwarten.
    Sie sieht nämlich nicht die gemeinsamen Ausgaben als Richtwert, sondern das, was jeder sich Sparen kann.
    Beispielsweise Frau kriegt bei 50 % Arbeit 1500 Euro, Mann bei 100 % 5000 Euro. Sie rechnet dann so, dass sie gemeinsam 6500 haben, davon wird alles bezahlt und was übrig bleibt wird 50:50 gespart. Sie spart somit mehr, als vorher, als sie noch 100 % gearbeitet hat. Eigentlich ziemlich intelligent 🤓😂
    Vielleicht ist meine Schwester eine der Kolleginnen deiner Partnerin? 😆
    Papa2016

  • Mohnblume88 schrieb: »

    Meine Schwester ist der absolute Sparfuchs und sie rechnet mir auch immer mal vor, wie mein Partner und ich eigentlich (und ihrer Meinung nach „richtig“) unser Geld verwalten sollten, jetzt wo wir unverheiratet ein Kind erwarten.
    Sie sieht nämlich nicht die gemeinsamen Ausgaben als Richtwert, sondern das, was jeder sich Sparen kann.
    Beispielsweise Frau kriegt bei 50 % Arbeit 1500 Euro, Mann bei 100 % 5000 Euro. Sie rechnet dann so, dass sie gemeinsam 6500 haben, davon wird alles bezahlt und was übrig bleibt wird 50:50 gespart. Sie spart somit mehr, als vorher, als sie noch 100 % gearbeitet hat. Eigentlich ziemlich intelligent 🤓😂
    Vielleicht ist meine Schwester eine der Kolleginnen deiner Partnerin? 😆

    Das ist lustige Schwester*g* Ich hab auch so eine Schwester. Vor ein paar Jahren hat sie mich angerufen, sie hat heute schon 200 Euro gespart. Sie hat nämlich eine günstige Play-Station gesehen mit vielen Spielen inklusive für nur 200 Euro..... und sie hat sie nicht gekauft.
  • @Papa2016 ich könnte 1000 Spar Geschichten meiner Schwester erzählen, da würd jeder nur so mit den Ohren schlackern 😂
    Aber ich muss echt dazu sagen, sie hat sich wirklich extrem viel gespart für ihre 28 Jahre und ihr Partner macht alles mit, also why not?
    Ich denk mir nur immer, mir ist Zeit wertvoller als Geld, das sieht sie indirekt anders.
  • @Papa2016 ja, so wie du oben geschrieben hast nur wenn man mit dem unterhaltspflichtigen kind nicht im selben haushalt lebt 🙄
  • Ich weiss ja nicht wie deine freundin tickt, aber ich hab sowas auch schon überlegt. Nicht weil es schlecht laufen würde oder weil ich meinen partner nicht fragen könnte wenn irgendwelche anschaffungen anstünden. Bei mir ist der lebensstandard ausschlaggebend, den ich vor der mutterschaft hatte. Zwar jetzt nicht übertrieben extravagant aber wenn ich ne jeans wollte die mal 150 euro kostet, dann war das mein problem. Und das zB würde mein LG, der Klamotten am liebsten im 5er Pack kauft, niemals verstehen. Gleichzeitit gibt aber auch er unsummen für sachen aus die ich nicht nachvollziehen kann. Ich war/bin deshalb schon oft genervt dass ich wegen der kinder mir gewisse sachen nicht leisten kann/mag, er aber weiterhin alles haben kann. Deshalb der wunsch nach einem monatlichen fixbetrag, wo ich dann eben nicht per haushaltsrechnung konkret sagen muss wofür die kohle war ....
  • @Mohnblume88 Wär was für einen eigenen Thread „1000 Spargeschichten“ ☺️😂
    riczMohnblume88
  • Alimente kann ich mir nicht vorstellen aber es gibt bei verheirateten Paaren gesetzlich auch den "Unterhalt bei aufrechter Ehe". Falls einer sehr viel mehr als der andere verdient muss er einen Teil seiner Einnahmen abgeben. Stand damals in einem Infobuch vom Standesamt, die konkreten Prozentsätze weiß ich nicht mehr.
    Kommt nehm ich an aus der Zeit wo die Frauen nicht berufstätig waren, dann hatten sie auch Geld zur freien Verfügung ohne zu Betteln bzw zum Ansparen für später.
  • Alimente fürs Kind sind aber nicht für eine teure Jeans oder eine Handtasche odgl.

    Wenn einer kein oder nur noch geringes Einkommen hat wegen der Betreuung des gemeinsamen Nachwuchses wirds ja wohl möglich sein, dass man sich die Ausgaben so teilt, dass je nach verfügbaren Betrag für jeden etwas bleibt. Ich werde mich z. B in der Karenz nicht mehr an der Miete beteiligen können. Und wenn es bei mir knapp werden sollte, dann ist das gar keine Frage dass der andere einspringt.

    Ich kenne niemanden, der bei aufrechter Partnerschaft Alimente für sein Kind zahlt/verlangt. Man gibt das Geld ja sowieso fürs Kind aus. Und wenn ich als Mama etwas haben möchte das ich mir momentan nicht leisten kann, dann frage ich, oder ich verkneifs mir wenn ich zu stolz zum Fragen bin.
  • @lama du weißt aber schon, dass die Alimente eigentlich fürs kind sind und nicht damit du im luxus leben kannst...

    ich war mit dem ersten kind alleinerziehend und bekomme alimente für besagtes kind. noch nie hab ich das geld vom großen angerührt um mir was schönes zu kaufen. das geld kam immer auf ein sparbuch und wenn wieder mal größere anschaffungen in der schule waren oder eben schulanfang oder schullandwoche, dann hab ich von dort das geld genommen, aber niemals für mich!

    aber zurück zum hauptthema: wenn sie definitiv alimente verlangt würde ich die kosten, die du bis jetzt getragen hast auf alle fälle aufteilen. dann wird sie sich bei den dämlichen arbeitskollegen bedanken, wenn sie jetzt dann weniger geld mit alimenten zur verfügung hat als vorher wo du noch alles bezahlt hast!
  • @Dele @ConnyRu logisch, legts bitte nicht gleich alles auf die waagschale. Ich wollte es nur schreiben um dem frager einen eventuell weiteren hintergrund vor augen zu führen. Mir ist aber trotzdem gleichberechtigung sehr wichtig und wenn ich zum sparen gezwungen werde (muss ja jetzt nicht um jeans oder handtaschen gehen) und er kauft sich aber ein neues motorrad, dann find ichs mehr als gerecht wenn ich auch eine art "taschengeld" habe.
  • Ich kann dir das nur von meinem Bruder her sagen, der hat auch Alimente bezahlt und sich das von ihr unterschreiben lassen das sie diese Monat für Monat bekommen hat für die 2 Kinder obwohl sie zusammen gewohnt haben! Es ging im Grunde nur darum das wenn sie sich trennen ( sowie es passiert ist) das sie keine 7 Jahre zurück fordern kann von ihm, den das hätte sie getan - und er hat den Rat damals angenommen... egal ob gemeinsamer Haushalt oder nicht! Jedoch hat sie dann überall die hälfte bezahlt und im Schnitt ist ihr nix übergeblieben auf das sie ja geliebäugelt hätte!
  • @lama ich versteh dich aber wie gesagt fällt das für mich ziemlich genau unter diesen Unterhalt bei aufrechter Ehe
  • Kann nur den Kopf schütteln.. was sind das für Partner.. für mich ist das Selbstverständlich wenn ich mehr habe und mein Partner sich was wünscht, dass ich ihn finanziell unterstütze. Andersrum genauso. Natürlich in dem Rahmen, dass es sich nicht um die zehnte Gucci Tasche handelt...
    dunkelbuntNaomi_
  • Mah dieses zu stolz sein um seinen Partner zu fragen, nervt mich bei meiner Mama schon immer... sie erwartet sich auch, dass er ihr monatlich von sich aus a Geld in die Hand drückt... ich sags meiner Mama auch immer wieder, sie soll nicht ständig hinterrucks meckern sondern einfach fragen, aber sie sieht das dann so an, als müsse sie sich dann rechtfertigen dafür, weil sie sich auch gern mal bissl was kaufen will oder weils einfach eine neue Hose braucht, weil die alte hin is....
  • Kurz und schmerzlos: für ein Kind das im gemeinsamen Haushalt lebt musst du keine Alimente zahlen.

    Wenn das Kind mit ihr auszieht , musst du sowieso, da es ja dein Kind ist.

    Ihr könnt euch da gerne am Jugendamt erkundigen, dann hört sie es vom "Fachmann"
  • Jetzt muss ich kurz nachfragen zum Verständnis: geht es hier um Alimente für die Mutter oder für das Kind? Irgendwie hab ich das am Anfang so verstanden als geht es um die Mutter 🧐
  • @antje in dem Fall egal. Im gemeinsamen Haushalt ist er doch weder unterhaltspflichtig der mutter noch dem Kind gegenüber. Zumal er ja sowieso den Hauptteil der laufenden Kosten finanziert
  • Ich glaube auch dass das ursprüngliche Bedürfnis nach finanzielle Freiheit und Selbstbestimmung lauten könnte.
    Damit würde auch das Beispiel von @Lama reinpassen.

    Nicht falsch verstehen @Papa2016, so wie ich deine Posts verstanden habe, bist du ein großzüger Mensch, aber vielleicht gehts einfach darum, dass sie sich manchmal etwas kaufen möchte und aufgrund des 40% Einkommens nicht kann und dich auch nicht immer fragen möchte.

    Wenn mir jemand sowas erzählt, dann würde ich ihm auch raten, zu schauen die finanzielle Selbstbestimmung wieder zu erlangen. Das kann nämlich auf Dauer echte Schwierigkeiten in der Beziehung machen.
    Vielleicht ist es im Gespräch mit den Arbeitskolleginnen um soetwas gegangen (egal ob Konsum oder Sparen oder vielleicht auch Kosten für eine Ausbildung???)

    Lauter Vermutungen... frag sie einfach woher das kommt 😉

    Unser Modell ist, alles kommt in einen Topf und davon leben und sparen wir. Sollte es auseinandergehen, werden die Ersparnisse geteilt.
    Wir haben uns gemeinsam für Kinder entschieden und tragen auch gemeinsam die Einschränkungen. Bei größeren Ausgaben sprechen wir uns ab. Das geht aber eher in Richtung: ich/wir brauchen..., spricht etwas dagegen?

    Mein Mann und ich arbeiten gleich viel. Er halt mehr im Job und ich mehr zuhause (care-Arbeit für den Nachwuchs). Aber nur weil ich im Moment weniger Cash heim bring, heißt das ja nicht dass ich weniger arbeite. Im Gegenteil mit unserem 4 Monate alten Säugling arbeite ich nachts auch noch. Wieso sollten wir jetzt ein System leben, wo ich finanziell von meinem Mann abhängig wäre?
    Wenn ich wegen unserer gemeinsamen Entscheidung, Kinder zu haben, jetzt meinen Mann um Erlaubnis fragen müsste mir neue Klamotten kaufen zu dürfen, wenn ich sie brauche, dann würde ich das nicht verstehen.
    IreneGKKzlamafelicitas1980daarmaMaxi01Kaffeelöffelricz
  • ich sag da einfach ich Brauch neue Klamotten 😁
    Es geht dann nur um den Zeitpunkt. Wenn kinder was brauchen, sowie jetzt 3 neue Matsch Anzüge kann ich die alten Schuhe ruhig noch ein Monat anziehen.

    Würde niemals auf die Idee kommen zu fragen ob ich was haben darf😲 ich bin 40😅

    Um zum ursprünglichen Thema zu kommen...
    @Papa2016 die Theorie von @Butterblume83 könnte ein Grund sein.
    Vielleicht investiert sie doch zuviel in den gemeinsamen Haushalt, das Kind das für sie selbst nix übrig bleibt🤔
    Würde da echt gezielt das Gespräch suchen und wie gesagt vielleicht auch mit einem Fachmann darüber sprechen.
  • Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ihr könntet euch auch einen Betrag selber ausmachen, den du ihr gibst.
    Ansonsten sollte sie sich dann auch sonst überall beteiligen. Wäre nur fair.
    Also ausnutzen darfst du dich dann auch nicht lassen...

  • antje schrieb: »

    Jetzt muss ich kurz nachfragen zum Verständnis: geht es hier um Alimente für die Mutter oder für das Kind? Irgendwie hab ich das am Anfang so verstanden als geht es um die Mutter 🧐

    Nein, es geht um unser gemeinsames Kind. Wir sind noch nicht verheiratet.
  • Man kann 7 Jahre zurückfordern???? obwohl man in der Zeit zusammengelebt hat??? Ernsthaft??
  • Weil von stolz hier schon die rede war, wollte ich dazu noch was sagen:
    Ich bin zB sicherlich über die massen zu stolz für vieles ... was ich mir von meinem umfeld auch sehr oft anhören kann, nur:
    Ich will nicht sagen "ärmlich" aber ich bin in sehr bescheidenen verhältnissen aufgewachsen. Ich hatte eine tolle kindheit und nicht das gefühl dass ich was verpasst habe was man mit geld hätte aufwiegen können. Dennoch, ich habe oft genug erlebt wie mama traurig war, wenn sie uns was mal nicht kaufen konnte, wie sie sich geschämt hat, wenn wir an der kasse waren wieder zurückgeben mussten weil es doch nicht gereicht hat. Oder wie sie heimlich in der nacht geld aus papas geldbörserl genommen hat damit wir eine jause kaufen können. Ich hab mir schon sehr früh geschworen, dass ich nicht abhängig sein will ... von keinem mann, von keiner bank. Ich hab mit 15 angefangen neben der schule zu arbeiten, bin nach der matura daheim ausgezogen und seitdem immer für meine kosten verantwortlich gewesen. Das war nicht immer easy und zur not habe ich halt mal wieder ein paar aushilfsjobs gemacht .....

    Deshalb bin ich da vielleicht auch ein bisschen "verständnisvoller" wenns um die geldforderung geht und find auch das was @Butterblume83 geschrieben hat sehr schlüssig

  • Butterblume83 schrieb: »

    Ich glaube auch dass das ursprüngliche Bedürfnis nach finanzielle Freiheit und Selbstbestimmung lauten könnte.
    Damit würde auch das Beispiel von @Lama reinpassen.

    Ja, das war es auch ein bischen......unter anderem. Haben uns gestern nämlich noch ausgesprochen. Passt alles wie es ist.

    Auslöser war eine Situation, dass wenn sich eine Partnerschaft auflöst, man als unverheiratete Frau ziemlich doof da steht. Die Berechnung der Alimente diente mehr dazu um ein solches Szenario darzustellen. Und sie ließ sich von den beiden Kollegen etwas aufhetzen. Offensichtlich hat sie von denen aber reichlich Falschinformationen erhalten, weshalb das nicht so klar rüber kam und ich es mir dadurch zu sehr zu Herzen genommen habe.

    Die Diskussion war trotzdem hilfreich, da wir nun sämtliche Szenarien durchgespielt haben. Abgesehen davon, dass ich meine Familie nie im Stich lassen würde, ist ihr die Situation nun noch klarer, dass es uns auch finanziell allen am besten geht, so wie jetzt alles ist. Auch ist der letzte Zweifel, wie etwa stark benachteiligt zu sein, oder es stünde ihr weit mehr zu, ist jetzt ausgeräumt. Diese Bestätigung hat ihr offenbar gefehlt und gut getan. Ich überlege mich an den Kosten der Spielgruppe zu beteiligen um nochmal etwas mehr Spielraum zu schaffen, aber da lass ich mir jetzt noch etwas Zeit dafür.

    Danke für die zahlreichen Meinungen und Ideen, hat geholfen mehr Verständnis für die andere Perspektive aufzubringen.
  • Ich hab auch schon gehört,dass leute das machen, damit der Mann im Falle der Trennung kein Problem hat mit Rückzahlungen.
    Ich würd's nicht gleich so böse sehen. Warum will sie das, was fehlt ihr?
    Gerecht geht es selten.Ich find wenn man gemeinsames kinder hat ein gemeinsames Konto gut, weil für mich alles andre halbe Lösungen sind. Ev geht es ihr so. Wenn man selbst aufgrund karenz kaum eigenes Geld hat. Mir wäre das höchst zuwider um.Geld fragen zu müssen. Ich bin ein mündiger Erwachsener Mensch, nur weil ich ein Kind bekommen hab und für dieses da bin soll ich plötzlich den Partner um Geld bitten und der ist dann sooooo ein netter und gönnt mir das. Das geht für mich und meinen Mann nicht.
    Wir haben auch nie dasselbe verdient, trotzdem kriegt jz jeder das gleiche. Kann ja keiner sagen was ich für einen Karrieresprung ohne Kind hingelegt hätte.
    Wir möchten dann auch mal schauen wer am Ende oder ob am Ende jmd mehr zur Kinderbetreuung beigetragen hat,dass würden wir dann ausgleichen lassen über Pension
  • @Papa2016 schön, dass ihr es klären konntet 😊
    Nasty
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