Einkommen während MuSchu und Karenz - bin verwirrt!

Hallo liebe Mamis und werdenden Mamis,

da ich dieses Jahr im Juli mein erstes Kind kriege mache ich mir natürlich Gedanken um Finanzielles (Glaube wie jede von uns?).
Mir ist aber nicht ganz klar, da ich ja mein Durchschnittseinkommen 8 wochen vor und nach der Geburt kriege, ob ich da die Beihilfen schon kriege bzw. beantragen kann? und kann ich die Karenz erst nach dem MuSchu zählen?


Danke im vorraus für hilfreiche Antworten!
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Kommentare

  • Genau, im Mutterschutz bekommst du wochengeld.

    Dann musst du unterscheiden zwischen Karenz und Kinderbetreuungsgeld. Karenz ist der Anspruch zu Hause zu bleiben deinem Arbeitgeber gegenüber - das hat nichts mit dem Kinderbetreuungsgeld zu tun. Kinderbetreuungsgeld wird von der Krankenkasse ausbezahlt.

    Karenz und Kinderbetreuungsgeld beantragst du nach dem Mutterschutz. Karenz bei deinem Arbeitgeber, Kinderbetreuungsgeld bei der Krankenkassa.
    Kinderbetreuungsgeld bekommst du nur dann direkt ab Geburt wenn du kein wochengeld bekommst (zb weil du vorher nicht gearbeitet hast).
    Mami1607
  • Danke dir!

    und wie ist das mit der Bearbeitung? geht die schnell, falls du in Wien erfahrung hast damit?
  • Hallo liebe Mitschwangere, ich bekomme im August das Putzi :)

    Weißt vielleicht auch jemand, ob dieser tägliche Wochengeld-Satz brutto oder netto ist? (Vermutlich eine total blöde Frage^^) Und bekommt man den 5 oder 7 Tage pro Woche? ;-)

    Maximal-Tagessatz dürfte ja dann bei 66€ liegen und wenn ich das richtig verstanden habe, ist das EAKBG dann davon 80%... Also müsste das dann 52,80 €/Tag sein?

    Also ist das Wort "Karenz" eigentlich einfach der Mutterschutz und wenn Leute darüber reden, dass sie 2 Jahre in Karenz gehen, meinen sie einfach das KBG? ^^
  • @schneehase187 beim Wochengeldsatz gibt es kein brutto oder netto. Und du bekommst es für jeden Tag im Monat. Also 31x im August, 30x im September usw.

    Genau, das eaKBG sind 80% vom Wochengeld.

    Nein, "Karenz" ist NACH dem Mutterschutz. Das ist die Zeit, die du mit deinem Arbeitgeber vereinbart hast, wie lange du freigestellt bist.
    KBG ist das Geld, das du bekommst. Je nach Modell ca 1-3 Jahre.
    Du kannst aber auch zb das eaKBG für ein Jahr nehmen (länger geht das ja nicht), und trotzdem 2 Jahre in Karenz sein. Das zweite Jahr wäre dann halt unbezahlt.
  • Also ich habe auch nebenbei angefangen kräftig zu sparen, wird wohl nicht so verkehrt sein?
    Aber dann hätte ich auch eine Frage, da eine bekannte meinte da sie nicht verheiratet war konnte sie alleine Wohnbeihilfe beantragen in Wien, wir sind zwar verheiratet aber könnte das theoretisch auch gehen? mein Mann wird zwar dann auch etwas mehr verdienen, aber Mamis die schon Kinder haben wissen ws auch wie teuer ein Kind sein kann?

    Also wenn ich nur darüber nachdenke kriege ich ein wenig Angst.


    LG
  • @schneehase187 beim Wochengeld gibt es keinen maximalen Tagessatz- die maximal 66€ sind beim eaKBG und da wird dann auch nichts mehr abgezogen von den 66€.
    Wochengeld wird berechnet aus dem Netto Einkommen der letzten 3 vollen Monate +17% (für Urlaubs- und Weihnachtsgeld) geteilt durch die Anzahl der Kalendertage dieser 3 Monate (91 oder 92 Tage) - dann hast du die Höhe deines Wochengeldes.
  • Ah, alles klar, vielen Dank für die guten Erklärungen!

    Falls ich mich bei meinem Lebensgefährten (nicht verheiratet, nur zusammen wohnend) mitversichern kann, überlege ich vielleicht doch, zwar 12 Monate EAKBG zu bekommen, aber mit bisschen sparen vielleicht doch auch länger weg zu bleiben dem Putzi zuliebe - hmmm, werde ich mir noch gut durch den Kopf gehen lassen!
  • @schneehase187 ich kenne viele, die das so machen! Einfach im 1. Jahr immer die Hälfte wegsparen - ist dann meistens trotzdem mehr, als würdest du das KBG Konto für 2 Jahre nehmen. Mitversichern beim Partner sollte kein Problem sein!

    Achja, wegen dem Tagessatz Wochengeld / KBG hab ich nicht genau gelesen 🙈 aber @isabella79 hat's eh gut erklärt!
  • bearbeitet 30. Januar, 17:51
    Super, danke!

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte man beim höchsten Tagessatz Wochengeld 66€ = 1.980 € erhalten, und danach wären 80% = 1.584 € EAKBG

    Davon kann ich mir dank Fixkosten zwar leider bei weitem nicht die Hälfte wegsparen (wir haben gerade erst ein kleines Eigenheim bekommen und die Eigenmittel sind dementsprechend flöten gegangen :tired_face:" alt=":tired_face:" height="20" /> ) aber wenigstens weiß man buchhalterisch dann zumindest mal, was auf einen zukommt :blush:" alt=":blush:" height="20" />
    (sollte vielleicht dazu sagen, dass ich mehr verdient habe als mein Freund, der aktuell eine Ausbildung macht ;) )
  • Wie oben gesagt, beim wochengeld gibt es keine Höchstgrenze. Das berechnet sich allein aus dem was du vorher verdient hast.
  • bearbeitet 30. Januar, 17:58
    Ah, ich bin ein Kipferl - stimmt! Danke!
  • Das Wochengeld ist monatlich ca dein jetziges Nettogehalt plus 17 Prozent. Davon 80 Prozent sind eaKBG. Aber nie mehr als. 2000 im Monat.

  • kea schrieb: »

    Karenz und Kinderbetreuungsgeld beantragst du nach dem Mutterschutz. Karenz bei deinem Arbeitgeber, Kinderbetreuungsgeld bei der Krankenkassa.
    Kinderbetreuungsgeld bekommst du nur dann direkt ab Geburt wenn du kein wochengeld bekommst (zb weil du vorher nicht gearbeitet hast).

    Die karenz beginnt zwar erst nach dem Mutterschutz, aber beim AG beantragen musst du sie schon während dem Mutterschutz. Es gibt auf der Website der ak einen Vorschlag für das Schreiben an den AG. Das kannst du für dich anpassen und gemeinsam mit der geburtsurkunde (kopie/scan) nach der Geburt an den ag schicken.

    Kbg beantragst du mittels Formular bei der gkk oder über finanzonline ebenfalls möglichst zeitnah nach der Geburt. Dazu brauchst du auch diese herausnehmbaren Seiten aus dem muki pass bis inkl die Kopie von der Untersuchung in der ersten lebenswoche.
  • Weiß jemand wie lang die gkk für die Bearbeitung braucht?
  • @Mami1607 beantragts am besten sofort, sobald du die Geburtsurkunde hast. Dann wirst es sicher rechtzeitig kriegen.

    Hab mal gelesen dass es in Wien länger dauert. In Oö hab ich ich gleich mal den Bescheid bekommen
  • Ps da du dir trotz Höchstgrenze anscheinend so grosse finanzielle Sorgen machst. Es kommt im Monat noch € 173 Familienbehilfe dazu
  • Das mit der Familienbeihilfe ist mir schon bewusst, danke für die Info!

    Es ist nur so das ich, wie gesagt, mein erstes Kind bekomme, wir nebenbei eine Wohnung 700€ zahlen plus die Garage 95€ - Dann kommen noch die ganzen Nebenkosten wie Strom Wasser Heizung Handy usw dazu. und nebenbei muss mein Mann auch 300€ Alimente bezahlen. Da kriege ich eine kleine Panik wenn ich mir das alles durch den Kopf gehen lasse!
  • @Mami1607 naja, ist das so viel weniger wie das was du bisher verdient hast?
    Ich meine jetzt mal €2000 fürs daheim sein ist genug um zu leben. Und ich hab netto auch um einiges mehr gehabt als ich noch arbeiten ging.
    Im zweiten Jahr muss man ein bissl vom ersparten Leben, dann geht das schon!
  • @Mami1607 ich hab Anfang Dezember KBG beantragt (in wien) und hab nach ca. 8 Wochen jetzt Bescheid bekommen. Würde dir empfehlen gleich nach der Geburt es zu beantragen
  • @Mami1607 ich hab in Wien den bescheid nach ca 1-2 Wochen bekommen.
  • @Kaffeelöffel Naja es ist noch weniger als die Hälfte von dem was ich momentan verdiene, und da muss man sich dann doch sehr einschränken bzw weiß man da auch nicht wirklich wie man das alles managen soll
  • @Mami1607 wenn du über 4000 netto verdienst wäre es dann keine Option dass dein Freund mehr in Karenz geht? Oder beide Teilzeit nach dem eaKBG Jahr, da spart man viel Steuer.
  • Ich denke die meisten von uns müssen sich einschränken sobald es nur mehr einen Hauptverdiener gibt. Aber ich denke mir, es gibt do viele Familien denen weniger zur Verfügung steht und die schaffens auch. Wir zahlen allein schon über 1000€ Kredit fürs Haus monatlich. Man muss sich halt nach dem richten was man hat
    wölfinricz
  • also wenn du jetzt 4000€ netto verdienst kannst du dir monatlich bestimmt genug wegsparen und teilweise vom ersparten leben.
    ohne das jetzt böse zu meinen, aber viele familien kommen mit viel weniger monatlich aus. man muss halt seinen lebensstandard danach anpassen. wenn es ein wunschkind ist, wirst du dir ja normal vorher bereits gedanken gemacht haben wie viel man kbg bekommt bzw im mutterschutz.
    alles liebe und ihr werdet eine lösung finden 😊
    ricz
  • bearbeitet 31. Januar, 16:01
    @Mami1607 Donnerwetter! Gratuliere zu deinem gutem Verdienst. Aber bei dem hohen Einkommen wirst du ja vielleicht den ein oder anderen Euro weggespart haben? Bzw. vielleicht kann man ja noch ein paar Kosten senken. Ich hab z.B. noch ein paar so "Luxusausgaben" wie mein Zeitschriftenabo usw. in der Schwangerschaft gekündigt. Da bleibt dann untern Strich auch wieder bissl mehr über. Aber wie die anderen schon gesagt haben, es gibt Leute die mit vieeel weniger auskomme müssen und bei uns geht auch mein Mann dann ein Jahr in Karenz und in Teilzeit danach, weil ich eben bsser verdiene und wir auf mein Gehalt nicht verzichten wollen/können.
  • @Mami1607 ach ja und die Ausgaben die du bescvrieben hast, sind bei uns ziemlich gleich. Mein Mann verdient ca. €1800 netto (hat aber keine Alimente zu zahlen) und bei uns geht sich das LOCKER aus! Wir können sogar im Monat noch was auf die Seite legen. Im ersten Jahr kostet ein Kind wirklich nicht viel Geld (wenn man nicht ständig neue Kleidung kauft weil ja alles ach so putzig ist). Und wenn die hohen Kosten dann mit Kindergarten, etc beginnen dann kannst ja eh wieder arbeiten gehen... Ich glaub du machst dir da wirklich unnötig Sorgen. Ihr werdet das schon hinbekommen!
  • @Mami1607 also wenn du tatsächlich soviel verdienst jetzt gibts sowieso keinerlei beihilfen.

    Und ja kinder kosten geld, und wohl bei den meisten wird sich der lebensstandart mit kids ändern....aber das ist durchaus schaffbar und dz hast ja noch etwas zeit diese anpassung vorzunehmen.


    Und grad babygewand hab ich absichtlich gebraucht gekauft? Weil da schon diese ganze chemie aus der kleidung heraussen ist. Und deinem kind wird es egal sein ob die wiege/bett oder was du dir immer vorstellst 100 euro oder 1000 euro kostet.

    Es ist für dich die umstellung mit halb soviel geld umzugehen zu lernen wohl genau die gleiche aufgabe wie für andere die halb soviel dann haben.

    Alles gute...und wo ein wille da ein weg...angst muss man da auch nicht gleich haben
  • OT: Wegen der anscheinenden Verwunderung hier. Es sei der Threaderstellerin voll vergönnt, 4.000 netto zu verdienen. Allerdings könnte es der Gedankengang sein, die 2.000,- netto jetzt nur 12 Monate zu erhalten, aber 24 Monate zu Hause zu bleiben, dann wären es nur 1.000,- zu sonst 2.000,-. Hoffe ich drücke mich verständlich ausgedrückt. Würde aber echt die vollen 4.000,- auch vergönnen 😊
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