Einschlafstillen abgewöhnen

Sarah83Sarah83

1,073

bearbeitet 22. Januar, 16:53 in Ernährung & Stillen
Hallo liebe Mamis,

Mein liebes Baby schläft sehr unruhig. Seit der 13. Woche. Er ist schon 38. Wochen alt. Also schon eine Zeit.
Heute habe ich erfahren, dass Einschlafstillen und das dauernde Stillen in der Nacht, um ihn wieder in den Schlaf zu bringen für seinen unruhigen Schlaf verantwortlich sind.

Wie habt ihr das gemacht bzw. wie macht ihr das? Wie legt ihr eure Kinder hin und was macht ihr, um sie in der Nacht zu beruhigen?

Wie gewöhne ich ihm das Einschlafstillen und dieses dauernde Stillen in der Nacht ab?

Ich freue mich auf Antworten.

Schöne Grüße

Kommentare

  • Warum sind einschlafstillen und nachts stillen schlecht für den schlaf?

    Meine Tochter ist ein paar Wochen älter als deine und schläft auch recht schlecht in letzter Zeit, obwohl sie nicht ausschließlich beim stillen einschläft.
    Nachts still ich sie auch recht oft. Ich könnte sie alternativ auch herumtragen, aber da dauert es viel länger, bis sie wieder schläft. Manchmal reicht auch der schnuller oder ein bisschen streicheln und schlafposition wechseln, aber oft will sie halt unbedingt die brust...

    Wenn du das einschlafstillen abgewöhnen willst, musst du eine alternative suchen, die dein kind beruhigt und für dich passt. Zb schnuller, im arm halten, tragen, singen,... körperkontakt brauchen die meisten babys in dem Alter. Außerdem lernen sie in dem alter so viel, ständig neue Reize, es kommen Zähne,... - da schlafen viele eine Weile recht schlecht.
    Mely
  • @Sarah83 von wem hast du denn das erfahren? Ich glaube nämlich auch, dass es eher mit dem Alter als mit der Einschlafmethode zu tun hat. Bzgl. Alternativen: wir praktizieren noch immer Einschlafstillen (meine Kleine ist 2 1/2), weil es einfach so komplikationslos ist. ☺️
    Mely
  • Kann dir das Buch schlafen statt schreien empfehlen.
    Auch wenn für uns nicht alles 1 zu 1 gepasst hat, so hab ich mir doch ein bisschen was abschauen können, das mir genau das bei meiner Tochter erleichtert hat. Allerdings war sie da älter als dein Baby.
  • DIE methode schlechthin wirds wohl nicht geben, kann dir nur sagen wie es bei uns war: mein sohn (jetzt bald 17 monate) war von anfang an mega-anhänglich. In den ersten 8 monaten durfte nicht mal papa an ihn ran. Beikost, flascherl, schnuller ... nix wollte er. So habe ich ihn fast 11 monate quasi ausschliesslich von muttermilch ernährt. Auch nuckeln war dauerthema. Du kannst dir also vorstellen wie viel zeit das kerlchen an und auf mir verbracht hat. Ich wollte immer eine alternative suchen bevor ich einen abstillversuch wagen wollte. Alles andere erschien mir unmöglich. Nun, am 2.1. dJ dann die wende: er konnte trotz einschlafstillen und nuckeln nicht einschlafen. Normal hätte ich ihn in die trage gepackt aber an dem abend wollte ichs wissen. Bin raus aus dem zimmer, hab mir einen rotwein runtergekippt um nicht "schwach" werden zu können. Dann hab ich mich zu ihm gelegt und hab ihm mich quasi als ganzes angeboten - mit ausnahme des busens. Sprich: kratzen, schlagen, aufs gesicht setzen erlaubt. Hab pausenlos auf ihn eingeredet und versucht ihm nähe zu bieten. Nun, wir haben beide geheult. Er stand auf mir, war verzweifelt und seine tränen tropften auf mich AAAABER nach verhältnismässig kurzer Zeit (2 stunden) schlief er. Ok, hürde 1 erledigt wobei ich fast mehr angst vorm nächtlichen zirkus hatte. Um mitternacht dann ähnliches spiel, aber nicht mehr so lange und dann noch 2/3 mal kurz. Und: DAS WARS!!!!!! Am nächsten abend rechnete ich schon mit dem schlimmsten, schliesslich hatte er am vorabend ja immerhin noch den busen bekommen.
    Hab ihm nochmals gesagt, dass er jetzt schon gross genug ist um ohne busen klarzukommen ... in irgendeiner weise schien er zu verstehen. Er jammerte kurz rum aber schlief dann binnen 10 minuten in meinem arm ein. Und dabei bliebs. Kann ihn sowohl mittags als auch abends in seinem bett hinlegen ohne irgendeiner alternative.

    Dennoch: die nächtliche unruhe blieb (bisher). Er wird in den meisten nächten immer noch häufig munter und wuselt generell viel durchs bett. Ich will dir also einerseits mut machen dass auch die hoffnungslosesten fälle manchmal ganz easy sind, aber dich auch "warnen", dass die unruhe deshalb nicht weg sein muss.

    Alles gute jedenfalls!

    Ps: was an einschlsfstillen gesundheitsschädlich sein soll würde mich auch interessieren ...
  • Hallo, danke für eure Antworten!

    Ein Schlafcoach sagte mir das gestern am Telefon.
    Unsere Kinderärztin sagte heute das sei ein Blödsinn.
    Natürlich solle man ihn mit der Zeit daran abgewöhnen, dass er auch anders einschlafen kann, aber das dauert umd das andere sei Blödsinn.
  • @lama mein Kleiner ist grad krank, ich werd mit dem Versuchen warten.
  • Ein schlafcoach redet bei einem BABY davon, dass einschlafstillen schädlich wär... Muss man nix mehr sagen zu diesem Herren, oder?
  • eine ferndiagnose vom schlafcoach... das kann doch gar nicht seriös sein... 🙈hör auf deine kinderärztin und lass dich nicht stressen. bei uns wird nach einem jahr auch noch zum schlafen gehen gestillt :3
  • NanilenaNanilena

    566

    bearbeitet 24. Januar, 14:31
    Hab da jetzt auch eine Frage und brauche dringend Tipps.
    Mein Sohn 18 Monate ist auch an Einschlafmitteln gewöhnt. Jetzt stille ich ihn seit 2 Wochen tagsüber nimma... dafür muss ich jetzt immer 10-20 Minuten mit dem wagerl raus damit er mir so einschlafen kann. Die ersten 2 Tage hat es zuhause schnell mit einschlafschaukeln geklappt. Jetzt geht das auch nimma.
    Wer hat auch so jemanden und wie habt ihr es geschafft es tagsüber zum einschlafen zu bringen?
    Nachts wird übrigens noch Vollgas gestillt (wirklich noch seeeehr viel 🤦🏽‍♀️)
    Hoffe ihr teilt eure Erfahrungen mit mir 🤗



    Edit: 😂😂😂 natürlich keine Einschlafmittel (oder gibt’s da was 🤔😂😂😂) einschlafstillen
  • @Nanilena als Luisa tagsüber nicht mehr gestillt hat, hab ich sie zum schlafen gehen getragen. Dann auch nachts (hat sich mit 10 Monaten ganz abgestillt). Mit ca 1 Jahr dachte ich mir auch, das muss doch anders klappen, ich will nicht 3-4 mal am Tag tragen.
    Hab sie dann daran "gewöhnt" im Bett liegend einzuschlafen. Also zuerst schon kuscheln, vielleicht ein bisschen tragen, und dann ins Bett legen. Bin dabei geblieben, Hand aufgelegt, mich ins Bett gehängt, gekuschelt,... Anfangs hat es lange gedauert, weil es natürlich noch ungewohnt war. Aber nach 1-2 Wochen war es deutlich besser! Jetzt braucht sie nur mehr am Anfang Körperkontakt, dann wutzelt sie alleine im Bett herum bis sie schläft, ich bleibe aber solange im Zimmer.
    Wofür du dich auch entscheidest, einfach durchziehen und am Anfang geduldig sein. Aber das Kind muss merken, dass du es damit ernst meinst 😉
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