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Vorzeitiges Beschäftigungsverbot

bearbeitet 6. Januar, 14:06 in Karenz & Rechtliches
Hallo meine Lieben!

Ich bin derzeit in der 9. SSW schwanger.. derzeit geht es mir, wie in meiner ersten SSW, sehr elendig. hatte Hyperemesis mit vielen Krankenhausaufenthalten. Die Krönung war eine Frühgeburt in der 36 ssw mit Ergebnis das meine Tochter scheinbar ganze ssw über unterversorgt war *2500g Geburtsgewicht. Als hätte das nicht schon gereicht hatte sie auch noch ne intracranielle Hirnblutung :-( die Ärzte meinten damals sie wissen nicht ob sie je normal wird oder ein Leben als Schwerbehindertes Kind haben wird. Das hat mich und belastet mich nach wie vor sehr. da es in meiner Arbeit immer sehr stressig zu geht und sie kein Verständnis für meine ssw haben, habe

Ich mir überlegt ein Beschäftigungsverbot zu beantragen! Hat jemand Erfahrung damit?
Bitte um Austausch...

Kommentare

  • Hallo!
    Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

    Ein vorzeitiger Mutterschutz aus medizinischen Gründen kann erst ab der 15. SSW in Anspruch genommen werden. Seit 1.1.18 muss man dazu nicht mehr zum Amtsarzt, sondern dein FA kann die Bestätigung dafür ausstellen. Es gibt eine Indikationenliste, davon muss zumindest ein Punkt zutreffen, sonst geht das nicht.
    In deinem Fall erfüllst du Listenpunkt 3 (Zustand nach Frühgeburt 36. SSW), somit dürfte es diesbezüglich keine Probleme geben.

    Sprich mit deinem FA darüber.

    Alles Gute!
    Naomi_
  • Kann mich Lavazza nur anschließen...

    Hier kannst du Mal nachlesen...
    https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Beschaeftigungsverbot.html
  • Hallo elisa!
    Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht! Hält sich dein AG an das Mutterschutzesetz, was Arbeitszeit, Pausen, etc betrifft?

    Wie lavazza schon geschrieben hat, du erfüllst einen Punkt von der Liste https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Beschaeftigungsverbot.html
    Also kann dein FA vorzeitigen Mutterschutz für dich beantragen.

    Für die Zeit bis ende der 15. Ssw: wenn's dir so schlecht geht, dass du nicht arbeiten kannst, geh zum arzt (FA, Hausarzt) und lass dich krank schreiben. Wenn du wieder hypermesis hast, also gar nix behalten kannst, geh unbedingt zum Arzt, kann sein, dass du infusionen bekommst. Aber damit kennst du dich wahrscheinlich besser aus als ich nach deiner 1. Schwangerschaft.

    Wie geht's deiner Tochter jetzt? Alles Gute für deine Schwangerschaft!
  • @Elisa231188 Hallo, bin auch im vorzeitigen Mutterschutz und es war sehr unkompliziert. Der FA hat die Bestätigung für den Arbeitgeber geschrieben, das ging frühestens mit 15+0 und bis dahin sollte ich in Krankenstand gehen. Alles Gute!
  • ich arbeite soweit eigenständig, fühle mich aber derzeit sehr unter Druck gesetzt da der Jahresabschluss beispielsweise bis 10.1 komplett sein muss und sich das nur mit Überstunden ausgeht.. Also Rücksicht nimmt keiner.. Naja das erste Jahr war eine Zitterpartie... Wir wussten und wissen bis jetzt nicht ob sie irgendwelche Folgeschäden hat.. Bei meiner Tochter wurden die die EntwicklungSchritte noch genauer beobachtet als bei anderen Kindern.. als sie verzögert zu krabbeln begann hab ich schon das schlimmste befürchtet. das alles war wie in einem Horrorfilm.. alle um mich herum glücklich und nur ich hab so ein Pech .. die ersten Wochen konnte ich sie auch nicht so annehmen da es mir wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen hat.. Heute ist sie 3 Jahre alt. Verhaltensauffälligkeiten hat sie, körperliche Einschränkung nicht.. Diskutiert wurde auch eine Hemiparese was sich dann gsd nicht bestätigt hat ! Wenn ich an das alles zurückdenke verkrampft sich alles in mir .. sowas wünscht man niemanden..
  • @Zouhla darf ich fragen welcher Grund bei dir angeführt wurde? Bekommst du dein Geld nun von der GGK ? hast du finanzielle Einbußen?
  • ZouhlaZouhla

    844

    bearbeitet 6. Januar, 15:34
    @Elisa231188 ich hatte eine Frühgeburt in der 25. Woche und immer schon erhöhten Blutdruck auch außerhalb der Schwangerschaft. Ich weiß nun nicht ob beides angeführte Gründe sind, aber es waren für den Frauenarzt eben die Gründe mich freizustellen. Finanziell ist es keine Einbuße für mich soweit ich selbst mal vorgerechnet hab, habe noch nix von der GKK bekommen (bin erst seit ein paar Tagen im MS). Hatte aber ein immer gleiches fixes Gehalt also ist es recht unkompliziert.
  • @Zouhla in der 25. ssw :O so früh :-( hat dein Baby überlebt ? bzw weiß man warum? vor ner Frühgeburt habe ich auch wieder sehr große Angst..
  • @Elisa231188 Leider nur 5 Tage, nein warum das konnte man nicht sagen. Wahrscheinlich eine Infektion oder eine Gebärmutterhals-Schwäche.
  • oh gott das tut mir leid ... fühl dich umarmt ! @Zouhla
    Zouhla
  • @Elisa231188 Kann man leider nicht rückgängig machen sowas ... denke mir oft dass es ganz anders ausgegangen wäre wenn ich die Muki Untersuchung nur eine Woche früher gehabt hätte usw. Aber nützt alles nix und hoffentlich geht diesmal alles gut. Hast du auch mehr Untersuchungen als vorher nun?
  • @Zouhla das wusste ich gar nicht. Schluck, mir fehlen die Worte. Ich wünsche dir von Herzen das diesmal alles gut wird.

    @Elisa231188 ich war in beiden SS im vorzeitigen Mutterschutz. Bei meiner Tochter wegen Gebärmutterhals Verkürzung (Dank konisation davor) in der 2. Wegen Zwillingen.

    Ich kann dir nur sagen entgegen aller Prognosen war die 2. Ss viel einfacher und problemloser als die erste. (Meine grosse ist mit offenem Rücken geboren, Rollstuhlkind)
    Es muss sich nicht alles wiederholen. Und auch ein Kind mit " vielleicht Handicap" wie deine grosse ist ein wunderbares geschwisterchen für das baby.

    Dein vorzeitiger Mutterschutz klappt bestimmt ohne Probleme.
    Zouhla
  • @Nasty Danke! Hoffe auch dass wir die SS nun irgendwie durchdrücken :)
  • Mein 1. Sohn kam bei 30 5 aufgr. einer Uterusruptur. Konnte letztendlich ohne Probleme in den VZ MuSchu gehen aber erst ab der 15. SSW. Der GKK war wichtig, dass einer der Punkte auf der Liste mit den Gründen erfüllt ist. Und Frühgeburt steht definitiv drauf. Willst du früher gehen, musst du zum Amtsarzt. Finanziell hat man keine Einbußen. Trotz Hochrisikoschwangerschaft ist vor kurzem unser 2. Sohn bei 37 3, nach geplantem KS, auf die Welt gekommen.
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