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Wenn es Zeit wird sich von einem Haustier zu verabschieden

Hi ihr Lieben,


Wie der Titel schon sagt. Möchte ich hier das Thema Tod und den Weg dorthin bei dem geliebten Haustier aufgreifen.

Ich bin selber leider gerade in der traurigen Situation dass mein Hund wohl nicht mehr lange bei uns bleiben wird.
Meiner Hündin heißt Sunha und ist Ca 16 Jahre alt. Ein englischer Stafford Mischling aus dem Tierheim. Ich bin vor 7 Jahren ins Tierheim gegangen mit den Worten: ich möchte einen Hund mit dem man arbeiten muss, Rasse völlig egal.
Kurze Zeit später wurde mir, damals noch Xenia gezeigt. Sie hat ein paar Problem aber die bekommt man in den Griff. Waren die Worte von den Pflegern.
Ich war voller Vorfreude und hab mich für eine Patenschaft mit anschließender Übernahme entschieden. Ich hab sie jeden Tag besucht und bin mit ihr Gassi gegangen schnell wurden ihre Probleme klar: andere Hunde.
Wir meisterten aber auch dieses Problem und haben hart und es war wirklich hart, dran gearbeitet. Und siehe da es wurde besser. Ich hab Sie dann im Jänner 2011 zu mir nachhause geholt und sie bekam den Namen Sunha. Sie hat mit mir alles durch gemacht und war immer an meiner Seite. Umso schwerer fällt es mir nun einzusehen dass es bald Zeit ist sie gehen zu lassen.
Meine Sunha und ich waren ein unschlagbares Team weil es fast immer nur uns beide gab. Meine Mama spielt auch eine wichtige Rolle und seit 1 Jahr auch mein kleiner Sohn.
Sunha war nie ein einfacher Hund, sie hasst immer noch andere Hunde und das erschwert den Alltag ungemein. Fremde Personen mag sie auch nicht. Trotzdem war mir immer klar dass ich sie niemals wieder hergeben möchte. Nicht mal als ich erfahren hab dass ich schwanger und alleine bin. Selbst da wusste ich, es wird hart aber wir schaffen es. Und siehe da es klappt wunderbar mit den beiden.
Nun leidet Sunha aber seit einigen Jahren schon an Arthrose und die ist leider schon sehr ausgeprägt.
Als Vergleich mit einem Menschen:Sie wäre jetzt mit schwerer Gicht im Rollstuhl.
Aber sie kämpft immer noch tapfer. Vor einigen Wochen dann aber der erste Schock. Sie wollte nicht mehr spazieren und hat sich kaum mehr ohne Schmerzen bewegt. Mit Schmerzmittel haben wir es toll hin bekommen und sie ist gesprungen wie ein junger Hund. Die Diagnose der Ärztin war aber klar. Wenn wir Glück haben schafft sie es noch bis zum Sommer. Das war ein Schlag ins Gesicht. Ich wusste sie ist alt und wird nicht ewig Leben aber so einen Ablaufstempel zu haben ist auch nicht schön, man zählt ständig die Wochen und während andere sich auf den Sommer freuen, hat man selber nur Angst davor.
Leider hat sich ihre Gesundheit aber in den letzten Tagen wieder verschlechtert und auch die Schmerzmittel dürften langsam versagen. Die Ärztin meinte, es wird wohl schneller gehen als gedacht.

So und nun sitze ich hier heulend und hoffe auf ein bisschen mehr Zeit für meine Fellnase.
Mich würde interessieren wie andere mit so einer Situation umgegangen sind. Egal welches Tier. Es sind immer Familienmitglieder.
Vielleicht möchte jemand seine Erlebnisse der letzten Reise mit dem Haustier erzählen und wie ihr damit umgegangen seid.

Ich würde mich sehr freuen

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SimisunshineAureliasMumifmamkl89claudschgiTiinkerBellriczfanny85Melodywölfinyve412und 9 andere.

Kommentare

  • Gleich in der Früh Tränen in den Augen!

    Ich kann dir leider gar nicht helfen, bin zum Glück (noch) nicht in so einer Situation.
    Aber ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit! Genieß jede Sekunde mit deiner Sunha!
    sunha13
  • Ich kenne deine Situation leider nur zu gut. Mein geliebter Kater Rocky hatte plötzlich von einem auf den anderen Tag Wasser im Bauch und in der rechten Herzkammer. Wir haben auch alles versucht mit Entwässerungsspritzen usw.
    Der Entschluss ihn letztendlich Einschläfern zulassen hat uns allen das Herz gebrochen 😥 Er war 11 Jahre alt.
    Aber ich bin der Meinung das man in so einer Situation nicht Selbstsüchtig sein darf, sondern zum Wohle der Tiere entscheiden muss. Das ist man ihnen schuldig. Natürlich ist es schwer zu sagen wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, denn man hofft immer noch auf ein Wunder. Aber als Frauchen kennt man seinen treuen Begleiter am besten und weiß wie viel noch Tragbar ist und wann es keinen Sinn mehr macht.
    Ich kann dir die Entscheidung leider nicht abnehmen, den wie du sagst, sie sind in all den Jahren Familienmitglieder geworden.
    Ich drück dich ganz fest und wünsche dir viel Kraft. Genieß die Zeit noch mit deiner Hündin, sie braucht dich jetzt sicher sehr. 😥
    sunha13WunschkäferWunschkind2014
  • Fühl dich gedrückt - ich weiß, wie schwer das ist. Unser erster hund ist 1995 in unsrer Familie aufgenommen worden - da war ich 8 und mein Bruder 6. Er ist quasi mit uns aufgewachsen. Natürlich eine andere Situation als bei dir - er ist als welpe zu uns gekommen und um die Erziehung haben sich hauptsächlich meine Eltern gekümmert. Aber auch wenn ich dann irgendwann ausgezogen bin war die Bindung zu ihm immer stark. Die letzten Jahre wurde er immer mehr zum zimmerhund - Spaziergänge gerne, aber nur kurze ohne action. Die längste Zeit lag er in der Küche auf seiner decke. Mit 15 Jahren hatte er eine Art Schlaganfall. Der Tierarzt hat ihm eine spritze gegeben und er war wieder der Alte. Nach ein paar Wochen hatte er wieder einen Anfall - da war ich dabei und es war schlimm: er hat am ganzen Körper gezittert, unkontrolliert harn und kot verloren und erbrochen. Kurze Zeit später stand er auf, fiel aber nach ein paar Schritten wieder. Er ist aber immer wieder aufgestanden und hat es weiter versucht. Der Tierarzt ist zwar gekommen und hat auf unsre bitte hin nochmals die spritze gegeben, aber gleich dazu gesagt, dass er sich nicht mehr erholen würde. Am nächsten Morgen wurde er dann vom Tierarzt von seinem Leiden erlöst. Er konnte nichts mehr schlucken, also weder fressen noch trinken und wurde über Nacht immer schwächer. Meine Eltern waren die ganze Nacht bei ihm. Er wollte bis zuletzt wieder aufstehen, auch noch mit der betäubungsspritze, die ewig lang brauchte bis sie wirkte, weil sein Blut so dickflüssig war. Der Abschied war sehr traurig für die ganze Familie, aber wir wussten, dass es so besser für ihn war. Laut Tierarzt wäre er 1-3 Tage später sowieso verstorben, aber halt keine schönen 1-3 Tage für ihn...

    Wir hatten uns immer wieder gefragt, wie die Entscheidung leben oder sterben lassen getroffen werden könnte, aber als es soweit war viel die Entscheidung nicht schwer. Er durfte so lange leben, solange es ihm trotz alter und ein paar wehwehchen gut ging und sterben, als es nur mehr qual für ihn war. Und beim sterben war er nicht allein, sondern in gewohnter Umgebung zuhause unter seiner Familie.

    Ich bin mir sicher, dass auch du verstehen wirst, wenn dich deine sunha verlassen wird. Es wird nicht leicht werden, aber sie hat und hatte eine schöne Zeit mit dir und wird dir immer einzigartig in Erinnerung bleiben.
    SimisunshineWunschkind2014sunha13
  • Hach Gott, da muss ich gleich heulen! Wir mussten letztes Jahr - ich war grad im 8ten Monat schwanger - meinen geliebten Barney (fr. Bulldogge) einschläfern lassen 😭😭😭, er wurde nur 5 jahre und musste damit viel zu früh von uns gehen 😵

    Eines morgens - ein Samstag - wurde ich wach, weil ich von unten komische Geräusche gehört habe, er hatte einen krampfanfall und lag in einer lache aus all seinen Ausscheidungen und war nicht in der Lage aufzustehen. Wir fuhren sofort in die Tierklinik und dort bekamen wir dann die furchtbare Diagnose, dass er ned nur krampfanfälle hat, sondern auch Wasser in der Lunge.... einige Tage kämpfte die Klinik um sein Leben, aber leider wurden die Anfälle schlimmer und so haben wir das einzige gemacht, dass noch half leiden zu müssen, wir ließen ihn gehen 😭😭😭😭😭

    Es war ein weltzusammenbruch und ist es noch! Man liebt sein Tier wie verrückt!! Auch für unseren zweiten Hund (ein wunderhübscher und super braver Pitbull) hat sehr unter dem Verlust gelitten! Sowas is einfach für alle furchtbar! aber wenn man seinem Tier leiden ersparen will, muss man sie gehen lassen...... egal wie schwer es fällt / und das tut es 😭😭😭😭😭 noch heute kann ich keine frenchy anschauen, die aussieht wie es mein Barney tat, ohne losheulen zu müssen! Er fehlt einfach!!!
    Wunschkind2014sunha13
  • Das tut mir sehr leid zu hören :'( ich kenne das auch, es ist überhaupt nicht schön, ein Tier gehen lassen zu müssen, denn es gehört ja zur Familie. Ich finde es wahnsinnig toll, dass du diesen Hund aufgenommen und ihn in dein Leben integriert hast, sowas ist einfach nur eine Bereicherung <3

    Eine Katze mussten wir einschläfern lassen, da war sie erst 4 Monate bei uns. Hab sie (zusammen mit einer anderen, die wir jetzt noch haben) auch aus dem Tierheim geholt. Bin hin und hab gesagt "Bitte die zwei Katzen, die schon am längsten da sind", weil die älteren mit gewöhnlicher Fellfarbe nimmt ja nicht so schnell wer... Bei Angie war die Entscheidung dann relativ "leicht" da sie leider ein Nierenversagen hatte. Da war uns klar dass wir sie nicht länger leiden lassen können.

    Bei unserer vorigen Katze, Kitty, hab ich diesen Zeitpunkt leider übersehen.
    Sie hatte ein Plattenepithelkarzinom im Gesicht. Konkret sah das so aus, dass sie erst nur einen kleinen offenen Fleck auf der Nase hatte. Da bekamen wir schon die Diagnose. Dieser Fleck wurde immer größer, bis er zum Schluss schon das halbe Gesicht einnahm. Es sah schrecklich aus, keine Nase mehr und eine offene Wunde von ca 5 cm Durchmesser. Der Anblick war grauenvoll, aber ich hatte mich daran gewöhnt, weil ich sie ja ständig gesehen habe. Sie war ansonsten auch ganz normal, hat brav gegessen und sich wie üblich verhalten.
    Eines Tages war Kitty weg. Ich hatte gehofft, dass sie sich zum Sterben versteckt hatte. 3 Wochen später hab ich erfahren, dass sie ein Nachbar "gefunden" hatte und zum Tierarzt gebracht hat, wo sie eingeschläfert wurde.

    Was ich damit sagen will: im Nachhinein denke ich, dieser Schritt wäre längst nötig gewesen, aber ich konnte ihn nicht gehen, deswegen war meine Kitty in ihren letzten Minuten nicht bei mir :-S
    Wie schon geschrieben wurde, man darf hier nicht selbstsüchtig sein. Aber ich weiß nur zu gut, wie schwer auch eine offensichtliche Entscheidung fällt.
    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und viel Kraft für die kommende Zeit!
    sunha13
  • Wir mussten unseren ersten gemeinsamen Kater mit nur einem Jahr einschläfern lassen. Er hatte Krebs und wurde immer dünner. Zum Schluss hatte er einen epileptischen Anfall und konnte nicht mehr aufstehen, die Zunge hing heraus und der ganze Körper krampfte. Da wusste ich, dass es Zeit ist. Hab dann sofort die Tierärztin angerufen und sie ist extra für uns in die ordination gekommen, somit musste er nur ca. 20 Minuten leiden.
    sunha13
  • Ich weiß wie du dich fühlst... ich musste meine mit knappen 12 Jahren einschläfern lassen 😢Nelly (American Pit Bull Terrier) kam im Alter von 3 Jahren zu mir nachdem sie von ihren vorherigen Besitzern nicht mehr gewollt wurde... sie war ja keine süße Welpe mehr ... wir gingen durch dick und dünn, sie war immer für mich da ...als sie 8 Jahre alt war bekam ich meine große Tochter.. auch die beiden waren ein Herz und eine Seele... im Winter 2011 hatte sie eine blasen Entzündung aufgrund dessen waren wir beim Tierarzt... die wurde behandelt aber danach sind leider ihre lymphknoten angeschwollen... wieder Tierarzt... Diagnose: lymphknotenkrebs... Chemo hab ich abgelehnt weil sie doch „schon“ 11 Jahre alt war und es keine Garantie auf Heilung gab... zwischen der Diagnose und ihrer Erlösung lagen 2 Monate... die Diagnose bekamen wir kurz vor Weihnachten und Anfang Februar war es leider so weit....
    Es war die intensivste Zeit die wir mit ihr verbracht haben... sie hatte gute Tage da hat sie gespielt wie ein junger Hund und sie hatte schlechte Tage da musste ich sie zum gassi gehen raus tragen und zur Wasserschüssel bzw Ihrem Futter tragen ... wir haben in der Zeit viel geweint ... ich hab bei ihr am Boden auf einer aufblasbaren Matratze, im Zimmer von der großen, geschlafen weil aufs Bett konnte sie nicht mehr...
    in der Zeit hab ich viel mit der großen darüber gesprochen, dass es bald so weit sein wird und Nelly über die regenbogenbrücke gehen wird ... sie meinte damals das macht nix weil ihr Opa (mein Papa) ja auch dort ist und Nelly dann jemanden zu spielen hat...
    Ich hatte Angst sie zu quälen und aus Egoismus sie zu lange bei mir zu behalten und hoffte das ich den Tag an dem sie nicht mehr wollte zu verpassen... aber meine Puppe hat mir deutlich gezeigt wann es für sie Zeit war... sie hat mich wochenlang nicht mehr abgeschleckt ... und am Tag bevor ich sie erlöst habe hat sie mir ordentlich das Gesicht gewaschen...das war das Zeichen das es für sie nicht mehr erträglich war - sie hat auch an dem Tag nichts mehr gefressen...
    Am nächsten Tag hab ich sie große zu meiner besten Freundin gebracht und bin mit der Züchterin zum Tierarzt gefahren um mit ihr den letzten Weg zu gehen... sie ist auf mir eingeschlafen...

    Meine große vermisst sie heute noch genauso wie ich ...
    riczsunha13
  • Ohhh das ist so traurig. :-S

    Wir mussten in den letzten jahren unsere 2 perserkatzen gehen lassen. Beide waren aus dem tierheim. Bei der Susi war es einfacher (leider). Sie war sehr schwierig und wurde leider nie zutraulich, sie hatte ne ganz schlimmer Vergangenheit. Trotzdem haben wir ihr ein schönes zuhause geschenkt, auch wenn sie sich ständig verkroch.
    Es hieß sie sei kastriert, war sie aber nicht, und nach langen jahren hat das endlich eine TÄ gecheckt, sie musste dann alles rausholen, weil sie schon solche verwachsungen in der gebährmutter hatte. Sie hatte bis zuletzt schmerzen, und wir entschieden, als es ganz schlimm wurde, sie gehen zu lassen.

    2 jahre später ist es dann mit dem kater, Jimmy, bergab gegangen. Auch aus dem Tierheim, aber er war ein richtiger Freund und Kuschelkater. Unser Sohn hat ihn auch ganz tief ins Herz eingeschlossen, auch wenn er nicht mit ihm gespielt hat, weil er dafür einfach schon zu alt und müde war :3 mein Mann fuhr mit ihm zur TÄ und ich sagte noch: "na du wirst eh wieder mit ihm heim kommen, ich verabschiede mich noch nicht." (Wir wussten dass sein herz nicht mehr ganz gesund ist, aber ich dachte da kann man noch was machen) Und dann kam er ohne ihm heim :-S mir kommen schon wieder die tränen.
    Unser sohn vermisst ihn heute noch, er wünscht sich immer wieder vom christkind oder von gott dass sie uns den Jimmy wiedee schicken.

    Mittlerweile haben wir 2 eineinhalbjährige freche Katzen, die unser Leben wieder neu auf den Kopf stellen.

    Ein Tier zu verlieren ist genauso traurig wie einen lieben Menschen. Wir reden gern und oft über die beiden, haben auch immer noch Fotos von ihnen, und wir sind auch oft gemeinsam traurig.
    riczsunha13
  • Es wurde ja schon geschrieben- aber es ist auch schwer umzusetzen... Lass sie gehen wenn es nicht mehr geht. Die Schmerzmittel greifen schon nicht mehr...
    Wenn wir heute Bilder der letzten Zeit unserer Pauline ansehen, zerreißt es einem jedesmal wieder das Herz. Sie war schon lange so weit und wir haben es nicht gesehen :'( Sie war schon alt, aber der Arzt hatte ja immer was um ihr noch zu helfen. Wir hätten sehen müssen das es nur ein unnötiges/egoistisches Erhalten war. Sie hatte schmerzen, sie litt und hatte es doch so sehr verdient nach diesen wundervollen Jahren die sie uns geschenkt hat zu gehen wenn es soweit war.
    Die Katze meiner Mutter hat vor ein 2 Jahren Gift gefressen und meine Eltern waren wie starr weil sie sich nicht überwinden konnten eine Enttscheidung zu treffen- Tierarzt und helfen, oder gehen lassen. Ich hab sie in die Klinik gefahren und es geht ihr gut. Aber dieses Gefühl- zu spüren das mein Vater sich noch immer nicht verziehen hat, Pauline nicht gehen gelassen zu haben..

    Ich wünsche dir noch eine schöne intensive Zeit mit deiner Sunha- aber besprich mit deinem TA wann es "genug" ist. Sie hat dich begleitet und war immer für dich da- jetzt braucht sie dich. Für den wichtigsten und innigsten Schritt den man miteinander gehen kann. Alles liebe- Dein kleiner Großer wird für dich da sein. Und irgendwann wird wieder jemand ihren Platz einnehmen können.
    wölfinriczsuseSimisunshinesunha13
  • @sunha13 es tut mir sehr Leid für dich!!! es muss für dich schrecklich sein, aber ich glaube, wenn deine Hündin sehr viel Schmerzen hat, wäre es vielleicht besser, sie gehen zu lassen! ich weiß, es ist sehr schwer, aber stell dir mal vor, du würdest in ihrer Situation sein. Du würdest auch lieber gehen wollen oder? Ich auf jeden Fall schon. Wenn ich wegen einer Krankheit immer Schmerzen haben würde (ohne Verbesserung), oder für immer im Rollstuhl sitzen, dann möchte ich lieber für immer weggehen.
    Auf jeden Fall wünsche ich dir noch eine schöne Zeit mit ihr und viel Kraft für die kommende Zeit!!
    sunha13
  • Vielen lieben dank für all eure wunderschönen Wörter und Erfahrungen. Es macht mir das ganze “etwas einfacher“. Ich weiß es gibt keinen richtigen Zeitpunkt und deswegen denke ich auch dass es besser ist sie gehen zu lassen solange es für sie noch erträglich ist. Die neuen Schmerzmittel haben aber etwas Verbesserung gezeigt aber ich hab auch zu meiner Tierärztin gesagt dass es doch eigentlich nur ein hinauszögern ist. Sie wird nie wieder gesund werden und schmerzfrei wird sie auch nie wieder sein.

    “schön“ zu lesen dass es eben da draußen ganz viele Menschen gibt die ähnlich fühlen oder Sowas schon mal erlebt haben und es hat mir wirklich geholfen das ganze einfach anzunehmen. Klar wird es noch eine harte Zeit werden und man vermisst etwas aber man weiß wenigstens dass das geliebte Tier eben nicht leiden musste.

    Danke euch
    riczAlaska_83
  • @sunha13 ich hab's gerade im Heul dich aus Thread gelesen...tut mir leid! Ich hoffe ihr hattet noch ein paar schöne Tage gemeinsam!
    Du wirst sie immer in guter Erinnerung haben und nie vergessen und denk dran...sie ist jetzt euer Schutzengel und passt vom Himmel aus auf euch auf :x

    Drück dich unbekannterweise!
    sunha13
  • @Traand wenn es einen richtigen Zeitpunkt für so etwas gibt dann war es der gewählte Tag.Do hatte ich frei und Freitag auch und so haben wir all das gemacht was sie geliebt hat. Auch wenn man weiß das man das richtige getan hat, schmerzt es unglaublich. Ich warte immer noch das sie um die Ecke flitzt oder irgendwo schläft und nur noch nicht gekommen ist weil sie uns nicht gehört hat.

    Danke für deine lieben Worte. Ich bin mir auch ganz sicher das sie oben angekommen ist. Heute waren zwei ganz schöne Regenbogen am Himmel
  • @sunha13 maaa ich drück dich!!
    sunha13
  • Tut mir echt unglaublich Leid @sunha13 😥
    sunha13
  • Oje 😭😭😭 das tut mir wirklich leid!!!

    Es dauert eine ganze Weile, aber man lernt damit umzugehen, weil man ja das richtige für seinen besten Freund gemacht hat!! Fühl dich gedrückt! Jetzt hat sie keine Schmerzen mehr! ❤️💙
    sunha13
  • @beeegeee Du sagst es, es wird einfach dauern und das ist auch okay. Ich bin zum Glück ein Mensch der seine Emotionen raus lassen kann und wenn mir nach weinen ist dann wird geweint. Und ich weiß ja das es für sie das richtige war
  • Verstehe, wie schlimm das für dich sein muss :( Meine schlimmste Erfahrung war mit meiner damaligen Schäferhündin Molly, sie hatte einen Kreuzbandriss und musste daraufhin operiert werden, eine Routine-OP laut Tierarzt. Später haben wir den Anruf bekommen, dass unsere Kleine nicht mehr aus der Narkose aufgewacht ist..und dabei war sie erst 5 Jahre alt :( Sowas vergisst man nie, sie war definitiv ein Familienmitglied und mein treuester Begleiter!
  • @Camillentey oh nein Sowas muss schrecklich sein. Man denkt an nichts böses und freut sich das es dem Tier danach wieder besser geht und dann sowas. Tut mir leid für deinen Verlust :'(
  • @sunha13 wow, ich muss ehrlich sagen vor sowas hab ich jetzt schon Angst. Unsere Zoe, Elohündin, ist jetzt etwas älter als ein Jahr.

    Meine Tochter wird jetzt bald 4, unser Bub purzelt bald auf die Welt. Jetzt wachsen alle zusammen auf, was jeden tag unglaublich schön ist mitanzusehn. Ich wollte immer selber mit einem Hund aufwachsen, umso schöner ist es jetzt zu sehen, was für ein starkes Team meine Lieblinge sind.

    Manchmal wenn ich ihnen zusehe denke ich mir wirklich, hoffentlich wird sie richtig alt und zwar so das es ihr gut geht. Der Gedanke die beiden werden durch den Tod mal auseinander gerissen bricht mir jetzt schon das Herz und ich hoffe bis zu diesem Zeitpunkt ist noch ewig lang. Aber wie man liest, es gibt alles, sei es das sie aus einer Narkose nicht erwachen und dergleichen.

    Allen die soetwas erleben oder kurz davor stehen wünsche ich unendlich viel Kraft.
  • @Liliane ja ich wollte auch das er unsere Hündin für immer in Erinnerung hat. Ich glaube er wird sich eines Tages nicht mehr erinnern. Aber wenn mein Sohn jetzt Tiere sieht, legt er sich, sofern es der Besitzer erlaubt immer zu den Tieren so wie er es immer bei unserer Sunha gemacht hat. Immer mit dem.Kopf auf den Körper um ganz nah zu kuscheln. Also sie hat schon etwas bei ihm hinterlassen.
    Ich hab es auch bis heute nicht geschafft die Asche dort zu verstreuen wo ich sie verstreuen möchte. Sie steht immer noch bei uns zuhause und wenn ich sie anschau wird mir bewusst das sie nicht mehr da ist. Sie fehlt schon sehr obwohl es jetzt schon ein Monat her ist. Vergess ich jeden Tag das sie gar nicht mehr da ist.
    Ich hätte mir wirklich nicht gedacht das es so hart ist
    ricz
  • @sunha13 auch wenn das viele nicht verstehen, Tiere sind Familie und das bleiben sie. Versteh dich total und wie gesagt bei uns wird es ganz bestimmt auch mal richtig richtig hart. Fühl dich fest gedrückt!
  • sunha13sunha13

    914

    edited 27. Juni, 11:03
    @Liliane Da hast du recht, vielen ist Sowas gar nicht bewusst ich wünsche euch noch ganz ganz viele tolle und aufregende Momente. Und ganz ganz viele Fotos machen :) danke dir :3
  • Haustiere gehen zu lassen ist einfach der Horror. Klar weiß jeder das der Hund oder die Katze nur eine begrenzte Zeit bei uns sein kann aber dennoch ist es dann so verdammt schwer sie gehen zu lassen wenn’s soweit ist.
    Meine Mina hatte letztens Jahr mit nur 4 Jahren ein akutes Nierenversagen. Ich habe sie in der 1. Woche jeden Tag in der Früh zur Tierärztin wegen Infusionen gebracht und dann noch 1 Woche zuhause die Infusionen gegeben. Zwischenzeitlich sah es so aus als ob es ihr besser ginge doch dann wars auf einmal richtig schlimm.
    Bin Freitag früh nochmal zu Tierärztin weil sie in der Nacht wieder gekotzt hatte. Da war dann schon klar es gibt keine Hoffnung mehr für sie. Ich war am Boden zerstört. Sie war doch erst 4 Jahre alt.
    Zuhause konnte ich meinem Freund nur noch weinend in die Arme fallen (das war ein Tag nach seinem 30. Geburtstag, wo wir eigentlich ein schönes Frühstück genießen wollten).
    Termin zum einschläfern war am Tag darauf doch am Nachmittag ging’s ihr dann so schlecht, dass ich die Tierärztin angerufen habe und wie sind dann noch zu ihr gefahren um sie zu erlösen.
    Auch wenn ich weiß, dass es für sie das beste war (endlich nicht mehr leiden zu müssen) tut es auch jetzt nach über 8 Monaten noch verdammt weh.
    Mein Kater hat sie am Anfang dann auch noch ständig gesucht was mir echt das Herz zerrissen hat.
    sunha13
  • sunha13sunha13

    914

    edited 4. Juli, 23:05
    @MinaTaliesin oh Nein das tut mir leid :( ich find wirklich man dieses loslassen sehr unterschätzt und grade wenn Katzen noch so jung sind denkt man doch an Sowas gar nicht und will einfach nur die Zeit mit ihnen genießen. Hat sich dein Kater jetzt dran gewöhnt das was fehlt? Muss schrecklich sein wenn man sieht das das Hinterbliebene Tier dann auch noch leidet :'(
  • @sunha13 Ja mein Kater hatte sich nach ca 1 Woche dran gewöhnt gehabt und ist nicht mehr bei jedem Geräusch sie suchen gegangen. Mittlerweile genießt er die komplette Aufmerksamkeit von uns.
    Wenn wir dann ins Haus ziehen bekommt er wieder Gesellschaft. In der Wohnung traue ich mich nicht, denn ich könnte die dann nicht auseinander sperren, sollten sie sich nicht gleich verstehen. Das wäre im Haus weniger ein Problem.
  • wir mussten vor 3 Wochen unsre 14 Jahre alte Katze leider verabschieden :-S
    total plötzlich, ohne Anzeichen vorher :-S
    Wollten uns schlafen legen 10 min später hat sie ganz seltsam geschrien.
    mitten in der Nacht ab zum Tierarzt.. leider Tumor im Bauch der geplatzt ist..
    es war fürchterlich... meine Welt ist zusammen gebrochen... musst mich echt selbst irgendwie beruhigen da ich im 8. Monat bin.. und das sicherlich fürn bauchzwerg nicht förderlich ist.
    das war auch das erste mal in 8 jahren das ich meinen freund weinen gesehen habe.. es war so schlimm... dann zuhause angekommen, hat unser hund überall die katze gesucht.. sie war knapp eine woche total in trauer und teilnahmslos... macht es mir noch schwerer nicht daran zu denken..
    all zu genau darf ich noch immer nicht daran denken sonst gehts wieder los :-S
    in nächster zeit kommt bestimmt keine neue katze.. wenn überhaupt jemals wieder.. sie war so einzugartig in ihrer art für mich.. und ich wüsste nicht ob ich einen neue nicht vergleichen würde und meine süßen maus noch mehr nachtrauern würde...

    das dauert seine zeit..
    ich wünsch dir gaaaanz viel kraft wenn du deine treue seele auf dem letzten weg begleiten musst, es wird eine welt zusammen brechen, aber wenn es ein würdiges einschlafen ist ist es sehr viel wert und die behaltest es als gute Erinnerung anstatt wenn was fürchterliches passieren würde.

    fühl dich gedrückt - ich denk an dich D:
  • @Denise24_01 Das tut mir so leid. Ich kann gut verstehen, dass du jetzt keine neue Katze haben möchtest.
    Ich möchte nach 9 Monaten noch keine neue weil ich immer noch an meine Mina denken muss und ihr einfach keine das Wasser reichen kann.
    Nimm dir die Zeit zum trauern. Es ist verdammt schwer aber danach geht’s besser. Von Woche zu Woche wird’s etwas leichter.
    Mir hat es sehr geholfen, dass ich die Urne mit ihrer Asche zuhause habe. So ist sie nicht komplett weg.
    Aber sie sind halt doch Familienmitglieder geworden und es schmerzt immens.
    Das wichtigste ist (zumindest wars das für mich), dass sie nicht mehr leidet und in deinem Beisein (?) gehen durfte.
  • @Denise24_01 oh nein, das klingt ja schrecklich :-S tut mir echt leid!!! Das "Gute" daran ist, dass ihr Leidensweg nicht lang und sie relativ schnell erlöst war, das muss man sich vor Augen halten. Dennoch einfach nur traurig!!!

    Als unsere erste Katze uns verlassen hat, hatten wir auch die Gedanken von wegen, sie ist nicht ersetzbar. Das ist auch kein Tier/Familienmitglied.
    Aber dann war mein Beweggrund, wieder Katzen zu holen, der, dass ich ein paar armen Seelen aus dem Tierheim ein Zuhause geben wollte. Hab dann in unserem Tierheim gesagt, ich hätte gerne die zwei Katzen, die schon am längsten dort sind und die sonst "keiner will". Bekommen hab ich zwei ältere Tigerdamen wovon eine noch bei uns ist. Und wenn diese auch einmal über die Regenbogenbrücke gegangen ist, werde ich das immer wieder so machen!
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