Erfahrungen mit Dr. Urdl - Graz

Hallo,

Ich hoffe diese Frage ist im Forum in Ordnung, ich hab nämlich leider bisher überhaupt nur sehr wenig bis eigentlich garkeine Erfahrungsberichte im Netz gefunden.

Also:
Ich habe meinen allerersten ICSI Versuch Anfang Dezember bei Dr. Urdl in Graz gehabt.
Zwar ist der Versuch gut gegangen und ich wurde eeendlichendlichendlich schwanger, leider haben wir unser Kleines dann nach einigen Wochen doch verloren.
Was ja wohl nicht die Schuld vom Doktor ist.

Aber jetzt bin ich so unschlüssig und hin- und her gerissen ob ich nun mein Glück wo anders versuchen soll oder doch bei ihm bleibe. Einmal hats ja durch seine Hilfe ja schon fast geklappt, aber ich bin mir nicht so ganz sicher wie eingehend er seine Behandlung eigentlich auf die jeweilige Patientin abstimmt... er baut halt denk ich sehr auf seine Erfahrungswerte. Und vom finanziellen möcht ich garnicht anfangen.

Aber hat denn außer mir noch jemand Erfahrungen mit dem Dr. Urdl?
Ich hoffe sehr stark auf Rückmeldungen... das würde mir die Entscheidung (denk ich zumindest) echt erleichtern und ich wäre froh über eine zweite Meinung.
Vielen herzlichen Dank im Voraus!

Kommentare

  • Hallo Loooli,
    ich wollte mich unbedingt bei dir melden, auch wenn es nun ein ganzes halbes Jahr später ist, um nachzufragen, wie du dich denn entschieden hast?
    Mich wundert es nämlich auch sehr, dass man bezüglich Dr Urdl in sämtlichen Foren eigentlich fast keine Bewertungen, Kommentare oder Erfahrungsberichte findet...
    Ich hoffe du bist noch auf dieser Seite und würde mich echt freuen, wenn es noch andere Frauen gibt, die sich mal bezüglich Dr. Urdl melden würden...
    Mit lieben Grüßen
    Wiwi
  • LoooliLoooli

    9

    bearbeitet 1. 08. 2018, 08:17
    Hallo Wiwi!
    Ja super daß du antwortest! Besser spät als nie! Ich hab mich wirklich sehr gewundert dass es anscheinend kaum enttäuschte Urdl-Patientinnen gibt...

    Also inzwischen hat sich mein Gefühl, daß mir damals beim Dr. Urdl schon einiges fragwürdig vorgekommen ist, tatsächlich noch einmal bestätigt...
    Ich bin inzwischen in Klagenfurt bei Sterignost und da war dann sogar schon das Erstgespräch so eingehend und offen und man merkt, dass dort Wert darauf gelegt wird, dass die Frauen wissen was passieren wird, wie die ganze Behandlung ablaufen wird und man bekommt einen klaren Kostenplan....
    Das alles war ja beim Dr. Urdl undenkbar. Wenn ich da mal genauer nachgefragt habe, hat er sich in seiner Autorität in Frage gestellt gefühlt und war beleidigt, dass ich ihm nicht vertrauen würde.

    Und was die Kosten angeht bin ich beim Urdl eigentlich auch die meiste Zeit im Dunklen getappt... und am Ärgerlichsten war dann der Moment nach dem Transfer als wir dann so schnell-schnell vor die Entscheidung gestellt wurden, den nicht verwendeten Embryo einfrieren zu lassen oder nicht. Kosten dafür angäblich 240€... und nachdem wir die Einwilligung zur Kryokonservierung unterschrieben hatten warens dann doch auf einmal 600€. Nach meiner Fehlgeburt hab ich dann mal nachfragt wie es mit einem Kryotransfer wäre, da hat er dann gemeint dass er das nicht machen würde - dafür wäre die Embryoqualität zu schlecht. Da fragt man sich dann halt schon irgendwo...
    Also ich bin echt nach wie vor so sauer und kann einfach nur davon abraten sein Glück beim Dr. Urdl zu versuchen.

    Auch sein handgeschriebener, unübersichtlicher Stimulationsplan ist aus jetziger Sicht ein schlechter Scherz gewesen. Aber was noch gravierender ist, ist daß er wohl wirklich sein Standardprogramm in Sachen Stimulation fährt... ich habe bei ihm heiße 3 Eizellen produziert... davon haben sich 2 entwickelt, einer transferiert (ss geklappt aber Fg in 10.wo) und ein schlecht entwickelter wurde konserviert.
    In Klagenfurt hab ich jetzt beim ersten Versuch 13 Eizellen gehabt, 11 wurden punktiert davon haben sich 10 befruchten lassen und 8 haben sich schön entwickelt. Jetzt hab ich also noch 7 Kryos in Reserve. Kosten für die Konservierung im ersten Jahr: Null - danach erst 240 pro Jahr.

    Laut Dr. Urdl wäre ich eine lowresponderin gewesen... bin ich aber offensichtlich dann doch nicht. In Klagenfurt hat sich heraus gestellt dass ich sogar sehrsehr gut anspreche.
    Der Stimulationsplan ist auch absolut klar und verständlich und wird nach jedem Ultraschall dann neu angepasst ausgegeben.


    Vielleicht ist das für alle Frauen die in einer guten Klinik in Behandlung sind selbstverständlich... aber alle die schon mal einen Versuch beim Dr. Urdl gemacht haben wissen wahrscheinlich wovon ich da rede.
    Und ich muss echt sagen dass sich der Weg nach Klagenfurt absolut lohnt - ich fühl mich echt im besten Händen und man nimmt sich Zeit für alle Fragen und Unklarheiten. Außerdem muss man eigentlich nur zur Punktion und zum Transfer hinfahren. Die restlichen Untersuchungen kann auch die/der Gyn vor Ort machen.

    Puh.... so, jetzt hab ich mir da alles vom Herzen geschrieben.
    Aber wie sind denn deine Erfahrungen eigentlich mit dem Dr. Urdl so gewesen?
    Das würde mich sehr interessieren! Bisher weiß ich nur von icsi_babyhope dass sie meine Erfahrungen eins-zu-eins teilt und da war ich schon sehr erleichtert.
    Bitte erzähl! :)


    hair
  • nach genügend negativen erfahrungen mit dr urdl, möchte ich diese gerne hier teilen, damit niemand diese schlechten erfahrungen jemals nochmals durchmachen muss

    ich habe eine vorgeschichte mit meiner schilddrüse und diese wurde aufgrund des kinderwunsches ganz entfernt, damit man die werte für einen kinderwunsches auch besser einstellen kann. diese problematik bzw vorgeschichte, habe ich natürlich auch bekannt gegeben

    ich habe bei dr urdl insgesamt drei IUI's durchführen lassen und danach noch ganze drei ICSIs. alles negativ, worauf ich zuletzt ins lkh graz gegangen bin

    dort haben dort viele weitere Faktoren festgestellt, die Dr Urdl nie berücksichtigt hat. Beispielsweise haben sie festgestellt, dass meine Schilddrüse für kinderwunsch nicht gut eingestellt war

    dann haben sie dort festgestellt, dass meine Eileiter beidseitig verstopft sind und somit diese drei IUI's, die ja jeweils auch nicht kostenlos waren, reine Zeit- und Geldverschendung waren und mir jedes mal falsche Hoffnungen und große Enttäuschungen beschert haben

    weiters habe ich PCO, also müsste das eigentlich auch noch eigens berücksichtigt werden

    ich bin nun 40 Jahre alt und habe die letzten "guten" Jahre für Kinderwunschbehandlungen bei jemanden verschwendet, der meiner Meinung nach nicht sorgfältig genug gearbeitet hat

    es hat lange gedauert, bis ich mich dazu überwinden konnte, das loszuwerden, aber wenn ich daran denke, dass ich anderen dazu helfen kann, so ein leiden mit falschen hoffnungen zu ersparen, zahlt sich das hoffentlich aus!

    achja, als nachtrag kann ich bestätigen, dass er die kosten nicht von anfang an offenlegt und im nachhinein, wenn man bestimme behandlungen schon durchgeführt hat, dann noch weitere kostennoten auf den tisch legt, da er zusätzlich noch die und die zusatzleistungen hat durchführen lassen, die letztendlich bei mir ja offensichtlich nichts gebracht haben
  • Hallo meine Lieben!

    Ich weiß der Post ist schon älter aber ich möchte mich dann doch auch gerne zu Wort melden.

    Ich bin 27 Jahre alt und seit 11 Jahren bei FRAU Dr. Urdl als Patientin (Frauenärztin - privat ohne Krankenkassenvertrag)
    Sie kennt meine Vorgeschichte und hat mich meinen ganzen Leidensweg unterstützt.

    Als wir uns im Jänner 2018 entschieden haben ein Kind zu bekommen, hat sie uns alle Optionen dargelegt. Es handelt sich um ein Privates-Kinderwunschzentrum daher war uns bewusst das es nicht billig wird. Haben aber damals noch auf den Fond gehofft.

    Im Mai 2018 konnten wir endlich mit der Therapie beginnen. Ich fiel nicht in den Fond weil ich die Kriterien nicht erfüllte. Bei mir liegt der Fehler nämlich im Gehirn, genauer gesagt in der Hypopyhse! Somit mussten wir alles selbst zahlen. Die Hormontherapie ist ohnehin immer selbst zu zahlen. Diese Medikamente übernimmt die Krankenkasse nicht. Hier wäre es gut gewesen Privatversichert zu sein um einen Teil der Medikamenten Kosten abzudecken. Waren wir nicht, da gingen schon etliche 1000 Euros weg. Knapp ein halbes Jahr hat mein Körper gebraucht bis er endlich Punktiert werden konnte. Ich hab in meinem Alter noch sehr viele Eizellen, nur wollten Sie einfach nicht hervor kommen. Die ganzen Spritzen die man sich selbst gibt, sind eine Tortur! Ich denke immer noch ungern daran zurück!

    Frau Dr. Urdl konnte mir somit Anfang November 2018, 14 Eizellen entnehmen.
    Gute Ausbeute in meinen Augen. Vor dem Eingriff wurde genau besprochen was gemacht wird und was das ganze dann kostet. Für Punktion mit Sedierung, Kultivierung der Eizellen zur Befruchtung, Transfer und Untersuchungen waren 3200€ fällig. Aus den 14 Eizellen konnten sich 7 Blastozysten entwickeln. Davon waren 4 sehr guter Qualität, 2 guter Qualität und 1 eher mittelmäßig. Wir haben ja schon vorher erklärt bekommen das es die Möglichkeit zur Kryokonservierung gibt, wenn wir das möchten. Nach einem halben Jahr spritzen, war mir das sehr recht und ist auch weitaus günstiger als wieder bei NULL anzufangen und wieder 1000€ für Medikamente auszugeben. Kostenpunkt für 1 Jahr Kryokonservierung 540€.

    Da die ganze Behandlung auch viel mit der Psyche macht, konnte ich nicht wie geplant im Jänner 2019 den Transfer machen. Wir warteten bis Ende April 2019 und ich ließ mir 1 Blasto transferieren. Vor dem Transfer wurden wir noch gefragt ob wir den sogenannten Embryoglue (zur besseren Einnistung) verwenden möchten. Kostenpunkt 240€, sie hätten in den letzten Jahren gute Ergebnisse damit erzielt. Mein Mann meinte um die paar hundert Euro kommts nicht an. Hatte vor, während oder nach der Behandlung nie das Gefühl das ich nur schnell schnell abgefertigt wurde. Ganz im Gegenteil. Frau Dr. Urdl hat mehrfach nachgefragt ob es wohl geht für mich oder danach ob sie mir eine Decke für die 30 minuten Liegezeit nach dem Transfer bringen soll. Sie kam auch in den 30 minuten noch einmal um zu Fragen wie es mir geht. Vor dem Transfer hat sie auch erklärt was genau alles jetzt passieren wird.

    Leider hat sich die Blastozyste nicht eingenistet gehabt. Glue hin oder her. Dafür kann wie schon oben auch erwähnt, der Arzt/die Ärztin nichts. Es sollte halt nicht sein.

    Ich wollte natürlich nicht gleich aufgeben. Den nächsten Termin gab Sie uns nach etwas Ruhezeit dann für Mitte Juli 2019. Diesmal entschieden wir uns 2 Blastos einzusetzen. Alles zusammen kostet uns der zweite Transfer mit Glue und die 2 Untersuchungen (Einmal vor Transfer und einmal danach) 1600€.

    Und am 2.8.19 durfte ich endlich zu Hause auf ein Stäbchen pinkeln das mir meine Schwangerschaft bestätigte.

    Am 14.8. war ich dann auch schon bei Frau Dr. Urdl zur Untersuchung und ich sie konnte 1 kleines Wunder feststellen. Blinkendes Herzchen inklusive.

    Also mit all den Medikamenten, Untersuchungen, Transfers etc. haben wir knapp 9000€ gebraucht. Wo wir das Geld hergenommen haben, weiß ich nicht. Wir sind beide keine Schlechtverdiener und reisen viel und gerne. Es ging irgendwie...

    Auch die weitere Betreuung in der SS wird Frau Dr. Urdl übernehmen. Ich vertraue ihr seit 11 Jahren und wurde noch nie enttäuscht! Sie ist sehr herzlich und nimmt sich Zeit für die Frau bzw. das Paar.

    *ps. Ich hab nicht korrektur gelesen und einfach geschrieben wie es mir gerade in den Sinn gekommen ist.

    LG eure Dany
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