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Thema Katzen und Neugeborenes

Hallo Mädls,

seit Beginn der Schwangerschaft überlege ich und mir fällt nichts ein. Da es nun aber bald soweit ist, frage ich euch ! Eventuell hat jemand Erfahrung damit.

Mein Freund hat zwei Katzen. Einer davon macht einfach was er will und er liebt es sich ins Gitterbett zu legen. Da er sehr auf warme, kuschelige Plätze steht, vermute ich stark, er wird sich auch aufs Baby legen sobald man einmal nicht hinsieht. (Macht er bei mir ja auch immer .... ziemlich anstrengend)

Vor allem am Anfang möchte ich das auf jeden Fall vermeiden! Türe zumachen geht nicht, da sie sonst immer kratzen und miauen.

Gitterbett ins Kinderzimmer stellen und Türe schließen ist am Anfang keine Option, da ich das Baby bei mir haben möchte.

Gibt es hier jemanden mit Erfahrungen od Ideen ?

Danke
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Kommentare

  • Das Kratzen und Miauen kann man ihnen abgewöhnen mit der richtigen Erziehung (gut, jetzt, wo sie wohl schon erwachsen sind, geht das dann halt etwas länger und mehr Geduld ist gefragt).
    Wenn sie kratzen und miauen einfach nicht darauf reagieren. Wirklich überhaupt nicht. Kann die erste Zeit wirklich nervig sein, aber es sollte bald schnell weniger werden, wenn sie merken, sie kommen damit nicht mehr ans Ziel. Die Türe erst dann aufmachen (also z.B. wenn du selbst im Schlafzimmer liegst und nach draußen möchtest), wenn sie komplett still sind. Auch wenn das mal heißt, 5 Minuten warten zu müssen. Noch hast du die ja, bis dein Baby da ist :)
  • Na oja könnte sogar klappen. Der eine ist 1,5 Jahre als der andere 9 Monate. Ich mach’s oft so, dass ich einfach nicht reagier, er hingegen rennt jedes Mal zur Tür 🙄. Werden es probieren !!! Danke :)!!
  • Ganz ehrlich ? Ich würde ab sofort die Türe schließen und sie schreien lassen. Jetzt, nicht erst wenn das Baby da ist, sonst bringen sie es in Zusammenhang. Klar werden sie am Anfang protestieren. Aber sie werden sich dann daran gewöhnen, daß der Raum ab jetzt nun mal Off Limits ist.

    Andere Alternative: du schläfst mit dem Baby im Kinderzimmer und dort bleibt die Türe zu.

    Wir haben auch eine Katze, und nein, ich finde nicht, daß sie nicht erziehbar sind. Klar, sie wollen eben gewisse Dinge haben und protestieren wenn man sie nicht lässt. Aber da muß man halt drüber stehen, und sie gewöhnen sich dann dran. Unsere würde auch gern im Bett schlafen, am allerliebsten beim Kleinen im Gitterbett. Darf sie halt nicht. Sie darf tagsüber mit rein wenn wer drin ist, aber alleine drin bleiben oder drin mit ihm schlafen darf sie nicht. Hat sie auch akzeptiert. Ab und an probiert sies noch so halbherzig, aber sie weiß schon genau, daß wir nein sagen und geht dann auch ohne weitere Proteste.
  • Wir haben unseren katzen auch gelernt dass sie nachts nicht ins zimmer kommen - genauso wie @inaina das beschreibt.

    Allerdings liegt Baby auch mal auf der couch und die katzen kommen dann und gucken. Draufgelegt hat sich aber noch keine, das tun sie nur auf uns großen.
    Wichtig ist, sie nicht vom baby wegscheuchen sondern sie grad am anfang auch mal schnuppern lassen, damit sie es akzeptieren. Wir haben ausserdem eine stoffwindel im KH ständig beim Baby gehabt und die hat mein Mann mal mit nach Hause genommen und einfach auf die couch gelegt, damit sie den geruch erlernen.
    Katzen sind eigentlich sehr intuitive Wesen und spüren dass sie Babys nix antun dürfen. Gerade wenn sie noch so jung sind wie eure.
  • Cool, danke für die Rückmeldungen. Hab jetzt mal mit erm gredet.

    Wenn es bei euch allen so funktioniert hat, sollten wir es auch hinbekommen. Also vielen Danke !!! :)
  • Ich überleg auch schon so lang wie ich das dann mache... Hauptsächlich weil ich wohl sogar Angst hätt wenn ich nur 2 Minuten weg bin dass die Katze sich aufs Kind legt. Aber ich kann ja auch nicht jedes Mal wenn ich aufs Klo muss die Katze rauswerfen ;-) Aber entweder sie muss raus oder in ein anderes Zimmer, so ist halt dann das Leben. Ist ja nicht für lang, die Kinder können sich ja bald wehren ;-) Trotz dem Theater bin ich froh wenn die Schwangerschaft vorbei ist und das Kind da ist weil ich hab sooo Angst vor Toxoplasmose...
  • Ja, das ist es ja. Beim zweiten Kater mache ich mir Sorgen, weil er einfach macht was er will. Total frech .. legt sich nach dem Klo gehen ins Bett oder trampelt nachts auf mir herum sobald er Hunger bekommt. Der Freund liebt sie halt so .. 🙄

    Aber werde mir die Ratschläge der anderen zu Herzen nehmen.
    Wegen der toxoplasmose musst du dir, glaub ich, nicht so sorgen machen oder ? Wird ja eh getestet und solang du dir die Hände wäscht nach dem Katzenklo machen sollte das auch passen :)?! Aber ja .. anfangs hatte ich da auch bedenken.
  • Ich frag mich gerade, wenn man die Katze erziehen kann, nicht ins Schlafzimmer zu kommen, warum kann man sie nicht erziehen, einfach das Baby in ruhe zu lassen (also sich nicht drauf zu legen?)

    Weil die Katze dann das Baby negativ assoziiert? :thinking_face:
  • @Mely, sicher kann man das. Aber Katzenerziehung klappt meistens nur wenn man daneben steht... hinterm rücken machen die alles mögliche;-)
  • @Juju1, ja vermutlich hast du recht.Aber irgendwie hab ich einen Horror vor der toxoplasmose... auch wegen Garten und Erde, jetzt bei dem Wetter ist alles gatschig usw
  • sam200sam200

    399

    edited 4. Dezember, 19:12
    Mein Kater hat von Anfang an das Baby eher gemieden. Zu uns sucht er immer den Kontakt, aber die kleine ist ihm wohl zu laut :D
    Vielleicht wird es bei euch auch so
    Mely
  • @saai Versteh dich :/ hast diesen Toxotest schon hinter dir ? Sonst mach vl noch einen bzw hast mit dem Arzt geredet. Kenn mich da nicht sooo aus. Meine Ärztin meinte nur : „ah bei Hauskatzen wird da eh nie was sein .. Ende „ 😅 @Mely, das ist es ja.. hinterm Rücken machen sie es ja dann doch. Habs versucht mit Erziehung. Funktioniert aber nur bedingt bei mir 😅
  • @sam200, Das glaub ich weniger. Der eine Kater ist sehr neugierig und hat absolut kein Problem mit Lärm und klein ist er auch nicht gerade (Maine Coon) .. naja man wird sehen, wie sie darauf reagieren 😝
  • @sam200 genau das vermute ich auch - ja dem gruseligen "ding" nicht zu nahe kommen, so wird es bestimmt bei uns auch werden.

    Das mit hinter dem Rücken hab ich bei meinen noch nicht bemerkt. :)
    Momentan laufen sie eh vor Kindern davon, die reagieren da sowiso ganz individuell.
  • @Juju1, ja zwei Toxo-Tests hatte ich, beide negativ. Sehr seltsam weil wir immer Katzen und Garten hatten... Scheinbar steckt man sich da doch nicht soo leicht an ;-)
    Schön dass die "Erziehung" bei euch auch nur mäßig klappt =))
    Aber süß sind die schon, die Viecher...bin schon gespannt was das Katertier sagt, wenn das Kind da ist....
  • @saai, Möglich ... kenn jetzt auch niemanden, aber wenn man‘s doch bekommt während der Schwangerschaft wärs schon sehr schlecht. Hatte anfangs auch Angst und meine Mutter hat mich auch verrückt gemacht deswegen .. was da nicht alles passieren kann .. najo und wegen Erziehung. Bin eher der Hundemensch. Die Katzen sind vom Freund und ja.. hab mir ein paar Bücher gekauft aber bin da nicht so talentiert im erziehen von Katzen bzw habe ich keine Geduld. Dem kleinen Kater dürfts aber gefallen haben, da er mich, seit den Erziehungsversuchen, auf Schritt und Tritt verfolgt 😅😅😅
  • Unsere versuchen seit bald 12 Monaten ihr möglichst aus dem Weg zu gehen weil pupst, bewegt sich, quiekt, schreit, macht patschpatsch, ritschratsch oder ähnliches (nicht absichtlich)
    dinkelkornMely
  • @Juju1 sie mögen sie wenn sie schläft aber sie sind auch extremst geduldig und vorsichtig mit ihr.
    Wenn ihr sie nicht im Bett wollt würde ich das so schnell wie möglich angehen. Das sie das nicht mit dem Baby verknüpfen.
    Viel Erfolg 😊
  • Katzen sind nicht blöd, babys sind ihnen suspekt und darum werden sie sie fast sicher meiden, mach dir nicht so viele Sorgen =)

    Meine Katzen dürfen eigentlich alles, aber so bald wir das gitterbett aufgestellt hatten war das Tabuzone. D.h. dass wenn sie durch die Stäbe pfotelten oder sich reinlegen hab ich die eine katze ignoriert (den, der immer im Mittelpunkt stehen will) und die andere kommentarlos unsanft (nicht!!! Brutal) weggeschoben/rausgenommen. Lass die Katzen nicht spüren dass das für dich ein besonderer Ort ist, dann wird es nur interessant. Du und dein Partner müsst beide voller Überzeugung dahinterstehen was die Katzen dürfen und was nicht.

    Wichtig ist dass du für die Katzen immer erreichbare rückzugsorte (in jedem Raum in dem das Baby und die Katzen gleichzeitig sind) hast, von denen sie alles beobachten können, aber dein Baby nicht hinkann.

    Und, genau wir die anderen schon geschrieben haben, sei nicht panisch wenn die Katzen am Baby schnuppern wollen. Lob sie, dass sie das so vorsichtig machen.

    Mein kleiner ist bald ein Jahr und liebt es unsere Katzen zu beobachten und zu streicheln!
  • @justme88 Werd ich machen , danke 😝@Stieglitz, danke, handhaben wir eh bereits so ähnlich wie du es sagst. Werde schauen, dass ich die nächsten Tage noch viel mit ihnen trainiere. 😋
  • Ich habe 3 Katzen
    2 vor meinem Zwerg
    Die 3. mit 3 Wochen im Wald gefunden als unser Zwerg 6 Monate war

    Katze 1+2 sind vorsichtig und halten gern Abstand

    Katze 3 schmust und liebt meinen Zwerg und Zwerg liebt seine Katze

    Das ist ne Freundschaft
    Sein 3. Wort war Lily (seine Katze)
    Und er gibt ihr Bussis spielen kuscheln raufrn(🙈😱) aber sie hat ihm noch nie richtig weh getan

    Das ist so schön anzusehen die zwei sind ein Herz und eine Seele
  • Was meinst du mit "erziehung"?
  • Kurz zur Toxoplasmose: mir wurde vom Frauenarzt und auch Tierarzt gesagt, dass man das eher von rohem Fleisch als von der Katze bekommt. Wenn man es bisher von der eigenen Katze nicht übertragen bekommen hat, ist es für den Rest der SS auch sehr unwahrscheinlich. War bei mir das selbe, ich war immer Toxo negativ obwohl ich selber schon einige Katzen hatte und auch sonst an keiner vorbeigehen kann ohne zu streicheln =))
  • inainainaina

    57

    edited 5. Dezember, 08:14
    Genau, Katzen kann man sehr wohl erziehen. Bei uns sind immer alle ganz erstaunt, wieso sie dieses und jenes nicht machen, was so viele andere machen (vermutlich kommt bei vielen noch hinzu, dass sie die Kätzchen viel zu früh von der Mama getrennt haben, ist bei uns hier Gang und Gäbe - anderes Thema). Konsequent sein, unerwünschtes Verhalten nicht bestrafen sondern einfach ignorieren (oder je nachdem streng "Nein" sagen --> würde ich bei der Türe aber nicht so handhaben, da es ja trotzdem geschenkte Aufmerksamkeit ist, welche sie in diesem Moment einzufordern versuchen; eher z.B. wenn sie auf die Küche springen oder wohin auch immer, wo sie nicht dürfen).

    Katzen sind schlau, sie sind so weit erziehbar, dass sie gewünschtes Verhalten vor dir zeigen. Wenn du nicht in der Nähe bist, dann tun sie vermutlich eh was sie wollen :D Damit muss man leben können, ansonsten holt man sich einen Hund. (bei uns z.B. aktuell das Thema: Nein Faye, runter von der Küche! - gut, dann mach ich's halt wenn du schläfst... sehen wir dann hin und wieder an den Pfotenabdrücken auf der Herdplatte ;-) solange wir wach sind, macht sie's nicht und untertags sind sie eh draußen).

    Für Hauskatzen (eigentlich für alle, aber Hauskatzen insbesondere, weil die halt doch nicht die Abwechslung von draußen haben) würde sich als Kopfbeschäftigung sogar noch Klickern anbieten. Damit kann man auch erziehen - und Tricks beibringen, sofern man möchte und die Geduld dazu hat :)
    saai
  • @inaina, haha ja genau die selben Erfahrungen haben wir auch! Katzenerziehung ist halt 100% Konsequenz und 0% Ausnahmen. Unerwünschtes Verhalten kann man sofort abstellen aber auch schon eingebürgerte Verhaltensweisen bringt man noch gut weg. Klickern kann ich auch sehr empfehlen, sie lieben es wenn man sie geistig beschäftigt!
    Stieglitz
  • @inaina Lustig, dass du es sagst. Das mit der Küche machen sie auch seeehr gerne. Springen aber immer runter, wenn ich hingehe und es bemerke😅. Das mit dem klickern habe ich auch schon versucht. Muss es nur öfter machen.
  • @inaina unsere Katze hüpft auch immer auf die Küche, wenn sie glaubt wir sind ned da. Wenn wir da sind, darf sie das auch nicht. Aber kaum sind wir bei der Tür raus, hüpft sie rauf =)) - wissen wir, weil man ja manchmal doch noch mal rein muss, und dann hockt sie auf der Küche und schaut richtig ertappt.

    Das mit dem ignorieren versteh ich aber zb nicht ganz. Unsere 2. Katze zb liebt es in einen Raum zu laufen, wenn wir es grad ned wollen. ZB Vorraum, wenn wir die Wohnung verlassen wollen, läuft sie in den 10 Sekunden in den Vorraum, während die Tür offen ist, und sie macht das so gut mittlerweile, dass es kaum möglich ist sie daran zu hindern. Ebenso beim Schlafzimmer, wenn sie grad ned rein soll oder Balkon.
    Aber wenn ich das ignoriere, sind sie ja trotzdem im raum wo ich sie grad ned drinnen haben will :thinking_face: und schimpfen und Neim bringt da nix
  • Hab jetzt nicht alles gelesen, aber bei uns war es so, dass unser Kater mein Kind die ersten Monate total gemieden hat und immer auf Sicherheitsabstand war. Er war zwar immer wieder mal neugierig, hat sich aber nie richtig hin getraut. Er ist genau 2x im Gitterbett gewesen, hat sich nie auf unser Kind gelegt (und wir haben alle im Bett geschlafen, auch heute noch). Mein Sohn ist jetzt 10 Monate und sie sind die besten Freunde...
  • inainainaina

    57

    edited 5. Dezember, 14:22
    @Juju1 und @Isus das Küchenphänomen tritt bei uns gehäuft Abends beim Zubettgehen auf :D Also wir müssen nicht unbedingt schlafen, aber die Katze meint zumindest, wir schlafen. Sind ja oben im Schlafzimmer. Hin und wieder hört man dann doch einen lauten "Lander" (also wenn sie von der Küche runtergesprungen ist... von wo anders kann sie nicht herunterspringen, dass sie auf dem Holzboden landet). Da kann man eh leider gar nichts machen. Damit kann ich leben. Wenn sie mal ganz frech (oder sie einfach zu langsam) ist und ich erwische sie dabei - eben wenn ich doch nochmal runter muss - dann gibt's ein strenges "Nein" und sie macht sofort einen Satz runter. Sind aber immer so Phasen. Aktuell eben die Küche. Eine zeitlang war es das Klopapier, welches genüsslich jede Nacht abgerollt und in 1000 Einzelteile zerlegt wurde. Haben die dann eine Weile abgehängt und seither ist nichts mehr.

    @Isus das mit dem Ignorieren meine ich so: Wir liegen z.B. im Schlafzimmer (in der Nacht während dem Schlafen oder auch am Morgen vor dem Aufstehen) und sie wollen rein, wollen Essen, wollen wasauchimmer. Dann das Miauen, Kratzen, Scharren, Turnen einfach komplett ignorieren und die Türe erst öffnen, wenn es komplett ruhig ist. Das Problem haben wir aber nicht mehr, das haben sie nur als Babies gemacht, bis sie gemerkt haben, das bringt eh nichts. Mittlerweile haben sie unseren Tag-Nacht-Rythmus und schlafen solange wie wir vor unserer geschlossenen Schlafzimmertüre (natürlich mit zwischennächtlichen Exkursionen auf die Küche ;) ).

    Wenn sie wo reingehen, wo sie nicht sollten, dann sage ich auch Nein und pflücke sie aus dem Zimmer. Türe zu und gut ist. Lässt sich bei kleinen Wieseln nicht vermeiden :D Wir versuchen aktuell (naja, zumindest einer von den zwei Flauschkugeln) das extrem bettlerische Miauen, während wir das Futter anrichten, abzustellen. Wir probieren uns gerade so durch. Das "Nein" fühlt sich nicht richtig an, da dreht sie noch mehr durch. Rausstellen für die Zeit bringt auch nichts, dann schlingt sie nachher umso mehr (und schreit uns nebenbei die Nachbarschaft zusammen) und ignorieren... bringt auch nichts. Gibt eben nicht für alles eine Lösung, zumindest keine Schnelle :)
  • Sehr intressant zu lesen wie andere mit dem Verhalten umgehen. Und bei dir @inaina, fallen mir viele Gemeinsamkeiten auf 🤣
  • Also wir haben zwar noch kein Kind aber dafür 4 Katzen und von Anfang an war klar sie dürfen nicht ins Schlafzimmer, das wollen wir einfach nicht.
    Klar wird immer mal wieder miaut oder auch kurz gekratzt, aber da muss man eben standhaft bleiben und es durchziehen.
    Um es denn Katzen leichter zu machen, haben wir sie am Anfang vor dem Schlafen ausgepowert oder ihnen Fummelbretter, Eintagskücken, etc. gegeben damit sie beschäftigt sind. Das hat relativ gut funktioniert.
    Solange man nicht nur eine Katze hat (was ja hoffentlich bei niemanden der Fall ist) können sich die Miezen ja auch super unter einander beschäftigen.
  • Das wär mir auch lieber, hält der Freund aber nicht durch. Die durften von Anfang an ins Bett alsoooo muss man so irgendwie damit klar kommen. 😝
  • Juju1;1338673" schrieb:
    Das wär mir auch lieber, hält der Freund aber nicht durch. Die durften von Anfang an ins Bett alsoooo muss man so irgendwie damit klar kommen. 😝
    Ja klar entweder man findet sich damit ab oder man ändert was daran, aber da muss man eben standhaft bleiben.
  • Stimmt 😝
  • @Pega Ist jetzt ein bischen OT, aber ich finde nicht, daß es immer zwingend 2 oder mehr Katzen sein müssen. Bei Wohnungshaltung bin ich auch für zwei, weil das für Katzen ein sehr reizarmes Leben ist und die zweite Katze da abwechslung schafft. Es gibt aber auch in der Wohnung gar nicht so wenige Katzen die das ablehnen. Es sind einfach keine Gruppen/Rudeltiere wie das bei Hunden oder Kaninchen der Fall ist.

    Bei Freigang ist es dann überhaupt so, daß die Katzen sich draußen ihre Abwechslung und Sozialkontakte (falls sie diese wollen) suchen. Da ist eine Einzelkatzenhaltung wirklich kein Problem.
    riczNicole_Leonding
  • PegaPega

    69

    edited 13. Dezember, 16:25
    melly210;1338764" schrieb:
    @Pega Ist jetzt ein bischen OT, aber ich finde nicht, daß es immer zwingend 2 oder mehr Katzen sein müssen. Bei Wohnungshaltung bin ich auch für zwei, weil das für Katzen ein sehr reizarmes Leben ist und die zweite Katze da abwechslung schafft. Es gibt aber auch in der Wohnung gar nicht so wenige Katzen die das ablehnen. Es sind einfach keine Gruppen/Rudeltiere wie das bei Hunden oder Kaninchen der Fall ist.

    Bei Freigang ist es dann überhaupt so, daß die Katzen sich draußen ihre Abwechslung und Sozialkontakte (falls sie diese wollen) suchen. Da ist eine Einzelkatzenhaltung wirklich kein Problem.
    Sorry aber mal komplett falsch!
    Katzen sind absolute Rudeltiere ! Bei Wohnungshaltung führt für mich absolut kein Weg an zwei Katzen vorbei, es sei denn es ist eine alte Katze aus dem Tierheim die aus bestimmten Gründen zum Sozialunverträglichen Tier gemacht wurde. Alles andere ist absolut unverantwortlich und nicht Katzengerecht!
    Auch bei Freigang gibt es selten Katzen die sich draußen einen Kumpel suchen, denn hier geht es um Revierverteidigung...somit haben die wenigsten Einzel-Freigänger auch wirklich schönen Kontakt zu Artgenossen. Was wiederum heißt sie brauchen Zuhause einen Artgenossen der all das tun kann was wir als Mensch nicht schaffen (raufen, kuscheln, gegenseitige Fellpflege, Ohren lecken, etc.)
    Gott sei Danke gibt es immer mehr Tierheime und auch seriöse Züchter die Katzen nicht mehr in Einzelhaft vermitteln.
    Ja ich weiß vor 40 Jahren hat man noch anders gedacht, heute weiß man es zum Glück besser.
    Stieglitz
  • melly210melly210

    206

    edited 13. Dezember, 16:53
    Du liegst falsch. Ich bin selber Biologin. Beobachte mal die Komplexität der Interaktionen von Gruppentieren wie Hunden, Kaninchen oder auch Menschen und dann schau dir an was Katzen miteinander machen. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die befriedigen in erster Linie ihren Spiel und Jagdtrieb. Dh wenn das draußen auf natürliche Weise möglich ist braucht es da keine Zweitkatze. Ich weiß das wird von Tierschützern gern anders verbreitet, überhaupt von denen für die Freigang sowieso schon fast Tierquälerei ist. Deshalb stimmt es aber trotzdem nicht. Lies mal zb auch hier: http://m.rp-online.de/leben/pets/katzen/buchtipp-tierpsychologin-erklaert-die-katzen-wg-aid-1.5518185. Manche Tiere tolerieren einen Mehrkatzenhaushalt besser, andere weniger. Aber grundsätzlich sind es Einzelgänger.

    Daß gut versorgte Katzen wenn sie die Wahl haben und raus gehen können sehr selten Sozialkontakte aufbauen wollen zeigt dir das ja auch. Ein Hund oder ein Kaninchen knüpft wenn es die Gelegenheit ergibt so gut wie immer soziale Kontakte. Und nein, die Banden von halbwilden Straßenkatzen sind kein Beweis fürs Gegenteil. Da wurde schon schön in diversen Studien gezeigt, daß sie das tun, weil es ihre Überlebenschance deutlich erhöht und nicht weil sie so unbedingt Kontakt zu anderen Katzen wollen.
    Nicole_Leonding
  • Ja deswegen fragt man auch z.B. keine Tierärzte über das Verhalten der Tiere, die kennen sich auch nicht aus.
    Bin raus aus dieser Diskussion!
    Stieglitz
  • edited 13. Dezember, 17:53
    Ich habe sehr oft Beispiele erlebt, wo eine Katze allein weit glücklicher war als mit weiteren Artgenossen. Selbst Geschwister funktionieren nicht immer zusammen.
    Es wurde in allen Fällen lang probiert ob es wieder funktioniert, alle Tiere waren kastriert und keine Altkatzen. Alles reine Wohnungskatzen

    Unsere Amy, fing nachdem eine weitere Katze dazu kam an unsauber zu werden,
    versteckte sich, wurde aggressiv den Kindern gegenüber. Das legte sich erst wieder mit der Abgabe der 2. Katze. Amy wurde wieder normal, entspannt, Kuscheltieger durch und durch. Nein es waren beide keine Altkatzen, beide Katzen waren nur wenige Monate alt.

    Meine Mutter hat eine Katze groß gezogen, als die 1-2 Jahre alt war kam noch eine junge Katze dazu. Die erste fing an unsauber zu werden, fauchte nur mehr, ließ sich nicht mehr streicheln, fraß nicht mehr. Auch das löste sich erst, als die neue Katze wieder weg kam.

    Gleiches bei einer Freundin, Geschwister die es nicht anders kennen als zusammen zu sein fingen an sich am Abend/Nachts zu raufen, jagen, anfauchen, richtig kämpfen. Keine der Katzen fraß mehr in Anwesenheit der anderen, sie fauchten sich nur mehr an, keine kam mehr kuscheln, streicheln, etc.
    Löste sich erst durch die Trennung. Jetzt sind beide Katzen in Einzelhaltung voll zufrieden.

    Ähnliche Beispiele gibt es noch 3-4 weitere.
    Wenn wir ein Haus haben und eine Katze holen, dann ganz sicher nur eine.
  • melly210melly210

    206

    edited 13. Dezember, 17:57
    Ja klar weil die Leute die ein Thema jahrelang studiert haben keine Ahnung haben und die Laien im Tierschutz schon :rolling_eyes:

    Katzen fehlt neben anderen Dingen übrigens auch der "Will to please". Das heißt Katzen machen Dinge nur wenn sie für sie vorteilig sind, und im Gegensatz zu Rudeltieren nicht um ihrem Rudelführer/Herrchen zu gefallen. Das ist auch der Grund warum es so viel schwieriger ist eine Katze zu erziehen/ihr Verhalten zu ändern als bei einem Hund. Da kommt man meist nur weiter indem man ihr entweder zeigt, daß das gewünschte Verhalten für sie vorteilhafter ist oder man sitzt den Protest einfach aus bis die Katze halt aufgibt.
  • PegaPega

    69

    edited 13. Dezember, 18:19
    Ich muss hier mit keinen Abschlüssen prallen um meine "Beweise" zu untermauern. Die Antworten zeigen mir nur die Unwissenheit von vielen Leuten.
    Klar versteht sich eine ältere Katzen nicht mit einem Kitten warum sollte sie auch?!
    Sie haben komplette andere Bedürfnisse.
    Genauso verstehen sich schlecht sozialisierte Katzen auch nicht (heißt Abgabe vor 14-16 Wochen von der Mutter)
    Und ja Tierärzte haben von Sozialverhalten wenig Ahnung denn es wird ihnen schlicht weg im Studium nicht beigebracht.
    Und ich freue mich das Seriöse Vereine und Züchter keine Kitten mehr in Einzelhaft vermitteln und diese Katzen dieses schreckliche Leben nicht leben müssen.
    Stieglitz
  • Ich schließe mich @Pega zu 100% an! Es herrschen viele Vorurteile über Katzen (und @melly210 bist du verhaltensforscherin die auf Hauskatzen spezialisiert ist :rolling_eyes: ). Leider wird auch oft von einer schlechten Erfahrung auf ein allgemeines Verhaltensmuster geschlossen. Die wichtigsten Gründe warum Katzenzusammenführungen nicht funktionieren:
    - schlechte sozialisierung der Tiere (zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt, zu lange allein gehalten)
    - falsche partnerwahl (nicht nur Alter und Geschlecht, sondern va der Charakter jedes Tieres muss berücksichtigt werden)
    - übereilte Zusammenführung (Katzen mögen gewohntes, Ausnahmen bestätigen die Regel)

    Kurz: wer schon mal ein gut eingespieltes Pärchen gesehen hat, wird nie wieder sagen dass Katzen Einzelgänger sind.
    Pega
  • Ich mag auch dazu senfen weil ich schon immer Katzen um mich habe :)
    Eigentlich hatten wir immer mindestens zwei. Für drei Jahre lang dann aber einen Kater alleine (Findelkind das mit fünf Wochen zu uns kam)
    Ich hab dann ein Kitten dazu geholt und die zwei waren sofort ein Herz und eine Seele, auch dann als das Kitten größer wurde! Das ging soweit dass der Kater die Kätzin beim Freigang vor anderen Katzen beschützt hat (das haben wir mehrmals beobachten können wie er fremde Katzen dann in die Flucht geschlagen hat weil die auf unsere Kätzin los gingen!)
    Und auch die beiden Katzen die ich jetzt gerade habe verstehen sich gut.
    Und ich würde nie wieder eine Katze alleine halten.

    Und zu den kompetenten Aussagen einiger Tierärzte: Die empfehlen auch immer noch Royal Canin als bestes Trockenfutter für Hunde :facepalm:
    PegaStieglitz
  • Uiiii so viele bissige Kommentare hier, da möchte ich dazusenfen.

    Erstmal wirkt es auf mich schon mal suspekt, bei Katzenhaltung von "Haft" zu sprechen.... :rolling_eyes:

    Und wie gerne man doch alle Katzen in eine Schublade stecken möchte... "Sie sind absolut Einzelgänger bzw Rudeltiere"... Herrlich. Wer tatsächlich viel mit (verschiedenen) Katzen zu tun hat, weiß: es gibt solche und solche.

    Im Gegensatz zu bspw Vögeln sehe ich es bei einer Katze nicht zwingend notwendig, sie zu zweit zu halten. Das beste Beispiel dafür sitzt grad neben mir.
    Ich hab mir zugleich zwei Katzen aus dem Tierheim geholt, eben wegen diesen typischen Gründen. Die eine war von Anfang an sehr "böse", sowohl zu uns als auch zur anderen Katze. Das Verhalten hat sich erst gebessert, als die zweite leider nach einem halben Jahr verstorben ist. Seitdem ist sie die größte Schmuserin. Wir habens dann noch mal mit einer zweiten Katze dazu probiert, hat aber nicht geklappt. Auch mit den zwei Katzen der Schwiegereltern (wir leben im selben Haus) kann sie nicht. Tolerieren ja, aber von Rudeltier weit entfernt. Weder männlich noch weiblich, weder jung noch alt.
    Sie ist mit uns allein die glücklichste Katze und auch unsere 4 Monate alte Tochter hat sie akzeptiert und mag sie.

    Freigang hätte sie auch, sie bewegt sich aber kaum von unserer Terrasse fort, sitzt meistens nur auf der Fußmatte. Am liebsten aber drinnen.

    Und dann soll mir mal wer kommen mit "zum Glück vermitteln gute Tierheime Katzen nur paarweise"! Für unsere Katze wäre eine zweite eine Belastung!!! So gern ich persönlich noch mehr Katzen aus dem Tierheim "retten" wollen würde.
    Wurde meine Katze damals schlecht sozialisiert? Kann sein, das weiß niemand. Aber lieber hab ich jetzt die eine zuhause als sie müsste noch länger im Tierheim sein.
    Delilah_s89Nicole_Leondingmelly210
  • edited 13. Dezember, 21:07
    Ahhhhh....mich regt das gerade so auf. Die selbsternannten „Experten“ wird man nie umstimmen können. Lassen wir sie glauben, es sei „unverantwortlich“ eine Katze alleine in „Haft“ zu halten. Was soll’s?!
    Meine Kuschelmieze liegt neben mir und schnurrt auf meinem Babybauch. Sie ist mein Baby und wird bis zum Umfallen verhätschelt und da sagt mir jemand, ich sei unverantwortlich? Na, bitte?!
    Jeder hat seine Gründe für eine oder für mehrere!! Dass man sich ständig für seine Entscheidungen rechtfertigen muss...



    Ps.: könnte man hier bitte weiter über die Erfahrungen mit Neugeborenen schreiben. Das ist tatsächlich von Interesse.
    Nicole_Leondingriczsaaisuse
  • Deswegen habe ich gesagt bei älteren Katzen die schlecht sozialisiert worden sind ist es was anderes. Und JA gute Tierheime setzten sich mit ihren Katzen auseinander und schauen und probieren. Zusammenführungen dauern bis zu einigen Monaten und nicht nur ein paar Wochen. Habe viele ältere Katzen erlebt die wirklich kaputt gemacht wurden und mit ihren Artgenossen nichts anfangen können...aber von Haus aus nur eine Katze zu nehmen ist für mich ein Absolutes NoGo. Und wird auch immer mehr abgelehnt !
    Und zu dem Thema meine Einzelkatze ist so süß und brav...es gibt welche die finden sich damit ab und resignieren und dann gibt es die die es an der Innenausstattung oder anders auslassen...das sind dann die Katzen die zu Hauf im Tierheim sitzen.
    Stieglitz
  • @Delilah_s89 ich habe auch nur 1e Katze u ja es geht ihr gut :rolling_eyes:
    Sie akzeptiert meinen Sohn (9monate) aber Freunde werden sie glaub ich nicht mehr. Allerdings mach ich mir keine Sorgen wenn die 2 in einem Raum sind dass sie ihm was tun würde ich glaub sie weiß dass sie das nicht darf hört sich blöd an hab aber das Gefühl dass sie genau weiß dass er jetzt zur Familie gehört.

    Bin aber auch der Meinung dass es von Katze zu Katze unterschiedlich ist haben ja alle ihren eigenen Charakter einfach am Anfang beobachten wie sich deine Katze deinem Baby gegenüber benimmt dann kannst du die Situation sicher schnell einschätzen

    Alles Liebe für deine ss Wünsche dir dass sich die beiden gut "verstehen"


    Delilah_s89
  • AsakoAsako

    1,875

    Symbol
    edited 13. Dezember, 22:32
    Wir hatten 2 Katzen, als unser Zwerg kam. Eine davon war eine total aufdringliche Schmuserin und die andere eine Türkratzerin.

    Es stimmt, mit viel Geduld gewöhnt man Katzen das Kratzen an der geschlossenen Tür wieder ab (sie durften nachts nicht ins Schlafzimmer). Ohropax helfen Wunder, wenn es auch nicht ganz abdichtet. Unsere Katze ist sogar teilweise so arg gegen die Tür gesprungen, dass wir alle kerzengerade im Bett gesessen sind.
    Einfach ignorieren... Tage und wochenlang. Nur die Tür öffnen, wenn die Katze länger ruhig war. Rückfälle gibt's heute nach ein paar Jahren keine mehr, aber das erste Jahr hat sie es immer wieder mal in größer werdenden Abständen versucht.

    Ich würde sie auch ehrlich gesagt nicht ins Gitterbett lassen. Die Katze muss von Anfang an verstehen, dass sie da nicht rein darf. Wir haben das so gehandhabt: Alternative anbieten, die mindestens genau so attraktiv ist oder sogar besser. Ihr den Ort mit Leckerchen schmackhaft machen und sollte sie doch im Gitterbett liegen, bekommt sie eine Dusche mir der Spritzpistole. Nach 5 mal hat sie es gecheckt und das Gitterbett sowie das Baby nur noch von ihrem Ersatzplatz aus beobachtet (sie hätte aber freie Sicht aufs Gitterbett)

    Zum Drauflegen: Beide unserer Katzen haben einen großen Bogen um das schreiende, unberechenbare Ding namens Baby gemacht ;) Erst im Krabbelalter kamen dann die Probleme auf
  • @asako, Was für Probleme hattet ihr dann ab dem Krabbelalter? Und was heißt hattet ? Hast du die Katzen nicht mehr ?

    Kann eh nur abwarten was passiert .. in spät. 2 Wochen werd ich meine ersten Erfahrungen damit machen... 🤣
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