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Baby (8 Monate) akzeptiert den Brei nicht mehr.

aleksaaleksa

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edited 20. September, 21:46 in Ernährung & Stillen
Mit dem Brei haben mitte 5 Monats angefangen und sie hat es von Anfang an sooo gerne gegessen und sogar alles was ich ihr gegeben hab. Es gab nichts was sie an Brei Variationen nicht akzeptiert hatte.

Nun , seit paar tagen will sie einfach nicht mehr . sie macht nicht mal den Mund auf. Weder zu mittag noch den abend Getreidebrei.

Hab dann 1-2 Tage sie ausschließlich nur gestillt und dennoch will sie nichts essen .
Dabei ist Sie nicht krank oder so , hatten auch keine Impfungen .. Verstehe es einfach nicht.

Mit den Zähnen kämpft sie zwar aber sie hat schon mit 6 Monaten ihre 4 Zähne gehabt und trotzdem gerne gegessen

Hättet ihr da VL einpaat Tipps ?

LG aleksa

Kommentare

  • Immer wieder probieren. Klingt jetzt vielleicht nicht wie der super Tipp, aber solche Tage kanns geben. Im 1. Lebensjahr (und vielleicht darüber hinaus, aber besonders im 1. Lebensjahr) steht ja auch das Probieren und Kennenlernen von Nahrung im Vordergrund und nicht, dass Unmengen gegessen werden..obwohls das auch geben kann. Jedes Kind is(s)t anders. :3
  • Probier es mal mit Fingerfood! Der Sohn meiner Freundin hat mit 7 Monaten plötzlich aufgehört Brei zu essen. Fingerfood akzeptiert er.
    MagicMoment
  • PoninePonine

    658

    edited 20. September, 19:16
    Vielleicht mag sie lieber selber essen?
    Gibt zwar eine Batzerei, aber macht vielleicht mehr Spaß?

    Oder vielleicht ist der Brei zu langweilig und sie mag Fingerfood? (gekochte Gemüsesticks, weiche Nudeln (Spiralen), Brot, etc .... )
    eijie
  • Unsere mochte dann auch nur fingerfood
    eijie
  • Danke für die antworten ..
    Fingerfood macht mir bissi bedenken .. Sie konnte auch noch nicht Brei mit Stückchen essen ... Kann sie sich denn nicht an einer weichen Karotte dann verschlucken oder so ?
  • @aleksa immer möglich, aber unwahrscheinlich, denn die Kleinen haben den Würgereflex recht weit vorne. Schau dir vorher an, was du machen musst, falls wirklich dieser Ernstfall auftreten sollte (was selten ist), damit du vorbereitet bist und du dich sicherer fühlst. Prinzipiell: vertrau deinem Zwerg. Wir haben mit 6 Monaten mit Fingerfood begonnen (bei uns gabs nie Brei) und die Maus hat das von Anfang an gut gemeistert. Fangt mit gedünstetem Gemüse an, etwas was sie gut halten kann. Wir hatten zu Beginn Karotten, Brokkoliröschen, Karfiolröschen, Zucchini (obwohl der wird sehr sehr weich...da muss man aufpassen), Erdäpfel gehen auch gut...etc. Einfach mal BLW googlen und da findet man sehr viel Infos dazu! :3
    aleksa
  • Meine maus hat sich mit 8 Monaten ein Semmel Knödel von Papas Teller geschnappt und begonnen zu essen wie a grosse ;) mit beiden Händen gehalten und rundum abgekiefelt wie einen Apfel =))
    Verschlucken kann natürlich passieren, das gehört aber irgendwie dazu find ich. Ob jetzt oder in 6 Monaten spielt da keine Rolle.
    Trau dich ruhig, du bist ja daneben... Ich finde ein fingerfoodversuch kann nicht schaden
    aleksa
  • Meine Maus hat sich am Brei öfter verschluckt als am Fingerfood. Wenn sie selber essen sind sie viel geschickter als man anfangs glaubt ;)
    aleksa
  • OK dann werde ich das gleich morgen ausprobieren :3
    Danke euch allen für die Tipps
  • Ich war beim Erste Hilfe Kurs vom Samariterbund und da wurde mir gesagt, dass Babies einen sehr guten Würgereflex haben und zwar husten, wenn sie sich verschlucken, aber es sieht dramatischer aus als es wirklich ist. Wenn was passieren sollte, dann das Baby im Fliegergriff halten und zwischen den Schulterblätter leicht schlagen. Bei Kleinkindern müsste man viel mehr aufpassen.
    aleksa
  • Mein Sohn hatte auch eine Phase wo er keinen Brei mehr essen wollte, obwohl er den Brei davor verschlungen hat. Das war so mit 8-9 Monaten..also genau wie bei deinem Schatz eigentlich. Ich habe dann ca. 3 Wochen wieder fast nur die Flasche gegeben und es dann einfach nochmal probiert mit Brei und siehe da > er isst wieder brav. In den 3 Wochen hat er aber was zu knabbern für Zwischendurch bekommen (Hirsekringel von Hipp oder eine Banane) Quetschies (bzw. eigentl. generell Obst) mochte er auch sehr gern in der Zeit. Hast du das schon versucht?
    aleksa
  • ich geb meinem (7m) derzeit immer bissl was in die Hand zum Knabbern, dann isst er auch den Brei zwischendurch. Reiswaffeln, Hirsestangerln, Brot, Spiralennudeln... irgendwas muss er selbst essen dürfen, dann darf ich auch füttern.
  • Meiner hatte auch in dem alter eine phase in der er gar nicht mehr essen wollte. Ich hab dann eine zeitlang ausgesetzt und dann wieder langsam begonnen.
    Durch zähne, wachstumsschub,... kann es immer wieder vorkommen, dass sie nicht essen wollen und die gewohnte, tröstende milch bevorzugen.
    Bei meinem sohn ist es heute mit 3,5 jahren noch so. Sobald irgendwas nicht passt hört er sofort auf zu essen und braucht oft mehrere wochen um wieder einen essrythmus zu finden.
    aleksa
  • Ich hänge mich da auch an. Wir haben derzeit ebenfalls das Thema, dass mein Kleiner mit 6 Monaten jetzt gar keinen Brei mehr will. Wir haben ca. mit 4,5 Monaten mit Brei begonnen, da hat er sehr gerne gekostet. Wir sind immer so auf 7 - 10 Löffel gekommen, was total ok für mich war. Gesteigert hat er sich aber nie wirklich.

    Seit ca. 1,5 Wochen kostet er einen Löffel, wenn ich Glück habe, mag aber dann nichts mehr. Teilweise haut er auch ziemlich fest auf meinen Arm mit dem Löffel, dass der Brei nur so runterspritzt. Dann weiß ich, es hat überhaupt keinen Sinn.

    Ich habe deswegen am Wochenende Karottensticks probiert. Die fand er lustig, aber dass er die essen könnte, hat er nicht so ganz kapiert. Brot habe ich ihm auch schon mehrmals in die Hand gedrückt, da knabbert er auf der Rinde herum; ich habe aber auch den Eindruck, dass er aus dem Mund wieder rauslässt, was er sich abgeknabbert hat. Banane schmeckt ihm irgendwie nicht.

    Ich bin mir natürlich voll bewusst, dass ein 6 Monate altes Baby nicht essen muss und dass ich eigentlich auch gar keinen Stress damit habe. Aber ich habe einfach das Gefühl, dass er was anderes will und weiß nicht, wie ich das angehen kann...
  • @DackyBlue
    Wie gestaltest du denn das Essen? Sitzt er am Schoß oder im Hochstuhl? Darf er auch selbst mit dem Löffel hantieren? Im Brei herumgatschen? Mit den Händen im Brei herumrühren? Viele Babys brauchen das um ein Gefühl für das eigenartige Zeug zu bekommen, dass sie dann essen sollen. In dem Alter ist Essen noch Experimentieren und Forschen. Versuch mal Hirsekringel, die lösen sich schnell auf, wenn sie im Mund sind. Das geht manchmal leichter als Brot (weil das oft bröselt). Ev. mit zwischendurch Trinken, da sie sich im nassen Mund natürlich leichter auflösen.
    DackyBlue
  • @FairyFay Danke! Ich probiere sowohl Hochstuhl als auch Schoß. Es macht keinen Unterschied.
    Nein, Löffel darf er selber nicht. Meinst, das sollte ich versuchen? Kann das funktionieren mit 6 Monaten, ohne dass ich nachher renovieren muss =))

    Wir haben Hirsestangerl probiert, das funktioniert so weit nicht schlecht. Aber ich habe auch das Gefühl, das ist für ihn Spielerei, nicht Essen
  • @DackyBlue food under 1 is just for fun heißt es. Meiner ist fast 11 Monate und es läuft noch ähnlich. Mal schafft er 7 Löffel Brei oder ein paar Stückchen Brot. Dann wirft er mir alles runter ohne zu kosten. Gab aber schon bessere Phasen. Hab auch oft das Gefühl ich biete das falsche an oder erwisch den falschen Zeitpunkt :/
  • Ich finde die allgemeine Empfehlung “Fingerfood“ bedenklich mit dem Zusatz die Kinder machen das schon bzw. verschlucken ist sehr selten.

    Ich weiß nicht mehr wie oft ich meinem Mini das Essen aus dem Hals wieder raus fischen/klopfen musste, weil er keine Luft mehr bekam und das Essen einfach fest hing.
    Das klappte noch bis zum 2. Geburstag nicht richtig und selbst heute noch (bald 3) passiert es ab und an.
    Da ist absolut kein Gefühl da gewesen ob das jetzt zu viel zum Schlucken ist oder ob es schon klein genug gekaut wurde.

    So unbedenklich / einfach und auf jedes Kind passend, finde ich die Empfehlung absolut nicht
  • @DackyBlue
    Ich kann mich nur anschließen! Mach dir bitte keinen Stress! Das bisschen Spielen darf schon sein….die Kleinen entdecken ja quasi immer mehr ihre Welt und alles was sie in die Finger bekommen! =) Es gibt ja dieses Zeitfenster der Beikosteinführung und ich hab zb. erst mit 6 Monaten begonnen und hatte auch bis zum ersten Geburtstag immer wieder Phasen, wo er gerne Brei oder Fingerfood gegessen hat, oder dann wieder fast nur die Brust wollte. Ich weiß noch, dass mich das auch sehr gestresst hat! Wenn er weniger Beikost gegessen hat (und im Grunde ist es im ersten Lebensjahr eh nur die „BEI-kost“) habe ich ihn dann einfach wieder mehr nach dem festen Essen gestillt, sodass er an diesen Tagen in Summe doch immer gut versorgt war. Oder die Babys trinken wieder mehr Fläschchen, wenn man nicht mehr stillt. An anderen Tagen war es wieder umgekehrt.
    Eine Mischung aus Muttermilch und gesunder Beikost oder Fläschchen und gesunder Beikost ist ein sehr gutes Fundament auch für die spätere Gesundheit unserer Kleinen! Gerade die Ernährung in den ersten 1000 Tage prägt die Kleinen bis ins Erwachsenenalter, deshalb bleib einfach dran, du machst das richtig!

    Möglicherweise zahnt dein Baby auch? Das konnte ich manchmal in Verbindung bringen, wenn mein Kleiner die Beikost verweigert hat……
    DackyBlue
  • DackyBlue;1317479" schrieb:

    Nein, Löffel darf er selber nicht. Meinst, das sollte ich versuchen? Kann das funktionieren mit 6 Monaten, ohne dass ich nachher renovieren muss =))
    Nein, aber das ist Teil des Spieles. \:D/
    Bei meiner funktioniert es besser, wenn ich komentarlos putze, als wenn ich sie nicht selbst essen lasse. Und inzwischen hab ich mir Tricks zugelegt, wie ich besser putze. ;)
    DackyBlue
  • Wir haben das selbe Problem. Baby, 10 Monate, war noch nie ein großer Esser. Doch nun isst er pro Tag ca nur noch 2-3 Breiportionen. Festes Essen kostet er gerne, spuckt es aber meist gleich wieder aus. Bis auf Maisstangerln. Davon isstb er gerne ein paar am Tag.
    Flascherl akzeptiert er nicht.
    Stillen verweigert er am Tag und in der Nacht kommt er auch nur zwei Mal zum Stillen.
    Langsam mach ich mir wirklich Gedanken.
  • @Mutschkiepchen das was du erzählst mit rausfischen , raufwürgen hatten meine nur 1-2 mal , sonst wurde einfach ausgespukt
  • @DackyBlue unbedingt ;) Wie eh schon erwähnt wurde von @itchify ist spielerisches Essen für Kinder ganz wichtig. Kinder entdecken mit allen Sinnen. Also auch indem sie das Essen fühlen - den Löffel, den Brei zwischen den Fingern etc.
    Beispiel: Kinder nehmen alles in die Hand, dann in den Mund und bewegen es herum, schauen es an, wenn sie etwas neues entdecken. Wenn du jetzt ein neues Essen probieren sollst, aber du bekommst vorher die Augen verbunden und darfst es ned angreifen oder riechen, dann bist du auch erst mal skeptisch und lässt dich ned gleich damit füttern, oder (gern mal ausprobieren!)? Gleiches gilt für die Babys. Da gehört das erkunden und erforschen einfach mit dazu. Das darf man ihnen ned übel nehmen oder verbieten. Ist ja ned damit du dann putzen musst, sondern damit sie es kennen lernen und Spaß damit haben.
    Meiner prustet mir manchmal den Brei entgegen, spuckt Obststücke durch die Gegend oder wirft den Löffel schon mal runter. Aber dann isst er auch. Oder er greift vorne in den Löffel mit dem Brei und gatscht den Brei dann selbst mit der Hand in den Mund. Is auch wichtig. Dafür klappts zwischendurch recht gut mit dem Essen und er lässt mich auch einfach füttern und hat trotzdem Spaß dran. Und wenn er phasenweise ned so viel isst, dann still ich ihn einfach nachher... Ist ja noch "Bei-Kost".
    DackyBlue
  • @dorli
    meiner hatte vor Kurzem auch die Phase wo er tagsüber Stillen verweigert hat. Hab dann in der Nacht nur noch wenig Milch gehabt, wo er mehr trinken wollte... Hab dann tagsüber einfach ein paar Tage lang abgepumpt, damit die Milch ned zu wenig wird und nach ein paar Tagen klappte es mit der Menge wieder. Inzwischen trinkt er auch tagsüber 2x, wenn auch weniger. Plus abends, morgens und 2x in der Nacht...
    Kommt wahrscheinlich drauf an, was sie grad brauchen (Wachsen, Bewegung, etc.) ob sie mehr essen und trinken oder weniger.
  • @FairyFay Danke für deine Antwort. Ans Abpumpen hab ich auch schon gedacht, aber das ist so mühsam und ich komme so schon mit meinen 7 Zwetschken nicht zusammen.
    Er will schon seit ca 2 Monaten tagsüber nicht mehr gestillt werden.
    Mich hab ich sicher nur noch sehr wenig.
  • @dorli
    du kannst versuchen, ob er im Halbschlaf beim Mittagsschlaf zB. trinkt. Hauptsache er nuckelt bissl an der Brust, damit wieder angeregt wird. Hab ihn in der Phase auch öfters mal beim Einschlafen noch nuckeln lassen statt ihm den Schnuller zu geben. Dann wirds auch wieder mehr.
  • dorlidorli

    1,458

    Symbol
    edited 11. Oktober, 20:52
    @FairyFay tagsüber geht das nicht, da würde mir die Große nicht mitspielen und mitgehen wollen und dann wäre er munter.
    Abends/nachts nehme ich ihn öfters an die Brust. Jedes Mal wenn er unruhig ist. Das ist bei ihm fast stündlich. Er wehrt sich aber gegen die Brust, so lange, bis er dann irgendwann doch hungrig ist. Da ist 2-3 Mal pro Nacht.

    Ich finde es sehr schade, dass er nicht mehr so gestillt werden möchte, wie ich es mir gedacht habe. Aber ist nun auch kein Problem für mich. Mein Problem ist eher, dass er deswegen nicht mehr isst bzw sogar weniger isst als noch vor 3 Monaten.

    Danke für deine Tipps!
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