"Regretting motherhood" "Die Lüge vom Mutterglück" - Wie geht es euch damit?

bearbeitet 17. 02. 2016, 13:08 in Smalltalk
Es gibt immer mehr Mütter, die offen zugeben, dass sie es bereuen geboren zu haben und Mutter zu sein.
Ich habe einen Beitrag im Fernsehen gesehen, in dem die Autorin von "Die Lüge vom Mutterglück" sagt, dass sehr viele Mütter das Muttersein hassen, sich aber nicht trauen, es öffentlich zu sagen.

Was empfindet ihr dabei? Könnt ihr das nachvollziehen?
Ich finde, das ist ein Thema über das man gut diskutieren kann =) .

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Kommentare

  • Najaa also "das Mutter sein hassen" und "bereuen, geboren zu haben" kann ich jetzt nicht sagen

    Klar, das Leben ändert sich, es gilt Herausforderungen zu meistern, neue Situationen zu bewältigen.

    Manchmal denk ich mir auch, " ach. Früher. Hab ich auch mal spontan raus gehen können. Kino. Essen. Etc. Jetzt muss man soo viel mitnehmen. Betreuungsmöglichkeiten finden, wenn man mal Kino mag etc .....

    Geht jetzt nicht mehr

    Aaaaaaber

    Ich bereue es deshalb keinesfalls Mutter geworden zu sein. Schließlich weiß man das vorher dass das halt am Anfang nicht mehr so geht wie früher, ohne Kinder.

    Ich liebe meine Kinder , auch wenn's mich manchmal zur Weißglut treiben ;))

    Aber bereuen???? Hassen???

    Niiiiiiireeeeemmaaaaaals
    VollmondfeeNiki07ifmamkl89MagicMomentpowerxlockehendlpo90scorpion89
  • Guter Thread :). Und ich finde es durchaus nachvollziehbar, dass es Mütter gibt die sich in dieser Rolle niemals finden können. Ich muss zugeben, ich bin auch kein absolutes Muttertier und mir wäre ein ausschließliches Muttersein zu wenig. Ich mag es auch nicht wenn ich lange keine Zeit für mich habe und bin schneller "genervt" oder erschöpft vom Alltag Als Mutter. Ich könnte niemals KiTapädagogin oder Tagesmutter sein, also auf ganz kleien Kinder aufpassen müssen Tag für Tag.
    Was ich aber niemals sagen könnte wäre, dass ich Das Muttersein bereue, da ich meine Kinder mehr liebe als mich selbst und das heißt für mich schon was ;). Und das zu bereuen würde bedeuten, ich bereue ihre Existenz. Das tue ich auf gar keinen Fall.
    Mehr als zwei Kinder kann ich mir aber trotzdem nicht vorstellen, dafür habe ich meinen Freiraum viel zu gern. Und ich freue mich schon auf die Zeit, wenn meine Kleine selbstständiger ist und diese anstrengende erste Zeit vorbei ist. So schön sie auch sein kann, sie ist auch verdammt anstrengend und ich bin nicht der Typ, der alles so locker sehen kann. Leider.
    VollmondfeeNiki07lmcNachbarin2013kathi0816
  • Die ersten Wochen bei meiner großen hatte ich schon diese Gedanken.am liebsten hätte ich das Baby zurückgegeben. :o
    ich war einfach absolut überfordert. Geburt war furchtbar,Baby ein Schreikind, zw meinen Mann und mir hats plötzlich extrem gekriselt. Ich hab mir nur gedacht: warum in Gottes Namen wolltest du ein Baby?

    Aber nach und nach hab ich mich immer mehr in die Rolle des mamasein eingefunden. Jetzt is meine Maus 2,5 und bald kommt Kind Nummer zwei ( obwohl ich anfangs sicher war es bleibt bei einem) und nun kann ich mir gar nicht vorstellen Wie das wär, wär meine große nicht da.
    Also bereuen oder gar hassen... Keines falls. Aber ich glaube, es kann durchaus sein das es Muttis gibt, die einfach eine komplett andere Vorstellung hatten vom Müttersein und die Realität als " nicht schön" empfinden.
    Vollmondfeechilly03kathi0816suusiMaria_89stolze_mamiaryaSternchen0212
  • Phu,Gott sei dank geht es mir nicht so.das muss furchtbar sein,wenn man eine Fehlentscheidungen von solcher Tragweite getroffen hat.für die Mutter, die sich total verzweifelt fühlen muss und für das Kind in dem schrecklichen Fall,dass es die Mutter nicht schafft,es diese Empfindungen niemals spüren zu lassen
    Vollmondfee
  • Davon hab iCh gehört und hab das damals schon echt arg gefunden. Das müssen Mütter sein, die ungewollt schwanger geworden sind, anders kann ich es mir nicht vorstellen.
    Ich hab mir nicht nur einmal gedacht "oh gott, warum hab ich mir das freiwillig angetan". Man denkt vorher zu wissen was auf einen zukommt, doch das tut man nicht bzw. nicht ganz, denn ehrlich - es is doch schlimmer. Vor allem - Zwillinge! Trotzdem, trotz ständigem Schlafentzug, Geraunze, Kranksein, stündlich oder öfter Stillen, trotz wenig Zeit für sich oder Partner kann ich nie sagen, dass ich es bereue oder gar hasse. Ja, manchmal kann ich nicht mehr, bin gestresst und genervt, aber ich würde es, würde man die Zeit zurückdrehen und ich hätte das selbe Wissen, immer wieder tun. Sie sind mein Leben, ich liebe sie so sehr!
    BiKaVollmondfeeeulchen81kathii_juliana92kathi0816suusi
  • @angel Das Intressante ist, dass die Mutter meint, ihre dreijährige Tochter sei ein Traumkind (schläft durch, ist brav etc.). Die Mutter hasst das Muttersein nur, weil die Gesellschaft so viele Erwartungen an sie hat. Sie stellt sich nicht als verzweifelt dar, sondern als benachteiligt. Sie ärgert sich über unzählige Details (dass ein Vater "normal" weiter Karriere machen kann, eine Mutter aber nicht; dass ein Vater Bewunderung bekommt wenn er mit dem Kind auf den Spielplatz geht, eine Mutter aber nicht).

    Eine Ironie ist auch, dass sie auf die Frage "Was wird Ihre Tochter zu Ihrem Buch sagen, wenn sie größer ist?" antwortet "Meine Tochter wird stolz auf mich sein. Dass ich mich getraut hab so ehrlich meine Meinung zu sagen."

    Naja, dem kann ich nur hinzufügen, dass ich vermutlich nicht stolz auf meine Mama wär, wenn sie so ein Buch geschrieben hätte. Ich wär sehr, sehr traurig.
    Asuna
  • Ich versteh schon, das man es ärgerlich findet , wenn der Mann es da immer leichter hat oder für quasi weniger Leistung mehr Anerkennung bekommt. Aber was kann denn das Kind dafür?
    Also ich hab den Beitrag nicht gesehen, aber sowie @Vollmondfee das schildert , ist die Frau einfach zu egoistisch und nimmt sich selber halt wichtiger als ihr Kind . So und jetzt steinigt mich wenn ihr wollt, so empfinde ich das gerade X_X
    angelAsunaVollmondfeekathi0816
  • Fluffy84Fluffy84 Symbol

    19,908

    bearbeitet 12. 02. 2016, 14:44
    Ich glaube nicht dass das nur Mütter sind, die ungewollt schwanger wurden. Bevor man Mutter ist weiß man nunmal nicht wie es wirklich ist. Und wenn es dann soweit ist, ist man vielleicht überwältigt von so viel Verantwortung, so viel Liebe und gleichzeitig Angst (das hängt ja unmittelbar zusammen und begleitet eine Mutter ein Leben lang. Ist schwer auszuhalten) und merkt vielleicht, dass man mit diesen Gefühlen und den neuen Aufgaben nicht zurecht kommt oder sich nicht so erfüllt fühlt wie man erwartet hat.
    Nicht jede Frau ist zum Muttersein geboren und nicht jede Frau weiß das vorher.
    @BiKa es gibt eben solche und solche und manche sind vielleicht zu egoistisch für Kinder. Ich habe mir schon auch schwer getan meine eigenen Bedürfnisse so zurück zu stellen. Beim zweiten Kind ist es leichter weil man es schon kennt aber trotzdem. Es gibt eben Frauen die nicht dafür gemacht si irgendwie
    maxilmcLisi87
  • @Forumianerin Die Mutter war mit 30 beim Frauenarzt und er sprach sie darauf an, dass ihre biologische Uhr tickt (sie ärgerte sich furchtbar darüber, dass der Frauenarzt diese "Frechheit" besaß). Also war das "Ticken der Uhr" scheinbar die Hauptmotivation ein Baby zu bekommen und subjektiv empfand sie, die Gesellschaft habe sie in diese Rolle hineingedrängt.
  • Also Entschuldigung, aber entweder will ich selber ein Kind oder eben nicht. Da kann ich doch nicht meine Frauenarzt bzw die Gesellschaft dafür verantwortlich machen
    Wie heißt denn die Doku? Ich will mir das auch anschaun
    Sonnenscheinchen1986suse
  • Eigentlich hätt mich die Doku auch interessiert, aber ich glaub da ärger ich mich zu viel :O die werte Frau hat sich doch schwängern lassen oder? Da sollt man nicht der Gesellschaft oder dem Arzt die Schuld geben - denn es war ihre Entscheidung.
    Aber ja, okay. Ich wär auch nicht stolz wenn ich ihre tochter wär.
  • @BiKa Ich steinige dich nicht für deine Meinung ;) Ich finde nämlich auch, dass so, wie sie das schildert ihr Ego (neutral gemeint) das Problem ist.

    Aber nicht nur das Kind kann nichts dafür, auch der Vater kann eigentlich nichts dafür, dass Väter eher bewundert werden wenn sie engagiert sind.

    Mein Mann wird auch immer sehr anerkennend behandelt wenn er im Hallenbad mit unserem Sohn spielt, den Kinderwagen schiebt etc. Aber ich freu mich für ihn und bin stolz auf ihn. Ich glaube, da spielt die Beziehungsqualität auch eine Rolle.
    Eifersucht ist meiner Meinung nach in der Hinsicht eher destabilisierend (da fällt mir ein Satz ein, den mein Papa immer gesagt hat: "Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schafft." - nur so am Rande erwähnt :p )
    BiKaSonnenscheinchen1986
  • Also das klingt für mich so,als hätte fiese Frau schlichtweg - entschuldigt bitte- einen Vogel.das arme Kind :(
  • Ich spiel jeden Tag immer Mit meiner Tochter. Und trotzdem bin ich stolz auf meinen Mann, wenn er nach der Arbeit heim kommt und ne Stunde am Boden rumturnt und die kleine bespasst, damit ich mal Ruhe hab. Oder wenn er mit ihr am Spielplatz geht und sogar überall mit raufkraxelt ( das mach ich zB nicht). Sicher, er ist der Vater und es sollt eigentlich normal sein, aber viele Väter tun sowas eben auch nicht und vielleicht ist das auch der Grund , warum er von andren Leuten dafür mehr Anerkennung kriegt? kA
    rabiatperlemiss87
  • Also ich meine sicher kann es sein, dass es "Frauen" schwerer haben mit der Karriereleiter, wenn sie Mutter werden, aber man kann sich ja immer noch mit dem Partner absprechen und es kann auch der Vater beim Kind bleiben? (Ist wahrscheinlich eher selten der Fall aber trotzdem gibts die Möglichkeit ja?)

    Außerdem glaube ich, dass jede Mutter weiß was es heißt ein Kind großzuziehen und da ist von vorne herein einfach schon der Respekt und die Anerkennung unter den Müttern da, zumindest bei mir ist es so. Ich weiß was auf mich zu kommt, da mein Bruder gerade auf die Welt kam als ich bereits 10 war und das so richtig miterleben konnte und auch jetzt wo mein Bruder in der Pubertät ist, kriegt man ja auch viel mit und ich hab mir schon gedacht "um Gottes willen" aber dennoch finde ich sind Kinder ein Geschenk.

    Man muss keine Kinder haben und wenn diese Frau sich eins aufschwatzen lasst und sich vorher nicht damit beschäftigt ob sie das will und hinkriegt (vor allem, das klingt so als hätte sie nicht mal einen "richtigen" Partner?) dann tuts mir leid das sagen zu müssen, aber da fehlt ihr wohl einfach die geistige Reife dafür?

    Wenn man den richtigen Partner hat und der sich dann auch, trotz harten Arbeitstagen noch mit dem Kind zuhause beschäftigt und auch der Mutter, also seiner Partnerin sagt, dass sie das toll macht, ist das schon genug. Außerdem wenn es dann soweit ist bei uns, würde ich es sehr schön finden, wenn mein LG gelobt wird, denn das macht auch mich als Partnerin und Mutter stolz.
    Asuna
  • ifmamkl89ifmamkl89

    3,895

    bearbeitet 12. 02. 2016, 15:23
    Ist das die Sendung vom Markus Lanz 4.2.2016 (auf Youtube) @Vollmondfee ?
  • Wo hast du den Beitrag gesehen? Vielleicht kann man`s noch streamen. Mich würde es sehr interessieren.
  • Fluffy84Fluffy84 Symbol

    19,908

    bearbeitet 12. 02. 2016, 15:30
    Hm...Naja Mütter sind sehr streng in ihren Meinungen und das spürt Frau und Mutter tagein tagaus. Druck ist also sehr hoch. Wenn ich hier die Meinungen darüber, dass eine Frau ehrlich ist diesbezüglich, lese, ist mir ganz klar wieso solche Mütter sich nichz trauen das auszusprechen, was sie fühlen. Finde ich schon traurig.
    Zum Thema armes Kind: wer sagt dass das Kind drunter leidet?

    Ich finde es grundsätzlich gut, ehrlich zu sein und zu seinen Gefühlen zu stehen. Dass es sehr große Gefühle sind, weiß man und es ist logisch, dass viele eben auch unglücklich dabei sein können. Für mich ist das total nachvollziehbar. Sehr traurig für die Mutter vor allem, weil ihr dieses unglaubliche Glück verwehrt bleibt. Aber darüber zu urteilen und diese Gefühle zu kritisieren finde ich mehr als falsch. Soll man Frauen mit Wochenbettdepressionen auch hart kritisieren? Kann man sowas vorher abschätzen? Nein kann man eben nicht
    daarmamaxiAmanda85lmcfelicitas1980
  • BiKaBiKa Symbol

    18,904

    bearbeitet 12. 02. 2016, 15:35
    Na ich hab ja nix dagegen wenn eine Mama auch arbeiten will und dadurch eher ihre Erfüllung findet. Wenn sie sich aufregt das Mann mehr Bewunderung kriegt. Okay. Wenn Sie das stört, auch nicht tragisch. Was mich stört, ist dass sie wegen solcher Gründe bereut ihr Kind gekriegt zu haben

    Edit: ich muss mir mal die Doku anschaun , vielleicht versteh ich dann die Frau mehr ?!
  • Ich glaube nicht dass es so einfach ist @BiKa. Da spielen sicher viele andere Faktoren noch mit. neidisch sein auf den Mann, dessen Leben im Grunde so weiter geht wie vorher und wenn er dann mal was macht mit den Kids sind alle ganz aus dem Häuschen, kann ich schon nachvollziehen. Vor allem dann, wenn man soch eben sowieso nicht identifizieren kann mit der Rolle als Mutter. Das spielt dann alles mit rein. Wenn man zufrieden und glücklich ist, treten solche Gefühle ja gar nicht auf.
  • @BiKa @Butterkeks @Asuna @ifmamkl89
    Ja es ist eine Diskussionsrunde mit Markus Lanz (Originaldatum weiß ich leider nicht, da ich nur die Wiederholung gesehen habe). Auch Til Schweiger ist dabei =) . Im ersten Teil der Runde geht es um die Flüchtlingsdebatte und ihre Ausuferungen in FB, Twitter und co und im zweiten Teil kommt die Autorin des Buches "Die Lüge vom Mutterglück" zu Wort.
    Fluffy84BiKaButterkeks
  • @Fluffy84 das kann ich alles durchaus verstehen. Und ich bin oft unzufrieden, auch weil mein Mann sicher mehr Freiheiten hat als ich. Sei es Arbeit, Freizeit oder allein schon nachts schlafen . Um das geht's mir nicht. Aber wenn sie sagt, sie "hasst" das Muttersein ( und Hass ist ein heftiges Wort) und sie bereut die Geburt, heißt das für mich, könnt sie es rückgängig machen, würd sie das tun. Und da denk ich mir, die hat doch was. Wie kann das einem so wichtig sein? Wichtiger als das Kind? Versteh ich einfach nicht
    Sonnenscheinchen1986
  • Das ist mal ein interessanter Thread. Also die Gefühle wie oben beschrieben hatte ich nie und kann es daher auch nicht nachvollziehen. Gerade am Anfang beim ersten Kind gibt es Situationen, bei denen man überfordert ist. Es ist alles neu, das "Freie Leben" gibt es nicht mehr, schlaflose Nächte etc. Das kann schon ziemlich an die Substanz gehen. Aber nach einiger Zeit bin ich mit meiner Aufgabe gewachsen und ich genieße es Mama zu sein.
    Aber mein ganzes Leben könnte ich mir nicht vorstellen nur Hausfrau und Mutter zu sein :)
  • Ich versteh schon was die frau meint (hab die Doku jetzt nicht gesehen aber das Thema is ja schon länger in den Medien).
    Ich hab vor meinen Kindern auch unterschätzt wie gravierend man als frau auf die "Mutterrolle" reduziert wird - und zwar in Bereichen die gar nix mit den Kindern zu tun haben.
    In der Arbeit, bei Freunden, in der Familie - hier im Forum gibts doch Unmengen Geschichten. Alleine wieviele Frauen Probleme mit ihrem Arbeitgeber haben sobald sie schwanger sind!! Sobald das Kind auf der Welt is, is man sowieso abgeschrieben. Entweder als Rabenmutter oder als oberglucke. Freunde verschwinden. Die Familie mischt sich ein.

    In der Arbeit, im Freundeskreis, in der Familie, auf der Straße - jeder nimmt sich das recht heraus dich durchgehend zu beurteilen. Und zwar dir ins Gesicht!
    Mir hat noch nie wer auf der Straße gesagt "die Frisur steht Ihnen aber gut" aber ich musste schon viele Unterhaltungen darüber führen warum das baby jetzt weint, ob der kleine eh keine kalten Hände kriegt, und dass es toll is dass ich ihn trage...

    Ich bereue meine Kinder nicht im geringsten (vielleicht ein bissl letzte Woche als wir alle gleichzeitig Magen-Darm Virus hatten.... ;-) ) aber ich kann schon verstehen dass manche Mütter dann sagen: hätte ich das gewusst - ich hätte kein Kind gekriegt.

    Und ganz ehrlich: kein Mann hat mit dieser Breite an Meinungen zu kämpfen. In der Arbeit wird ihm gratuliert, er is ein paar Tage zuhause, und dann kehrt normales arbeitsleben ein. Im Freundeskreis wird er seltener gesehen und die Freunde kommen alle einmal baby schauen. Dann geht man was trinken. In der Familie is er auf einmal erwachsen. Und auf der Straße werden Männer mit Kindern sowieso positiv wahrgenommen.

    Ich will das jetzt nicht kleinreden. Väter haben auch ihre Problemfelder. Es is eine Wahnsinnsumstellung, sie können nicht in Karenz gehen, etc.

    Aber Väter trifft das bei weitem nicht in der Breitseite auf allen Fronten.
    maxihamstermamaAmanda85lmcChaosDeluxeSonnenscheinchen1986Lisi87
  • @BiKa verstehen, also nachfühlen kann ich diesen Faktor des Bereuens auch nicht. Ich glaube und hoffe, die wenigsten können das. Aber bei den vielen Facetten der Gefühle die es in Menschen so gibt glaube ich auf jeden Fall, dass das möglich ist. Wie gesagt, im Ansatz habe ich das ja auch schon gespürt. Und ich denke mir, wahrscheinlich denkt so eine Person ganz rational nach dem Motto: wenn das Kind nicht da wäre, würde es sowieso nicht drunter leiden und ich würde auch nichts davon wissen. Die Zeit wäre sozusagen einfach gelöscht und auch die Erinnerung.
    "Schaden" kann dieses Szenario also in Wirklichkeit niemandem. Es klingt nur in dem Moment heftig, in dem wir unsere Kinder bereits kennen und anschauen können. Wären sie aber nie geboren, wäre das irrelevant.
  • @Fluffy84 ja da hast schon recht. Ich kenn eben auch jetzt nicht die Geschichte dieser Frau. Aber so wie ich das jetzt verstanden hab, hat sie nur ein Kind gekriegt, weil eben der Fa bzw die Gesellschaft sie dazu genötigt haben. Dann wollt sie selbst ja offenbar kein Kind. Nur ich mein, dass eine Frau nur begrenzte Zeit Kinder kriegen kann,Ist nun mal eine Tatsache, die von der Natur und nicht der Gesellschaft geschaffen wurde. Im Gegenteil. Heutzutage wird ja eh alles möglich getan, damit Frau länger fruchtbar ist. Und da kann ich doch nicht sagen, der böse böse Fa hat mich auf mein alter hingewiesen . Ja ich mein das muss er ja auch oder nicht? Beschäftigt sich ja nicht jede Frau mit Fruchtbarkeit usw. Da muss ein FA schon auch in gewisser weise aufklärungsarbeit leisten
    VollmondfeeLaLumiere
  • @BiKa ja das ist schon klar. Schuld an ihrer Mutterschaft isf nur sie selbst bzw sie und ihr Partner (dass ein großer Druck von Seiten der Gesellschaft entstehen kann glaub ich aber schon). Ich kenne die Geschichte auch nicht.
  • @Fluffy84 ich find es schade für die Dame, dass für sie positiven Sachen am mamasein nicht überwiegen. Traurig u d schade für sie. Weil es gibt so tolle Momente und da kann meiner Meinung nach nix besser sein . Aber gut. Wenn Sie das anders sieht. Ihr Pech
  • Ja das finde ich auch schade. Vielleicht möchte Sie es, kann aber nicht. Das ist wie wenn jemand sagt:" jetzt sei glücklich!" das funktioniert nur leider nicht.
    maxi
  • @BiKa hab mir die Doku nur ganz kurz angesehen. Der FA hat ihr das mit 30J. gesagt, aber schwanger wurde sie mit 39. Die Aussage des Arztes kann also nicht ihr Hauptmotiv gewesen sein
    LaLumiere
  • Ja vielleicht kommt ja für sie noch der Moment wo ihr ein Licht aufgeht. Ich hoff es
  • @ifmamkl89 ah eh. Tzzz
  • @Fluffy84 @kea Ich denke, dass es sehr, sehr viele Mütter gibt, die Phasen haben, in denen sie überfordert oder unglücklich sind, das Gefühl haben zu kurz zu kommen, benachteiligt zu sein oder einen Teil ihres Lebens zu versäumen. Ich glaub, wir alle haben Tage gehabt, deren Ende wir herbei gesehnt haben, weil alles so unendlich anstrengend war. Ich kenne auch Mütter die zugegeben habe, dass es sehr lange gedauert hat bis sie ihr Kind nach der Geburt richtig lieben und eine Bindung aufbauen konnten (meist war das auch mit postnataler Depression verbunden).

    Mutter sein ist nicht immer einfach. Und nicht über allen Tagen schwebt das große rosane Mutterglück. Das ist ja auch ganz legitim.

    Doch das Tragische bei dieser Autorin ist eine generelle Verurteilung vom Mama sein. Dass man Mama-sein so schrecklich findet, dass man ein ganzes Buch darüber schreibt.

    Ich bin immer für eine differenzierte Sichtweise. Die Haltung der Gesellschaft macht einem vieles nicht leicht, dennoch leben wir in einer Zeit, in der man als Mutter mehr Möglichkeiten hat als je zuvor.
    ifmamkl89BiKaCathérina
  • ButterkeksButterkeks

    2,517

    bearbeitet 12. 02. 2016, 16:40
    so ich hoff ich darf das jetzt verlinken:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/509418#/beitrag/video/2650028/"Markus-Lanz"-vom-4-Februar-2016

    Ab Minute 53

    Also ich empfinde nicht, dass sie das generell verurteilt, sie sagt ja mehrmals sie liebt ihr Kind über alles und möchte es nicht rückgängig machen. Ich glaub ihr ist es ein Anliegen, einfach ehrlich mit dem Thema umgehen zu dürfen aber um genaueres zu sagen müßte ich das Buch lesen.
    BiKaVollmondfee
  • Naja - oder so hat halt ein Buch geschrieben und muss es verkaufen...
  • @Butterkeks Es geht ja nicht darum dass man das Kind hasst, sondern man hasst (bzw. bereut) die Mutterrolle. ;) Dem Kind muss es auch nicht schlecht gehen deswegen. Der Mutter geht es schlecht bzw. sie ist unzufrieden. Ich denke allerdings auch, dass es verschiedene Abstufungen gibt (von dem "Unwohlsein in der Mutterrolle" bis wirklich hin zu der "Reue geboren zu haben").

    Dazu ist noch dieser Artikel sehr interessant (habe ich auch durch Zufall gestern in der Presse gelesen):

    [url="http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/4922463/Mutterfrust_Wenn-Mutter-das-Muttersein-reut-?from=suche.intern.portal "]Mutterfrust - wenn Mütter das Muttersein reut [/url]
    maxi
  • Das denke ich eben auch. Den Menschen, also das Kind, muss man deshalb noch lange nicht hassen. Ich glaube nicht dass das Kind darunter leiden muss. Die Mutter schon natürlich :(
    maxiVollmondfee
  • @Vollmondfee Ja das ist ein spannender Artikel. Danke für den Link. Hast du das Gefühl dass die Dame vom Lanz es wirklich bereut oder sich eher unwohl fühlt, also quasi mit der Rolle die, so wie sie sagt, von ihr erwartet wird (zb spezifische Gespräche am Spielplatz)? ich bin mir jetzt gerade nicht mehr so sicher, müßte es nochmals ansehen ;)
  • Soweit ich das verstanden habe, will die Autorin lediglich das Gesellschaftsbild des Mutterseins öffentlich anprangern. Das Buch trägt dementsprechend den Untertitel "Warum ich lieber Vater geworden wäre".
    Die israelische "ich bereue es Mutter geworden zu sein"-Studie hat ihr Mut gemacht und ihr die Augen geöffnet, dass sie mit ihrem Unwohlsein nicht alleine dasteht. Das sie es auch bereut, hab sie mit keinem Wort gesagt (außer ich habs überhört).
    BiKasuseVollmondfeeAmanda85ChaosDeluxe
  • Ich glaube es ist ganz schön hart, wenn man zwar sein Kind liebt, aber einen gleichzeitig die Mutterrolle unglücklich macht. Das stell ich mir furchtbar vor.
  • Eine Freundin von mir liebt ihr Kind über alles, es war ein Wunschkind und sehnlichst erhofft. Aber man könnte auch sagen, sie "hasst" die Mutterrolle, also die gesellschaftlich erwartete. Sie mag keine Gruppentreffen, keine Foren, dieses ständige Austauschen, die Gespräche nur über Windeln uns co am Spielplatz und ist aus der Stillgruppe in der sie war wieder "geflüchtet". Sie meint sie findet es ganz schrecklich wie sich alle verhalten und verändern und so weiter :D (bitte gleich vorweg, IHRE Meinung) Mich hat das sehr an die Dame vom Buch erinnert. Ich glaube man muss unterscheiden zwischen Mutterrolle wie man sie sich selbst defniniert und dem, so wie @ifmamkl89 schreibt, Gesellschaftsbild der Mutterrolle. Ich hätte es auch so verstanden, dass die Autorin nicht gewusst hat was auf sie zukommen wird und diese Rolle sie überfordert hat. Wenn sie das jetzt im Buch kritisiert, dann gäbe es auch keinen Grund warum das Kind arm wäre, wenn es mal das Buch liest, weil es ginge um die gesellschaftliche Anprangerung der Rolle. Jetzt reizt es mich bald echt, das Buch zu lesen :D
    Vollmondfee
  • @kea Ja, und vielleicht bekommt sie durch das Buch die Anerkennung, die sie braucht =)

    @Butterkeks Danke übrigens für den Link. :D
    Ich denke nicht, dass die Dame beim Lanz es bereut geboren zu haben. Ich habe eher das Gefühl, dass sie eine Identitätskrise hat und sich mit der Gesamtsituation extrem unwohl fühlt. Sie glaubt dem Mutter-Bild der Gesellschaft entsprechen zu müssen und das setzt sie extrem unter Druck. Dass sie nicht sie selbst sein darf (oder so wie sie gern wäre). Ihr Mann darf das scheinbar und bekommt auch noch Lob, das findet sie nicht fair. Da geht es um das Ausleben ihrer eigenen Persönlichkeit, das sie vermisst. Ist bestimmt keine schöne Situation und führt zu einem psychologischen Konflikt.
    Vielleicht würde ihr eine Therapie helfen, in der sie lernt ihre eigene Identität mit der Mutter-Rolle zu verbinden.
    Man kann ja auch eine unkoventionelle Mutter sein und muss nicht dem Gesellschaftsbild entsprechen.

    @Fluffy84 Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das lautet "Willst du glücklich sein, dann sei es." =)) Ich finde aber auch, dass es nicht so einfach ist. Glücksempfinden ist sehr individuell und man muss es irgendwie auch lernen.
  • @ifmamkl89 Danke für den Untertitel, finde ich interessant :)

    Als ich von der Israel-Studie gehört habe, habe ich mir auch so meine Gedanken über kulturelle Erwartungen an Mütter gemacht, die spielen bestimmt auch eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Ich habe den Original-Artikel der Israel-Studie (siehe Anhang) im Internet gefunden. Wer möchte, kann ihn lesen und hier im Thread darüber diskutieren. Ich werde ihn mir auch durchlesen, bin schon gespannt. Er basiert auf Interviews mit 23 Frauen.

    @Butterkeks Bitte - falls du das Buch liest - berichte hier. Würde bestimmt einige von uns interessieren falls es da interessante Inhalte gibt, die du mit uns teilen möchtest ;)

    Ich freue mich sehr, dass sich so viele von euch so rege an der Diskussion zu dem spannenden Thema beteiligt haben. Auch, dass hier niemand zerfleischt worden ist, ist nett. Bei heiklen Themen ist das ja manchmal nicht so einfach. ;)

    Mein persönliches Fazit bisher ist, dass es durchaus legitim ist, wenn eine Mama mal in ihrer Rolle unglücklich ist. Ich wünsche diesen Müttern, dass sie den Mut haben, ihre Mutterrolle ganz individuell auszuleben. Nicht die Gesellschaft muss einen lieben, sondern das Kind. <3 Und scheut euch nicht, auch Unterstützung zu holen. Man muss nicht alles allein schaffen. :*
    Traurig und erschreckend ist es allerdings nach wie vor für mich, wenn jemand sagt "Ich bereue es geboren zu haben und Mutter zu sein." :-S Oder wenn jemand meint in unserer Gesellschaft ist Mutter-sein generell etwas ganz, ganz Schreckliches. Da kann ich nur nahe legen einen Blick nach Syrien (oder in andere Länder) zu werfen. Oder ins St. Anna Kinderspital. Auch wenn das jetzt ein extremer Vergleich ist.
    BiKaButterkeks
  • IcH habe auch schon davon gehört und mir tun diese Mütter ziehmlich leid. Und man kann ich ihnen ja kaum helfen denk ich. Bestimmt liebt jede dieser Frauen ihre Kinder.

    Was ich aber glaube sind das zwei Verschieden paar Schuh...Sprich diese Mutter mit dem Buch und anderen Frauen die sich einfach nicht mit der mutterrolle Identifizieren können.

    Die Frau die diese Buch schreibt möchte glaub ich einfach wirklich der Gesellschaft mal einen Denkzettel verpassen und diese anderen Frauen die sich meistens nicht trauen darüber zu sprechen geht es wirklich nicht gut...aber ich weiss es nicht kann es mir sehr schwer vorstellen....
    Hoffe ihr wisst wie ich es meine kann mich irgendwie Grad nicht besser ausdrücken :)

    Ich persönlich habe mir das Mutter sein nicht annähernd sooooo schön und erfüllend vorgestellt wie ich es jetzt empfinde.es war einfach die allerbeste Entscheidung meines Lebens. Und ja ich bin so eine Mama die gerne viel mit anderen Müttern über ihre Kinder TratschT und auch sehr gerne zu Spielgrupoen geht usw :-) das bin ich und ich liebe es einfach den ganzen Tag mit meinen Kind zu verbringen das iSt auch meine Freizeit wenn ich mit ihr in den Zoo gehe oder schwimmen oder Auf den Spielplatz. :)

    Zum Thema Vater. Ich sehe das auch so das es MICH stolz macht wenn meinen LG jemand bewundert das er so viel mit der Kleinen macht :) trotzdem habe ich mir auch schon gedacht ihm geht's aber ziehmlich gut sein leben hat sich nicht viel verändert (kann spontan zu Einem Freund fahren zb) und trotzdem hat er eine wunderbare Tochter bekommen und dann denk ich mir wieder, eig müsste er manchmal traurig oder so sein denn ich bin die Jenige die fast die ganze Kostbare Zeit mit unseren Kind verbringen darf...ich wollte von Anfang an keine Sekunde verpassen im Leben meiner Kleinen :)
    VollmondfeeMami1989
  • Ich hab jetzt mal nur die ersten Posts gelesen aber das was ich gelesen habe schockiert mich "....das müssen Mütter sein, die ungewollt schwanger wurden..." WHAT THE F***?

    Ich habe die Sendung nicht gesehen aber ein Interview mit von mir im Kurier gelesen. Und das was ich gelesen habe hat mir aus der Seele gesprochen.

    Ich mein ehrlich "...wenn mein Mann mit dem Kinder wagen fährt...bin ich stolz.." oder "...freu mich wenn mein Mann nach der Arbeit die kleine für eine Stunde nimmt..."
    WER ist stolz auf die MÜTTER???????? Ist ein Mann dankbar dass man als Mutter die Kinder den ganzen Tag hat und nichts planen kann, für jeden Termin einen Babysitter suchen muss? Ich rede jetzt gar nicht von Zeit für einem selbst sondern Arztermine, Besprechungen etc.

    Ich liebe meine Kinder, ich würde für sie töten und sterben ABER wenn ich die Zeit zurück drehen könnte mit dem Wissen das ich jetzt habe, würde ich noch einiges vorher machen, andere Erwartunge haben und vieles vorher mit meinem Mann klären.

    Ich weiß nicht vl lebt ihr alle in einer rosa Blase voller Liebe aber ich habe permantent das Gefühl mit vierteilen zu müssen. Zwischen Muttersein, Hausfrau/sexy Ehefrau, Studium und Beruf bleibt keine Luft für MICH als Individuum. Ich hab das Gefühl auf meinen Schultern liegen Tonnen und ich stämme die ganze Familie.

    Ich hatte in letzter Zeit einige Termine, einige beruflich andere studienorientiert und JEDESMAL musste ich meine Verwandtschaft abfragen wer den so gnädig wär auf die Kinder zu schauen. Mein Mann? Der macht sich Termine aus ohne auch nur irgendwie an die Kinder zu denken.

    Das Bild das die Gesellschaft gern von Müttern hätte, ist dass Mütter 24h am Tag glücklich sind und ihre Liebe zu ihre Kindern alles überstrahlt. Stimmt nicht. Von 24h könnte ich an manchen Tagen 23h heulen weil ich so frustriert, verzweifelt und auch überfordert bin.

    Ich hatte von ca einem Jahr eine erschöpfungsbedingte Depression - mit Gedanken die ich niemanden wünsche - und ich war in Therapie.
    Die Gründe der Autorin mögen nicht ganz eindeutig sein aber das was sie sagt, trifft zu. Und zu sagen, dass diese Mütter ungewollt schwanger wurden weil anders kann das nicht sein, ist schlicht eine Frechheit. Beide Kinder sind bei mir Wunschkinder, dennoch habe ich das Recht zu sagen, dass ich mir manchmal denke "Wo wäre ich mit meinem Leben ohne Kinder?"

    Ich entschuldige mich nicht für meine Meinung oder meine Gefühle zu diesem Thema!
    Amanda85keamaxidaarmaKleines_VögelchenSnoopyMedusalmcincredibilesMaxi01und 7 andere.
  • @hamstermama
    Danke für diese ehrlichen Worte!! (die sich viele nicht zu schreiben trauen)
    =D>
  • @hamstermama ich bin stolz auf meinen Mann, das er sich so um sein Kind kümmert ( ja ich mecker oft, ich weiß, aber trotzdem) Vorallem in Anbetracht seiner Kindheit und seinen Erlebnissen . Könnt auch anders sein. Und er ist stolz auf mich, das ich unsere kleine so gut händel obwohl sie oft schwierig ist. Sonst braucht keiner stolz sein auf mich... Weil: ich bin selber stolz auf mich und Vorallem muss man eins sagen... Ich hab für meine Tochter trotzdem einen andren Stellenwert als mein Mann. Und da ehrt mich. ( ich hoff ihr versteht wie ich das meine? )
    Ich liebe mein Kind, aber ja , ich lieb mich auch selber. Ich hab gern auch mal Zeit für mich. Ichwill auch unbedingt arbeiten gehen wenn die Kids in Schule bzw kiga gehen. Einfach weil ich das für mich tun will. Raus kommen, mal mit erwachsenen reden \:D/ .
    Mit der Aussage das wer das Muttersein bereut und es nimma machen würd ( also gar keines kriegen ) kann ich halt nicht verstehen. Tut mir leid, ich kanns mir einfach nicht vorstellen. Wenn aber wer sagt, er würde, wenn er wüsste wie es ist, viele Sachen noch VORHER machen, versteh ich absolut. Und das ist ja was ganz anderes find ich
    Vollmondfeemiss87
  • Ich finde es auch gut sich über das Mamasein beschweren zu können und zu dürfen. Ich tu es auch und scheue mich nicht davor es vor anderen zutun. Ehrliche Mütter verurteilen dich auch nicht. Zb meine Schwester oder Schwägerin, die schon vor mir Kinder hatten, sind meine besten Zuhörer. Es ist völlig normal und legitim zu sagen, auch laut zu sagen, verdammt, es ist anstrengend und manchmal bin im am Ende mit meinen Kräften und Nerven. Schlafentzug wird als Folter eingesetzt und wir müssen das aushalten und dann noch fit sein um das Kind/die Kinder anständig zu versorgen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen etc. um sich dann auch boch vollraunzen und anschreien zu lassen. Dafür zurückstecken ubd auf vieles verzichten... Aber von hassen oder bereuen ist trotzdem keine Rede. Schön, dass sie ihre Tochter dennoch über alles liebt.

    @hamstermama zu sagen, dass das was ich geschrieben habe eine Frechheit ist, finde ich ziemlich frech. Dem was du beschreibst stimme ich zu, is aber nicht das, was die Frau sagt. Wenn eine Frau ein Kind hat und sagt, sie bereut es dieses Kind geboren zu haben und sie hasst es Mama zu sein, dann is das für mich so schrecklich, dass ich mir tatsächlich nicht vorstellen kann, dass sie gewollt schwanger wurde! Und ich hatte recht, sie sagt ja, sie wurde mehr oder weniger dazu gedrängt. Also...?

    Ich hab auch bei Gott keine rosarote Brille auf (oder Blase, wie war das?). Ich finde auch das mein Freund, der Vater meiner Kinder, nicht mehr gelobt werden sollte als ich. Ich habe auch das Glück, dass unser Umfeld uns beide bewundert und lobt. Seine Mutter zum Beispiel lässt keine Gelegenheit aus mir zu sagen, wie super ich das mach. Er selbst sagt auch, dass es seine Kinder sind und er genauso viel leisten möchte. Da er nicht stillen kann, macht er viele andere Dinge mit ihnen und übernimmt mindestens genauso viel Verantwortung. Er ist ein großartiger Vater und das lass ich ihn auch wissen, umgekehrt sagt er mir, was für eine gute Mutter ich in seinen Augen bin. Niemals würde er sich Termine ausmachen ohne sich mit mir abzusprechen oder an die Kinder zu denken.

    Achja - hätte ich meine zwei nicht, würde ich entweder studieren oder wäre ausgewandert. Ja, ich denke auch oft darüber nach. BEREUE ES ABER TROTZDEM NICHT :)
    BiKa
  • Also ich les grade das Buch und wenn ich es richtig verstanden habe, haben sie nicht verhütet und sie hat nicht damit gerechnet so einfach schwanger zu werden.
    Es geht in Moment viel darum, dass sie sich in der Mutterrolle nicht so wohl fühlt, ihr Kind aber über alles liebt. Sie liebt es ihr Kind zu stillen usw (hat 10 Monate gestillt) und hat ihr Kind aber gleich wieder mit zu ihren Vortägen über die Mongolei mitgenommen. Sie will nicht "nur" als Mutter wahrgenommen werden sondern auch als Frau, die ihren beruflichen Weg weiter geht und genauso viel Anerkennung bekommt wie ihr Mann. Bin auf Seite 122...

    Muss ganz ehrlich sagen, ich bereue es nicht, Mama geworden zu sein, aber gewisse Absätze im Buch kann ich schon nachvollziehen. Dass man als Mutter z.B nach außen oft glücklich sein muss und stillen muss man ja sowieso und sein Kind darf man nicht mal für 1 Stunde beim Mann lassen usw.
    Als Mama darf man auch keine postnatale Depression haben, schließlich wollte man ja das Kind....
    Mich nervt es auch oft, dass ich nur mehr aufs Kind reduziert werden. Da sind so Fragen, wie es ihm geht, ob er eh schon durchschläft, was ich nicht alles mit ihm tun oder nicht tun soll! niemand fragt mich, wie es mir geht usw.
    manu2709suse
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