Nach einem Jahr nicht geglückten Selbstversuchen mit Temperaturmessen und Ovus haben wir (ich nun 36, er 34) uns für eine Kiwu-Behandlung sehr entschieden.
Zuerst hat es geheißen leichte Gelbkörperschwäche - haben dann 2x mit Clomifen stimuliert und nach auslösen mit VZO (Verkehr zum Optimum... man kann sich vorstellen, wie romantisch das ist) probiert... dann wegem schwachem Schleimhautaufbau auf eine Stimulation mit Puregon gewechselt - auch 1x negativer VZO, da das Spermiogramm auch nicht ganz ideal war haben wir noch 3x IUI (intrauterine Insemination) unter Puregonstimulation versucht... auch negativ...
Dann wurde uns zur ICSI geraten - Stimu mit Fostimon und Meriofert - im Frischversuch hatte ich ne biochem. Schwangerschaft, in welcher das HCG zu niedrig war und auch nicht anstieg, dann 2 erfolglose Kryotransfers...
Dann bekam ich ne Gebärmutter- und Bauchspiegelung - die Eierstöcke wsren völlig verklebt und das Endometrium sah nicht gut aus... es wurden Proben nach Jena geschickt und eine chronische Endometritis diagnostiziert - diese wurde 2x mit Antibiose behandelt und dazwischen immer Biopsien entnommen - zim Schluss sei es dann ausbehandelt gewesen...
wieder 1 erfolgloser Kryotransfer und der erfolglose 2. Icsi Frischversuch (zum ersten Mal mit Transfer von 2 Blasos - sonst wars immer eine), dann noch ein erfolgloser Kryotransfer und unsere Gynäkologin hat uns dazu geraten uns mit einer Eizellspende auseinander zu setzen...
da wir noch 5 gefrorene Blastos hatten, haben wir im Versuch 13 mit lowdose Stimulation, Einnistungsspülung und Einnistungsspritze noch mal 2 Blastos transferieren lassen... und wurden für unser Durchhaltevermögen mit einem pos. Urintest an Transfer +9 und pos HCG im Blut an Tf+11 belohnt. Mittlerweile bin ich bei 11+6 angelangt und unser Zwergerl entwickelt sich bis jetzt gut!
Ich halt allen ganz fest die Daumen! Haltet durch- es lohnt sich!