Daß die Impfung wirkt ist rauf und runter bewiesen und publiziert, das ist keine Glaubensfrage.
Aber daß es Impfdurchbrüche gibt kann und soll man selbstverständlich sagen, das ist so ! Speziell dann wenn man einen Vektorimpfstoff bekommen hat, die Zweitimpfung schon mehr als 6 Monate her ist oder wenn man gröbere Vorerkrankungen hat.
Wir haben es machen lassen, weil unser Sohn erst im Pfarrkindergarten war und dann jetzt in der dazugehörigen katholische Volksschule geht. Eine ausgesprochen gute Schule, grad mal 10 min zufuß von uns weg. Die Taufe war keine Voraussetzung für die Aufnahme. Aber wir finden wenn schon, denn schon. Ist sonst auch für ihn komisch wenn dann in der 2. VS alle Kinder zur Erstkommunion gehen, nur er nicht. Und ja, auch unseren Eltern haben sich gefreut, daß unser Sohn getauft worden ist.
Wir sind agnostisch, und für uns fällt das unter Brauchtum/Kultur. Unser Sohn darf sich dann mal selber überlegen ob er dran glauben möchte.
@Jacky92 die Impfung verhindert 9 von 10 Intensivaufenthalten. Selten aber doch kommt es, ganz überwiegend bei immunsupprimierten oder sehr alten Menschen, leider doch dazu
@FrauSyb Also für mich klingt es in so starker Ausprägung wie du das beschreibst schon eher nach Gleichgewichtsproblemen/Wahrnehmungsstörung. Ich wäre daher auch für eine Abklärung bei HNO und danach falls dort alles ok sein sollte für eine Diagnostik bei einem guten Ergotherapeuten.
@Hekate ja ALTERSADÄQUAT soll man Kinder natürlich mitentscheiden lassen. Also über wer was macht und wo, das können sie recht schnell. Ebenso kann man ein Kindergartenkind schon auch daran heranführen selber zu merken daß ihm kalt ist.
Aber einem Kleinkind die Entscheidung darüber zu überlassen OB die Zähne geputzt werden oder gewickelt wird, das ist nicht altersadäquat, weil ein Kleinkind die Konsequenzen dieser Entscheidung noch nicht überblicken kann. Dazu hat es Eltern. Deren Aufgabe ist es u.a. auch Entscheidungen für das Kind zu treffen für die es noch zu jung ist, weil es eben die Konsequenzen nicht versteht.
@saai ja logisch, ein ganz kleines Baby wird auf die Frage "darf ich dich wickekn" natürlich noch nix antworten können. Aber bereits ein Einjähriger wird dir da "Nein" drauf sagen können. Und dann ? Dann musst du obwohl es nein gesagt hat trotzdem wickeln früher oder später, auch wenn es bei nein bleibt. Und das meine ich eben. Das frustriert dann, und es fühlt sich nicht respektiert ggf. Warum fragst du wenn nein eh keine Option ist. Bei wer/wo etc hat das Kind dagegen echte Entscheidungsfreiheit, und zwar in einem Rahmen den es überblicken kann.
Ich finde die Formulierung sehr unglücklich und nicht gut. Warum ? 1. Ist es eine Überforderung des Kindes die Zustimmung für etwas einzuholen bei dem es die Konsequenzen der jeweiligen Entscheidung noch gar nicht überblicken kann (in dem Fall vom nicht wickeln) und es 2. in Wirklichkeit gar keine Wahl gibt - die Windel muss ja gewechselt werden.
Was ich aber sehr wichtig finde ist das Kind den Prozeß per se mitbestimmen und mitentscheiden zu lassen. Dann haben sie mehr Kontrolle und fühlen sich nicht so ausgeliefert.
Unserem Sohn habe ich zb gesagt "so, jetzt müssen wir mal die Windel tauschen. Soll ich das machen oder der Papa ?" Er durfte auch aussuchen wo er gewickelt wird, und welche Windel er wollte (welches Motiv). Aber DASS wir wickeln habe ich erst gar nicht zur Wahl gestellt.
Selbiges mit dem Zähneputzen. Er durfte aussuchen welche Bürste, wer rs macht etc, aber DASS er putzt ist nie zur Diskussion gestanden.