4 Kinder eine Überforderung für die Gesellschaft?
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Kommentare
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Wir haben bis jetzt ein Kind und von Anfang an gesagt, dass wir noch nicht wissen, ob wir ein zweites wollen. Da durfte ich mir mal anhören: "Waaaas, ein Einzelkind? Na da braucht man gleich gar kein Kind bekommen bevor man nur eines hat." Ich mein, geht's noch??
@Norea81 gratuliere ganz herzlich zu eurem vierten Zwerg
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Ich finds super wenn jemand mehr Kinder bekommt! Ich selber wünsche mir auch noch eins, muss aber schon feststellen dass man oft angemacht wird wenn man mehr wie zwei Kinder will.. Ala: jetzt tuts aber dann, ihr wollt doch keine Fussballmannschaft oder, wie macht ihr das platzmässig, ihr habt ja nur zwei Kinderzimmer? .. Waaaas jetzt willst du doch noch eins, warum auf einmal.? Usw...
Einfach ignorieren, und glücklich sein, eine tolle funktionierende Familie ist so wertvoll und etwas wunderschönes! :x
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Mein jüngster Bruder ist jetzt 9.Jahre alt und mein Großer ist nur 2 Jahre jünger
Aber wir haben es immer lustig gehabt und ich könnte es mir gar nicht anders vorstellen.
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kenn so blöde Reaktionen leider auch....
ich wünsch dir eine schöne SS, es gibt gsd auch viele Leute die es toll finden!
Schade, dass es seitens deiner Family nicht so ist....:-(
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Wenn die Einstellung passt, du Mama aus Überzeugung bist und dein Mann das genauso gerne möchte wie du- dann SUPER!!!!!
Finde es gut wenn sich Familien für mehr Kinder entscheiden. Allerdings habe ich bedenken bei sehr sozial schwachen Familien wo das Umfeld, das Einkommen,... nicht stimmen, da finde ich mehrere (oder viele) Kinder nicht angebracht.
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"So wie du dich freust, möchtest du es behalten?"
Ich konnte diese kalte Art erst gar nicht richtig einordnen, weil ich das von ihr auch nicht kannte. Schrieb ihr dann zurück, dass ich den Knopf natürlich behalte er war ja gewollt.
Meine Mutter hätte sich für ihre Tochter einfach was anderes gewünscht als mit 25 zum 3. Mal schwanger zu sein und da frage ich mich schon warum?
Ich sehe meine Erfüllung nicht in einem gut bezahltem Job, in einer Karriere, einem gut aussehendem Lebenslauf, ...
Ich habe meinen Lebensweg so gewählt, weil ich so leben möchte.
Diese Art hat mich bei weitem mehr gekränkt, als jede Bemerkung von außerhalb.
Viele Bemerkungen sind gar nicht böse gemeint, aber dennoch immer mit einem Unterton.
"Was du bist 26? Da hab ich ja erst mit Kinder bekommen angefangen"
"Dir wird die Decke auf den Kopf fallen, wenn du nicht arbeitest"
" Möchtest du überhaupt irgendwann mal arbeiten gehen?"
....
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'Du willst nicht arbeiten gehen' 'ihr könnts den Kindern nix bieten' 'Mach aus der großen mal einen eigenständigen Menschen' 'bist ja jetzt schon überfordert' 'du wilst eh nur alimente kassieren' (?!) und was auch nett war 'mit zwei kindern nimmt dich eh keiner mehr, dass er dich jetzt noch aushält ist ein wunder, mit zwei wird er sich eh schnell ne andere suchen'. Die sachen hab ich hauptsächlich aus seiner Familie gesagt bekommen, meine Familie war da immer recht angenehm. Meine tante hat nur gesagt 'du bist jung, vielleicht lasst ihr euch einfach noch etwas Zeit'.
Einem dritten wäre ich gedanklich nicht abgeneigt, aber das ist platzmäßig nicht drinnen. Und haus bauen wollen wir erst wenn die Kinder ausgezogen sind, so wäre mal der plan.
Ich find großfamilien toll :x einfach drüber stehen über dem ganzen und fertig, denen mal gehörig die Meinung geigen und es hat sich.
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Is ja unser sache, ob wir Urlaub machen oder net
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Bei uns hat keiner den Kürzeren gezogen. Meine Eltern haben sich den A**** aufgerissen damit es uns gut geht. Und ich denke das machen heutzutage auch alle Eltern, egal ob 2,3,4 oder mehr Kinder.
Übrigens sind wir auch jedes Jahr in den Urlaub gefahren und tun es heute noch.
Ich hab ein wirklich wunderbares Verhältnis zu meinen Geschwistern und könnte mir nicht vorstellen wie es ohne sie wäre.
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Aber das wird jetzt zu sehr OT glaub ich.
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Wg Vereinbarkeit von Familie und Beruf: das Thema haben Männer ja genauso. Ein Mann der sich ordentlich um seine Familie kümmert wird genauso wenig Karriere machen wie eine frau. Das geht halt nicht alles gleichzeitig, da muss jeder für sich in seinem Leben Prioritäten setzen.
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Und warum ist es jetzt schlimmer, dass so eine Aussage von einem Mann kommt? Bzw warum ist es für dich weniger schlimm, wenn eine Frau so etwas sagt??
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Genauso schlimm wäre es, von einer kinderlosen Frau deshalb kritisiert zu werden.
Aber natürlich ist es auch schlimm von einer Mutter kritisiert zu werden, die glaubt sie ist allwissend und ihre Ansichten sind universell gültig.
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Ja ein mann weiß vielleicht nicht genau wie es ist Mutter zu sein, aber eine Mutter weiß das und daher finde ich es umso schlimmer wenn eine nicht berufstätige Mutter sich negativ über eine berufstätige Mutter auslässt!!
Ich sehe das regelmäßig bei uns im Kiga, es sind die (nicht berufstätigen) Frauen die den berufstätigen Müttern das leben schwer machen und nicht die Männer.
Da würde ich mir etwas mehr Solidarität wünschen.
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Aber mich regen eigentlich Menschen noch mehr auf, die über etwas urteilen von dem sie keine Ahnung haben. Deshalb das wegen der Männer.
Übrigens, zum Thema nochmal: gestern wurden wir von einer alten Bekannten, die noch nichts von unserwm zweiten Kind gewusst hat, gefragt ob das unser Hobby ist. Also Kinder zu bekommen......
Fand das so unverschämt.
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Aber wie sollen sie auch!?!
Wollen.sie sich wirklich einbringen, werden sie nicht nur von anderen Männern blöd angemacht; auch für die meisten Frauen ist das no go! Frag mal eine Mutter ob sie will dass ihr Mann in Karenz geht und sie derweil vollzeit arbeiten gehen will!!
Nicht nur Männer messen mit zweierlei Maß, vor allem Frauen tun das - leider.
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Der Mann hat keine Ahnung von diesen Dingen ABER ich hab nie gesagt dass das seine Schuld ist
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1. in der Arbeit: weg von Präsenz- hin zu Leistungskultur, familienfreundliche Arbeitszeiten - keine Meetings nach 16h, Akzeptanz von Teilzeitarbeit als vollwertig, informelle Runden verlieren an Bedeutung, gläserne Decken verschwinden, etc
2. Kinderbetreuung!!! Leistbar, genug Plätze und hochwertig! Auch schon für Kleinkinder!
3. Politik: entsprechende Regelungen schaffen
Das is nur was mir spontan so einfällt...
Vollzeit arbeiten is brutal weil man seine Kinder fast nicht mehr sieht. Aber das gilt für Mamas und Papas...
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Die Theorie man bekommt besser wieder Arbeit wenn man vor den Kindern schon Erfahrung gesammelt hat, stimmt nicht ganz.
Das mag vielleicht mit 1 Kind funktionieren, max. mit 2 und ohne das man den Anspruch an sich erhebt, dass die Kinder bis 3 nicht fremd betreut werden.
Egal wie gut ich in meinem Fach war, ich bin seit bald 8 Jahren durchgehend zu Hause.
Seit 8 Jahren! Ich kann trotz Ausbildung wieder von vorne anfangen.
Unsere Familienplanung ist nicht 100%ig abgeschlossen, vielleicht bekomme ich in 1-2 Jahren unsere Nr. 4. Dann komme ich im Endeffekt auf 11-12 Jahre ohne Job.
Da kann ich Karriere gemacht haben wie ich will.
Natürlich würde eine Mama die auf ihren Job achtet, das Ganze so nicht planen.
Aber da fängt es schon an. Zeit zwischen den Kindern lassen, damit man 1-2 Jahre wieder arbeitet, Kind früh fremdbetreuen lassen, vielleicht nur 1-2 Kinder bekommen obwohl man sich mehr wünscht....
Oder ich arbeite bis ich 38 bin (durchschnittliches Alter für das 1. Kind) und selbst wenn dann das schwanger werden derart schnell und unproblematisch funktioniert und man es so straff hintereinander macht wie ich ist man beim 4. Kinder knapp 50 !
Und gerade mit dem Alter ist der Einstieg in den Job gleich nochmal schwerer.
Egal wie man es sich dreht, man muss sich immer entscheiden.
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Erst recht wenn sie alleine sind.
Entscheidungsfreiheit ist ein Luxus, den sich Frauen nur dann leisten können wenn sie auch einen Mann haben. Nicht arbeiten gehen muss Frau sich leisten können.
Und auch Mann in meinem Fall.
Viele Kinder zu haben finde ich eine schöne Sache aber auch eine Art Luxus. Eine Familie muss es sich finanziell und zeitlich leisten können.
Ich möchte gar nicht sagen wieviel Kinder ich schon auf der Station hatte, die aufgrund von irgendeiner Art von Überforderung der Eltern hier gelandet sind weil sie in gewissen Momenten gegen die Wand geklatscht wurden oder derartiges. Hier sage ich klipp und klar, dass Kinder gut überlegt sein müssen und dass es kein Honigschlecken ist, viele Kinder zu haben.
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das mit den Familienfreundlichen Arbeitszeiten (was immer man darunter jetzt versteht1) wird man aber nur in ganz wenigen Branchen durchbringen, vor allem wenn der Kiga um 15 Uhr zusperrt, bzw am Freitag Nachmittag gar nicht offen ist, weil das zT auch von den Eltern nicht gewünscht ist; bzw lange Ferienzeiten (auch bei den Schülern)
Krankenhaus, Arzt, Supermarkt, Therme, Bank, Frisör, Tankstelle, Handwerker, Polizei, Feuerwehr, etc, etc
dort will man aber auch außerhalb von familienfreundlichen Arbeitszeiten (Dienst)Leistungen in Anspruch nehmen, also muss dort auch jemand arbeiten - und diese Arbeitskräfte haben idR auch Kinder.
Ausreichend leistbare Kinderbetreuungsplätze - schön und gut, aber auch dort müssen Frauen arbeiten und wenn eine Kindergärtnerin/Tagesmutter nicht nach 15 Uhr arbeiten will, tja dann hat man als Mutter Pech gehabt.
Oder was ich überhaupt am schlimmsten finde, wenn VollzeitMütter ihre Kinder vor dem 5.LJ in den Kiga stecken und dann jedesmal wenns um Ferien, Zwickeltage, Nachmittagsöffnung, etc geht, damit argumentieren, dass so umfangreiche Öffnungszeiten eh nicht notwendig sind, weil sie (also die Vollzeitmütter) ohnehin daheim sind und man den Kiga daher ruhig schließen kann. und dann noch vorbringen, daß Berufstätige Mütter ihre Kinder eh nur abschieben wollen, weil sie lieber Karriere machen wollen und besser gar keine Kinder bekommen hätten (hab ich alles schon erlebt)
Ich bin Alleinerziehend, berufstätig und habe keine familieninternen Betreuungsmöglichkeiten.
Mein Leben und vor allem das meines Sohnes wäre sehr viel einfacher, wenn es zwischen den Müttern/Frauen mehr Solidarität geben würde! Wenn eine Vollzeitmama vielleicht mal drüber nachdenkt, welche Konsequenzen es hat, wenn sie bei der Bedarfserhebung für die Weihnachtsferien bis zum 8.Jänner NEIN reinschreibt!
Unser Bgm hatte für die Volksschule eine Nachmittagsbetreuung (ausgebildete Pädagogin) organisiert, wäre halt von den Eltern finanziell mitzutragen gewesen. Eigentlich eine tolle Sachen, müsste man meinen. Aber woran ist es gescheitert? an der Mehrheit der Eltern, die einfach nicht bereit waren, dafür einen ziemlich geringen Elternbeitrag zu zahlen. dagegen waren auch überwiegend jene Mütter die nur Teilzeit gearbeitet haben - die haben argumentiert, dass man den karrieregeilen Vollzeitberufstätigen Müttern sicher nicht auch noch helfen will, noch mehr Geld zu verdienen!! während sie selber als Teilzeitangestellte eh so wenig verdienen und jetzt auch noch für Nachmittagsbetreuung zahlen müssten.
Tja, der Bgm hat gemeint, dann lassen wir es lieber und die Pädagogin blieb halt arbeitslos.
Soviel zur Solidarität unter Frauen!
und auch diese Frauen (und auch wir hier alle) sind Teil jener Gesellschaft, der wir hier so gerne die Schuld für alles geben.
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Aber auch tagsüber muss ich immer schauen wie ich das mache. Der Kleine kann bis 18:00 bleiben und die Nachmittagsbetreuung des Großen in der Schule endet um 16:30. Das ist viel zu früh für mich wenn ich tagsüber arbeite.
Er geht dann nach Hause und ist ungefähr 2-3h alleine. Meine Schwester holt den Kleinen ab und wenn sie nicht kann muss ich Freunde oder Nachbarn bitten.
Es ist sehr schwer. Und am schlimmsten sind die Ferien. Sommer vor allem. Hier würde ich mir auch mehr Zusammenhalt der Eltern wünschen, damit sich was ändert.