Baby & Katzen
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Kommentare
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vorhin habens zb auch wieder gespielt- der kater hat sich in ihre decke gekrallt und die kleine hat den kater durch die wohnung gezogen
man merkt auch, wenn meine kleine mal nicht da ist, wird mein kater unrund. der suchts dann immer,weil er spielen will
und wenns nach hause kommt ist der erste weg zum kater.
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mein mann macht auch nix weder kaklo noch saugen...mei des san a paar minuten die des dauert.... und katzensandkörndl san schnell mal weggekehrt!
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Punkt 1: Katzen Weg geben (den sonst hast du nie eine ruhige Minute )
Punkt 2 : Problem beheben (da kann ich dir keinen Tipp geben ,den ich besitze keine Katze und werde auch nie eine besitzen eben wegen den Kindern ,aber beide wachsen bei Oma mit einen Hund auf den ich auch nie trauen werde
@Delali ich kann dich total gut verstehen
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Aber wenn ich mir deine Geschichte anschau würd ich, zum Wohle der Katzen, wohl ein neues Zuhause für sie suchen. Die merken doch auch dass du sie eigentlich nicht willst und als störend empfindest. Auch Tiere haben es verdient respektvoll behandelt und geliebt zu werden.
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Aber ich finds persönlich scho heftig zu sagen man traut den tieren nicht- i mein ja sicher jedes tier kann mal auszucken- aber deswegen lässt man ja de kids a net ewig alleine mit ihnen!
Aber gut- i sollt mi da echt draushalten- da i net versteh wieso man kinder und tiere net gemeinsam aufwachsen lassen kann- denn meiner meinung nach nimmt man ihnen a wertvolle erfahrung! Und kinder unter an glassturz stellen hat bekanntlich a nu nie viel gebracht- man kann sie nicht vor jedem staubfussl, katzenhaar etc bewahren- und ja sie werden krank, tun sich weh etc....
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@Delali red mit deinem mann- suchts a gutes platzerl für die zwei! Denn wie gesagt sie soüren deine abneigung....und das haben tiere a net verdient!
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Den einzigen, den man nicht trauen kann auf dieser Erde sind die Erwachsenen der Gattung Mensch.
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Nimm dir die Tips, die hier oft genug genannt worden zu herzen.
Sprich ansonsten mal mit deinem Mann oder andere Familienmitglieder über das Problem. Dein extremer Beschützerinstinkt muss heruntergeschraubt werden denn du kannst dein Kind nicht vor allen gefahren der Welt beschützen.
Katzen sind die intelligentesten Haustiere die man sich vorstellen kann. Sie haben zwar ihren eigenen Kopf sind aber sowohl reinlich als auch einfühlsam. Sie spüren instinktiv ob man traurig, wütend oder gut gelaunt ist und reagieren demendsprechend.
Trau euren Samtpfoten doch mal mehr zu als nur als dekoratives Wohnungsobjekt herzuhalten. Gib ihnen eine Chance zu zeigen, dass sie keine herumkrallenden Monster sind.
Sie brauchen vieleicht etwas Zeit, da du schon den Fehler gemacht hast sie nicht von Anfang an mit einzubinden aber es wird wenn du ihnen die Möglichkeit gibst.
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Du kannst dein Kind nicht in Watte packen.Es wird sich früher oder später weh tun.Du wirst ihm erklären nicht auf dem Herd zu greifen, nicht auf dem Bett zu hüpfen usw...Es wird es trotzdem machen.Und mit den Katzen verhält es sich genauso.Es wird lernen wie weit man gehen kann..
Ich selbst wäre noch nie auf die Idee gekommen unsere Katzen von meinem Sohn fernzuhalten. Ja, es wird der Tag kommen da wird er einen Kratzer davon tragen.Dazu sage ich nur wieder was gelernt...Du kannst dein Kind nicht vor allem schützen, natürlich willst du nur das beste, aber wenn du dir wegen 2 Katzen schon solche sorgen machst, was tust du zb wenn dein Kind in den kiga kommt?
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und am 2. vll so drei monate alt!
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Baby linke Seite von Brust bis zur Schulter
Katze rechte Seite gegengleich.
Und ich mit dem Kopf dazwischen...
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und im selben Atemzug:
Äh… was genau funktioniert denn nicht? Das Baby ist ja schon da und die Katzen reagieren mit (ich zitiere nochmal)
Das ist doch schon mal die halbe Miete.
Wie alt ist Deine Tochter jetzt? 8,9 Wochen, oder? Da ist ihr Radius doch noch so eingeschränkt, dass ich mich wirklich wundere, wie sie unbemerkt permanent von Katzen belagert und attackiert werden könnte...
Ich hab zwei große und einen kleinen Hund - und ein 6 Wochen altes Kind. Gut, Hunde kraxeln weniger als Katzen und lassen sich so räumlich ein bissl mehr einschränken , aber die reagieren auch cirka so wie Deine Katzen auf die Kleine. Alles neu, müssen sich erst mal dran gewöhnen, aber so neutrale Reaktion ist doch schon mal super.
Familienkatze oder Familienhund sind die wenigsten Tiere von jetzt auf gleich. Ich mein, man ist ja noch nicht mal vollerprobter Elter von jetzt auf gleich, sogar als Muttervater braucht man Eingewöhnungszeit, bis man so einigermaßen raus hat, wie der Alltag mit so einem neuen Kleinstlebewesen funktioniert.
Ich schwöre, meine Hunde haben die ersten Wochen ausgesehen, als hätten sie massiv Schädlweh - also wahrscheinlich hatten die massiv Schädlweh und klingelnde Ohren - wenn der kleine Menschenfurz gebrüllt hat, die waren erst mal fertig mit den Nerven, dass ich ihnen sowas stressiges mit heim genommen hab und sind auf ihren Platz geflüchtet.
In vielen Momenten mach ich mir - etwas überzeichnet gesprochen - fast mehr Sorgen um die Hunde, als ums Kind.
Türschutzgitter gibt es natürlich trotzdem und sie dürfen auch nicht in alle Räume, schon gar nicht ins Schlafzimmer, aber… es spricht einfach nichts dagegen, dass sich das Miteinander im komplett normalen Rahmen einpendelt und die Familienmitglieder Hunde das neue (und halt wichtigere) Familienmitglied Kind akzeptieren und mögen lernen und womöglich sogar Best Buddies werden.
Braucht einfach Zeit und einen weiterhin normalen Umgang mit den Viechern.
Signalisier ich "Alles normal" ist auch für die Hunde alles normaler, als wenn ich vor Sorge ausflipp und permanent "Gefahr!Gefahr!"-Signale aussende und herum renn, wie ein aufgescheuchtes Mutterhuhn, damit mach ich allen Beteiligten nur Stress…bei Katzen ist das nun nicht so viel anders.
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Beratungsresistenz find ich immer einen heftigen Vorwurf, wenn jemand nicht einfach alle Ratschläge umsetzt, die ihm andere geben.
Vielleicht ist Delali auch schlichtweg überfordert.
Ich lese bei Ihr (Achtung: Ferndiagnose und weit aus dem Fenster gelehnt, wie man das so macht, wenn man andere Forenteilnehmer "analysiert") in mehreren Belangen eigentlich immer viel Unzufriedenheit, aber auch ein großes Bedürfnis nach Sicherheit oder Perfektion.
Und Haustiere akzeptieren, die man selber gar nicht wollte, ist nicht immer so einfach. (Man frage mal meinen Lebensgefährten...
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Aber vll sollte uns des @Delali selber beantworten!
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Ich bin nicht Beratungsresistent aber es gibt nur 2 Möglichkeiten: Chance geben oder Katzen weggeben. Ein Platz für "alte" Katzen finden ist kaum möglich hat mein Mann schon vor meinem Einzug vor Jahren versucht. Und Tierheim kommt natürlich nicht in Frage. Stimmt Abneigung ist immer schon da und das obwohl ich als Kind tausend Tiere wollte daheim. Vl ruht es daher, dass ich immer Tierärztin werden wollte. Seither habe ich den Bezug zu Tieren verloren
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Das Un(t)erbewusste is a Hund.
Vielleicht ist die Situation mit den Katzen paradoxerweise auch gerade deshalb besonders angespannt. Womöglich hoffst Du nämlich auch ein bisschen darauf, dass was passiert. Also natürlich nicht wirklich, denn wer will schon, dass sein Kind Schaden nimmt - und doch irgendwie, denn dann müsste Dein Mann handeln.
Denn... noch ein wenig wild weiter interpretiert…manchmal kommt so eine Abneigung auch von wo ganz anders her. Vielleicht bist eher auf das Nichthandeln Deines Mannes sauer oder hast das Gefühl, er lässt Dich nun allein mit SEINEN Katzen, und es geht eher um ihn und sein Verhalten Dir gegenüber, als um die Katzen.
Aber da begebe ich mich nun wirklich weit in den Bereich der Spekulation.
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Hmm stimmt vl ärgert mich, dass r sich si wenig kümmert. Seit die Kleine da ist habe nur ich ständig gesaugt
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aber versuchts vll an kompromiss zu machen....
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Kann das sein ?
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aber ma sieht dass a kind da is und dass tiere da sind- was net heisst dass hier chaos hertscht- aber klinisch rein- wirds nie sein- hab da aber a net den anspruch dazu- da is ma des extrem geputze zu mühsam- da verbring i lieber zeit mit kind und co
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Für mich stand nie zur Debatte irgendeines der Tiere abzugeben wenn ich schwanger werde. Erstens weil ich an meinen Tieren sehr hänge und es besonders für Katzen eine scheiß Situation ist wenn sie abgegeben werden. Finde deshalb auch arg dass hier dazu geraten wird... Die Katzen haben dem Kind ja bisher nichts getan! Man muss sie aber irgendwann dran lassen weil sonst kommt bei den Katzen Frust auf und dann werdens aggressiv!
Hand aufs Herz: bei meiner Nichte hat die Katze im Gitterbett geschlafen. Für meine Schwester wars okay und die Kleine ist pumperlgesund! An Katzenhaaren stirbt man nicht... Da müsst ich ja auch um die Haare fürchten die mir vom Kopf fallen...
Und sowieso ist es für Kinder das schönste wenn sie mit Tieren aufwachsen! Auch bei uns haben immer die verschiedensten Tiere gewohnt als ich klein war und geschadet hats mir absolut nicht. Meine Mutter hat sich da aber auch nicht so verkopft wie du, @Delali. Alles gut bei uns. Ich könnt mich auch nicht dran erinnern dass mich eines der Tiere je schlimm verletzt hat.
Tu dir einen Gefallen und sieh die Katzen nicht als Monster an. Auch dein Baby wirds dir später danken wenn sie wen zum kuscheln hat
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Kommt halt leider auch zu oft vor dass Tiere abgegeben werden weil die Leute ein Kind bekommen... Ist für mich einfach kein Grund.
Mein Freund macht auch Theater weil sein Vater allergisch auf Katzen ist, aber die Katzen waren vor ihm da und werden auch da bleiben. Das hab ich ihm auch gesagt. Er wusste ja von Anfang an dass ich Haustiere hab. Jetzt kommt er mir auch damit dass das Kind ja mal ne Allergie haben könnte... Ja und? Hatte ich für eine Zeit auch aber die Tiere blieben. Aber vielleicht seh ich das auch einfach nur anders als andere Leute
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Ich bin halt der Meinung das man Tiere nicht einfach abschieben kann nur weil ein Kind da ist..ich denk das hätte man sich auch vorher überlegen können!! Wenn die Katze und das Kind nicht harmonieren und die Katze z.b. auf einmal wo hin macht oder das Kind attackiert,dann ist das was anderes aber so wie ich das rausgelesen hab sind die Katzen eh nicht interessiert an dem Baby!
Jetzt kannst du es richtig machen und sagen: ich führe die Tiere mit dem Baby zusammen und zeige ihnen: schau.. nix schlimmes! Dann Hast du später keine Probleme.. wenn du die Katzen jez schon wie IGITT behandelst dann scheissen sie dir vl früher oder später am Kopf und Dann kannst du die Beziehung zw Tier und Kind vl nimma herstellen!!
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Ich werd dann aber sicher trotzdem nicht zwei mal am Tag saugen... Alle zwei Tage eher. Gerade wenn der Fellwechsel ist... Aber ich leb ja nicht fürs putzen und ein paar Haare bringen kein Kind um. Da ist eine komplett sterile Umgebung viel kontraproduktiver...
Naja. Ich finde halt nicht richtig Tiere aufgrund eines Kindes abzugeben wenn diese nicht aggressiv reagieren. Ist ja fürs Kind auch schön wenn Tiere da sind.
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Kann mir das mit dem Kopfweh auch wunderbar vorstellen, mein Kater läuft nur mehr mit angelegten Ohren rum..
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Das Leidwesen der Katze: Wenn ich die Kleine zu ihr lege in Armreichweite ist sie eine Babyhandvoll Haare ärmer...
Aber schon die Freude wenn sie die Katze sieht...
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Die eine hat heute noch Respekt vor ihm und meidet ihn so gut es geht. Die andere... die war wie besessen. Ist zu ihm hin, hat sich zu ihm gelegt etc. War ja alles ok. Aber als er angefangen hat zu krabbeln hat sie sich regelrecht auf ihn gestürzt, ihn umgeworfen und zu guter letzt auch mehrmals ohne ersichtlichen Grund gekratzt. Er hat sie nicht mal angeschaut sondern ist wo hingekrabbelt, da ist sie zu ihm hin, hat ihn eine geknallt und war wieder weg.
Wir haben 4 Wochen versucht die Situation zu meistern, nun lebt die eine Katze aber bei meiner Mutter.
Ist aber ein extremes Beispiel, die Katze war schon immer sehr aggressiv, hat Leute gekratzt und gebissen und Protestpinkeln stand an der Tagesordnung.
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Im Endeffekt haben wir sie auch wieder "weitergegeben", aber meine Mutter kennt ihre Unarten und sie sieht uns noch regelmäßig. War für uns alle die beste Entscheidung
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Wir hatten immer Katzen, aber erst als wir 4 und 2.Jahre alt waren
Mittlerweile betreibt meine Mama sogar eine kleine Maine Coon Hobbyzucht, aber ich bin trotzdem kein Katzen Mensch geworden.
Ich mag sie einfach nicht, Vorallem die ganzen Haare überall in der Wohnung
Ich streichle sie ab und zu aber dass war's dann auch...
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@scorpion89 Ich denke genauso. Ich mag die Haare nicht überall und den dreck. Katzenfutter klebt auch immer am Küchenkastl..keine Ahnung wie sie essen.
Zum Thema nur weil ein Baby kommt Katzen abgeben: ich wollte die Katzen nie. Ich habe schon bei meinem Einzug darum gebeten, dass sie weggegeben werden! Bei mir gilt somit wer A sagt muss auch B sagen nicht!!!!
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Sie haben genauso ein Herz und eine Seele
Jetzt werden die Tierheime wieder übergehen.
Weil Menschen Viel zu wenig nachdenken.
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Das klingt nach einer schwiergigen Situation bei Euch @Delali
Es kommt schon auch darauf an, wie Dein Partner zu den Katzen steht, wie wichtig sie ihm sind. Ob er sie halt "einfach so" hat, oder damit hm…etwas verbindet, also z.B. sagt, dass er sich ein Leben ohne Katzen nicht vorstellen kann, weil Katzen für ihn einfach dazu gehören.
Momentan scheinst Du ja seine Tiere hauptsächlich zu betreuen, das ist natürlich nicht fair und würde mich auch ärgern.
Aber:
Für mich wäre ein Partner, der von Beginn an fordert, dass Tiere abgegeben werden der blanke Horror. Ich würde eine Abgabe zwar überlegen, wenn sich im Laufe einer Beziehung etwa gesundheitliche Probleme für den anderen abzeichnen oder wenn es mit Baby wirklich überhaupt nicht ginge (Was ich aber aus jahrelanger Erfahrung mit zig Haustieren und all den Kindern im Umkreis, die mit Tieren groß wurden, für ein sehr unwahrscheinliches Szenario halte), ansonsten jedoch würd ich eher an meiner Partnerwahl, als an meiner Haustierwahl zweifeln (Wohlgemerkt, ich sprech von mir, das muss alles nicht für andere gelten)
Aus der Sicht des Tierbesitzers akzeptiert ein Partner, der will, dass meine Tiere weg kommen, nicht nur die Tiere nicht, sondern einen wesentlichen Teil meiner Persönlichkeit. Dann simma in ganz zentralen Punkten nicht kompatibel.
Die Viecher sind mir Familie. Nicht ganz so wichtig, wie Menschen, aber doch sehr wichtig. Ich will so leben. Es war meine bewusste Entscheidung sie zu haben, sie sind nicht nur Hobby, sondern auch ein Stück Lebenseinstellung, fast schon ein Charakterzug von mir.
Würde ich mich, aus den für mich zulässigen Gründen, von den Tieren trennen, dann mach ich das mehr oder weniger freiwillig, es ist meine Entscheidung.
Würde mein Partner das fordern, wäre das allein seine Entscheidung, die mich völlig außen vor lässt und komplett ignoriert, was mir wichtig ist - ich wäre stinksauer
Man kann argumentieren, dass ich umgekehrt dabei ignoriere, was meinem Partner wichtig ist, wenn ich die Tiere nicht abgeben würde. Ein Dilemma. Aber sie waren halt schon vorher da, wurden nicht während der Beziehung gegen den Willen des anderen angeschafft.
Ich bin grundsätzlich ein Tiertyp, daran würde sich auch nichts ändern, wenn sie weg sind - ändern würd sich nur, dass in der Beziehung ein ziemliches Ungleichgewicht entstünde, ich hätte da nicht freiwillig ein Opfer gebracht, sondern das stünde unausgesprochen immer im Raum: Wegen Dir ist das so. Das wär kein reines und altruistisches Dir zuliebe habe ich das getan, sondern würde bisweilen eher Vorwurfscharakter haben. Ganz schlecht, so Vorwürfe, die nun immer unterschwellig in der Beziehung mitlaufen.
Einmal habe ich eine Katze weiter vermittelt, weil meinem damaligen Partner meine Vielviecherei zuviel war. Ich glaube, ich würde das nicht nochmal tun (also nicht ohne trifftigere Gründe, als "mein Partner will das so"), unserer Beziehung hat es geschadet - im Extremfall könnte das sogar ein Trennungsgrund sein.
Ein Partner, der die Viecher nicht will, will nicht wirklich mich. Also nicht im Ganzen - ich empfinde den Tiertick als zu mir gehörig. Ich besteh nicht nur aus Rosinen und Schokoladenseiten sondern auch daraus, dass ich mit Tieren leben will.
Auf Dauer ist das für keine der beiden Seiten zufriedenstellend, wenn da kein Kompromiss lebbar ist.
Ich habe mittlerweile einen anderen Partner, der ansich kein großer Hundefreund ist und nun mit drei Hunden lebt.
Der Kompromiss besteht darin, dass die Hunde allein mein Ding sind, sie nicht überall hin dürfen und ich schau, dass ich uns auch hundefreie Zeit verschaffe u.a. in dem ich in den spärlich gesähten Urlauben auf Hundesitter zurück greife, damit er nicht das Gefühl hat, wegen der Hunde dies oder jenes nicht machen zu können.
Er sagt selbst, dass die Hunde zu akzeptieren der Preis ist, den er für eine Beziehung mit mir zahlt. Umgekehrt tu ich nicht ganz so mit den Viechern, wie ich täte, wenn er nicht wäre. Es ist nicht immer ganz konfliktfrei, aber wir können beide damit leben. Ich verlange nicht, dass er die selbe Begeisterung für sie aufbringt wie ich oder sie in allen Bereichen seines Lebens duldet, weil ich weiß, dass das nicht seine Art zu leben ist und er verlangt nicht, dass sie weg kommen, weil er weiß, dass das nicht meine Art zu leben ist.
Insgesamt seh ich Beziehungen zwischen Menschen, die mit Tieren leben wollen und Menschen, die das eigentlich nicht wollen, aber als tendentiell eher schwierig an.
Vom Partner zu fordern, etwas aufzugeben, das ihm wichtig ist, empfind ich als ziemlich übergriffig. Das gilt halt blöderweise für beide Seiten. Es hat nämlich jeder recht mit seiner Art leben zu wollen.
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hast du nochmals mit deinem mann gesprochen @Delali? zu allem anderen spar i mir den kommentar...und häng mich bei @cora86 an....nämlich das katzen auch herz und seele haben!
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Würde mein partner sagen er oder die tiere - aus so gründen wie die haare nerven, könnte er gehen