Krankenstand statt Mutterschutz
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Kommentare
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Ich würde schon nochmal probieren. Ich hatte auch 2 FG (8. und 10. Woche). Nochmal probiern kann ja nicht Schaden, probier's übern Psychiater!
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ElaMela du hast ja geschrieben, dass du eine Freistellung bekommen hast, hat dir der Psychiater das Attest für die Freistellung geschrieben?
bei mir ist nämlich folgendes problem, ich hatte schon 2 FG, 7+10 ssw, bin jz in der 16ssw u hab ständig kreislaufprobleme, daraus folgen auch ohnmachten. Noch dazu hatte ich schon fast nen autounfall weil ich auf einmal einen schwindelanfall hatte. Meine FÄ meint wegen sowas gibts keinen vorzeitigen MuSchu. Bin schonnseit 4 wochen KS. Arbeite im Aussendienst bei der Versicherung, also aufs Autofahren angewiesen. Sie meinte jz nur, ich kann nur noch zum Psychiater gehen und sagen dass mich das alles belastet., was es ja auch tut, weil in der firma schauns ned wirklich auf mich, also wen ich da umfalle, nehmen die das nicht ernst weils sowieso meinen dass ich alles nur spiele. Vll schreibt er was. Aber geht das dann auch durch bei der Amtsärztin wenn ich wegen FG u Kreislauf einen Attest vom Psychiater habe..???
i bin verzweifelt. Ich kann ja nicht einmal versuchen arbeiten zu gehen, weils mir in der früh IMMER am schlechtesten geht mit dem kreislauf.
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1. Ist es fraglich ob du nachweisen bzw glaubhaft machen kannst, dass dich die Kreislaufprobleme psychisch so dermaßen belasten, dass du nicht mehr arbeiten kannst (vorallem ist die Kausalität hier äußerst fraglich..)
2. Bleibt die Entscheidung sowieso beim Amtsarzt und der wird dich - um ganz ehrlich zu sein - deshalb wohl zu 90% nicht freistellen (Kollapsneigung bedingt einen Krankenstand aber keine Freistellung lt. Info der Arbeiterkammer) ev. "Reicht" es auch, dass du angst vor einer weiteren FG hast, aber das ist dann eben die individuelle Entscheidung des Amtsarztes
3. Es besteht leider der Irrglaube, dass es mit einer psychiatrischen Freistellung leichter geht, als wenn man zB internistische oder gar gynäkologische Probleme hat. (weil Emotionen einfach nicht mit irgendwelchen Tests belegbar sind..oder eben nicht so leicht/eindeutig)
Das ist aber nicht so.
Ich persönlich finds auch nicht schön, wenn man sich hinstellt und falsche Behauptungen aufstellt nur um eine Freistellung zu bekommen. Aus genau solchen Gründen werden Menschen mit tatsächlichen psychischen Erkrankungen bzw. Problemen nicht mehr ernst genommen. (und ja, ihr könnt mich dafür jetzt gern steinigen, aber das ist nunmal meine Meinung).
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Zuständigkeit lag im Bereich des Arbeitsinspektoriat Wien?
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Aber normal zählt dieses Ansuchen vom Frauenarzt nichts. Ich hatte psychische Probleme
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Nichts desto trotz ist es eine Tatsache, dass eine psychiatrische Freistellung dafür gedacht ist, schwangere mit diesbezüglichen Grunderkrankungen (!) zu schützen und nicht dafür um jemanden den Stress einer Schwangerschaft zu ersparen.
Wenn du einen entsprechenden Befund hast, der belegt, dass du und/oder dein Kind in Gefahr sind (was dir auch jeder Internist ausstellen würde, vorausgesetzt es ist tatsächlich so arg mit den Ohnmachten) brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen (geschweige denn dir im Internet Tipps holen wie du wohl zu einer Freistellung kommst).
Wenn es tatsächlich so arg ist wie du behauptest (und die Behauptung mit Rettung und Blutung kann man ja jederzeit belegen) wirst du wohl einen entsprechenden Befund bekommen. Ich würde allerdings damit rechnen, dass der Arzt vorher "Belege" will bzw dich gründlich untersucht, da er mit seinem Befund auch seinen Kopf hinhält.
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Mal abgesehen davon: natürlich liegen alle falsch, abgesehen von dir. Der Arzt, die Richtlinien betreffen der Freistellung, der Amtsarzt, ich. Nur du hast recht
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Freigestellt wird heutzutage nicht mehr so einfach, ich war mit hyperemesis gravidarum (extremer Form von schwangerschaftsübelkeit) und 10kg Gewichtsverlust auch "nur" im krankenstand und es gab keine Freistellung. Vielleicht auch mal mit AG darüber sprechen, wo du am besten eingesetzt werden kannst. Langes daheimbleiben ist nicht so toll, wie man glaubt!
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Ich hab mich für den "leichten" Weg entschieden, meinem Chef vorgeschlagen, dass er mir meinen gesamten Jahresurlaub für die letzten fünf Wochen bis zum regulären Mutterschutz gibt und siehe da: alle Probleme gelöst, ich arbeite noch gut eine Woche
Ich sehe nämlich keinen großen Vorteil darin (außer es geht nicht anders), mit Behörden zu "drohen" und schlechte Stimmung in der Arbeit zu verbreiten - man will ja nach Karenz oder Mutterschutz wiederkommen (meistens).
Generell denke ich ist es besser, es mit viel Kommunikation zu versuchen als gleich den Druckhebel anzusetzen - auch wenn es nicht immer leicht ist und man sich nicht immer gleich verstanden und ernst genommen fühlt!
Ich drück euch die Daumen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet!
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Vorzeitiger Mutterschutz ist bei mir im Moment nicht in Aussicht, da soweit alles passt (ist ja eh gut!!!).
Doch der Gedanke, noch 5 Wochen arbeiten zu gehen, macht mich grad fertig, denn die Situation in der Arbeit macht mich fertig.
Letzte Woche waren da so viele schlechte Spannungen, ständig Streitereien, die Laune jedes einzelnen Erwachsenen war im Keller.
Ich arbeite in einer Ganztagsschule im Freizeitbereich (also wenn die Kinder gerade keinen Unterricht haben - allgemeine Öffnungszeiten bei uns von 7-18 Uhr).
Schulanfang kommt noch hinzu. Da brauchen halt die 1. Klässler noch viel Hilfe. Ich kann nur leider nicht ruhig sitzen bleiben, wenn ich sehe, dass etwas ist, jemand Hilfe braucht. Selbst mit viel sitzen ist es schon sehr mühsam!!
Diese Woche bin ich im Krankenstand (Erkältung), somit weiß ich nicht, ob es diese Woche schon besser ist. Aber trotzdem ist der Gedanke, in dieses Umfeld (also bei dieser Stimmung) wiederzukommen grad frustrierend und stressig.
Habt ihr einen Vorschlag, was ich tun kann? (28.10. würde der Mutterschutz beginnen...)
Danke schon einmal!
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Hast du sonst ein gutes Verhältnis zu deinem Chef? Vielleicht findet ihr ja gemeinsam eine Lösung, die für euch beide passt!?
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Wenn du Angst hast vor nem langen Krankenstand, würde ich mir das mim Urlaub nochmal überlegen
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Ich hab jeden Tag geheult und nahm dann auch noch ab (von 52 kg auf 48 bei 1.66m)
Frauenarzt meinte da könnte er nichts machen da muss ich durch. Ich bin dann freiwillig zum Amtsarzt gegangen und hab ihr alles erzählt auch das ich eine 3 Jährige noch zu versorgen habe. Halbe Stunde später ging ich mit der Freistellung und ein paar aufmuntende Worte hinaus. Wäre vlt ein Versuch wert?
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Mich betrifft es gott sei dank nicht mehr da ich mich trotz hohem bd momentan ganz gut gefangen habe ich habe zwar auch nach meinem 8 Stunden Arbeitstag zum Abend Hi wahnsinnige steißbeinschmerzen aber da muss man halt durch und jetzt muss ich nur noch morgen ran und hab dann erst einmal 2 Wochen Urlaub danach werde ich von meiner Gyn sowie meinem Internisten in frühkarenz geschickt.
Allen leidgeplagten alles gute und erkundigt euch immer sehr gut für eure jeweilig eigene Situation !
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Herumliegen = herumlesen!
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Aber helfen tut dir keiner!
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Aber wehe man möchte etwas was einem zusteht - sei es auch nur eine Auskunft - kannst schauen wies weiterkommst. Selbst ist die Frau!
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Unterbrechungen von bis zu 14 Tagen sind zulässig. Zeiten des Erholungsurlaubes oder der Krankheit mit Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers stellen grundsätzlich keine Unterbrechungen dar.
Ein krankenstand mit entgelfortzahlung durch den AG stellt kein Problem dar. Ein Problem wirds eben dann wenn die gkk zahlt. ..
Darauf wird leider nicht direkt hingewiesen das "muss" man rauslesen können.
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Hallo, hätte da auch noch eine Frage zum eakbg. Ab wann werden denn die 6 Monate vorher gerechnet wo man nicht krank sein darf? Ab Beginn des Mutterschutzes oder Ende des Muschu? Und gilt das auch wenn man wegen der SS lange krank gemeldet war? Wir wollten nämlich dieses Modell nehmen und jetzt bin ich aber schon lange krank geschrieben und bekomme ev. bald die frühkarenz. Wäre echt blöd. Da arbeitest 20 Jahre brav bei einer Firma und dann würde man dieses eakbg nicht bekommen weil man Komplikationen in der SS hat. Ist ja total unfair finde ich.
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Wenn du in Frühkarenz gehen kannst wäre das natürlich die bessere Alternative und dann müsste dieses Datum als Stichtag gelten. Wenn du aber in den 6 Monaten davor Leistungen aus dem krankengeld bezogen hast Dan kannst du das eakbg nicht mehr wählen.
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