Frischgebackene Mama sucht Erfahrungen & Tipps fürs Wochenbett und das erste Babyjahr ❤️

Liebe Mütter,
ich bin gerade zum ersten Mal Mama geworden und möchte gerne von euren Erfahrungen lernen. 😊
Was waren eure größten Herausforderungen im Wochenbett?
• Ab wann habt ihr Besuch zugelassen?
• Was war für euch oder euer Baby zu viel?
• Wie habt ihr das erste Jahr mit eurem Baby erlebt?
• Wie viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung braucht ein Baby wirklich?
• Welche Herausforderungen hattet ihr beim Schlafen und Stillen?
• Was hat euch besonders überrascht, positiv oder negativ?
• Welche Tipps und Erfahrungen würdet ihr frischgebackenen Müttern mitgeben?
Ich frage, weil ich gerne wissen möchte, was auf mich zukommen könnte und wie andere Mütter diese Zeit erlebt haben.
Vielen Dank für eure Antworten! ❤️

Kommentare

  • @Katrin_is_a_mommy: herzlichen Glückwunsch erstmal zur Geburt deines Babys 🫶🏾. Den besten Tipp den ich je bekommen habe als frischgebackene Mama und der mir immer noch (mein Sohn ist 2,5 Jahre alt) oft den Tag rettet - AKZEPTANZ - akzeptiere die Phasen, akzeptiere die Dinge die dein Baby gerade braucht, akzeptiere was gerade notwendig ist, um dir das Leben leichter zu machen. Jedes Baby ist so unterschiedlich wie wir Erwachsenen. Jedes Baby braucht andere Dinge und dies passt oft nicht gerade zu deinen Plänen, Wünschen und dem was du glaubst jetzt gerade tun zu müssen. Die Zeit mit Baby/Kleinkind ist im Vergleich zum restlichen Leben so gering, dass es im Endeffekt so schnell vergeht, so schnell schaust du gar nicht. Ich hab mich gerade in den ersten Wochen so unter Druck gesetzt, wie was zu funktionieren hat und mich so geärgert, wenn ich was nicht geschafft hab, was ich mir vorgenommen hatte, dabei hat mir Akzeptanz dann so sehr geholfen und alles ging einfach leichter. Herausfordernde Phasen gehen oft schneller vorbei als man glaubt und gerade wenn der Leidensdruck am höchsten ist, ist es nächsten Tag vorbei. Genieße so gut du eben kannst und versuche alles anzunehmen, wie es kommt. Versuche dir Unterstützung zu holen, wo du sie brauchst und bekommen kannst. Und versuche so viel Schlaf wie möglich zu bekommen, aber akzeptiere auch, wenn’s mal weniger ist 🤭😅.
    Achte auf das, was dein Baby braucht, du bist die Mama und merkst am besten, wenn du hinsiehst, wie viel Aufmerksamkeit es braucht, ob es ihm zu viel ist etc. - Probier dich aus und schau einfach wie es klappt.
    Lass dich nicht unterkriegen, wenn das mit Schlafen und Stillen nicht so klappt, wie du es dir vorgestellt hast - auch hier gilt, je gelassener du es nimmst, umso besser wird es klappen. Mich hat das Thema Schlaf so sehr beschäftigt im ersten Jahr, weil mein Sohn oft zu seinem „Glück“ gezwungen werden musste, weil er untertags nicht so gern schlafen wollte - dafür wars nachts super, also konnte ich mich in Summe auch nicht beschweren. Ich dachte bevor ich ein Baby hatte in meiner Naivität, dass Babys einfach schlafen, wenn sie müde sind 😂. Naja wird schon welche geben, mein Sohn gehörte nicht dazu.
    Also - der beste Tipp: Akzeptiere, schau hin und sei nicht zu streng zu dir - lass es auf dich zukommen und Versuch die Zeit so gut es geht zu genießen, es ist nur so eine so kurze Zeit und es verändert sich ständig - alles Liebe für dich und dein Baby und eure kleine Familie 🥰
    CarinaJasmin
  • Aja Stillen war bei mir auch nur Semigut … bis 4,5 Monate vollgestillt, danach wegen einer Leidensgeschichte mit zu viel Brustentzündungen und zu wenig Milch (mein Sohn hat nicht mehr genug bekommen und über 6 Wochen lang nichts zugenommen …, sogar abgenommen dann) dann, im Endeffekt zum Flaschenbaby geworden - auch das hat mich sehr belastet und jetzt würd ich jeder Mama den Tipp geben, sich auch hier nicht so unter Druck zu setzen, denn alles ist gut, man will nur das Beste für sein Kind und es ist kein Versagen, wenn das Stillen langfristig aus unterschiedlichen Gründen nicht klappt - sie werden auch so groß und trotzdem unendlich geliebt 😍
  • Gratuliere zum Baby 🥰

    Ich hab gerade einen alten Blog von mir rausgesucht 😅❤️ Vielleicht hilft er ja ein paar Neu-Mamas 🤗


    Guten Abend meine lieben Damen!

    Nachdem bei mir im engsten Freundeskreis alle Mamis ihre zweiten Babys bekommen haben und es bei mir auch bald mal ansteht, haben wir über unsere erste Zeit als Mamas nachgedacht.

    Wie war es damals fürs uns Mama zu werden?
    Wie war die erste Zeit mit unserem ersten neuen Erdenbürger?

    Ich habe in der Schwangerschaft soooo viele Bücher, Videos und Blogs über Schwangerschaft und Geburt gelesen/geschaut und war trotzdem absolut nicht auf das Mama-sein vorbereitet.

    Hier sind die Dinge von denen wir damals keinen blassen Schimmer hatten und diese nun allen Mom-to-be und Neu-Mamas gerne mitgeben wollen, damit die Anfangszeit für euch dadurch vielleicht etwas einfacher wird als bei uns damals ❤

    1. Liebe auf den ersten… Häh?:
    Wie sehr habe ich den Moment herbeigesehnt wo ich mein Baby rausdrücke, es auf meinen Bauch gelegt wird, die Hormone beginnen einzuschießen und ich der glücklichste Mensch der Welt bin, weil ich mein Mutterglück kaum fassen kann.
    Tja, FAIL!
    Ich hatte diesen Hormonrausch leider nicht. Ich fand mein Baby eh ganz ok und habe mich so gut es ging darum gekümmert… aber diese Mutterliebe, die mich ohne zu zögern mich für mein Kind opfern lässt, kam erst nach einigen Wochen. Manchmal dauert es etwas bis man sein Kind innig liebt, weil man sich erst gegenseitig kennen lernen muss. Diese Liebe auf Knopfdruck muss nicht da sein und das ist auch voll OK! Sie wird kommen und falls nicht, dann kann ich euch in Wien das FEM sehr ans Herz legen. (http://www.fem.at/FEM/fem.htm)

    2. Hormonabfall im Wochenbett:
    Ich habe oft nachts geschwitzt wie ein Schwein (OT: Schwitzen Schweine überhaupt?!) und mein Kreislauf war auch nicht ganz auf der Höhe. Ich wusste von Babyblues, aber, dass man körperlich so hinüber sein kann war mir absolut nicht bewusst!

    3. Stillen will gelernt sein:
    Der Stillstart kann mega anstrengend und auch echt hart sein. Abgesehen von wunden Brustwarzen kommt es manchmal auch zur Brustentzündung oder Milchstau, alles echt nicht fein (Topfen für den Milcheinschuss am besten schon vorab zu Hause einkühlen!). Wenn ihr unbedingt stillen wollt, versucht durchzuhalten, es zahlt sich aus! Für alle bei denen es nicht funktionieren will (wie bei mir, trotz Stillberatung und voller Hingabe) oder ihr einfach, warum auch immer, nicht stillen wollt, lasst euch gesagt sein: Die Kinder wachsen auch wunderbar mit Pre-Milch auf und ihr seid trotzdem die beste Mama für euer Kind!

    4. Wochenbett ist unsexy:
    Ich hatte wochenlang Wochenfluss und bin deshalb unten mit Windel und oben mit schmerzenden, auslaufenden Brüsten halbnackt in unserer Wohnung rumgelaufen. Generell stinkt einfach alles (inklusive man selbst) nach Milch, Babykotze, Babykacke und Wochenfluss…. Aber es gibt wieder ein Leben danach!

    ad4. Wochenbett kann auch super sein:
    Wochenbett unbedingt, aber bitte jeder wie es ihm passt! Es gibt auch Mamas die viel lieber etwas unternehmen, weil sie sich fit fühlen und auch das ist nicht verboten! Wochenbett ist dazu da, dass man DAS tut was sich gut anfühlt. Wenn das nur mit Baby rumliegen und sich bemuttern lassen ist, OK; wenn das mit Baby von einem Treffen zum nächsten hopsen ist, auch wunderbar! Jeder soll doch bitte so machen wie es einem gut tut und nicht „wie es sein sollte“.

    5. Baba Selbstbestimmtheit:
    Plötzlich ist das Baby da und mit einem Schlag ändert sich gefühlt ALLES. Die Welt dreht sich 24h am Tag nur um das Baby und nicht mehr um sich selbst. Wie sehr habe ich es vermisst einfach aufs Klo zu gehen wenn ich muss, Essen wann und wo ich will, sich in Ruhe zu duschen… Die ersten Wochen ist meine Mama jeden Tag am Vormittag bei mir gewesen und hat sich um mein Baby gekümmert, damit ich mich in Ruhe waschen konnte, weil er sonst durchgeweint hätte. Ich sags euch… Ich habe meine eine Stunde Auszeit täglich sehr genossen, es war wie ein Spa zum Kraft auftanken!

    6. Cry Baby, cry:
    Einer meiner liebsten RatSchläge war damals „Sei entspannt, dann ist dein Baby auch entspannt.“ Ahja… Danke für nichts.
    So ein (fast) dauer schreiendes Baby kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben! Es ist schon eine wahnsinns Leistung, wenn man ein viel weinendes Baby (dem offensichtlich nichts fehlt und alles gecheckt wurde) aushält ohne durchzudrehen. Bravo dafür! Und falls ihr nicht mehr weiter wisst, holt euch Hilfe lieber früher als zu spät! Da ist nichts Schlimmes dabei und ihr habt nicht versagt; im Gegenteil, es zeigt wie stark ihr seid!(https://www.gesundheit.gv.at/leb…/eltern/baby/schreiambulanz)

    7. Einsam in der Zweisamkeit:
    Obwohl man plötzlich ständig ein Baby am Körper kleben hat kann man sich extrem einsam fühlen. Ich glaube die ersten Wochen mit Baby waren die einsamsten Wochen meines Lebens. Wenn ihr andere Mamas kennt die ihr sehr gerne habt, anrufen und herzitieren, egal wie unmöglich die Wohnung aussieht. Wenn ihr noch niemand anderen kennt geht zu Stillgruppen! Da lernt ihr andere Mamas kennen und plötzlich fühlt man sich mit seinen Problemen nicht mehr so alleine. Und wenn ihr niemanden kennt und anfangs nicht das Haus verlassen wollt, geht online und sucht in Foren nach anderen Mamas mit ähnlich alten Babys! So habe ich damals auch eine meiner engsten Mama-Freundinnen kennengelernt ❤

    8. Willkommen im Vergleichs-Wahnsinn:
    Ach, dein Baby kann sich noch nicht drehen? Du gibst also Fläschchen? Du stillt noch immer? Ihr lasst euer Baby echt bei euch im Bett schlafen? Was für eine Rabenmutter legt ihr Baby in ein anderes Zimmer? Du weißt aber schon, dass Tragen das Beste für dein Baby ist? Bitte nimm den Kinderwagen, dein Baby bekommt in der Trage doch gar keine Luft!…
    Einmal (oft schon in der Schwangerschaft) begonnen, hört es nicht mehr auf. Alle wissen alles besser und verunsichern einen damit. Gerade am Anfang ist man sehr sensibel und bräuchte eigentlich Zuspruch um auf sein Bauchgefühl zu hören und bekommt oft nur „gut gemeinte“ RatSchläge. Wir können dir versichern, früher oder später wirst du deinen Weg finden und dich nicht mehr dafür rechtfertigen. Du findest den besten Weg für dich und dein Baby!

    9. Mamas dürfen raunzen:
    Ja, es ist wunderbar Kinder zu haben! Sie erfüllen unser Herz mit Liebe und wir würden sie für kein Geld der Welt hergeben. ABER es ist auch oft extrem mühsam Mama zu sein. Am anstrengendsten ist die Tatsache, dass manche Mamas nicht offen damit umgehen wie scheiße es einen oft geht und dadurch ein Tabuthema aufgebaut wird, das eigentlich gar keines sein sollte. So wird wieder Einsamkeit geschaffen.
    Also Mamas: JA, es darf einen das Mama-sein auch mal am Arsch gehen. Das ist total OK!

    TOP TIPP: Scheut euch nicht Hilfe zu holen oder anzunehmen!!!
    Ich weiß, manche schaffen es auch ohne.. blablabla… Das ist egal! Denkt immer daran: Nur wenn es der Mama gut geht kann es dem Baby gut gehen!
    Also nehmt euch verdammt nochmal jede Hilfe die ihr kriegen könnt und das ohne schlechtes Gewissen!

    Wie gesagt, diese Dinge sind natürlich absolut subjektiv und es geht nicht jeder Mama so! Nachdem ich aber einige Mamas kenne, denen es ähnlich ging war es mir wichtig anderen Noch-Nicht-Mamas die Chance zu geben auch einmal von dieser Seite des Mama-Werdens zu erfahren.

    Alles Liebe von mir ❤️
    Johanna_MoritzTammiSchokobon
  • Johanna_Moritzstinki1985wassernixeSchubidubidu94

    Kennst du das auch?

    8 Antworten von Eltern stehen hier schon. Erzähl, wie es bei euch ist, oder stell deine eigene Frage. Kostenlos und anonym.

  • @stinki1985: musste bei Punkt 5 und 7 auch wieder an etwas denken, was ich mir die ersten Wochen/Monate so oft gedacht hab und mir im selben Moment irgendwie leid tat, aber hab’s mir trotzdem so oft gedacht … wenn ich mal draußen war mit Baby, wo mehr Menschen unterwegs waren, hab ich jede Frau beneidet, die kein Baby/Kind dabei hatte … dachte mir immer: ma gehts der gut, die kann grad machen was sie will 🤭😅🤷‍♀️. Naja damals hab ich mich für meine Gedanken geschämt, war aber einfach so und irgendwann war der Gedanke plötzlich dann nicht mehr da 😅. Aber ja, ich fand mich damals echt oft arm, als ich so „angebunden“ war 🙈. Aber man wächst einfach mit seinen Aufgaben 😜😅🤗🥰🫶🏾
    stinki1985
  • @stinki1985: musste bei Punkt 5 und 7 auch wieder an etwas denken, was ich mir die ersten Wochen/Monate so oft gedacht hab und mir im selben Moment irgendwie leid tat, aber hab’s mir trotzdem so oft gedacht … wenn ich mal draußen war mit Baby, wo mehr Menschen unterwegs waren, hab ich jede Frau beneidet, die kein Baby/Kind dabei hatte … dachte mir immer: ma gehts der gut, die kann grad machen was sie will 🤭😅🤷‍♀️. Naja damals hab ich mich für meine Gedanken geschämt, war aber einfach so und irgendwann war der Gedanke plötzlich dann nicht mehr da 😅. Aber ja, ich fand mich damals echt oft arm, als ich so „angebunden“ war 🙈. Aber man wächst einfach mit seinen Aufgaben 😜😅🤗🥰🫶🏾

    Und beim 2. schaut man neidisch am Spielplatz den Eltern mit nur einem Kind zu und denkt sich, wie chillig das war.

    😂
    stinki1985MarleJohanna_Moritz
  • Hallo mein Sohn ist mein erstes Baby und wir haben jetzt ein halbes Jahr zusammen geschafft und es war wirklich zeitweise hart vor allem ganz am anfang. Bin aber sehr gespannt was uns noch so erwarten wird.

    Besuch: meine Schwester durfte gleich am Anfang zu uns nachhause kommen. Da wusste ich aber auch als einzige das sie mir für diesen Moment eine Hilfe sein wird. Alle anderen kamen erst nach 1 Monat aufwärts, das wäre mir zu anstrengend gewesen.

    Beschäftigung und Aufmerksamkeit: ich würde behaupten 100%, natürlich nicht im Sinne von Dauerbespaßung. Aber man sollte schon immer im Kontakt und Verfügbar sein.

    Schlafen: Ganz Schlimmes Thema für mich immer noch, mittlerweile denk ich zwar es gibt bestimmt schlimmeres. Aber ja ich gehör auch zu den Menschen die dachten ein Baby schläft einfach wen es müde ist. Vor allem weil es das auch anfangs tat. Dann plötzlich aber nicht mehr und ich musste erstmal lernen das ein Baby schnell übermüdet und dann länger braucht zum einschlafen, das es je nach Alter nur eine gewisse Zeit am Stück wach sein soll/kann und dann musste ich eben herausfinden wie ich mein Baby zum schlafen bringe. Im Endeffekt wars und ist es das Tragetuch mit Föhn Geräusch in Verbindung mit 'auf altersgerechte Wachphasen achten'.
    Aber insgesamt ist das Thema Schlaf mit meinem Zwerg für mich sehr mühsam.

    Stillen: Ganz am Anfang war es schlimm für mich weil ich unbedingt wollte und es aber nicht geklappt hat, da hieß es am 3. Tag im KH das Baby hat abgenommen und hat Gelbsucht. Bei mir immer noch kein Milch Einschuss. Ich war komplett fertig. Dann hieß es Stillen-Abpumpen-Zufüttern(mit Sonde während dem Stillen). Alles nicht so einfach. Baby schwer weckbar wegen der Gelbsucht, die Sonde konnten wir auch oft nicht so legen das nicht alles daneben lief. Aber es hat sich gelohnt, Stille immer noch voll.

    Was ist zuviel: für mich ist es einfach nichts mit Baby unterwegs zu sein, ich ziehe meinen Hut vor Familien die mit Baby in den Urlaub fahren ect... Für mich ist es schon ein Erfolg wen ich es schaffe mit dem Zwerg im Kinderwagen ins nahe gelegene geschäft zu fahren. Muss es doch mal etwas weiter weg sein und wir müssen mit dem Auto fahren dann nur nach dem Stillen und schlafen, den unterwegs stillen und schlafen ist ein Kampf und für mich nur Stress pur. Autofahrten 20-30minuten plus sowieso nicht möglich da weint er nur.
    Dementsprechend ist das auch für mein Baby zuviel: lange Autofahrten.

    Überrascht hat mich vieles:
    *Baby schläft nicht ohne intensive Hilfe
    *Baby bockt beim Versuch es zu stillen
    *Baby hat seinen eigenen Kopf
    *Baby schläft nicht im Auto/Kinderwagen (ab zirka 2 Monaten)
    *Baby hat soviele Entwicklungsschübe wodurch es plötzlich Verhalten anders wird
    *Baby übermüdet und findet dann noch schwerer in den Schlaf
    uvm. das mir jetzt gar nicht auf Anhieb alles einfällt.

    Ein Paar Gedanken:

    Ich hasse den Satz "schlafe wen dein Baby schläft". Wie soll ich schlafen wen beim Baby nur im Tragetuch oder auf mir schläft und selbst wen nicht, ich persönlich bin nicht der Typ der in 5 Minuten einschlafen kann und wen das Baby dann vielleicht Grad ne Pause hat wo es nur powernaps macht, schwierig ich glaub ich hab in den ganzen 6 Monaten vielleicht 3x tagsüber geschlafen, ich hab geschaut das ich die Zeit für mich nutze, Fernsehen, lesen, essen, trinken.

    Meine erste Reaktion als ich mein Baby auf die Brust gelegt bekam "und was mach ich jetzt damit". Es war unfassbar ungewohnt plötzlich für so ein kleines Wesen verantwortlich zu sein, aber auch schön und es ist ein ein Wahnsinn wie schnell man seine eigenen Bedürfnisse(auch die Grundbedürfnisse) hinter die des Babys stellt und einfach aufopferungsvoll und voller Hingabe versucht das Baby zufrieden zu stellen.


    Papa Monat ist Goldwert wen man sonst niemand hat der einen unterstützen kann, vorausgesetzt der Partner ist auch wirklich eine Hilfe und keine Last.


    Babybett kaufen... Vor allem wen man stillt würde ich das nicht mehr im Vorhinein tun. Ich hatte mir fest vorgenommen das mein Baby im eigenen Bett schläft doch das nächtliche stillen ist einfach viel einfacher wen es direkt neben mir liegt.

    Man weiß nie ob man ein Trage Baby bekommt oder nicht. Im Alltag kann es aber sehr praktisch sein das für sich passende Tragetuch oä. zu besitzen. Somit würde ich eine Trageberatung einem Geburtsvorbereitungskurs vorziehen. Letzteres hat mir persönlich gar nix gebracht, da ich nicht der Typ bin fürs Meditieren und Atmen. Die Hebammen im Krankenhaus begleiten einen eh gut durch die Geburt und es ergibt sich alles von alleine. alles kann man sowieso nicht vorhersehen wie es sein wird, da hätte ich mir das Geld lieber gespart und mich einfach grob eingelesen.

    Wen man stillen möchte ist eine Hebamme die auch Stillberaterin ist für die nachbetreuung von Vorteil, und wen sie nur 1-2 mal kommt man fühlt sich sicherer.
    Und am besten schon aussuchen sobald man weiß das man schwanger ist, gleiches gilt für Kinderarzt und Tagesmutter(falls benötigt vor dem 2.Lebensjahr).

    Das weinen des eigenen Babys ist für mich das schlimmste, die ersten Wochen/monate hat es mich einige Nerven und Tränen gekostet, wen ich ihn einfach nicht beruhigen konnte und er nur geschrien hat. Es ist OK wen es mal kurz zuviel wird, ich hab nicht nur einmal mein Baby kurz sicher abgelegt und hab kurz den Raum verlassen und mir ggf. Schoki gegönnt um nicht durchzudrehen.
    Ich betrachte mich selbst als emotional starken Menschen, aber das, vermutlich in Verbindung mit den Hormonen, hat mich immer fertig gemacht.
    Irgendwann wird es aber besser, das Urvertrauen wird gestärkt und das Baby lässt sich meist schneller beruhigen.

    Ich bin ein Mensch ich Google alles. Und ich muss mich selbst auch immer dran erinnern die Dinge die ich da lese nicht zu ernst zu nehmen und mir nur die Fakten herauszufiltern.
    Es gibt zum Thema Baby so viele verschiedene Ansätze, ja Lest viel und hört euch verschiedene Ansichten an, aber im Endeffekt macht das was sich für euch gut anfühlt.

    Unbedingt viele Fotos machen, man kann nicht zu viele haben und das Baby verändert sich gefühlt täglich. Löschen kann man sie immer noch. Guckt aber auch das Mama und/oder Papa mal mit drauf ist.
    Lasst das Handy und auch Fernseher jedoch sonst außen vor. Legt den Fokus und den Blick lieber auf euer Baby, damit ihr auch keinen Moment verpasst.

    Danke für diesen Post, hat gut getan ein paar meiner Gedanken mal niederzuschreiben und wenn's vielleicht jemand anderen Hilft noch besser.
  • Vielen Dank für eure Tipps @Schubidubidu94 @wassernixe ! 😊 Darf ich noch fragen, ab wann ihr mit eurem Baby in ein Einkaufscenter, auf einen Cafébesuch oder in eine Spielgruppe gegangen seid? Wann habt ihr damit begonnen?
  • Also wie schon gesagt ich Versuche es eher zu vermeiden weg zu gehen, weil's für mich purer Stress ist. Empfange lieber Besuch. Café, Restaurant waren wir noch nie. Einkaufszentrum (SCS) waren wir glaub ich mit 2 Monaten das erste Mal zum Kleidung shoppen. Shoppe seit Baby lieber online, nur Kleidung nicht. Und Spielgruppe war bei mir jetzt noch nicht relevant klar könnt ich das nur für mich zum austauschen mit anderen müttern machen aber mein Baby hat da doch wenig davon denk ich mir es kann doch mit 6 Monaten noch nicht mit einem anderen Kind spielen, also keine Ahnung Mal sehen wann das kommen wird, solange ich nicht denke das eine aktive Interaktion stattfinden kann nicht.

    Was mir sonst noch eingefallen ist:

    Akzeptanz ist sehr wichtig aber ganz am Anfang noch schwer, das kommt mit der Zeit.

    Haushalt kann nicht mehr so laufen wie vorher, da bleibt hald einiges liegen, sofern man niemand hat der es übernimmt.

    Gerne zum Einkaufen mal click und collect oder Lieferung nutzen. Teurer aber stressfreier.

    Koche was schnell geht, notfalls auch mal essen bestellen oder fertiggerichte.
    Kleine Snacks die man einfach nur schnappen muss und essen, wie Obst, Joghurt, fertig Smoothies, Müsliriegel

    Verliert eure Beziehung nicht aus den Augen, aber viel Zweisamkeit ist am Anfang nicht möglich wen man ein Baby hat das tagsüber nicht im Bettchen schläft und wach wird sobald man abends das Bett verlässt.
    stinki1985
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