
Hallo zusammen!
Wir starten mal wieder ein neues Thema der Woche. Diesmal: "
Muttertät - plötzlich Mama, aber noch ich?"
Mutter werden klingt oft so, als würde mit der Geburt des Babys automatisch alles klar sein: die neue Rolle, der Alltag, die Gefühle, der berühmte Mutterinstinkt. In der Realität erleben viele Mamas diese Zeit aber ganz anders. Neben Liebe, Glück und Stolz können auch Unsicherheit, Überforderung, Erschöpfung, Traurigkeit oder das Gefühl auftauchen, sich selbst ein Stück weit verloren zu haben.
Vielleicht hast du in diesem Zusammenhang schon mal von folgendem Begriff gehört:
Muttertät oder
Matreszenz. Gemeint ist damit nicht die Geburt eines Kindes, sondern auch die „Geburt“ einer Mutter. Körper, Gefühle, Beziehungen, Prioritäten, das eigene Selbstbild und sogar das Gehirn verändern sich. Und wie bei jeder großen Lebensveränderung braucht auch dieser Prozess Zeit.
Nach der Geburt kommt vieles zusammen: Schlafmangel, hormonelle Veränderungen, Verantwortung, neue Erwartungen, Mental Load und oft auch der Druck, möglichst schnell wieder „wie vorher“ zu funktionieren. Dabei ist Mutterwerden für viele kein Schalter, der einfach umgelegt wird, sondern ein Weg, auf dem man sich selbst neu kennenlernt.
Wie habt ihr den Übergang ins Mama-Sein erlebt?
• Gab es Momente, in denen ihr euch gefragt habt: „Warum hat mir das niemand vorher gesagt?“
• Hattet ihr das Gefühl, euch selbst ein Stück weit zu verlieren - oder eher neu zu entdecken?
• Wie hat sich euer Blick auf euch selbst, eure Beziehung oder Freundschaften verändert?
• Was hat euch in dieser Phase wirklich geholfen: Gespräche, Unterstützung, Zeit, Wissen oder Abstand vom Perfektionsdruck?
• Und was würdet ihr einer frischgebackenen Mama heute gerne mitgeben?
Wie immer sind diese Fragen als Impuls zu verstehen. Ihr könnt diese gerne beantworten oder wie gehabt auch frei schreiben, was euch dazu einfällt. Wovon ihr berichten wollt, obliegt schließlich euch. Spannende, lustige und schöne, vielleicht manchmal auch nicht so schöne Geschichten, wollen wir hier lesen. Zu vermeiden sind Grabenkämpfe, Vorurteile und Co. wie in den Forenregeln beschrieben. #ThemaDerWoche #TdW
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Liebe Grüße,
Admina
#ThemaDerWoche #TdW
Kommentare
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Wir hatten eine etwas längeren Kinderwunschzeit. Es dauerte ca 4,5 Jahre bis ich mittels IVF schwanger wurde. In dieser Zeit hab ich mich irgendwie schon viel mit dem Thema wie wird/kann es mit Kind werden auseinandergesetzt. Ich hab gefühlt immer die Erzählungen meiner Freundinnen aufgesogen und bei meinen Neffen hatte ich noch mehr Einblicke wie schön aber auch fordernd der Alltag mit Kind bzw. Kindern sein kann. Daher wusste ich irgendwie wenn ich mir in der Schwangerschaft schon romantische Pläne machte was ich nicht alles mit dem Kind machen / erleben möchte, dass es auch ganz anders komme kann z.b weil ein Schreibaby keinen langen Spaziergang machen möchte 😅
Und trotzdem wurden wir dann nochmals vor eine ganz andere Situation gestellt. Ich „wusste“ also Babys können ganz unterschiedlich sein und war darauf eingestellt. Was ich aber zum Glück nicht vorher wusste, ist dass die Geburt mich selbst körperlich stärker beeinträchtigen würde. Dadurch waren die ersten Monate geprägt vom gleichzeitigen erkennen was mag unsere Tochter und aber auch vom erkennen was schaffe ich gerade überhaupt.
Generell machte mir im ersten Jahr auch manchmal zu schaffen, dass sich alles immer wieder so schnell veränderte. Es war gleichzeitig schön zu sehen wenn sie neue Fähigkeiten lernte. Aber z.b die Umstellung auf Breikost war für mich irgendwie schon sehr anstrengend.
Geholfen haben mir eine psychologische Betreuung um mein Geburtstrauma zu verarbeiten. Gespräche generell mit meinem Mann, Familie und Freunden. Die Unterstützung unserer Familien im Alltag war auch Gold wert. Und vor allem meine Tochter selbst 😉