Mich beschäftigt das Thema Beikost mit meinem gerade 9 Monate alten Baby. Die Kurzfassung lautet: er isst extrem gern und viel, reißt immer bei allem den Mund auf, man kann (könnte) ihn richtig vollstopfen. Er ist auch sehr groß für sein Alter, 98. Perzentile, von daher passt das zusammen. Und wird auch noch viel gestillt.
Anfangs dachte ich er wird das instinktiv gut steuern wann er genug hat. Mittlerweile bin ich da nicht mehr so sicher, denn ich habe den Eindruck seine Verdauung packt es irgendwie nicht so gut. Nach ein paar Löffeln windet er sich und hüpft wie verrückt im Hochstuhl rum, als würde es im Bauch zwicken. Manchmal muss er sich nach dem Essen direkt wieder übergeben - wobei das bestimmt auch mit Schleim von diversen Atemwegsinfekten, oder auch mit Stückchen essen zu tun hat. Und er hat nur alle paar Tage Stuhlgang, und da frage ich mich schon immer, wie viel passt denn bitte in so einen kleinen Bauch, wo isst er denn mehrere Mahlzeiten pro Tag 3-5 Tage lang hin? Das mit dem seltenen Stuhlgang war immer schon so, aber ich bilde mir ein den dass sein aktuelles Dauermeckern und sich Winden nach dem großen Geschäft plötzlich besser ist.
In meinem Freundeskreis gib es nur das umgekehrte Problem, auch mein erster war ein ziemlicher Breiverweigerer deshalb bin ich etwas unsicher.
Also Ja meine Frage ist, kann ein Baby von sich aus zu viel Beikost wollen? Oder muss ich wenn er so viel isst mehr aufpassen, welchen Brei ich gebe? Bisher ist es eine bunte Mischung aus allem.
Kommentare
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Hab mal gelesen, dass es bei Gemüse egal ist wie viel man gibt, aber bei allem anderen nicht. Meine Maus könnte auch mehr essen aber ich stoppe nach einer Portion und dann gibt es noch ein Flascherl. Verdauung hat sich gut eingestellt. Sonst kannst aber sicher deinen Kinderarzt auch fragen. 😊
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Bezüglich Bauchweh geb ich dir recht, der Darm kann noch nicht alles so schnell verarbeiten. Habe auch beobachtet, dass sie Verstopfung hat und sich schwertut mit dem Stuhlgang und auch weint.
Hier hilft sehr viel Wasser trinken zu den Mahlzeiten (wir nutzen den nuk magic Cup und sie liebt ihn).
Wenn ich merke sie presst und weint, weil nichts kommt, ziehe ich ihr die Windel aus und halte sie in hockposition übers Klo zum abhalten.
Also die Hände in die Kniekehlen des Babys, es umfassen und sein Becken durchhängen lassen, dass es der tiefste Punkt ist. Dann etwas warten und das Baby kann sich so besser erleichtern durch die hockposition.
Den Tipp hat mir eine Freundin, die windelfrei praktiziert gegeben. Ist zwar etwas ungewohnt aber bei uns hilft es total bei Verstopfung und Bauchweh.