Hallo! Mein Sohn ist bald 3 Jahre. Er hat mit 22 Monaten in einer Krabbelgruppe gestartet. Die Eingewöhnung hat zirka 6 Wochen gedauert. Er hat dann danach auch manchmal noch beim Abgeben kurz geweint. Ist aber letztendlich gerne dann hingegangen und hat manchmal auch aktiv gefragt, ob er heute hingehen kann. Ich hatte das Gefühl, dass er gerne dort gewesen ist. Er hat auch seinen Mittagsschlaf dort gemacht und auch lange und gut dort geschlafen. Das habe ich auch als positives Zeichen empfunden. Nach 6 Monaten sind wir umgezogen und er hat im neuen Wohnort in einer Krabbelgruppe gestartet. Er ist nun ein 3/4 Jahr dort und weint seit Jahresbeginn bei jedem abgeben. Manchmal ist es ganz schwierig, manchmal leichter. Er hört aber wohl nach ein paar Minuten auf und spielt dann. Fragt auch nicht nach uns oder so. Die Eingewöhnung im neuen Kindergarten hat auch fast einen Monat gedauert. Obwohl dort zuu Beginn nur 8 Kinder waren und 3 Betreuerinnen. Das Haus ist sehr groß mit zirka 9 Gruppen. Ab dem Mittagessen sind die Gruppen durchmischt in verschiedenen Bereichen bzw jetzt im Garten. Da sind dann auch unterschiedliche Betreuerinnen platziert. Dieses System finde ich etwas viel für so kleine Kinder. Mit Jahreswechsel hat in seiner Gruppe eine andere Betreuerin hingewechselt, die etwas schroffer ist. Das könnte natürlich mitspielen. Und er war vie krank.
Im Herbst wechselt er nun sowieso in eine Regelgruppe. Ich frage mich, ob er in diesem großen Haus glücklich wird. Bisher scheint er nie gut angekommen zu sein. Wir hätten die Möglichkeit in eine ganz kleinen Kindergarten zu wechseln mit nur einer Gruppe. Ich weiß einfach nicht was besser ist für ihn. Vielleicht wäre ein kompletter Neustart besser und dieses kleine Setting familiärer und angenehmer ihn. Andererseits kennt er zumindest im aktuellen Haus die Pädagogin und die allgemeinen Bereiche.
Hat wer ähnliche Erfahrungen gemacht im Kindergarten? Wie lange haben eure Kinder gebraucht bis sie sich wohlw gefühlte haen? Vielleicht gibt es auch Pädagoginnen, die mir sagen können, ob so ein Weinen nach einem Dreiviertel Jahr noch üblich ist.
Kommentare
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Offene Konzepte überfordern viele Kinder, vorallem wenn auch die Kleinen ab 1 dabei sind. Ja es ist dann mehr Angebot und Platz, aber die Bindung an die Pädagoginnen und an die Kinder aus der eigenen Gruppe ist meist weniger eng, und die Vielzahl an Kindern die sie nicht gut kennen ängstigt manche Kinder
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Prinzipiell würde ich sagen, dein Kind dürfte mit diesem Konzept nicht klar kommen. Wenn er jetzt, in der Kleinkindgruppe, schon Probleme damit hat, dann wird es in der großen Gruppe wahrscheinlich noch schlimmer. Dort sind mehr Kinder, es ist lauter und noch wuseliger. Es kann aber auch sein daß die Tatsache dass er älter wird, dann ein "großer" ist und auch ein Pädagogen und Raum Wechsel stattfindet, es ihm gut tut und er über sich hinaus wächst.
Beim Kindergarten Wechsel, könnte es sein daß er sich wohler fühlt durch das Konzept. Aber, zu Bedenken möchte ich geben, dass es bei einer Gruppe keinen Ausweg gibt. Also sollte er mit einer Pädagogin oder Assistentin nicht zurecht kommen, gibt's keinen Ausweg. Das sit auch oft nicht so toll 🤷♀️ alles in allem sehr schwere Entscheidung 🫣
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Heute habe ich meinen Sohn gefragt beim Abholen, ob er den Kindergarten mag. Er meinte ja. Dann hab ich gesagt, dass ich mir da manchmal nicht sicher bin, weil er immer sehr traurig ist beim Abgeben. Und dass ich überlege, ob er sich in einem anderen Kindergarten wohler fühlen würde. Da hat er gemeint, dass er gerne in einen anderen Kindergarten gehen würde. Ob das jetzt wirklich aussagekräftig ist in seinem Alter - weiß nicht.
Ich denke mir auch, dass er vielleicht in einem Jahr dann zu schätzen lernt, dass es so viel Abwechslung im großen Kindergarten gibt und der kleine vielleicht „fad“.
Wo auch immer er dann im Herbst startet, das soll dann passen bis zum Ende vom Kindergarten. Innerhalb vom Kindergarten in eine andere Gruppe zu wechseln, ist genauso gut/schlecht möglich wie in einen ganz anderen Kindergarten.
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Mir persönlich ist der Trubel beim Abholen oft schon zu viel, und ich bevorzuge eher kleinere, konstante Settings mit fixen Bezugspersonen.
Ich denke, dass es hier stark auf den Charakter des Kindes ankommt. Mein Sohn ist eher sensibel, und ich habe den Eindruck, dass ihn offenere Konzepte auf Dauer überfordern könnten.
Da er üblicherweise vor dem Mittagessen abgeholt wird, passt die aktuelle Situation für uns grundsätzlich gut. Die letzten beiden Male, als er länger – bis etwa 12:45 Uhr – im Kindergarten war und somit in der Sammelgruppe, hat er beim Abholen bzw. kurz davor geweint. Das ist sonst untypisch für ihn. Es könnte allerdings auch mit dem verschobenen Mittagsschlaf oder einfach mit der ungewohnten Situation zusammenhängen.
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Veranstaltungen sind dann auch oft eine Massenveranstaltung und viel für ihn. Im ersten Monat der Eingewöhnung wurde er mitgenommen zum Proben für ein Erntedankfest im Turnasaal. Da waren alle Kinder und Betreuerinnen. Also 150 Personen und er hat dort geweint. Ich habe das Gefühl, dass sie zu wenig Rücksicht nehmen auf kleine Kinder.
Mein Sohn ist selbst sehr lebhaft. Mag aber Trubel uns Lärm nicht - also nur sein eigener Lärm stört ihn nicht 😆 also lebhaft, aber sensibel. Er geht auf Erwachsene selbst ganz offen zu. Wenn wir Besuch haben von ihm Fremden ist er sofort offen und zugänglich. Fordert zum Spielen auf. Also ich finde in einem vertrauten Raum/Rahmen ist er sehr offen. Im Kindergarten ist das anders, aber vielleicht auch, weil es so viele verschiedene Betreuerinnen und Kinder sind. Und Räumlichkeiten ja auch.