Langzeitstill-Mamis

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Kommentare

  • Ich hab meine Tochter ziemlich genau 3 Jahre gestillt, ca 3 Monate auch Tandem mit dem kleinen Bruder. Sie war echt vernarrt in den Busen, hat sich auch immer sehr gefreut. Aber das abstillen ist erstaunlich gut gegangen. Mir war es einfach zu viel und an einem Tag sagte ich ihr in etwa: du darfst jetzt noch 3 Tage lang trinken, dann ist es genug. Du bist schon alt genug und brauchst das nicht mehr. Ich hab dich lieb und hab dich immer gerne trinken lassen, aber jetzt ist es genug. Du kannst immer mit mir kuscheln und ich kann dir vorsingen, aber trinken ist noch drei Tage, dann ist es vorbei für immer.

    Das hab ich ihr dann die nächsten Tage auch nochmal so gesagt. Auch vor und nach dem letzten Mal nochmal.

    Sie hat es erstaunlich gut verkraftet. Sie hat mir natürlich sehr leid getan und sie hat nach einer Zeit auch wieder öfters gefragt, wann sie wieder trinken darf. Hab es ihr immer wieder erklärt. Aber es hat eigentlich gut gepasst, ohne Drama, weinen oder sonst was.
    Hätte ich selber niemals so für möglich gehalten. Ich hab das echt relativ spontan entschieden, wollte sie eigentlich selbst abstillen lassen. Aber das wäre wahrscheinlich noch immer nicht passiert 😅😅
    Ganz selten (dreiviertel Jahr später) fragt sie noch immer 🙈🙈
    Als sie das erste Mal krank wurde seit dem abstillen hat es mir aber selbst auch wieder wehgetan. Wollte sie am liebsten zu mir nehmen und stillen, so wie sonst auch immer, wenn sie krank war 💔 war für mich dann auch nochmal hart

    Also mein Tipp: einfach wirklich selbst überzeugt vom abstillen sein, wenn für euch der Zeitpunkt gekommen ist und dann erklären und dabei bleiben.
    annamaus
  • @blackcherry1991 danke für deinen Bericht! So in etwa würde ich es mir auch wünschen... noch hab ich das Gefühl, dass es ihr zu abstrakt ist (gerade eben 2 geworden)... hoffentlich geht's in ein paar Monaten 😉
  • @Fefi haha 🤣 die Zwerge werden argumentativ immer stärker.

    Meine Tochter diskutiert richtig, wenn ich sie am Nachmittag auf den Abend vertröste... Mama, aber es ist mir so so wichtig. Ich will jetzt schon schlafen gehen, weil ich bin soooo müde... Mama ich brauche den Busen jetzt... alles begleitet von weinen und jammern.
  • awaawa

    2,341

    bearbeitet 8. Februar, 13:46
    Doppelt
  • @awa @coconut so in etwa ist es bei mir auch mit der Freude übers stillen 🥰 mittlerweile kommt er und sagt "Tutti" 😂

    Jetzt am Wochenende war ich etwas erledigt und bin ein paarmal am Sofa gelegen und irgendwie sieht er mein Rumliegen als Einladung zum Stillen bzw MUSS er dann stillen. Ich weiß, dass er satt war und auch keinen Durst hatte, aber ich bin gelegen und er ist zu mir rauf gekrabbelt und hat sich in Position gebracht 😂
    awacoconut
  • Unser Highlight war "Mama Euter trinken"... ja wir lesen viele Tierbücher...

    Der Große ist fast vom Stuhl gefallen vor lauter Lachen...

    annamausLeni91awayasrieBirteFwölfincoconut
  • @annamaus
    Bei mir auch oft , wenn ich gemütlich her sitze und mich nach hinten auf ein Kissen liege, ist das für sie auch schon wie eine Einladung 😂
    Sie schnappt sich dann immer zusätzlich ein Stofftier und hüpft vor Freude und lacht und läuft auf mich zu…

    Ich hab den Zeitpunkt bisher immer raus geschoben… mit 1,5 Jahren dann abstillen, mit zwei Jahren, oder ich warte noch mal lieber den nächsten Winter ab mit den Infekten usw… jetzt ist sie halt schon 2,5 Jahre 😬Bisher hab ich noch nie abstillen versucht, nur hin und wieder gesagt, es geht gerade nicht, dann hat sie aber geweint und doch wieder trinken dürfen 😅
    annamaus
  • @coconut er teilt da s Tutti mittlerweile auch manchmal mit seinem Esel oder Dino 😅

    ich hab bis jetzt immer gesagt, bis zum 2. Geburtstag geb ich ihm, dann schau ich weiter. Der Geburtstag ist in 3 Wochen und es wirkt nicht so, als ob er sich von selbst abstillt 😂

    Was mich auch etwas Grübeln lässt ist, dass er noch Nachtnahrung braucht. Oft wacht er zw 3 und 4 auf und dann trinkt er richtig und es ist kein Nuckeln zum Weiterschlafen.
    Bis jetzt gabs bei uns kein Flascherl, zuerst war's nicht notwendig, dann hatte er eine Kuhmilchallergie entwickelt und wollt da nicht herumprobieren, was er verträgt und jetzt mit dem Milchskandal bin ich auch froh, dass er keins hat ... Außerdem wäre jetzt damit anfangen und einführen auch nicht schlau.

    Sein Cousin ist genau ein Jahr älter und braucht auch noch regelmäßig sein Flascherl in der Nacht. Und da ist Stillen und im gleichen Bett kuscheln angenehmer als aufstehen 😅
  • Meine Kinder haben nie ein Fläschchen bekommen. Meine erste Tochter hab ich einfach am Abend einmal nicht mehr gestillt mit 13 Monaten. Ihr war es komplett egal. Von da an hat sie nie mehr getrunken. Auch in der Nacht nicht. Das war so einfach bei ihr. @annamaus Meine zweite Tochter trinkt in der Nacht auch noch bzw will sie mal gestillt werden. Kinder sind halt verschieden
  • @annamaus
    Wie erkennt man eine kuhmilchallergie?
  • In unserem Fall waren es leicht entzündete Hautstellen an den Wangen und am Körper trockene Fleckerln - wir waren dann bei einer Kinderhautärztin und die hat eine Form der Neurodermitis diagnostiziert, die von der Ernährung ausgegangen ist. Wir waren dann 5 Monate komplett vegan und haben nach seinem 1. Geburtstag Milchprodukte langsam wieder eingeführt und auch jetzt verwenden wir Milchprodukte nur in Maßen.
  • Tut so gut, Gleichgesinnte hier zu treffen! Mein Mäuschen ist 20 Monate und trinkt sehr gerne... vor allem nachts und immer, wenn sie Zahnweh hat oder sie sonst etwas belastet.
    Vor allem mein Mann ist gar nicht begeistert. Aber ich möchte es beibehalten, bis entweder sie oder ich nicht mehr wollen.
    BirteF
  • @Scouse_Maus beim Stillen haben meiner Meinung nach zwei Menschen mitzureden. Die Mama und das Kind :-)

    Das natürliche Anstillalter liegt zwischen 2 und 4. Von dem her ist es echt schräg, dass Flascherl Abends ab einem bestimmten Alter "normaler" angesehen wird, als stillen.

    Das sollte einfach nicht bewertet werden.


    annamausBirteFCarina2210
  • Ich bin hier auch etwas ratlos: Kind (26m), ist jetzt zumindest über den Jahreswechsel in der Nacht abgestillt worden (was seinen Schlaf aber 0 verbessert hat), war im Großen und Ganzen problemlos. Wollte ihn eigentlich ganz abstillen. Ich les auch dementsprechende Bilderbücher mit ihm.
    Er darf jetzt vorm Schlafengehen auf der Couch stillen und in der Früh ab 6:30 😅....
    Momentan bekundet er öfters Hunger wenn er keine Mamamilch bekommt (wenn es noch zu früh ist). Kann 2:30 sein oder auch 5:00. Dann bekommt er Kiwi oder Banane 🙈
    Mich stört das in der Früh stillen ... Aber genau das fordert er fast immer ein und zuckt aus wenn's nix gibt. Aaaaah
  • Ich schieb das abstillen auch immer weiter hinaus, erst wars bis ins neue Jahr jetzt ist es bis zum zweiten Geburtstag. Sind immerhin noch knapp 4 Monate aber bisher schaut es nicht danach aus als würde er sich selbst abstillen außer wenn ich ihm versuche Medikamente über die brust unterzujubeln da hungert er lieber :D
    Den Vorschlag stattdessen Fläschchen zu geben bekomme ich auch immer wieder würde für mich nur den Vorteil haben das ich unabhängiger wäre aber finde es bis auf die zeitliche Bindung nicht unangenehm und das nicht aufstehen müssen in der nacht ist der größte Pluspunkt.
    Einzige wo ich mir noch unsicher bin ist wie das mit arbeiten gehen wird.
    Wann geht ihr wieder arbeiten bzw. wie macht ihr das mit stillen während der Arbeit?
  • @Tammi ich bin bei der großen nach 12 Monaten wieder arbeiten gegangen und bei der kleinen nach 11 Monaten. Die große hab ich 2 Jahre und 8 Monate gestillt (10 Monate davon tandem) und die kleine ist 16 Monate und wird noch gestillt. Gestillt wird, wenn ich da bin. War nie ein Problem und musste nie abpumpen. Die Nächte sind ab und zu zach, aber glaub das wär nicht anders, wenn ich nicht mehr stillen würde.
    coconut
  • @Tammi ich habe vor dem ersten Geburtstag im Homeoffice gearbeitet und mit 14 Monaten war meine Tochter bis Mittags in Betreuung.

    Das klappt ohne Probleme! Ich kann auch Abends etwas unternehmen. Also solange ich nicht ein ganzes Wochenende weg bin, oder sie arg krank ist, kommt sie auch gut ohne Brust aus.

    Vor kurzem hat auch erstmals die Tante den Abend bis ca 00.00 Uhr übernommen-> länger schaffe ich eh nicht 😅
  • Danke für eure Antworten!
    @Vivi_09 Um die Nächte mache ich mir weniger Sorgen, die klappen mal besser mal schlechter aber meistens weil er Zähne bekommt oder schlecht träumt. Zum stillen kommt er meistens gegen Mitternacht und gegen 5/6 nochmal. Was ich ihm angewöhnt habe ist das ich beim einschlafen eigentlich immer dabei bin und er davor gestillt wird und ich mir nun Sorgen mache wie sich das mit fixen Terminen in der Arbeit ausgeht.
    @awa Hast du während dem Homeoffice dann die Kleine gestillt oder davor und danach?
    Das mit alleine weggehen hab ich bisher noch nicht versucht, weil er eben so an mich gewöhnt ist zum schlafen und wenn sein Papa ins Zimmer kommt er glaubt es ist morgen und nicht mehr zum schlafen zu bekommen ist für mehrere Stunden.
  • Hab nun endlich mit 4 Jahren endgültig abgestillt…wobei nachts schon mit 2,5- hab dieses ewige genuckel in der Nacht damals nimmer ausgehalten (hätte ich vorher gewusst, dass das nach 2 zachen Nächten erledigt ist, hätt ich es wohl früher gemacht). Und das letzte Jahr ca. war es eh fast immer nur mehr 1x morgens, aber das war so wichtig 😆
    Wir waren im Jänner im Urlaub, und dort hat er allein im Bett geschlafen (konnte aber eh jederzeit zu uns). Dort hat er in der Früh ein paar mal vergessen und dann war es erledigt - vorher dachte ich er hört wohl nie damit auf 🤣
    Das letzte Mal ist über 1 Monat her, manchmal verlangt er morgens im Halbschlaf noch danach.

    Jedenfalls arbeiten ist kein Problem, bin mit 30h wieder eingestiegen wie er 13 Monate war (Partner war dann in Karenz)- er hat dann mehr zu essen begonnen und ich hatte wieder einen Zyklus….alles gute!
    BirteF
  • @Tammi sie war anfangs 9 Monate, da habe ich während der Arbeitszeit gestillt. Gibt rechtlich ja Stillpausen.

    Meine Tochter verlangt Abends auch nach mir. Und wenn ich theoretisch da bin, schreit sie manchmal auch 10 Minuten.
    Wenn ich nicht zuhause bin, klappt es oft sogar besser. Man muss es einfach versuchen und Papa und Kind Zeit geben Strategien zu finden.
  • Oh wusste nicht das das gesetzlich geregelt ist. Weißt du zufällig auch ob es da ein maximales alter oder dauer dafür gibt @awa
    Er ist so an mich gewöhnt das er keinen anderen akzeptiert oder versteht das das dann trotzdem der nachtschlaf ist sondern ist sobald der papa in der nacht zu ihm kommt für mehrere stunden wach bis er sich wieder schlafen legen lässt.

    Danke @marmot2507, das macht Hoffnung das arbeiten doch besser klappt als ich erwartet.
  • Meine Kleine wird bald 3 und liebt auch ihre Mamamilchi. 😂

    Arbeiten etc ist kein Problem. Ich war als sie 1 1/2 war einmal weg und hab sicher 48 Stunden nicht gestillt und auch jetzt hab ich einmal einen erfolglosen Versuch gestartet und sie hat 2 Tage nicht getrunken.

    Die Große hab ich bis etwas über 3 gestillt, dann wurde es mir unangenehm. Die Kleine trinkt leider in der Nacht 5-10x. Das ist sooo anstrengend. Aber Abstillen heißt ja leider nicht, dass die Nächte besser werden...
  • Arbeiten und auch Nachtdienste waren für den Großen nie ein Problem, der hat dann Flascherl getrunken (war 11 Monate) - nur für meine Brust wars mühsam... 😉
    die Kleine (gerade 2 geworden) schläft wenn ich nich da bin auch bei Papa ein ohne Milch bzw. mit Kuhmilch aus dem Becher...
  • @Tammi ich hab mal gegoogelt, aber es gibt kein Maximalalter des Kindes. Gibt da eh eine gute Infoseite der AK wie das geregelt ist.

    Ich hab zu arbeiten begonnen, da war das Kind 8 Monate alt und ich hab in der Arbeit regelmäßig abgepumpt bis er ca 13 Monate alt war, dann war es nicht mehr nötig.
  • @Tammi Obergrenze gibt es nicht :-) aber natürlich ist es ein geben und nehmen. Ich habe die Pausen nie ausgenutzt, sondern genommen was notwendig war.

    Meine Tochter war auch nur an mich gewöhnt. Aner irgendwann bin ich Abends einfach mal weg. Anfangs konnte mein Partner nicht aufstehen, sondern musste meine Tochter halten und schunkeln. Mittlerweile geht es schon recht gut, auch wenn mal gejammert wird.

    Ich bin der Überzeugung es funktioniert zu 95%, wenn man es durchzieht und der Partner auch will das es klappt. Irgendwann muss man Papa und Kind auch die Chance geben Strategien zu finden. Im schlimmsten Fall sind beide lange wach
  • Du hast sicher recht @awa aber momentan ist es so bequem für uns alle drei und Schlafen funktioniert wenn nicht irgendetwas anderes drückt sehr problemlos :D
  • @Tammi das verstehe ich, wir gehen auch meistens den bequemen Weg. Aber nachdem ich monatelang abends nirgends war, wollte ich mit 1+ nicht mehr auf alles verzichten. Weihnachtsfeiern, Klassentreffen, Geburtstage haben in der Regel funktioniert, auch wenn ich das Niederlegen sonst zu 99% übernommen habe.

    Aber wenn du nicht das Bedürfnis danach hast auszugehen, gibt es ja keinen Grund etwas zu ändern :-)
  • @awa Weggehen eher weniger bzw muss ja nicht am abend sein nachmittags was unternehmen reicht auch.

    Nur mache ich mir etwas Sorgen mit arbeiten gehen, wenn ich in der nacht ab und an wenig schlaf bekomme und er mich auch mittags für den mittagsschlaf braucht.
  • Liebe Stillmamis ich muss mich heute ausjammern auf der Suche nach Rat, Trost, Bestätigung…?

    Meine Tochter ist im Jänner 2 geworden und wir stillen noch morgens nach dem Aufwachen, nach dem Mittagsschlaf und nachmittags wies gerade passt und gefordert wird, also so 3-6 mal im Schnitt noch am Tag.
    Sie genießt das Stillen auch noch sehr, manchmal (vor allem nach dem Schlafen) dauert dann so eine Stillsession auch mal 15-20 Minuten, was bei uns schon sehr lange ist 😅

    Ich bin schwanger und im Juni kommt der Baby-Bruder. Grundsätzlich bin ich dem Tandem-Stillen nicht abgneigt und würds einfach gern auf uns zukommen lassen wie das dann alles wird.

    Mein Problem ist das ich so UNFASSBAR körperlich genervt, gereizt, unter Strom bin wenn meine Tochter stillt 🥲
    Ich hab keine Schmerzen (nur eine BW manchmal, glaub aber das liegt dran dass das die Lieblingsseite ist), laut ihr kommt auch noch Milch (wobei ich sie nicht schlucken höre 🤔) also Trockenstillen ists auch nicht.
    Ich spüre richtig körperliches Unwohlsein und möchte ihr nach 2-3 Minuten am liebsten den Bubu wieder wegnehmen, beiß halt meist die Zähne zusammen oder, wenns ganz schlimm ist, sag ich ihr halt das es grad nimmer geht und wir später weitermachen müssen…

    Mir tut das so leid 😓 ich will eigentlich solange sie mag stillen, ich wills ihr (und und) ned wegnehmen aber ich bin so unendlich körperlich angespannt 🫠

    Was ist das? Warum ist das? Wird das wieder wenn ich nimmer schwanger bin und das Baby da ist oder bleibt das jetzt so wenn ich die Große stille?

    Also liebe Langzeit und/oder Tandemstill Mamas.. wie war das bei euch?
  • Hi @lydiaz24 ich bin nicht schwanger und mein Sohn wird erst im März 2, also sind unsere Ausgangslagen nicht ganz zu vergleichen. Aber ich kenne dieses fahrig werden während dem Stillen auch 🫣 ich habe aber das Gefühl, dass es nicht ständig ist, sondern zB mit einer unruhigen Nacht oder einem Entwicklungsschritt, Krankheit... zusammenhängt. Also Situationen, wo der Junior dann mehr als gewohnt stillen will.

    Ist bei deiner da vl gerade was im Busch?
  • @lydiaz24 mein Kleiner ist letzten Juni geboren, der große Bruder war da 25 Monate alt und ich habe anfangs auch Tandemgestillt. Während es mir in der Schwangerschaft noch ganz egal war, hatte ich genau das Gefühö das du beschreibst beim Tandemstillen... ich habs echt einfach gar nicht ausgehalten. Musste mich manchmal richtig anstrengen, ihn nicht anzuschreien. 🙈

    Ich habe ihn dann nach 3 Monaten abgestillt. Die Monate davor war das Stillen Hauptthema für Wutanfälle weil er meinen Widerstand gespürt hat.. im Nachhinein hätte ich wohl lieber vor der Geburt abgestillt. Auch wenns bei uns erstaunlich unkompliziert war als ich dann 100% dahinter stand...
  • @annamaus ja, wenn solche Sachen sind will sie öfter stillen, das ist aber grad nicht der Fall 🥴 ich bin schon durch mit den Nerven wenn sie morgens Stillen will (und auch darf 😅). Da muss ich mich gut ablenken um nicht innerlich aus der Haut zu fahren…

    @Marle ok dann bin ich nicht allein damit 🫠 ich fänds irgendwie grad einfach ned richtig abzustillen, weil ich mir denk das ich nur grad wegen Hormonen und Schwangerschaft genervt bin… hab irgendwie Angst es zu bereuen. Also muss ich ja wohl oder übel noch durchhalten 🙈
    Marle
  • MarleMarle

    593

    bearbeitet 21. Februar, 20:10
    @lydiaz24 ich habe auch lange "durchgehalten", weil ich mir dachte, dass ich ihm das nicht antun kann und das Stillen ihm dann wichtiger war denn je (er wollt fast immer mit seinem Bruder mittrinken..). Das war irrsinnig anstrengend und zehrend und jedes nein endete in einem Wutanfall bzw eigentlich purer Verzweiflung...

    Bei uns wars für uns beide soo eine Erleichterung und extrem gut für unsere Beziehung als es vorbei war.. 😬 von selbst hätt er sich wahrscheinlich nie abgestillt🤣
    lydiaz24
  • @lydiaz24 ich hab 10 Monate Tandem gestillt und hatte diese Abneigung das größere Kind zu stillen auch in der Schwangerschaft und vor allem, als das Baby dann da war.
    Mir hat es etwas geholfen, das stillen bei der größeren einzuschränken und, dass ich mit meinen Gefühlen nicht alleine bin. War ein paar Mal in einer online Tandem Stillgruppe und diese Gefühle haben fast alle gekannt. Du darfst auch auf deine Grenzen Rücksicht nehmen. Mit knapp 2 verstehen die Kinder schon einiges und sind aufs Stillen nicht mehr so angewiesen.
    BirteF
  • @Vivi_09 danke für deine Worte ♥️
    Ja ich merk das ich mit ihr schon viel ausmachen kann, wir haben auch stillfreie Zeiten und mittlerweile mag ich auch nicht mehr überall unterwegs stillen - und sie hat (fast) immer Verständnis dafür.

    Mein Hauptproblem ist einfach mein schlechtes Gewissen, das ich wegen der SS ihr was geliebtes vorenthalte 🤦🏻‍♀️

    Danke für den Hinweis mit der Stillgruppe, ich geh zwar in eine aber Tandemstillmamas sind eher selten 😅 ich schau mal online 🫶🏻
  • @lydiaz24
    Bei uns ist es mit dem stillen auch so. Kind ist 2,5 Jahre
  • Mir geht das Stillen gerade teilweise so auf die Nerven, wenn das Kind (18 Monate) dabei so heftig rumturnt oder (noch schlimmer, irgendwie triggernd) versucht, an der anderen Brust rumzuschrauben. 😖 Also Geturne hatten wir mehr oder weniger schon immer (als Baby hieß er „die kleine Schraube Nimmersatt“), aber aktuell versucht er oft, mich mit den Füßen ins Gesicht zu treten oder holt richtig hart mit dem Arm aus, um mir eine zu klatschen. Ich weiß, er versteht nicht, dass er mir wehtut und starke Reaktionen machen es interessanter, aber es regt mich so auf. Das Rumgefummel an der anderen Brust unterbinde ich tatsächlich sofort, weil ich es absolut nicht ertrage. Dass es gerade so oft Thema ist, stresst mich so..
    sulmtaler
  • Meine Tochter (fast 4) spielt jetzt hin und wieder wenn wir gemeinsam duschen, dass sie an der Brustwarze trinkt und nuckelt, wie ihr BabyBruder bald machen wird… Ich halts auch nicht aus. Und sie bohrt immer mit ihrem Finger in meinen Nabel rein zu ihrem Bruder im Bauch… oder wenn sie den Bauch einschmiert. Das macht mich auch so aggro. Heute hab ich nein gesagt und sie hat bitterlich geweint, weil „wenn sie nicht reinbohrt und Creme reinschmiert, dann trocknet die Haut vom Baby aus“. Eh richtig lieb und sie hat mir dann auch voll leid getan, aber ich halt das auch nicht aus…
    BirteF
  • @Oceanholic vielleicht musst du ihr mal ein Bild von einem Neugeborenen mit Käseschmiere zeigen 😅😮‍💨
    wölfinelle2022
  • @lydiaz24 ich hab ca zur halbzeit der 2. schwangerschaft abgestillt, da wsr meine große 27 monate alt. so wie bri dir hab ich nich nicht mehr wohl dabei gefühlt und fand ws zum teil sogar schmerzhaft. sie hat es überraschend gut akzeptiert. es war da aber anscheienend e (fast) keine mulch mehr da. vielleicht war es deshalb so unangenehm für mich.
    ein paar wochen/monate davor hatte ich schon versucht abzustillen und wir haben es wieder aufgegeben...

    es war rückblickend die richtige entscheidung. ich wollte auch nicht, dass sie ihre babyschwester als grund fürs abstillen sieht, also quasi dass ihr die was wegnimmt. aber das war nicht und vielleicht wäre das dann später ein thema gewesen, wenn mir das tandem stillen zu viel geworden wäre und ich sie dann doch abgestillt hätte oder wenn sie nicht so häufig wie die babyschwester trinken dürfte.

    eigentlich hätte ich beide kinder gern selbst abstillen lassen, wenn sie soweit sind. aber ich hab auch bei der kleinen dann als sie fast drei jahre alt war nicht mehr stillen wollen und das abstillen ging allein von mir aus. wenn man mit dem kind redet und es beim verarbeiten des verlusts begleitet, ist es find ich besser sls wenn man durchbeißt und dann schon davon genervt ist.

    ich denke, es geht vor der geburt einfacher als danach.
  • MarleMarle

    593

    bearbeitet 23. Februar, 09:01
    @wölfin diesen Gedanken hatte ich auch und hab dann in der Tandemstillzeit sooo bereut, dass ich nicht in der Schwangerschaft abgestillt hab, weil ich eben auch nicht wollte, dass ers mit dem Bruder in Verbindung bringt🙈

    Glücklicherweise war das in der Realität nie so ein Problem wie in meinem Kopf und das Abstillen erstaunlich einfach als ich dahinter gestanden bin.

    In der Schwangerschaft wäre es aber vermutlich auch einfacher gewesen, weil ich auch kaum Milch hatte und das Stillen gar nicht mehr so wichtig war.

    Wir hatten übrigens durchs Tandemstillen anfangs auch tatsächlich das Problem, dass mein Kleiner zu wenig zugenommen hat und sogar ein bisschen zugefüttert werden musste. Der Bruder dürfte ihm echt (zu) viel weggetrunken haben... nachdem der Bruder abgestillt war, hat der Kleine plötzlich soo zugenommen und ist jetzt mit 8 Monaten bei ca 11kg🤭 also auch das kann tatsächlich vorkommen und hat das Tandemstillen noch mal erschwert.
    wassernixe
  • @lydiaz24 vielleicht hilft es dir:
    Ich habe in der Schwangerschaft abgestillt, weil ich nicht Tandemstillen wollte, meine Tochter war da 16 Monate alt und hat nur mehr in der Nacht, da aber zum Teil 4-5x, getrunken.
    Es war wirklich supereinfach, wahrscheinlich weil ich mir so sicher war, dass das jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Zwei/drei Nächte hab ich sie in den Schlaf geschaukelt, als sie aufwachte und trinken wollte, dann war es vorbei und sie hat auch öfter durchgeschlafen. Meine Brüste waren aber auch schon so "leer", also wieder kleiner und weich, glaub auch, dass da nicht mehr viel da war. Jetzt ist ihr Babybruder da und ich habe erwartet, dass sie vielleicht auch trinken möchte - aber nichts, es ist so, als hätte ich sie nie gestillt... daher auch kein Gefühl, als hätte er ihr irgendwas weggenommen. Mich hat das in der Schwangerschaft sehr entlastet, nicht mehr zu stillen und jetzt bin ich wirklich froh, dass das so gar kein Thema ist.
    Marle
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