Leben neben Schwiegereltern

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Kommentare

  • @krümel05 ich meinte eigentlich wie es bei deinem Mann war, als er Kind war bzw. seine Eltern jünger und deren Beziehung zu deren Eltern/Schwiegereltern…also Großeltern von deinem Mann. Vielleicht können sie sich dann eher in eure Lage versetzen.

    Mit der Arbeit & Homeoffice…dann braucht es eben „Öffnungszeiten“ oder ein „Bitte nicht stören Schild“ … das könnte zumindest dein Mann übernehmen, da eindeutig eine Grenze zu ziehen…das muss doch auch für ihn eindeutig so sein…dann könnte ja vereinbart werden, dass in dem Fall er telefonisch erreichbar wäre…vielleicht merkt er es dann auch verstärkt oder kann leichter etwas auf später verschieben, wenn kein Notfall…

    Eigentlich müsste man ihnen vermitteln wie viel Kontakt da ist im Vergleich zu früher (als ihr in Wien gewohnt habt) bzw. zu anderen Familien mit mehr Distanz. Es wirkt ein bisschen so als wäre ihnen langweilig und dann ist es aber auch ihre Verantwortung sich eine Beschäftigung zu suchen abseits von euch. Aber ich finde es schon schwierig, wenn sie selbst nie Privatsphäre wollen (oder es zumindest so kommunizieren).


    Das im Sommer ist natürlich verzwickt…im Endeffekt zwingen sie dich dann eigentlich dazu, wenn du Privatsphäre willst, das Haus/den Garten zu verlassen….da würde ich das schon einmal anklingen lassen ob sie das wollen…
  • Ich finde deine Situation auch sehr schwierig und ich persönlich hasse das, wenn man Grenzen so mit dem Holzhammer setzen muss, weil Leute zu stumpf sind, es subtiler zu checken. Ich glaube aber auch, da musst du irgendwie deine Sichtweise ändern: Es kann sein, dass deine Schwiegereltern gar nichts merken und du still leidest in der Hoffnung, man möge deine (sehr nachvollziehbaren) Gedanken lesen. Vielleicht würdest du mit klaren Ansagen allen einen Gefallen tun, weil die Schwiegereltern ja anscheinend ständig auf Kontakt hoffen. Ihre Erwartungen würden sich vielleicht auch anpassen, wenn du sagst, so und so passt es für dich, dass du aber grundsätzlich mehr Privatsphäre möchtest und dich so unwohl fühlst. Es ist dir sicher unangenehm, das so zu sagen, aber es scheint mir auch der einzige Weg. Stimme auch denjenigen zu, die sagten, dein Mann muss zu dir stehen. Ich würde mit ihm noch einmal sprechen, bevor du das Gespräch mit den Schwiegereltern suchst. Aber sag ihm, das passiert jetzt und er könnte es für alle leichter machen, wenn er dich unterstützt. Dann akzeptieren seine Eltern das sicher eher als wenn du allein als Querulantin dastehst.

    Ich wünsche dir viel Kraft, es klingt echt super mühsam. Aber du solltest dich nicht in der Misere einrichten, nur weil der offene Konflikt auch erst mal unangenehm ist. 🙏🏻
  • @krümel05 Oh falsch verstanden aber gute Frage. Sie haben zumindest nicht so wie wir jetzt direkt nebeneinander gewohnt dürfte ihnen aber zeitweise auch auf die Nerven gegangen sein was ich so aus Erzählungen kenne.
    Das größte Problem daran ist ja, das es immer was zu tun gibt laut ihnen im Garten und sie erwarten das wir helfen wenn wir ja "daheim" sind aber was sagen oder warten bis wir Zeit haben geht überhaupt nicht.

    Genau das eigentlich müssten sie ja sehen wieviel mehr wir jetzt da sind im Vergleich aber selbst das ist nicht genug und wenn wir sie nicht aktiv ansprechen ignorieren wir sie zu viel vermutlich eben weil wir ja für sie greifbar sind.
    Nicht nur zu verlassen ich trau mich schon überhaupt nicht mehr raus gehen und mach mir schon Sorgen/Gedanken wie das dieses Jahr wird vor allem wenn der Kleine Laufen kann und dann natürlich noch mehr raus will dann picken die noch öfter da und auf ihn drauf. Mein Partner glaubt das sich das relativieren wird wenn sie täglich die Möglichkeit haben aber hat es ja bei uns und bisher nicht warum sollte das plötzlich anders sein. Deshalb ja meine einzige Möglichkeit ist so wenig wie möglich im Garten sondern überall anders hinfahren und Dinge unternehmen um der Situation aus dem Weg zu gehen.
  • @BirteF Das merken sie bestimmt nicht bzw. wenn dann sind ihre Interessen wichtiger und wenn man mit meinem Partner spricht heißt es nur die haben ja auch ein Recht ihr Enkelkind zu sehen - was ich überhaupt nicht absprechen möchte aber es geht darum wie und wie oft und das man eben nicht verfügbar sein muss nur weil man nebeneinander lebt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich das ansprechen soll gegenüber den Schwiegereltern ohne direkt missverstanden zu werden. Die Situation damals beim Stillen wo ich nichts gesagt aber sehr offensichtlich gezeigt habe das mich was stört hängt noch immer in der Luft.

    Danke und ja das stimmt schon nur hätte ich gehofft das mein Partner da mehr Unterstützung liefert meine Situation versteht und nicht auf mich abwälzt mit er traut sich nicht mehr zu ihnen weil er Angst hat wie ich reagiere sondern aus eigenem Antrieb versteht wo das Problem liegt. Lässt ja nicht mal die Frage zu was wäre wenn das meine statt seinen Eltern wären. Mal davon abgesehen das er zu denen eh Null Kontakt hat bis auf die paar Tage im Jahr wo wir auf Besuch sind und selbst da geht er lieber Arbeiten oder Lesen statt sich zu beteiligen.

    Am Ende sind es eine Vielzahl an Kleinigkeiten die die Situation für mich extrem schwierig machen und trotz Therapie nicht wirklich einen Lichtblick sehe für den Sommer jetzt außer das ich mir manchmal denke ob ich nicht insgeheim dafür verantwortlich bin das der Kleine noch nicht laufen kann damit er eben weniger draußen und damit mehr bei den Schwiegereltern ist. Weil wenn mein Partner im letzten Sommer fast täglich gekommen ist mit gehen wir in den Garten stellt sich bei mir allein bei der Frage schon alles quer weil ich dir Frage gleichsetze mit gehen wir zu seinen Eltern die auch manchmal kommt eigentlich alle Unternehmungen zu Feiertagen/Geburtstagen drehen sich um seine Familie meine bleibt seit jeher sowieso außen vor.
  • tildatilda

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    bearbeitet 21. Januar, 14:50
    Ich würde auf eine Mediation bestehen, zu der alle gemeinsam hingehen. Solche verfahrenen Situationen lassen sich oft nicht alleine lösen, und eine neutrale Person (nicht deine Therapeutin!) kann bewirken, dass mal alles auf den Tisch kommt und alle sagen können, was sie sich denken und was sie belastet, was sie sich wünschen.
    Für mich klingt es wie ein Albtraum, ehrlich. Und es ist ja kein Ende in Sicht - es kann ja nicht sein dass du dich in deinem Zuhause so unwohl fühlst bis die Schwiegereltern sterben oder die Kinder ausziehen!
    Du hast ja keine Möglichkeit auszuweichen oder den Kontakt zu reduzieren..
  • Ich bin nicht sicher, ob deine Schwiegereltern wirklich ahnen, was in dir vorgeht. Eure Ansichten dürften halt sehr konträr sein.

    Was ich mich grad gefragt habe: haben die Schwiegereltern den Baugrund gesponsert? Wenn ja, kanns sein, dass da eine (unausgesprochene) Erwartungshaltung dran geknüpft war?
    BirteF
  • @Tammi ich habe ein wenig mitgelesen. Jetzt mal unabhängig davon das es angesprochen gehört, damit du deine Grenzen wahren kannst.
    Da ja vor allem im Garten die Probleme sind mit ungewollten Kontakt.
    Wie ist der Garten aufgeteilt? Kann man dort eine offensichtliche Grenze setzen? Zaun, Sichtschutz? Wenn das schwierig ist vielleicht klare Bereiche machen, die nur euch gehören und wo ohne ausgesprochene Einladung keiner zum aufkreuzen hat, wie die Terrasse oder Sitzbereich. Da muss sich dann natürlich dein Partner auch daran halten, das wenn er da ist seine Eltern auch nicht ungefragt rüber kommen.

    Ich kann dich absolut verstehen das du da eine Grenze brauchst und ich glaube da gibt es einen Unterschied ob es die Schwiegereltern sind oder die eigenen. Deshalb ist es wahrscheinlich für ihm so schwer nachvollziehbar, weil es ihm nicht so stört.

    Ich würde auch aufhören immer nachzugeben, den je mehr du das in dich hineinfrisst desto mehr gehst du innerlich auf Distanz. Du könntest ja zum Beispiel wenn es für dich passt, einen fixen Tag/Tage einplanen wo sie Nachmittags zu Besuch kommen dürfen. Dann sehen sie auch das du nicht komplett auf Abstand gehst, aber bewahrst deine Grenzen.
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