Hallo,
ich muss hier einfach mal mein derzeitiges Dilemma los werden.
Grundsätzlich versteh ich mich eigentlich ganz gut mit meinen Schwiegereltern auch wenn es hin und wieder mal Reibereien und Unstimmigkeiten gibt. Wie beispielsweise das sie sauer auf mich sind nur weil ich nicht wollte das sie uns beim Stillen aus nächster Nähe zugucken.
Allerdings ist die Situation seit mein mittlerweile einjähriger Sohn auf der Welt ist für mich schwieriger zeitweise unerträglich geworden. Ich mag zeitweise schon überhaupt nicht mehr alleine und schon gar nicht mit ihm in den Garten gehen weil ich weiß das ich ihnen dort über den Weg laufen werden. Für mich ist es derzeit so schwer auszuhalten das meine Schwiegereltern unser Kind sowieso täglich sehen und immer noch nicht zufrieden sind während meine Eltern durch die Entfernung noch nicht einmal die Möglichkeit hatten den Kleinen live zu sehen.
Mein Partner versteht leider das Problem das ich damit habe nicht und ich kann es irgendwie auch nachvollziehen schließlich wohnt er direkt neben seinen Eltern während er mit meinen sowieso seit Beginn an keinen Kontakt hatte.
Ich weiß mittlerweile echt nicht mehr wie ich mit der Situation umgehen soll außer ignorieren bis mir zu viel wird und ich sowas von grandig oder einfach nur traurig werde.
Danke fürs Lesen wenn auch viele Details weggelassen, vielleicht hat auch jemand einen Tipp für mich.
Tammi
Kommentare
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Neben den Schwiegereltern zu leben ist Fluch und Segen zugleich.
Unstimmigkeiten wird es immer zu irgendwelchen Themen geben.
Wie war das den vor dem Enkelkind, hast du da auch schon bei ihnen gewohnt?
Mein erster Eindruck ist folgender:
Das dein Partner dafür kein Verständnis hat, ist nicht in Ordnung. Er ist dein Mann und sollte versuchen dich zu verstehen.
Sieht er die Situation nicht weil er nicht daheim ist und in der Arbeit? Weil er wenig zuhause ist und du den ganzen Tag im Haus bist?
Was ist für dich oft schwierig?
Möchtest du zB alleine mit deinem Sohn im Garten spielen?
Ihr habt wahrscheinlich einen Gemeinschaftsgarten, so wie ich das raus lese.
Es ist natürlich schwierig wenn die Schwiegereltern „nichts zu tun“ haben und sich auf das Enkelkind stürzen. 🙈
Wenn du mit deinem Kind alleine spielen willst, wär da nur die Lösung zB auf einen Spielplatz oder Park zu gehen.
Ist es möglich, dass du und dein Sohn mal ein paar Tage raus kommt und „Urlaub“ bei deinen Eltern macht?
Meine Freundin macht das Regelmäßig das sie ein paar Tage zu ihren Eltern fährt, sie wohnt in OÖ und ihre Eltern in der Stmk.
Rede nochmal mit deinem Mann, das die Situation oft unerträglich für dich wird und warum er das nicht verstehen kann…
Konfrontier ihn damit, ob es eine Lösung geben kann wenn ihr in ein eigenes Haus mit Garten zieht,… damit ihm die Tragweite bewusst wird, wie es dir geht.
Setzt euch zu 4 an einem Tisch und beredet manche Punkte wo deine Grenzen sind, auch die Schwiegereltern müssen das akzeptieren.
Da musst du einfach viel Mut aufbringen und Stark sein, so ein Gespräch ist oft nicht einfach aber eine Aussprache oft notwendig.
Sag deinen Schwiegereltern wie es dir dabei geht, vielleicht sehen sie es auch nicht, manche haben oft Klappen vor den Augen.
Wenn das Gespräch zu 4 nicht geht vielleicht einen Mediator dazu nehmen, auf jedenfall eine unabhängige Person.
Lg
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Bei uns wurde es schlimmer, als meine Tochter älter wurde. Ich mag auch oft nicht in den Garten - meine Tochter (6) rennt ständig rüber, weil sie dort ununterbrochen Videos schaut und Süßigkeiten isst. Das ist so nervig und anstrengend und wenn ich sie nicht hin lasse, bin ich die Böse. Alles Reden hilft nicht. Ich weiß das ist jetzt richtig gemein, aber meine Schwiegermutter ist seit 6 Wochen im Krankenhaus (es ist nichts lebensbedrohliches und sie wird wieder), aber das Leben ist so viel entspannter 🫣.
Ich kann nur empfehlen es jetzt zu klären, es wird nicht besser, wenn das Kind älter wird.
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Die Wohnsituation ist ziemlich endgültig da wir Haus gebaut haben. Ich wusste von vorn herein das es schwierig wird aber wie schlimm es dann wirklich ist weiß man erst wenn es schon zu spät ist. Wir hätten eigentlich eigene Bereiche aber sobald sie auch im Garten sind wird erwartet das wir aktiv auf sie zugehen sonst ignorieren wir sie zu sehr.
Ist nicht mein erster Versuch das mit meinem Partner als auch seinen Eltern zu klären, aber am Ende bin nur ich die Böse weil sehen den Kleinen ja jetzt schon zu selten und wir sollten viel öfter zu ihnen kommen. Wie bei seinem Geburtstag haben sich einfach selbst eingeladen um ihm zu gratulieren - Kind selbst war wenig amused und dadurch waren sie relativ schnell wieder weg mit der Aussage er kennt sie ja überhaupt nicht XD
Sie wissen schon wie es mir geht es ist ihnen nur völlig egal, Hauptsache sie bekommen was sie wollen. Beispielsweise wie er noch ganz klein war like wenige Wochen waren wir eigentlich nur am Dauerstillen unter Tags der Bequemlichkeit wegen auf der Couch. Terassentüre ist offen und Schwiegermutter kommt rein stellt sich direkt vor uns, schaut zu, greif den Kleinen an und redet mit ihm. Ich hab schon bevor sie da stand eine Decke über ihn gelegt und immer weiter raufgezogen was sie überhaupt nicht verstanden hat das mir die Situation total unangenehm war. Irgendwann ist sie dann abgezogen und war sauer weil ich ihnen ja angeblich das Kind nicht zeigen will und Brüste haben sie sowieso schon gesehen. Wie als wenn das das Problem war, haben und wollten nicht verstehen das ich das einfach nicht möchte. Sagen ihr könnt gerne im selben Raum sein aber bitte mit etwas Abstand hat nichts gebracht.
Ich habe schon oft versucht mit meinem Partner zu reden, mittlerweile ist es einfach so er ignoriert das Thema einfach damit er seine Ruhe hat. Problem ist eben ich bin unzufrieden wie es jetzt ist und rede auf ihn ein und seine Eltern machen das gleiche also sitzt er mitten drinnen und kann beide Seiten nicht glücklich machen. Er bekommt die Situation mit alle, ob direkt oder aus Erzählungen oder anhand meiner Reaktion wenn ich grandig werde und gehe damit wir uns nicht vor dem Kind streiten wenn er in den Garten will und direkt zu seinen Eltern läuft. Like Partner und Kind spielen im Garten und Schwiegermutter sitzt beleidigt im Liegestuhl hinter ihrem Haus - sprich ihr Bereich des Gartens - ich sag hallo weil ich mehr oder weniger an ihr vorbei musste und bevor ich noch Partner mit Kind erreichen konnte springt er auf und läuft mit Kind zu seiner Mutter vermutlich damit sie nicht mehr sauer sein kann. Hab mich dann umgedreht und bin zurück ins Haus gegangen. Kann nicht mal genau sagen ob ich einfach nur sauer, enttäuscht war oder ob es mich überhaupt noch überraschen sollte.
Das mit meinen Eltern ist so eine eigene Geschichte und spiel da auch sehr mit rein. Wir wohnen in Niederösterreich und meine Eltern in Oberösterreich. Etwa drei Stunden voneinander entfernt, was eigentlich nicht nach viel klingt aber derzeit mehr oder weniger unmöglich macht sie zu besuchen und meine Eltern schaffen es gesundheitlich nicht mehr uns zu besuchen weswegen sie den Kleinen (mittlerweile ein Jahr alt) noch nie gesehen haben außer per Telefon. Manchmal würde ich nichts lieber als einfach hinfahren aber wir haben bisher mit ihm noch keine Strecke weiter als 15 Minuten mit dem Auto geschafft und selbst da gibt es manchmal schon Gezeter von seiner Seite. Und wenn müssten wir dort übernachten und schlafen ist noch so ein eigenes Thema das er nirgends anders schlafen möchte als in seinem Bett.
Deshalb ja was ich einen Großteil der Zeit mache ist mit ihm spazieren oder auf den Spielplatz zu gehen, aber selbst beim spazieren muss ich irgendwann an ihrem Haus vorbei um heim zu kommen und falls uns dabei zufällig entdeckt während sie im Garten steht und ruft rüber selbst wenn wir auf der anderen Straßenseite sind. Wenn wir dann nicht sofort rüber gelaufen kommen ist wieder Ärger in der Luft - das alt bekannte ignorieren Thema - hab ich einmal gemacht mehr unabsichtlich oder zufällig. Wollte die Runde fertig gehen und sind dann am Weg zurück einem Papa mit seinen Kindern in die Arme gelaufen die wir kannten und haben kurz geplaudert. In der Zwischenzeit ist sie abgezogen und ende der Geschichte war das sie sauer auf uns war und meinem Partner erzählt hat wir würden sie ignorieren.
Ende aller Geschichten ist egal was ich sage ich bin immer die böse und sie meinen es ja nur gut und ich soll nicht so sein. Wie wenn wir zu Kaffee und Kuchen einladen und sie bringt eine Suppe mit das ihre andren beiden Enkelkinder wohlgemerkt nicht verhungern.
Uff sorry die Antwort ist dann doch länger geworden als geplant und mit vielen Kleinigkeiten die immer wieder hochkommen. Im Grunde kommt wohl zusammen das meine Schwiegereltern sowieso ständig da sind und sie immer noch nicht glücklich damit sind das sie den Kleinen bis auf wenige Ausnahmen sowieso täglich sehen während meine Eltern bisher gar nicht und falls irgendwann dann sowieso nur sehr selten. Was für mich die Situation noch unerträglicher macht und ich mich manchmal frage wir mein Partner wohl reagieren würde wenn wir statt neben seinen Eltern neben meinen wohnen würde ob es ihm dann auch noch so egal wäre. Mal davon abgesehen das er kaum ein Wort mit meinen Eltern wechselt.
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Wenn das alles nicht klappt würde ich die Beine in die Hand nehmen und Laufen (=als Familie umziehen). Mit gebautem Haus sehr schwer, aber ich würde alles daran setzen um es möglich zu machen. Wenn sich nichts ändert, wirst du in diesen Setting nicht glücklich.
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Ich kann dich verstehen, es zehrt an den Nerven.
Schade das die Schwiegereltern so stur und egoistisch sind.
Beim Gespräch könntest du sie vielleicht genau mit ihren Waffen schlagen und sagen das du jetzt auch deine Wünsche durchziehen willst genau so penetrant wie sie es machen….
Du nimmst ihnen ja das Enkelkind nicht weg.
Es ist ihre Sache wenn sie mit der Situation nicht klar kommen, nicht deine, du brauchst kein schlechtes Gewissen haben.
Bei meinem Mann gab es so eine ähnliche Situation.
Er hat mit seiner Ex-Frau ein Haus gebaut, beide waren mitte 20 Jahre.
Die Schwiegereltern haben beim Hausbauen viel geholfen und somit auch viel mitgeredet, was besser wär und wie es besser gehen würde… die Wünsche der Ex-Frau nicht respektiert, auch mein Mann stand zwischen den Fronten und er wollte es beiden recht machen, er war natürlich froh das sein Papa ihm geholfen hat.
Als das Haus fast fertig war, kam es zur Scheidung weil es nicht mehr tragbar war und sie es nicht mehr ausgehalten hat (natürlich gab es auch noch andere Themen).
Dein Mann ist mit dir verheiratet und er sollte zu dir halten. Die Eltern werden es überleben wenn er mal Klartext redet was deine/Eure Wünsche sind.
Du wirst auf Dauer nicht glücklich werden und immer ein Angespanntes Verhältnis zu deinen Schwiegereltern haben…
Du lebst nur einmal, du solltest, deinem Kind zuliebe, glücklich sein.
Soetwas braucht viel Stärke und Mut.
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Aus leidiger Erfahrung: die Frau ändert sich nimma. Für die funktioniert es so ja super. Sie spinnt und kriegt ihren Kopf. War bei mir genauso bis es mir zu viel war und ich gesagt hab, ich sch*** auf sie. Entweder sie behandelt mich respektvoll oder sie kommt mir nicht mehr ins Haus. Was soll ich sagen? Wir haben fast keinen Kontakt und mir (und meinem Mann) geht es viel viel besser damit.
Mein Mann war auch lange so, dass er die Probleme ignoriert haben bzw alles getan hat, um Mami glücklich zu machen. Er is halt sein Leben lang von ihr manipuliert worden. Irgendwann hab ich ihm im Streit (wegen der Furie) angeschrien, dass seine Mutter der Grund sein wird, dass wir uns Trennen. Ich hab ihm dann auch gesagt, dass ich schon öfter über eine Trennung nachgedacht hab, nur um die Schwiegermutter los zu werden... Da is ihm dann der Ernst der Lage gekommen - wie gesagt, er war ihr komplett toxisches Verhalten gewohnt und hat gar nicht gemerkt, was abgeht...
Dein Mann hat dich geheiratet, dann soll er auch gefälligst zu dir stehen.
Mein Rat: Eheberatung, damit er es schafft, dir 100% den Rücken zu stärken.
Ansonsten: Beine in die Hand nehmen und Laufen...
Sorry, ich weiß, das mein Rat nicht gerade positiv ist...
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Und dein Kind wird auch woanders schlafen, es hat ja dich und du bist dort bestimmt viel entspannter, was sich aufs kind übertragen wird.
Ich würde fahren, vl kann ja eine gute Freundin mitfahren und du kannst hinten neben deinem Sohn sitzen. Trau dich, es wird dir gut tun.
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Unsere große war alles andere als eine gute Autofahrerin, aber wir sind trotzdem regelmäßig zu den Großelter (1,5h gefahren). Im schlimmsten Fall hat die Fahrt halt doppelt so lange gedauert, weil sie geweint hat und wir oft stehen bleiben mussten.
Mit 1 geht ja schon etwas spielen, zur Not maisstangerl füttern,...
Eine kleine Auszeit tut dir bestimmt gut. Vielleicht kannst du auch auf neutralem Boden besser mit deinem Mann reden.
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@Vivi_09 1,5 Stunden ist immer noch die Hälfte des Weges, wir hätten 3 Stunden in eine Richtung und wenn das doppelt so lange dauert sind wir knappe 6 Stunden unterwegs. Aber das mit der Auszeit ist denk ich eine gute Idee auch wenn sowas immer nur kurzfristig hilft und nach Wochen/Monaten wird es mir trotzdem wieder zu viel.
@annamaus Das stimmt leider sie wird sich nicht mehr ändern warum sollte sie auch. Funktioniert doch sehr gut das ihre beiden Söhne genau das machen was sie will und deren Frauen zurückstecken müssen. Ich weiß auch nicht genau wie die Frau von seinem Bruder das macht. Wir verstehen uns leider auch nicht gut genug um sie zu fragen.
Im generellen sind wir ja glücklich und das seit Jahren, das einzige Problem ist und waren schon immer seine Eltern. Zu Beginn war es entspannter weil wir über 1 Stunde entfernt gewohnt haben und nur ab und an zu Besuch gekommen sind. Eskaliert ist es erst seit wir nebeneinander wohnen und wird zumindest für mich immer schlimmer seit das Kind auf der Welt ist. Ich meine sie wollte ihm sogar schon einen Laufstall kaufen bevor er überhaupt auf der Welt war. Nicht als Geschenk für uns nein nein für sich selbst damit er auch bei ihnen sein kann.
Ja vielleicht wird wegfahren nicht so schlimm als ich momentan befürchte aber woanders kann ich mir sehr gut vorstellen das ich nicht reiche. Habe als er ein halbes Jahr war und angefangen hat sich zu drehen an ein neues Bett zu gewöhnen. Hat Monate gedauert bis er irgendwann darin schlafen wollte. Ich bin neben ihm gelegen eine halbe Stunde und mehr damit er einschläft keine Chance zurück im ursprünglichen Bett sofort eingeschlafen. Also das er nirgendwo anders als in seinem Bett schläft ist leider aus eigener Erfahrung entstanden. Mittlerweile schläft er auch im Auto oder Kinderwagen nicht mehr was er vor e in paar Monaten noch sehr gerne gemacht hat. Mittlerweile quengelt und schreit er nur mehr wenn er müde wird aber von Schlaf keine Spur mehr.
Kindersitz selbst ist also nicht das Problem sondern das er scheinbar einen sehr starken Willen entwickelt hat und lautstark durchsetzen möchte wenn ihm irgendetwas nicht passt. Vielleicht bin ich aber auch übervorsichtig und versuche Problemen aus dem Weg zu gehen wo eventuell keine sind und ich sollte einfach mal meinen Mut zusammennehmen und als ersten Schritt versuchen zumindest ins eine Stunde entfernte Wien zu kommen.
Aber freut mich das bei dir am Ende funktioniert hat @annamaus. Ich bin von Zeit zu Zeit auch an dem Punkt wo ich denke ich will hier raus egal was es kostet aber ohne das Eltern Zeug haben wir keine Probleme und sind seit knapp 19 Jahren glücklich. Daher Trennung oder Umziehen wird sehr sehr schwierig darum tu ich mir auch sehr sehr schwer eine Lösung für diese Situation mit seinen Eltern zu finden. Irgendwann hat er mal gesagt sie löst sich eh früher oder später von alleine. 😐
@Lynni87 Die Geschichte von deinem Mann erinnert mich sehr stark an unsere. Seine Eltern haben uns auch sehr viel beim Hausbau geholfen und ohne sie würde es das Haus auch nicht geben und manchmal denke ich das wäre vielleicht auch besser so. Gäbe es keinen Grund für den wir dankbar sein müssen und wir würden nicht neben ihnen wohnen.
Aber ja das mit Wünschen nicht respektieren beim Haus bauen kenne ich auch und hab bei vielen Dingen die mir wichtig waren hart dafür gekämpft sie gehen ihren Willen zu bekommen. Irgendwann hats dann geheißen mach was du möchtest XD erinnert mich daran das sie früher mal gemeint hat ich soll was sagen wenn ich jemanden brauche der mir beim Hausputz hilft. 😆
Erinnert mich daran das sie früher geglaubt haben es ist irgendwie auch ihr Haus und sie können ein und aus gehen wie es ihnen gefällt. Wie wir eingezogen sind und sie was gebraucht haben wir aber nicht am Telefon abgehoben sind sie einfach im Haus gestanden einmal sogar bis vors Badezimmer. 😲
@TinaXyx Würde ich gerne und habe ich schon so oft versucht am Ende bin immer ich die böse weil ich meinen Mund nicht halten kann und nur Streit und Probleme verursache und die vernünftige seine soll. Weil ich doch alles habe um glücklich zu sein - Haus Garten etc.
Nochmals danke euch allen für die ermutigenden Antworten das nicht ich alleine das Problem bin. Vielleicht würde es helfen wenn er hier mitliest um meine Situation zu verstehen ohne das bei Diskussionen natürlich auch immer Emotionen mitspielen.
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Wir verstehen uns eigentlich gut, aber wenn man im Garten ist, kommt halt auch dauernd die Schwiegermutter auch vorbei, klar, wo soll sie auch sonst hin wenn es schön ist, bei einem Garten.
Aber manchmal will man halt auch ungestört sein, dann nervt es auch.
Aber wir haben uns den Garten aufgeteilt, ein Teil wird von mir gepflegt und gemacht (Blumenbeete zB) jede hat eigene Hochbeete und den Teil vor dem Haus machen wir zusammen.
Und dass sie auf die Kleine aufpassen kann, wenn ich arbeite ist halt auch super.
Natürlich muss man Kompromisse eingehen, wenn man so nah zusammen wohnt, auf beiden Seiten. Wir sind auch zum Glück beide nicht streitlustig, sonst würde es sicher öfter Reibereien geben.
Mein Mann und mein Schwiegervater streiten da doch öfter und gehen sich eher aus dem Weg.
In eurem Fall, sind die Schwiegereltern aber anscheinend wirklich übergriffig. Ihr habt ja zum Glück getrennte Häuser, da muss man halt dann absperren oder statt der Balkontür nur ein Fenster offen lassen, damit sie nicht einfach rein kommen kann.
Aber wenn du schon etwas gesagt hast und es nichts bringt, dann musst du mit deinem Mann reden. Klar, will er keinen Streit, aber da muss er auf deiner Seite stehen und mit den Eltern Klartext reden und ihnen Grenzen setzen. Dass sie eure Privatsphäre nicht respektieren, geht einfach nicht.
Meine Eltern wohnen auch 3h entfernt und wir besuchen sie regelmäßig übers Wochenende. Meine Kinder mögen zum Glück beide das Autofahren, aber es gab auch schon Fahrten, wo ich hinten sitzen musste bei der Kleinen oder wir 2-3x stehen bleiben mussten, weil sie geweint hat.
Aber wir machen das seit der Geburt. Meine Eltern ein Jahr nicht zu sehen, wäre für mich nicht in Frage gekommen. Sie sind zwar noch fit, aber so weite Strecken fahren sie auch nicht mehr.
Zu Hause schläft sie auch alleine in ihrem Zimmer, aber bei meinen Eltern schläft sie bei uns im Zimmer im Gitterbett oder oft auch bei uns im Bett und beim Einschlafen muss auch wer daneben liegen.
Probiert es aus, wenn es wirklich so schlecht läuft, wie du erwartest, dann hast du es wenigstens probiert.
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Ich habe auch eine zeitlang bei meiner Schwimu im selben Haus mit getrennten Wohneinheiten gelebt und es war zeitweise wirklich anstrengend. Irgendwann war ich an einem Punkt, wo mich ihre bloße Anwesenheit bereits genervt hat. Unabhängig von den ganzen "Übergriffen" würde ich mir an deiner Stelle trotzdem klar machen und akzeptieren, dass eure Situation nun mal so ist. Rede mit deinem Mann und erkläre ich was für Grenzen du willst und forder ein, dass dies im Anschluss mit der Schwimu besprochen wird. Wenn für dich ein Umzug keine Option ist, musst du lernen irgendwie klar zu kommen und es von der positiven Seite betrachten. Du hast immer einen Babysitter. Kannst deinen Hobbys nachgehen. Paar-Zeit, etc. Das mit dem Laufstall findest du unangebracht, weil du vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst - verständlich. ABER, eigentlich is es ja nett.
Und bzgl. Deiner Eltern. Fahr einfach. Sonst buch dir Unterkünfte am Weg dorthin und fahr über mehrere Tage. Ich fahre 2h15 zur Schwimu. Fahre immer zur Schlafenszeit. Wenns eskaliert fahr ich einfach weiter. Was hilft es. Ich verstehe das mit Kind, was nicht fahren will. Aber wenn ich 5 Tage zu meinen Eltern bräuchte, wär mir egal.
Ich möchte nicht gemein oder verurteilend klingen. Aber offensichtlich bist du bzgl Schwimu in einer Sackgassw gelandet und solltest einen Plan aushecken, wie du am besten klarkommst und es positiv sehen.
Beim 1.Kind ist man generell noch vorsichtiger und will dass nach eigenen Regeln mit dem Kind umgegangen wird. Leider respektieren das nicht alle. Beim 3.Kind bei mir is es mir im Grunde egal, da freu ich mich über jegliche Unterstützung und denke oft wie "blöd" ich damals nicht war.....
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Das stimmt alles und ist sicher auch super und hilfreich nur möchte ich das momentan überhaupt nicht ich habe ihn gerne da nur scheint das auch nicht richtig zu sein weil er scheinbar zu selten unter Menschen kommt nur weil er nicht möchte das für ihn fremde Menschen ihn auf den Arm nehmen.
Das stimmt schon das es nett gemeint ist wie so vieles was sie macht. Wenn mich etwas stört heißt es immer nur sei nicht so sie meint es ja nur gut oder eben es ist doch nur nett gemeint oder lass doch ihr Ding machen etc. Sie hat bereits zwei ältere Enkelkinder und da ist sie auch nicht auf solche Ideen bekommen und wenn doch wurde nie einer angeschafft. Was die Sache für mich doch etwas anders darstellt als nur nett gemeint.
@mamileinchen85 Die Situation hätten wir eigentlich auch, jeder hat seinen eigenen Bereich und der Garten ist groß genug damit jeder für sich sein kann. Mir ist schon klar das sie als auch wir wenn es schön ist im Garten sein wollen und das ist auch nicht das Problem nur das wir jedes Mal wenn sie draußen sind aktiv auf sie zugehen sollten damit sie sich nicht ignoriert fühlen und wenn sie nicht beleidigt sind kommt die Schwiegermutter sowieso jedes Mal sobald sie uns draußen entdeckt auf uns zu. Manchmal möchte ich einfach für mich sein oder bin so im Stress um noch Arbeiten zu erledigen solange der Kleine schläft dann habe ich einfach keine Zeit aber manchmal auch einfach keinen Bock mich mit ihnen auseinander zu setzen und das wird dann so ausgelegt als würden wir sie absichtlich ignorieren.
Ja das mit meinen Eltern will ich immer wieder mal angehen und das sie relativ weit weg wohnen und ich sie nur seltener sehen kann spielt in dem ganzen Konflikt sicher auch eine Rolle das mich noch mehr stört wenn die Schwiegereltern sowieso täglich da sind und trotzdem immer noch nicht zufrieden sind und einen Grund suchen was ihnen nicht passt.
Ich bin eigentlich ein Mensch der es jedem Recht machen möchte damit ja alle glücklich sind und habe lange und vielfach die Situation ignoriert vermutlich auch ein Grund warum sich das mittlerweile so hochgeschaukelt hat das mich jegliche Kleinigkeiten stören und ich selbst keinen Ausweg mehr daraus finde wie ich selbst damit klarkommen kann.
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Da ist die Situation bei euch halt leider so, weil deine Schwiegereltern auch einen schwierigeren Charakter haben.
Bei meinem ersten Kind hab ich auch meine Eltern sehr vermisst und oft Heimweh. Sowas spielt halt dann auch mit, wenn ein Baby dann da ist. Die Schwiegereltern sind dauernd da, während man die eigenen Eltern vermisst. Deswegen, versuch es und fahr sie besuchen. Fährt dein Mann mit? Wenn dein Kind schreit, würde ich ihn auf jeden Fall mitnehmen, sonst bist du zu abgelenkt.
Und vielleicht klappt es ja doch ganz gut? Ich würde auch einfach los fahren, wenn er ganz müde ist, dann schläft er bestimmt auch im Auto ein. Du kannst ja sonst einen Zwischenstopp planen bei einem Ausflugsziel und wenn er wieder müde wird, wieder weiter fahren.
Irgendwie wird es schon klappen, Daumen sind gedrückt.
Was die Schwiegereltern betrifft, sprich mit deinem Mann, er muss das regeln, es sind seine Eltern. Und sag ihm, wenn er Dinge macht, die dir nicht passen. Manchen Männern muss man alles sagen, weil sie es sonst nicht mitbekommen.
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Ich meine sie sehen doch auch das wir beschäftigt sind und wenn man sowieso mit kleinem Kind nur 2 - 3 Stunden am Tag zeit dafür hat sprich wenn er schläft müssten sie doch auch verstehen. Aber ja treffen mehrere Wünsche und Ansichten aufeinander und man braucht einen Kompromiss oder einer muss nachgeben was ich gefühlt momentan immer ich bin.
Danke ☺ Jetzt wo es wärmer wird, ist es hoffentlich auch leichter und man kann Pausen machen wo man mit ihm spazieren gehen kann etc. Ich werde mich zusammennehmen und das Abenteuer in Angriff nehmen.
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Was ich auch nicht verstehe: Dein Mann spricht nicht mit deinen Eltern aber erwartet sich von dir ganz schön viel.... das ist doppelt Maß annehmen und dir gegenüber unfair.
Auf dich sauer sein, ist die einfache Lösung (für ihn)....
Du hast nix falsch gemacht und darfst unter Fremden und Freunden für dich einstehen und Rat einholen!
Und darfst für dich und deine Grenzen einstehen, du bist nicht für die Gefühle von den Schwiegereltern verantwortlich.
Willst du deinem Kind vorleben, dass es Oma ein Bussi geben muss, weil Oma sonst traurig ist? Das ist vl weit hergeholt, aber du wirst vermutlich auch für dein Kind und seine Grenzen einstehen müssen, wenn es Grenzen setzt. Dein Mann wird auch sowas runterspielen...
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Sind beide so extrem oder nur sie?? Wenn nur sie würde ich vl versuchen mit ihm mal zu sprechen möglicherweise ist er in einem ruhigen Moment einsichtiger als sie.
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Dem kann ich hundert pro zustimmen. Natürlich hat dein Mann seine Eltern gern und sie sind Teil der Familie, aber DU und euer Kind sollten Priorität haben. Ihr seid die Kernfamilie, hinter der sollte er stehen. Und das was du schilderst ist ja absolut nachvollziehbar, mich würde das auch mega nerven alles.
Sich da immer aus der Affäre ziehen, in dem er sauer ist, dir die Schuld gibt oder sonst was, ist für ihn halt eine einfache Lösung, für dich ist es nicht schön.
Wenn er das so gar nicht einsehen will, könnt ihr vielleicht echt eine Paarberatung machen? Manchmal tut es gut wenn ein Externer das so aufzeigt.
5,595
Wir haben uns aber immer gut verstanden, sie sind sehr gebildete Menschen und ich bin der Schwiemu recht ähnlich.
Trotzdem wars anfangs komisch, es musste sich erstmal alles einfügen. In der Bauzeit wars ganz normal, dass jeder überall herumrennt und das war in der ersten Zeit des Wohnens auch so.
Hab dann nebenbei mal erwähnt, dass es mir ganz recht wär, wenn sie entweder bei der Haustür anläutet oder bei einem konkreten Fenster anklopft. Damit ich mich einfach sicher fühlen kann. Das hat sie total verstanden. Umgekehrt machen wir das auch, sie sollen sich daheim auch frei fühlen können.
Sie hat mich mal in einem komischen Aufzug „erwischt“ (Schlabberpulli mit Turban und nur Unterhose). Da hat sie gelacht und gesagt „Fasching war schon“. Da meinte ich „Ich bin daheim, wo sonst kann ich so rumlaufen. Hast eh Glück gehabt, normalerweise hab ich keinen Pulli an.“
Mit Humor verpackt, machts vielleicht leichter, etwas zu sagen.
Zum Kinderthema: meine Tochter war 3 Jahre beim Umzug. Mir gehts da bisschen wie @ka48. Anfangs war ich pingelig aber mit der Zeit hab ich akzeptiert, wie die Oma das macht. Auch dass es mehr Süßigkeiten gibt oder Ablenkung bei einem Sturz. Sie haben keinen Erziehungsauftrag, sie können so tun, wie sie es für richtig erachten. Immerhin haben sie meinen Freund groß gezogen und der ist sehr gelungen 😂
Wirklich einen Tipp hab ich nicht. Ich schildere wie unsere Entwicklung war:
Ich hab gemerkt, dass Dankbarkeit bei uns eine wichtige Rolle hat und die drück ich oft aus, zB wenn alles blüht, sag ich „danke, dass ihr uns das ermöglicht habt“.
Vielleicht hilft es sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren? Habt ihr was gemeinsam?
Und was bei uns auch gut geht: ich fülle eine Lücke an einer Stelle in der Familie, wo es immer eine Leere gab. Das tut meiner Schwiemu gut und ich bin einfach wie ich bin. (Hab mich da zuerst zurück gehalten, weil ich dachte es ist nicht willkommen). Vielleicht findest du sowas bei euch?
Und dann hilft es, natürlich, sich abzugrenzen ohne Rechtfertigung. Denn sich Rechtfertigen führt oft zu einer Bewertung der Situation und das ist meistens zu Ungunsten deiner Person.
So, das war mein Senf dazu.
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Ich hab wo gelesen, dass du dich mit der Schwägerin nicht so gut verstehst um sie zu fragen wie sie das aushält - Vl wäre das ja ein toller Weg um sich ihr etwas zu nähern? Frag sie mal!
Ihr müsst ja keine best friends werden
Bei mir wohnen meine Eltern 2 Häuser weiter und manchmal ist es mir einfach zu viel- da zieh ich mich dann gerne mal etwas zurück oder bin viel unter. Ab 1 Jahr sind Ausflüge auch was ganz anderes.
Könnt ihr bei der Terrasse / Garten irgendwie was abtrennen wo sie dann nicht so einfach hinkönnen?
Wichtig ist, dass dein Mann mal die Augen öffnet und ihm bewusst wird dass er nun seine eigene Familie hat und zu dir stehen sollte.
Du solltest es genießen können wenn das nicht geht Vl wirklich dass ihr auszieht. Auch wenn’s schwer fällt
Und wie jemand geschrieben hat - du bist eh noch in Karenz oder? Dann fahr zu deinen Eltern für einige Zeit und genieß den Sommer dort!!
Wieso konnten deine Eltern ihm noch nicht sehen? Wohnen die so weit weg? Noch ein Grund mehr zu ihnen zu fahren.
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Ich würde da auch deinen Mann einspannen. d.h. er kann zum Beispiel deine Eltern auch einmal abholen.. 3h und 3h zurück ist schaffbar an einem Tag. Deine Eltern können z.B. ein Wochenende bei euch bleiben und dann wieder zurück.
(Freunde von uns haben so die Urgroßeltern von OÖ nach Vorarlberg kutschiert.).
Je nachdem kannst du auch z.B. etwas länger verreisen und öffentlich probieren ?. (Wir haben mit einer kleinen Lokalbahn das ganze probiert und aufgrund der Bewegungsfreiheit war das auch ok).
Ich hab auch das Gefühl das du sehr übervorsichtig bist.. Du sagt er schläft im Auto nicht mehr ein, aber ihr fahrt nicht länger als 15 Minuten... Ja also wenn meiner Nicht komplett gesättigt und perfekt passend zur Schlafenszeit ins Auto kam, schlief er eine Gewisse Zeit auch sehr schwierig ein, ich hab teilweise im Auto (d.h. ihn in der Babyschale gelassen gestillt). Wir sind schon 50 Minuten mit dem Auto gefahren und er ist dann 5 Minuten vor dem Ziel eingeschlafen).
Ich bin beim Autofahren aber auch nicht streng, er darf Maiskringel essen, und Trinken und Bekommt Spielzeug, Hauptsache er ist nicht unglücklich. Bei längeren Autofahren sitze ich neben ihn und bespaße ihn
Auch Einschlafen klappt bei uns teilweise wo anders überraschend gut, obwohl ich nicht damit rechne.
Das klingt jetzt wie Kritik, das solle es nicht sein, sondern ich glaube du musst Dinge finden die dich nicht so "einsperren" (Spielgruppen etc).
Bezüglich der Schwiegermama, seht ihr die Schwägerin gar nicht ? (oder haben die schon Abstand zur Schwiegermama genommen ?) Weil sonst sind Verbündete oft gut...
Und ich glaub das wichtigste ist das du dir mit deinem Mann einig sein musst wie ihr etwas schafft das euch beide glücklich macht. .. Und wenn es nur sowas ist wie Tammi mag Montags keine Besuche, dafür kommt Freitag Nachmittag der Mann mit deinem Kind rüber zur Schwiegermama und Tammi hat "Freizeit".
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Ich denke wenn du dieses Thema mal abhaken kannst dann wird dein Rucksack etwas leichter
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Ich bin in jedem Fall übervorsichtig oder einfach nur bequem denn solange er daheim ist bzw. in der Nähe ist er glücklich und keine großartigen Probleme.
Das mit der Schwägerin ist relativ wir sind sehr unterschiedlich und haben eigentlich nichts gemeinsam dadurch auch wenig Kontakt oder Gesprächsthemen außer jetzt das Kind. Und sonst relativ viel beschäftigt und immer unterwegs sodass sie den Kleinen gerade mal sehen wenn es ihnen passt und sich dann wundern wenn er sie nicht mehr kennt und von ihnen halten lässt. Ala wir sind gerade da ich möchte ihn mal halten und das Kind schreit mehr oder weniger sofort.
@HaseMausi Wir hätten eigentlich getrennte Bereiche eben ohne explizite Absperrung das heißt jeder kann sich eigentlich frei bewegen aber die Terrassen hinter jedem Haus ist doch irgendwo ein eigener Bereich der nur nicht immer so gesehen wird. Ich glaub auch das sie es einfach nicht so sehen oder verstehen können das wir gerne Zeit für uns und Abstand hätten weil sie wären froh wenn wir das machen was sie jetzt mit uns machen. Nämlich das wir aktiv rüber zu ihnen gehen sobald sie draußen sind. Da prallen einfach zwei Welten und Sichtweisen aufeinander was ihnen denk ich nicht begreiflich zu machen ist das wir etwas gerne anders hätten was für sie selbstverständlich ist.
Das gleiche gilt denk ich auch für meinen Partner er und sein Bruder sind es ihr Leben lang gewöhnt und akzeptieren einfach so wie sie sind auch wenn es ihnen zeitweise auf die Nerven geht sagen oder machen sie nichts dagegen. Ich bin scheinbar die einzige die gegen das "so war es immer" rebelliert und damit nicht klarkommt.
@Mohnblume88 Bei uns war es eigentlich genau gleich, mit Baugrund und Baustelle etc. alles was du ausführst stimmt 1 zu 1. Das während der Baustelle überall rumlaufen war eh klar und auch überhaupt kein Problem haben auch beim Bau viel für uns getan, dafür hat sich vor allem eine lange Zeit Schwiegermutter so verhalten als wäre es ihr zweites Haus und hat sich als Gastgeberin gegeben wenn wir jemanden eingeladen hatten.
Mehr Dankbarkeit hätten sie auch in jedem Fall gerne nur sehe ich es nicht ein mich ständig für Dinge zu bedanken um die ich nicht gebeten habe und die sie auch überhaupt nicht tun sollten. Wir also ich und mein Partner sind Menschen die gerne Dinge selbst machen und nicht lange jammern.
Um die Sache mal etwas zu relativieren wir verstehen uns eigentlich auch und im Grunde bin ich vom Charakter her meine Schwiegermutter sehr ähnlich nur macht sie eben eine Vielzahl an Dinge mit denen ich einfach nicht einverstanden bin und auch nicht klarkomme und dadurch auch nicht akzeptieren kann/will egal wie dankbar wir sein sollten wie gut wir uns eigentlich sonst verstehen. Eine lange Zeit war ich sowas wie die Tochter die sie nie hatte nur vergisst sie dabei das sie meine Schwiegermama ist und nicht meine Mama was für mich trotzdem noch was anderes ist und selbst bei meiner Mama würde ich manche Dinge nicht akzeptieren.
@orangebutterfly du hast vollkommen Recht so sollte es auch sein nur glaube ich ist ihm das Problem und wie ich mich damit fühle nicht so wirklich bewusst weil er seine Eltern ja nicht anders kennt und für ihn das Verhalten total normal ist und auch wenn ihm mal was stört geht er einfach drüber und tut dann so als wäre nichts gewesen um den Frieden zu bewahren.
@sara2709 Zum Großteil ist es die Schwiegermutter die Aktionen liefert aber wenn es beispielweise um beleidigt sein geht betrifft es immer beide. Meiner Meinung nach läuft es so ab: Schwiegermutter ist beleidigt und sie reden bzw. erzählt ihrem Mann die Dinge aus ihrer Sicht und er ist dann auch sauer und trägt es dann zu meinem Partner und fügt noch andere Probleme die unterschwellig da sind dazu. Welche die manchmal auch übertrieben sind. Beispielsweise kann ich mir nicht vorstellen das sie bei ihrem ersten Enkelkind wirklich gemeinsam darauf gewartet haben das der Nabel abfällt das kann mehrere Tage dauern.
Aber wenn er nicht gerade durch sie aufgestachelt wird ist er in vielen Dingen einsichtiger und hält sie auch manchmal zurück oder entschuldigt sie indem er sagt ihr wisst ja wie sie ist und sie meint es ja nur gut.
@annamaus Danke für deine Zustimmung. Prinzipiell haben wir eine tolle Beziehung und sind super glücklich wenn das Streit Thema Schwiegereltern nicht wäre wäre eigentlich alles absolut perfekt. Und ich will zumindest noch nicht einfach aufgeben und wie scheinbar alle anderen solche Aktionen kommentarlos hinnehmen und so tun als wäre nichts.
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Trau dich, denn damit kannst du selber etwas für euch verändern. Das ist definitiv ein Punkt den du selber in der Hand hast. Gönn dir eine Auszeit, und wenn es nur 2 Tage sind.
*meine Familie wohnt auch weit auseinander. Ich wohne bei der "Schwiegerfamilie". Für mein persönliches Glück war es wesentlich in der Babyzeit meine 2 (unter 2J.) ins Auto bzw. in den Zug zu packen und meine Familie/Geschwister zu besuchen.
Sei mutig und trau dich! Alles Gute! 💪
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Ja ich weiß das ich übervorsichtig geworden bin was den Kleinen betrifft. Hängt auch etwas damit zusammen das wir die ersten Monate sehr viel durch hatten und ich mir unglaubliche Sorgen um ihn gemacht hab. Hatte die ersten drei Monate ständig Atemaussetzer und kaum etwas zugenommen obwohl er eigentlich fast 24/7 genuckelt (wir haben es schlafnuckeln genannt) hat.
Mittlerweile hat sich das alles gegeben aber ich versuche ihn trotzdem wo geht zu beschützen. Bin scheinbar zu einer Helikoptermami geworden die ich nie sein wollte.
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Wenn ich die so vertraut gemeinsam im Garten finde sehe ich einfach rot ganz automatisch fühlt sich irgendwie so an als würde ich das überhaupt nicht mehr bewusst steuern können egal wie oft ich mir vornehme cool zu bleiben.
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Vl hat ja jemand tolle Tipps für dich (notfalls Vl mal Chat gto probieren 🤭)
Oder öfter das Haus verlassen und raus aus der Situation (öfter die Eltern besuchen)
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Ich weiß nicht was das positive sein soll außer das mein Partner seine Eltern in der Nähe hat und die uns früher viel geholfen haben was aber auch spüren lassen wenn ihnen irgendetwas nicht passt.
Das Problem gibt es eigentlich seit wir eingezogen sind ist aber xfach schlimm für mich geworden seit der Kleine auf der Welt ist. Früher war hald ab und an mal mein Partner weg und war bei Ihnen und ich blieb alleine zurück mittlerweile ist es er und mein Kind und ich steh daneben.
Mittlerweile mag ich überhaupt nicht mehr in den Garten gehen weil sie früher oder später auftauchen werden genauso wenig wie ich den Kleinen am Tag zu meinem Partner geben mag damit ich Freizeit hätte weil sein erster Weg direkt raus ist und damit zu seinen Eltern. Er sagt immer nö ist nur damit der Kleine raus kommt aber am Ende sinds doch da.
Ich hätte ja nichts gegen ab und an aber täglich und wenn irgendetwas nicht so läuft wie sie gerne hätten kommen Beschwerden.
Ich bin schon soweit das der einzige Ausweg eine psychotherapie ist weil scheinbar ich das Problem bin und als einzige ein Problem habe oder welche verursache.
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Soll heißen: selbst wenn du es mit den Schwiegis durch Vermeidung hin kriegst, dann kommt das Problem an einer anderen Stelle. Von daher ist eine Gesprächstherapie auch von meiner Seite eine Empfehlung, sofern man jemand Passendes mal gefunden hat. Manchmal reichen ein paar Einheiten aus, um das mal aufzudröseln.
Ich muss mich auch wieder mehr drauf konzentrieren, mich abzugrenzen. Die nächste Herausforderung ist bei mir, wenn mich jemand nach meinem „Nein“ (was mir eh schon schwer fällt), doch zu etwas überreden will. Eh meine Schwiegermutter. Sie ist eigentlich so eine Liebe, aber bei der Pflege meines Schwiegervaters kommt sie so an ihre Grenzen, dass sie schon betteln kommt. Sehr schwierig für mich und auch meinen Freund da Nein zu sagen. Obwohl wir genug zu tun hätten 🫣 und bald noch mehr mit dem 2. Baby.
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Wir sind im Garten sie ist nicht mal hier aber sobald sie das Kind sieht machts das Fenster auf und ruft ihn. Kind sieht sie nicht mal oder weiß wo sie ist und sitzt nur verwirrt da weil er seinen Namen hört aber niemanden sieht.
Ich hab nicht viel gesagt aber insgeheim ärgern mich solche Sachen dann doch.
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Mittlerweile bin ich seit knapp fünf Monaten in Therapie auch wenn es am Anfang nicht danach ausgesehen hat hab ich mittlerweile echt viel durch und einiges über mich und meine Situation gelernt auch wenn ich noch immer nicht genau weiß wie es mir in meiner Situation hilft hat es mich doch weitergebracht auch zu verstehen warum ich so reagiere und es für die meisten anderen nicht nachvollziehbar ist. Beispielsweise hat all euer Ratschlag das ich eine Therapie brauche noch mehr bewirkt das ich dachte ich bin das Problem und mich deshalb therapieren lassen.
Leider hab ich trotz allem keine Lösung gefunden welche es vermutlich auch nicht geben wird weil sich alles wie ein Kreisel anfühlt der immer wieder von vorne beginnt und ich es nicht schaffe meinem Partner näher zu bringen wo eigentlich das Problem liegt. Deshalb hätte ich falls eine von euch damit mehr Erfahrung oder Lösungen im Umgang damit hat ein paar Fragen.
Wie regelt ihr das zusammenleben wenn man sich sowieso jeden Tag über den Weg läuft? Reicht es nicht aus einfach nur "Hallo" zu sagen und seiner Arbeit oder was auch immer man gerade tut nachzugehen?
Was tut ihr trotz gemeinsamen Gartens um doch sowas wie Privatsphäre oder Familien Zeit zu haben ohne das ständig die Möglichkeit besteht das jemand dazukommen kann?
Man muss sich doch nicht täglich sehen und miteinander reden auch wenn man Tür an Tür wohnt?
Etwas was meine Therapeutin gesagt hat und mir noch nicht ganz klar ist und eventuell jemand kennt ist - das mein Partner mehr Sohn als Papa und Mann für seine Familie ist?
Eine Frage die sich mir ständig stellt und auf die ich noch keine sinnvolle Antwort erhalten habe ist, was wäre wenn wir nicht neben seinen sondern meinen Eltern wohnen würden und ich ständig bei denen zu Besuch wäre.
Was ich gelernt habe ist das ich mich in vielen Fällen einfach ausgeschlossen und außen vor fühle und ich nicht weiß wie dieses Gefühl wieder weggehen soll und sich eher noch verstärkt durch das Kind.
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Erstmal - bei Therapie gehts nicht drum, wer der Schuldige oder wer das Problem ist. Es ist etwas, das du für deine Entwicklung machst, um deinen Standpunkt so zu vertreten, dass du damit zufrieden sein kannst. Noch bist du nicht zufrieden, wenn ich das richtig verstanden habe. Alle kann man nicht glücklich machen, aber man kann mal bei sich selber anfangen.
Der Zeitraum von 1/2 Jahr ist sehr relativ, aber ich versteh, dass du dir zeitnah eine Lösung wünscht. Ich bin jetzt nach ca. 4 Jahren dort wo ich hin wollte mit meinen Schwiegereltern.
Wer wo wann bei wem zu Besuch ist, ist nur die Angelegenheit derer, die das ausmachen.
Ich bin zB gern und oft (2-4 Mal pro Woche) bei meinen Schwiegereltern und mein Partner seltener, obwohl es seine Eltern sind und sie sich gut verstehen. Er hat nur kein großes Bedürfnis nach häufigerem Sehen, was man akzeptieren muss. Seine Mama würd ihn gern öfter sehen, aber er grenzt sich da gut ab. Er hat keine Ressourcen abends für Gespräche und aus. Er „riskiert“ natürlich, dass seinen Eltern das nicht passt, aber er handelt FÜR SICH und nicht GEGEN DIE ELTERN. Das muss allen bewusst sein.
Wir haben zwar keinen gemeinsamen Garten aber auch keinen Zaun und die Grenzen sind nicht eindeutig.
Meine Schwägerin wohnt auch hier u sie handhabt das mir gegenüber genau so wie du sagts - ein „Hallo“ reicht für sie aus, es muss kein Gespräch entstehen. Warum ich das merke? Sie lässt es mich spüren. Sagt Hallo und geht weiter. Ich wär jedesmal bereit für ein Gespräch aber sie nicht und ich akzeptiere das. Würd ich es nicht akzeptieren und mich aufregen, wärs MEIN Problem und nicht ihres. Von daher - trau dich für dich einzustehen. Das kann man fair und freundlich mitteilen oder eben jemanden nur spüren lassen. Wenn es einen Konflikt gibt, ist ansprechen wahrscheinlich gscheiter, auch wenn das sicher kein leichtes Gespräch ist. Man muss jedenfalls sehr deutlich sagen, was man will und nicht schwammig sein und hoffen der andere versteht es.
Was ich grad nicht ganz verstehe - du fühlst dich ausgeschlossen? Du willst ja mehr Distanz, oder? Oder mehr Nähe?
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Ich selbst könnte mir das überhaupt nicht vorstellen.
Du wirst etwas ändern müssen, ansonsten wirst du für immer unglücklich sein. Nachdem dein Freund nicht will und es für ihn ja bequem zu sein scheint musst du dir allein etwas einfallen lassen.
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Ja das mit dem abgrenzen und Probleme ansprechen ist immer so eine Sache weil man eben riskiert das die Schwiegereltern beleidigt sind und ich dann auch immer wieder der sein muss der diese Situation aus dem Weg räumen muss.
Ich glaube das ist einer der Dinge das ich mehr Distanz möchte weil ich eben irgendwie doch nicht dazu gehöre und manchmal auch nicht dazugehören möchte vor allem seit wir ein eigenes Kind haben möchte ich manchmal auch nur Familie sein.
Die Situation ist kompliziert und ich bin es denk ich auch 🙈
@andrea_86 Deshalb ja meine Frage hier wie welche in meiner Situation damit umgehen/umgegangen sind um mir was neues einfallen zu lassen bzw. auf neue Ideen/Ansätze zu kommen.
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Habe fast die gleiche Wohnsituation und bin aktuell auch wieder am Limit deswegen. Bei uns ist es auch irgendwie gegangen, bis vor einem Jahr das Baby kam. Seitdem komme ich mit den massiven Übergriffigkeiten gar nicht mehr klar.
Wir haben bei meinem Partner auch ganz stark das Thema "ist er mehr Sohn oder mehr Partner/Vater". Er sieht sich oft mit seinen Eltern als Einheit, kann sich da gar nicht abgrenzen, als wäre er nie erwachsen geworden. Am liebsten würde er jeden Tag mehrere Stunden bei seinen Eltern verbringen, wir sehen sie sowieso jeden Tag und die Kinder verbringen auch viel Zeit mit ihnen. Aber irgendwie ist das immer noch nicht genug, und ich bin schon die Böse, wenn ich mal einen Nachmittag nichts mit den Schwiegereltern zu tun haben will.
Nach der Geburt der Kleinen waren so viele Situationen, wo ich mir gewünscht hätte, er wäre mal für mich eingestanden, aber er war permanent entweder auf der Seite seiner Mutter, oder hat die Probleme einfach ignoriert. Das hat damals fast zur Trennung geführt. Jetzt wurschteln wir uns wieder ganz gut durch, aber gewisse Wunden sitzen tief, gerade, wenn ich mir denke, wie er im Wochenbett mit mir umgegangen ist.
Ich würde liebend gern hier ausziehen, aber er will das absolut nicht und möchte das riesige Haus am liebsten noch weiter ausbauen... auch eine sehr verfahrene Situation.
Ich bin auch seit kurzem in Therapie, und meine Therapeutin hat gemeint, eine Paartherapie wäre vielleicht sinnvoll. Weil auch er gewisse Denkmuster auflösen muss, und irgendwann kapieren muss, dass er eine Familie GEGRÜNDET hat - und dass die seine Priorität sein muss, vor seinen Eltern. Das kann ich ihm nämlich nicht begreiflich machen. Er checkt es einfach nicht.
Kann also nicht viel beisteuern, außer, dass ich die Situation kenne und verstehe.
Ich glaube tatsächlich, man kann da viel an sich selbst arbeiten (vehement für sich einstehen und sich abgrenzen), und man braucht auch den Rückhalt des Partners. Die Schwiegereltern ändert man eh nicht mehr.
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Es tut schon mal gut zu wissen das man nicht alleine mit so einer Situation ist.
Ja das mit abgrenzen und für sich selbst einstehen höre ich in der Therapie auch oft und wenn man sich selbst ändert ändert sich das Umfeld mit das sagt sich nur so leicht nur weiß ich eben nicht wirklich wie.
Da würde ich mir eben oft wünschen das mein Partner an meiner Seite ist und nicht Dinge macht weil ich sie mir wünsche oder auf Dinge meinetwegen verzichtet sondern einsieht warum und dann von sich aus macht weil es ihm auch wichtig ist.
Ja das dahin wurschteln is bei mir auch bis mir irgendwann wieder zuviel wird und die nächste Eskalation folgt.
Wie weit weg wohnen deine Eltern wenn ich fragen darf?
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ZB „Heute passt es nicht, ich melde mich gern, wenn wir Zeit haben.“ Dann liegt der nächste Schritt bei dir und du kannst dann bestimmen, ob bis zum nächsten Treffen 1 Tag vergeht oder 10.
Oder zB „Wochenende ist Familienzeit, vielleicht passts ja spontan.“
Ich hab bei meiner Schwiegermutter gemerkt, dass ich es total gern hab, wenn sie uns spontan besucht, aber halt nicht auf die Art. Das hab ich dann so gesagt. „Ich freu mich immer, wenn du kommst, läut bitte einfach vorn an!“ Sie kam nämlich gern mit den dreckigen Gartenschuhen bei der Terrasse rein auf den sauberen Parkett.
Vier Jahre ist übertrieben, weils schon länger gut läuft jetzt. Aber im Großen und Ganzen wars wichtig was zu sagen, wenn es offensichtlich nicht klar ist. Ich hab mich überwunden und dann gemerkt, dass es gar nicht schlimm war.
Und wenn die Schwiegereltern traurig sind oder enttäuscht, dann ist das so. Du kannst nicht ihre Laune hoch halten, in dem du deine unten hältst.
Das ist nicht deine Verantwortung.
Gleichzeitig frag ich aber auch immer mal nach, wie sie es gern hätte (zB sollen wir beim Fenster klopfen oder an der Haustür klingeln).
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Also ich muss sagen für mich wäre das unvorstellbar. Meine Schwiegereltern und ich kommen zwar gut miteinander aus, aber ich brauche einfach meine Privatsphäre. Auch eine solche Nähe zu meiner Mutter wäre nichts für mich. Also ich versteh dich da voll, dass dir das einfach zu steil ist.
Schade, dass dein Partner dich da nicht verstehen kann/will.
Ich glaube der Satz deiner Therapeutin "das mein Partner mehr Sohn als Papa und Mann für seine Familie ist?" ist vielleicht so gemeint, dass er sein Verantwortungsgefühl als Sohn tiefer empfindet als seine Rolle als Papa/Mann. So würde ich das auffassen. Klar ist er Sohn seiner Eltern, aber es sollte ihm auch wichtig sein, wie es dir als Frau/Mutter geht und dass du dich offensichtlich unwohl fühlst und mehr Grenzen brauchst.
Wäre es denkbar eine neue Wohnung zu suchen oder ist das etwas, wo er komplett aussteigen würde?
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Das ich mich im Garten eigentlich null entspannen kann weil immer die Möglichkeit das die Schwiegereltern um die Ecke kommen und ich aufpassen muss nichts falsches zu sagen oder zu tun.
Das mit den Grenzen hat sich ja schon verbessert aber ist für mich irgendwie immer noch nicht genug. Als wir eingezogen sind stand beispielsweise sein Vater einfach bei uns im Haus (bis in den letzten Winkel wo er uns dann gefunden hat) weil er ein Problem und wir nicht erreichbar waren. War dann besser aber mit den Kleinen sind sie dann wieder einfach ins Haus gegangen wenn er geschlafen hat und wir draußen waren um ihn anzuschauen.
Was ich damit gelernt habe ist das ich mich nicht zu Hause fühlen kann und es damit irgendwie auch nicht mein zu Hause ist sondern einfach nur ein Ort an dem wir wohnen.
Viele Kleinigkeiten die ein großes Problem ausmachen wo ich einfach nicht mehr weiter weiß und mich damit alleine gelassen fühle. Hinzu kommt das ich immer als die die Probleme macht dargestellt werde und dadurch alleine gegen alle stehe.
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Meine Verantwortung nicht wenn sie traurig oder beleidigt sind aber meine Aufgabe das dann wieder zu kitten und darauf hab ich auch keinen Bock weil dann wieder ich die bin die das Problem verursacht und damit auch wieder aus dem Weg räumen muss.
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Andere Frage, habt ihr dasselbe Schließsystem/sie eure Schlüssel oder ist dann einfach immer offen?
Hast du schon einmal zB einen Tag/ein Wochenende probiert den Spieß umzudrehen und ständig bei ihnen aufzuschlagen? Sie müssen es vielleicht am eigenen Leib erfahren, um zu verstehen Rücksicht zu nehmen.
Meine Eltern wohnen nicht weit weg und mein Vater kam immer wieder einmal so vorbei. Als dann mein Mann bei mir eingezogen ist, bat ich ihn sich vorher zu melden oder anzuläuten. Er war kurz ganz entrüstet. Als ich meinte, ja, aber Privatsphäre etc. war er nicht überzeugend. Als ich sagte, dann kann es aber auch passieren, dass er ihm nackt begegnet, hat es Klick gemacht.
Also dein Mann sollte ja auch helfen können, welche Argumente fruchten.
Was mir noch so einfallen würde, wenn sie anscheinend kommen…oh, schön euch zu sehen, leider habe ich gerade keine Zeit, es wäre heute xy oder morgen möglich…ich muss jetzt leider dieses oder jenes machen…
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Warum könntet ihr das Haus nicht verkaufen/vermieten?
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Sie haben unsere Schlüssel, eigentlich nur für Notfälle.
Das mit Spieß umdrehen würde nicht funktionieren die freuen sich je mehr und öfter wir sie besuchen. Das wir uns sowieso ständig/täglich sehen ist zu wenig und kommt die Beschwerde das wir nicht aktiv zu ihnen hingehen.
Hab ich schon gemacht, einmal ist sie uns dabei dann auf den Spielplatz nachgekommen. 🙈 Mit dem Kommentar sie wollte mal schauen was wir machen.
@andrea_86 Das bekomm ich nie im Leben durch und ist eigentlich dadurch keine wirkliche Option.
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Wir wohnen auch mit den Schwiegereltern zusammen im Haus. Wir haben zwar getrennte Wohneinheiten, aber einen gemeinsamen Eingang. Sie wohnen unten, wir oben, getrennt nur durch eine Stiege und ohne Absperrmöglichkeit.
So passiert es öfters, dass die Schwiegermutter auch bei uns in der Wohnung steht und was will.
Also nackt durch den Gang laufe ich deshalb nicht.
Ja, manchmal stört es mich, aber nicht extrem, umgekehrt gehe ich auch runter, wenn ich was brauche.
Aber bei uns ist es so, dass wir unter der Woche zusammen essen. Gewisse Tage kocht meine Schwiegermutter für alle, andere Tage ich. Am Wochenende kochen und essen wir getrennt.
Am Samstag haben wir noch mehr Kontakt, weil halt auch draußen gewerkelt wird.
Am Sonntag bleiben wir weitestgehend getrennt und lassen uns gegenseitig in Ruhe.
Das hat sich eigentlich eingespielt und funktioniert auch.
Ja, im Sommer ist es dann schwieriger, wenn alle in den Garten wollen.
Manchmal gesellen sich die Schwiegereltern dann doch zu uns, aber meistens wollen sie dann e der Hitze entfliehen und meiden den Garten.
Habt ihr versucht gewisse Tage einzuplanen, wo ihr euch trefft, sodass ihr ansonsten Privatsphäre habt? Das wäre so meine Idee.
Ansonsten würde ich auch einfach nur grüßen und weiter gehen oder mit der Arbeit weiter machen und dann halt sagen, ich hab gerade keine Zeit und will das fertig machen
Geht halt auch nicht immer.
Dass ihr nicht ausziehen und verkaufen wollt, kann ich nachvollziehen, wobei, ihr wohnt nebeneinander oder?
Wenn mehrere Generationen zusammen wohnen, ist das immer schwierig und ohne Kompromisse geht das nicht.
Ich verstehe mich auch besser mit meinen Schwiegereltern als mein Partner und rede mehr mit ihnen als er selbst.
An deiner Stelle würde ich es wirklich mal probieren Tage einzuplanen für die Schwiegereltern und Tage nur für euch.
Jeder weiß Bescheid und muss dann nicht sauer sein, weil der andere gerade nicht reden mag.
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Mit ihnen hab ich mich lange geplagt, bis ich es schließlich angesprochen haben. Fiel mir schwer, aber es musste sein. Ich blieb freundlich und sagte, dass der Garten zu meinem Wohnzimmer gehört. Nur weil ich daheim bin, will ich keinen Besuch oder hab Kapazitäten für Gespräche. Wenn ich Besuch will, lade ich ein. Wenn sie Besuch wollen, laden sie ein. Sich bei jemand anderen einladen gibt es nicht. So sind wir verblieben und so funktioniert das jetzt auch. Im ersten Moment waren sie wahrscheinlich schon beleidigt, aber damit konnte ich leben.
Und das bringt mich zu einer Frage: was wär das Schlimmste, das passieren kann, wenn du freundlich aber klar sagst, was du willst? Du sagst, sie wären beleidigt u du musste es dann wieder kitten. Was wenn du das nicht machst? Was wär dann das Schlimmste, das passieren kann?
Und was heißt „kitten“? Entschuldigst du dich? Rechtfertigest du dich? Relativierst du?
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Du darfst sehr wohl kommunizieren, dass es gerade nicht passt und du dich sonst nicht auf xy konzentrieren kannst, aber auch nicht immer alles fallen lassen kannst, woran du gerade arbeitest. Auch du hast ein Recht auf Ruhe, auch wenn es dann den Anschein hat, dass du ja Zeit hättest. Das müssen sie nicht verstehen, aber lernen zu respektieren.
Sonst könnte man ja gleich die ganze Wohnsituation auflösen und hätte nur noch gemeinsames WZ, Küche etc.
Was ist, wenn euer Kind einmal in die Schule geht, dann können sie auch nicht auftauchen wie sie wollen, wenn Hausaufgaben/Lernen ansteht.
Sprich dies einmal bei deinem Mann an, vielleicht versteht er es dann besser. Denn dann wird sein Kind auch nicht lernen in der Lage sein, Grenzen zu setzen. Was wenn er älter ist, Freunde zu Besuch hat…irgendwann wird ein Alter kommen, wo es ihn stören wird.
Wie war es als dein Mann jung war, wie war da der Kontakt mit den Großeltern. Er wird sich in gewisser Weise bewusst machen müssen, dass es eben nun die Großeltern und nicht mehr die Eltern im Familienverbund sind.
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Es ist ja nicht so als würden wir uns nicht verstehen nur das wir ständig ungeplant aufeinander treffen und dann etwas von unserer Zeit wollen egal wieviel momentan zu tun ist was seit dem Kleinen noch schlimmer geworden ist weil die Zeit noch begrenzter ist als vorher.
Das mit Tage einplanen klingt super und funktioniert im Winter wenn wir sowieso mehr im Haus sind toll aber nicht im Sommer wenn wir mehr draußen sind. Was mich daran am meisten stört ist, dass wir uns sowieso täglich sehen und sie immer noch nicht damit zufrieden sind weil wir nicht immer genug Aufmerksamkeit schenken.
@Mohnblume88 Das ich das am Ende nicht mache ist irgendwie unmöglich weil dann mein Partner ankommt und auf mich einredet das ich um des Frieden willen den ersten Schritt machen soll und so war es bisher immer sprich ich habe eigentlich immer nachgegeben und glaube nicht das ich schaffe das zu ändern.
Ja das Problem sehe ich jetzt schon @krümel05 da wir ja von zu Hause aus arbeiten sind wir viel daheim und trotzdem in der Arbeit etwas was ihnen auch nur schwer beizubringen ist.
Wie er jung war bzw. wir uns kennengelernt haben war die Situation einfacher weil wir eben in Wien und dadurch eine gute Stunde entfernt gewohnt haben.