Krabbelstube
Wann haben eure Kinder in die Krabbelstube gehen dürfen ? Ab 1. Jahr früher oder später ?
Wie war eure Erfahrung?
Würdet ihr empfehlen ein Kind mir 1. Jahr in die Krabbelstube oder doch lieber später ?
Wie war eure Erfahrung?
Würdet ihr empfehlen ein Kind mir 1. Jahr in die Krabbelstube oder doch lieber später ?
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.
Kommentare
11,950
Ich finde das ist sehr individuell.
Meine Kinder waren beide fast zwei als sie in die Krippe gekommen sind bzw. war mein Sohn bei einer Tagesmutter. Für meine Kinder hat das gut gepasst.
Prinzipiell seh ich für das Kind keinen großen Vorteil davon mit unter 2 in eine Krippe zu gehen. Also "für das Kind" macht das glaub ich kaum jemand. Natürlich gibt's Kinder die gern Kontakt zu anderen Kindern haben, dafür muss ich sie aber nicht in eine Krippe geben. Sehr viele Kinder kommen mit dem Setting in so jungen Jahren gut zurecht. Andere sind komplett überfordert. Kommt halt auch immer aufs Kind an.
Eine allgemeine Empfehlung gibt's da nicht. Wenn dh wieder arbeiten gehen musst weil es finanziell notwendig ist dann stellt sich die Frage eh nicht.
Und wenn du wieder arbeiten gehen willst, einfach weil du willst dann ist auch das legitim.
Ich finde, bei Kindern unter 2 zählt nochmal mehr die Qualität der Betreuung also schau dir die Institution gut an. Wie gehen sie dort mir den Kindern um und auf sie ein. Wie ist die Gruppengröße. Passt das zu dir und deinem Kind. Wie viel Stunden würdest du deinem Kind dort "zumuten".
Es wird immer Leute geben, die dir sagen werden das so, wie du es machst nicht richtig ist also mach einfach das, womit du dich wohl fühlst und hör nicht auf die anderen. 😉
1,897
Wir haben eine Woche vor dem ersten Geburtstag mit der Eingewöhnung in der Krippe gestartet. Mit 13 Monaten ist er dann schon ganztags gegangen und ich wieder arbeiten. Er war Gott sei Dank unkompliziert und liebt es bis heute in die Krippe zu gehen. Im Sommer wechseln wir in den kiga. Vom sozialen Aspekt her super. Auch was die Förderung und Aktivitäten betrifft wäre ich nicht in der Lage ihm das jeden Tag so zu bieten. Auch da merkt man wie er profitiert.
3,752
830
Ich hatte den Eindruck, dass sich sämtliche Kinder in dem Alter tatsächlich sogar leichter getan haben, als die größeren. Unsere liebt die Gruppe.
Es war die richtige Entscheidung für uns alle und eine Riesenerleichterung für mich.
@greenie ja, das pädagogische Programm für die ganz Kleinen hat mich auch erstaunt! Das hätte ich auch niemals bieten können.
Ich hätte mir auch gar nie vorstellen können, wie gut es wirklich funktioniert in so einer Gruppe. Auch mit dem Wickeln und so.
2,564
Er wäre mit seiner Persönlichkeit und Bedürfnissen in einer Einrichtung untergegangen. Die anderen Kinder wurden ab 2 für ihn interessant (davor ist er halt an der Tagesmutter gepickt) und jetzt mit 2,5 merke ich, dass er ab Herbst mit dann 3 Jahren bereit ist für eine größere Gruppe. Wir würden aber nur wechseln, wenn wir einen Platz in der Wunscheinrichtung bekommen. Ansonsten bleibt er nochmal ein Jahr bei der Tagesmutter, bis er in den Kindergarten kommt.
So viel zu unserer persönlichen Erfahrung. Ansonsten schließe ich mich @Kaffeelöffel 1:1 an.
2,696
Aber wie @Kaffeelöffel schreibt ist uns die Qualität der Betreuung in dem Alter sehr sehr wichtig. Aus diesem Grund konnten wir in NÖ keine geförderte Krippe nehmen. Die müssen nämlich mit 321€ pro Kind bis 13.00 Uhr auskommen. Das geht natürlich zulasten des Betreuungsschlüssels, der Qualität und der Räumlichkeiten.
In unserer Krippe gibt es einen Betreuungsschlüssel von 1:4 bis max 1:5, zwei Gruppen mit maximal 12-15 Kindern. Das "Programm" wenn man es so nennen darf ist gleitend, daher müssen sie nicht zu fixen Zeiten jausnen oder schlafen, sondern haben Zeitrahmen. Es ist ein abgeschlossenes Grundstück mit Garten, die Kinder dürfen raus wann sie wollen -> mit 14 Monaten wird sie das aber wohl noch nicht so in Anspruch nehmen :-) das Spielzeug ist aus Naturmaterialien und lädt zur Kreativität ein. Es gibt pro Gruppe mehrere Räume, damit sich jedes Kind jederzeit zurückziehen und dem Trubel entfliehen kann :-)
Ich selbst bin in den 90ern erst mit 3 in den KiGa gegangen und fand es nicht so toll. Daher habe ich natürlich Bauchweh meine Tochter so früh abzugeben. Ich muss darauf vertrauen, dass die Pädagoginnen ihren Job gut machen und die Rahmenbedingungen passen.
Aber wie andere hier auch denke ich, dass meine Tochter zumindest halbtags von den Kontakten profitieren wird. Zuhause kann ich ihr nicht täglich Kontakte bieten, da wir keine Familie im Umkreis haben.
3,752
711
Aber es tut ihm echt gut, er geht so gerne hin 😊, redet sogar am Wochenende davon 😅. Er ist jetzt 2 Jahre 4 Monate alt. Dabei ist er eigentlich eher schüchtern und auf Spielplätzen bei fremden Kindern sehr zurückhaltend, aber die Kinder im Kindergarten mag er voll gern. Die sind auch alle total lieb, und spielen total lieb mit ihm🥰. Mir gefällt deren Konzept auch sehr. Sie haben halt Kinder von 1-6, alle zusammen und die kleinen lernen von den großen. Dadurch nimmt jedes Kind im laufe des Kindergartendaseins alle Rollen ein. Der betreuungsschlüssel ist auch echt gut, und dadurch dass nicht alle so klein sind, können die jüngeren auch mehr Aufmerksamkeit von den Pädagoginnen kriegen, wenn sie es grad brauchen.
0
Mein Sohn ist erst mit zwei Jahren in die Krippe gekommen und für uns war es die richtige Entscheidung. Er hat aufgrund seines Alters schon verstehen können, was der Kindergarten bedeutet und was dort passiert. Die Eingewöhnung viel ihm daher sehr leicht und lief auch ohne Tränen ab. Und ich habe diese zwei Jahre mit ihm zu Hause sehr genossen. Wir haben einfach Spielgruppen besucht, um den Kontakt zu anderen Kindern herzustellen. Das hat für uns gut gepasst.
Bei den sehr jungen Kindern, die zeitgleich eingewöhnt wurden, haben sich einige doch recht schwer getan, andere wiederum haben es gut gemeistert. Es ist also wirklich sehr individuell.
Wenn man es sich finanziell und beruflich leisten kann/möchte, dann spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, noch nicht mit 1 Jahr im Kindergarten zu starten.
903
Unsere geht noch nicht, fängt mit fast 2,5 Jahren dann an.
Ich denke auch, man kann daheim den Kindern auch alles bieten, was sie brauchen.
Oft hört man auch, mein Kind lernt so viel in der Krippe (zb mit Besteck essen, Kinderlieder und die Bewegungen dazu, etc) kann ein Kind daheim ja genauso lernen. Wir singen daheim sehr viel, sie macht schon lange alle Fingerspiele mit. Essen kein Problem. Oder sprechen: erst heute bei der 2-jahres-untersuchung fragt die Kinderkrankenschwester, ob sie leicht in die Krippe geht, weil sie so gut spricht?! Das gleiche wurde ich auch von einer Sozialarbeitin in einer Spielgruppe gefragt, weil sie das scheinbar nur von Krippenkindern so kennt.
Kann ich persönlich eig nicht so nachvollziehen, denn daheim hat sie ne 1:1 Betreuung (Einzelkind), ich spreche sicher mehr mit ihr als eine Pädagogin/Betreuerin, die sich um mehr Kinder kümmern muss.
Soziale Kontakte mit anderen Kindern hat sie neben privaten treffen durch Spielegruppen und offene Treffs.
Klar, kommt's immer auf die Umstände an (wie viel Zeit/Energie haben die Eltern für das Kind, wie ist das soziale Umfeld, das Wohnumfeld,...). Wir wohnen zb auch in der Stadt, neben verschiedenen Spielgruppen (normale, tanz, Musik, Bewegung,...), gibt es offene Treffs, viele Einzelveranstaltungen (sinneswerkstatt, Bewegungsbaustelle, gatschen und matschen, Garten erkunden,...), von denen man je nach Lust und bedarf gebrauch machen kann. Da wird zum Teil halt dann noch etwas anderes geboten als daheim, obwohl man da natürlich vieles auch privat mit dem Kind daheim machen könnte. Wir nutzen davon aber nicht soo viel, weil ich kein Fan von zu viel Programm in der Woche bin.
Ich wüsste nicht, welchen Vorteil meine Tochter von einem früheren Krabbelstubenbesuch gehabt hätte. Ich denke auch länger könnte sie ohne Nachteile für sie noch daheim bleiben. Aber mein Mann und ich gehen halt dann wieder arbeiten.
17,595
2,356
Zwecks lernen im Kiga, sie bringt schon viel heim zB Lieder und durch das Gruppendings kann sie auch toll teilen und mal warten bis sie dran ist. Sie ist aber schon immer ein recht entspanntes Kind. Spielen mit andern Kindern hat erst vor kurzem begonnen, zudem hat sie wirklich viel Aufmerksamkeit und auch Nähe der Betreuerinnen gebraucht. Essen mit Besteck konnte sie schon vor dem Kiga und mit sprechen war sie auch recht früh dran. Im Kiga hat sie aber voll lange nicht geredet, mitgesungen oder getanzt. Da wurde mega lange beobachtet. Jetzt ist sie überall voll dabei. Mich nervt auch oft, dass alles was sie kann vom Kindergarten haben soll. Wir machen daheim so viel mit ihr, fördern sie und unternehmen auch viel. Ich denke schon dass der Kindergarten bereichern kann, aber der große Brocken kommt von daheim.
Wir haben zwar früh begonnen, aber es sind halt echt nur 14 h in der Woche und ich denke mehr würde sie noch überfordern. Sie freut sich immer wenn sie abgeholt wird und wenn wir Mittwoch unseren „Faultiertag“ haben und daheim sind.
2,724
Mir war wichtig das ich genug Zeit hab für eine sanfte Eingewöhnung. Ich konnte vorab natürlich schon einschätzen das mein Kind bei der Eingewöhnung länger brauchen wird, da er extrem zurückhaltend war und sehr stark gefremdelt hat.
Ich war dann noch über 3 Monate in Karenz und konnte mich gut auf die Eingewöhnung konzentrieren.
Also ich würde behaupten meinem Kind hat die Krippe SEHR viel gebracht. War er davor noch "motorisch und sozial grenzwertig entwickelt" so ist er jetzt richtig gut drauf und hat so viel nachgeholt. Und ich bin mir sicher dass ich meinem Kind trotzdem zu Hause auch alles geboten habe. Bin von A nach B mit ihm gelaufen, hab versucht ihn zu fördern wo es ging. Aber hier kam der Großteil dann mit Start Kinderkrippe. Wir sind aber auch in einer privaten Einrichtung, wo wirklich sehr drauf geschaut wird. Kostet halt leider auch dementsprechend...
Finde einfach es kommt so sehr auf die Persönlichkeit des Kindes drauf an.
2,591
Meine Tochter startet jetzt mit knapp einem Jahr auch dort und ihr Bruder wird noch drei Monate gemeinsam mit ihr betreut, bevor er in den Kindergarten wechselt. Allerdings gehen wir es auch ganz langsam an und in den ersten drei Monaten sind viele Unterbrechungen (Sommerurlaub von uns und der Tagesmutter). Ich hätte für die Kleine auch einen Platz im gleichen Kindergarten in der Kleinkindgruppe erhalten, aber mir ist es dort für eine 1Jährige zu chaotisch/laut und ich bin mir nicht sicher, ob sie da nicht untergeht. Somit wird sie 1-2 Jahre bei unserer Tagesmutter bleiben bevor sie dann auch in den KiGa wechseln darf.
Aja ich könnte theoretisch bis zu ihrem zweiten Geburtstag (Juni 2025) daheim bleiben, aber da die Eingewöhnung fast überall im September erfolgt und mir niemand für Feb/März einen Platz garantieren kann, ist das natürlich auch etwas problematisch. Also ja man könnte es sich zwar finanziell leisten, aber organisatorisch ist’s nicht immer machbar, erst kurz vorm 2. Geburtstag einzugewöhnen. Wir hätten auch niemanden, der da 2-3 Monate zB überbrückt. Meine Tochter startet jetzt aber sogar schon im Juni (statt September), weil bei unserer TaMu bereits mit Ende Mai jemand geht und ich so nicht zwei Eingewöhnung im September vor mir habe und wir’s wirklich ganz langsam angehen können. Ich denke zudem, dass es für sie einfacher ist, wenn anfangs auch ihr Bruder dabei ist.
1,783
17,595
830
Unsere ist in Betreuung, weil mein Mann und ich arbeiten gehen wollen. Wir haben Glück - unsere nimmt das gut an und kann auch davon profitieren. Nach einem Jahr zu Hause, ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. Ich bin eine ganz miese Kleinkindunterhalterin. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, den ganzen Tag Kleinkind Spiele zu machen und daneben auch noch den Haushalt zu führen. Das bin ich einfach nicht.
2,591
903
Oder es gibt sogar so loslassgruppen, wo es rein darum geht, dass Kinder es lernen sich zu trennen.
17,595
2,591
Diese Loslassgruppen kenne ich nicht. Wie läuft sowas ab? Sofern das nicht regelmäßig stattfindet, sehe ich das eher kontraproduktiv. Ich finde es (wie oben schon geschrieben) sehr wichtig, dass das Kind eine Bezugsperson hat. Wenn man diese Person nur alle paar Tage/paar Wochen sind, ist’s schwer, eine Bindung aufzubauen. Ich finde es jetzt per se auch nicht gut, dem Kind das einfach nur so zu lernen. Wenn MaPa wieder arbeiten gehen will/muss, bleibt halt oft nichts anderes über.
@fraudachs Also in den Kleinkindgruppen bei uns hast du im Normalfall eine Pädagogin und eine Assistentin auf Max. 15 Kinder. Manchmal ist dann eine der beiden Personen aber gerade im Haus unterwegs (Essen holen/Toilette/etc). Im Idealfall hat man 3 Personen, aber aufgrund des Personalmangels ist das oftmals leider eher Wunschdenken. Unsere TaMu arbeitet mit einer zweiten TaMu zusammen und sind 95% der Zeit zusammen. Letztes Jahr hatten sie zu zweit 8, dieses Jahr 9 Kinder. Oft fehlen aber natürlich auch mind. 1-2 Kinder. Also das ist schon ein anderer Betreuungsschlüssel. Das ist auch der Grund, weshalb ich meine 1Jährige zur TaMu gebe und nicht in den städtischen KiGa. Aber wie man sieht gibt’s eben auch regional Unterschiede. Also da gibt’s meiner Meinung kein richtig oder falsch, sondern ist von ganz vielen Faktoren abhängig, eben was zur eigenen Situation und zum eigenen Kind gut passt.
17,595
Ich fand tm schwer zu kalkulieren weil mir keine sagen konnte, ob sie ab Herbst einen Platz haben bzw erst spät sagen können. Habe mir 2 angeschaut und beide haben mir nicht so zugesagt.
3,752
903
Wie es für die Mutter ist, ist wieder eine andere Sache. Und auch das man die Betreuung von Oma nicht mit Betreuung bei Tagesmutter und kita vergleichen kann.
Darum auch das Beispiel mit den loslassgruppen. Da wir so etwas nicht gemacht haben, kann ich nichts dazu sagen. Wird auch in den verschiedenen Gruppen und Orten je nach Leitung unterschiedlich gehandhabt mit dauer, etc.
Wollte nur aufzeigen, dass man Trennungserfahrungen von der Hauptbezugsperson nicht nur durch Krabbelstube machen kann.
2,696
2,591
7
Meine Tochter war damals 16 Monate und in meine Augen war es die beste Entscheidung für sie und auch für mich.
Sie hat sich so stark entwickelt (v.a. sprachlich) und auch der soziale Umgang tat ihr sehr, sehr gut (hatte dazumal keine Freunde/Bekannten mit Kindern, Spielkameraden).
Sie hat es auch von Tag 1 an geliebt, in die Kinderkrippe zu gehen und das gab auch mir ein gutes Gefühl dabei.
Und ich muss auch sagen: das was den Kindern dort geboten wird, schafft man zu Hause gar nicht.
3
Er signalisiert mir dann allerdings auch nach 2, 3 Stunden zb in einem Babycafé, dass er jetzt eine Pause braucht (indem er zb in den Kinderwagen möchte).
Wie viele hier schreiben, bin ich auch der Meinung, dass das letztlich vom Charakter des Kindes und von den finanziellen Umständen bzw Familienumfeld abhängt.
713
Mein Großer hat mit 16 Monaten gestartet und es war die beste Entscheidung. Ich war Anfangs auch etwas zurückhaltender weil es von jeder Seite kam dass wir das Kind nicht jetzt schon in eine Einrichtung geben konnten, aber uns waren die Hände gebunden. Wir haben einfach keine Omas und Opas die aufpassen können. Er hat das aber offensichtlich auch gebraucht weil er sehr ein lebendiges Kind ist.
Wir hatten eine Eingewöhnungsphase aber die Pädagogen waren so erstaunt das er da so pflegeleicht war.
Wenn ich Ihn heute im KIGA holen dann wird oft immer geraunzt weil ich ihn zu bald abhole
Sind Bruder fängt nächste Woche an, wir werden sehen wie dies dann funktioniert!
Eines aber noch, hätte ich die Möglichkeit gehabt länger zuhause zu bleiben hätte ich es natürlich gemacht aber leider ging sich das finanziell einfach nicht aus.