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Kommentare
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Wir Mamas dürfen auch bissl von unserem Ego runter. Wir können die Dinge nicht besser als der Vater. Wir machen manches vlt andere. Aber anders bedeutet nicht besser fürs Kind.
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Bin sowieso der Meinung dass Kinder viel zu viel von nur Frauen betreut werden - daheim meistens die Mama, die Oma, die Pädagoginnen im Kindergarten, die Lehrerinnen in der VS - da sind Männer eh kaum präsent
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Emanzipation und Entwicklung bedeutet für mich eigene Entscheidungen zu treffen und nicht Männer oder Familien zu etwas drängen, dass sie nicht wollen. Da sind Probleme vorprogrammiert. Dann sind sehr wahrscheinlich beide unglücklich (und das Kind auch).
Und zum Thema der Chef wird schon zwei Monate länger erlauben. Nö. Also, mein Chef wollte mir nicht mal erlauben die Stunden zu reduzieren, nachdem ich schon auf dem Zahnfleisch gegangen bin und es in der Arbeit NICHTS (!) zutun gab.
Im Endeffekt hab ich gekündigt und bin Vollzeitmama. Ich hab geheult, weil ich so wenig Zeit und Kraft für und mit meinen Kindern hatte. Ob sie jetzt mit dem Papa daheim oder im Kindergarten waren, hat nichts an meinem Gefühl geändert. Nämlich, dass ich bei ihnen sein wollte.
Ich habs schon einmal geschrieben: ich versteh nicht wie es Stimmen dafür geben kann. Für diejenigen, die es wollen, hat sich eh nix geändert. Warum ist es ein Fortschritt, wenn Frau zwei Monate Kündigungsschutz verliert?
Nochwas, was ich nicht verstehe, warum ist es schlecht, wenn Kids von Frauen betreut werden? Wie man doch weiß, liegt das größtenteils in der Natur. Deswegen sind ja mehr Frauen in der Care Arbeit tätig... wieso will man zwanghaft gegen die Natur arbeiten? Schadet es den Kindern?
Und wieder, die die es nicht wollen, können es ja anders machen. Aber vielleicht zwingen wir Männer einfach diese Berufe zu ergreifen oder in Karenz zu gehen. Damit sich gesamtgesellschaftlich etwas ändert. Ja? Oder lassen wir einfach die Leute machen was sie bzw wie sies wollen (natürlich in einem Rahmen)?
Und meine Kinder haben sehr wohl einen Pädagogen und zwar in technisches Werken 😁 - männlich 💪.
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Es ist für mich deshalb ein Fortschritt, weil für mich vieles NICHT in der Natur liegt. Sondern ein gesellschaftliches Konstrukt ist und es daher bissl Zwangsbeglückung auf manchen Ebenen braucht um in meinen Augen soziologisch und gesellschaftliche Dynamiken zu verändern.
Vieles wurde und wird uns einfach seit Generationen eingeredet , ohne dass es hinterfragt wird.
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Bin zu 100% bei dir!!!!!
Finde es voll oke oder egal, wer das Kind wo eingewöhnt, aber ICH WILL SELBST ENTSCHEIDEN KÖNNEN! Und das wird uns genommen!
@Klumpenstein
Also du hast bestimmt recht, vieles wird von der Gesellschaft auferlegt! Aber ich denke gewisse Sachen sind sehr wohl einfach "natürlich". Ein normaler Mann ist stärker (vom Körperbau, Herz, Hormone) als eine normale Frau. Das ist Natur.
Genauso hat schon immer die Frau das Kind bekommen - so wird auch eine gewisse Care Arbeit schon immer bei der Frau gewesen sein! Auch vor 100.000 Jahren!
Und Ja, Männer können/sollen/müssen mehr im Kind-Sektor machen
---> wenn sie wollen bzw die Familie das will oder braucht etc.!
Viele machens ja ohnehin!
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Ich finde die Änderung in Ordnung, sofern auch an die Kinderbetreuung gedacht wird und es genügend Kleinkinderplätze gibt. Wir sind in Ö eh recht privilegiert und können im Vergleich sehr lange bei den Kindern daheim bleiben und bekommen hierfür auch ausreichend finanzielle Unterstützung. Wenn man länger daheim bleiben möchte, kann man ja den Job aufgeben und Hausfrau/Mutter sein. Die Neuerungen sollen wohl dazu dienen, dieses (veraltete) Rollenbild aufzulösen. Hintergrund ist sicherlich auch, den Gender Pay Gap und die höhere Altersarmut bei Frauen zukünftig zu minimieren, die halt oft durch die alte Rollenaufteilung mit verursacht werden.
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Dafür braucht man keine Karenz.
Er gibt zu, dass er mich mit unseren beiden nicht beneidet(die aber im Vergleich zu anderen eh harmlos sind) und die Geduld nicht hätte länger allein.
Ich könnt net mal sagen ob wir uns die Karenz geteilt hätten, wenn ich davor nicht arbeitslos geworden wär (hatten ungefähr gleich viel verdient).
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Dann sollte man sich eher so darum kümmern, dass Frauen zb einen Pensionbetrag bekommen, über den Zeitraum. Oä. Es gäbe genug Lösungen. Wenn ich Vollzeit arbeite und nur den Mutterschutz daheim bin, hab ich keine Nachteile. Wenn ich das nicht will, gibt es halt Einschränkungen.
Für mich ist gegen die Natur arbeiten, dass immer weniger Frauen Kinder kriegen oder erst sehr spät (mit Risiko verbunden), um Karriere zu machen. Das ist meiner Meinung nach ein gesellschaftliches Konstrukt, dass künstlich aufgebaut wird.
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Schau dir die skandinavischen Länder an ! Da geht sehr vieles was bei uns "angeblich nicht geht". Sooo viele wollen auch bei uns..aber wie, wenn es keine gscheite Unterstützung in dem 50:50 weg gäbe, Männer Sorge haben, dass sie dann nach zurückkommen gekündigt werden, eine finanzielle Ungleichheit entsteht in der Zeit wo der Mann daheim ist etc. Oder man daheim bleiben MUSS weil Kindergarten erst ab 3 oder so ein Schaß
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....
Sondern weil eine tatsächliche 50:50 Lösung uns finanziell auf 2 Jahre gesehen halt das Genick brechen würde!
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Das Sozialsystem, Kinderbetreuungs- und Bildungssystem in meinen Augen sehr wohl..ja.
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Würd mich da gerne mehr damit beschäftigen
Aber wenn ich google, dann find ich fast nur österreichische Zeitungsartikel
Eine Diplomarbeit hab ich gefunden, in welcher Schweden und Ö gegenüber gestellt werden, die werd ich mir jetzt einmal anschauen
Wenn ich das nächste Mal meine schwedische Verwandtschaft sehe, werde ich die aufjedenfall fragen, was sie von ihrem System halten. Finds ganz interessant auch die Meinung von den Personen zu hören, und nicht nur Fakten
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Und dort gibt es Betreuungseinrichtungen ab Babyalter, dies bei uns kaum gibt.
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Ich date mich natürlich nicht regelmäßig über die Systeme in skandinavischen ab, aber das ist der Stand meiner letzten Recherche, die mich fasziniert hat. Vielleicht findest unter diesem Schlagwort mehr.
Ich habe außerdem Erasmus in Schweden gemacht und die jungen Familien die ich da kennengelernt haben, schienen sehr zufrieden..
Natürlich ist das auch immer eine individuelle Sache..
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Ich fände es einen Fortschritt, wenn es endlich normal wird, dass Männer (auch in Führungspositionen) sich Pflegeurlaub für ihre Kinder nehmen, in Elternteilzeit gehen, am Donnerstag früher von der Arbeit gehen damit sie zum Elternabend gehen können, alleine mit den Kindern zu Arztterminen gehen und sich einfach zuständig fühlen. Wer von uns ist, wenn er irgendwo ohne Kinder unterwegs war, nicht schonmal gefragt worden "und wo hast die Kinder gelassen?" 🙄
Bevor jetzt wieder wer schreit, dass das ja nicht geht: ich bin auch Führungskraft. Genauso wie mein Chef (ein Mann mit 2 kleinen Kindern) und bei uns beiden sind die oben beschriebenen Sachen völlig normal und machbar. Und je weiter oben es in den Hierarchien geht, desto weniger trifft man Männer an die das ebenfalls alles machen und das liegt sicher nicht daran, dass das bei ihnen im Betrieb nicht geht.
Mein Schwiegervater und sein Bruder waren vor 35 Jahren schon sowas wie Einhörner weil sie sich zu Hause mehr als damals gewohnt beim Haushalt und in der Kindererziehung eingebracht haben. Eine große Veränderung (einzelne Familien ausgenommen) seh ich da jetzt noch nicht. Es gibt immernoch zu viele Männer, die behaupten sie können sich keinen Pflegeurlaub nehmen oder grundsätzlich davon ausgehen, dass die Frau beim kranken Kind daheim bleibt weil die eh nur Teilzeit arbeitet.
Wenn ihr in euer Umfeld schaut (oder hier ins Forum) dann werdet ihr genug Situationen finden die einfach nicht mehr zeitgemäß sind und wo es mir persönlich die Nackenhaare aufstellt. Diese sind zum großteil gesellschaftlichen Normen geschuldet und diese würde ich mir wünschen aufzubrechen. Unter anderem damit, dass Männer zumindest 2 Monate die care-arbeit übernehmen. Dass das dann in der Praxis wahrscheinlich wieder ganz anders gehandhabt wird ist mir schon klar. Trotzdem ist es ein erster Schritt.
Wenn die einzelnen Frauen mit diesen Dingen keine Probleme haben dann find ich das ok. Aber in meinem direkten Umfeld und auch hier im Forum klingt das nicht so.
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Von "am Wochenende viel mit den Kindern machen", ab und an Termine übernehmen und abends helfen, bekommt Mann nicht unbedingt mit, was mental load vor allem bedeutet..
Dazu muss man wirklich Mal längeren Zeitraum für alles verantwortlich sein.
Erst heute wieder bei meinem Mann erlebt..(und er war zumindest 3 Monate in Karenz und ist sehr engagiert) : "Welche Größe hat J gerade ? Im Kindergarten wollen die das wissen."
Jooooah 🤡
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Aber so eine Art Bonus gibts bei uns ja auch, halt nur bei einer Aufteilung von 60:40 bis 50:50
Die Diplomarbeit die ich gefunden habe ist von 2011, da kann sich schon einiges geändert haben, aber von der Arbeit hab ich den Eindruck bekommen, dass dort Gleichstellung über alles andere geht.
Hatte für mich schon ein bisschen einen Geschmack von "Hauptsache alle gehen bald wieder arbeiten, zahlen Steuern und bekommen trotzdem in kurzer Zeit ein weiteres Kind"
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Und solange es nix getan wird, kann Familie häufig nicht frei entscheiden.
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Durch die Regelung verdient Frau nicht plötzlich mehr oder hat mehr pension, außerdem haben Männer dadurch nicht mehr Lust in Karenz zu gehen bzw Frauen früher arbeiten. Es geht einfach der Kündigungsschutz verloren (danke Gleichberechtigung 😉) und das kind hat womöglich 2 Monate früher Fremdbetreuung.
Glaubt ihr, dass AG glücklich sind, wenn sie für 2 Monate eine Karenzvertretung suchen. Das alles is schlecht und lächerlich undurchdacht.
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Ich find halt oft ist finanziell eine Ausrede … viele Mütter wollen nicht unter 2,5 arbeiten gehen, viele Väter wollen nicht in Karenz gehen. Ist auch in Ordnung so - muss eh jeder wissen.
Ich will aber auch Karriere machen, für das hab ich sehr wohl was getan die letzten Jahre. Und ohhh - ich bin auch so eine furchtbare Risikomutter und mit 40 nochmal munter geworden. Solche Aussagen schockieren mich. Hast du Töchter? Dann reicht ja Pflichtschule. Schnell Kinder kriegen und dann in „naturbedingten“ Care-Berufen arbeiten. Für was Gymnasium und Uni? Braucht man als Frau ja eh nicht.
Was ich noch nicht verstehe, so viele schreien, so viel Care Arbeit als Frau, Mann hat’s so gut - darf ja arbeiten gehen - aber Rollen tauschen will auch kaum wer.
Und ich finde der Topf an KBG in Österreich ist außergewöhnlich hoch. Mit Bildungskarenz dazu sowieso ein Hammer.
Ich gehe seit die kleine 1 Jahr ist in TZ arbeiten und steige da schlechter aus, als welche die in Bildungskarenz sind und nix dafür tun. Find ich auch unfair … Arbeit sollte halt schon belohnt werden. Und das Gender Gap endlich geschlossen werden. Aber selbst wenn das so wäre, bezweifle ich dass der Anteil von Vätern in Karenz oder Teilzeit nicht wahnsinnig steigen würde. Und da ist sehr wohl ein gesellschaftlicher Wandel nötig … Care Arbeit ist nicht nur Frauensache - auch Männer können das wenn sie es wollen.
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Bin persönlich stark dafür, dass man mehr Möglichkeiten bekommt, es fairer zu gestalten
Kann da nur wieder die Aussage des ÖVPlers wiedergeben (auch wenns da nicht um die Karenz direkt ging)
Für mein Gefühl wird aber immer nur davon ausgegangen, dass jeder solange wie möglich daheim bleiben möchte
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Und du hast aber recht, wenn ein Elternteil weniger in Vollzeit verdient als der andere, wirds halt schon schwierig - wie in dem Thread schon oft thematisiert!
@Kaffeelöffel
Ich finde jetzt aber das Thema "Karenz" und Pflegefrei/Arztbesuche/Elternabend 2 Paar Schuhe!!!!
Meine Schwester und ihr Mann haben eine 6-jährige Tochter. Beide arbeiten Vollzeit. Zu 90% geht sie zuerst Pflegefrei, aber irgendwann is ausgeschöpft, dann muss eh er. Und die Elternabende übernimmt sie, weils ihn absolut net interessiert. Da haberts mMn aber generell an ihm und net an irgendeinem System! Weil auch wenn man ihn gewaltsam zwingen würde, den Elternabend wahrzunehmen, würd es ihn net interessieren!!!!!
Is doch gut dass man sich als Paar sowas ausmachen kann Wer Wie Was.
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Um das geht's! Es steht dir frei zu entscheiden Wann du wieder arbeitest!
Und wenn keiner beim Kind bleibt und alle arbeiten in der Familie - soll es so sein!
Es sollte für alle Möglichkeiten Optionen geben!!!
Als ich nach Kind 2 nach 14 Monaten wieder in meinem alten Job war - hauptsächlich männliche Kollegen - war keiner von diesen irgendwie schockiert dass i wieder arbeite! Denen is das sch**** egal weil sich meiner Erfahrung nach viele Männer mit sowas garnet auseinandersetzen 🤣
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Für mich fühlt es sich oft so an: die Männer sind angeblich im Beruf unverzichtbar und die Frauen meinen, sie sind daheim unverzichtbar. Fakt ist, es stimmt weder das eine noch das andere, in meinen Augen.
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Bei uns war grad die Diskussion, wie wir nach der Karenz von unserem zweiten Kind arbeiten wollen, und haben einiges durchgerechnet
Dabei sind wir drauf gekommen, dass wir quasi sogar "bestraft" werden, weil ich nach einem Jahr wieder arbeiten gehen möchte
Meine Große kommt dann in der Kiga, das zweite Kind muss zur Tagesmutter, da bei uns die Krabbelstube erst ab 2 Jahren ist
Wenn beide Kinder in den Kiga oder Krabbelstube gehen, oder beide zur Tagesmutter, würden wir für Kind 1 100% zahlen, und für Kind 2 nur 50%
Das geht aber nicht, unsere Große darf nicht zur Tagesmutter, weil sie eh einen Kiga-Platz haben wird, und Kind 2 kann ich aber nicht in die Krabbelstube geben, weil zu jung
Wir müssen dann also für jedes Kind 100% zahlen, und haben garkeine andere Möglichkeit, außer Karenz bis zum 2. Geburtstag von Kind 2, was wir aber beide nicht wollen
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Aber OIDA....würde des jemand von einer Frau verlangen?
Na.
"Mah super, dass der Papa auch ein halbes Jahr in Karenz ist !"
"Was? Du (Frau) bleibst nur ein Jahr daheim?".
Unsere Gesellschaft ist Trash 🤡
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Wir haben in NÖ Glück - die Kinderbetreuung ab 1 Jahr ist zumindest vormittags gratis 👍
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Hab mal mit einem Kollegen gesprochen, dass irgendetwas organisatorisches in der Krabbelstube nur an mich addressiert wurde
Seine Reaktion "Das ist halt Gewohnheit" und ich soll mich nicht so aufregen
Ein paar Stunden später kam das gleiche Thema nochmals auf, und da meinte ich dann, dass es meinem Mann sehr weh tut, dass ihm die Verantwortung für sein Kind abgesprochen wird
Dann war seine Reaktion ganz anders
Mein Mann sei so arm, und das ist unmöglich, dass man ihm etwas nicht zutraut, weil er als Papa kann das ja genauso
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Und wenn ihr beide VZ arbeitet?
So viel bekommt man beim Pauschalen für 2 J. nicht?! Oder meinst du wenn du Teilzeit gehst geht alles drauf?
Beide ETZ?
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Wir fühlen uns einfach bestraft, weil wir diese Entscheidung getroffen haben
In meinen Augen vergisst der ÖVPler eben diese Seite komplett
"Jeder soll es so gestalten können, wie er wolle" aber auch nur dann, wenn man lange zuhause bleiben möchte, alles andere geht ja nicht in das vorherrschende Bild
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Der Betreuungsbeitrag ist ja gedeckelt
Mir gehts eher darum, dass man einen Betreuungsrabatt bekommt, wenn ein zweites Kind in der gleichen Form betreut wird, aber eben nicht bei unterschiedlichen Formen
Und wir haben bei der Form keine Wahl, weil keine 1-jährigen in der Krabbelstube genommen werden, wir sind also gezwungen zwei verschiedene Formen zu nehmen
Wenn wir die Wahl hätten, würden wir für Kind 2 weniger zahlen, aber so sind wir gezwungen, für beide Kinder voll zu zahlen
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Was ist bitte die optimale Anzahl der Kinder pro Familie? Wer entscheidet das? Genau! Ich und sonst keiner!
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Und ja mit solchen Aussagen fühl ich mich sehr wohl angegriffen!
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Es kriegen viele keine Kinder oder nur eines, weils zu spät ist... und bereuen es dann. Nicht immer. Oft.
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Was ist wenn 2 Väter ein Kind haben - geht das dann naturbedingt auch nicht dass sie in Karenz gehen und Care Arbeit übernehmen 🙈
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Geht vereinzelt trotzdem nicht. Ein 1Mann Berieb kann nicht einfach schließen 😅
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Geht vereinzelt trotzdem nicht. Ein 1Mann Berieb kann nicht einfach schließen 😅
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