Karenz neu: 22+ 2 Monate
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Kommentare
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Da wird grad so viel Wind wegen nix gemacht …
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Für mich ist der finanzielle Aspekt eine Ausrede … es geht um 2 Monate und wenn der Mann in Karenz gehen WILL, geht das auch. Da muss man halt kurzfristig etwas zurückstecken, aber verhungern wird niemand so schnell.
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Wir z.b. haben uns alles mehrfach durchgerechnet, und es war alles leicht machbar, mit mind. 1000€ die jedes Monat überbleiben, zusätzlich zu dem finanziellen Polster den wir haben
Aber durch die Teuerungen ist alles anders geworden
Bei meiner Tochter konnte ich noch entscheiden, wieviele Stunden ich nach der Karenz arbeiten möchte
Wenn aber die Preise so bleiben, wie sie gerade sind, dann hab ich nach der nächsten Karenz nicht mehr die Möglichkeit, dass zu entscheiden, sondern muss fast wieder Vollzeit arbeiten gehen
Und wir haben da trotzdem noch eine bessere Grundlage, weil wir 50% Eigenkapital hatten, dementsprechend der Kredit nicht ganz so hoch ist, wie bei anderen
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Ich bin jetzt nicht 100% im Bilde was das pauschale KBG betrifft aber lt. Google beträgt es aktuell, wenn von Mann und Frau bezogen, € 16.347,--
Geteilt durch 24 wären monatlich
~ € 680,--.
Jetzt verdient zumindest mein Mann zw. € 2600 - € 3000 in "schlechten Monaten", sprich ohne Überstunden etc.
Mein Schwager als Behindertenbetreuer verdient um die € 2.000. Also ich mein da geht's jetzt nicht um paar Euro die man dann 2 Monate nicht hat! Sondern um ganze Monatsgehälter die wegfallen.
Und wir zB haben unseren Kredit usw so berechnen lassen, dass im Notfall einer stemmen kann mit Vollzeit Job - weil mein Mann und ich gleich viel verdienen. Aber ich kenne niemanden der seine Ausgaben berechnet nach dem Karenzgeld dass sie mal beziehen werden.
Was ich an dieser Diskussion so traurig finde ist, dass man sich für etwas positiv ausspricht, was offensichtlich viele andere (die es hier schreiben) negativ beeinflusst! Obwohl man selber ja nix positives durch diese Veränderung erlebt. Außer die "Schreiberin" die meinte, sie will das ihr Mann in Karenz gehen muss. Aber nicht mal die profitiert davon......
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Und ich kann es mir nicht leisten weil wir müssen erspartes nehmen ist Blödsinn - da ist ja Geld da, das halt dann für die Vater-Kind-Beziehung investiert wird anstatt in materielles. Wie gesagt, find wer 2 Monate will, kann das auch.
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Aber wenn die Frau statt 24 nur 22 Monate daheim bleibt ist der Gesamtbetrag für 22 Monate gleich wie für 24 Monate und da ändert sich nix. Und das wird in dem Thread dauernd betont, dass man durch die neue Regelung Geld verliert, und das ist schlichtweg falsch. Die neue Regel ändert nix.
Und wer wie lange in Karenz geht ist eine Grundsatzdiskussion- das muss jede Familie entscheiden.
Mir ist wichtig dass hier keine falschen Tatsachen verbreitet werden. Und es haben so viele geschrieben dass man weniger Geld kriegt - und das ist halt nicht so.
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Weiters haben wir Kredit u Fixkosten gewählt, bei dem sogar das Vollzeitgehalt meines Partners wegfallen könnte u es ging sich trotzdem aus.
Das und vieles mehr macht für mich eine sinnvolle Kalkulation aus.
Daher hab ich auch nur eingeschränkt Verständnis, warum Menschen mit Familie so am Limit leben, dass ein Vater nicht 2 Monate in Karenz gehen kann, die meiner Meinung nach mit Geld gar nicht aufzuwiegen sind.
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Ich muss aber weiterhin dazusagen, dass ich die ganzen Formulierungen die man lest hinsichtlich „Dauer“ und „ Geldbezug“ immer noch sehr verwirrend sind und die Leute demnach logischerweise verunsichert. Wie sich nun was ergibt, wird man eh sehen.
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Und generell wegen dem Familienbonus plus, bzw. der Steuerrückzahlung
Natürlich kann man den Familienbonus plus monatlich berücksichtigen lassen, keine Ahnung, ob das viele in Anspruch nehmen
Aber was hilft die Steuerrückzahlung (+Familienbonus) in den zwei Monaten Karenz? Das Geld ist zu diesem Zeitpunkt ja nicht verfügbar, sondern kommt x-Monate später, und somit hilfts in der Situation halt relativ wenig
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Familienbonus kommt über Steuerausgleich rein.
Dass alles so knapp ist dass man nicht auf den Steuerausgleich warten kann hab ich tatsächlich nicht berechnet. Weiß nicht ob es da Möglichkeiten gibt wie Freibetragsschein oder ein Überbrückungskredit. Die Männer die bei uns 2 Monate in Karenz waren haben auch noch geringfügig in der gleichen Firma dazuverdient. Wenn man gut verdient sind das eh nur wenige Stunden (am abend Mails beantworten, bei Fragen telefonisch erreichbar sein oder so). Vielleicht ist das auch eine Möglichkeit wenn alles so knapp ist.
Es kann sicher Fälle geben wo man viel schlechter aussteigt aber mir kommt vor es wird oft gesagt ohne es mit der Steuerersparnis für den eigenen Fall durchzurechnen.
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Hab dafür deine berechneten Netto Zahlen genommen
Wenn die Frau 24 Monate KBG bekommt, bekommen die Familie im 2. Jahr ca. 2000€ mehr, als bei 22+2
Naja, nur weil der Papa gut verdient, ist das eaKBG nicht automatisch besser
Vielleicht kommt die Frau direkt aus einer Karenz oder hat sehr schlecht verdient
Für dein Rechenbeispiel am Anfang passt das mit dem eaKBG allerdings wirklich besser
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Von dem her find ichs schwer, eine pauschale Aussage zu treffen, ob 22+2 besser oder schlechter ist finanziell
Mich persönlich betrifft es auch nicht, da es bei uns das eaKBG wird, und wir auch nicht geplant haben, die 2 Jahre komplett auszuschöpfen
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Hut ab.
Wir haben bei unserer Kreditberechnung im Jahr 2017/2018 nicht unser 3.Kind berücksichtigt, welches 2024 auf die Welt kommt! 🤣
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Genau, so haben wir auch berechnet. Im Notfall muss es sich so ausgehen. Aber die Kinderplanung explizit auf 3 Kinder nicht.
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Das 2. Kind könnten Zwillinge sein, dann wäre ich glaub ich etwas unvorbereitet 😂 aber ich hoffe ja doch, dass unsere Verhütung funktioniert.
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Sie haben schon kapiert, dass das KBG gleich bleibt, aber sie meinen es so, dass, wenn der Papa die zwei Monate nehmen „muss“, ja trotzdem die Differenz zwischen Mama VZ (verdient weniger) und Papa VZ (verdient mehr) beim Haushaltseinkommen fehlt.
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Und prinzipiell sollte man sich schon alle Varianten durchrechnen was besser ist in Summe. Aber eben unbedingt auch den Brutto Netto Rechner der AK dazu nehmen für das Jahreseinkommen der beiden mit/ohne Karenz. Das ist der entscheidende Punkt.
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Ja natürlich bleibt das KBG gleich, aber wir können und wollen nicht für X Monate auf das Gehalt von meinem Mann verzichten. Da hilft es auch nicht wenn ich die 2 Monate voll arbeiten gehen würde (was ich einfach auch nicht will. Ich bin Mutter ich will bei meinem Kleinkind sein.), da würd trotzdem ein signifikater Betrag fehlen und ich seh es auch nicht ein das mit Ersparnissen zu überbrücken.
ok.
Ich möcht mich jetzt auch nicht mehr für unsere finanziellen Entscheidungen vor fremden rechtfertigen, geht keinen was an, außer meinen Partner und mich. Dennoch bleib ich bei der Meinung, dass das eine weitere unerhörte Bevormundung ist, wie man was machen soll. Ein weiterer Schritt wo man meint man tut Frauen einen Gefallen in Richtung gleichberechtigung und in wirklichkeit wird uns was genommen. Ich wunder mich gar nicht mehr, dass ich mich oft schäme Mama zu sein und gern daheim beim Kind zu sein. Wenigstens die 2 Jahre wo man Kündigungsschutz hat. Ach sorry. Sind ja nur mehr 22 Monate. Danke.
Heutztage wird man ja schief angeschaut, wenn man keine Karriere machen will und als Faul abgestempelt. Die will halt einfach nix hackeln 🤷🏻♀️
Es wäre gescheiter Arbeitgeber zu "bestrafen" oder zu belehren die bereits gewillte Männer ned in Karenz oder Papamonat gehen lassen wollen.
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Und finanziell ist es genauso wie vor der neuen Regelung. Die einzige Problematik ist dass man 2 Monate weniger Kündigungsschutz hat.
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…nehmen „muss“, wenn man 2 Jahre MIT Kündigungsschutz beim Kind sein möchte 😅
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Schau mal da …
https://www.arbeiterkammer.at/beratung/berufundfamilie/Karenz/Karenz-Regelung.html
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Bei eakbg bezieht man maximal bis 14 Monate, wenn der Partner 2 davon nimmt.
Generell wurde am KBG nichts geändert.
NUR an der arbeitsrechtlichen Karenz.
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*Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld steht Ihnen bis zum 1. Geburtstag des Kindes zu.
*Beziehen beide Elternteile Kinderbetreuungsgeld, so verlängert sich die Bezugsdauer bis maximal zum vollendeten 14. Lebensmonat des Kindes.
*Unabhängig davon kann die gesetzliche Karenz bis zum Tag vor dem 2. Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden.“
Unabhängig wovon kann ich die gesetzliche Karenz bis zum 2. Geb in Anspruch nehmen? Und MUSS der Papa dann spätestens vom 12.-14. Monat die Karenz antreten und darf nicht erst vom 22.-24. Monat gehen um da noch das EAKBG zu beziehen?
Ich finde das so furchtbar und verstehe nicht wie man den Müttern diese wertvolle Zeit nehmen kann, wenn es denn so geplant war dass sie alleine daheim bleibt.
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Unabhängig vom Bezug des Kinderbetreuungsgeldes (da es in diesem Fall nur bis zum 12.bzw.14 Monat bezogen werden kann). Aber du kannst trotzdem bis zum 2.Geburtstag zu Hause bleiben.
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Aber Achtung beim unbezahlten Urlaub. Für eine weitere Karenz verlierst du dann den Anspruch aufs eaKBG bis du die 6 Monate wieder voll hast. Das ist mir leider passiert 😅🙈
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Blöd ist halt, wenn der Mann dann nicht in Karenz geht, ist die Frau unbezahlt zu Hause u ist die 2 Monate komplett vom Partner abhängig. Auch doof irgendwie.
Wäre ja besser wenn es so bleibt wie es ist u jeder Vater kann selbst entscheiden ob er in Karenz möchte oder nicht.
Und nach 22 Monaten arbeiten gehen ist auch schwierig wenn die meisten Krabbelstuben erst ab 2 Jahren sind 😅
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Und wenn die Frau nur 22 Monate und dann der Mann 2 Monate geht - könnt die Frau ja die 2 Monate früher arbeiten gehen … die meisten starten ja eh mit 2 Jahren in TZ, das ginge dann schon mit 22 Monaten und würde auch das Familieneinkommwn erhöhen 👍
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Was zählt, ist die Zuverdienstgrenze.
Die meisten machen es so mit der Karenz, weil man dann nicht in über die Einkommensgrenze kommt. Deshalb ist das in den Köpfen quasi untrennbar verknüpft.
Aber es sind und bleiben zwei Paar Schuhe.
### man muss NICHT zwingend in Karenz sein, um KBG beziehen zu können ###
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Und das mit den Krabbelstuben ist auch ein Punkt, bzw muss die Eingewöhnung dann mit dem Papa gemacht werden wenn man ein Glück hat und schon vorher einen Platz bekommt. Der Mann von der AK meinte auch, dass die Regierung den niedrigen Betreuungsschlüssel nicht mit bedacht hat.
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