Raus aus der Stadt - Landleben🌄
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Kommentare
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Kann daher noch nicht viel erzählen, lese aber gespannt mit
Bei uns ist der Grund, dass uns die Stadt schon mega annervt 🙈
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Meine Hauptfreundschaften sind schon noch in Wien und ich fahr regelmäßig rein.
Ich vermisse hier nichts. Hab ein gutes Gefühl bei der Kinderbetreuung und im Alltag, um Welten besser als früher.
Anfangs ist es so, du kennst keinen aber alle kennen dich 😂
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Für uns ideal! Es ist hier ruhiger, wir haben viel Platz und einen großen Garten, aber trotzdem alles in der Nähe und sind schnell in der Stadt.
Wir könnten uns auch vorstellen sehr viel ländlicher zu leben, da wir sehr naturverbunden sind, aber mein Mann ist beruflich an Wien gebunden ohne HO Möglichkeit und wir wollen nicht so viel Pendeln. Außerdem sollen die Kinder alle Möglichkeiten zu Bildung und Freizeit in der Nähe haben. Vielleicht ziehen wir später mal weiter raus in ein richtiges Dorf.
In Wien würde ich nie mehr wohnen wollen. Zu Corona Zeiten muss es furchtbar gewesen sein. Wenn man nicht mal richtig raus kann wann man möchte… trotzdem schätze ich das kulturelle und kulinarische Angebot sehr, bin abgesehen vom Job alle 4-6 Wochen mal essen und im Theater dort, genieße es und freue mich aber auch immer wieder aufs heim kommen 😊
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Ich richte mich schon jetzt auf einen Job aus, wo recht viel HO und Gleitzeit möglich ist (Umschulung zur Buchhalterin). Bei Gleitzeit ist es nämlich nicht tragisch, wenn man mal den Zug am land verpasst 😅 und HO, joah, selbsterklärend 😉
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, täglich lange zu pendeln. Versteh da deine Bedenken.
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Bzw bald evtl selbstständig.
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Ich fahre ca. 6x im Monat nach Wien. Das stört mich garnicht! Mein Mann hats momentan blöder - Mo.-Fr. Wien, WE zuhause. Wird sich hoffentlich bald ändern. Wir lieben es, so abgeschieden zu wohnen im Nirgendwo. Genießen es trotzdem wenn wir seine Familie besuchen die Vorzüge der Stadt zu erleben. Ich rate jedem "Landler" mal raus zu gehen in die Stadt.
Wenn man natürlich gewissen Komfort in Nahbereich haben will, dann is man bei uns zuhause Fehl am Platz. Zum nächsten Kino sinds 40Min...... 😅
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Naja Wien ist ja mittlerweile echt teuer. Also zB Baden selbst ist minimal günstiger, vieles im Bezirk um einiges. Kommt drauf an wie weit ihr bereit seid weg zu ziehen. Nach Wien kommt man von allen Seite gut mlt den öffis.
In Wien hätten wir uns nicht so einfach so ein Eigenheim leisten können, zumindest nicht in der Größe wie jetzt.
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Ohne Kinder wären wir wahrscheinlich weiter weg gezogen oder sogar ausgewandert.
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Davor hätt ich ein bissi Angst.
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Es gibt ja nicht nur die Option Eigentum. Wir ziehen in eine neue Genossenschaftswohnung mit sehr großer Terrasse. Dank Mietzuschuss ist die Miete dann auch sehr gering.
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Wenn ihr gern raus mögt, wieso mietet ihr dann nicht erstmal?
Die Blase wird so bald nicht platzen, da die Zinsen weiter steigen werden die nächsten 2-3 Jahre bzw. sich dann wohl bei 3-5% einpendeln werden. Also falls die Immobilienpreise stagnieren dann ist die Finanzierung trotzdem teurer. Nullzinsen wird’s wohl ewig nicht mehr geben, vl wieder für unsere Kinder.
Das schöne an Miete ist die Flexibilität- also ich würd mal ein schönes Mietobjekt suchen, da könnt ihr auch mal probieren ob ihr euch wohl fühlt außerhalb der Stadt.
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Großer eigener Garten, wundervolle Umgebung, ruhig, neue Bekanntschaften und Freundschaften vielleicht...
Werde als Stadtkind schon einiges vermissen denke ich aber mit Kinder ist es am Land vieeeel schöner
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Wir wurden sehr gut aufgenommen und wir sind sogar die Kombination Wienerin und Deutscher 😊
Aber uns haben auch letztens die Nachbarn gesagt, dass es immer darauf ankommt, wie man in den Wald hineinschreit. Wir dürften die richtigen Töne getroffen haben.
Es finden einfach viele schade, wenn man an einem Ort nur wohnt, aber sonst nie da ist bzw. sich gar nicht ins Dorfleben einbringt. Wenn man bei einem Verein dabei ist (Blasmusik, Feuerwehr, Sport,...) ist die "Integration" nochmal einfacher.
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Linz vermissen wir sehr, darum fahren wir immer wieder mal hin bzw. komm ich durch die Arbeit sowieso öfter hin. Am meisten fehlen uns die unkomplizierten Radlwege im Linzer Umland (Urfahr, Steyregg, Oberbairing), das haben wir hier nicht mehr.
Ich freu mich, dass wir hier Platz haben, Gemüse anbauen können und trotzdem muss ich mich erst wieder an die Dorfmentalität gewöhnen, bei der einfach jeder über jeden Bescheid wissen will und viel gesehen und frei interpretiert wird. Einfach ist es nicht mit den Themen, die uns beschäftigen, hier gibt es zb keine Grün-Wähler in der Nähe. Sehr viel Ausländerhass, wenig Radfahrer. Das war in Linz tatsächlich viel lockerer. Aber das ist nur meine persönliche Sichtweise.
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Aber dort weiß auch jeder über jeden alles. 🙈
Aber wenn ich denke jeden Tag 30-40 min zur Arbeit, für jeden Einkauf fahren. Hier habe ich mehrere Supermärkte, dm usw in gehdistanz und bin in 10 min in der Innenstadt. Gerade für später finde ich Land schwierig. Wenn man dann angewiesen ist auf andere.
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Bei uns genauso. Beide in Kaffs aufgewachsen. Zum studieren nach Wien. Meine erste Frage beim Daten war immer "Du magst mal eh nicht ans Land ziehen, oder?". Ich liebe die Stadt, ich liebe die ganzen Angebote die es für Kinder, Freizeitgestaltung, für mich etc gibt. Ich liebe dir Vielfalt an Museen etc. Und wenn ich Natur mag, bin ich innerhalb von 20 Minuten auch in wundervoller Natur.
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Wir sind ins Südburgenland gezogen wo ich auch aufgewachsen bin. Uns war’s wichtig, dass unsere Tochter am Land aufwächst, näher an zumindest einem Teil der Familie ist und das Eigenheim war hier auch deutlich leistbarer für uns. Wir haben halt das Glück, dass wir beide zu 100% Remote arbeiten können. Und in 1,5 Stunden sind wir immer noch in Wien oder in 45 Minuten in Graz - also auch nicht zu schlimm. Das einzige was ich wirklich vermisse ist das Uber eats bzw. Lieferando Angebot 😂
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Man muss sich halt am Land mit den Leuten arrangieren, die da sind. Wenn man zufällig jemanden in der Nachbarschaft hat, mit dem man eine Wellenlänge ist, dann ist das natürlich perfekt aber darauf würd ich mich nicht verlassen. In Wien verteilen sich unsre Freunde auf verschiedene Bezirke, man ist find ich nicht so angewiesen drauf, dass man in direkter Umgebung Freunde hat. Also wir verstehen uns auch in Wien mit den meisten Nachbarn, aber sind mit niemanden enger befreundet oder unternehmen privat was. Das ist im 350-Einwohner-Dorf anders.
In einem Dorf tut man sich find ich immer am leichtesten, wenn man in einem verein aktiv ist. Dadurch ergeben sich automatisch bekanntschaften und Freundschaften. Ich kenne natürlich die üblichen Vorurteile gegenüber den Wienern aus meiner Kindheit 😅. Aber wenn man sie dann näher kennen lernt, kann man sich auch mit ihnen anfreunden (ich hab mich dann sogar in einen verliebt). Nur die Städter, die keinen grüßen und tun als wären sie was besseres, die finden im dorf keinen Anschluß 😉.
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Mein Mann ist auf einem Bergbauernhof aufgewachsen und hat schon mit 10 gewusst, daß er dort weg will. Diese Täler sind halt wirklich oft auch geistig eng. Muss man mögen, sag ich mal.
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Naja wir wohnen ja quasi in einem Suburb also fast alle hier arbeiten in Wien und niemand ist alt eingesessen.
Grundsätzlich interessieren mich meine Nachbarn und was die in ihrer Freizeit machen absolut null sofern es mein Leben nicht beeinträchtigt (Lärm, Geruch, etc.).
Wir kennen unsere Nachbarn beim Namen und helfen einander halt typisch nachbarschaftlich. Unsere direkte Nachbarin ist 80 und seit Herbst ist ihr Mann im Heim, ihre Verwandten sind alle in Polen, da kümmere ich mich bissl mehr und schau dass sie ab und zu ein bissl Ansprache hat, lade sie mal ein etc.
Aber sonst finde ich zu Nachbarn eine gesunde Distanz wichtig, und finde es auch nicht schlimm wenn jemand seine Freizeit lieber allein/woanders verbringt. So Vereine wären auch nix für mich 😅 ich muss auch immer lachen wenn die Leute vom alten Schlag sich so furchtbar aufregen wenn sie von Fremden nicht gegrüßt werden.
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Ich muss ehrlich sagen wir waren ziemlich festgefahren mit dem Gedanken "Wenn wir aufs Land ziehen, dann in ein Haus mit Garten". 🙈🙈 Danke fürs Wachrütteln; ich werd mal nach Wohnungen schauen
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Ich muss sagen, dass meine größte Sorge der Wechsel des Kindergartens ist. Wir haben jetzt einen super Platz mit wenigen Schließtagen und am Land, habe ich gehört, sind die Betreuungszeiten und Schließtage oft ganz anders bzw. viel mehr. Außerdem habe ich etwas Bammel vorm Wechsel, wenn es neue Kinder und Betreuerinnen gibt.
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Aber das kannst du vorm Umzug ja in Erfahrung bringen und entsprechend dann planen.
Wechsel ist sicher eine große Veränderung zusätzlich zum Umzug. Ich würd, wenn man es timen kann, im September wechseln, so dass mehrere neue Kinder sind, wenn sich die Gruppendynamik sowieso ändert.
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Manchmal ist es sogar besser als in Wien, mit Kindergartenbus der die Kinder von zu Hause holt und wieder bringt.
Manchmal ist das Angebot eine Zumutung und einer muss de facto zu Hause bleiben.
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Würde auch einfach bei der Gemeinde dort nachfragen! Am Land gibts Alles und Nichts!
Bzgl. Wechsel....
Ich glaub viele Kinder sind da eh noch recht aufgeschlossen. In unserem Kiga sind viele Kinder aus den umliegenden Gemeinden die dann oft zu Schulstart in ihre Heimatgemeinde zurückkommen. Bzw. wenn der Platz im Kiga für ein heimisches Kind gebraucht wird muss das auswärtige gehen!
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Ab diesem Jahr dürfen in NÖ die Kindergärten im
Sommer nur mehr 1 Woche schließen.
Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf bis maximal 16 Uhr, ändert sich jedes Semester aber meist ist’s hier 15 Uhr oder 15:30 Uhr.
Ab 13 Uhr ist zu bezahlen aber vernachlässigbar. Ab Herbst geht mein Sohn bis 15 Uhr das kostet dann Inkl Mittagessen um die 150€ im
Monat.
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Man kann auch Häuser mieten! Oft ist die Miete nicht so viel teurer wie eine große Wohnung.
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Auf die Idee, die 9(!) Wochen Ferien in der Schule zu kürzen und die Last ebenmäßiger zu verteilen, ist wohl bis dato keiner gekommen. 🙄
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Aber ich glaub das wird net so schnell passieren.
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@Naddl. Wir leben jetzt in Ebenfurth
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Versteh aber natürlich deinen Ansatz wegen der Ferienbetreuung!
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Was mir besonders gefällt, ist die entspannte Atmosphäre hier. Die Dorfgemeinschaft ist sehr herzlich und hilfsbereit. Wir wurden gut aufgenommen, und auch unsere Kinder haben schnell neue Freunde gefunden. Es ist schön zu sehen, wie sie hier glücklich und frei aufwachsen können.
Natürlich hat das Leben am Land auch seine Herausforderungen. Die Wege sind manchmal weiter, und man muss vielleicht öfter pendeln. Aber die Vorteile überwiegen für uns bei Weitem.