Babys verwöhnen?

mi.krmi.kr

7

bearbeitet 25. Mai, 11:58 in Smalltalk
will mal ein thema aufbringen,

kann man ein baby verwöhnen? wie seht ihr das?
ich finde teilweise ja teilweise nein.

Kommentare

  • Ein Neugeborenes/Baby nein.
    Da schadet man ihnen eher wenn man sie einfach schreien lässt zB.
    Babys brauchen viel Nähe - das ist ein Grundbedürfnis.

    Aber ich finde kleinkinder kann man „verwöhnen“ . Wobei ich dieses Wort nicht mag.
    Wenn z.B beim zu Bett gehen immer nachgegeben wird (Kind will erst später schlafen und man gibt jeden Abend nach) lernt das Kind dass es so immer seinen Willen bekommt.

    Aber verwöhnen klingt so falsch.
    Verwöhnen direkt kann man Babys und Kinder nicht.

    In welchem Sinn meinst du denn verwöhnen? :)
    mi.krSarah123riczsista2002
  • ja bin voll deiner meinung.
    naja ich hab eine bekannte die hat ein 1 jähriges baby zuhause und sie kann sie zb nicht anlegen oder absetzen weil sie nur bei der mama sein will zb das find ich verwöhnt weil ich will auch mal genießen wenn ich weiß mein baby is in der krabbel lernphase.

    aber ich hab auch ziemlich angst weil ich meine kleine bei mir schlafen lass im bett.. sie ist jetzt 2 monate aber ich hab halt angst das irgendwas passiert oder sonst was. is aber auch mein 1 kind
  • shibby86shibby86

    1,778

    bearbeitet 25. Mai, 12:28
    Unsere Kinder (2 und 6 Jahre) sind definitiv verwöhnt: mit viel Liebe, viel Nähe, viel Zeit, viel Aufmerksamkeit, viel Zuwendung, viel Angebote,… und auch materiell. Aber ich finde das gut so! Sie sind keineswegs verzogen, frech, ungenügsam etc - im Gegenteil: sie sind tolle, selbständige, selbstbewusste Kinder, die sich geliebt fühlen, sich aber dennoch auch gut trennen können und auch ihre Freiräume genießen.

    Es ist keineswegs so, dass sie alles bekommen oder SIE bestimmen, aber das hat für mich auch mehr mit Grenzen setzen zu tun, was ich in einer Erziehung sehr wichtig finde. Das ist nicht immer fein und führt natürlich zu Konflikten, aber das gehört zu einer gesunden Entwicklung dazu.

    Unsere haben bis 4 und aktuell bis 2 in unserem Bett geschlafen, die große schläft jetzt ohne Probleme alleine und auch alleine ein. Also bis 1 kannst du dein Kind sicher nicht verwöhnen und auch danach nicht - auf jeden Fall nicht mit Zuwendung, Liebe, Zeit, etc
    mi.krwinnieJudithMriczFlippBiancaa_mydreamcametruemamartinaFilouniHase_89
  • Babys kann man nicht verwöhnen, sie zeigen mit allen Mitteln die sie haben einfach nur an was sie benötigen.

    Zu deiner Überlegung mit dem Schlafen:

    Der gegenwärtige Stand der Entwicklungsforschung besagt mehrheitlich, dass Co-Sleeping das Beste ist, was du dir und deinem Kind geben kannst. Sowohl um deinem Kind ein Sicherheitsgefühl von Anfang an mitzugeben, aber auch um deine Rückbildung zu stärken.

    Darüber hinaus spricht wenig gegen das Familienbett, ist es doch auch die natürlichste Form, die uns die Natur mitgegeben hat. Frühe Kinderzimmer, Babybettchen abseits der Eltern, etc. stehen eigentlich immer mehr in der Kritik.

    Es gibt wenig wirkliche Gefahren im gemeinsamen Familienbett. Dein Partner und du sollten halt nicht alkoholisiert schlafen, aber das man auf sein Baby unter normalen Umständen rollt, ist äußerst unwahrscheinlich.

    Hier findest du mehr dazu:
    https://www.schwanger.at/artikel/familienbett-und-co-sleeping.html
    winnieJudithMfanny85bn0607weißröckchensista2002Biancaa_seliSabrinaStlrk
  • wahnsinn wie unterschiedlich die erziehungen sind. aber gut zuhören man kann sich da auch tipps holen und ich find auch ein kind braucht viel liebe aber auch strenge und grenzen
  • Wenn ein einjähriges Kind sich nicht absetzen lässt sondern lieber bei Mama am Schoß sein will ist das nicht verwöhnt. Für das Kind stimmt in dem Moment irgendwas nicht, sonst würde es sich nicht so verhalten. Es braucht eben noch mehr Nähe, Geborgenheit oder das Wissen, das alles in Ordnung ist. Kinder können nur dann ihre Umgebung erkunden und erforschen wenn sie sich sicher fühlen. Wenn das nicht so ist heißt das nicht, dass das Kind verwöhnt ist.

    Es ist doch so: wenn die Kinder Babys sind kümmern wir uns ständig um ihre Bedürfnisse. Dann wird das Kind ein Jahr, wir hören damit auf und nennen das dann Erziehung 😉
    mi.krfanny85sista2002FlippBiancaa_mydreamcametrueelianeHase_89
  • Ich kann und konnte beide Kinder nie Ablegen.
    Meine Kleine mit 8 Monaten spielt nicht alleine auf der Decke etc, sondern mag eig nur herumgetragen werden. Sie sucht irre Nähe, und bekommt sie.

    Dafür ist sie in turbulenten Situationen (Laute Umgebung wegen Großem Bruder, Besuch etc) total entspannt und fröhlich.

    Sie tankt offensichtlich die Nähe und Wärme auf, fühlt sich dann in turbulenten Situationen, oder wenn ich mal Weg bin, ausgehe etc sicher genug.
    Es gibt hier selten Troubles.

    Mein Sohn war auch so.
    Er hat nun bald 6 und ein total ausgeglichener, offener Bub, der immer noch gerne kuschelt, aber wenig Probleme mit "Trennung" etc hat.

    Ich fühle mich allein wenn ich meinen Sohn sehe bei allem bestätigt was wir gemacht haben (viel Tragen, Familienbett etc..)...
    mi.krwinniesista2002
  • Man muss, denke ich, zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterscheiden. Babys haben, vor allem in den ersten Monaten, nur Bedürfnisse. Hunger und Durst. Sauber, trocken und warm sein. Nähe zu den Eltern und gegebenenfalls anderen engen Bezugspersonen. Verlässlichkeit. Getröstet werden. Sicherheit und Geborgenheit bekommen. Da kann man schlicht nicht zu viel geben und verwöhnen. Die grundlegenden Bedürfnisse müssen und sollen alle erfüllt werden, damit das Baby sein Urvertrauen aufbauen kann.

    Je größer Kinder werden, desto mehr Wünsche entwickeln sie auch. Viele kann man ihnen erfüllen, aber nicht alle. Wenn mein Sohn zum Abendessen ausnahmsweise mal nicht das essen will, was ich gekocht habe, ist es okay. Dann bekommt er eben etwas anderes. Satt zu werden ist ein wichtiges Bedürfnis. Wenn er aber ausschließlich Schoko zu Abend essen will, würde ich das mehr für einen (ungesunden) Wunsch, als für ein Bedürfnis halten. Und wenn er etwas will, das ihm schadet, darf er das natürlich nicht. Und ich denke schon, dass man bei größeren Babys oder Kleinkindern etwas falsch machen kann, wenn man ihnen gar keine Grenzen steckt.

    Grenzen sind wichtig. Nicht um das Kind zu schikanieren, sondern damit innerhalb der Grenzen ein sicherer Raum ist, innerhalb dessen sich das Kind ausprobieren, entfalten und weiterentwickeln kann. Je größer das Kind wird, desto weiter dehnen sich die Grenzen aus - bis Jugendliche oder junge Erwachsenen bereit sind selbst die volle Verantwortung für sich übernehmen zu können.

    Wenn man gar keine notwendigen Grenzen setzt, würde ich das schon als Verwöhnen sehen.
    Wenn z.B beim zu Bett gehen immer nachgegeben wird (Kind will erst später schlafen und man gibt jeden Abend nach) lernt das Kind dass es so immer seinen Willen bekommt.
    Unser Kind ist ja noch eher klein, kaum mehr als ein Jahr alt. Aber geht es beim Schlafen gehen wirklich für so viele um Wünsche bzw. darum seinen Willen zu bekommen? Ich kann auch nur schlafen, wenn ich müde bin. Und das ist zwar meistens, aber sicher nicht immer zur gleichen Zeit. Bei Kindern ist das doch ähnlich? Beim Nachmittagsschlaf habe ich es schon manchmal erlebt, dass ich meinen Sohn hingelegt habe, weil er müde schien. Dann machen wir unser Einschlafritual und legen uns hin. Wenn er müde ist, schläft er ein. Wenn er noch irgendwas verarbeiten muss, kann es auch sein, dass er noch eine Weile im Bett herumturnt. Aber wenn er mit dem Herumturnen auch nach 10-15 Minuten noch nicht fertig ist und sich nicht zum Einschlafen einkuschelt, dann ist er halt nicht schlafensmüde und wir stehen wieder auf. Denke nicht, dass sowas mit Durchsetzungsschwäche von Eltern zu tun hat. Sowas ist mir zum Beispiel keinen "Kampf" wert. Wenn das Kind müde genug ist, schläft's schon.

    Was hier dafür zum Beispiel schon von Anfang an strikt unterbunden wurde war unsere Tiere am Fell zu ziehen. Er durfte sie auf dem Schoß von Erwachsenen immer angreifen. Aber sobald er angefangen hat zu rupfen, sind wir gegangen und haben die "Streicheleinheit" beendet. Inzwischen ist er von selbst behutsam und, soweit es ihm möglich ist, zärtlich mit unseren Tieren.

    mi.krKlumpensteinwinniericzsista2002Biancaa_
  • mi.kr schrieb: »
    wahnsinn wie unterschiedlich die erziehungen sind. aber gut zuhören man kann sich da auch tipps holen und ich find auch ein kind braucht viel liebe aber auch strenge und grenzen

    Ein Kind mit Liebe überschütten, Bedürfnisse stillen und die EIGENEN Grenzen wahren (bei Kleinkinder, Kindern,..) widerspricht sich zum Glück ja nicht.
    mi.krmydreamcametrueFilouni
  • @weißröckchen

    Mein Beispiel mit dem schlafen war so gedacht, dass wenn ich merke das kind ist müde, aber aus trotz einfach sagt er will nicht und geht nicht schlafen.
    Natürlich, wenn das Kind nicht müde ist, wird es nicht gezwungen. So entwickelt es ja nur etwas negatives im Bezug aufs schlafen.

    Das mit den Tieren finde ich sehr gut!
    Wir haben auch 2 Katzen und 3 Meerschweinchen. Mit den Meeris hat die kleine (noch) nichts zu tun, die sind im Käfig. Aber unsere zwei Katzen kommen langsam immer mehr mit unserer kleinen in Berührung. Das lass ich aber auch zu. Zum einen weil ich nicht möchte dass sich die Katzen ausgeschlossen fühlen und zum anderen weil ich es gut finde Kinder schon so früh wie möglich den Umgang mit Tieren beizubringen.

    Und „das Kind lässt sich nicht ablegen, somit ist es verwöhnt“ da kann ich nicht zustimmen.
    Du magst ja auch nicht jeden Menschen. Und würdest auch nicht bei jedem Menschen auf dem Schoß sitzen wollen.
    So ist es bei den kleinen Auch. Für sie verändert sich die Welt täglich. Einmal mehr einmal weniger.
    Da ist es umso wichtiger dass sie einen menschen haben bei dem sie sich sicher fühlen.
    Dieser bitte sollte man nachgehen und sie nicht auf Zwang, nur weil man seine freie zeit genießen möchte, ablegen/wem anderen geben.
    mi.kr
  • Das hat nix mit verwöhnt sein zu tun. Meine Tochter war zB schon immer selbständig, mochte nie so gern kuscheln oder getragen werden. Hab bei meinem Sohn nix anders gemacht, trotzdem klebt er förmlich an mir u wenn er könnte, würde er sicher wieder in mich reinkrabbeln 😂😂 manche Kinder brauchen eben mehr Nähe als andere :)
    KaffeelöffelKlumpensteinfanny85
  • Ich würde es nicht verwöhnen nennen sondern zuerst als Baby reagiert man sofort und gibt dem Kind was es braucht. Nähe, schaut, dass es schlafen kann, reagiert wenn es Hunger hat und stellt seine eigenen Bedürfnisse nach hinten und das übersieht man dann. Dann sind sie auf einmal 1-2 und man muss eigentlich nicht mehr sofort springen wenn sie Hunger haben. Ich fand es schwierig sich umzustellen von diesem zu schauen was braucht das Baby zu was brauch ich und wo kann das Kind mal warten. Verwöhnt ist für mich ein Kind dem alles zum A. getragen wird. Nicht helfen muss im Haushalt.
    mi.kr
  • Ein Baby kann man nicht verwöhnen. Und auch ein kleines Kleinkind nur schwer.

    Definiere verwöhnen: etwas für jemanden tun das er/sie selber können. Und so kleine Wesen können nicht recht viel.

    Und selbst wenn: für manche ist die Sprache der Liebe eben ‚Hilfe‘. Wenn mein 2,5 jähriger Sohn müde ist, dann wird er immer noch gern gefüttert, und ich sehe daran nichts verwerfliches.

    Liebe und körperkontakt kann es nicht genug geben ❤️

    Meine Oma sagt immer zu mir ‚verwöhne deine Kinder nicht zu sehr‘. Wenn ich frage warum gibt es keine Antwort.

    Was soll so schlimm am verwöhnen sein? Die Zwerge haben nur diese eine Kindheit, die geht viel zu schnell vorbei.
    Und wenn sie mal daran zurückdenken, dann sollen sie von Erinnerungen an bedingungslose Liebe, Fürsorge und Nähe zehren ❤️
    bn0607KlumpensteinMimi1997mi.krBiancaa_KaffeelöffelwinnieTinni999elianeHase_89
  • Mohnblume88Mohnblume88

    2,955

    bearbeitet 25. Mai, 20:41
    Zum Verwöhnen fällt mir ein, dass es die Annahme gibt, dass unselbstständige Jugendliche oder junge Erwachsene als Kind zu sehr verwöhnt wurden.
    Meiner Meinung nach ist sogar oft das Gegenteil der Fall - das Kind runtermachen, keine Interessen oder Talente fördern, aus Gleichgültigkeit nicht in den Alltag miteinbinden usw.

    Ich verwöhne meine Tochter mit allem was mir zur Verfügung steht. Natürlich nicht dauernd, aber gerne immer mal wieder.
    mi.kreliane
  • Also nur weil ein Kind mit 1 Jahr als Kleinkind und nicht mehr als Baby bezeichnet wird, heißt es nicht, dass es die Nähe der Mutter nicht mehr braucht. Im Gegenteil, gerade beim Krabbeln und Erkunden der neuen Umgebung braucht es Unterstützung. Wie willst du die Krabbelphase denn genießen? Gerade da muss man ständig aufpassen. Als mein Sohn begonnen hat zu stehen, ist er noch nicht selbstständig gesessen. Er ist also aus dem Stand nicht auf den Hintern geplumpst, wenn er müde war, sondern einfach umgefallen. Ich war ständig um ihn herum, damit er sich nicht weh tut. Mein Sohn ist jetzt 19 Monate und will seit er begonnen hat zu Krabbeln/Gehen wenig alleine sein, er möchte Gesellschaft, Unterstützung, einen Spielpartner….

    Ob gerade das Kind eine Mama Phase hat oder nicht ist nicht davon abhängig ob es verwöhnt wird…mein Sohn hat nie gefremdelt, immer andere akzeptiert, vollkommen problemlos und trotzdem bin ich immer für ihn da wenn er mich braucht.

    Ein 1 jähriges Kind versteht schon einiges, aber nicht alles und kann ja auch noch nicht wirklich ausdrücken warum es was will.

    Du bist ja auch gerne von Menschen, deinem Partner umgeben…

    Ob Familienbett oder Kinderzimmer bedeutet jetzt aber auch nicht, dass in einem Fall das Kind zu viel oder zu wenig Nähe bekommt. Es kommt doch darauf an, dass es Nähe bekommt, wenn es diese braucht oder Ruhe, wenn es diese braucht. Meine Kinder sind früh umgesiedelt, aber weil ich das Gefühl habe, es passt für uns und ich bin trotzdem jederzeit auf Abruf. Das merkt man schon als Mutter, Kinder sind unterschiedlich und so sehr es meine Tochter Anfangs genossen hat, auf mir zu schlafen, wurde sie irgendwann unruhig und war dann zufriedener im Bett. Eigentlich war der Plan, sie bleibt bei uns im Zimmer bis wir die Geschwister zusammen legen können, aber jetzt hat sie ein provisorisches eigenes Zimmer und schläft ruhiger, kann aber darauf vertrauen, dass ich jederzeit bei ihr bin, wenn sie etwas braucht.

    Der Große weiß inzwischen, dass das Codewort Mama oder Papa ist, wenn er uns braucht. Wenn er manchmal nur brabbelt oder kurz weint, reicht eine kurze Beruhigung über das Babyphone oder Schlafmusik und er schläft weiter…

    Grenzen zu setzen sehe ich jetzt nicht konträr zum Verwöhnen, einen leichten Druck auszuüben Schlafen zu gehen, ist ja in Wahrheit was Gutes, wenn das Kind schon müde ist. Da warte ich doch nicht mit Absicht bis es vor Müdigkeit weint, weil es glaubt wach bleiben zu müssen oder ähnliches…
    weißröckchenBiancaa_mi.kr
  • Das man ein Baby nicht verwöhnen kann, haben jetzt eh schon alle geschrieben

    Ich weiß nicht mehr von wo ich das hab, aber ich finds sehr treffend, und es erklärt uns Erwachsenen sehr gut, warum sich die meisten Babys nicht gern ablegen lassen.

    Stell dir vor, du wirst mitten in Tokio, New York oder der gleichen ausgesetzt
    Es ist eine rießige unbekannte Stadt für dich, du hast keine Ahnung, wo du bist, und fühlst dich unsicher, und vermutlich auch ängstlich.
    Wenn du in Tokio deinen Partner dabei hättest, würdest du dich vermutlich auch nur an ihn klammern, weil du auf keinen Fall deine einzige Bezugsperson in dieser großen, fremden Stadt verlieren willst.

    Und genauso geht es Babys und Kleinkinder auf dieser großen Welt.
    Mama und Papa sind primär die einzigen Konstanten in dieser neuen aufregenden Welt.

    Und manche Kinder brauchen den Rückhalt der Bezugspersonen mehr, andere hingegen weniger.


    Noch was zum Thema verwöhnen

    Wenn wir nach einem Arbeitstag, oder einem Tag voller Erledigungen oder was auch immer nach Hause kommen, uns unser Partner bekocht, uns eine Badewanne einlässt, und dann vielleicht noch eine Massage zu gute kommen lässt, ists auch verwöhnen
    Wir fühlen uns dann geliebt, freuen uns über die Aufmerksamkeit und fühlen uns besonders
    Warum sollten wir Erwachsene so etwas fühlen dürfen, unsere Kinder aber nicht?

    Ist beim Thema schlafen im Prinzip nichts anderes
    Für mich ist es komplett normal, dass mein Freund neben mir im Bett liegt, und ich fühl mich total unwohl, wenn er eine Nacht nicht zuhause ist, oder ich schon vor ihm ins Bett gehe, und alleine im Bett einschlafen soll
    Das ist bei Kindern nichts anderes, für die war es normal 9 Monate lang 24/7 bei der Mama zu sein, und dann sollen sie plötzlich ohne jeglichen Kontakt zur Mama schlafen?
    Und wenn sie munter werden, sind sie in Tokio gestrandet, ganz alleine und haben Angst


    Natürlich gilt das alles nicht für jedes Kind und für jeden Elternteil
    Aber es verdeutlich sehr gut, was in unseren Augen so eine Kleinigkeit wie z.b. ablegen, für das Kind wirklich bedeutet
    Noch dazu find ich es einfach falsch, Dinge, die für uns selbstverständlich sind, bei Kindern nicht zu akzeptieren, es sind immerhin genau die gleichen Wünsche und Bedürfnisse dahinter, wie bei uns Erwachsenen
    mi.krriczKarin80Biancaa_bananafanny85Mimi1997winnieBaghira0601Kaffeelöffelund 2 andere.
  • wow sehr gut erklärt. jetzt versteh ichs alles hab selber meine kleine bei mir im bett liegen. aber es stimmt warum dürfen wir es fühlen aber unsere kinder nicht genau richtig beschrieben.
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