Trotzphase: wie damit umgehen?
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Kommentare
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Wenn sie von der Krabbelstube Heim kommt, will ich, dass sie frische Socken anzieht, da sie dort ohne Patschen läuft und wir dann in meinem Bett Mittagsschlaf machen und da will ich die schmutzigen Socken nicht. Sie darf sich aus einem großen Korb frische aussuchen - will sie nicht - aber ohne Socken will sie auch nicht 🤷♀️.
Ich lass sie auch Sachen verkehrt anziehn, da hatte ich sie nur darauf aufmerksam gemacht- das reichte schon zum Schreianfall!
@Mohnblume88 wir haben eig. immer die gleiche Routine, schon deshalb, weil ich das sehr gerne mag, wenns eher strukturiert abläuft, als irgendwie. Doch plötzlich scheint alles falsch zu sein.
Ich plane auch genug Zeit ein, bin sehr bzw. war immer sehr pünktlich und wollte das auch beibehalten.
Ich versuch sie da auch zu begleiten, sie will aber keinen Körperkontakt und wenn ich es "klären" möcht, wird sie nur noch wütender. Sitz ich nur da und warte, steigert sie sich so rein, dass sie sich fast übergibt 😔!
Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses so unfassbar laute Schreien so schlecht aushalte - mir gehts da nicht gut dabei und ich könnt losheulen, dass bringt dann auch Niemandem etwas.
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Und es bringt mich auch an meine Grenzen- also auch viel Mitgefühl mir mir selbst !
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In deinem Fall wäre das wahrscheinlich eh nur "Ooh, du weißt gerade selbst nicht ganz, was du möchtest. Ich bin bei dir und kann dich trösten, wenn du magst." Wenn ich dann die Arme ausbreite, kommt er manchmal und lässt sich trösten. Nicht immer, aber das Ausformulieren seiner Gefühle scheint ihm wirklich zu helfen. Auch wenn ich zB sage "Na geh, du wolltest jetzt gern die Schuhe anbehalten, oder?" und er heult "Jaaaa" und dann sage ich "Das verstehe ich. Ich musste sie dir leider ausziehen, weil wir hier mit Schuhen nicht reindürfen." - manchmal reicht ihm das als Erklärung.
Aber man kann immer nur hoffen und beten 😬
Und ich halte das Schreien auch schlecht aus! Es gibt in der Apotheke Gehörschutz für zB Konzerte, die hab ich zuhause und hab sie schon oft verwendet. Man hört trotzdem alles, aber gedämpften und es ist weniger schrill. Da kann man dann auch leichter geduldig bleiben. 🙂
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Deshalb bin ich ja auch so ratlos - schweigen bringt nichts, reden aber auch nicht 🤔🤷♀️
Sie schreit ja schon vom Aufstehen bis zum Frühstück mindestens 40 Min. und normalerweise brauchen wir nur 60 Min. um das Haus zu verlassen.
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Mein Sohn hatte das ein paar Wochen nach dem Mittagsschlaf-einfach 45min Geschrei, für nix. War echt heftig. 😬
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Was ich dir sagen kann ist, dass ich mich erinnern kann, dass meine Tochter auch Phasen hatte wo es ganz, ganz extrem war von einen Tag auf den anderen und ich mir echt gedacht habe "wenn das jetzt noch 2 Jahre so geht dann zieh ich aus". Und meist hat es sich dann genauso schnell wieder gelegt wie es gekommen ist. Also nicht, dass es völlig vorbei ist, es gibt natürlich immernoch Momente wo viel und lang gebrüllt wird wegen scheinbaren Nichtigkeiten aber je liebevoller, einfühlsamer und geduldiger du dies begleitest desto besser wird es.
Ich konnte auch einen Zusammenhang zwischen Erkrankung und enormen "Trotzanfällen" feststellen. Also sehr oft, wenn sie wie ausgewechselt scheint, wird sie kurz darauf krank. Es kann also auch darauf hindeuten.
So oder so kann ich dir auf jeden Fall Mut zusprechen: du bist eine tolle Mama! Mit dir ist nichts falsch! Mit deinem Kind ist nichts falsch! Ihr schafft das!
Vielleicht als Mantra an den Kühlschrank hängen
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Das mit dem Zusammenhang zur Erkrankung ist mir auch schon einige Male aufgefallen, allerdings wars bei uns immer nach zB. 4, 5 Tagen Fieber dann besonders schlimm.
So wies zur Zeit ist, wars aber noch nie und eig. haben wir jetzt endlich einmal 7 Tage gesund sein geschafft 😊!
Ich halt jetzt Mal an: "diese Phase geht auch vorbei" fest und dank euch für eure Kommentare!!!!
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Was schießt euch durch den Kopf? Wie würdet ihr am liebsten reagieren? Wie handelt ihr tatsächlich?
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Meist gehe ich weiter und Versuche nicht zu starren und der leidgeplagten Mama ein mitfühlendendes lächeln zu schenken. Ich wünsche mir dann immer, wir hätten einen "universellen Gruß". Ein kleines Handzeichen das wir Mamas einander geben können als Zeichen der Solidarität, dass wir ALLE manchmal in so einer Situation sind und das nix darüber aussagt, was für Eltern wir sind.
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An einen richtigen Trotzanfall mit Schreien kann ich mich grad nicht erinnern - außer bei meinem eigenen Kind 🤪 - aber auch bei so kleineren Wutanfällen denke ich mir: Hach ja. Kenn ich.
Und wenn es sich anbietet, sag ich das der Mutter auch. Wäre ich allein ohne Kinder unterwegs, würde ich heute auch fragen, ob ich helfen kann, wenn ich sehe, dass ihr gerade eine Hand fehlt. Aber ich bin nie ohne Kinder unterwegs. 😅
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Eine zeitlang hab ich versucht, das meiner Großen im vorbeigehen zu erklären, da sie manchmal ein wenig verwundert /erschrocken ist - zb: das Kind ärgert sich gerade, das ging dir in dem Alter ähnlich aber jetzt kannst du ja schon besser mit Frust umgehen - oder sowas ähnliches.
Inzwischen wundert sie nichts mehr, da die ihre kleine Schwester gerade in die autonomiephase rutscht.
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Wenn ich Zeit hab, in der Situation dabei bleibe und es evtl. „störend“ sein könnte: „Die Kleinen können das so gut, alles rauslassen, was raus muss. Wir Großen schlucken unseren Ärger ja viel zu oft runter.“ Hat mal unser Nachbar gesagt, der unser Baby abends oft weinen hörte. Er selber kinderlos, fand ich richtig nett, was er sagte.
Wenn es nur im Vorbeigehen ist, dann sag ich eher sowas wie „Das kennen wir doch alle“ oder „Das ist/war bei uns auch oft so, ich kann mir vorstellen wie es dir geht.“
Wenn ich jemanden versehentlich belausche und finde, dass jemand einen sehr wertschätzenden Ton mit dem Kind hat, dann teil ich mit, wie wertvoll dieser Umgangston ist. Hat sich bisher jede/r drüber gefreut, dass das registriert wird.
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Einmal habe ich im Tiergarten so einen Trotzanfall bei einer anderen Mutter gesehen und da sie gerade ziemlich verzweifelt gewirkt hat, habe ich zu ihr gesagt, dass ich sie total verstehen kann, weil wir sowas derzeit auch öfter durchmachen. Sie hat zumindest kurz gelächelt, das fand ich schön.
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Da wünsche ich mir insgeheim schon, dass die Mama mit dem Kind den Raum verlässt 🙈
Ich fände es aber gleichzeitig sehr schön selbst solche aufbauenden, einfühlsamen Worte von anderen zu hören.
Aber du hast recht @Kaffeelöffel so ein Zeichen wäre super! Wir könnten doch eins ins Leben rufen und verbreiten 😊🤗
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Ich habe gerade eine kleine gefühlte Ewigkeit mit meinem Zwergi geweint, weil er nicht mehr konnte und ich auch nicht, dann als er eingeschlafen ist, hab ich noch alleine weiter geweint. Keine Ahnung, wie ihr das schafft! Mein Kleiner wird erst 2 Jahre. Die Intensität/unterschiedlichen Ausprägungen etc nehmen von - ich nenne sie - "Wutphase" zu "Wutphase" zu. Die Abstände derselben werden kürzer. Ich war richtig stolz, dass ich "normale" Wutanfälle schon gut aushalten und begleiten kann. Aber die Steigerungen und weiteren Steigerungen etc pack ich bald nicht mehr. Ich frag mich, was da noch alles kommt. Und ich frag mich, warum mein Kleiner so sehr kämpft und leidet. Ich frag mich, wie ich das überstehen soll.
Sorry, ist sehr kryptisch, aber ich war grad ziemlich verzweifelt auf der Suche nach Antworten. Bin auf den Thread gestoßen und hab mich gefreut über einzelne Beispiele und die liebevollen Tipps. Die 30 Spielminuten find ich toll und die "andere Worte" rausschreien Strategie echt witzig. Sind hoffentlich weitere kleine Beiträge um irgendwie da durch zu kommen. Danke Euch!
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Mittendrin ist es oft hart, ich versteh dich so gut! @Jultschi
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Sie ist sonst so ein liebes Mädchen, eine kleinigkeit, sei es aus dem Auto aussteigen oder auch einsteigen, reicht momentan und sie ist mittendrin. In der Zeit passt aber auch nichts was wir machen. Ich darf nicht aufs Klo, der Kleine (5monate) darf nicht gefüttert werden. Da wäre recht i würde dauernd aufstehn was ich aber nicht mach und ihr ganz ruhig erklär dass ihr Bruder jetzt hunger hat. Zu ihm ist sie zum Glück während ihrer Anfälle richtig lieb. Ich weiß mann kann nicht viel machen und es leider nur ausstehen bis sie wieder von der einen auf die andere Sekunde "normal" ist. Wie wenn man einen Schalter umschaltet.
Was kann man für sich als Eltern machen, dass man die Anfälle besser übersteht und für den restlichen Tag noch Nerven hat?? Hat da jemand einen Tipp für mich?
Und am schlimmsten finde ich dass man von Familie und Freunden belächelt wird und es so dargestellt wird dass ja jedes Kind mal spinnt😞
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Aber das ist ja auch so, das ist ganz normal 🤷🏼♀️
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Mein Sohn ist jetzt fünf und wenn er einen Anfall hat, ist es echt heftig. Was mir tatsächlich hilft ist, wenn ich mir Oropax reingebe. Dadurch ist es nicht so laut für mich und besser zu ertragen. Und ich werde nicht wütend sondern bleibe länger geduldig.
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Zwischendurch den eigenen Akku immer wieder auffüllen. Inne halten und dich selber fragen: wie geht es mir gerade? Was brauche ich jetzt? Wann hab ich zuletzt was gegessen, getrunken, mich hingesetzt,...? Also die eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen.
Mir hilft auch ein Mantra, dass ich mir aufsagen kann, wenn das Kind in einem Wutanfall steckt oder es der 23901te an diesem Tag ist.
Was mir auch hilft: Sport und Yoga als Ausgleich. Was für mich tun. Das tut der allgemeinen Stimmung gut.
Wenn's einer dieser Tage ist, wo die Stimmung ganz mies ist bei mir: raus! Kinder nehmen und an die frische Luft.beij paar Schritte gehen und schon sieht die Welt wieder anders aus.
Tief durchatmen: allen Mamas geht es manchmal so. Du machst nichts falsch, dein Kind macht nichts falsch! Du bist nicht allein! Halte durch.
Zum Trost: meine Tochter ist vor kurzem 4 geworden und seitdem wie ausgewechselt. Kaum noch Wutanfälle und um einiges mehr Frustrationstoleranz und Empathie! Es WIRD besser!
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In letzter Zeit raubt er uns den Schlaf.
Wacht um 2 oder 3 Uhr nachts auf und verlangt Eis oder Frühstück am Bett. 😫
Er brüllt , zappelt und letztens hätte er fast einen Affektanfall bekommen. Als er merkte das er vor Wut schon keine Luft bekommt, ist er selbst erschrocken.
Konnte ihn beruhigen und ist dann wieder eingeschlafen.
Hat noch jemand den nächtlichen Wutanfall???
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4h nach dem Einschlafen war. Beides typisch für Nachtschreck. Das mit dem Essen da hatte er glaub ich wirklich Hunger. Aber bei den Wutanfällen hat er immer nach was geschrieen dass es nicht gab. Also Wasser, nein nicht dieses Glas, nein eine Flasche aus dem Kühlschrank, keine grüne eine blaue, aber ohne Sprudel usw. Nein er will sie selbst nehmen (obwohl der Kühlschrank zu hoch war). Nach 40 Minuten war es dann ca. vorbei. Wir haben das irgendwann akzeptiert dass es immer gleich lang dauerte egal was wir machen.
Wird aber besser, den letzten hatte er mit 5,5.
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Er ist dann stinkesauer, warum Mama kein Eis gekauft hat.
Diese Ereignisse sind meistens zwischen 2 und 3 Uhr nachts.
Das mit dem Wasser kenn ich.
Nein, nicht der blaue Strohhalm, eigentlich die Flasche, aber da ist der falsche Aufsatz drauf. kein Blauer, sonder grün...und zudecken will man sich auch nicht...falsche Deckenseite...etc.
Mit 5,5 der letzte Wutanfall...meiner ist 3,5...ich schmelze in den Boden...seufz
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Wir hatten "nur" mal die Phase wie 1-2 Stunden gebrüllt wurde wie am Spieß und wir machen konnten was wir wollten. Vielleicht war das sowas ähnliches nur sie konnte da noch nicht so reden. Haben sie dann einfach in unserem Bett schreien lassen bis es vorbei war.
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@minx bei uns waren es immer nur Phasen, also mal eine Woche jeden Tag aber dann wieder monatelang nichts. Das mit 5 war dann echt schon die Ausnahme.
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@itchify verstehe man versucht alles damit es vielleicht doch nicht solang dauert. Habe auch die erste mal alles versucht getragen, gesungen, am peziball gehüpft.
Meinte das eher sowie wenn kein Schnuller/nachtflasche mehr gibt. Das man da auch vielleicht paar harte Nächte hat aber dann sich das Kind damit abfindet.
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Man kann weder bei einem Kind noch Erwachsene wenn es komplett in einem emotionalen Anfall ist mit Logik was bewirken.
Er ist im wachen Zustand, aber wie man es um 3 Uhr nachts sein.
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