Warum nur ein Kind?
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Kommentare
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Als ich lange Zeit keinen passenden Partner hatte, dachte ich schon, es wird vielleicht gar nicht dazu kommen, es überhaupt zu probieren.
Als mein Mann plötzlich in mein Leben trat und sich auch nicht davon abschrecken ließ, dass es vielleicht nicht klappen könnte mit Nachwuchs, stellten wir uns ein paar Jahre später der Herausforderung es zu versuchen. Jetzt 2 Jahre später nach 1 Fehlgeburt und 2 weiteren erfolglosen ICSI Versuchen, liegt unser Wunder in meinen Armen.
Es ist nicht nur eines, nur ein Kind, es ist eines! All diese Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es bei uns eben nicht nur die eigene Entscheidung ist, wieviele, sondern überhaupt das Privileg zu haben, dass der Traum einmal wahr wurde.
Vielleicht werden wir es noch einmal versuchen, ich bin mit 40 nicht mehr die Jüngste, aber wir haben noch ein Eisbärli, wo der Gedanke mitspielt diesem seine Chance zu geben.
Andererseits war meine Schwangerschaft nicht einfach und es ist schon auch der Gedanke da, es nicht nochmal zu probieren und mein einmaliges Glück voll und ganz so zu genießen. Mein Arzt meinte, ich hätte genügend Zeit und ich sollte frühestens in 1 Jahr darüber nachdenken.
Für mich wäre es jedoch der falsche Ansatz zu sagen, ich will ein zweites Kind, weil ich mehr Freizeit haben will, wenn beide miteinander spielen. Weil das jetzige so brav ist oder damit sie einander haben. Ich will es wenn für mich & wenn es mein Mann auch will, dann aber weil wir auch diesem viel gemeinsame Zeit widmen wollen. Und zu sagen, dass das erste sich nicht daran gewöhnen müsste, seine Eltern zu teilen, wäre Utopie. Ich habe 2 ältere Schwestern und trotzdem funktioniert manches besser, manches schlechter - egal, ob mehr oder weniger zeitlicher Abstand. Jede von uns ist anders vom Charakter. Gewisse Dinge bestimmt nicht die Erziehung oder ob man Geschwister hatte oder viele/wenige Freunde. Mein Vater ist Einzelkind und gewisse Eigenheiten hat auch jedes seiner Kinder, wo man bei ihm vielleicht als Grund sagen würde, dass ist so weil er eines war und verwöhnt wurde. Eifersucht bei Kindern gibt es oder gibt es nicht sowohl bei kurzem als auch größerem Abstand. Und trotzdem, auch die Erziehung bleibt ja nicht gleich, man lernt dazu, entwickelt sich, die Zeiten ändern sich und auf einmal darf das jüngere etwas, dass das ältere nicht durfte und der Abstand ist groß genug, dass sich das ältere erinnern kann. Ich als jüngstes Kind kannte es nicht anders, trotzdem musste ich auch bewusst zurück stecken, auch wenn das die älteren vielleicht anders sehen. Perfekt, ideal ist es doch irgendwie nie...2 einfache Kinder, sind keine Garantie für das Dritte, ein schwieriges erstes eigentlich kein Grund zur Sorge, dass das nächste auch fordernd sein wird, aber das vorgestellte Szenario ist einfach schon etwas relativiert und nicht so verklärt.
Kinder zu bekommen, damit sie füreinander da sind, später nicht alleine sind, ist auch relativ. Man kann nicht bestimmen wie es für andere Individuen einmal sein wird und alles kann sich über die Zeit verändern. Meine Mutter war kein Einzelkind, aber das Geschwisterkind starb früh als junger Erwachsener.
Die echte Entscheidung für eines oder mehrere Kinder kann man nur für sich selber treffen und ist und bleibt doch egoistisch. Sollte es meiner Meinung nach auch sein. Ich kenne Eltern, die Kinder bekommen haben aus Gründen, weil es erwartet wurde von anderen, weil sie es für das erste Kind machten, aber wo ich oft das Gefühl hatte, dass sie selbst nicht glücklich damit sind, weil sie nicht in erster Linie für sich die Entscheidung getroffen haben. Natürlich sind obige Argumente vielleicht ein zusätzliches Für und Wider oder ich würde eher sagen ein manchmal positiver oder negativer Nebeneffekt 😉.
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Ich möchte nur kurz festhalten, dass es in dieser Gruppe um Gründe für die Ein- Kindvariante geht. Ich bewundere Mütter, die mit voller Überzeugung sagen, dass Geschwisterkinder wichtig und Gold Wert sind. Ich denke jedoch, dass es dafür andere Gruppen gibt. Ich lese sehr gerne auch vom Müttern, die nur ein Kind beabsichtigt haben, sich dann aber für ein zweites Kind entschieden haben. Seid hier auch herzlich willkommen. Ich denke nur, dass hier Aussagen, die ausschließlich "Geschwister sind wichtig, ich wüsste nicht warum ich nur ein Kind haben sollte. Bin die glücklichste Mama mit mehr Kindern und wollte es auch nie anders" eher deplatziert sind 🙂
Das wollte ich nur angemerkt haben. Freue mich weiterhin auf rege Teilnahme und ich lese natürlich alles gerne nach 🤩
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dann kam vor 3 jahren auf einmal der wunsch nach einem kind auf, bei uns beiden, ich bin im 1.üz schwanger geworden🙂der anfang war wirklich hart, unsere tochter war ein schreibaby, wir haben keine familie hier, die uns helfen oder die kleine mal abnehmen könnte. ich fand das erste jahr sehr anstrengend, auch die umstellung für mich - ich arbeite in einme beruf mit sehr viel kontakt zu menschen, „nur zu hause“ mit kind war anfangs wirklich schwer für mich.
das ist aber alles mit der zeit leichter geworden, jetzt gehe ich wieder arbeiten, meine tochter in den kiga.
es kommen immer mal wieder die gedanken nach einem zweiten kind, aber wir sind uns eigentlich einig, dass es nur bei einem bleibt. ich will nicht nochmal schwanger sein (schwangerschaftsdiabetes), und ich hab wirklich angst, dass ein zweites kind auch wieder ein schreibaby wäre, das sich nicht ablegen lässt und wir noch dazu ein kleinkind zu bespaßen hätten.
das mag egoistisch sein.. aber ich glaube nicht, dass es einzelkindern an etwas fehlt. teilen lernt sie im kindergarten, ebenso den umgang allgemein mit anderen kindern.
es soll jeder so machen wie es für die familie richtig ist. es gibt keine allgemein richtige entscheidung - und das „geschwister sind wichtig“ argument lass ich nicht gelten. wie viele verstehen sich nicht, zerstreiten sich und haben dann keinen kontakt mehr im erwachsenenalter🤷🏻♀️
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Ich war immer die Streitschlichterin, Aufpasserin, die "Vernünftige". Ich fand das damals manchmal sehr mühsam und war froh, wenn ich wieder für mich daheim allein spielen konnte. Mich hat dann auch oft geärgert wenn irgendjemand so einen "Einzelkinder sind verwöhnt" Satz losgelassen hat, denn - zumindest unter meinen Verwandten - waren die Geschwisterkinder echt die schlimmsten.
Mein Mann ist ebenfalls ein Einzelkind und wir sind uns sehr unsicher ob wir noch ein zweites wollen. Für uns ist es vor allem eine finanzielle Frage, wir müssten wohl umziehen, ich könnte nicht so bald wieder Vollzeit arbeiten gehen (und ich liebe meinen Job sehr). Natürlich würde es auch irgendwie gehen mit zwei Kindern aber einem können wir einfach viel mehr bieten. Sowohl in der Kindheit was Urlaube, etwaige Hobbys (zB Instrumentalunterricht falls sie mal will, reiten, ..) usw betrifft aber auch langfristig (Erspartes, Erbe etc). Wir wollen das nicht jetzt gleich entscheiden, unsere Maus ist erst ein halbes Jahr alt, aber tendieren doch eher dazu bei einem zu bleiben. Vielleicht können wir uns auch einfach mehr als eines so schwer vorstellen weil wir beide selbst Einzelkinder sind. 🤷
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Geld, Nerven, Platz etc spielen bei vielen natürlich auch oft eine Rolle, aber wenn das Herz will, dann schafft man alles.
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Das kommt drauf an.
Natürlich ist Liebe das wichtigste, aber wenn das eigene Kind nie auf Schikurs/Urlaub/Sprachreise fahren oder Lieblingshobbies machen darf, und man das vorher schon weiß, find ich’s nicht ok.
Bin selbst aus einer Großfamilie, als ich 9 war gab es eine hässliche Scheidung und Geld war immer knapp. Ist nicht schön. Hat natürlich auch Vorteile... ich hab sehr früh nebenbei gearbeitet, war schnell unabhängig und bin mit 18 ausgezogen weil ich es satt hatte mein Zimmer teilen zu müssen.
Mir ist es wichtig meinen Kindern abgesehen von Exklusivzeit und ungeteilter Aufmerksamkeit auch materielle Dinge in einem gewissen Rahmen bieten zu können. Mein Mann und ich reisen leidenschaftlich gern und möchten das auch unseren Kindern ermöglichen. Falls diese Studieren möchten wir auch da unterstützen. Und ich hätte sie gern länger daheim 🥰
Ich kenne wirklich wenige die genug verdienen um das 3, 4, 5 Kindern oder mehr bieten zu können. Da geht eine Fernreise nicht unter 15.000€. Das grössere Haus kostet mehr etc
Und auch was die Aufmerksamkeit für jeden einzelnen angeht. Der Tag hat halt nur 24 Stunden.
Daher: ja, irgendwie schafft man alles. Kommt halt auf die Prioritäten an.
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Ich persönlich finde nicht, das Kinder das Teilen im Kindergarten lernen. Zumindest nicht ausschließlich.
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ich glaube nicht, dass ein 2jähriges kind schon genau weiß „das ist mein spielzeug“ und „das gehört dem kiga“. wenns mit etwas spielt, ist es seins, in dem moment.
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Wir haben und werden nur ein Kind haben und das aus folgenden Gründen
Ich hatte eine künstliche Befruchtung und ich kann nicht wieder 1000 Euros in die Hand nehmen damit es nochmal klappt
Ich bin schon 37 Jahre und meine Nerven und Geduld ist nicht mehr die als mit 20 Jahren
Ich genieße es meinem Kind die
Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient.
Ich kann es mir schlichtwegs nicht leisten. Wir wohnen in Wien Brennpunktbezirk und ich kann mein Kind nicht in die öffentliche Schule schicken
Ich möchte mein Kind nicht in Armut aufwachsen lassen, dass habe ich schon hinter mir und es war schrecklich.
Ich möchte mit meinem Kind in den Urlaub fahren und nicht das es erlebt, dass es nicht dabei sein kann.
Ich möchte dass er Hobbys ausprobieren kann und nicht nur zuhause bleiben muss, wie ich.
Ich achte auf regelmäßige Kontakte mit anderen Kindern und so lernt er teilen. Er ist sehr sozial und hat kein Problem mit teilen und er lernt mit zwei Jahren sich durchzusetzen. Er braucht halt seine Zeit.
Und es entwickeln sich zaghafte Freundschaften. Er freut sich sie zu treffen.
Mir ist es wichtig das er das Gefühl bekommt wie mit Geschwistern und den anderen Mamas geht es genauso, also sind wir nicht alleine
Achja und ich versuche auch langfristige Freundschaften aufzubauen, indem wir mit anderen Paaren auch länger wegzufahren und da müssen wir schauen ob wir als erwachsene zusammenpassen.
Ich liebe es mit meinem Kind zu spielen und ich habe mich so darauf gefreut, dass ich jetzt all die Dinge mit ihm machen kann, die ich selbst nie machen durfte, zb in die Therme gehen , Museum besuchen etc. Ich liebe es einfach mal wieder Kind zu sein 🤩
Also ich und mein Mann haben sichb bewusst für ein Kind entschieden und ich weiß dass es vielleicht mehr Arbeit ist, als mit zwei ist, aber er ist es mir voll und ganz wert.
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Wenn man nicht unbedingt jedes Jahr ein Kind bekommt, dann benötigt man auch nicht zeitgleich Geld für diverse Exkursion, dass diese aber ins Geld gehen, das ist klar!
Ich verzichte gerne selbst auf dies oder das und biete es dafür meinen Kindern. Natürlich mache ich gerne mal Urlaub, da reicht aber auch Italien - dann sinds halt nicht die weißen Strände 🤷♀️
Aber daa ist der springende Punkt! Bin ich bereit alles zu geben, dann klappt es... Möchte ich mir selbst dies und jenes gönnen und dem Kind alles ermöglichen (Geschwisterkinder sind ja nicht automatisch immer aus armen Verhältnissen und bekommen nichts), dann ist die Kinderanzahl natürlich entscheidend!
Rückblickend wäre ich bestimmt mit einem Kind genauso glücklich (es war kein leichter Weg zum Geschwisterkind) und ich würde mein Leben vermutlich anders gestalten (wobei ich der Typ bin, der halt so wenig wie möglich arbeiten geht, um so viel Zeit als möglich mit seinem Kind zu verbringen =15-20h). Ich bin aber froh, dass es geklappt hat und meine Kids sich so innig lieben (wofür es natürlich keine Garantie gibt, wobei mein Sohn immer schon sehr einfühlsam war)
Mein Fazit: Es gibt kein richtig oder falsch auch, wenn man das Gefühl hat 1 ist zu wenig, 2 perfekt und ab 3 wirkt man asozial! Die Kinder können immer positives und negatives mitnehmen und nicht jede Familie ist miteinander zu vergleichen.
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ich gebs ganz offen und ehrlich zu: für mich is 1 Kind anstrengend genug, ich liebe mein Kind und ich genieße die Zeit mit ihm aber ich liebe eben auch meine „Metime“ und umso mehr Kinder man hat umso mehr muss man sich selbst für ne gewisse Zeit hinten anstellen, außer man is reich und hat ständig ne Nanny um sich, und ich möchte nicht meine Hobbys und meine Pläne komplett auf Eis legen und irgendwann dann mal mich ärgern dass ich eig nur für andere gelebt habe (bitte nicht als Angriff sehen, aber für mich is es eben einfach nicht erfüllend Mutter zu sein, mir fehlt einfach was)
für sowas muss man bereit sein und man muss es auch lieben nur für die Kinder da zu sein, ich seh mich halt nicht in solch einer Rolle, ich möcht studieren, ich möcht Zeit für mich haben, ich möcht noch Zeit mit meinem Partnr zusammen haben, wir wollen mit Kind die Welt bereisen, wollen uns eine gewisse Flexibilität behalten, seit der Kleine im Kiga is, is es so viel entspannter wieder und ich merk wie sehr ich diese Pausen brauche
nachdem ich ja noch genug Schwestern hab die Kinder bekommen wächst er somit auch ned ganz allein auf, er wird genug cousins und Cousinen haben
mein Freund is ein Einzelkind und alles andere als ein Klischee- Einzelkind, er war immer sehr sozial, hatte immer viele Freunde und auch jetzt nocj Freunde aus der Schulzeit, er is großzügig und rücksichtsvoll, also das hat alles nix mit einzelkind oder nicht einzelkind zu tun, sondern is viel erziehungssache und charakter
@SunshineGirl naja da müssten die Kinder dann aber ein ordentlichen Altersunterschied haben, also bei uns wars ned selten dass sogar alle 4 Kinder im selben Jahr diverse Skikurse und Schullandwochen oder diverse kostenpflichtige Exkursionen hatten und die Älteste und die Jüngste sind 7 Jahre auseinander
und dann kommt noch irgendwann dazu dass man eventuell die Kinder auf Privatschulen schicken möchte (oder es möchte selbst unbedingt in eine gewisse schule nach der 4. unterstufe) bei uns wars so, 3 von 4 Kindern sind in Privatschulen gegangen, und meine Eltern waren definitiv nicht reich 😂 mein Vater war 18 Jahre lang Alleinverdiener aver hat jetzt auch ned ein Vermögen verdient, is jahrelang sogar nebenbei noch Taxi gefahren damit er was dazuverdient
aber mir is auch scho aufgefallen dass Leute nur schwer akzeptieren können wenn man ein Kind hat, ständig kommt die Frage wann ma das 2. Kind planen 🙄 und dass ma sicher noch die Meinung ändern werden
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Stimmt, ab 2 ists vorerst echt vorbei. haha.. deshalb überlegen wir jezuz wegen Nr 3.! Denn jetzt ists eh schon Wurst hahaha....
Ich habe lange hin und er überlegt, es war auch nicht klar ob wir mehr kinder bekommen können..
Ich finde mehr als 1 Kind ist immer nur eine Herzensangelegenheit. Rational spricht nix für mehr als 1 😂 Und das sage ich, obwohl ich 2 habe und 3 nicht unvorstellbar sind für uns..
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Aber im allgemeinen kommt mir derzeit schon sehr vor, dass fast alle 2 bekommen. Und fast alle mit einem Abstand von 1,5-2,5 Jahre. Gerade heute von einem ex Arbeitskollegen vom Mann gehört, da kommt im Sommer auch das 2te. Und eine alte Schulfreundin hab ich gerade erfahren kommt bald das 2 obwohl ihr großer schon 5 ist und ich dachte da kommt sicher nichts mehr. Ich kenne leider kaum andere Mütter die nur 1 kind haben. Würde ehrlich gesagt lieber einzelkinder für mein Kind haben. Die anderen sind immer zu 2 gegen das eine irgendwie.
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Bei uns ist es bei Treffen z. b gar nicht üblich, dass das Geschwisterkind mitkommen.. Aber mein Bub ist auch in einem Alter, wo der Besuch meist alleine kommt..
Seine Freunde haben alle Geschwister, wenn sie spielen kommen, kommt aber nur sein Freund.
😊
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Bei uns ist es genauso. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit. Ich liebe meinen Sohn über alles aber ich brauche Abwechslung.
Wir haben auch überhaupt keine Unterstützung von der Familie.
Abgesehen davon fühlen mein Freund und ich uns mit einem Kind komplett und sind über glücklich mit unserem Sonnenschein.
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Bei uns kommen die Eltern auch nicht mit. Daher geht das.. da. kommen die Kinder alleine.
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Wenn also ein 2. Kind, dann nicht mit dem Gedanken „jemanden zum spielen.. man weiß nie wie das Verhältnis wird“. 🥺
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Das wären dann aber wahrscheinlich eher 2 Einzelkinder, die nicht viel zusammen spielen. Aber meist hat dann eh jedes Kind seinen eigenen Freundeskreis, unabhängig vom Altersabstand der Geschwister.
Und im Erwachsenenalter spielt der Abstand keine so große Rolle mehr.
Hat jemand von euch so einen großen Altersabstand (6, 7 Jahre oder mehr), und mag davon berichten?
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Mir kommt auch vor, als würde es wieder weniger einzelkinder geben. Zumindest im Kindergarten meiner Großen gibt's kaum einzelkinder und ich kenn schon viele Geschwisterkinder die dann mit meiner kleinen im Kindergarten sein werden 😅. Aber ist wahrscheinlich nicht repesantativ, der Kindergarten ist zwar in Wien aber da betriebskindergarten kommen auch einige Kinder aus nö rein und mir kommt vor in Städten sind nach wie vor mehr einzelkinder 🤔.
Die beste Freundin meiner Großen ist auch ein Einzelkind (kennen uns vom babyschwimmen, geht in einen anderen Kindergarten) und derweil stört meine kleine (13 Monate) die zwei denk ich nicht so bzw macht es der kleinen nichts, wenn sie sie nicht mitspielen lassen. Und später wenn auch meine kleine eigene Freunde hat, werden sie sich sicher auch öfters ohne die kleine sehen. Bzw nutz ichs jetzt in der karenz meines Mannes schon manchmal, dass ich nur mit der großen auf den Spielplatz gehe wo wir R. treffen und die kleine bleibt beim papa... Auch sich liebende Schwestern brauchen manchmal ein bisschen Abstand voneinander.
Aber ich kann dich schon auch verstehen, dass du dir manchmal andere einzelkinder als Freunde für deine Tochter wünschst. Da kommst du auch mehr zum plaudern mit der anderen Mutter als wie wenn da auch noch ein Baby/kleinkind mit dabei ist.
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Aber ich glaub, es ist, wie schon gesagt wurde, eine Herzensangelegenheit.
Wirklich rationale Gründe für mehr als 1 Kind gibt es wohl nicht.
Aber was gibt es denn allgemein für rationale Gründe für Kinder? Gerade so Sachen wie Finanzen, Urlaub, me time, Zeit für Patnerschaft, etc. das hat man alles ohne Kind, da ist schon 1 Kind eine riesige Einschränkung. Also wenn man das Thema Kind(er) rational angeht, wär gar kein Kind die beste Entscheidung. (Jetzt als Paar/Einzelperson gesehen, nicht gesamtgesellschaftlich, da braucht man natürlich Kinder. Und auch in unserer Gesellschaft gesehen, wo wir Pflege durch den Staat abgesichert haben).
Zum Glück sind Kinder meistens eine Herzensangelegenheit - sonst geb es wohl fast gar keine.
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Wir hatten schon beim basteln der Tochter so unsere Schwierigkeiten (2fg) dann war natürlich die ss super schön aber auch mit Angst und zahlreichen arztbesuchen etwas anstrengend.
& wir wollen unserer Tochter alles bieten können uns selbst was gönnen ohne viel drüber nachzudenken (Urlaub usw) aber auch ein bisschen Zeit für die Partnerschaft haben
Klingt jetzt vl etwas egoistisch aber ich / wir wären nicht glücklich wenn wir uns eingeschränkt fühlen würden und zu dritt ist es für uns derzeit perfekt
Aber ich schließe nicht aus dass wir in 3 Jahren vl anders denken wir sind beide erst Anfang 30 und die kleine 2 Monate aber aus jetziger Sicht wären wir komplett 🙂
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Kinder sind eine Herzensangelegenheit und nur weil ein Kind ‚ein Geschwisterl‘ möchte sollte man das nicht tun. Denn 1. können sich die wenigsten Kinder vorstellen was das wirklich bedeutet und 2. sollte es Wunsch der Eltern sein. Die entthronung hat und alle sehr hart getroffen und es war eine riesige Umstellung von 1 auf 2 Kinder. Für uns größer als von 0 auf 1. Also muss es echt ein Herzenswunsch sein, andernfalls ist das echt hart.
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Finde es von 1 auf 2 auch viel heftiger als von 0 auf 1. Und das obwohl mein großer 5 ist.
Für MICH wars auch eine orge Umstellung.
Früher wars halt so dass wenn der Bub ruhig spielt oder schläft ich freizeit habe.
Jetzt hab ich in der Zeit das Baby oder anders rum 😜
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Ich verstehe alle, die nur ein Kind möchten…ich möchte meine Kinder nicht hergeben und bin froh, dass es so gekommen ist, aber viel Me-Time hat man tatsächlich nicht mehr und die Partnerschaft bleibt dann einfach für eine gewisse Zeit auf der Strecke…man arrangiert sich damit, aber ich kann schon nachvollziehen, dass es einen vielleicht nicht unbedingt glücklich macht. 😌
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also wir haben uns (derzeit - man weiß ja nie) dazu entschieden, dass unsere Maus Einzelkind bleibt. Gründe für uns sind Platz (Wir könnten unser Haus schon umbauen, aber dann lieber gleich ganz neu und größer Kalkulieren 😅), Finanziel (möchten gerne mit Mausi auch viel reisen, viel ermöglichen und auch dass Sie bei den Sportwochen/Sprachwochen auch immer mit kann (Kosten mittlerweile auch schon knapp 600-700€) aber der größte Punkt für mich ist derzeit, dass ich Angst habe dass einer meiner Kinder dann am Anfang auf der strecke bleibt🙈 Eventuell dass Sie die Maus es besser versteht wenn Sie größer wäre (eventuell 4-5?) aber dann ist mein Mann auch schon ü40 und das möchte er nicht 🤣
Ich bin auch ein Einzelkind und mir ging eigentlich nie etwas ab☺️ Im Urlaub habe ich mit meinen Eltern gespielt/rumgealbert etc oder hab neue Freunde im Becken/Meer/kinderanimation etc kennen gelernt und daheim hatte ich auch immer Freunde/Verwandte oder Mama zum spielen also 🤷🏼♀️ (Bin aber kein „Typisches“ Einzelkind🤣 Ich teile, Kann verlieren etc🤣🤣🤣)
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Natürlich ist es mehr Arbeit und kann anstrengend sein, aber das hat man mitunter auch mit einem einzelnen Kind. Ich finde es so schön, wie sie miteinander spielen, sich lieb haben und im Schlaf kuscheln - wir haben zwei Hausbetten miteinander verbunden, eine richtige Kuschelhöhle ❤️
Einzigen Vorteil bei einem Einzelkind sehe ich im finanziellen Aspekt.
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Off-Topic Ende, sorry dafür.
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Und ja, derzeit ist es eine Herausforderung und das Jahr wird nicht einfach, aber trotz allem überwiegt die Freude.
Wie eng die Zwei einmal sein werden, wird sich zeigen und es ist auch möglich zu organisieren, dass man nicht immer zu Dritt/Viert unterwegs ist, einfach möglich, weil uns die Verwandtschaft unterstützt, Mama & Papa sich auch mal unterschiedlich aufteilen bzw. unser Sohn auch Vormittags in der Krippe ist. Uns ist wichtig, dass vor allem unser Sohn zur Zeit nicht das Gefühl hat, ständig Rücksicht auf die Kleine nehmen zu müssen, es aber in bestimmten Situationen auch in Maßen lernt/mitbekommt.
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Sie war von Anfang an immer ein "braves" Kind man kann sich wirklich nichts anderes wünschen.
Trotzdem wollen wir kein zweites Kind. Es sind einige Faktoren.
1.) Ich bin nicht mehr der Jüngste gehe nun auf die 41 zu,
2. ) Ich wüsste nicht wann der richtige Zeitpunkt wäre für ein 2tes.
3.) Meine Kleine ist Eifersüchtig (im Moment auf die Katze wenn ich mit dieser kuschel, was er halt auch braucht)
4.) ich möchte mit meiner Kleinen so viel wie möglich machen (schwimmen, spazieren und sich ihren Bedürfnissen widmen)
5.) das Finanzelle. ich konnte jetzt nu 1 Jahr zuhause bleiben weil es sich sonst Finanziell nicht aus geht.
6.) Obwohl meine Kleine so brav und Hilfsbereit ist, findet mein Körper wohl dass es Zuviel ist, da ich die Gürtelrose bekommen habe und dann nach nicht mal 3 Wochen arbeiten. (Kind in den Kindergarten bringen und dann um 8 in der Arbeit sein.)
Würde dann wohl bei einem 2 Kind nicht einfacher sein.
Schaffe es im Moment nicht mal um 6:25 auf zustehen wo ich sonst aufstehen sollte um fertig zu werden für die Arbeit. (Bin derzeit noch im Krankenstand)
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Hat sich so ergeben, waren rel jung bei der ersten und noch im studium etc. Haben damals immer gesagt, wir wollen warten mit einem zweiten, weil wir es nicht geschafft hätten. Weder vom der zeit, platz oder finanziell. Dann haben wir lange überlegt, ob wir noch ein baby in diese welt setzen wollen, waren eigentlich sehr glücklich in der konstellation zu dritt und haben dann gesagt wir schauen einfach ob uns noch ein zwergi zu uns kommen will. Hat dann noch einige monate gedauert bis ich nochmal schwanger wurde. Jetzt sind wir seit 16 monaten zu viert und die große freut sich extrem, war von anfang an voll engagiert, wollte immer wissen was im bauch passiert usw.
Für uns war der eigene wunsch nach einem weiteren kind das was überwogen hat, nicht, dass die große wen zum spielen hat und solche gründe.
Die zeit zu haben und auch das verständnis von der großen sehen wir als absoluten luxus, also auch ein großer abstand hat seine vorteile
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Ich hab mit beiden ein gutes Verhältnis
mein Bruder war teils papa ersatz (weil mein papa auch nie wirklich zeit hatte) und hst mit mir einiges unternommen.. ich hab ihn als kind vergöttert und wollte ihn heiraten 😄 wenn er weg musste zum studieren hab ich mich an sein Bein geklammert 😃
Auch heute haben wir ein tolles Verhältnis.. seine kinder hängen sehr sn mir..und hatten immer eine coole junge Tante (ich war 14 bei der Geburt meiner großen und 17 bei der Geburt meiner Kleinen Nichte)
Meine Schwester und ich hatten rin schwierigeres Verhältnis.. wir haben doch gut 9 jahre zusammen gelebt.. sie war immer "die Bestimmerin" und ich hsb ihr oft gesagt sie os noch meine Mama 😄 es gab viel Streit
Wir haben uns erst als ich mitte 20 war so richtig wieder gefunden
Und naja..ich find durch den großen Abstand bin ich schon irgendwie als Einzelkind aufgewachsen.. wir wissen alle 3 wies ist allein zu sein und wie schö es ist doch Geschwister zu haben 🥰
Und ja..meine Mama hat früh angefangen..mit 17
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Eine Garantie, dass sich Geschwister gut verstehen, miteinander spielen und später als Erwachsene ein gutes Verhältnis haben, hat man nie, egal wie groß der Altersabstand ist.
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Wir mochten uns einfach nicht und haben halt auch nie miteinandergespielt. Ein gutes Verhältnis haben wir erst jetzt als Erwachsene bekommen. Unsere Eltern sind wirklich glücklich das wir uns jetzt gut verstehen, weil bei jedem Familientreffen einfach eine Spannung zwischen uns war. Ich finde es daher schwierig wenn die meisten sagen Geschwister mit einem geringen Abstand spielen lieb miteinander und sind füreinander da. 🥴
Daweil kann ich mir kein 2. Kind vorstellen und wahrscheinlich wird das auch nicht anders werden denn ich liebe meinen kleinen Teufel so wahnsinnig sehr und bin so erfüllt. 😍 Ich fühle mich einfach vollkommen mit ihr in unserer Familie.
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