Zahnbehandlung - Narkose?

Hallo,

Meine Grosse (4) hat leider ein ziemlich grosses Kariesloch, ein vorderer Zahn muss raus (da ist sie vor 2jahren auf die Stiege gefallen) und durch Zwischenraum-karies müssten noch 4 zähne gefüllt werden 😔.

Wir putzen tägl 2x gut Zähne, sie hat bis 2.5 j keinen Saft und nix Süsses bekommen. Und jetzt das.

So, die kinderzahnärztin hat gemeint sie will das unter Vollnarkose machen. Damit sie keine Schmerzen hat (da gehts vorallem um die Wurzelbehandlung bei dem tiefen loch und das reissen vorn) und keine Angst bekommt da sie gern hingeht bis jetzt.

Ich bin am hin u her überlegen, aber eine Vollnarkose (90 min ca) ist schon ein Hammer.

Könnt ihr mir vl tipps geben oder Erfahrungswerte? Würdet ihr eine Vollnarkose machen ?

Kommentare

  • Wenn doch so einiges zu machen ist würd ich eine Vollnarkose machen. Alles andere würd ich für später zu traumatisierend finden.
  • ich wäre froh gewesen wenn sie meine Wurzelbehandlung damals in narkose gemacht hätten.. hat höllisch weh getan u war meiner zahnarztangst sicher nicht zuträglich
  • Ich hab auch schon eine Wurzelbehandlung hinter mir, und das ist echt hart und dauert lang. Kann mir das bei einem Kind nicht vorstellen.
  • Ich wurde auch bei meinen ersten Zahnarztbehandlungen traumatisiert, sodass ich jahrelang Panik vorm Zahnarzt hatte. Ich denke da ist eine Vollnarkose wirklich die beste Lösung.
  • Beim Sohn einer Freundin wurde mit 5 auch ein Zahn unter Vollnarkose gezogen.
    Vorher haben sie drei Mal ohne Narkose versucht zu bohren, aber im Endeffekt hat er vor lauter Angst/Schmerz nie lang genug still gehalten (verständlicher Weise, ist ja für viele Erwachsene schon der Horror).
    Sie war also letztendlich sehr froh über die Vollnarkose und der Kleine hat es gut weg gesteckt 😊
  • Ich hatte erst vor kurzem eine Wurzelbehandlung und hatte nicht eine Sekunde schmerzen. Aber ich denke nicht das so ein kleines Kind soooo lange den Mund ruhig aufhalten kann.
    Und die Spritze tut ja trotzdem weh und vl macht sie den Mund dann gar nicht mehr auf. 😣
  • Danke für eure Erfahrungen.

    Also ich hab ja panische Angst vorm Zahnarzt, weswegen ich seit Jahren (obwohl es wirklich nötig wär) nicht gehe 😱🙈 - deswegen würd ich auch sagen Vollnarkose. Auf der anderen Seite hab ich total Angst, weil das ist für so einen kleinen Körper schon der Hammer. Bin echt in der Zwickmühle 😭😭
  • mIcHeLlE90mIcHeLlE90

    4,798

    bearbeitet 29. 11. 2021, 11:16
    Mein Sohn hatte mit 4 Jahren 2 Zahnbehandlungen in Vollnarkose.
    Ich war anfangs auch sehr nervös und unschlüssig, aber im Endeffekt hat er es gut weggesteckt. Er kann sich wirklich nur an das warten im Wartezimmer erinnern, an den Rest denkt er gar nicht mehr. Also ich denke wenn was größeres zu machen ist macht eine Narkose schon Sinn. Vor allem das lange Mund offen halten ist sehr belastend für kleine Kinder…und der Zahnarzt kann natürlich besser und schneller arbeiten wenn das Kind schläft.
  • Ich würde drauf achten, dass wirklich ein Anästhesist durchgehend anwesend ist und alles überwacht.
  • @Zwutschgi Meine Tochter hatte im August eine Zahnbehandlung mit Narkose (ist jetzt 2,5 Jahre alt). Sie hat ungefähr 40 min „geschlafen“ und der Anästhesist war auch die ganze Zeit dabei. Nur nach dem aufwachen war sie extrem verwirrt und hat erstmal ungefähr 30 min gebrüllt, danach ging es ihr sehr gut und alles war wieder normal ☺️🙏🏻 sie geht Gott sei Dank sehr gerne zum Zahnarzt und das ist auch gut so. Würde immer wieder Narkose wählen, auch wenn’s schon bissl älter is ☺️. Wir haben auch gleich sehr früh einen Termin bekommen weil man ja nichts essen und trinken sollte vorher. Also nach dem aufwachen gleich ins Auto, dann hat sie einen beruhigungssaft bekommen, Corona Test machen und dann is schon losgegangen ☺️ ich war auch die ganze Zeit bei ihr, erst als ihre Augen zu waren bin ich raus und als sie aufwachte war sie auch schon bei mir
  • Ich weiß schon, dass man Karies nicht einfach lässt, aber wozu eine Wurzelbehandlung? Wenn sie jetzt 4 ist, fällt der Zahn doch eh in 2-3 Jahren aus, und ein neuer kommt. Kann man bei Milchzähnen überhaupt schon eine WU machen? Füllen, ja aber die WU… da würd ich den Zahn eher ziehen..
    würde ihr definitiv die Narkose geben.
    Meine Zahnarzt Angst wurde auch in dem Alter geschürt von dem bohrgeräusch und dem Hand drücken (gleeeeeeiiiiiich isses geschafft), dass ich weitere Jahre bis zu vielen vielen Wurzelbehandlungen abgewartet hab.
  • Sarah6Sarah6

    743

    bearbeitet 8. Juni, 16:01
    Ich möchte das Thema wieder aufgreifen … @Zwutschgi darf ich fragen wie du dich entschieden hast und wie es war?? 😊 ich laufe schon seit Monaten vom Zahnarzt zum Zahnarzt und bekomme von allen immer die gleiche Antwort - Narkose …ich kann mich damit irgendwie gar nicht anfreunden, aber meine Tochter lässt einfach so auch nicht viel machen 😬 ich habe schon bezüglich Dormicum Saft nachgefragt, aber da hat die Ärztin gemeint, dass es noch schlimmer ist als Narkose …ich bin wirklich schon verzweifelt, dass es nur diese eine Option mit Narkose gibt. @MamaLama du hast gefragt wozu eine Wurzelbehandlung …würde mich ehrlich gesagt auch interessieren …natürlich wenn die Kinder dann schmerzen haben und leiden muss was gemacht werden …aber wenn sie keine Schmerzen haben?? Muss man es wirklich behandeln? Was kann denn passieren wenn man den Zahn dann einfach so lässt?? Entzündung?? Oder das sich die Karies verbreitet?? 😬😬 Lassen sich eure Kinder denn beim Zahnarzt einfach so behandeln oder wie macht ihr das?? Bin schon sehr verzweifelt 😫😫
  • Das Thema finde ich auch spannend.

    Beim Milchzahngebiss muss man Wurzelbehandlung machen? Das verwundert mich jetzt echt. Bei meinen Neffen und Nichten habe ich etwas in der Art nicht mitbekommen. Da frage ich mal nach, wie das läuft. Zahnthemen sind jedenfalls meine Achillesferse.

    Ich hatte einfach Pech mit Zahnärzten muss ich sagen. Außerdem war es so, dass der eine etwas anderes rät als der Nächste. ich liebte meine Munddusche, dann hieß es, spült die Keime unter das Zahnfleisch. Ein paar Jahre später hieß es wieder, unbedingt Munddusche, damit es nicht zu Paradonthose kommt.

    So kam Verwirrung auf.

    Ich denke, Munddusche kann Kindern Spaß machen, allerdings wohl erst etwas später, wenn sie das Ding in der Hand halten können und keinen Schabernack damit anstellen
    ;)
  • Meine Tochter hatte mit 4 Jahren eine Zahnbehandlung mit Vollnarkose. Bei ihr sind gleich zwei Zähne, die dermaßen Druck aufeinander ausgewirkt haben, einfach so abgebrochen. Riesenloch, aber null Kariesbefall zum Glück. Zähne mussten trotzdem entfernt werden.
    Wir wollten das zuerst auch ohne Narkose machen lassen, aber hatten keine Chance bei ihr. Auch der Versuch mit Lachgas scheiterte. Nachdem schon mein Mann von einem frühkindlichen Zahnarztbesuch traumatisiert wurde und bis heute regelrechte Panikattacken bekommt wenn es um das Thema Zahnarzt geht, wollten wir das selbe unserer Tochter ersparen und haben uns (zum Glück) für die Vollnarkose entschieden.

    Für die komplette Behandlung hat sie zwei Termine mit Narkose gebraucht. Hat diese jedesmal perfekt weggesteckt. Natürlich war sie am Tag der Operation ziemlich erledigt, aber ich denke, das ist normal. Sie hatte auch keine Schmerzen oder sonst irgendwas. Wichtig ist halt, dass man sich wirklich strickt an die Anweisungen des Arztes hält, bzgl. nichts essen oder trinken vor der OP (ich glaube es waren 4 Stunden, kann aber auch mehr sein). Da geht es darum, dass einem durch die Narkose schlecht werden kann und man dann im narkotisierten Zustand erbrechen könnte. Gab schon Fälle, wo Kinder deswegen erstickt sind.

    Inzwischen ist meine Tochter neun Jahre alt, und hat gar keine Angst vorm Zahnarzt, wie sie erst heute bei einer Untersuchung wieder mal unter Beweis gestellt hat :)

    Zum Thema Wurzelbehandlung bei Milchzähnen. Dabei geht es darum, dass sich der Karies bis in die Wurzeln durchfressen kann, und von dort nicht nur in die Nachfolgezähne übergeht, sondern auch in den Kieferknochen. Das sind dann so unangenehme Geschichten wie das teilweise Entfernen von Kieferknochenstücken... will man selbst nicht, will man bei seinen Kindern noch viel weniger.
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