Wehenschmerzen bei der Geburt
Hey! Kostenlos & anonym
Deine Erfahrung fehlt noch
Bisher 32 Antworten – deine könnte die nächste sein.
Seit 2012 helfen sich bei BabyForum Eltern gegenseitig – vom Kinderwunsch bis zum Familienalltag. Registriere dich kostenlos und rede mit.
- Anonym & geschützt Nur mit Nickname, ohne echten Namen.
- Schnelle Antworten Oft schon nach wenigen Minuten, auch nachts um drei.
- Moderiert & entspannt Freundlicher Umgang, keine unangebrachte Werbung.
- Produkttests & Gewinnspiele Teste neue Produkte und mach bei Gewinnspielen mit.
Jetzt kostenlos registrieren
Schon dabei? Anmelden
Kostenlos und ohne Abo. E-Mail, Nickname, Passwort – fertig.
Kommentare
11,950
Ich hab es als ziehen empfunden. Es hat im unteren Bauch angefangen und sich dann wie eine Welle bis in meine Oberschenkel ausgebreitet. Am Anfang ganz leicht und dann immer kräftiger.
Die Presswehen hab ich als kaum Schmerzhaft empfunden weil ich da super mitmachen konnte. Da war ein sehr, sehr großer Druck nach unten dem man nicht anders könnte als nachzugeben.
Schmerzhaft habe ich bei der Geburt nur jeweils einige Minuten (bei der ersten Geburt länger weil sie länger gedauert hat) empfunden.
Ich kann die nur empfehlen, dich mit Hypno-Birthing zu befassen. Das hat mir unglaublich geholfen und ich habe (vor allem die zweite Geburt) als sehr schmerzarm erlebt!
Ich hatte, sicher auch dank Hypno-Birthing, zwei sehr unkomplizierte, wunderbare Geburten!
Alles Gute!
2,311
Ich hatte schon Momente während den Geburten wo ich dachte ich halt’s nicht aus - und im Endeffekt ging’s ohne Schmerzmittel und die Kinder waren kurz nach diesem Empfinden auf der Welt 😅
Die Presswehen empfand ich schon sehr schmerzhaft- und auch die letzten paar Wehen bis der Muttermund komplett auf war - allerdings war der Schmerz jeweils mit dem Moment komplett weg als das Kind heraußen war ❤️
1,085
Die ersten Wehen waren leichter als Regelschmerzen. Die Intensität hat sich dann gesteigert. In den letzten 2-2,5 Stunden der Geburt musste ich mich in den Pausen gezielt aufs Atmen und Entspannen konzentrieren. Das war schon ärger als Regelschmerzen.
Ich kann nur empfehlen sich zum Gebären ein Umfeld zu suchen, in dem man sich geborgen und sicher fühlt - damit man, so gut es geht, locker- und loslassen kann.
An den Punkt, an dem man (vermeintlich) nicht mehr kann oder will, kommen fast alle Gebärenden. Und wohl meist beim Übergang in die Austreibungsphase. Als ich mir gewünscht habe, dass man das Baby wieder hochschieben sollte, wusste ich, dass es nicht mehr lange dauert.
Gezielt gepresst habe ich nie. Ich wollte meinen Sohn gerne drinnen behalten bis die Hebamme da ist. Hat nicht geklappt. Irgendwann presst der Körper automatisch und das ist wie eine Naturgewalt, gegen die man sich nicht wehren kann.
In Summe war die Geburt für mich eine kraftvolle, faszinierende und stärkende Erfahrung.
Kennst du das auch?
32 Antworten von Eltern stehen hier schon. Erzähl, wie es bei euch ist, oder stell deine eigene Frage. Kostenlos und anonym.
4,068
Für mich waren die Wellen im Rücken extrem spürbar.
Die Presswehen waren eine Erleichterung da der große Zug im Rücken bei mir dann weg war. Aber eine Wahnsinnskraft war das - dachte nicht, dass man da heil bleiben kann. 😂
Alles ging gut aus, Kind und ich waren so fit ❤️
Ich freu mich auf meine zweite Geburt in wenigen Tagen /Wochen.
368
ab ca. 12 std vor der geburt hatte ich nur mehr wehenstürme und wenn die nach gefühlt 10 min mal vorbei waren, war ich zwischendurch dauernd ohnmächtig
den schmerz kann ich nicht mehr beschreiben... wie ganz ganz starke regelschmerzen und noch schlimmer
also wirklich horror... ich krieg bestimmt kein 2. kind mehr 😅
368
259
Extremität gerechnet! Jedenfalls wünsche dir eine angenehme Geburt so wie ich sie hatte. Und denk daran: jede Wehe bringt dich zu deinem kleinen Schatz näher....🥰 diesen Satz hielt ich mir immer vor Augen! Alles Liebe! 😊
373
Ich habe vor 3 Monaten meine erste Tochter geboren und hatte von der ersten Wehe bis zur Geburt 8,5h. Die Wehen haben sich für mich angefühlt wie stärkere Regelschmerzen, welche ich aber sehr gut veratmen konnte. Schmerzmittel habe ich zu keiner Zeit benötigt. Habe diese nur im Unterbauch gespürt. Unangenehmer fand ich den Druck nach unten, den man ständig hat. Es fühlt sich einfach ständig so an, als müsste man aufs Klo
Die Presswehen fand ich am wenigsten schlimm. Man weiß dann, dass jetzt Endspurt ist und das man gleich am Ziel ist. Das hat mir nochmals einen extremen Energie- und Motivationsschub gegeben. Etwas gezwickt hat es, als das Köpfchen kam, aber das waren nur wenige Sekunden und auch sofort wieder vergessen, als die Kleine dann da war.
221
Atemübungen, Visualisation, Auseinandersetzung mit Ängsten...wenn man da vorher schon was macht ist man mental stärker:)
Bei mir war die erste Phase bis zu den Presswehen gut schaffbar mit diesen Übungen.
Danach war ich "am Geburtsplaneten", so hab ich diesen Zustand genannt, Trance vielleicht:)
Und ich hab definitiv herumgeschrien und die Welt verflucht.
Im Endeffekt war ich sooo stolz auf mich! Und bin so froh, dass ich alles erleben konnte!
4,041
Meine 1. Geburt dauerte 6h, meine 2. Geburt gar nur 1,5h. Die Presswehen fand ich immer am angenehmsten, die schmerzten überhaupt nicht. Bei der 2. Geburt hatte ich eigentlich so gut wie keine Presswehen, da mein Sohn einfach alleine kam, ich musste nicht mitpressen. Bei der 1. Geburt hatte ich ca. 6 Presswehen, da tat aber nix weh. Die Phase davor war schmerzhafter, aber gut auszuhalten. Bei beiden Geburten.
Hab es immer ohne Schmerzmittel geschafft.
17,676
3,190
Meine 1. Geburt war leider nicht schön, 17 Stunden, vom Wehenstillstand bis medikamentösen Wehensturm war alles dabei, verhunzte PDA (wo ich echt Glück hatte das nicht mehr passiert ist) und im Endeffekt wurde er mit Saugglocke vom Beckenausgang geholt, als letzte Option vorm Not-KS.
Die 2. Geburt hat 6 Stunden gedauert, und war eigentlich total entspannt und schön, bis auf das, dass ich nicht in die Badewanne durfte weil ich am CTG bleiben musste, weil mein Mädl so einen Stress und damit stark erhöhte Herztöne hatte. Aber es ging alles gut.
Die Schmerzen fangen wie leichte Regelschmerzen an, und steigern sich kontinuierlich. Sie gehen vom Bauch bis in den Rücken und die Beine. Eine entspannende Atmung hilft ungemein, das kannst du vorher auch gut üben.
Am schlimmsten war für mich auch die Übergangsphase, die ist wirklich heftig, aber meist darf man kurz danach schon pressen, und das fand ich wieder erleichternd. Die Presswehen dauerten bei mir auch nie lang, da waren sie beide dann schnell da.
Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute und eine schöne Geburt ❤️
2,605
Ich nehme an, dass du bald entbinden wirst? Alles Gute und du wirst sehen, dass alles halb so wild ist (vor allem wenn dein Baby dann bei dir liegt ;-)
1
3,190
Aber in dem Moment war ich schon so dermaßen fertig, hatte absolut keine Kraft mehr, und es tat ohnehin alles nur mehr furchtbar weh, dass es mir irgendwie auch schon egal war. Und ich wusste eben, dass das jetzt die letzte Möglichkeit ist, um noch einen KS zu umgehen. Also hab ich mich nochmal richtig zusammen genommen und dann nochmal mitgeschoben was nur ging, und nach glaub 3x pressen (weiss ich gar nicht mehr so genau) war er dann auch tatsächlich da ❤️
4,678
105
11,950
Der TE kann ich an dieser Stelle nur raten, keine Horrorgeschichten rund um die Geburt zu lesen sondern gezielt nur positive Berichte. Angst ist bei der Geburt kein guter Begleiter!
105
Und da es halt individuell ist habe ich ja in meinem Kommentar erwähnt dass meine Erfahrung wohl nicht den Regelfall darstellen wird. UND ich konnte ja auch 2 positive Dinge berichten: Dauer und Schmerzen danach schnell weg ;-)
4,901
Eine Geburt ist kein Strandspaziergang - es ist sehr anstrengend, schmerzhaft und verlangt einiges von einem ab. Jeder hat eine andere Toleranz für Schmerz und mit einer schnellen Geburt ist auch nicht jeder gesegnet.
Ich hab nur ein Buch gelesen und den GVK gemacht und hatte eine 4stündige Geburt ohne Schmerzmittel, die ich als anstrengend aber aushaltbar und schön empfand.
Eine Freundin von mir hat alles zum Thema positive birth und hypnobirthing gelesen, einen Kurs gemacht, das ganze Haus voller Affirmationskarten… und hatte trotzdem 24 Stunden Wehen, Dammschnitt und Saugglocke, und empfand es gar nicht als positiv. Ihr mindset hat sicher gepasst.
Wie bei allem gehört auch Glück dazu 😊 und man sollte nie von sich auf andere schließen.
1
476
Ich hab auch nicht gespürt, dass sie mich aufgeschnitten haben. Das einzige was ich zusätzlich gespürt habe war das mitdrücken der Ärztin am Bauch weil ich einen Wehenstopp am Schluss hatte.
Die Geburt meines Sohnes war für mich leider nicht ideal aber nach knapp 4 intensiven Stunden durfte ich meinen kleinen Mann in den Armen halten und dann war alles egal ❤
Ich hab allerdings gleich danach gesagt, dass ich (falls ich nochmal schwanger werde) aufjeden Fall einen Kaiserschnitt möchte, ABER mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher 😉
Ich hab auch einen GVK besucht und einiges gelesen (allgemein zur Geburt und dann positive und negative Berichte), aber ich glaub ich hab dann eh alles vergessen 😅🙈
6,934
Ich fand die wehen nicht so schmerzhaft, es war nur anstrengend weil die Pausen dazwischen gar so kurz waren. Den blasensprung hatte ich schon 46 h vor der Geburt und wurde dann eingeleitet, nachdem sich von alleine nicht viel getan hat. Schmerzmittel brauchte ich auch keins, nur nach der Geburt zum nähen des dammschnitts wollte ich eine lokale Betäubung.
Meine zweite Geburt dauerte 10 h, wehen hatte ich 2 Tage aber immer wieder längere mehrstündige Pausen und dann erst die letzten 10 h regelmäßig. Sie waren auszuhalten, aber ich war viel in der Badewanne (war ich auch bei der ersten Geburt, ich hatte ja genug Zeit) weil ich mich da in den wehenpausen besser entspannen konnte. Im Liegen am Bett fand ich die wehen Schmerzhafter, stehend konnte ich sie besser veratmen aber ich hatte die Nächte davor so schlecht geschlafen, dass ich schon am Anfang zu müde war um stundenlang zu stehen. Badewanne war super... Erst wie ich das Gefühl hatte, ich muss groß aufs Klo wollte ich raus. Ich habe auch bei der zweiten Geburt kein Schmerzmittel gebraucht.
Ich kann dir nur raten, beschäftige dich mit der Atmung für die Geburt. Hypnobirthing ist auch toll. Selbsthypnose hab ich zwar nicht hinbekommen, aber ich konnte trotzdem bei meiner zweiten Geburt davon profitieren.
Aber es ist auch nichts falsch dabei um Hilfe zu bitten, ein Schmerzmittel zu verlangen, etc. Das ganze ist kein Wettbewerb und jede Geburt ist anders. Ich hab zb eine Freundin die sicher nicht wehleidig ist, aber ihre Geburten sehr schmerzhaft empfunden hat.
390
Ich hab mich sehr positiv und intensiv auf die Geburt vorbereitet mit mit hypnobirthing und die friedliche Geburt. Ich hab von Akupunktur über Tees alles gemacht was man so vorgeschlagen bekommt...
Tatsächlich war es dann aber ganz anders als erwartet, hat 24 Stunden gedauert und bereits nach einigen Stunden fand ich es so schmerzhaft, dass ich es kaum aushalten könnte. Es waren überhaupt keine Regelschmerzen sondern in erster Linie immer ein starker extrem unangenehmer Druck nach unten. Viele beschreiben das erst in den presswehen, ich hatte das einen halben Tag lang. Dazu kam, dass mir den ganzen Tag schlecht war und ich mich zig Mal übergeben musste - und zwar schon gleich nach den ersten anfangswehen, darauf kann sich niemand vorbereiten und das schwächt hält und macht's nicht angenehmer.
Werd ich trotzdem ein zweites Kind bekommen, klar! Den im Endeffekt war es ein schrecklicher Tag aber was man dafür bekommt ist es allemal wert.
@wölfin mein Mann sagt dass auch immer, dass es kein Wettbewerb ist und, dass es egal ist wie andere das empfinden und wie lang es bei anderen gedauert hat. Er sagt immer es ist egal wie du es geschafft hast, das Ergebnis zählt und ich hatte eine spontane Geburt ohne "Hilfsmittel".
Aber das is natürlich schwierig, deswegen lese ich hier ja auch im Forum wieder mit. Meine Presswehen haben 2 1/2 Stunden gedauert und im Kopf hatte ich immer, wenn's Mal soweit ist dann ein paar Mal pressen und das war's, aber weil ich das so im Kopf hatte waren die letzten Stunden mental schlimm für mich.
4,901
Mir kommt das immer vor wie Schwanzlängenvergleiche.
Am Ende bekommt keiner einen Pokal und das Ziel ist immer ein gesundes Baby und Mutter.
Alles darüber hinaus ist Glück und Veranlagung. Ich finde nicht dass man sich als Erstgebärende sooo klar vorbereiten kann.
Abgesehen davon kenne ich keine Frau die sich null Gedanken zur Geburt macht.
3,190
6,934
3,190
390
105
@MusMus hihi ja die Tees und Öle und nicht zu vergessen die Datteln!
Und nur zur Erklärung: nein, ich habe mir dadurch die Geburt nicht als Strandspaziergang vorgestellt....mir war klar, dass das bestenfalls kleine Helferlein sein können😃
@mydreamcametrue sehe ich auch so mit der PDA, das war für mich von Anfang an eine Option wenns nicht mehr geht. Ich steh da dazu. Noch dazu war der Stich für mich nicht schmerzhaft und ich hatte auch keine Nebenwirkungen. Ich sag mal so: Ich würd mir beim Zahnarzt ja auch keine Wurzelbehandlung ohne Betäubung machen lassen...😁 Aber es gibt sicher auch Leute denen macht das auch nix
1,085
Gerade für Erstgebärende finde ich, dass es durchaus ein Gewinn sein kann zu hören oder zu lesen, dass eine Geburt nicht zwangsläufig eine Katastrophe sein muss.
105
Pfff ja also das man mit 11 Jahren solche Ängste hat, da spielen glaub ich aber auch Darstellungen im TV oÄ eine Rolle weil wer schildert bitte einer 11 Jährigen eine Geburt mit allen Details?