Obduktion des Kindes nach einer Fehlgeburt?

Guten Abend,

leider konnte ich ein passender Betrag für dieses Thema nicht finden...

Ich habe vor kurzem eine Fehlgeburt (Sternkind, 14 Woche) und um die Ursache der aufgetretenen Anenzephalie genauer zu untersuchen, haben wir uns für Obduktion ausgesprochen. Dabei sollten der Körper des Kindes und die Plazenta sorgfältig untersucht werden.

Nach ungefähr mehr als einem Monat haben wir die Unterlagen von der Obduktion erhalten. Jedoch steht es nur drin, dass die klinische Diagnose mittels äußerer Leichenbeschau verifiziert wurde ABER auf eine Obduktion aufgrund mangelnder Personalressourcen verzichtet wurde! Uns hat keiner diesbezüglich im Voraus informiert...

Hat vielleicht jemand die Erfahrung mit dem ganzen Prozess?
Ist es gesetzlich so geregelt, dass der Arzt selber die Entscheidung trifft ob die Obduktion zu machen ist oder nicht?

Kommentare

  • @mariav88 es tut mir sehr leid, was du durchmachen musstest und durchmachst gerade.

    Ich kann dir leider nur berichten wie es bei uns war (ende 16.ssw), aber ich hatte leider meine FG im Ausland.
    Dort wurde uns freigestellt, ob wir eine Obduktion wollen, mussten dies jedoch auch unterschreiben.
    Wir hatten keine Diagnose zuvor und danach tatsächlich auch nicht.
    Prinzipiell wurde bei uns hauptsächlich äußerlich geschaut und lt.Bericht sonst nur ob alle Organe vorhanden waren. (Haben den Befund übersetzen lassen).
    Mehr wurde nicht angesehen.
    Daher KANN ich mir vorstellen, da bei euch eine Diagnose vorhanden war, dass sie deshalb keine Obduktion gemacht haben. Jedoch eigentlich eine Frechheit, wenn ihr eine wolltet.
    Wie es gesetzlich geregelt ist, weiß ich nicht.

    Vielleicht kann euch da der Verein Pusteblume Auskunft geben.

    Alles Liebe
  • blue_angel schrieb: »
    @mariav88 es tut mir sehr leid, was du durchmachen musstest und durchmachst gerade.

    Ich kann dir leider nur berichten wie es bei uns war (ende 16.ssw), aber ich hatte leider meine FG im Ausland.
    Dort wurde uns freigestellt, ob wir eine Obduktion wollen, mussten dies jedoch auch unterschreiben.
    Wir hatten keine Diagnose zuvor und danach tatsächlich auch nicht.
    Prinzipiell wurde bei uns hauptsächlich äußerlich geschaut und lt.Bericht sonst nur ob alle Organe vorhanden waren. (Haben den Befund übersetzen lassen).
    Mehr wurde nicht angesehen.
    Daher KANN ich mir vorstellen, da bei euch eine Diagnose vorhanden war, dass sie deshalb keine Obduktion gemacht haben. Jedoch eigentlich eine Frechheit, wenn ihr eine wolltet.
    Wie es gesetzlich geregelt ist, weiß ich nicht.

    Vielleicht kann euch da der Verein Pusteblume Auskunft geben.

    Alles Liebe

    @blue_angel vielen Dank für Deinen Tipp. wir werden versuchen der Verein Pusteblume zu kontaktieren.
  • minxminx

    794

    bearbeitet 14. März, 18:36
    @mariav88 was genau erhoffst du dir aus der Obduktion zu erfahren?
    Wie krank dein Baby war oder ob du und dein Partner Träger genetischer Erkrankungen seid.

    Falls das zweite.
    Ich hatte eine FG in der 26.SSW.
    Wir hatten eine Obduktion und einen genetischen Test von meinem Mann und mir.

    Im AKH kann man sich einen genetischen Test unterziehen lassen, wenn man unter anderen eine späte FG hatte.

    https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=149

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