Natürliche Geburt oder Wunschkaiserschnitt
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Kommentare
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Nach meiner normalen Geburt bin ich ja auch zick mal gefragt worden wie ich es fand und wie es war. Und als ich gesagt habe das es einfach nur schrecklich war.
Habe ich immer Sätze gehört wie: "Es gibt doch nichts schöneres" oder "Warum kannst du das nicht schätzen so eine tolle Erfahrung in deinem Leben gemacht zu haben?"
Ich habe nur Kopfschütteln geerntet. Geschweige den über mein Sexualleben geredet habe. Hieß es nur hab dich nicht so. Dafür hast du ne gesunde Tochter! sowas will ich und kann ich nicht verstehen.
Wenn eine Frau die eine NKS hatte sagt du war schlimm erntet sie das vollste Verständnis ihrer Umgebung. Und jeder kann es nachvollziehen. Obwohl die meisten keine bleibenden Schäden davon tragen wie ich es mit meiner natürlichen Geburt davon getragen habe.
Ich habe Schäden davon getragen und bin auf Unverständnis gestoßen, Frauen die nach einem NKS meisten dabei auch Schaden frei rausgehen bekommen das vollste Verständnis.
Und bei den meisten Frauen ist das ja wieder weg nach einigen Wochen nach der Entbindung versagt zu haben oder etwas verpasst zu haben zumindest ist das in meinem Umfeld so. Die meisten sind dann einfach nur froh das alles gut gelaufen ist und ihr Kind gesund ist und auch sie selbst keine Schäden davon getragen haben.
Ich wollte einfach nur etwas mehr Toleranz für Mütter die sich gegen eine normale Entbindung entscheiden.
Und ich bin mir ziemlich sicher das eine Frau die sich für einen WKS entscheidet das dieser auch sicher nichts fehlen wird weil sie es ja von vornherein ablehnt diese Erfahrung machen zu wollen.
Und ich denke auch Frauen die sich vor der Geburt auch mit einem KS auseinandersetzen und das nicht total Vertäufeln das auch diese Frauen zumindest die meisten Frauen damit umgehen können. Ich denke das Problem ist nur dann gegeben wenn Frauen sich total dagegen sträuben. Und das sind auch die Frauen die es nicht verstehen das man von Anfang an sagt ich entbinde per Kaiserschnitt!
Das man eine Entscheidung bereut wenn was schief geht. Also Komplikationen auftreten oder im schlimmsten Fall bleibende schäden behält egal bei was für einer Art von Geburt ist klar das man damit erstmal umgehen lernen muss, damit fertig werden muss.
Um zum Schluss zu kommen wäre die Gesellschaft toleranter und würden der Frau nicht so viel Mist einreden dann würde es von diesen Fällen versagt zu haben oder was verpasst zu haben gar nicht so viele geben. Ich glaube bei einem NKS muss man sich erst auf die Situation einstellen aber wenn man von außen nicht beeinflusst worden wäre glaube ich könnte sich jede Frau viel schneller auf das Mutter da sein einstellen. Und sie würde über das,( "Hab ich versagt?") gar nicht erst nachdenken.
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Mal schaun, ob sich das ändert bzw. ob sich mein Zwerg dreht bzw drehen lässt, hab ja am 31.8. ET :-)
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Nicht einmal das glaube ich, wie lange hat @Favole mit ihren Rissen sich geärgert?
Ich war nach beiden Kaierschnitten nach drei Tagen wieder daheim, keine Schmerzen, keine Probleme. Man kommt schlechter hoch, weil die Muskeln eingerissen bzw. geschnitten werden, aber ich denke auch nach einer normalen Geburt fällt das Aufrichten schwerer.
Wie gesagt, es ist enorm unterschiedlich. Die einen haben eine richtig schöne natürliche Geburt die schnell vorrüber geht andere haben "Pech".
Die einen sind nach dem KS super auf den Beinen andere müssen nochmal operiert werden.
Für mich war und ist der KS eine schönere Geburt.
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Und ich gebe dir Recht, es ist ganz unterschiedlich und wird unterschiedlich erlebt. Ich hatte noch nie einen KS aber das Geburtserlebnis war wunderschön UND sehr schmerzhaft.
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Ich habe soweit einen Vergleichswert, dass ich 3 Tage im KH lag zum Einleiten. Am Ende haben sie die Fruchtblase auf gemacht und durch den Wehentropf bekam ich sofort heftige Wehen ohne Pause.
6 Stunden lang lag ich ohne merkliche Pausen in den Wehen, ich durfte mich nicht bewegen weil das Ctg sonst nicht zuverlässig schrieb.
Der Mumu blieb zu, ich habe geheult vor Wehen und das Endergbniss war, das die Herztöne meines Sohnes plötzlich zeitweise nicht mehr zu finden waren und wenn dann hatte er nur noch einen Puls von 40 Schlägen!
Ich bekam eine Spritze um das Herz vom Kleinen zum schnellen Schlagen zu überreden, die Spritze wirkte leider nur bei mir daher saß ich am ganzen Körper zitternd vom zu hohem Puls auf dem Stuhl. So zitternd mußte ich die Einverständnisserklärung für einen Notkaiserschnitt unterschreiben, wenn ich die "Unterschrift" sehe muss ich noch heute weinen.
Nein danke, das nochmal, sei es nur die Wehen UND die Schmerzen beim Herrauspressen und vielleicht einreißen. Niewieder.
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Man hat ne scheiß geburt gehabt und wie man rausliest, wollte man diesen weg von Anfang an nicht auf natürlichem wege gehen- also dann ist es leider relativ wahrscheinlich, dass das so endet. Bevor man sich gar nicht drauf einlassen kann, bitte - entscheidet euch für den KS. Denn der Körper hat absolut keine chance auf eine schnelle, komplikationslose und entspannte geburt wenn kopf und geist komplett verkrampft sind und nicht bereit dafür. Das geht dann einfach nicht, absolut gar nicht.
Wer wurde schon mal gegen seinen willen in inline skates gesteckt und hat gesagt bekommen, dass man den steilen berg runter fahren muss? Und jetzt stellt euch vor, ihr seht ständig den abhang runter, bibbert vor angst, verkrampft euch komplett, wollt absolut nicht, dann gehts plötzlich los und ihr seid so steif und ängstlich, dass ihr euch nicht auf den Körper einlassen könnt und... Natürlich... Stürzt.
Anderen scheppern vllt die knie, aber sie sind im kopf und im geiste bereit, schaffen es sich drauf einzulassen und im richtigen Moment das richtige zu tun und unten angekommen ist der Adrenalinpegel so hoch dass die wie high wirken... Sie sagen, es war es wert! Und andere, die vllt mit nem lift runter gefahren sind, haben eben keine abgefahrene hormonausschüttung. Aber für sie wars vermutlich besser so und deswegen ists gut, dass es das gibt und keiner gegen seinen Willen den berg runter rasen muss.
Was ich also sagen will. Wenn es innerlich einfach unmachbar ist, dann vergesst die natürliche geburt. Machts per op.
Aber redet nicht schlecht drüber, wenn ihr es nicht hinter euch habt oder nicht unter den richtigen Bedingungen rangegangen seid.
Übrigens ist panische Angst auch ne (psychische) Indikation, womit es somit auch kein WKS im eigentlichen Sinne ist.
Absolut nicht nachvollziebar finde ich das Gerede, dass man danach weiter ist, die Vagina ausgeleiert oder ähnliches. Also aus ästhetischenGl
Gründen find ichs kacke.
Und prinzipiell bin ich für ne Reform von Geburtsvorbereitungskursen. Vllt kann man bei der einen oder anderen Frau die Angst nehmen und sie traut sich mit Schützern den Berg runter. Viele haben Angst, aber schaffen es dennoch dem entgegen zu wirken, weil sie irgendwo wollen.
Und auch wenn mal gestürzt ist auf dem Weg runter, heißt es nicht, dass es beim 2. Anlauf nicht super wird.
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Aber alles was vorm KS war, war ja auch kein lustiger Spaziergang...
Also, nein...ich könnte mich im Moment nicht entscheiden!!
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Grundsätzlich steh ich der Geburt total gelassen entgegen, versteife mich nicht auf eine Form und sag mir so wie es kommt so kommts.
Nach all den Beiträgen hier, möcht ich keines von beiden. Weil sich beides für mich schrecklich anhört.
Gsd hab ich noch ca 17 Wochen zeit bis zur Geburt
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ich glaube auch, wenn man in die geburt ganz normal reingeht und sie so nimmt, wies kommt (normal oder ks), dann ist es sicher besser. ich versteh alle frauen, die das erlebnis der natürlichen geburt toll finden und ich versteh jene, die den ks vorziehen. und ich finds auch ganz schlimm, wenn andere belächeln oder dreinreden, wie man sein kind bekommen möchte. ebenso beim Stillen. ist auch die entscheidung der mutter.
ich wurde mit ks ans kh überwiesen. dort haben vier ärzte auf mich eingeredet, dass ichs normal bekommen soll (was einen monat vor der geburt ein bissl ein schock war, aber ich hab mich drauf vorbereitet) - mir persönlich wars ja egal wie ich entbinde. joa.. drei tage einleiten brachten kein ergebnis... dann bestand ich auf den kaiserschnitt und mir gings prächtig danach. was mir babyblues verschaffte war nicht der kaiserschnitt, sondern dass ich einfach ein schlechtes gewissen hatte, weil ich mich nicht so übers baby gefreut hab wie andere mütter auf der station... aber das is eine andere geschichte. die narbe tut heute gar nicht mehr weh, taub is hald noch. aber wenn noah reintritt, tuts auch nicht weh.
im zimmer nebenan lag ein mädl aus meine gvk, die unbedingt normal entbinden wollte und immer davon geschwärmt hat. ihren kaiserschnitt hat sie bis heute nicht verarbeitet und ist in betreuung. so unterschiedlich kanns sein...
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Bei mir wechselt mein Arzt seit Wochen die Meinung zwischen ks und normale Geburt, und mir is es auch egal Hauptsache dem Baby geht's gut dabei!
Erst heute hat er mein Becken ausgemessen, tja ist enger deswegen will er wenn nur kurz warten und schauen ob's normal voran geht und sonst gleich einen ks.
Ich selbst hätte gerne eine normale Geburt weil ich keine einengenden Situationen mag, dh ein ks könnte für mich zum horrorszenario werden aber ich Versuch einfach entspannt an das ganze heran zu gehen und offen zu bleiben
Was mich beruhigt ist der Gedanke das ich meine Hebamme hab und das sie bei einem ks mit dem Baby bis ich genäht bin neben mir bleibt
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Ich persönlich denke einfach, dass die Risse trotzdem schneller verheilen als so eine Narbe am Bauch. Ich habe Bekannte, die hatten über Monate Schmerzen vom KS und waren auf fremde Hilfe angewiesen. (und auf das bin ich ehrlichgesagt nicht scharf). Ein KS kommt für mich in Frage, wenns anders gar nicht geht.
Ich hatte einen sehr guten Vorbereitungskurs und muss ehrlich sagen, dass ich nicht so viel Bammel vor der Geburt habe wie ich es vor dem Kurs hatte. Mein Zwerg muss sich jetzt nur noch drehen.
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Was mich allerdings interessieren würde... was spricht eigentlich alles FÜR einen Wunschkaiserschnitt? Geht's da rein um die Geburtswehen und evt. eine "vaginale Ausdehnung", die man vermeiden will? Oder gibt's auch andere Gründe?
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Meine Mutter hatte bei meiner Schwester einen KS und ihre Narbe (verläuft vom Bauchnabel bis zur Scheide) bereitet heute noch Schmerzen wenn schlechtes Wetter wird. Meine Cousine wollte das zweite Kind (1. war ein KS) spontan entbinden und wäre beinahe innerlich verblutet, da die GM (3Wochen vor ET) bei der Naht gerissen ist. Jetzt darf sie keine Kinder mehr bekommen da das Risiko das es wieder passiert zu hoch ist.
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wollte mich auch noch mal zu dem Thema melden, ich habe mich auf die normale Geburt eingelassen!! Ich hatte ja die Zeit dazu. Ich wollte zwar einen KS aber ich habe mich definitiv nicht darauf versteift.
Und trotzdem hatte ich eine sehr schwere Geburt. Ich hatte zum Schluss hin während der Entbindung um einen KS gebettelt nicht weil ich nicht mehr konnte sondern weil ständig die Herztöne meiner kleinen weg waren, unregelmäßig waren und ich um mein Kind echt Angst hatte, angst das sie stirbt wenn sie nicht geholt wird.
Ich habe sie wie schon geschrieben normal entbunden aber viel länger hätte es nicht mehr dauern dürfen und mein Kind wäre Tod gewesen.
Im nach hinein hieß es dann das ich eigentlich viel zu eng bin für eine normale Geburt.
Und ja ich wurde an meiner Scheide ziemlich verunstaltet und auch ausgeleiert und ich persönlich konnte damit sehr schwer leben. Mir war das definitiv nicht egal.
Und ich kann wie gesagt von vielen nicht nachvollziehen das sie sagen das ist völliger quatsch und man soll sich nicht so haben. Ich habe genug Kopfschütteln geerntet aber niemand hat mich gefragt wie ich mich dabei fühle.....
Ich denke jeder sollte die Risiken für sich abschätzen
Gott sei dank bin ich kein Regelfall sondern ein Ausnahmefall und bei den meisten bildet sich das ja wieder gut zurück und haben nur kleine kaum sichtbare Narben. Leute damit hätte ich definitiv auch Leben können. Ganz sicher. Aber ich hatte richtige Narbenwucherungen (die Wucherungen gingen zum groß teil nach innen) einer meiner inneren Schamlippen ist gerissen ich hatte dann drei innere Schamlippen. Und es hat bei mir auch Nervenbahnen am Scheideneingang erwischt ich spüre dort kaum noch was. Und einsehbar war ich auch.
Und ich war so oft beim Frauenarzt aber von dem wurde ich nicht ernst genommen.
Und es ist der absolute Horror auf so viel Unverständnis zu stoßen wie es bei mir war nach der Geburt das hat das ganze für mich damals noch viel schlimmer gemacht.
Und ich will wirklich niemanden die normale Geburt ausreden oder so. wollte nur das der WKS nicht immer so schlecht geredet wird. Jede Frau die sich für eine WKS entscheidet hat ihre Beweggründe und wenn sie davor angst hat das ihre Scheide ausleiert und das nicht möchte und eine WKS macht dann ist das auch völlig in Ordnung. Es ist ihr Körper und somit auch ihre Entscheidung
Mein Beweggrund für meinen WKS beim zweiten Kind war übrigens nur das ich ein Gesundes Kind haben wollte das nicht so einen schweren Start ins leben hatte wie meine erste Tochter. Jeder der Angst um sein Kind hatte kann mich da glaub ich gut verstehen. Das andere war mir natürlich auch wichtig aber sicher nicht der Hauptgrund
Und ich finde Akzeptanz und Toleranz ist das was unsere Gesellschaft manchmal fehlt.....
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Ich wollte keinen KS!? Ich lag drei Tage lang im KH zum Einleiten um eine normale Geburt zu haben, also bitte.
Wie ich schon schrieb der erste war ein Notkaiserschnitt, erst der zweite ein Wunschks.
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ich glaube trotzdem, dass es keinen "wunschkaiserschnitt" im eigentlichen sinn gibt. wenn sich jemand dazu entscheidet, dann nicht aus "spaßgründen", sondern weil die psyche danach verlangt, auch wenn viele was anderes erzählen.
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Man muss sich ja entscheiden das Kind muss ja irgendwie raus...
Und wenn man sich für den Kaiserschnitt entscheidet dann ist das ja auf Wunsch man wird ja nicht übergangen wie beim NKS da ist es ja dann so das die Frau das eigentlich so nicht wollte.
Und genauso ist es ja das man ja normal entbinden könnte man wird ja nicht dazu gezwungen einen KS zu machen. Also von vornherein meine ich man kann sich ja entscheiden und das ist auch gut so.
Die Psyche spielt sicher eine große Rolle aber man darf auch nicht die Risiken der normalen Geburt unterschätzen. Und wenn jemand Angst vor einer normalen Geburt hat, hat das sicher seine Gründe und die Angst wird den Frauen sicher nicht genommen in dem man sie nicht ernst nimmt.
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Ned böse sein, aber da wo sie rein sind, sollten sie wieder raus.
Natürlich, wenn Gefahr für Mutter oder Kind besteht, braucht man ned überlegen. Dann muss ein KS gemacht werden.
Aber wenn alles passt, sagt der Ausdruck "natürliche Geburt" eh schon alles.
Ich hab normal entbunden, und werde auch beim zweiten normal entbinden.
Ned böse sein, aber wer Geburtsangst hat, sollte besser eine Therapie machen.
Ich weiß das ich mir jetzt viele Feinde mache, aber damit kann ich leben. Bin eh selten online.
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Finde es aber sehr schade, dass man immer noch so selbstgerecht ist und Meinungen oder Ängste anderer nicht akzeptiert/respektiert. Das Herzerl über dem Beitrag ober mir werde ich auch nicht verstehen.
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Mit ihren Moralapostel-Predigen
Geburtsangst??? Therapie???
setze dich erst einmal damit auseinander bevor du mit solchen Kraftwörtern um dich schmeist
Damit du verstehst was für einen Quatsch du da gerade erzählt hast.............
Und intoleranter geht es glaub ich nicht mehr..............
Das ist echt Mittelalter Denken was du da gerade an den Tag gelegt hast.
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"geburtsangst" ist ein psychischer ausnahmezustandes und damit ist der kaiserschnitt keine entscheidung aus spass und damit kein "wunsch", sondern eine notwendigkeit. sich für eine therapie zu entscheiden, ist nicht einfach und kein garant für erfolg.
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Ich finde das nicht immer alles psychische Ursachen hat es können auch ganz andere Beweggründe dahinter stecken.
Und du hast auch vollkommen recht keine Frau entscheidet sich aus Spaß für einen Kaiserschnitt.( Aber auch nicht aus Spaß für eine normale Geburt das ist eine Notwendigkeit und Unumgänglich das Kind muss ja auf die Welt kommen.)
Aber ich denke so wie es bei mir war als ich mit meiner zweiten Schwanger war, war für mich sofort klar das nur ein KS für mich in Frage kommt.
Und ich damit das auf Wunsch hab machen lassen ( geplant habe ). Vielleicht sollte ich es umformulieren in geplanter KS.
Allerdings empfinde ich es auch nicht als schrecklich die Bauchdecke öffnen zu lassen um das Kind dort raus zu holen das wird immer viel zu sehr dramatisiert.
Auto fahren ist auch nicht natürlich aber bei uns alltäglich und dort gibt es wesentlich mehr Risiken und vor allem auch Tote wie bei einem KS
Da setzen die wenigsten auf Natürlichkeit und benutzen auch nicht ihre Beine um von A nach B zu kommen lieber ab ins Auto und los gedüst.
Aber bei einem KS regen sich dann Leute wie @Baby auf.
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Gott sei dank hat jeder Mensch seine eigene Meinung
Ich habe meine kleine per WKS entbunden
Sie wäre am selben Tag noch zur Welt gekommen
Da ich am selben Tag des Ks Termins im Krankenhaus war da mein Mumu schon 8cm offen war .
Meine Tochter hat es sehr gut weggesteckt und ich finde es total in Ordnung dass sie trotz Wehen per KS gekommen ist , da sie ja nicht plötzlich herausgerissen wurde sondern schon dazu bereit war.
Sie ist sehr ausgeglichen und weint nicht viel.
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Ich bin aber auch der Meinung, dass natürlich immer vorzuziehen ist mit dem Zusatz FÜR MICH. Denn für Andere kann man nie sprechen!
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Meine 1. Geburt wurde nach 22 Std wehen mit einem notKs beendet.
Jetzt, bei der 2. Geburt wurde ich gefragt, ob ich's spontan probieren will oder ob's gleich ein KS werden soll. Ich hab gesagt, wenn ich wirklich die Wahl hab, nehm ich den KS.
Zum einen hab ich Extreme Angst, wieder 22 Std zu liegen, mitzubekommen, dass beim Zwerg immer wieder die Herztöne runter gehen, zwischendurch panikattacken und Schwächeanfälle zu haben, und dann am Ende wieder völlig kraftlos und fast schon anteilnahmslos dazuliegen, während Zwerg geholt wird.
Die Hebammen waren furchtbar unfreundlich und grob. Es war das reinste Chaos, unorganisiert und ungut bis zum geht nicht mehr. Und mein Schlumpf war auch sehr geprägt durch diese Geburt...
Außerdem hab ich auch Angst davor, dass mir eine KS-Narbe reißt, da das Gewebe zu weich is, und jetzt (25+6) schon alles weh tut...
Ich möchte mich vor dem KS einleiten lassen, damit das Kind merkt "ah, es geht los", der Termin wird auch nach Möglichkeit so nah wie möglich am ET liegen.
Aber ich hab meine 1. Geburt nie ganz verdaut, TROTZ THERAPIE, und will, dass die zweite kontrollierter abläuft. Ich bin vorbereitet auf die Schmerzen danach, hab schon alles organisiert für zu Hause, und ich will nichts riskieren - schon gar nicht das leben meines Kindes!
Mein Freund steht voll und ganz hinter mir, wir haben auch lang hin und her überlegt, Risiken abgewägt etc etc das ist für uns die beste Entscheidung.
Man entscheidet sich nicht zum Spaß für eine solche Bauch-op...und hier sind ja echt 1-2 aussagen gefallen, die unter der Gürtellinie waren!
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angst ist für mich eine psychische ursache. nicht umsonst gibt es therapien gegen diverse phobien.
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im prinzip bin ich aber der meinung, dass man es normal probieren sollte, wenn man mit einem guten gefühl an die sache rangeht und auf die natur vertraut ... wenn nicht, dann kaiserschnitt, denn so wie oben schon beschrieben wer vorher schon angst(und damit meine ich richtige angst) hat, da kann nichts gutes dabei rauskommen.
ich habe mir die ganze schwangerschaft hindurch gedacht, da wird schon alles passen, das geht schon alles gut(ohne es mir einreden zu wollen) und dann hat sich madamechen nicht mehr gedreht und ich kam mit dem gedanken nicht zurecht, dass das doch nicht normal funktionieren wird. hab mich dann aber mit dem gedanken angefreundet und das beste draus gemacht, denn die gesundheit des kindes geht vor.
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Hier wird viel von angst vor Schmerzen geschrieben. Ist es nicht normal das eine Geburt weh tut? Das is mir doch im vorhinein bewusst?
Eine Freundin von mir bekommt auch im September ihr zweites Kind und will einen wks weils beim ersten weh getan hat. Hmm...nachvollziehen und verstehen kann ichs nicht und um ehrlich zu sein stell ich mir dann schon manchmal die frage was erwartet man sich von einer Geburt?
Ich werde auch im November unser erstes kind auf die welt bringen, klar ich bin gespannt auf die Geburt und mir ist bewusst das es sehr schmerzhaft werden wird aber ich mach mich doch nicht im voraus schon verrückt.
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Wir wissen alle das eine Geburt weh tut und wir wissen alle das Geburten vollkommen unterschiedlich ablaufen können und es ist natürlich davor Angst zu haben ohne das man sich unterstellen lassen muss, eine Therapie machen zu müssen.
Heutzutage kann man ein Kind bekommen ohne sich einer natürlichen Geburt aussetzen zu müssen. Man ist deswegen keine schlechtere Mutter.
Ich habe mich nicht wegen der Schmerzen gegen eine natürliche Geburt entschieden, auch ein KS ist Tage danach noch sehr Schmerzhaft. Das beginnt beim Aufstehen und hört beim auf Toilette gehen auf.
Ich lass mir das Recht auf Kinder nicht nehmen nur weil ich ganz klar sage, dass ich es nicht einsehe einen Babykopf durch meine Scheide zu pressen. Meine Kinder haben nichts besseres, wenn ich mich nach der Geburt mein Leben lang quäle, weil ich z.B. eingerissen bin, weiter oder entstellt und ich mich damit nicht wohl fühle.
Man muss als Frau viele Veränderungen akzeptieren oder damit rechnen (Hautveränderungen dunkle Stellen, größere Brustwarzen/Höfe, Risse der Bauchhaut, ...)
Viele dieser Dinge bleiben einem auch erhalten und damit kann zumindest ich sehr gut leben.
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