Wann dem AG gesagt? Was für Reaktionen?

bearbeitet 28. 11. 2018, 17:32 in Karenz & Rechtliches
Hallo liebe Mamis,

Wann habt ihr eurem AG von der ss erzählt? Ich arbeite leider in einer Firma wo von ss nicht so gern geredet wird, bzw. in einer Firma wo deutlich zu sehen ist das Mamis nicht erwünscht sind, ganz im Gegenteil, die meisten sind der Meinung Kinder braucht man nicht (Nach gewissen Aussagen). Ich habe von meiner ss in meinem ersten Arbeitsmonat erfahren, und habe bald auch meine Probezeit hinter mir. Ich habe so richtige Angst es bekannt zu geben bzw. meinem AG davon zu erzählen. Wie sind so eure Erfahrungen zu dem Thema?

LG

Kommentare

  • @Mami2107 hallo 🤗 also ich kenn das nur zu gut einige meiner kollegen finden das ganz schlimm das ich schwanger bin und lassen einem das richtig spüren 🙈😐 aber ich hab den vorteil das ich mich mit meiner chefin so gut versteh ich habs ihr noch bor der Bestätigung gesagt und sie hat sich so sehr gefreut für mich und tut es noch immer 😊 offiziell bekannt gegeben hab ich glaub ich in der 7 ssw aber das ist kein muss eine kollegin von einem anderen stützpunkt hat das sogar erst in der 21ssw bekannt gegeben 😲 das bleibt dir überlassen wann du es sagst aber denk daran irgendwann sehn sies ja eh an deinem bauchi 😊aja und es kommt auch sehr drauf an welchen beruf du machst ich bin mobile heimhilfe und mein job ist körperlich sehr anstrengend deswegen hab ichs relativ früh gesagt damit meine chefin darauf rücksicht nehmen kann 🙂 du kannst dich auch mit der AK in verbindung setzen die helfen einem da echt gut 🙂 ich weiß auf jedenfall das wenn du noch in der probezeit bist du trotzdem gekündigt werden kannst weil da müssen ja beide parteien keinen grund für die beendigung des dienstverhältnisses angeben 🤔 so echt langer text tut mir leid 🙈 ich hoffe ich konnte dir helfen 😊
  • @Mami2107 lt. Gesetz muss man es schon sofort sagen das man schwanger ist und nicht wie du schreibst das man es sich aussuchen kann. Es ist aber nicht strafbar wenn man es nicht macht.
    suse
  • Würde es auch erst spät sagen!
  • @Julie79 naja wer will dir nachweisen das du es weißt 🤔😂
  • @Kiidala naja wenn du bis zur kritischen 12. Woche wartest und mit dann weiß machen willst du hast es gerade erst erfahren würd ich mich schon sehr wundern...

    Ich hab es meinem AG in der 8. Woche nachdem ich die Bestätigung vom Arzt bekommen hab gesagt. Da haben wir das Herz das erste Mal schlagen sehen und ich hab den MuKi Pass bekommen.
    Mein Chef hat eigentlich ganz cool reagiert (und das obwohl ich eine Führungsrolle im mittleren Management habe also wenn man will findet man einen Weg).
    Im Grunde kann es dir egal sein was die Firma darüber denkt. Klar ist es nicht angenehm und ich verstehe das du Angst davor hast gemobbt zu werden aber sagen musst du es ja sowieso und die Situation wird sicher nicht einfacher je länger du wartest.

    Wünsch dir alles Gute und denk dran: never wrestle with the pig. You will both get dirty but the pig will like it ;)
  • Also normalerweise sagt man es, wenn man den MuKi-Pass bekommt. Und viele Ärzte geben den gar nicht vor der 12. Woche aus. Ich war zwar vorher auch schon beim FA, aber mitgeben wollten sie nichts, weil im 1. Drittel ja immer noch viel passieren kann. Hab aber auch einen reinen Bürojob, da muss ich auf nicht viel achten.
    Wenn sich für dich durch die MuSchu-Bestimmungen viel ändern würde (anderer Arbeitsplatz weil gefährlich z.B.), dann würd ich den FA früher um eine Bestätigung bitten und es vor der 12. Woche sagen.
  • Ich hab es gesagt als ich den Mutterschutz auf der Arbeit gebraucht habe - ich habe mich nachmittags (und abends) oft übergeben müssen und ich konnte meinen Platz nicht einfach zu verlassen. Darum wollte ich die Ruhepausen haben wenn es mir zu schlecht geht.
    Ich bin auch recht früh an der neuen Arbeitsstelle schwanger geworden und habe den totalen Hass meiner Chefin auf mich gezogen und sie hat mir den Mutterschutz verweigert. Ich war schon im Gespräch mit dem Betriebsrat als es mir so schlecht ging dass ich in die Frühkarenz abgetaucht bin. Da es ein befristeter Vertrag war, bin ich somit auch meine Stelle wieder los.
  • Also ich bin gerade in der 7 ssw. und habe bereits eine Bestätigung zur ss bekommen, habe zwar deutlich erwähnt das ich noch mindestens bis zur 12 ssw. warten will aber die empfangsdame meinte ‚sicher ist sicher‘. Ich habe Gott sei dank keine Übelkeit, nur häufigen Harndrang was evtl. bei einem Kollegen aufgefallen ist. Ich arbeite in einem Büro, ist also nicht gefährlich müsste nur auf Dinge wie neues Papier rum schleppen und stresssituationen verzichten. Mit meinem AG habe ich relativ wenig zum tun da er meist (obwohl sein Büro nebenan ist) anruft wenn er was braucht. Mir wäre es nicht so wichtig ob die mich nach der Karenz zurück nehmen wollen, jedoch wäre ich ganz froh so lang arbeiten zu können wie es nur geht! Wie habt ihr es eig erzählt?

    Ist vielleicht ein wenig lang geworden, sorry 🤷🏻‍♀️
  • @Mami2107
    Ich verstehe dich nur zu gut.
    Ich selbst bemerkte die Ss erst in der 8ssw und hatte den FA Termin in der 12 ssw. Vorher sagte ich nichts, da ich einfach den Mutter-Kind-Pass und eine Bestätigung für den AG in der Hand haben wollten. Als ich es meiner Chefin sagte, wirkte sie total geschockt und meinte damit hätte sie nicht gerechnet und es passe ihr jetzt gar nicht in ihren Plan (Ich, 29j., feste Beziehung). Das war an einem Freitag. Ich ging total irritiert nach Hause und hatte irgendwie ein schlechtes Gewissen, weil ICH jetzt schwanger war. Telefonierte mit einer Kollegin und erzählte ihr davon, die meinte ich sollte mir nichts dabei denken. Am Montag ging ich voll motiviert und gut gelaunt zu ihr ins Büro und redete mit ihr eher humorvoll, ob sie denn den Schock schon überwindet habe. Erneut sagte sie, es passe nicht in ihre Plan unseres Teams (arbeitete in eine Kinderwohnruppe) und zwecks die Kids, da eine Jahrelange Beziehung enstanden ist und das Team endlich Stabil (kein Personalwechsel einiger Zeit). Tja, ich ließ das einfach hinter mir. Wir haben tatsächlich eine gute Nachfolgerin ins Team bekommen und ab da an freute sie sich für mich. Bevor ich in den Mutteeschutz ging, führte ich nochmal ein Gespräch mit ihr. Sie entschuldigte sich für ihre Reaktion (sie hat selbst keine Kinder) und auch ich erklärte ihr, dass es gür mich leider auch blöd war, da ich sehr gerne die Arbeit mit den Kids gemacht habe, aber es Schade ist, wenn man quasi als Sündenbock gilt, wenn man eine Familie gründen will.
    Im Nachhinein gesehen, finde ich es nicht mehr schlimm, da sie nur die "Arbeit" sah wie man jetzt da wieder ersetzen soll anstatt die Möglichkeit zu sehen, dass sich durch solche Veränderungen für unsere Kids immer wieder was Gutes tut (neue Beziehungen können enstehen). Mein Kleiner ist nun 2 Monate alt. Als ich meine Chefin besuchte vor 2 Wochen heulte sie fast weil sie sich so freute für uns und der Kontakt zum stabilen Team und Kids ist nach wie vor vorhanden.

    Nimm es nicht zu ernst.
  • Ich habs in der 9. Woche gesagt und der Chef war nicht wirklich begeistert, also gratuliert hat er mir nicht und sein Kommentar war „Oh. Ist das jetzt gut oder schlecht?“ aber den Rest der Schwangerschaft wurde wirklich Rücksicht auf mich genommen und meine Kolleginnen und Kollegen waren alle sehr lieb.
  • Also ich hab erst in der 16 ssw von meiner Schwangerschaft erfahren also ich denke man kann schon länger warten wenn man das will, bei mir wärs ja auch nicht früher gegangen 🙄🙄
  • @Feelinara natürlich KANN man länger warten und wenn man es früher nicht weiß dann ist das halt so aber in wie viel Fällen ist denn das tatsächlich so?
    Und ich persönlich finde es halt besser mit offenen Karten zu spielen. Schließlich glaub ich schon das jeder Chef froh ist wenn er sich frühzeitig um eine Karenzbertrerung umschauen kann.
    Klar hängt das auch immer ein bissl davon ab was für ein Verhältnis man zum Chef hat aber Irre dann muss die Katze ja doch aus dem Sack.
    suseHase_89
  • Ich glaube in so einer Situation sollte es der werdenden Mami nicht wirklich darum gehen ob irgendwer sie bei der Arbeit ersetzt, sondern dann doch eher um ihr eigenes Wohl.
    Es kommen dann doch so einige Probleme mit sich wenn man den Job verliert- das Einkommen verringert sich, für einige drastisch! Und trotzdem muss der Kinderwagen her, das Bettchen und all diese Kleinigkeiten.

    LG
  • mamimamamima

    1,278

    Symbol
    bearbeitet 28. 11. 2018, 22:24
    Dieses Thema hat mich auch recht beschäftigt. Hatte meinen ersten FA Termin, wo ich den Muki-Pass bekommen sollte auch erst in der 12. ssw. Da mein Arbeitsplatz dem MuSchu entspricht und keine gefährliche Arbeiten zu verrichten sind, hatte ich keinen Grund. Ohne diesen Pass wollte ich es auch deshalb nicht sagen, nachdem ich in der 10. ssw schon einmal eine FG hatte. Da hatte ich es auch noch nicht gesagt, hätte aber wenige Tage darauf den MUKI Pass bekommen. Ich war damals verdammt froh, es nicht gesagt zu haben. Mein Chef ist zwar sehr nett und hat auch positiv auf die jetzige Schwangerschaft reagiert, ich wollte aber dann nicht so in der Beobachter-Ecke sein „Wann wird sie wieder schwanger“...

    Wenn man Nachtdienste, lange Abendveranstaltungen hat, im Labor arbeitet, schwer heben müsste, mit Rauchern zu tun hat... würde ich es schon unverzüglich sagen. Und wenn man recht oft in den Krankenstand wegen Übelkeit muss, ist es auch besser gleich zu sagen als eine Geschichte zu erfinden.
  • Ich hab es bei beiden Kids erst nach der 12. SSw gesagt.... hatte auch etwas schiss davor... hab bei der ersten SS im März zu arbeiten begonnen und im September war ich schon schwanger.... aber mein Chef (kinderlos) hat sich für mich gefreut und ab dem Zeitpunkt würde ich total verwöhnt und hatte ein schönes Leben
  • bearbeitet 29. 11. 2018, 09:54
    @Julie79 ich finde deine Aussage etwas komisch bzw. die Verwendung "strafbar" völlig fehl am Platz. In keinem Fall kann man sich mit einer SS irgendwie strafbar machen. Grundsätzlich heißt es natürlich, dass man die SS sofort bekannt geben sollte. Dies tut aber so gut wie niemand, wenn es nicht eine Veranlassung am Arbeitsplatz dafür gibt (Krankenschwester, schwere Arbeit etc.). Daher die meisten werden es vor der 12. Woche nicht bekannt geben und das ist absolut in Ordnung.

    Eine Bekanntgabe ist nur für den besonderen Kündigungsschutz notwendig, jedoch reicht es aus die SS bei einer ausgesprochenen Kündigung sofort bekannt zu geben und macht dadurch eine Kündigung ebenfalls unwirksam.

    Natürlich sollte dann aber mit der 12. oder 13. Woche eine Bekanntgabe erfolgen.
  • Puh, schwieriges Thema. Bei mir war es so, dass ich mit dem 1. Dezember vorigen Jahres intern in eine neue Abteilung gewechselt bin. Neue Kollegen, neuer Chef, neuer Arbeitsbereich. Ich hab mich mega wohlgefühlt, Einschulung lief toll und ich hab viel Lob erhalten.

    Mitte Jänner hab ich dann (mehr oder weniger per Zufall) die Schwangerschaft festgestellt. War damals 8. Woche. War überhaupt nicht geplant und eigentlich ein mieses Timing, eben wegen dem zuvor erfolgten Wechsel. Ich hab einen Bürojob, absolut keine gefährlichen Arbeiten und hab erstmal noch abgewartet, weil ich selber klar kommen musste. Freude hat ganz klar überwogen, es war uns sofort klar, dass wir dieses Baby unbedingt haben wollen aber es war halt ungeplant und ich hatte Angst vor den Reaktionen von den Kollegen und Chef. In der 11. Woche habe ich es dann einer Kollegin erzählt und zwei Tage später offiziell dem Rest und meinem Chef. Klar, überrascht waren alle aber sie haben sich auch mega gefreut für mich. Mein Chef hat mir im Sommer dann gesteckt, dass es für ihn so ein "Oh nein, bitte nicht."- Moment war, weil sich dieses Jahr auch viel ändert.. Systemmigration, Wechsel neuer Arbeitsort, etc. Aber hat er sich nicht anmerken lassen und ich hab mich durchweg gut unterstützt gefühlt.

    War auch vor zwei Wochen die Kollegen mit der Kleinen besuchen und es war echt nett. Chef fragte aber gleich besorgt, ob ich eh nächstes Jahr zurückkomme. =)) ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und dass alles so läuft, wie du es dir wünscht. Und natürlich eine langweilige Schwangerschaft ;)
  • Ich habe es in der 6. Ssw meinem Chef und der HR gesagt. Bestätigung und Muki hab ich in der 9 ssw bekommen.

    Ich hatte schon etwas Angst, dass so früh noch etwas passieren konnte, aber ich wollte ohne Probleme sofort nach Hause gehen können, sollte es mir nicht gut gehen. Ohne Geschichten erfinden und Diskussionen. Mir geht's nicht gut, ich gehe nach Hause.

    Alle haben sich sehr für uns gefreut und sie fragen mich immer noch fast täglich wie es mir geht usw. Ich habe auch schon die ersten Geachenke für unser Butzi bekommen und bevor ich gehe gibt's noch mal eine kleine Feier. Bei uns ist das so üblich. Alle 4 Geschäftsführer haben mir ebenfalls schon gratuliert.

    Das ist bestimmt nicht überall so, aber jemand der beginnt eine schwangere Kollegin zu mobben oder negativ auf eine Schwangerschaft reagiert, der ist mMn nicht ganz dicht. Das ist nur Arbeit, und das Baby im Bauch ist ein Mensch, der sich ins Leben kämpft. Da ist wohl ganz klar was wichtiger ist.


    KaffeelöffelSDL611KeinNutzernameHase_89riczStieglitzhoneybee1989
  • Danke euch, die Kommentare geben mir größtenteils dann doch ein bisschen mehr Mut und mehr Gewissheit wie ich es wann bekannt gebe.
    Aber wie gesag, es ist eben sehr schwer in dem Unternehmen, arbeite nur mit Leuten die zwischen 40-50 sind und absolut nichts von Familiengründung halten. Es ist dann sehr unangenehm als eine der jüngsten nach so kurzer Zeit so eine Nachricht zu verkünden, kann mir die Blicke auch schon vorstellen. Jedoch kann man das auch nicht ewig geheim halten und muss da durch. Werde mit der AK weiterhin im Kontakt bleiben was das Thema angeht.
  • @Mami2107

    Die wissen ja gar nicht was ihnen entgeht :) alles gute für die Zukunft 😊
  • mamimamamima

    1,278

    Symbol
    bearbeitet 29. 11. 2018, 14:44
    Gesetz hin oder her 😊... das ist natürlich ein dehnbarer Begriff „wenn man schwanger ist“... das soll doch erst mal ein Arzt bestätigen. Nur weil man einen positiven Test in Händen hält, heißt es nicht, dass man auch wirklich schwanger ist,... Blasemole, Eileiterschwangerschaft,... Erst wenn einem der Arzt die Bestätigung gibt, ist man verpflichtet.
    Und es gibt immer wieder gute Gründe, die Bestätigung erst in der 12. ssw zu erhalten, es gibt aber auch gute Gründe diese schon früher zu bekommen.
  • bearbeitet 29. 11. 2018, 15:13
    Danke, euch ebenfalls ! =)

  • hallo! bin mir auch sehr unsicher, wann meinem Arbeitgeber Bescheid geben.
    bin Anfang 11. SSW, hatte meinen 1. FA Termin in der 9. SSW und den nächsten erst in der 18. Woche (Ende Jänner)... da ich letztes Jahr eine FG hatte bin ich immer noch unsicher ob auch alles gut geht... jetzt weiß ich ja nach der 12.SSW nicht sicher ob alles noch in Ordnung ist, ohne Ultraschall und Untersuchung... hab schon überlegt in die Ambulanz zu gehen, wegen angeblicher schmerzen o.ä. und so meine Sicherheit zu kriegen (die Ordinationshilfe bei meiner Frauenärztin meinte einen Termin im Dezember kann ich nicht bekommen nur wegen "offener Fragen" ... Alternative wäre es erst nach dem 2. Termin in der 18. SSW zu sagen... was meint ihr?
  • Also ich würd in der Zwischenzeit zu einem anderen FA gehen! Das kann’s ja nicht sein, einfach keinen Termin für 9 Wochen zu geben 😦
    Mia2018
  • @moi Hm... also 18. ssw ist etwas spät, so lange kann man es auch nicht verbergen, das kommt sicher nicht gut. Also ich würde es schon spätestens bis zur 12. ssw sagen. Noch dazu, wenn man schon die erste Muki hatte, somit ist die SS schon von Arzt bestätigt und man ist eigentlich verpflichtet, es sofort zu melden.
  • @moi würd in der Zwischenzeit auch mal Ambulanz fahren wegen angeblicher Schmerzen oderso.. hab ich auch einmal gemacht weil ich 6Wochen warten musste und dann schon voll das ungute Gefühl hatte, und glückliche Mama = glückliches Kind 😊
  • Also ehrlich gesagt finde ich es gar nicht nicht gut, wegen sowas in die Ambulanz zu fahren.
    Dafür sind Ambulanzen nicht zuständig und Frauen mit wirklichen Beschwerden haben deswegen evtl. verlängerte Wartezeit und daraus resultierende gravierende Probleme.
    SsandrariczMaggieStieglitz
  • Ich hab es diese Woche in unserer Personalabteilung gesagt und mein oberer Chef hat sich sehr gefreut. Er kennt mich vom ersten Tag an als Lehrling und das ist schon fast 12 Jahre her. Meine direkte Chefin weiß es schon ein bisschen länger und hatte schon damit gerechnet bzw. nur noch darauf gewartet. Es haben sich alle sehr gefreut und das obwohl sie selbst keine Kinder haben. Bei uns ist es aber auch nicht "so schlimm" wenn jemand in Karenz geht. Ich arbeite beim Bund und bei über 800 Mitarbeitern findet sich schnell eine Karenzvertretung ;) Ich rutsche morgen in die 12. Woche und ich kann es auch gar nicht mehr gut verstecken. Den restlichen Kollegen erzähl ich es nicht. Die sehen es dann eh.
  • @moi vielleicht gehst zu einer Wahlärztin, die nimmt dich gleich mal drann. Find ich nicht gut, dass deine FA keinen früheren Termin hergibt.
    Ehrlich gesagt würd ich zur not auch ins KH fahren. Natürlich wie @dorli schon sagt, sollte dies für Beschwerden hedacht sein, aber wenn du schon eine Fehlgeburt hattest versteh ich die Ungewissheit ob alles passt noch mehr. Ist halt a seelische Belastung und keine körperliche, aber Stuf ich gleich ein.
    Am gscheidstn wärs trotzdem du gehst zu einer andere FA.
    Ich habe eine Wahlärztin, zahl halt immer, bin aber in der SS auch öfter zur Untersuchung gegangen bzw. konnte ich es.
  • @Feelinara wegen angeblicher Schmerzen??? Und ja bitte gegen 3Uhr morgens da ist die Wartezeit kürzer...
    susericz
  • @schnoggele mir fehlt ein Like button 😉@Feelinara das mit der Wahlärztin scheint mir ein guter Tipp zu sein. Rechnung kann man easy peasy online in 30 Sekunden bei der gkk einreichen, ich habe letztens den Betrag 10 Tage danach schon am Konto gehabt 👍👍👍 nicht den ganzen Betrag aber was die gkk halt davon bezahlt 😉
  • @schnoggele also wenn man sich Sorgen macht und sich psychisch deswegen fertig macht, ja dann sollte man ins Krankenhaus fahren zur Beruhigung!
    Und nein! Ich schrieb Ambulanz. Meine damit auch zu den Ambulanzzeiten, Mo-Fr 8-12 Uhr ;) (meistens jedenfalls)

    & Ich hab auch einen Wahlarzt, bei dem ich 80€ pro Untersuchung bezahle weil mich in meinen Bezirk sonst gar keiner mehr aufgenommen hätte! Überfüllt, und bei meinem Arzt bin ich seit ich 14 bin er ist aber erst seit kurzem kein Kassenarzt mehr und naja wechseln konnt ich nicht, und siehe da er hat trotzdem nicht viel Zeit, ist nur 3x die Woche da und auch nur am Nachmittag ein paar Stunden!
    Also wenn ich mir Sorgen mache fahr ich in die Klinik, dafür sind die da und dafür zahlen wir alle Sozialversicherung 😉
  • Du kannst aber nicht zwischen Wahlarzt und Kassenarzt hin und her springen in einem Quartal
    Können schon , aber dann erstattet die Krankenkasse nichts retour.
  • ok danke vielmals für eure Meinungen....
    ich frag mich nur wie das normal ist, man hat ja nun mal die klassischen MUKI Untersuchungen, und da ist die erst halt 8.-12. und die nächste nunmal erst wieder 18.- 22. Woche, meine Frauenärztin ist halt sehr voll termintechnisch, ist sonst auch schwierig schnell einen Termin zu bekommen....
    also niemand würde warten bis zur 18. SSW?
    ich denke auch die Geburtshilfe Ambulanz, die die ich kenne zumindest, ist zu den ambulanzzeiten (eben 8-12) nicht sooo extrem voll.
  • bei einer Walärztin zahl ich dann, wenn ich überhaupt wo einen Termin so schnell bekomme, den gesamten betrag, da ja im selben Quartal oder?
  • @moi die meisten machen die NFM Untersuchung oder Combined Test, die hat man in der 13. Woche.
    Ich kann nur von mir reden, ich hab es auch lang rausgeschoben weil ich diese Untersuchungen abwarten wollte, glaub so 14./15. Woche dann und da wurde in der Firma schon getratscht wegen dem Bauch.
  • danke itchify
    war schon ernsthaft am überlegen die nackenfaltenmessung zu machen nur um die Sicherheit zu haben dass der Fötus lebt, mehr nicht, obwohl ich den test nicht machen wollte.... wie absurd.
    ich glaube nicht, dass es optisch oder sonst wie auffallen würde bis dahin... ist ja winter ;) aber wer weiß wie der Bauch noch wächst. wenn er denn eben wächst.....
    will einfach nicht dass mein AG von meinen plänen weiß, wenn sie sich nicht erfüllen....
  • @moi Bei Ambulanz Zeiten musst schon mit 1-2 Stunden Wartezeit rechnen, hab ich auch trotz Termin damals 😅 Aber mit Handy geht das schon und es lohnt sich ja dann zu wissen das alles Okay ist 😊
  • Hm. Ich kann's ja verstehen, wenn man alle paar Wochen einen Ultraschall-Termin haben möchte. Zu meinem Arzt konnte ich da so oft kommen wie ich wollte, bzw hat er von vornherein alle 4 Wochen einen Termin ausgemacht. Aber deswegen "angebliche Schmerzen" vorzutäuschen find ich... doof.
    Einfach den Grund nennen, warum man einen Termin möchte und beharrlich bleiben. Wer einer Schwangeren das verwehrt, da wäre es vielleicht Zeit generell über einen FA-Wechsel nachzudenken.

    Zur ursprünglichen Frage: ich denke, wenn man mit genügend Selbstbewusstsein auftritt, kann man sich auch als junge schwangere zwischen den älteren, kinderlosen Kollegen behaupten. Es muss ja nicht jeder in Freudenjubel ausbrechen, aber für die nächsten paar Monate wird ja wohl normal weitergearbeitet werden können. Aber spätestens wenn du dann Mama bist wirst du immer wieder auf Widerstand stoßen, dich behaupten müssen, gegen blöde Kommentare oder ungewollte Aktionen ankämpfen müssen - es fängt dann halt bei den Kollegen schon an ;)
  • Mein Chef wäre sehr gekränkt gewesen, wenn ich es lange verheimlicht hätte. Ich machte mir auch totale Sorgen, wie und wann, für mich war klar sobald ich den Muki-Pass habe. In der 10. Woche war ich auch bei einer Privatärztin, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist - hatte davor in der Woche eine Fehlgeburt und mein Arzt war ausgerechnet zwischen 8.-11. Woche in Urlaub 🙉... Man ist einfach besorgt, nachdem die 12. Woche geschafft war und ich dort meine Bestätigung erhielt, habe ich es sofort gesagt.
    Ich denk, du kennst deine Firma am besten. Wenn es kein vertrauensvolles Verhältnis gibt und man nicht mehr in die Firma zurückkehren möchte und man sich damit Zeit verschaffen möchte, um sich nicht blöden Kommentaren auszusetzen, wüsste ich auch nicht, ob ich es dann später gesagt hätte. Nachdem ich mit meinen Kollegen ein total gutes Verhältnis habe, hab ich mich schon vorher komisch gefühlt, ein Geheimnis zu haben 😊...
    Einfach auf das Bauchgefühl horchen 👍
  • Ja ich würde sagen, wann es halt einfach für einen selbst passt, das muss man schon selbst eruieren. Man kann nur das eigene Mittel finden und naja Reaktionen können sehr verschieden sein. Mein Chef zum Beispiel war eher derjenige der sich sehr gefreut hat, mir gratuliert war und da hatte ich schon das Gefühl dass ihm das durchaus passt und er weder böse noch enttäusvht ist, er hat mich total unterstützt umd das ist sicher das Ideal, klar.
  • Ich bin zwar noch nicht schwanger, aber mein AG hat das Thema beim Einstellungsgespröch schon angesprochen.
    War zum Glück ein lockeres Gespräch, da ich ihn schon länger kannte. Arbeite im Rettungsdienst und war schon länger vor der beruflichen Anstellung Ehrenamtlich tätig.

    Er meinte, dass es ihm ganz egal sei, wie die Familienplanung bei mir aussieht, da er sich so oder so nicht einzumischen hat.
    Und auch dass bei uns viele Kollegen in Karenz gehen, da die Frauen hin und wieder besser verdienen 😂
    Zum Abschluss sagte er noch, dass bei den beiden anderen beruflichen Kolleginnen, welche Kinder haben, sie noch immer eine Lösung gefunden haben.

    MuSchu wird bei mir ein interessantes Thema.
    Aufs Heben und Tragen kann leicht verzichtet werden, wenn mir immer 2 Kollegen aufs Auto zugeteilt werden (in 90% der Fälle sind wir eh ein 3er Team), allerdings darf man ja auch nicht auf Beförderungsmittel arbeiten, weiß allerdings nicht, ob dass so wichtig ist, da ich ca de Hälfte der Arbeitszeit im fahrenden Auto bin, und die restliche Zeit gehe oder stehe
  • Hallo ihr lieben, ich brauche bitte euren Rat. Ich bin erst seit heute hier angemeldet - habe Gestern erfahren dass ich 5+2 bin. Die Freude ist riesig. Muss am 19.12. nochmal zum FA dann möchte sie es fix machen (denke mal mit Muki passoder?). Jedenfalls möchte Sie mich ab der 16 Woche in Frühkarenz schicken weil ich eine Konisation hatte. Ab wann würdet ihr es dem Chef sagen? Ich bin seit 15 Jahren in der Firma und habe ein gutes Verhältnis zum Chef. Erfahrungsgemäß dauert es bei unserem Bürojob immer mind. 3 Monate um einen Nachfolger zu bekommen. Deswegen würde ich es fair finden es so früh wie möglich zu sagen... was meint ihr?
  • ZouhlaZouhla

    923

    bearbeitet 11. 12. 2018, 10:08
    @taenschn Hallo, finde auch dass du es vor allem bei gutem Verhältnis nicht auf den letzten Moment raus schieben solltest. Aber du solltest auch selbst kein schlechtes Gefühl dabei haben. Ich bin ebenfalls ab der 16. Woche im Beschäftigungsverbot und habe es dem Chef in der 9. Woche gesagt weil ich ihn nicht anschwindeln wollte wegen bestimmten Aufgaben die ich schwanger nicht mehr erledigen wollte. Für mich hat der Zeitpunkt gepasst, vielleicht ist es bei dir ja ähnlich. Lg
    taenschn
  • Dann würd ich nicht lang zögern, wenn euer Verhältnis gut ist. Obwohl, wenn du eh schon am 19. einen Termin hast, dann könntest auch noch warten die eine Woche bis du im MuterkindPass und den Bescheid für die Arbeit in der Hand hast. Eine Woche auf und ab ist glaub ich auch schon egal. Ich gab es erst in der 13. Woche bekannt, da ich mir sicher sein wollte, dass Alles passt. Ging aber auch erst in er 32. Woche in MutterSchutz.
    Gratuliere und alles Gute
    taenschn
  • Ich hab theoretisch Mitte August Termin und werde es Anfang Februar sagen.
    Ich komme mit allen hier super zurecht, mit meinem Chef ebenso (hat selbst Kinder) und ich denke, das wird schon gut gehen, auch wenn ich Bammel habe.
    Aus der Befristung bin ich gottseidank draußen.
  • Ich war heute meinem Chef und beim Betriebsrat, es haben sich alle sehr gefreut, herzlich gratuliert und wir sind uns einig dass wir eine gute Übergabe machen werden und schauen dass ich am Ball bleibe. Mir ist das wichtig da ich schon gerne ev auch während der Karenz geringfügig dabei bleiben möchte.
    Im Endeffekt hab ich mich zu sehr gefürchtet, bin aber sehr dankbar so einen tollen Chef zu haben.
    Maxi01mamima
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