Kein Christkind?

_Kathrin__Kathrin_

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bearbeitet 23. 12. 2017, 22:50 in Entwicklung & Erziehung
Zunächst der Aufruf: Bitte behandelt mich und alle anderen hier in den kommentaren mit Wertschätzung und Respekt!

Die letzten Tage bei uns daheim waren ein Graus. Tristan, im März 2, hat im Minutentakt (!) Gegenstände verdreckt, Sachen kaputt gemacht, hat gebizlt, geschrien, horcht nicht auf seinen Namen, geschweige denn „Nein“. Ja ich weiß, typisch Trotzphase und Grenzen austesten - nur ich hab echt sie Schnauze voll.
Zu Weihnachten haben sich mein Mann und ich die Mühe gemacht eine Kinderküche aus Holz zu planen und diese selbst zu bauen. Zudem haben wir auch die Regenbogen wippe in der XXL Version endlich fertig gestellt. Ich habe nur absolut keinen Bock darauf das derzeitige Vehalten unseres Sohnes mit Geschenken vom Christkind zu belohnen.
Jetzt hör ich viele schreien: „Das versteht er doch noch nicht“. Klar, mit dem Wort Christkind kann er nichts anfangen - mit neuem Spielzeug aber sehr wohl. Unsere Kinder sind ja nicht blöd und erkennen da sehrwohl einen Zusammenhang - nur wissen wir das noch nicht in dem Alter.

Ich bin echt drauf und dran morgen den Tag wie immer zu gestalten und dass er keine Geschenke bekommt, weil ich einfach extrem sauer und enttäuscht bin. Nochmal: Ja, das ist ein natürliches Verhalten, das weiß ich, aber würde morgen nicht der 24.12. sein sondern der 1.11. würde ich auch nicht einfach so eine Kinderküche aus dem Ärmel schütteln und ihn damit beschenken.

Also auf gut deutsch: ich bin heuer der absolute Grinch.

Was mach ich denn jetzt?! Pädagogisch wertvoll ist es jetzt nicht unbedingt das Kind zu beschenken...

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