Isst wenig Beikost und verweigert tagsüber Milch

bearbeitet 26. August, 10:33 in Ernährung & Stillen
Hallo, wir haben ein Ernährungsprogramm mit unserem fast neun Monate alten Mädchen. Ich hoffe kein bereits existierendes Thema übersehen zu haben.

Rosa bekommt seit vier Monaten Beikost. Sie isst mal mehr mal weniger - das Essen macht ihr allerdings viel Freude. Aktuell bekommt sie, was wir essen (weich, kein Salz etc), aber eben keinen Brei. Wir sind sehr glücklich darüber und möchten auch nicht mehr mit Brei anfangen. Als sie vier Monate alt war haben wir angefangen Pre Nahrung zuzufüttern, weil sie sehr leicht war (5. Perzentile). Gestillt habe ich bis zum siebten Lebensmonat danach habe ich abgestillt. Nun bekommt sie Prenahrung und Beikost und damit hat sie gut zugenommen und es gab keine größeren Probleme.
Abgestillt habe ich weil Rosa nicht mehr ruhig zu stillen war - sie ließ sich von den kleinsten Dingen ablenken und für mich war es ein Geduldsspiel was ich irgendwann aufgegeben habe. Zu dem Zeitpunkt konnte man sie in einem ruhigen, abgedunkelten Raum noch mit der Flasche füttern. Das ist immer mehr übergegangen dazu dass wir sie zum einschlafen oder im schlafen mit der Flasche gefüttert haben da es untertags zu viel Ablenkung gab und sie nicht trinken wollte und sich auch dagegen gewehrt hat. Nun stellen wir gerade auf zwei Schläfchen um was sehr gut funktioniert und wollen in dem Zuge die Milch Nahrung wieder vom einschlafen trennen da wir befürchten dass sonst ein normales einschlafen oder ein normales Trinken in Zukunft immer schwerer möglich ist.
Nun komme ich zum Problem: wir versuchen Sie bei Licht in einem ruhigen Raum mit der Flasche zu füttern sie wehrt sich allerdings dagegen als ob man sich vergiften möchte und weint. Mit viel Geduld und ständigem wieder positionieren in unseren Armen ist es irgendwann möglich, mal nach 5 Minuten oder manchmal auch erst nach 20 Minuten, hier die Flasche zu geben. Irgendwann platzt dann der Knoten und sie trinkt die ganze Flasche aus (also hat sie ja dich Hunger gehabt?!). Mir kommt es so vor als ob es immer schwieriger wird. Mein Gefühl sagt mir dass die Flaschen Nahrung untertags von ihr gar nicht mehr angenommen wird beziehungsweise das füttern liegend in unseren Armen. Ich habe jetzt versucht ihr zur Beikost anstatt Wasser, welches sie sehr gerne trinkt, Milch in ihre Trinklernflasche zu geben, das hat ganz gut funktioniert (so hat sie zumindest 100ml Premilch zum Frühstück dazugetrunken). Nun sind mein Mann und ich uns uneinig wie viel Milch sie benötigt anhand der unterschiedlich ausfallenden Portionen an Beikost, die sie tagsüber isst. Nachts füttern wir sie weiterhin im Schlaf mit der Flasche das funktioniert extrem gut und zu diesen Zeiten trinkt sie auch sehr viel über die ganze Nacht verteilt kommen wir auf circa 1/2 l.
Was denkt ihr? Sollten wir die Milch tagsüber komplett weglassen und uns auf die Nacht mit der Prenahrung beschränken und versuchen tagsüber so viel Wasser und Beikost zu geben wie es nur geht? Oder sollten wir weiter versuchen tagsüber auch Milch zu geben? Dazu sollte ich erwähnen dass sie aktuell ihre ersten 4 Zähne bekommt was das Problem natürlich nicht besser macht. Ausserdem lernt sie gerade laufen und ist auch sonst motorisch sehr zeitig dran. Über fundierte Meinungen oder auch Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank & alles Liebe, Luise

Kommentare

  • Hey :)

    Wir hatten da auch ständig Probleme ^^.
    Zuerst nur Gemüsebrei, dann wollte sie nur Obst, dann gar keine Milch mehr, jetzt wieder fast nur Milch...hing auch immer mit den Zähnen zusammen!

    Ich mach es jetzt so: sie darf entscheiden.
    Manchmal snackt sie nur ein bisschen Brot und manchmal trinkt sie ganze 300mL oder verputzt ein Hipp Glas. 🤣🤣🤣
    Seit wir uns keinen Stress mehr machen läuft es super und ihr könnt ja Wasser statt Milch anbieten.
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.