Wie kann ich mit so vielen Enttäuschungen in der Schwangerschaft umgehen?
Ich hätte mir meine Schwangerschaft unterstützender vorgestellt. Es hat damit begonnen, dass ich aus einem schlimmen Job herausmusste. Dann gab es mehrere Todesfälle, unter anderem meinen Vater und meine Oma– das war sehr schwer für mich.Gleichzeitig erlebe ich mein größtes Glück: Ich bin schwanger mit meinem ersten Kind. In dieser Zeit merke ich sehr deutlich, wer wirklich für mich da ist und wer nicht.Meine Mutter hat es nur einmal geschafft, mich zu besuchen und dass obwohl ich in einer anderen Stadt wohne und mir Unterstützung gewünscht hätte. Sie steckt in einer toxischen Beziehung und kommt ständig mit ihren Problemen zu mir – zusätzlich gab es Geldthemen bzw. auch Geldforderungen...obwohl ich selbst mein Gekd brauche für meine Familie.
Ich bin mitten in der Schwangerschaft und muss mich jetzt auf mich und meine eigene Familie konzentrieren.Mit meiner Schwägerin komme ich gar nicht klar. Seit sie ihr Kind hat, ist sie ganz anders und ich glaub sie hat allgemein Probleme mit Frauen, zBp. mit meiner Schwiegermutter da war was, ganz am Anfang hat sie über die Freundin ihres Cousins gelästert, wie dumm sie ist, da merkt man schon…dass das an ihr liegt selbst unzufrieden
Ich habe mich dieses Jahr bemüht, sie einzuladen – zu meinem 30. Geburtstag konnten sie nicht kommen, weil 18:00 Uhr „zu spät“ war.Als mein Vater verstorben ist, hat sie mir nicht einmal Beileid ausgesprochen, obwohl wir gemeinsam zu Hause waren. Ich habe ihr das später geschrieben und bin froh darüber.Dann wollte ich sie zu meiner Genderparty einladen, was mir ohnehin schwer gefallen ist. Ich habe die Feier extra auf 12:00 Uhr gelegt, aber sie sind wieder nicht erschienen – mit einer weiteren Ausrede, dass es sich „zeitlich nicht ausgeht“.Für mich hat das etwas mit Anstand zu tun. Der Bruder meines Partners hätte sich ebenfalls melden können, was er aber nicht getan hat.Irgendwann gibt es Grenzen. Leider kann man sich Familie nicht aussuchen. Ich fühle mich gekränkt, weil ich das Beste für mein Baby möchte. Ich muss meine Erwartungshaltung zurückschrauben, obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man vom Bruder seines Partners ein Mindestmaß an Unterstützung erwarten darf.Habt ihr Tipps? Ich habe das Gefühl, irgendwann platzt mir der Kragen. Falls es wieder ein Problem gibt, würde ich es ansprechen – damit ich es zumindest gesagt habe. Ich kann das nicht die ganze Zeit in mich hineinfressen.Bitte geht vorsichtig mit euren Kommentaren um. Danke 🙏🏻
Ich bin mitten in der Schwangerschaft und muss mich jetzt auf mich und meine eigene Familie konzentrieren.Mit meiner Schwägerin komme ich gar nicht klar. Seit sie ihr Kind hat, ist sie ganz anders und ich glaub sie hat allgemein Probleme mit Frauen, zBp. mit meiner Schwiegermutter da war was, ganz am Anfang hat sie über die Freundin ihres Cousins gelästert, wie dumm sie ist, da merkt man schon…dass das an ihr liegt selbst unzufrieden
Ich habe mich dieses Jahr bemüht, sie einzuladen – zu meinem 30. Geburtstag konnten sie nicht kommen, weil 18:00 Uhr „zu spät“ war.Als mein Vater verstorben ist, hat sie mir nicht einmal Beileid ausgesprochen, obwohl wir gemeinsam zu Hause waren. Ich habe ihr das später geschrieben und bin froh darüber.Dann wollte ich sie zu meiner Genderparty einladen, was mir ohnehin schwer gefallen ist. Ich habe die Feier extra auf 12:00 Uhr gelegt, aber sie sind wieder nicht erschienen – mit einer weiteren Ausrede, dass es sich „zeitlich nicht ausgeht“.Für mich hat das etwas mit Anstand zu tun. Der Bruder meines Partners hätte sich ebenfalls melden können, was er aber nicht getan hat.Irgendwann gibt es Grenzen. Leider kann man sich Familie nicht aussuchen. Ich fühle mich gekränkt, weil ich das Beste für mein Baby möchte. Ich muss meine Erwartungshaltung zurückschrauben, obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man vom Bruder seines Partners ein Mindestmaß an Unterstützung erwarten darf.Habt ihr Tipps? Ich habe das Gefühl, irgendwann platzt mir der Kragen. Falls es wieder ein Problem gibt, würde ich es ansprechen – damit ich es zumindest gesagt habe. Ich kann das nicht die ganze Zeit in mich hineinfressen.Bitte geht vorsichtig mit euren Kommentaren um. Danke 🙏🏻
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Kommentare
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Es tut mir wirklich leid, dass du gerade scheinbar eine nicht so tolle Schwangerschaft erlebst. Aber konzentriere dich einfach auf die Menschen, die bei dir sind, die dich unterstützen und wo du dich wohl fühlst und versuche die schönen Dinge im Leben zu sehen und dich auf das zu fokussieren, was dir gut tut 🤗🥰.
Ich hab ein bisschen gehadert mit deinem letzten Satz, dass wir mit unseren Kommentaren vorsichtig sein sollen - ich bin ohnehin der Meinung, wenn man nichts Nettes zu „sagen“ hat, dann soll man es bleiben lassen. Allerdings sind Meinungen immer subjektiv und je nach Mensch fallen die halt auch unterschiedlich aus - wenn ich in einem Forum nach Meinungen/Tipps frage, dann fallen die unter Umständen auch mal nicht so aus, wie ich sie mir vielleicht wünsche. Also ich meine damit nur, dass man sich auch das nicht zu sehr zu Herzen nehmen sollte - weil Menschen/Meinungen sind halt nicht immer gleich, aber, wenn ich als Mensch wachsen will, dann sind meist die Freunde in der Umgebung die Besten, die einem ungeschönt, die Wahrheit sagen und auch mal eine nicht so für mich erfreuliche Meinung sagen - das ist meist das was einem im Leben weiter bringt, auch wenn’s manchmal weh tut. Aber das war jetzt offtopic - sorry - ich wollte dir eigentlich nur Mut zusprechen, dass du gerne über deine Gefühle sprechen darfst und schau gut auf dich - fokussier dich auf das was dir gut tut und was dir wichtig ist - ich hoffe du darfst den Rest deiner Schwangerschaft auch genießen und dich auf dein Baby freuen 🥰.
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Hallo! Also ich schließe mich Johanna an, versuche die positiven Aspekte mitzunehmen und den Rest zu ignorieren.
Was ich für mich gelernt habe, besonders nach dem 2. Kind, gefühlt gratuliert dir niemand, es kommen keine Glückwunschkarten oder Geschenke mehr, im Wochenbett muss man niemanden abwimmeln, aber das macht nichts. Weißt du warum?
ELTERN freuen sich überalles auf das Kind und werden es uneingeschränkt lieben.
Das ist genug!!!
Wenn sich noch jemand freut, noch jemand Anteil nimmt (Großeltern, Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Bekannte, oft sind es ganz unerwartete Personen), dann ist das ein Bonus und schön für dich und das Kind. Wenn nicht, dann seid ihr eine Familie - das ist für sich schon schön genug.
Es ist schwer, Erwartungshaltungen abzulegen, aber es ist das Leben mit Kind dann auch ein bisschen so... man lernt, Dinge hinzunehmen (mal Kaum Schlaf, mal ein wütendes Kind, mal Zurückweisung und dann wieder großes Einfordern).
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Ich kann auch verstehen, dass du auf deine Schwägerin und auf deine Mama sauer bist. Aber ich würde dir auch empfehlen, dich mehr auf euch zu konzentrieren. Versuch dir davon nicht die Freude über die Schwangerschaft nehmen zu lassen. Sondern konzentriere dich auf die schönen Momente bzw. vllt gibt es ja andere Menschen ( Freunde etc.) die gerade mehr für dich da sein können? Wenn ja schau ob du mit diesen Menschen vllt einfach mehr Kontakt haben kannst
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Wochenbett ist eine gute Idee, wenn ihr die „Tür“ sozusagen aufmacht, dass ihr euch über Besuch freut und dann werden sie bestimmt gerne kommen 🤗. Ich bin gespannt, was du dann berichten wirst 🤗🫶🏾