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Kommentare
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Armutsgefährdungsgrenze bei 3300€ für 2 Erwachsene und 2 Kinder
Viele haben einfach keine andere Wahl als dass sie VZ arbeiten müssen, weil sie sonst bei der Hälfte des Monats kein Geld mehr haben
Und genau das siehst du nicht, obwohl du immer sagst, dass es bei euch nicht anders war
Aber anscheinend war es anders, wenn du das einfach immer wieder ignorierst und nicht wahr haben willst
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Ja, wir szecken dadurch zurück ich mach es td
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Ich kenne sehr viele, die grad so durchkommen, wo die Mama trotzdem nur Teilzeit arbeiten geht.
Meine beste Freundin ist mit 31 verwittwet. Die lebt in Schulden weil sie zuvor noch Haus gebaut haben. Niemals würde sie aber Vollzeit arbeiten. Ihre Tochter braucht sie nach dem Tod des Papas mehr denn je. Also die fordert ihr Dasein aktiv ein.
Und nochmal, es kann jeder so viel arbeiten wie er will, aber dann jammern dass man sein Kind nie sieht u dann noch mehr Kinder will, ist für MICH unverständlich.
Und die Nachmittagsbetreuung ist ja auch teuer oder nicht? Geht man dann nicht mehr Stunden arbeiten, nur um sich die Nachmittagsbetreuung leisten zu können?
Kennst du das auch?
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Wir stecken auch zurück. Waren im Sommer zB nicht im Urlaub. Also sind nirgendst weggefahren! Haben Ausflüge gemacht, aber das wars......
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Für sie ist das der richtige Weg. Sie profitiert sehr stark von dem Input von außen.
Aber nicht alle Kinder sind gleich. Ich selbst bin nie gerne in die Betreuung gegangen. Trotzdem soll jedes Kind die Möglichkeit haben eine Bildungseinrichtung zu besuchen.
Ich finde es traurig, dass es in diversen Bundesländern so schwer mit der Kinderbetreuung ist. Großeltern wollen vielleicht ihre Pension nicht mit der Enkel Betreuung verbringen. Krankheiten, Job Wechsel, Trennungen, ungeplant Schwangere.
.. der beste vorgefertigte Betreuungsplan kann sich ändern.
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@Biene880 Hat aber schon mehrfach geschrieben, dass es mehrere Gründe gibt, warum beide Elternteile Vollzeit arbeiten.
Und sie hat nicht darüber gejammert, sondern nach Tipps gefragt wie andere Vollzeit arbeitende Elternteile das hinkriegen und ich fand auch, dass es gute Tipps gegeben hat, bevor die Diskussion wieder in eine andere Richtung abgeglitten ist. 🙄
Wir haben auch ein anderes Lebensmodell gewählt - wir arbeiten beide derzeit nur Teilzeit und haben trotzdem genug - wir leben sparsam, weil wir es so wollen, wir hatten viel Glück und haben einige richtige Entscheidungen getroffen, aber niemals würd ich auf andere herabsehen, die diese Möglichkeiten nicht haben oder sich für ein anderes Modell entschieden haben.
Für mich wäre es z.B. unvorstellbar, dass mein Mann so viel weg ist. Ich verbringe am liebsten die Zeit als Familie zusammen. Aber es ist toll, dass es für euch funktioniert.
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Ich schau auf niemanden hinab.
Ich versteh nur nicht warum über sämtliches in Österreich so viel gejammert wird, wo wir es doch im Vergleich zu anderen Ländern so gut haben.
Klar gehts immer besser, aber eben auch schlechter.
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Und bevor hier wieder die Previligierten mit der Moralkeule "Dann hätte man keine Kinder bekommen dürfen" kommen
Österreich ist ein SOZIALSTAAT
Es soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben!
Und nicht wie in China eine Ein-Kind-Politik herrschen, wo nur derjenige mehrere Kinder haben kann, der reich ist
SOZIALSTAAT nicht Machtregime, in dem die Ärmeren ausgerottet werden und nur die Reichen alles haben können
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Es ist IMMER irgendwo schlechter als bei uns in Österreich.
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Möchte ich den Großen in nm Betreuung dann geben?? Nein, weil ich sehe wie müde er ist nach einem halben Tag und die Gruppe in der er jetzt ist geht bis 12:15 wenn er bis 15Uhr muss/müsste fällt er um 6 ins Bett
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Nicht jeder kann noch mehr zurückstecken
Wie sollte eine Familie aus dem Niedriglohnsektor noch mehr zurückstecken?
Die Kinder brauchen trotzdem Kleidung, Essen, ...
Also es gibt einfach Situationen, in denen Zurückstecken einfach nicht mehr möglich ist, egal wieviele Stunden gearbeitet wird
Und es kann auch einfach sein, dass man trotz 2 VZ-Gehältern noch mehr zurückstecken müsste, aber es einfach nichtmehr geht, weil einen die Lebenserhaltungskosten auffressen
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Ich finde Österreich schon sehr sozial muss ich sagen. Wenn mans mit anderen Ländern vergleicht.
Der Staat hat auch nicht unendlich viel Geld.
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Sara sagt doch, wenn sie noch mehr zurückstecken würde u ihren Sohn in die Nm-Betreuung geben würde, wäre das auf seine Kosten, weil er Mittag schon komplett fertig ist.
Das möchte sie halt nicht, und da geht halt der Kleine vor.
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Tut aber nix zur Sache, denn dieses PRIVILEG das ich am nm daheim bin nehme ich mir für mich und die Kinder raus, damit beide nicht länger als nötig in Betreuung sein müssen.
Der Große ist jetzt schon groggy am nm da tu ich ihm nicht mehr als nötig an
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Es war generell auf alle bezogen
Ich bin überzeugt, dass jedes Elternteil sein Bestes gibt, und jeder wird zurück stecken, wie es einem möglich ist
Und deshalb find ich es ja so schrecklich, wenn man dann noch Vorwürfe bekommt, und einem vor der Nase herum gewedelt wird mit "Bist ja selbst Schuld"
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Wo hab ich gesagt man ist selber Schuld?
Ich habe nur gesagt, dass die Ferien nicht überraschend kommen, sondern dass es die schon immer gegeben hat u das ist nunmal so. Ich verstehe halt nicht, warum man immer alles schlecht findet u ändern will.
Finde es herscht nur Unzufriedenheit u kaum jemand ist froh, dass wir hier so leben können.
Das ist MEINE Meinung.
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Ich empfinde es eher so, dass du ständig auf Mütter hin trittst die halt nicht Vollzeit arbeiten und es deiner Meinung nach ‚chillig‘ haben. Vermutlich aus Neid, weil du verständlicherweise oft ein schlechtes Gewissen hast und selbst schon oft erwähnt hast, dass du dein Kind gern öfter sehen würdest. Ändern kannst das aber nur du selbst.
Ständig auf andere hintreten die es sich halt anders richten konnten ist auch nicht die Lösung. Denn auch da steckt Verzicht dahinter.
Und dieses ‚tut dir dein Mann nicht leid‘ ist einfach so arm in meinen Augen. Er ist erwachsen.
An erster Stelle sollte das Kind stehen und ‚leid tun‘ wenn es auf beide Eltern verzichten muss.
Und wenn ich die Wahl hätte wäre es mir immer lieber das Kind bei einem Elternteil zu wissen als in Fremdbetreuung. Auch wenn ein Elternteil dann auf Zeit mit dem Kind verzichten muss.
Als jemand der einen sehr internationalen Freundeskreis hat und viel im Ausland gelebt hat kann ist sagen es ist einfach ein Fakt, dass wir eines von einer Hand voll Ländern sind in denen es eine so lange Karenz und so viel Unterstützung vom Staat gibt. Könnte es besser sein? Ja. Muss man Dinge wie Betreuung, Finanzen etc. in Erwägung ziehen bevor man ein Kind bekommt? Ebenso ja.
Ich kann nicht Kinder in die Welt setzen und dann verlangen dass andere sich um diese kümmern und dann auch erhalten.
Diese Neidgesellschaft ist einfach zum kotzen. @Biancaa_ und ihren Mann ist sicher auch nicht alles in den Schoß gefallen. Niemand bekommt etwas geschenkt. Es ist oft einfach Glück und Timing. Und auch hinter gut verdienenden Menschen steht Arbeit, Schweiß und meist ein Partner der Supportet und zurück steckt. Das nennt man halt Familie.
Und ja, ich vertrete die Meinung, dass (glückliche) Kinder und Vollzeit-Karriere beider Elternteile sich nicht kombinieren lassen. Man kann mit einem Ar*** nicht auf mehreren Sesseln sitzen. Bei Kindern sind es wenige Jahre wo sie ihre Eltern so intensiv brauchen, und Kinder kann man heutzutage auch (meist) gut planen.
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Amen 🤣Genau so hab ichs gemeint u mich wohl falsch ausgedrückt. Danke.
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Ich gönne jedem und jeder ein finanziell sorgenfreies Leben. Und wenn dies aus eigener Schaffenskraft ermöglicht wurde, steht auch ein Stolz auf die eigene Leistung zu. Was aber andere und auch ICH kritisieren möchten ist, dass in manchen Beiträgen (und mögen sie in der Hitze der Diskussion entstanden sein) übersehen wird, dass es Lebenssituation gibt in denen die Eltern genauso "zurückstecken" genauso hart arbeiten und sich genauso aufopfernd um ihre Kinder kümmern, es aber individuelle Gründe gibt ABER auch "gesellschaftliche Gründe" gibt warum dies nicht "so einfach" ist. Allen voran für Familien aus sozioökonomisch benachteiligten Haushalten und Alleinerzieher*innen. Die übrigens am aller Meisten von einer flächendeckenden flexiblen qualitätsvollen Kinderbetreuung profitieren würden. Und paradoxer Weise wäre dies wohl auch die wirkungsvollste Maßnahme, dass es diesen Familien gelingt, die von so vielen verlangte Selbstverantwortung, wieder zurück zu bekommen. Das heißt ja nicht, dass die die es sich Leisten können und wollen, sich nicht dafür entscheiden können, das ein Elternteil mehrheitlich oder gänzlich "zuhause" bleibt. Aber es würde eine ernsthafte Wahlfreiheit für alle bedeuten.
Und ich verstehe den Hinweis auf andere Länder ehrlich gesagt nicht - was sollen die, die es nicht "so einfach" haben davon mitnehmen? Dass, sie froh sein können, dass es nicht noch schlimmer ist, dass sie kein Recht haben sich für bessere Rahmenbedingungen einzusetzen (wenn es sogar innerhalb von Österreich möglich ist). Vor allem verstehe ich den Hinweis nicht wenn einerseits die Wichtigkeit von innerfamiliärer Betreuung betont wird und dann der Hinweis kommt, dass in anderen Ländern eine viel frühere Fremdbetreuung normal ist.
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Das ist ja auch in Ordnung, wenn es für euch als Familie so passt.
Du bist auch nicht die, die sich dann beschwert, dass sie ihr Kind nie sieht.
Meine Älteste zB geht mir nicht in die Betreuung, wenn sie weiß, wir sind zu Hause bzw müssen nicht arbeiten. Also für sie wäre es nicht schön. Oder sie würde gehen, hält es mir aber dann eben vor.
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Bisher wurde nie kommuniziert, dass an solchen Tagen beide arbeiten müssen. Ich frag mich da, wie es mit meinen Nachtdiensten ist - natürlich bin ich tagsüber daheim, aber bis Mittag eine Pause wär schon wichtig. Keine Ahnung, ob ich da „Anrecht“ auf Betreuung hab.
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An folgenden schulfreien Tagen bzw. in folgenden Schulferien steht die Kinderbildungs- und -
betreuungseinrichtung ausschließlich Kindern, deren Eltern beide berufstätig, arbeitssuchend
oder in Ausbildung sind, oder die aufgrund sonstiger familiärer oder sozialer Erfordernisse
Betreuungsbedarf aufweisen in Form eines Journaldienstes zur Verfügung
Entsprechende Nachweise können vom Rechtsträger verlangt werden
Lässt trotzdem Interpretationsspielraum.
Was ich grad gesehen hab - das gilt auch für den ganzen Juli 🫣
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Und wenn du davor Nachtdienst hast, würd ich nicht einmal darüber nachdenken, dass ich an dem Tag dann keinen Anspruch auf Betreuung hab.
Dürfte ja nur auf Familien, wo ein Elternteil in Karenz ist, zutreffen und selbst da gibt es familiäre und soziale Erfordernisse.
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Biancaa unterstellt allen, die etwas anders machen als sie selbst, unterschwellig, dass sie schlechte Eltern wären
Und ich finde es auch gerechtfertigt zu sagen, dass der Mann jemanden leid tut
Er hackelt sich den Ar*** ab, ist für alles finanzielle zuständig, die ganze Last liegt auf seinen Schultern und ist psychisch krank
Wenn das nicht traurig ist, weiß ich auch nicht
Edit: ich könnte da nicht guten Gewissens auf Urlaub fliegen, wenn ich weiß, was für ein Opfer mein Mann dafür bringt
Zusätzlich find ichs auch immer toll, wenn sich Priviligierte mit gutem Gehalt über den Sozialstaat aufregen
Ja klar, ihr habt fast keinen Nutzen daraus, und deswegen wollt ihr, dass keiner einen wirklich davon profitieren kann
So zumindest ließt man das immer wieder in euren Kommentaren raus
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Und er hat sich seinen Job auch selbst ausgesucht u arbeitet Mo-Fr so wie fast alle Menschen. Was ist daran denn traurig? Keiner zwingt ihn, diese Arbeit zu machen. Ich war mit unserem Leben davor genau so zufrieden.
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Wenn die Krankheit scgon vorher da war (wovon ich ausgehe die kommen ja nicht von jetzt auf gleich) ist es eher beachtlich ich denke als psych Schwester hat ihn @Biancaa_ da eh ganz gut im Blick und würde die Reißleine ziehen.
Wenn nur 100% gesunde Leute sich was aifbauen dürfen dann gute Nacht
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Meine Liebe zu ihm war immer da u ich lass nunmal keinen fallen, nur weil er krank wird, so eine Frau bin ich nicht. Und ich hätte oft den Grund dazu gehabt, einfach nur davon zu laufen u die Mehrheit häts getan 😅Meinem Mann tut die Arbeit tatsächlich gut u fördert seine Gesundheit, sagt auch seine Psychiaterin.
Und ja, für mich wäre jeder Tag einfacher, wenn ich die Kinder ganztags betreuen lassen würde, das streite ich nicht ab, aber ich bin ihnen schuldig, dass ich ihnen alles gebe was ich ihnen geben kann, weil sie haben sich nicht ausgesucht auf der Welt zu sein.
Uns ich finde unsere Betreuungsmöglichkeiten in Österreich wirklich nicht schlecht grad für den Pädagogenmangel, den wir hier haben. Ich glaub einfach dass vielleicht auch grad nicht mehr drin ist, als das was schon geboten wird.
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Sei lieber froh dass Leute wie @Biancaa_ und Ich bzw. unsere Männer einen Sozialstaat mittragen. Mein Mann und ich letztes Jahr mit über 60k übrigens. Und das Geld würde jeder lieber behalten.
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Es gab dann aber auch eine Beschwerde beim Bürgermeister und man ist etwas zurück gerudert und hat nur gesagt, dass im Falle eines Engpasses jene Kinder Prio haben, deren Eltern arbeiten (allgemein). Bei Engpässen, wenn gerade viele krank waren, wurde auch nur allgemein gebeten, ob man entlasten kann und Kinder früher holen könnte zB.
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Unser Kindergarten hat in diesem Schuljahr 5 Wochen zu; jetzt zu Weihnachten und 3 Wochen im Sommer. Das finde ich ok, weil es mit dem eigenen Urlaub gut machbar ist. Mehr als 5 Wochen halte ich für problematisch und erschwert es vor allem Frauen, so viel arbeiten zu gehen wie sie möchten oder müssen.
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Oh und danke an alle die sich hier gegenseitig supporten und den ursprünglichen Sinn von dem Thread hochhalten.
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Und zu dem, dass das von der Allgemeinheit nicht finanziert werden muss: ich hoffe die Kindergärtnerinnen haben eine normale Anstellung und bekommen ihr Gehalt auch in Ferien oder an Zwickeltagen? Es ist dann ja quasi schon bezahlt...
Zum Ausnutzen: das wird es immer geben. Aber bei solchen Eltern profitieren die Kinder dann ja, wenn sich jemand im KiGa mit ihnen beschäftigt. Somit profitiert die Gesellschaft.
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Ich muss sagen, mein 1. Gedanke war manchmal auch so (so kenn ich es von meinen Eltern) -> warum "muss" das Kind in den Kindergarten, wenn die Mama (!!!) eh daheim ist. 🙄
Ich seh das jetzt komplett anders. Wir sehen nur eine kurze Momentaufnahme und wissen überhaupt nix über die Hintergründe.
Vielleicht gibt es keinen Opa/Oma - also jemanden, der einmal auf die Kinder schaut. Wann sollen sie dann Skifahren, wenn das Kind außerhalb des Kindergartens immer bei ihnen ist? Sicher können sie ein paar Jahre zurückstecken und warten bis die Kinder älter sind, aber ist es den Eltern nicht vergönnt ein paar Tage Zeit zu Zweit bei einem Hobby zu verbringen?
899
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Ich finde eure Punkte sehr treffend.
Wir haben wenig Unterstützung.
Wir könnten theoretisch im Sommer unser Kind neun Wochen aus der Krabbelstube/Kindergarten nehmen, da ich Lehrerin bin. Ich mache das aber nicht, weil ich eben der Meinung bin, dass unser die Einrichtungen nicht nur Aufbewahrungsstätten sind, sondern die Kinder extrem viel lernen.
Und eben auch weil mein Mann und ich manchmal einfach eine Verschnaufspause brauchen. Die bekommen wir sonst nicht und auch keine Zeit für Dinge wie "Keller aufräumen", "Akten sortieren" etc.
Andererseits ist für mich aber auch klar, dass wenn ich in der privilegierten Position bin so viel frei zu haben, nehme ich mein Kind MEHR raus als ich eigentlich müsste. (Wir haben diese fünf Wochen Regelung fürs ganze Jahr.) Unsere Leitung weiß auch, dass wenn Ferien sind und sie einen Personalengpass haben und es helfen kann, dass ein Kind zuhause bleibt, dann können sie uns kontaktieren.
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Wir wollen uns nächstes Jahr auch einmal frei nehmen und die Kleine in die Krippe bringen (mal außen vor, dass wir privat zahlen, würden wir das ja bei einer öffentlichen auch planen).
In den letzten 15 Monaten hatten wir genau zweimal Paarzeit ohne Kind nebenan oder am Babyphone. Einmal davon war 40 Minuten Auto probefahren und einmal 1 1/2 Std. Rasen verlegen.
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@sara2709 Schöne Sachen hast du in mein Kommentar reininterpretiert.
Ich hab nirgends geschrieben, dass er sich nichts aufbauen darf?!
Ich hab nur die diversen Punkte aufgezählt, weswegen ich der Meinung bin, dass man solch eine Situation als traurig beschreiben kann, dass einem jemand leid tuen kann, der so viele Baustellen in seinem Leben hat.
Wenn jemand Krebs hat, würde keiner es hinterfragen, wenn jemand sagt: "das ist traurig"
Aber ja, wenn man damit eine andere Person als Ungustl hinstellen kann, dann hast ja den Zweck erfüllt
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Und das hab ich mir eingebildet? 😅 ich soll also ein schlechtes Gewissen haben, weil mein Mann Mo-Fr arbeitet? Du unterstellst mit ja sogar gleich dass ich „nur zu Hause bin“, obwohl ich ja auch arbeite 🤣
Wir haben kein schlechtes Gewissen, nein, weil unsere Kinder nicht ganztags in den Kiga möchten, sondern lieber am Nm zu Hause sind u was mit mir machen oder ihren Hobbies nachgehen. Also ich hätte dann eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen würde. Würde ich nämlich Vollzeit arbeiten, könnte meine Tochter nämlich nicht am Nachmittag reiten gehen u zum Karate gehen oder mein Sohn dann zum Fußball.
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Vielleicht schafft ihr es, das ihr euch weitestgehend aus dem virtuellen Weg geht.🙃
So ists für alle (euch beide eingeschlossen) ja nur mehr mühsam.
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