Altersunterschied von 5-6 Jahren beim Geschwisterchen

Hallo ihr Lieben,

habt ihr Erfahrung bei so einem Altersunterschied...Vor- und Nachteil?!

Liebe Grüße <3

Kommentare

  • NaryaNarya

    698

    bearbeitet 7. Mai, 23:21
    Ich bin selbst mit so einem Altersunterschied aufgewachsen.

    Vorteil für die Eltern ist sicher, nicht 2 Kinder gleichzeitig in Windeln zu haben. Das ältere Geschwisterteil kann sich schon leichter alleine beschäftigen (bzw geht schon in die Schule), schläft nachts durch und ist auch nicht mehr allen Kleinkindergefahren ausgesetzt, zB sich an einem Kleinteil zu verschlucken, während das Baby einen intensiv fordert.
    Einen 5/6- jährigen kann man im Umgang mit einem Baby auch bestimmt besser einschätzen. In dem Alter wird (von den meisten Kindern) nicht mehr unkontrolliert gehaut, wie es bei einem 2 bis 3-jährigen passieren kann.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das ältere Kind richtig gut an alles erinnern kann und die Baby-und Kleinkind Zeit wirklich aktiv miterlebt und versteht.

    Als Nachteil habe ich empfunden, dass die 2 Geschwister in unterschiedlichen Altersgruppen aufwachsen. Diese paar Jahre sind im Kindesalter betreffend Entwicklung/Interessen/Fähigkeiten eine Welt. Ich war bereits in der 6. Schulstufe während der jüngere Geschwisterteil erst beginnt, lesen zu lernen. Der/die ältere ist in der Pubertät während der/die jüngere buchstäblich noch ans Christkind glaubt.
    Wir haben unsere Kindheit nicht gemeinsam verbracht, sondern nacheinander.

    Die Qualität der Beziehung, welche die Geschwister zueinander aufbauen ist jedenfalls sehr individuell und nicht am Altersunterschied messbar. Wenn sich für euch dieser Altersunterschied ergibt, würde ich ihn gut annehmen und mich freuen. Alles Gute!


    yve412
  • @Mama20191989
    Hallo ☺️

    Meine zwei Mädels sind 5 Jahre auseinander- wenn auch nicht zwingend so gewollt.

    Ich finde man kann das große Kind ganz gut mit einbinden, wenns ums kleine geht.
    Meine große liebt ihre kleine Schwester heiß.
    Richtig miteinander spielen funktioniert natürlich nicht so, die große wird im Juli 6 und die kleine wird am Wochenende 1 Jahr.
    Da die kleine schon auch das komplette Gegenteil von der großen ist, bin ich oft echt froh, dass sie so einen großen Altersunterschied haben, die kleine Maus ist sehr wild, laut und hat jetzt schon einen ziemlichen Dickkopf 😬
    Was mich manchmal etwas „stört“ ist, dass die große schon recht selbständig ist und unkompliziert und auch mal gerne bei Oma war, das funktioniert mit der kleinen natürlich noch nicht und man ist dadurch wieder „eingeschränkter“
    Aber auch diese Zeit wird vorbeigehen.
    wie sich Geschwister generell mal verstehen, kann man eh nie sagen, aber ich finds oft auch ganz praktisch, wenns weiter auseinander sind. 🤭

    LG
    yve412
  • meine beiden söhne sind 6 jahre und 3 wochen auseinander. beide lieben sich abgöttisch.
    fand es auch toll dass der große schon viel verstanden hat als ich schwanger war und man viel ausreden konnte, auch hat er selbst mitbekommen wie der kleine bruder so drauf ist (der kleine war die ersten 4,5 monate ein schreibaby) und hat sich dann selbst auch zurück gezogen wenn es ihm zu laut war und hat sich schnell selbst beschäftigt. er hat mir auch in der schwangerschaft und auch als der kleine kam immer super viel geholfen und ich konnte ihn auch super mit einbinden. mir kommt auch vor, dass er dadurch dass er eben schon ein gewisses alter hatte, eher keine eifersucht oder sonstiges aufkam. nun ist der grosse 7 und der kleine 1 und die beiden "spielen" oft schon miteinander und der grosse findets toll unterhaltung (kasperl) spielen zu können für den kleinen und der kleine ist natürlich immer und überall dabei wenn der grosse unsinn macht und haut sich ab und krabbelt nach. auch findets der grosse echt toll und ist ganz begeistert wenn der kleine bruder wieder etwas neues kann oder lernt und erzählt dann immer ganz stolz seinen freunden oder uns was der kleine nicht schon kann.

    eigentlich wäre ein nicht so ein grosser abstand geplant gewesen (corona sei dank, hat sich das dann bei uns aber verschoben) weil ich selbst auch eine 6 jahre ältere schwester habe und das war für mich dann eher doof weil sie natürlich ab teeniezeit ganz andere interessen hatte als die kleine schwester und in ganz anderen kreisen unterwegs war als die kleine schwester. ich hatte zB dadurch immer mehr draht und beziehung zu meinem 4 jahre älteren bruder aber im endeffekt sind alle kinder unterschiedlich und man kann nicht von einem auf den anderen schließen. ich denke auch dass es bei meinen beiden ganz anders verlaufen wird als bei mir damals weil sie sich miteinander beschäftigen und sollte es dennoch so kommen, dann haben sie wenn sie älter sind wenigstens jemanden der für einen da ist.
  • Unsere sind fast auf den Tag 6 Jahre auseinander….
    Das Verhältnis ist super. Die große spielt oft mit der kleineren und zeigt ihr jetzt zb auch das radfahren.
    Sie passt super gern auf ihre kleine Schwester auf und die kleine mag die Große auch sehr.
    Ich wollte immer einen Abstand von mindestens 5 Jahren.
    Ich selbst habe einen 5 Jahre älteren Bruder und liebe ihn und er mich. Sicher flogen die Fetzen als er in der Pubertät war aber die Fetzen können genauso fliegen wenn der Altersunterschied kleiner ist.
    Ich würde es jedenfalls immer wieder so wählen.
  • Ich habe selbst unter anderem einen Bruder mit 5 Jahren Abstand.

    In der Kindheit war das ‚zu weit weg‘ und da waren die Interessen nie gleich.
    Allerdings verstehe ich mich jetzt als erwachsene mit ihm am besten von allen Geschwistern.

    Bei Freunden mit dem Abstand sehe ich:

    - deutlich entspannter für die Eltern
    - Großes Interesse der Kinder aneinander, zB das große möchte beim Baby viel helfen
    - Unterschiedliche Interessen
    - Schwierigkeiten bei der Planung von Urlaub und Ausflügen weil die Kinder schon so unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen haben


    Wie alles hat es Vor- und Nachteile. Man kann es sich auch nicht immer aussuchen… aber jede Geschwisterbeziehung ist anders und am meisten kommt es auf die Charaktere an.
  • Darf ich berichten auch wenn wir zwischen dem genannten Abstand noch ein Kind haben? 😅

    Unsre Mädls sind fast 2, 4 und 7.
    Zwischen der Großen und der Kleinen liegen 5 1/2 Jahre.

    Gleich als wir aus dem Kh gekommen sind, war das Interesse unsrer 2-Jährigen am Baby viel stârker als bei der Großen, der war das zu langweilig. Sie war lieber draußen oder hat iwas gespielt als beim Wickeln, Stillen usw dabei zu sein.
    Die 2-Jährige ist seit der Geburt in eine Kümmer-Rolle geschlüpft, hat sie getröstet wenn sie geweint hat, Schnuller gesucht, hilft ihr beim Essen, nimmt die Kleine Schwester an der Hand beim Spazieren…alles ohne Aufforderung. Sie spielen phasenweise auch auf dem gleichen Niveau und haben beide Spaß dabei.

    Bei der Großen ist das Spielen mit der Kleinen eher “ok dann pass ich halt kurz auf sie auf”, also mir zuliebe, die Interessen sind schon seeeeeeehr weit auseinander.

    Vorteile vom knappen Abstand:
    Die Kinder sind recht eng miteinander (also unsere)
    Nachteile:
    Manche Stoßzeiten und Nächte sind zum davinlaufen.

    Vorteile des großen Abstandes (wenn die Mittlere zb Oma-Tag hat):
    Es war soooooo entspannt, wenn nur das Baby und die damals 5-Jährige da waren. Allein die Tatsache, dass die Große beim Einschläfern des Babies nicht 3x ins Schlafzimmer kommt, unsre 2-Jæhrige hatbdas damals natürlich nicht verstanden bzw brauchte ja selber noch Mittagsschlaf 😅

    Nicht alles im Leben ist planbar, aber müsste ich einen Abstand zwischen 2 Kindern auswählen würd ich den mit 2 Jahren wählen 🥰
  • Meine Mädels haben 7 Jahre Altersunterschied. Ich denke es gibt genauso da Vorteile und Nachteile als wenn sie nur 1 od 2 Jahre auseinander wären. Da die Große 4,5 Jahre in einem Kiga mit Familiengruppen war, kennt sie es nicht anders, als dass man da eben Kids mit großem Abstand auch hat. Für mich ist meine Tochter eine große Hilfe, da es mit der kleinen Maus doch sehr anstrengend sein kann. Wobei ich sagen muss, sie macht das auch sehr gerne. Denn man muss da schon aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Sie ist ja selbst noch ein Kind und das Aufpassen obliegt ja dann doch mir.
  • Kind 1 und 2 haben 5 Jahre dazwischen. Der große ist ein Bub, die zweite ein Mädchen.
    Es ist soooo wundervoll.
    Der Große war nie klassisch eifersüchtig, hat alles immer verstanden.
    Die Kleine vergöttert ihn.
    Sie spielen auch lieb gemeinsam, seit sie reden kann und mobil ist und auch vorher hat er ihr immer liebevoll Dinge gezeigt etc.
    Die 2 haben ein ganz dicker Band 💜

    Nachteil sehe ich anfangs darin, dass manche Hobbies nicht gemeinsam ausgelebt werden können und bei Familienaktivität Rücksicht auf die verschiedenen Fähigkeiten genommen werden muss.
  • Klumpenstein schrieb: »

    ... , dass manche Hobbies nicht gemeinsam ausgelebt werden können und bei Familienaktivität Rücksicht auf die verschiedenen Fähigkeiten genommen werden muss.

    ist ja sowieso der Fall, sobald mehrere Persönlichkeiten involviert sind.

  • soso schrieb: »
    Klumpenstein schrieb: »

    ... , dass manche Hobbies nicht gemeinsam ausgelebt werden können und bei Familienaktivität Rücksicht auf die verschiedenen Fähigkeiten genommen werden muss.

    ist ja sowieso der Fall, sobald mehrere Persönlichkeiten involviert sind.

    Eh, aber ich rede eher von so Dingen wie "am Wochenende wandern gehen" , kulturelle Angebote wahrnehmen wollen etc ! :)
  • Also ich bin aufgewachsen mit meiner 6 Jahre älteren Schwester, 4 Jahre älteren Bruder und einem Pflegekind was 1 Jahr jünger war als ich. Ich hatte nichts gemeinsam mit meiner Schwester... Mit den Brüdern sehr wohl. Es gibt zwar Fotos mit ihr, dass sie mit mir auch was gemacht hat als ich klein war, aber daran have ich keine Erinnerung.
    Ich selbst habe zwei Söhne (2004 und 2011) geboren und bin jetzt mit meiner Tochter schwanger.
    Ich war bald nach der Geburt vom "Kleinen" Alleinerziehend und so waren wir 3 eine Einheit... Sprich der Unterschied zwischen den Jungs war nicht relevant.
    Klar, zanken sie jetzt mehr und der "Kleine" ist dem "Großen" schon zu doof und der Grosse weiss es besser 😅 Aber sie reden immer noch miteinandern, machen ab und an was miteinander und können auch alleine miteinander, falls sie mal nur zu zweit sind.
    Klar, der Grosse wird jetzt dann mit seiner Schwester nicht so viel am Hut haben, da er nach der Schule usw. dann ne Wohnung suchen wird und ausziehen.
    Dee Kleine wird hat natürlich noch länger gemeinsam Zeit mit seiner Schwester.
    Ich werde aber versuchen, da mein Vand mit meinen Geschwistern nicht so dicke ist, dass es bei den Dreien nicht so ist... Meinem Mann ist das auch sehr wichtig. Also ich denke es kommt sicher auch drauf an wie man das "fördert". Ist aber nur meine Meinung ☺️
  • Wir haben das ganze im Patchwork-Stil: Unsere gemeinsame Tochter wird jetzt 3 und die Tochter meines Freundes ist 9 Jahre alt (jedes zweite Wochenende tagsüber bei uns).

    Die beiden lieben sich total - manchmal die Kleine die Große ein wenig mehr glaub ich :p

    Ich persönlich finde den Altersunterschied ein wenig zu groß, wenn man sich wünscht, dass die Kinder sich viel miteinander abgeben. Die Interessen zweigen sich da schon sehr, vor allem jetzt auch bei der Großen.
    Sie spielen dann zwar schon auch wieder kurze Zeit gemeinsam, aber man merk sehr oft, dass die Kleine der Großen zu anstrengend ist/auf den Nerv geht.
    Bei den Unternehmungen/Familienausflügen muss man find ich schon auch schauen, dass keiner benachteiligt wird - z.B. wollen wir bald ins Gardaland - da müssen wir uns dann halt auch aufteilen.

    Was aber wiederum sehr nett ist, ist dass die Große sehr auf die Kleine schaut und sehr fürsorglich ist. Hängt aber wahrscheinlich auch vom Kind ab :D

    Liebe Grüße :)

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