Tipps für Stillen & Clusterfeeding bei ersten Baby

Hi Leute,

mein Sohn ist jetzt 17 Tage alt und ist mein erstes Baby.
Das Stillen klappte von Anfang an (mit Tipps von der Hebamme im KH) eigentlich recht gut und ich hatte auch relativ zügig den Milcheinschuss.
Er trinkt meistens alle zwei Stunden und wacht dafür auch immer von selbst auf. Tagsüber habe ich den Eindruck, dass er viel entspannter und lockerer ist was das Trinken angeht. Er trinkt da regelmäßig, aber ganz unaufgeregt.
Jedoch Abends/Nachts ist das irgendwie ganz anders...
Es kommen immer wieder Nächte vor in denen er gefühlt jede 30 Min an die Brust will und dann sehr hektisch ist. Manchmal findet er dann die BW nicht sofort und weint, oder er schläft mittendrin ein und lässt sich nicht mehr aufwecken. Wenn ich ihn dann schlafen lasse will er 5 Min später wieder trinken und der Kreislauf beginnt von vorne.
Manchmal/selten trinkt er sogar ganz normal und mittendrin beginnt er ganz plötzlich zu weinen - wenn auch nur kurz.
Meine Hebamme meinte, wenn er sooft an die Brust will ist das die Clusterphase und erklärte mir diesen "Milch-Bestell-Ablauf".
Ich versuche nun echt schon früh mit ihm schlafen zu gehen, weil mir der Schlafmangel zu schaffen macht, aber oft nutzt es nichts, weil er dann sofort trinken will und aus früher schlafen gehen wird wieder nichts.
Aufgrund seiner Mund- und Saugbewegungen merke ich, dass es wirklich hunger ist, aber manchmal gegen Ende vom Trinken "nuckelt" er nur noch wie an einem Schnuller (wahrscheinlich zum beruhigen), was ich dann nur kurze Zeit aushalte, weil die BW mittlerweile schon sehr wund sind und ich wirklich auch schon sehr müde bin. Wir kuscheln viel und auch Nachts nehme ich ihn zuerstmal hoch zu mir, wenn er aufwacht.
Als ich schwanger war wusste ich, dass ich unbedingt stillen will, wenn ich kann. Aber mir war wirklich nicht klar wie herausfordernd das sein kann...
Meine Hebamme hat mir bereits verschiedene Stillpositionen gezeigt - das hilft uns manchmal. Wenn er so hektisch ist und deswegen nicht andocken kann wechsle ich dann Position und oft klappt es dann ein bisschen besser. Sie hat uns auch schon beim Anlegen zugesehen und meinte es sieht alles normal und gut aus. Auch Zungenbändchen dürfte laut Kinderärztin kein Thema sein.

Wer von euch hat Tipps für mich für diese sehr fordernde Zeit?
Wisst ihr wie lange es dauern kann bis sich Mama und Baby da besser einspielen?
Ist es normal, dass er an die Brust will und dann manchmal mehrere Sekunden herumsucht und dabei sehr hektisch wird? Ich helfe ihm dann immer, aber er spuckt sie dann sogar 3,4 x aus, bevor er richtig andockt und dann endlich beginnt zu trinken. Das ist Nachts bei viel Schlafmangel besonders schwierig für mich. :/




Kommentare

  • bearbeitet 15. Januar, 12:08
    Hallo,
    herzlichen Glückwunsch zum Baby!

    Ich kann dich beruhigen: was du beschreibst ist völlig normal. Stillen ist für Babys halt so viel mehr als nur Nahrung. Es ist ihre Art sich zu beruhigen, es spendet Nähe und gleichzeitig essen und man kann Mama ganz nah sein.

    Eigentlich kann ich dir, außer durchhalten, nicht wirklich einen Rat geben.

    Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass du ihm Mal - wenn er wirklich nur nuckeln will - den kleinen Finger anbietest (ihm den Finger so in den Mund legen, dass der Nagel Richtung Zunge schaut und sie Fingerkuppe Richtung Gaumen). So könntest du deine Brustwarzen zumindest etwas entlasten. Ich hab dann manchmal geschlafen, während das Baby 15min an meinem Finger genuckelt hat. Irgendwann ist man so müde, dass man eigentlich in (fast) jeder Situation schlafen kann.

    Das wär so meine Idee wenn du (noch) keine Schnuller probieren willst und das ist übrigens auch einer der Hauptgründe m, warum viele Mamas dann doch zu einem Schnuller greifen obwohl sie das ursprünglich nie wollten. Grundsätzlich brauchst du, wenn das stillen gut klappt und das tut es ja bei euch, keine Angst vor einer Saugverwirrung haben. Die Entscheidung ist aber natürlich eure.

    Zur Cluster-phase: bei meinen Kinder war es so, dass das Clustern täglich um ca. 17 Uhr begonnen hat und dann locker 4-5Stunden so ging. Wo ich also mit Baby an der Brust da saß und Baby im halbschlaf getrunken/genuckelt hat. Ich bin währenddessen auf der Couch gesessen und hab irgendwas auf Netflix geschaut. Schlafen konnte ich dabei nämlich nicht. Irgendwann sind sie dann aber tief eingeschlafen und dann bin ich mit ihnen ins Bett gegangen.

    Letzter Tipp: Leg dich tagsüber mit dem Baby hin und Schlaf, wann immer es geht. Der Haushalt darf jetzt warten und außerdem bist du sowieso noch im Wochenbett!

    Halte durch! Du bist toll!
    NanashSunjLila2022
  • Kaffeelöffel schrieb: »
    Hallo,
    herzlichen Glückwunsch zum Baby!

    Ich kann dich beruhigen: was du beschreibst ist völlig normal. Stillen ist für Babys halt so viel mehr als nur Nahrung. Es ist ihre Art sich zu beruhigen, es spendet Nähe und gleichzeitig essen und man kann Mama ganz nah sein.

    Eigentlich kann ich dir, außer durchhalten, nicht wirklich einen Rat geben.

    Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass du ihm Mal - wenn er wirklich nur nuckeln will - den kleinen Finger anbietest (ihm den Finger so in den Mund legen, dass der Nagel Richtung Zunge schaut und sie Fingerkuppe Richtung Gaumen). So könntest du deine Brustwarzen zumindest etwas entlasten. Ich hab dann manchmal geschlafen, während das Baby 15min an meinem Finger genuckelt hat. Irgendwann ist man so müde, dass man eigentlich in (fast) jeder Situation schlafen kann.

    Das wär so meine Idee wenn du (noch) keine Schnuller probieren willst und das ist übrigens auch einer der Hauptgründe m, warum viele Mamas dann doch zu einem Schnuller greifen obwohl sie das ursprünglich nie wollten. Grundsätzlich brauchst du, wenn das stillen gut klappt und das tut es ja bei euch, keine Angst vor einer Saugverwirrung haben. Die Entscheidung ist aber natürlich eure.

    Zur Cluster-phase: bei meinen Kinder war es so, dass das Clustern täglich um ca. 17 Uhr begonnen hat und dann locker 4-5Stunden so ging. Wo ich also mit Baby an der Brust da saß und Baby im halbschlaf getrunken/genuckelt hat. Ich bin währenddessen auf der Couch gesessen und hab irgendwas auf Netflix geschaut. Schlafen konnte ich dabei nämlich nicht. Irgendwann sind sie dann aber tief eingeschlafen und dann bin ich mit ihnen ins Bett gegangen.

    Letzter Tipp: Leg dich tagsüber mit dem Baby hin und Schlaf, wann immer es geht. Der Haushalt darf jetzt warten und außerdem bist du sowieso noch im Wochenbett!

    Halte durch! Du bist toll!

    Danke für die Tipps und deine lieben Worte! Es erleichtert mich, dass das normal ist. Ich dachte schon ich mache etwas falsch.

    Habe das mit dem Finger heute gleich mal versucht, aber er war nicht besonders begeistert :# aber ich werde es ab und zu einfach weiter versuchen..

    Und ja ich verstehe warum viele Mamas dann doch zum Schnuller greifen oder warum manche auch lieber Flasche geben. Es ist wirklich ein 24St Job und alles andere als leicht.
    Ich versuche auch wirklich mit ihm zu ruhen, wenn er schläft und habe das Glück, dass mein Mann den Haushalt schmeißt.

    Wie ist das eigentlich mit dem Clustern? Das kommt dann immer wieder solange man stillt oder? Ich finde das ist eigentlich das härteste.. Das "normale" Stillen ist schon intensiv genug, aber ist eigentlich nichts im Vergleich zum Clustern :D
  • @Nanash ja, es kann schon immer mal wieder vorkommen aber an diese ganz extreme Zeit kann ich mich bei beiden Kindern eigentlich nur ganz am Anfang erinnern. Also so die ersten 3-4 Wochen. Danach hab ich keine Phase mehr im Kopf, in der ich wirklich stundenlang am Sofa gesessen bin und einfach gestillt hab.

    Ja, das mit dem Finger hat manchmal im Halbschlaf funktioniert. Wenn ich es nicht mehr ausgehalten hab, dann hat auch der Papa ran müssen und hat das Baby eine Weile in die Trage genommen. Da haben sie meist recht ruhig geschlafen dann.

    Oh ja, Stillen ist ein Fulltime-job. Vor allem am Anfang. Aber es pendelt sich dann relativ schnell ein. Jetzt wird eben gerade Milch bestellt und sobald sich das reguliert hat und das Baby zufrieden mit der Menge ist und die Brust weiß, wieviel das Baby wann braucht wird es besser. Wirst sehen, Ende nächster Woche sieht es wieder anders aus. Das bleibt nicht ewig so!

    Erhol dich und trink und iss genug! Ich hab damals überall so Studentenfutter rumstehen gehabt damit ich immer einen Snack parat hab! Besuch sagen, er soll lieber Essen mitbringen anstatt das zigtausendste Gewand fürs Baby.

    Wenn die Brustwarzen Schmerzen dann besorg dir MulitMam Kompressen aus der Apotheke und die Lansinoh Creme (gibts bei DM und Bipa) wirkt auch Wunder. Und ganz penibel auf die richtige Anlegetechnik achten. Die ist das Um und Auf damit die Brustwarzen erst gar nicht Wund werden!

    Ich wünsch dir alles Gute!
    Nanash
  • Herzlichen Glückwunsch zum Baby :) Clustern war bei uns tatsächlich nur in den ersten 6-8 Wochen. Da war mein Baby wirklich oft 22 Stunden täglich an meiner Brust. Mit 6 Wochen war er dann so unglaublich interessiert an seiner Umgebung, dass stillen alleine nicht mehr ausgereicht hat :smile:
    Wenn er sehr hektisch und unzufrieden an der Brust war, dann hab ich meist das Licht gedimmt und ruhige Musik aufgelegt. Ab und zu hat uns das hopsen am Ball beim Stillen geholfen.

    Genieße diese Zeit, auch wenn sie anstrengend ist, sie geht soo schnell vorbei. Ich habe gern gelesen oder Hörbücher gehört beim Stillen, auch das darf sein. Alles Gute!
    Nanash
  • Bei wunden Brustwarzen haben mir Silberhütchen geholfen. Leider erst jetzt beim 3. Kind ausprobiert.

    Ja, Stillen ist am Anfang wirklich anstrengend und ein 24 Stunden Job. Grad beim ersten Kind. Aber es wird besser, einfacher.
    Meine Kleinste ist jetzt 4 Monate und anfangs war sie in der Nacht auch sehr oft hektisch und hat ständig mit den Händen herumgefuchtelt. Das ist mittlerweile zum Glück weg.

    Zum Clustern: meine haben das überhaupt nur in den ersten Wochen und da auch nur wenig gemacht. Also das ist sicher unterschiedlich. Dafür gibt's aber dann später wieder Nächte, wo sie stündlich dran wollen.

    Stillst du im Liegen? Das ist auch erholsamer.
    Nanash
  • bearbeitet 15. Januar, 21:28
    Liebe @Nanash,
    mein Baby ist 8 Monate und kommt zurzeit alle 1 - 1,5 Stunden in der Nacht. Sie will hauptsächlich Nuckeln 🤦🏻‍♀️ Nur damit lässt sie sich beruhigen. Und wenn ich den Busen rausziehe, gibts Geschrei. Den Schnuller will sie zurzeit nicht.

    Es ist sehr nervig, aber der Busen ist für Stillbabys meist ein einfaches Beruhigungsmittel, Trostspender und Entspannungshilfe 😅 Es gibt auch später noch anstrengende, aber wunderschöne Stillphasen 😅 So grad bei uns 🙈

    Ich hatte die ersten 1,5 Monate beim stillen auch solche Schmerzen, auch wunde und blutige BW 😱 aber ich hab nicht aufgegeben. Das ist wichtig!

    Was du machst ist schon alles richtig! Der Busen und die BW müssen sich halt auch erstmal an den kleinen Vampir gewöhnen 😅Mir hat geholfen: verschiedene Stillpositionen, BW lasern, Multi-Mam-Kompressen, Silberhütchen, Luft an BW kommen lassen, Lansinoh, uuuund Stillhütchen 🙈 Sonst hätt ich das am Anfang nicht ausgehalten 😅 Hab manchmal auch abgepumpt um die BW zu schonen. Stillhütchen hab ich nach 1 Monate dann weggelassen. Baby nahm BW mit und ohne Stillhütchen problemlos.

    Ich musste zudem zufüttern mit Flascherl. Auch so konnte ich die BW schonen.

    Ich hab erst nach einem Monat einen Schnuller gegeben, aus Angst wegen Saugverwirrung und weil der Schnuller angeblich so verpöhnt ist/war. Hätt ich ihn nur früher gegeben… Mein Baby hätte ihn gebraucht, weil der Saugreflex einfach angeboren ist. Ich hätte mir einige schlaflose Nächte damit erspart und dem Baby hätte es auch gut getan. Aber jeder wie er will. Auf Nachfrage bei den Freundinnen meinten alle, dass sie gleich in den ersten Tagen den Schnuller gaben… Tja, hätte ich das nur früher gewusst.

    Auf jedenfall hast du Recht, Stillen ist ein Knochenjob. Der sich aber auf jedenfall bezahlt macht. Immer mit der Stillberaterin/Hebamme Rücksprache halten. Und durchhalten, es wird besser!!! Wenn es sich eingespielt hat, ist es wunderschön 🥰🥰🥰
    Nanash
  • Bei mir war es genau so, clustern ist normal das hört dann irgendwann mal auf das ist meistens wenn sie einen Schub oder was verarbeiten wollen. Mit haben die mam Kompressen geholfen und silberhütchen die waren solo gut echt ein Must have
    Nanash
  • Ich hab das Clustern uneingeschränkt mitgemacht. Alle eineinhalb Stunden. Tag und Nacht.

    Mir hat es geholfen das Baby mit zu mir ins Bett zu nehmen. So musste ich nicht immer aufstehen und haben im Liegen gestillt. Wir sind meistens gemeinsam so wieder eingeschlafen. Tagsüber hab ich in der Trage gestillt. Und zwar überall. Bim, Restaurant, Park.


    Es wird aber immer besser! Ich glaub nach 3, 4 Wochen hat sie es schon 2h geschafft.
    Nanash
  • @Nanash kann es sein, dass du deine Sorgen und deine Unruhe auf das Baby überträgst? Babys haben da ganz sensible Antennen und bei aufregenden Tagen oder vielleicht Streitereien oder Stress der Mama oder dergleichen können sie schon sehr unruhig werden.
    Ein bisschen klingt das aber auch nach Wachstums- oder Entwicklungsphase. Da brauchen die Zwerge auch ganz viel Unterstützung und Mama(milch).

    Ich kann dich und den Schlafmangel sehr gut nachvollziehen, mein Sohn hat eine lange Zeit nur 20 Minuten am Stück geschlafen, Tag und Nacht, ich war am Ende und rückblickend weiß ich nicht, wie wir beide das überlebt haben.
    Vielleicht hilft euch beiden Ruhe und gemeinsame entspannte Zeit. Ein Schnuller ist auch nur ein künstlicher Mamaersatz und ich kenne einige Babies, die dann eben Mama und Schnuller hatten. Für die Mama also keine echte Hilfe, wenn sie bei jedem verlorenem Schnuller wieder wach wird und suchen muss.
    Meine 2 haben weder Schnuller noch Flasche akzeptiert und ich habe mir auch gewünscht, so lange wie möglich stillen zu können. Nachdem ich aber Migräneanfälle habe, bei denen ich meist ins Spital muss, wäre es einfacher gewesen, sie hätten dann ein Flascherl genommen.
    Aber was gut ist, muss nicht immer einfach sein.
    Du machst das toll und wirst bestimmt einen für dich und dein Baby richtigen Weg finden 🤗
    Lg,
    Prima
    Nanash
  • also ich hatte auch so eine Cluster-Meisterin ;)
    mir wurde der Rat gegeben durchzuhalten und : das stimmte leider :D

    bei uns hat das bis zum Monat gedauert, da waren die Abstände aber dann nur mehr so alle 1,5h, nachts ab und an stündlich, aber durch die Stillhormone geht das nachts.

    Ich habe mir in Summe aber viel leichter getan als ich beschlossen hatte nur mehr liegend zu stillen. da konnte ich zumindest selber etwas rasten und die Kleine einfach andocken und so wenigstens ein paar Minuten ruhen somit hab ich dann bald auf 90% liegend stillen umgestellt - aber das ist geschmackssache natürlich. weiters hat die Kleine sich beim liegend Stillen leichter getan, weil anscheinend die Milch zu schnell eingespritzt ist und sie fast nicht schlucken konnte, dies ging liegend auch besser.

    Sprich mach weiter so, du machst das super! :)<3
    Nanash
  • der Hüpfball war bei uns auch sein Geld wert, und ach ja MulitMam Kompressen haben auch mir geholfen. als es aber noch extrem schlimm war, da war ich aber noch im Spital, hat mir die Hebamme die BW kalt gelasert. das war genial und total geholfen die Wunden schnell zu schließen. ab und an lasern auch die Hebammen in Hebammenzentren wenn du keine eigene hast.
    Nanash
  • bei wunden Brustwarzen würd ich noch eine IBCLC Stillberaterin empfehlen. Die haben wirklich die entsprechende Ausbildung und haben deutlich mehr Erfahrung bei Stillproblemen. vl gibts ja eine Stillgruppe bei dir in der Nähe
    Nanash
  • Noch eine Stimme für Silberhütchen! Und Gelassenheit. Lehn dich zurück, machs dir gemütlicg, schau dass Trinken und Snacks bereit stehn, Handy-Ladekabel auch und versuch der Entschleunigung positiv entgegenzusehen. Mir hat auch geholfen, dass mein Partner Spitznamen für den Kleinen parat hatte. 'Der wilde Nuckler' war gleich viel besser zu ertragen.
    Wenn es dir mal an die Substanz geht und dein Schlaf in argem Maß leidet, darfst du dich rausnehmen. Du bist nicht nur wer, sondern die wichtigste Person deines Babys. Gehts dir nicht gut, gehts ihm nicht gut. Bei uns hat es manchmal funktioniert, dass der Kleine auf meinem Partner schlief, der nicht nach Milch roch. Großer Vorteil. Da konnt ich dann 2-3 Stunden alleine schlafen. Wenn das nicht klappte und er wütend neben Papas nutzlosen Brustwarzen aufwachte und mir gebracht wurde, hab ich mich selbst mantraartig eingestimmt. Statt zu jammern, hab ich ihn genommen und sowas wie 'Alles gut Zwutschgi, natürlich darfst du zur Mama' gesagt. Das hat in meinem Kopf die Frustration über den ausgefallenen Schlaf teils überschrieben. Ausserdem hab ich bis heute ein ewiges Mantra für so Momente im Kopf. Hört sich vl schräg an, aber ich denk dann immer 'Ich bin dein Baby und ich kann nicht anders' und das hilft mir.
    Und wenn alles nix hilft: Auch Mamas dürfen und müssen schwierige Momente in Worte fassen. Sachen wie 'Ich kann nicht mehr' sind legitime und normale Gefühle. Du bist deshalb keine schlechtere Mama, im Gegenteil, du bist autentisch und sowas sollen die Kleinen mal von uns lernen ;)
    fanny85Nanash
  • Prima1 schrieb: »
    @Nanash kann es sein, dass du deine Sorgen und deine Unruhe auf das Baby überträgst? Babys haben da ganz sensible Antennen und bei aufregenden Tagen oder vielleicht Streitereien oder Stress der Mama oder dergleichen können sie schon sehr unruhig werden.
    Ein bisschen klingt das aber auch nach Wachstums- oder Entwicklungsphase. Da brauchen die Zwerge auch ganz viel Unterstützung und Mama(milch).

    Ich kann dich und den Schlafmangel sehr gut nachvollziehen, mein Sohn hat eine lange Zeit nur 20 Minuten am Stück geschlafen, Tag und Nacht, ich war am Ende und rückblickend weiß ich nicht, wie wir beide das überlebt haben.
    Vielleicht hilft euch beiden Ruhe und gemeinsame entspannte Zeit. Ein Schnuller ist auch nur ein künstlicher Mamaersatz und ich kenne einige Babies, die dann eben Mama und Schnuller hatten. Für die Mama also keine echte Hilfe, wenn sie bei jedem verlorenem Schnuller wieder wach wird und suchen muss.
    Meine 2 haben weder Schnuller noch Flasche akzeptiert und ich habe mir auch gewünscht, so lange wie möglich stillen zu können. Nachdem ich aber Migräneanfälle habe, bei denen ich meist ins Spital muss, wäre es einfacher gewesen, sie hätten dann ein Flascherl genommen.
    Aber was gut ist, muss nicht immer einfach sein.
    Du machst das toll und wirst bestimmt einen für dich und dein Baby richtigen Weg finden 🤗
    Lg,
    Prima

    Also von Sorgen und Unruhe ist eigentlich keine Spur. Nur müde natürlich.
    Ich habe das Glück, dass ich eine sehr stressfreie Schwangerschaft und auch jetzt ein sehr angenehmes Wochenbett erleben darf :)
  • sandkorn schrieb: »
    also ich hatte auch so eine Cluster-Meisterin ;)
    mir wurde der Rat gegeben durchzuhalten und : das stimmte leider :D

    bei uns hat das bis zum Monat gedauert, da waren die Abstände aber dann nur mehr so alle 1,5h, nachts ab und an stündlich, aber durch die Stillhormone geht das nachts.

    Ich habe mir in Summe aber viel leichter getan als ich beschlossen hatte nur mehr liegend zu stillen. da konnte ich zumindest selber etwas rasten und die Kleine einfach andocken und so wenigstens ein paar Minuten ruhen somit hab ich dann bald auf 90% liegend stillen umgestellt - aber das ist geschmackssache natürlich. weiters hat die Kleine sich beim liegend Stillen leichter getan, weil anscheinend die Milch zu schnell eingespritzt ist und sie fast nicht schlucken konnte, dies ging liegend auch besser.

    Sprich mach weiter so, du machst das super! :)<3</div>

    Ja im liegen stillen versuche ich öfter. Manchmal klappt es super und manchmal schafft er es nicht ordentlich anzudocken, dann muss ich doch Position ändern. Im liegen ist wirklich um einiges entspannter und ich freue mich über jedes Mal wo es klappt, weil wir dann einfach danach direkt eindösen können.
  • Lila2022 schrieb: »
    Noch eine Stimme für Silberhütchen! Und Gelassenheit. Lehn dich zurück, machs dir gemütlicg, schau dass Trinken und Snacks bereit stehn, Handy-Ladekabel auch und versuch der Entschleunigung positiv entgegenzusehen. Mir hat auch geholfen, dass mein Partner Spitznamen für den Kleinen parat hatte. 'Der wilde Nuckler' war gleich viel besser zu ertragen.
    Wenn es dir mal an die Substanz geht und dein Schlaf in argem Maß leidet, darfst du dich rausnehmen. Du bist nicht nur wer, sondern die wichtigste Person deines Babys. Gehts dir nicht gut, gehts ihm nicht gut. Bei uns hat es manchmal funktioniert, dass der Kleine auf meinem Partner schlief, der nicht nach Milch roch. Großer Vorteil. Da konnt ich dann 2-3 Stunden alleine schlafen. Wenn das nicht klappte und er wütend neben Papas nutzlosen Brustwarzen aufwachte und mir gebracht wurde, hab ich mich selbst mantraartig eingestimmt. Statt zu jammern, hab ich ihn genommen und sowas wie 'Alles gut Zwutschgi, natürlich darfst du zur Mama' gesagt. Das hat in meinem Kopf die Frustration über den ausgefallenen Schlaf teils überschrieben. Ausserdem hab ich bis heute ein ewiges Mantra für so Momente im Kopf. Hört sich vl schräg an, aber ich denk dann immer 'Ich bin dein Baby und ich kann nicht anders' und das hilft mir.
    Und wenn alles nix hilft: Auch Mamas dürfen und müssen schwierige Momente in Worte fassen. Sachen wie 'Ich kann nicht mehr' sind legitime und normale Gefühle. Du bist deshalb keine schlechtere Mama, im Gegenteil, du bist autentisch und sowas sollen die Kleinen mal von uns lernen ;)

    Ja die Silberhütchen hab ich mir schon zugelegt und sie sind super :)
    Und ja ich kann dir zu 100% zustimmen. Auch ich habe mittlerweile kleine Mantras wie "Ich bin geduldig und sanft" :D ... weil ich merke wie schwer es mir fällt, wenn er mich Nachts aufweckt, weil er hunger hat und dann aber den Mund nicht weit genug öffnet oder hin und her zappelt. Da komme ich oft an meine Grenzen und das Mantra hilft mir tief durchzuatmen und ihn nochmal zur Ruhe zu bringen.. Echt nicht immer einfach, aber mir hilft das auch total, wenn ich mit Affirmationen arbeite, das war schon in der Schwangerschaft sehr hilfreich :)
    Danke auch für deine lieben Worte!
  • Danke euch allen für die tollen Tipps und die bestärkenden Worte! Das ist sehr hilfreich und macht Mut :)

    Viele der genannten Dinge habe ich bereits versucht oder umgesetzt und Einiges davon ist wirklich sehr hilfreich!
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